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Beiträge von mringhoff

  • Umgang mit Warnungen

    • mringhoff
    • 12. August 2005 um 11:13
    Zitat von "treibsand"

    Den Teil erspare ich mir bei Kunden, die eh nicht zahlen können. Das kostet mich nämlich zusätzlich Zeit, Geld und Nerven
    ...

    Das kommt darauf an, meistens weiß man es ja nicht immer, wie es genau um den Kunden steht. Wenn eine Insolvenz mangels Masse abgelehnt wird und ich das vorher schon weiß, dann vielleicht. Ansonsten kostet es Dich sicherlich Zeit und Nerven, aber es kommt oftmals Geld rein.
    Wegen ein paar Euros mach ich mir sicherlich nicht die Mühe, aber ab ein paar Hundert schon. Und: je schneller man den Titel erwirkt hat, desto größer sind die Chancen, daß der Gerichtsvollzieher etwas eintreibt. Die letzten beissen bekanntlich immer die Hunde.

    Und zur Info: Bei uns hat der Gerichtsvollzieher bei zahlungsunfähigen (weil extrem schlampig) oder zahlungsunwilligen Kunden bis jetzt alle Forderungen 100%ig eingetrieben. Das hat oft mal mehrere Montate gedauert, aber das Geld (incl. aller Auslagen, Gebühren, Verzugszinsen etc.) kam rein. Die Mühe wars bisher also wert.

    Manche Leute/Firmen sind zwar noch nicht pleite, aber liquiditätsmässig dermassen angespannt, daß sie eben nur noch die Forderungen begleichen, die am dringensten sind.

  • Umgang mit Warnungen

    • mringhoff
    • 11. August 2005 um 15:38

    sehe das auch so, daß das Warnbrett nach sorgfältiger Überlegung genutzt werden sollte. Erstens für uns Anwender: wenn irgendwelche Kleinigkeiten oder Streitereien im Warnbrett ausgetragen werden, nimmts keiner mehr ernst.
    Zweitens für den Warnenden selbst: Vorsicht vor unbedachten Anschuldigungen, die öffentlich gemacht werden. Es kann schnell zu teuren Abmahnungen und Schadensersatzforderungen kommen!

    Ich sehe regelmäßig ins Warnbrett und lese die Infos, ärgere mich aber, wenn mal wieder einer gepostet hat, weil mal wieder irgendwo was nicht reibungslos geklappt hat oder wenn sich Hobbykistenschlepper ihren lokalen Kleinkrieg dort austragen.

    Lieferverzögerungen gehören zu den üblichen Problemen eines normalen Gewerbebetriebs. Manchmal kanns halt mal dumm laufen. Termingebundene Dinge dann explizit absprechen, schriftlich bestätigen und Kontakt zum Lieferanten halten. Wenn Absicht, Betrug, Insolvenz etc. dahinter steht, würde ich davor warnen, ansonsten sollten die Streitereien mit dem Lieferanten dirket ausgetragen werden. Notfalls kann man ihn ja in Lieferverzug setzen, anmahnen und evtl. Schadensersatz fordern. Wen interessiert denn das schon groß, wenn Lieferant xy einen Boxenbausatz nicht pünktlich liefert?

    Zu Ravemaster Punkten würde ich noch ergänzen:
    - eingeleitetes gerichtliche Mahnverfahren
    - Insolvenz und Konkurs
    - Unterschlagung und andere strafbare Handlungen

    Im Streitfall sollte das alles belegt werden können, also keine Warnungen wie "ich habe gehört, xy soll pleite sein..."

    Zitat von "treibsand"

    Ich halte eine Warnung erst für Berechtigt, wenn man mehr oder minder allgemeine Fristen beachtet.
    Bei Zahlungsfristen wären das quasi 4 Wochen zzgl. Mahnfristen etc.pp.


    wäre für mich jetzt auch noch verfrüht, dann würde das Warnbrett voll von Mahnungen sein (leider). Dein zweites Kriterium "absolut zahlungsunwillig" oder "zahlungsunfähig" passt da besser. Ich würde da erst warnen, wenn nach erfolgloser Mahnserie der gerichtliche Mahnbescheid zugestellt wird.

