Zitat von "leopold hollerith"
Kostet ca. 47€ brutto, wird auf Ebay mit 65€ gehandelt.
und wo kostet das 47,- EUR?
Zitat von "leopold hollerith"
Kostet ca. 47€ brutto, wird auf Ebay mit 65€ gehandelt.
und wo kostet das 47,- EUR?
Fakt ist: auch wenn es in den AGB so drinsteht, daß das Gerät fehlerfrei herausgegeben wurde, muss es lange nicht so gewesen sein.
Wenn Ihr jetzt nicht direkt bei der Abholung das Gerät gemeinsam getestet habt, bzw. er vorab unter Zeugen oder mit einem glaubhaften Prüfprotokoll etc. dann besteht die Chance, durch entsprechenden, glaubhaften eigenen Nachweis das Gegenteil festzustellen. (Zeugen beim Aufbau, zeitnaher Anruf beim Vermieter etc.) Der Schaden war ja augenscheinlich bei der Abholung nicht zu erkennen gewesen.
Da in diesem Fall beide Parteien fest der Überzeugung sind, den vermeintlichen Wasserschaden nicht begangen zu haben, wird vermutlich nur eine gerichtliche Entscheidung die Lösung bringen.
Hier könnte derjenige als Gewinner herausgehen, der die nachvollziehbarsten, beweisfestesten Argumente vorbringen kann und nicht, was in den AGB steht. Möglich ist aber auch, daß das alles nicht sicher zu beweisen ist, weshalb der Richter vermutlich auch eine neutrale Entscheidung (z.B. jeder zahlt die Hälfte) treffen könnte.
Mit den Anwaltskosten, den Gerichtskosten etc. könnte dies dennoch auch für beide Seiten den ursprünglichen Rechnungsbetrag bei weitem überschreiten....
Zitat von "WoMü"Darin schreibt sein Rechtsanwalt (im Februar 2012) unter anderem, dass er neben den Reparaturkosten plus Zinsen auch die Anwaltskosten geltend mache, obwohl sein Mandant (also der Vermieter des Mischpultes) die diesbezügliche Rechnung in Höhe von ca. 150,00 € vom Oktober 2010 bis dato noch nicht ausgeglichen hätte
könnte aber jetzt auch einfach nur eine einfache Möglichkeit sein, daß der Rechtsanwalt seine Kosten durch ein Briefchen reinholen möchte...
Zitat von "WoMü"1) Ich habe das dumpfe Gefühl, das hier jemand versucht auf meine Rechnung sein defektes Material zu reparieren.
Das muss nicht sein. Der Schaden kann genausogut ohne Wissen des Vermieters passiert sein. Das ist sogar ziemlich wahrscheinlich. Wer gibt denn schon absichtlich ein defektes Gerät heraus, nur damit er jemanden den Schaden reindrücken kann? Gerade bei einem Mischpult weiß man doch, daß es ein sehr wichtiges Teil ist, mit dem eine Veranstaltung steht und fällt.
Woher der Schaden dann wirklich gekommen ist, wird vermutlich dann keiner mehr so wirklich feststellen können.
Zitat von "nojunk"Targus CPT401DUS (...)
leider nicht ganz billig $85.00
Danke für den Tipp.
Würde aber gerne etwas mit einer härteren Schale bevorzugen. Das Case sollte schon mal drauffallende Kisten oder stärkeren Druck etc. aushalten.
Derzeit reist der ein oder andere Laptop in einer üblichen Schutztasche verpackt in einem Truhencase mit auf Job. Im Lager wird das ganze noch in etwas Molton eingewickelt, aber beim Rücktransport liegt der Laptop in der Tasche gerne mal einfach irgendwie im Case....
Ich habe Angst, daß irgendwann mal durch ungeschicktes Packen oder groben Kistentippens ein kleines Laptopunglück passiert.
85,- USD wären ja grad mal so um die 65,- EUR, was für ein gutes Case an sich mal nicht zu teuer ist....
Es kommt halt auf das Preis-Leistungs-Verhältnis an. Ich möchte halt ungern für einen Plastikkoffer gleich 200-300 Euros hinlegen, nur weil "Laptop","outdoor", oder "NASA" etc. im Werbetext steht...