  • Vorkasse oder nicht ???

    • mringhoff
    • 10. August 2005 um 22:45
    Zitat von "wiesel"

    Hallo,

    in einem aktuellen Beitrag unter "Warnungen" wurde etwas vorwurfsvoll vor "Vorkasse" gewarnt. Ich bezahle auch meistens (vor allem gebrauchtverkäufe also ebay, forum hier ...) per Vorkasse, ohne jedoch bisher auf die Nase gefallen zu sein.

    Hab diese Kommentare auch gelesen und mich etwas gewundert. Vorkasse ist inzwischen bei Geschäftspartnern, die sich nicht kennen, Gang und Gäbe.
    Das Risiko ist natürlich groß, irgendwann mal auf die Nase zu fliegen. Das sollte zumindest jeder wissen und selbst abschätzen, was besser ist.

    Wir haben neben unserem Vermietgewerbe nur am Rande mit Einzelhandel (Ware auf Bestellung, Gebrauchtware) zu tun und verlangen grundsätzlich Vorkasse bzw. Barzahlung bei Abholung, da wir keine Lust haben, immer irgendwelchen Leuten dem Geld hinterher zu laufen, geschweige denn es gar nicht zu bekommen. Lieber mal kein Geschäft, als ein Forderungsausfall.

    Verkauf auf Nachnahme haben wir inzwischen auch wieder eingestellt, da wir schon mehrmals unsere Ware wieder zurückbekommen haben, da der Empfänger es nicht angenommen hatte. Außer Spesen also nichts gewesen.

    Wenn ein Käufer einen Treuhandservice vorschlägt, dann sollte es ein renommierter sein. Habe bereits von betrügerischen Treuhandservice-Firmen gehört (teilw. im Ausland), die Sicherheit vorgaukeln, in Wirklichkeit nur das Geld behalten und damit recht bald verschwinden...

    Als Käufer verstehe ich dann natürlich auch, wenn einer Vorkasse haben möchte. Wenns um einen großen Betrag geht und der Verkäufer auch keine bekannte Firma ist, dann fahren wir halt selbst vorbei oder schicken jemanden hin, der sich damit auskennt. Diese Euros/Zeit investiere ich gerne, bevor ich irgendwann mal keine Ware kommt obwohl das Geld weg ist. Und die Transportkosten sind somit auch gespart.

  • Wie wichtig sind mp3 auf Jobs?

    • mringhoff
    • 10. August 2005 um 14:59
    Zitat von "DeadLegion"


    Nicht jeder der mit mp3's durch die Gegend läuft hat automatisch nen billigen Laptop ohne Mischpult usw. da stehen.
    Es gibt auch Menschen die haben nen großes Rack mit Mischpult, Rechner mit Server Gehäuse und einem Raid System.

    Kenne zwar bisher keinen, der das so aufwendig macht, aber ich denke mal 90% oder mehr stehen mit Laptop und davon die Hälfte sogar ohne Mixer auf dem Job...

    Zitat von "DeadLegion"

    Desweiteren sind nicht alle mp3 Besitzer schlechte Menschen, es soll tatsächlich Leute geben, die haben keine Lust mehr darauf ihre ganzen CDs mitzuschleppen.


    Aber sie schleppen dann ein "großes Rack mit Mischpult, Rechner mit Server Gehäuse und einem Raid System" mit... :)

    Zitat von "DeadLegion"


    Und zu der Geschichte, dass man immer nur gleichen Playlists rattert.
    Blödsinn!


    glaub ich auch nicht, daß das jemand macht, es wäre ja sonst sehr langweilig auf dem Job.

    Zitat von "DeadLegion"

    Das möchte ich sehen, dass du den Unterschied zwischen einer in 240 kbit komprimierten mp3 Datei und der CD hörst. Und selbst wenn du ihn hörst, wie viel Prozent des Publikums hören den Unterschied?