Hat jemand für mich einen Tipp für ein Laptopcase, das den Inhalt schon etwas mehr schützt, als die üblichen Umhängetaschen, gleichzeitig nicht so schwer ist, wie ein übliches (Holz-)Flightcase und nicht gleich ein paar Hundert Euros kostet, wie irgendein amerikanischer weltraum-outdoor-superhitech-abzock-Plastikkoffer....
Und Platz für etwas Zubehör (Netzteil etc.) sollte natürlich auch noch sein...
Einsatzzweck ist der übliche Veranstaltungsalltag (Laptop für Präsentationen etc.), muss also auch keinen Designwettbewerb gewinnen...
Hallo,
Molton gibts eigentlich nicht in der Vermietung, das ist ein "Dekoartikel", also Verbrauchsmaterial, das man üblicherweise auch dem Kunden so berechnet.
Wenn man gut darauf aufpasst, könnte man ihn vielleicht noch ein paar mal verwenden, allerdings wird er nie wieder "neu" aussehen. Auf schwarzem Molton siehst Du bald Fussel und anderen Schmutz, der weisse wird immer irgendwo Griffspuren bekommen...
Lichtdurchlässigkeit: Molton gibts in zwei verschiedenen Dicken, einmal der "schwere Bühnenmolton" (lichtundurchlässig) und einmal als "Dekomolton", dort schimmert Licht durch (allerdings nicht sehr viel).
Molton gibts von 2m oder 3m-Bahnen geschnitten bzw. gerissen (geht wunderbar im 90-Grad-Winkel zur Laufrichtung, längs musst Du die Schere nehmen...). Bei Grössen über 3m musst Du dann entweder ansetzen und verbinden (z.B. mit Gaffa oder Leimzwinge oder Sicherheitsnadeln etc.) Beim Dekomolton sieht man dann die Übergänge (die doppelte Lage), wenn es dahinter hell ist (lichtdurchlässig).
Einkaufsmöglichkeit: entweder mal googeln oder bei den gängigen Händlern anfragen:
http://www.gerriets.de
http://www.tuchler.net
http://www.frog-store.de
Zitat von "verstärkerberserker"
Ich behaupte mal, dass Du da nichts arretieren mußt. Die Schweerkraft sorgt schon dafür, dass Deine Box gerade hängt.
Etwas fixieren möchte ich die Last dann schon, es soll ja nichts herumbaumeln. Aber ich denke, das Doughtygelenk mit nur leicht angezogenen Schrauben samt Spannring im Gelenk sollte genügen. So kann man die Last gerade einstellen, ohne daß es gleich hin- und herwackelt...
Worin ich jetzt aber eher ein Problem sehe ist, daß der Flugrahmen durch die kompakte Bauweise des Doughtygelenks zu nah am Zeltträger dran sein könnte (je nach Zeltschräge und Breite des Flugrahmens) und ich den Flugrahmen nicht mehr parallel zum Zeltträger hängen kann...
Ist da meine Sorge berechtigt? Hat damit schon mal jemand Erfahrung gemacht?
Bei der o.g. Pipe-Lösung plus C-Haken o.ä. ist der Abstand zwischen Flugrahmen und Zeltträger schon größer, das sollte klappen...
Zitat von "Michael Roth"
An der Marquee-Clamp mit 2 Trussclamps nen Stück Pipe montiert.
An der Pipe dann mit Trussclamp den Flugbügel der Box montiert.
Danke für den Tipp, hab es gerade mal nachgebaut:
Zwei (schmale) Trussclamps auf einer Marqueeclamp: also die zwei äußeren M10 Gewinde, dann kurze Pipe dazwischen im 90-Grad-Winkel zum Zeltträger. Zwischen den beiden Trussclamps bleibt gewichtsmittig schön Platz, etwas anzubringen.
Eine Trussclamp oder gar eine Triggerclamp passt aber dann anschließend leider nicht mehr durch, hier ist die Pipe zu nahe an der Marqueeclamp. Man muss diese mittige Schelle also schon vorher anbringen und da stößt man auf das zweite Problem: es fehlt der Platz zum Zuschrauben, die Gewindestange samt Fügelmutter ist im Weg. Die Schelle kann entweder nur ganz schräg angesetzt werden (so schräg dürfte aber kein Zeltträger sein) oder man sägt bei der Trussclamp mal etwas von der Gewindestange ab, aber so etwas möchte ich eher vermeiden (Korrosion etc.)