    Die meisten Anwender haben doch Musik mit einer weitaus geringeren Komprimierung. Die ganzen Tauschbörsen sind voll davon. Ich rede hier von den üblichen PC-DJs, nicht von ein paar Profis, die ihre Songs selbst komprimieren oder hochwertige MP3s kaufen.

  • Wie wichtig sind mp3 auf Jobs?

    • mringhoff
    • 10. August 2005 um 10:12

    Diese Platzfetischisten kann ich aber nicht so ganz verstehen, ich bin mit 4-5 CD-Taschen unterwegs und da ist zu 98% alles drin, was ich in letzter Zeit alles gebraucht hatte. Die CD-Taschen brauchen im Gegensatz zu den Koffern voller CDs mit Hüllen wenig Platz, die kann man auch gut übereinander legen. Ich behaupte mal, ich verbrauche damit genausoviel Platz als einer, der mit zwei Taschen und einem Laptop kommt.

    Zweitens muss ein DJ ja auch nicht immer alle Wünsche dabei haben. Es soll allen Gästen zusammen gefallen und man muss keine Meisterschaft aufstellen, wer wie schnell die exotischten Wünsche bedienen kann. Manchmal ist es sogar besser, diverse Wünsche nicht zu spielen. Ein DJ ist ein Teil der Show, ein Künstler im weitläufigen Sinne und kein Musikarchiv.

    Drittens Gema: Der DJ ist nicht für die Gema verantwortlich, sondern der Veranstalter. Insofern spielt das für und wider mp3 auch keine Rolle. Und bei vielen Jobs handelt es sich auch um private Veranstaltungen (Hochzeit, Geburtstag etc.), da fällt für den Veranstalter sowieso keine Gemagebühr an.

    Viertens Hintergrund: Einerseits sicher praktisch, weil sich die Qualitätsfrage nicht stellt, aber eigentlich reicht dazu auch ein paar CDs einzulegen und fertig?
    Allein RA-CG kann ich verstehen, in seinem Fall sicher eine gute Lösung.
    Wenn man aber nach einer Hintergrundmusik irgendwann später mal loslegt, dann hat man doch seine CDs dabei und für Hintergrund reichts doch allemal, wenn man mal ein paar CDs rauskramt und auf "Play" drückt. Wozu dann extra Laptop mitschleppen?

    Fünftens Ordnung im Sytem: Die meisten DJs kennen ihre CDs und ihre Sortierung gut, da findet man alles wichtige recht schnell. Mit den CD-Taschen bleibt auch alles immer in der selben Ordnung. Ein langes Suchen ist also eher nur Ausnahme, wenn mal ein exotischer Wunsch kommt, aber das ist eher selten. Außerdem sagt ja kein Gast etwas, wenn der Wunsch erst 10 min später erfüllt wird. Für mich ist es wichtig, daß dieser ins musikalische Konzept passt und nicht, daß ich ihn schnell erfülle.

    Sechstens Großveranstaltungen: Gerade da sollten eingentlich mp3 tabu sein. Da investiert man Unsummen in eine gute Anlage und dann kommt der DJ mit mp3 daher...

    Siebtens Inspiration: Gerade das Durchblättern von CDs bringt mich auf die ein oder andere Idee. Manchmal fällt mir auch der ein oder ander Titel oder Interpret nicht ein, weiß aber wonach ich suche, aber das ist wohl eher meine subjektive Einstellung...

    Achtens Innovationsdarbietung: Ich habe so das Gefühl, manche machen nur mit dem Laptop Musik, weil es gerade so modern und innovativ ist. Bei manchen Laien (incl. Veranstaltern) scheint dies in Zeiten von i-pod & co. auch die Meinung zu sein. Wenn ich aber diese Leute aufkläre, daß es für sie viel qualitativ viel besser ist, wenn der DJ von CD spielt kommt das aha-Erlebnis...

    Neuntens DJ-Schwemme: Das aber nur mal am Rande. Jetzt, wo jeder Laptopbesitzer über ein gigantisches Musikarchiv verfügen kann, was sich sonst früher nur Profi-DJs leisten konnten, fühlen sich viele auch gleich als DJ berufen und tummeln sich auf Hochzeiten, Geburtstage und anderen Jobs. Es gibts sogar schon Agenturen, die irgendwelche Schüler mit Laptops auf einen Job schicken (mit fertigen Playlists und Musikvorschlägen). Diese Leute sind natürlich alle extrem preiswert. Der gewöhnliche Kunde sieht darin ja meist nur einen Vorteil und die Preise wandern auf breiter Front in den Keller, weil die anderen DJs mithalten wollen. Wer also mp3 propagiert, der sollte sich auch nicht darüber ärgern, daß es immer mehr Billig/Dumping-DJs gibt.
    Solange der Kunde auch der Meinung ist, daß mp3 modern und toll sind, werden die Discount-DJs immer mehr. Aufklärung tut also Not.

  • Sinn und Unsinn des Studiengangs "Veranstaltungstechnik

    • mringhoff
    • 9. August 2005 um 17:46
    Zitat von "hurri"


    Schade das sich keiner der "Großen" gemeldet hat, der dieser Frage aus Sicht des Arbeitgebers erläutern kann - aber vielleicht findet sich ja noch jemand ...

    Naja, was heißt schon groß? Rund 80% aller Verleihbetriebe sind kleinere inhabergeführte Läden mit 1-3 festangestellten Mitarbeitern. (Gab vor 1-2 Jahren mal eine Umfrage von einer Fachzeitschrift oder wars doch der VPLT?).

    Am besten ist einfach, wenn Du mal bei den "großen" anrufst und einfach mal den Personalverantwortlichen etwas ausfragst. Ich bekomme auch regelmässig Anrufe von Bewerbern. Manche fragen trotz einer Absage (wir gehören zu den 80%) noch diverse Dinge nach, und ich bin gerne bereit, die ein oder anderen Auskünfte zu geben...

    Kannst ja mal berichten, was die Meinung von Procon, N&M und Co so ist...

  • Wie wichtig sind mp3 auf Jobs?

    • mringhoff
    • 9. August 2005 um 17:19

    Hallo zusammen,

    ich habe schon mit diversen Kollegen das Thema mp3 diskutiert und mich interessiert auch noch Eure Meinung.

    Verwendet Ihr mp3 auf Jobs?

    Zahlreiche, vor allem jüngere Kollegen sehen da eine äußerst günstige Lösung, an ein großes Musikarchiv zu kommen. Doch viele mp3 stammen aus Saugcentern aus dem www und sind demensprechend stark komprimiert, sprich schlecht in der Qualität. Wenn wir größere Jobs haben, also große Anlagen, dann hört man diesen Unterschied zu gut produzierten CDs sehr deutlich. Alles wird schwammiger, die Transparenz lässt grüssen, ebenso hat der Bass nur noch eine Alibifunktion.

    Das schlimmste ist dann, wenn sich DJs nicht mal die Mühe machen, mp3 auf CD zu brennen, sondern gleich mit dem Laptop ankommen und ohne Mixer, nur mittels Software eine Playlist herunterleiern. Wo bleibt da der künstlerische Ursprung eines DJs? Wie schaut denn das aus, wenn auf Hochzeiten ein DJ hinter seinem Laptop sitzt und eher wie ein Systemadministrator fungiert?

    Ich bin der Meinung, mp3 gehören in den Privatbereich oder zu einer Notausstattung eines DJs, wenn mal grad das ein oder andere seltene Lied gespielt werden muss (und dann als CD gebrannt, damits der Kunde nicht merkt).

    Es soll auch manche geben, die ihren CD-Bestand auf mp3-Format komprimieren (in hoher Qualität), um dann weniger Gewicht dabei zu haben. Aber das CD-Cover wird schon sehr unübersichtlich, wenn da 60-80 Titel drauf stehen sollen....

    Wie seht Ihr das?

    In diesem Zuge auch die Frage: wie wichtig sind also CD-Player mit mp3-Lesefähigkeit?

    (Was wir hier nicht diskutieren, ist die Rechtmässigkeit des Erwerbs so mancher mp3 Dateien, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Abmahnwütige Anwaltskanzleien gibts inzwischen mehrere...)