Vielleicht liegt es auch an unseren Trussclamps? Andere Alternative vielleicht: ein Distanzstück zwischen den zwei Schellen und der Marqueeclamp, was aber die Scherkraft auf die M10er-Schraube durch den etwas längeren Hebel wieder erhöht...
Einen C-Haken (oder eine Superclamp für kleineres Gewicht) ist aber kein Problem dazwischen anzubringen...
Da kann die Marqueeclamp mit der Pipe schon am Zeltträger hängen und die Last einfach eingehängt werden.
Danke für den Hinweis. Den Tipp von nojunk kannte ich schon, hatte es aber nur irgendwie mit TV-Zapfen im Kopf, aber das Gelenk alleine kommt ja hier schon ziemlich nahe hin. (T30410 von Doughty)
Wenn es jetzt noch etwas mit werkzeugfreier Arretierung gibt, wäre das der Hit...
Solche Gelenke kenne ich auch noch von Projektor-Deckenhalterungen, allerdings sind die auch nicht allzusehr belastbar... ![]()
Kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich das o.g. Produkt beziehen kann (oder ob es so etwas überhaupt gibt)?
Ich suche etwa so ein ähnliches Ding:
nur mit folgenden Voraussetzungen:
- oben und unten M12er oder M10er-Gewinde
- Belastung SWL ca. 40-50kg (oben gezeigter Neigekopf von Manfrotto hat leider nur 2,5kg)
Der Hintergrund:
Ich möchte mit den Marquee-Clamps kleinere Lautsprecher fliegen. Allerdings sollen die Dinger nicht einfach an zwei Ringösen baumeln, sondern ein einer Einrichtung, die feststellbar ist
Die Lautsprecher (z.b. Nexo PS10 oder K&F CA106) haben jeweils einen Flugbügel, mit dem ich die Boxen schön einrichten kann.
Durch die Zeltdachschräge kann ich die Flugbügel ja nicht direkt in die Marquee-Clamp einschrauben. Ich suche also so einen "Adapter" mit dem ich die Lautsprecher im Flugrahmen stabil an diese Klemme anbringen und ausrichten kann.
Oder hat jemand eine andere Idee?
Zitat von "Karel Noon"Teures gepäck hat man schon mal schnell dabei, 2-3 Lieblingmikrofone, das Ipad der Laptop, schon sind die 1000€ gegnackt.
Klar, wenn man noch Equipment mitnimmt, wirds schnell mehr.
Die andere Frage ist, ob so etwas überhaupt noch in die übliche Gepäckversicherung reinfällt (Gewerbliches Equipment).
Dann sollte man auch genau die Bedingungen durchlesen, ob und in welcher Höhe Elektronikgeräte (Smartphone, Laptop etc.) gedeckt sind.
Und je mehr versichert ist, desto teurer wirds natürlich auch.
Ich finde diese Art von Versicherung persönlich vollkommen unsinnig. Mit welch teurem Gepäck ist man denn schon unterwegs? Das Problem ist eher, daß man wg. gestohlenem Gepäck Umstände hat (z.B. Keine Wechselkleidung, man muss sich um schnellen Ersatz kümmern etc.), die zwanzig Euro, die man dann ersetzt bekommt, wiegen den Ärger damit ja gar nicht auf.
Beim Laptop das gleiche: da pfeife ich auf den Zeitwert, viel schlimmer sind die Verluste der Daten (vor allem, die man gerade nicht mehr extern gesichert hat) oder die Tatsache, daß man unterwegs nicht mehr damit arbeiten kann.
Wiegt man die Wahrscheinlichkeit eines Gepäckverlustes im Verbund mit der eigenen Fähigkeit auf sein Gepäck aufpassen zu können mit den bezahlten Versicherungsprämien auf und berücksichtigt die Versicherungsbedingungen und deren Ausschlüsse, wird man bald zur Erkenntnis gelangen, daß sich das nicht lohnt.