  • Pioneer CDJ-800 vs. Denon DN-S1000

    • mringhoff
    • 9. August 2005 um 10:51

    Wenn Du Deine Geräte auch für die Vermietung anschaffen willst, dann würde ich immer Pioneer empfehlen. Die Nachfrage nach Pioneer (von CDJ100 bis zum CDJ1000) ist um Welten größer als nach Denon. Kann mich ehrlich gesagt kaum erinnern, daß ein Kunde explizit einen bestimmten Denon-Player haben wollte. Ganz anderst bei Pioneer!

    Aus unserem Service (vor allem bei diversen Gastronomiebetrieben) haben wir die Erfahrung gemacht, daß Denon-Geräte, die sich die Kunden aufgrund der günstigeren Preise selbst angeschafft haben, viel schneller defekt sind (Laufwerk, Lasereinheit etc.) als Pioneer-Geräte, die oft noch nach Jahren ihren Dienst tun.
    Vielleicht hat sich ja in den letzten Jahren etwas geändert, aber das ist halt unsere subjektive Einschätzung. Wir raten unseren Kunden zu Pioneer, und wenn billig, dann gleich Omnitronic, ADJ und Co. Die sind genauso anfällig wie Denon, aber zumindest preisgünstiger...

  • Technics DJ-Plattenspieler geliehen / Nadel defekt...

    • mringhoff
    • 9. August 2005 um 10:37

    wir haben den 1210 mit System für 20,- EUR netto in der Vermietung, allerdings sind dann gebrauchte Ortofon-Nadeln drauf. In ca. 80% der Fällen ist es dem DJ egal, solange die Nadel noch einigermassen klingt. Perfektionisten unter den DJs können dann selbst ihr eigenes System drauf montieren.

    Verbogene und abgebrochene Nadeln sind aber nicht Verschleiss, sondern unsachgemässe Behandlung.

    Im direkten Vergleich und in ruhiger Situation und unveränderter EQ-Einstellung und bei der selben Platte erkennt man sehr wohl einen Unterschied. Aber in vielen Fällen wird auch ein nicht gerechtfertigtes Aufheben gemacht, vor allem von semiprofessionellen DJs. Im rauhen Partybetrieb mit verkratzen Platten, und am Mixer-EQ stark experimentierfreudigen DJs merkt keiner mehr, wie neu die Nadel ist.

    Nach unseren Erfahrungen reichen die Nadel gut für 10 bis 20 Jobs (je nach DJ) ehe der Saphir herunter ist.

  • Sinn und Unsinn des Studiengangs "Veranstaltungstechnik

    • mringhoff
    • 2. August 2005 um 18:52

    generell würde ich jetzt den Studiengang nicht als unnütz abtun, aber man sollte bedenken, daß Du nach dem Abschluss sehr schwierig eine Festanstellung bekommst (die wenigen öffentlich-rechtlichen Stellen sind schnell vergeben). Bleibt oft nur der Weg als Freelancer, je nach Connections und Praxiserfahrung wirst Du da wohl mit einer Gage eines Technikers anfangen. Vielen Meistern gehts momentan auch nicht anders. Die Zukunft wird dann zeigen, ob Deine Fähigkeiten in der Praxis auch so häufig benötigt werden, wie Du Dir das wünscht.
    Und nebenbei sollte man bedenken, daß Du während dem Studium eigentlich weg aus der Praxis bist. Das heisst: kein Geld verdienen, keine Connections aufbauen, keine Erfahrungen sammeln.
    Die Ausbildung ist sicher nicht schlecht, aber ob sich das alles (monetär) lohnt, ist aus heutiger Sicht sehr unsicher, aber wer weiß, was in 4-5 Jahren auf dem Markt los ist...

  • Kurzfristige Buchungen

    • mringhoff
    • 31. Juli 2005 um 20:39

    Ich gebe da Tonguru voll recht. Die Planungen bei den Veranstaltern waren früher einfach langfristiger und wohl überlegter. Diese Erfahrungen haben wir im Schnitt auch gemacht. Natürlich gibt es immer solche und solche, aber der Trend geht leider in die Kurzfristigkeit. Aber das ist ja ein allgemeines gesellschaftliches Phänomen.
    Ich vermute auch, daß kurzfristig auch die Risiken eines Veranstalters besser abzusehen sind, als wenn man sich langfristig binden muss. Außerdem müssen auch Agenturen und Veranstalter sparen, wenn monetär was rüberkommen soll. Sprich gute Vorplanungen, Ortsbesichtigungen etc. kosten Zeit und somit Geld. Und auch deren Kunden agieren immer kurzfristiger, da fällt es dem Chef dann mal ein, er könne für seine Kunden und Kollegen mal ein Sommerfest machen, am besten nächste Woche oder die Präsentation des neuen Produktes soll lieber doch vor der Messe erfolgen etc.
    Das Leben wird immer kurzfristiger...
    Aber wir als Dienstleister müssen einfach damit fertig werden. Wenn Material und Personal da ist, warum denn nicht. Wenns nicht mehr klappt, dann solls ja auch nicht Dein Problem sein. Lieber eine Absage an den Kunden, als unbekanntes Personal mit fremden Equipment auf einen Job zu schicken...
    Wichtig bei aller Eile und Spontanität ist aber, daß man klaren Kopf behält, selber alles gut plant und vor allem alles ordentlich abwickelt, vom schriftlichen Angebot bis zur Auftragsbestätigung. Auch alle Abläufe und Aufgaben schriftlich fixieren, dann gibts hinterher keine Missverständisse.

  • Akzeptanz bzw Sinn der LTD Geschäftsform

    • mringhoff
    • 31. Juli 2005 um 20:19

    da muss ich stb voll recht geben, die Haftung im Rahmen einer GmbH mag zwar theoretisch begrenzt sein, in der Praxis kann je nach "Vergehen" sehr wohl auf den Handelnden (in der Regel der Geschäftsführer und das ist in unserer Branche auch meist der Inhaber, sprich Gesellschafter) durchgegriffen werden.
    Bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder strafbaren Handlungen beispielsweise bist Du als Geschäftsführer voll verantwortlich und somit auch haftbar für die Schäden (mit deinem gesamten Vermögen). Das ist auch gut so, sonst würde sich ja jeder alles erlauben :)
    Aufpassen muss man da eher bei der Interpretation der groben Fahrlässigkeit. Bei sorgsamen, umsichtigen Handeln unter Berücksichtigung der einschlägigen Regeln und Vorschriften sollte dies aber weniger das Problem sein.
    Die Haftungsbegrenzung einer GmbH macht also mehr Sinn, wenn der laufende Geschäftsbetrieb in finanzielle Nöte kommt (z.B. große Auftraggeber zahlen nicht etc.). Wenn Du das ganze aber weiter als Hobby betreiben wirst, dann kommt es sicherlich nicht zu diesen Situationen. Für Deinen Betrieb sehe ich da also kaum Haftungsunterschiede aus der Praxis heraus. Wichtig ist natürlich eine gute Haftpflichtversicherung. Also keine übertriebene Angst vor dem Gewerbebetrieb. Nebenbei bist natürlich auch haftbar, wenn Du das ganze ohne Gewerbe weiter betreibst. Die Haftung macht da keinen Unterschied...

  • Leasing abgelehnt

    • mringhoff
    • 27. Juli 2005 um 11:18
    Zitat von "slaytalix"

    Das Finanzamt sieht auch über den VPLT bzw. Hersteller bescheinigte, gewerbliche Nutzung der PA etc gern als "Hifi-Schnickschnack für das Wohnzimmer" & lehnt die Anerkennung der Vorsteuern ab