Zitat von "Wurst Werner"
Da muss man schon mal zwischendurch YouTube Klassiker anschauen, um wieder klaren Kopf zu bekommen.
na, da gehört aber das hier auch dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=uiKIlwNVElY
Zitat von "Kracky"
Gibt es wirklich jemanden da draußen der ein Lautsprecher Stundenhotel führt? Der Stundenweise das Material vermietet?
Ich kenne keinen Kollegen und wir machen das auch nicht.
Das Equipment muss ja auch erstmal bereitgestellt (zählen, verpacken, Lieferschein, Terminvereinbarung etc.), herausgegeben, zurückgenommen und danach wieder gezählt/gecheckt werden. Zum Schluss gibts noch eine Rechnung/Quittung etc. Das ganze "Drumherum" also ist immer das gleiche, egal ob für 1 Stunde oder 2 Wochen.
Ebenso wird ein Gerät vorwiegend durch den Transport (Ein-/Ausladen) und Aufbau/Abbau abgenutzt, als durch das "Rumstehen" auf einer Veranstaltung. Die eigentliche Nutzungsdauer pro Tag ist oftmal gar nicht so ausschlaggebend (bis auf Lampen o.ä.).
Außerdem kann man eine Gerätevermietung nicht zweimal am Tag einplanen. Geht es selbst nur für wenige Stunden außer Haus, ist das Gerät für den Tag einfach weg und kann nicht anderweitig vermietet werden.
Theoretisch ist es zwar möglich, daß der eine das Mittags nutzt und der andere dann am Abend. Richtig planbar ist das aber alles nicht, höchstens ein Zufall und mit vielen Risiken verbunden ("sorry, hat jetzt doch länger gedauert....").
Hallo,
klauston hat ja im Prinzip schon alles gesagt. Das wichtigste ist:
vorher vereinbaren, am besten schriftlich (mind. per Email)
Wenn Du ein Angebot machst / schreibst, dann kannst Du ja mal folgendes mit aufnehmen:
Hotel: Einzelzimmer wird vom Auftraggeber gestellt (dann hat der die Arbeit mit dem Buchen und Bezahlen, außerdem musst Du nichts auslegen. Meist ist das auch der übliche weg, da der Auftraggeber womöglich noch andere Leute unterbringen muss. Eventuell bekommt er dann auch einen besseren Preis)
Verpflegung: Vom Auftraggeber ist eine vollwertige Verpflegung incl. Getränke zu stellen, alternativ kann auch ein Selbstverpflegungssatz von 30/25,- EUR berechnet werden
(Meist wird aber auf den Jobs das alles gestellt, aber Ausnahmen bestätigen die Regel)
Fahrtkosten: das wird eigentlich von Job zu Job extra besprochen wie man hinkommt. Manchmal mit Fahrgemeinschaften oder wenn im eigenen Auto, dann einigt man sich auch vorher auf einen Festbetrag, alternativ eben auf km-Abrechnung, Transporter fährst Du ja als freier Techniker nicht. Wenn doch, dann bitte die Fahrpersonalverordnung beachten (Fahrerkarte etc.)
gleiches gilt für Bahn, Taxi, Flugzeug. Bei jedem Job wird vorher geklärt, wir man hinkommt, wer die Kosten trägt und wer das bucht.
Parkgebühren: "Vom Veranstalter ist eine Parkgelegenheit für einen PKW zu stellen". Das Problem hat man aber meist nicht, entweder ist genug vorhanden oder bekommt einen gestellt vom Hotel/Veranstalter etc. Im Prinzip muss man das vorab klären, gehört aber meist zu den Ausgaben, die der Veranstalter übernimmt.
Telefonkosten (oder auch teures WLAN im Hotel etc.): wird nicht berechnet, es sei denn Du musst für den Veranstalter sehr viel und teuer (Ausland etc.) telefonieren, das klärt man aber vorher ab.
Verbrauchsmaterial: wird nicht erstattet, gibts ja auf Job. Was Du dann mitnimmst und verbrauchst ist Deine Sache.
Grundsätzlich gilt: alles wird vorher ausgemacht, falls etwas unerwartetes auftaucht, dann wird das spontan geklärt, idealerweise natürlich bevor die Ausgabe anfällt. Und wenn einem das erst beim Rechnungsschreiben auffällt, muss man zuerst mal kurz anrufen und darüber reden. Einfach ungefragt in die Rechnung reinschreiben ist ein schlechter Stil und wird nicht gern gesehen bzw. ist oft ein Anlass zum Streit und zur vorläufigen Nichtbezahlung der Rechnung.
Zitat von "djbrecko.com"die verantwortliche Dame drängt nun aber ich soll doch schnell ein Angebot erstellen und das ohne vorher die Location vorher gesehen zu haben, Grundrisse Fotos oder ähnliches hatte ich auch nicht kriegen können. Budget Angaben habe ich auch nicht, Nur die Angabe, wir haben ein Angebot einer Band über 1500. Netto Brutto.
? fragen über fragen.
Und genau hier kannst Du punkten! Erkläre der Dame, daß man unterschiedliche Locations unterschiedlich beschallt und daß es oft nicht so toll ist, wenn man einfach vorne eine riesen Lautsprecheranlage stapelt, wie z.B. eine Band es machen würde.
Bitte um einen Ortstermin. Das hat zwei Vorteile: einmal lernst Du die Location kennen und als zweites Deine Auftraggeberin. Letzteres ist fast noch wichtiger. Ist man vor Ort und bespricht diverse Dinge (wieweit die Tanzfläche gehen soll, wo die Tische stehen etc.), hat man auch so langsam ein Vertrauensverhältnis aufgebaut.
Zum Preis: ist bei Firmen immer netto. Die MWSt. interessiert niemanden, ist nur ein durchlaufender Posten in der Buchhaltung.
Beim Ortstermin kannst Du auch noch die Vorteile eines DJs bei einer Firmenfeier einfliessen lassen (das klappt per Mail oder Telefon nicht so gut): Du kannst die Lautstärke viel besser anpassen (zum Essen leiser, zur Party lauter) als eine Band, die oft unter "leise" bereits eine Lautstärke versteht, wo sich keiner mehr unterhalten kann.
Zweitens machst Du keine Künstlerpausen, wo gar keine Musik läuft, drittens traut man einem DJ mehr Technikerqualifikationen zu, als einem Musiker. Du bist also der bessere Mann, wenn es um die Comedy, die Ansprachen und das Abendprogramm geht....
Und je nach Location kannst Du ihr das mit dem Delaylautsprechern erklären. Für die Sprachverständlichkeit ist das einfach wichtig. Und für die Begleitmusik zum Essen auch. Bei der Band ist es vorne laut und hinten leise, bzw. unverständlich (hallig je nach Location).
Wenn Du am Ortstermin also mit soviel Kompetenz glänzt, dann fühlt sie sich bei Dir in den besseren Händen ![]()
Bei Firmen kommt es nicht immer auf Geld an. Wichtig ist, daß alles gut klappt. Die Dame hat eigentlich nur eine Sorge: daß sie vom Chef geschimpft bekommt, weil am Abend etwas nicht geklappt hat ("den Leuten war es vorne viel zu laut....")
Dein Budget für Anlage und DJ-Gage ist nur ein kleiner Teil an diesem Abend. Das Essen pro Person, die Getränke, evtl. die Raummiete, das sonstige Personal etc. Meist ist der Moderator noch dreimal teurer als der DJ...
Da sollte man also sehen, daß man seine Überzeugungsarbeit nicht auf der monetären Ebene tätigt!
Zitat von "djbrecko.com"...aber meiner Aufgabe als dj die Tanzfläche mit discopegel zu versorgen komme ich mit dem jeweils angebotenem equipment schon nach.
Erweitere also selbständig Deine Aufgabe zu einem technischen Eventberater wie oben beschrieben und Du hast größere Chancen, den Job zu bekommen! Also DJ plus Techniker. Solltest Du dem nicht gewachsen fühlen, dann nimm einen von Deinen Kontakten aus den Vermietfirmen mit auf den Ortstermin. Wichtig ist, daß Du oder Ihr mit Kompetenz überzeugen könnt.
Die Frage, welche Lautsprecher man dann nimmt, drängt sich dann kaum noch auf... ![]()
Zitat von "djbrecko.com"Nach Rücksprache mit zwei Verleihern habe ich jetzt drei Anlagen angeboten (...)
Jetzt entscheidet der Kunde.