    Dem Finanzamt ist es egal, wer und was da bescheinigt wird. Es zählt einfach, ob Du das Gewerbe ernsthaft und gewinnorientiert führen wirst. Wenn kaum Umsatz und nach einigen Jahren auch immer noch kein Gewinn erwirtschaftet wird, stellt sich die Frage, von was Du überhaupt lebst. Manche antworten dann: "das mach ich nur so nebenbei, weils Spass macht, mein Geld verdiene ich mit einem festen Job..." Und schon unterstellt Dir das Finanzamt sog. "Liebhaberei", sprich Hobby und somit keine gewerbliche Nutzung mehr. Und dann ist es auch vorbei mit dem Vorsteuerabzug, bzw. es werden rückwirkend alle Erstattungen wieder zurückgefordert.
    Und in Zeiten knapper Kassen wird das Finanzamt nicht darüber hinwegsehen, daß es nur einen Gewerbeschein braucht, um Vorsteuer erstattet zu bekommen... :)

  • Leasing abgelehnt

    • mringhoff
    • 25. Juli 2005 um 12:13
    Zitat von "slaytalix"

    Vielleicht lag es daran, daß vor kurzem erst die Steuerfahndung u. a. das Girokonto für etwaige Pfändungen gesperrt hat. :?: :oops:
    Etwaige Steuerhinterziehungen gab es natürlich nicht & die Vorwürfe waren haltlos.
    Das Konto wurde wieder freigegeben. Gibt es trotzdem noch Einträge, die evtl. nicht gelöscht wurden ?

    Das wirds wohl gewesen sein...
    Wenn Deine Bank im Schufa-Verbund ist (und das sind die meisten), dann wird dieser Pfändungsvermerk schneller eingetragen, als Dir lieb ist. Und das mit dem Löschen nehmen die Jungs nicht ganz so genau. Manchmal steht dann auch drin: Pfändung wieder aufgehoben. Aber wenn eine Leasingfirma das sieht, denken die wohl nur, daß da mal eine Pfändung war, also Bonität angespannt...
    Vielleicht kanns auch sein, daß Du trotz guter EK-Quote zuviele andere Leasingverpflichtungen hast. Diese Infos gibts auch bei der Schufa.

    Ansonsten würde ich mal nachfragen, wie die Entscheidung zustande kam, dann sagen sie Dir schon, an was es gelegen hat. U.u. kann man dann eventuelle Falschinformationen klären. Ansonsten gibts ja noch genügend andere Leasingfirmen. Je nach Geschäftspolitik sind die einen restriktiver als die anderen...

  • Fahrtkosten berechnen, PKW

    • mringhoff
    • 25. Juni 2005 um 13:47
    Zitat von "Kracky"

    ... Denke also es macht keinen Sinn Personalsätze in die Fahrtkosten zu verrechnen.

    Na, das kommt ganz darauf an.
    Modell 1: Kunde braucht Equipment angeliefert. Company verrechnet Anfahrtskosten, die sich aus Manpower und Fahrzeugkosten zusammensetzen (manchmal als Pauschale für die Umgebung, manchmal als km-Abrechnung ohne Stundensatz.) Für den Kunden ist das einfach ein fixer Preis, egal ob der Fahrer im Stau steckt oder nicht. Die "Kosten" fürs Personal sind aber da mit hineinkalkuliert.
    Modell 2: Techniker wird mit seinem Auto von der Company in die Welt geschickt. Hier finde ich es angemessen, einerseits Personalkosten und andererseit Kfz-Kosten detailliert abzurechnen.
    Modell 3: Die Company bestellt Techniker zu einer bestimmten Uhrzeit auf die Baustelle (in der näheren Umgebung). Hier gibts einfach einen bestimmten Tagessatz und fertig. Wenn ein Tech weiter fahren muss, dann muss er sich das selbst überlegen, ob er den Job macht oder nicht. Es sei denn, die Company legt besonderen Wert auf die Anwesenheit dieses Technikers und zahlt darüber hinaus noch ein paar EUR für die Fahrerei. Das ist dann meist auch ein fester Betrag, der dafür ausgehandelt wurde.

    Wie dem auch sei, alles ist eine Verhandlungssache, egal ob zwischen Company und Techniker oder zwischen Kunde und Company. Unter dem Strich zählt das Preis-Leistungsverhältnis und wenn das passt, dann wirds wirds auch was mit dem Job...

  • Fahrtkosten berechnen, PKW

    • mringhoff
    • 25. Juni 2005 um 11:09
    Zitat von "hell&dunkel"

    Was sollte alles in die Berechnung der KfZ-Kosten einfließen?
    Was kostet mich der gefahrene Kilometer?

    Da wären die Fixkosten wie:
    -Versicherung
    -Steuer
    -Wartung (teilw. variabel)
    -Wertverlust (teilw. variabel)
    -Rücklage für Wiederbeschaffung

    Dann kommen noch die variablen Kosten:
    -Kraftstoffe, Betriebsstoffe
    -Reifen
    -Anfallende Reparaturen

    Edit: Hier fehlt noch das ganze drumherum wie Garage/Stellplatz, Verzinsung des eingesetzten Kapitals sowie Parkgebühren und Verwarnungsgelder.
    ...

    Alles anzeigen

    und nicht zu vergessen: der Fahrer!

    Wenn Du 500km fährst wie chris216, dann bist du da mehrere Stunden unterwegs.
    Zählst Du das dann in den Job mit rein (5 Stunden Job, 8 Stunden Fahrt = 13 Stunden gesamt?) oder fliesst das in die Kilometerpauschale mit rein?

    Die meisten vergessen diesen Faktor wohl.
    Taxifahrten und Kurierdienste sind nicht umsonst teuer als eine gewöhnliche Kfz-Miete plus Benzin.

  • Was würdet ihr nehmen 6 Tage ?

    • mringhoff
    • 21. Juni 2005 um 19:20

    frag doch mal bei Deinen Kollegen in der Nachbarschaft nach, wie die denn das so handhaben, da gibt sich vielleicht ein realistischerer Wert, als wenn hier im Forum aus ganz Deutschland, Österreich und Schweiz irgendwelche Summen genannt werden.

  • Gibt es unterschiedliche Schwarzlichtfarben?

    • mringhoff
    • 19. Juni 2005 um 13:03

    wir verwenden inzwischen nur noch Röhren, da die Dinger einfach viel effektiver sind.
    Die UV-Fluter werden nur heiß und bringen weniger Effekt als die üblichen Röhren (120cm/36W).

    Wir haben die Röhren mit einem Reflektor etwas "aufgetuned", so kommt auch eine gewisse Richtwirkung und etwas höhere Reichweite zustande.

    Die Erfahrung, daß die 400W UV-Birnen schnell defekt sind, kann ich auch bestätigen. Die Röhren haltend dagegen ewig (wenns keiner runterwirft).

    Inszwischen haben wir die UV-Fluter und UV-Guns wieder ausgemustert.

  • Was würdet ihr nehmen 6 Tage ?

    • mringhoff
    • 19. Juni 2005 um 12:36

    Wir rechnen das beispielsweise so:
    Summe der Tagesmietpreise mal Faktor für mehrere Einsatztage bzw. Offdays.
    Ein Offday entspricht 1/2 Einsatztag.
    So kommt man auf eine bestimmte Anzahl an Tagen, die wiederum einem bestimmten Faktor für Mehrtagesmieten entsprechen.
    Diese Faktorenliste sollte man mal mit der der Kollegen in der Gegend vergleichen. Wir haben hier (Münchner Raum) in etwa: 2 Tage = 1,7, 3 Tage = 2,3, 4 Tage = 2,8 usw.

    Wichtiger als all diese Faktorenspielereien sind eigentlich die Fragen: Wieviel Wert legst Du auf diesen Job und wie sieht es mit der Konkurrenzsituation aus? Wieviel mal könntest Du das Equipment (im Karneval!) anderweitig vermieten?

  • Trägerklammern für Zeltprofile

    • mringhoff
    • 16. Juni 2005 um 17:43

    wäre denn ein Einsatz für ein Sicherungspunkt denkbar? So kann ich dann Systeme auf Stative / Lifte nach oben hin mit einem Safety/Stahl absichern und mir wäre es schon mal wieder viel wohler...
    Oder gilt das hier analog?

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