Der Kunde? Das ist doch ein Firmenevent. Der Kunde kennt sich im Normalfall damit gar nicht aus. Es reicht übrigens meist, wenn man "passende Lautsprecheranlage" auf das Angebot schreibt. Das ist den Firmen (Chefsekretärinnen etc.) lieber, als Markenbezeichnungen, Stückzahlen, Controllerbezeichnungen etc. ![]()
Und auch vor Ort muss man das nicht so eng sehen. Meist ist es den Leuten zu laut, erst im späteren Abendverlauf nach dem offiziellen Teil und diversen alkoholischen Getränken wird mal etwas mehr aufgedreht, aber auch oft nur dann, wenn die Chef-Riege schon heimgegangen ist ![]()
Wichtiger als die richtige Tonanlage ist, daß Du ein sauberes Auftreten hast, daß die Ansprachen / Comedy gut verständlich in die letzte Ecke der Kantine getragen wird und daß alles schick beleuchtet ist. Danach ist es wichtig, daß man vorne nicht zu laut und hinten nicht zu leise ist. Bei solchen Events würde ich lieber ein kleinere Anlage für Tanzfläche wählen und dafür noch ein paar kleinere Delays für die Sprachanwendungen und die Hintergrundmusik beim Essen. Wenn dann die Party losgeht, dreht man die Delays aus.
Die Hälfte der Gäste geht dann nach Hause (kommt auch auf die Firma an), wenn das Essen und der Programmteil vorbei ist von der restlichen Hälfte geht ein Teil an die Bar, ein Teil bleibt sitzen und redet/"networkt" und ein Teil geht auf die Tanzfläche.
Plane also lieber weniger Tanzflächengröße ein als mehr.
Für eine kleinere Tanzfläche braucht man dann auch kein Riesenstack mehr.
Ein Firmenevent ist kein Stadlfest, 500 Firmengäste sind nicht 500 Partygäste auf der Tanzfläche.
Schöner Artikel. Finde ich gut, daß diese Themen jetzt immer öfters auf den Tisch gebracht werden.
Auch die Forderung nach Festanstellung finde ich richtig, wenngleich vermutlich in der Praxis ohne äußeren Druck seitens der Politik (bzw. Zoll) kaum durchzusetzen ist.
Im Hand-Bereich ist das wirklich von Nöten. Da arbeiten Helfer, die meinen, daß die Selbständigkeit nur aus Gewerbeanmeldung und Rechnungschreiben besteht und im Prinzip betriebswirtschaftlich gar keine Ahnung haben. So entstehen auch diese Dumpinglöhne. Keiner von denen denkt an Urlaub (Erholung), Krankheit (mit Lohnfortzahlung), Altersvorsorge etc.
In die Welt der Personalvermittlung und -agenturen habe ich zwar keinen Einblick, kann mir aber gut vorstellen, wenn alle den Weg der Arbeitnehmerüberlassung wählen und die Hands/Techniker somit fest anstellen müssen, daß dann die Preisstruktur auch wieder nach oben geht. Das würde der ganzen Branche gut tun.
Zitat von "illuminati235"
Der Betrag ist meistens zu gering, dass das Risiko auf den Rechtsanwalts- und Inkassokosten sitzen zu bleiben, tragbar wäre.
Wenn der Betrag so gering ist, dann mache das gerichtliche Mahnverfahren doch selber. Das Kostenrisiko ist gering, der Lernerfolg groß.
Mahnbescheide zu erlassen ist kein Hexenwerk und bei geringen Forderungen muss man ja nicht immer einen juristischen Beistand haben.
Das geht ganz einfach online: http://www.online-mahnantrag.de
Und die Gebühren sind geringer als man denkt: https://www.online-mahnantrag.de/omahn/frs_gerichtsgebuehr.html
Zahlt der Schuldner immer noch nicht (nach der Zustellung noch 14 Tage Frist), schickt man ihm den "Vollstreckungsbescheid" (im Prinzip dann auch nur noch ein kurzes unterzeichnetes Formular ans Mahngericht schicken). Zahlt er wieder nicht (ebenfalls nach Zustellung 14 Tage Frist), ruft man beim Amtsgericht des Schuldners an und lässt sich dort die Telefonnummer des zugehörigen Gerichtsvollziehers geben. Der versucht dann persönlich beim vorbeizukommen und etwas einzutreiben/pfänden.
Diese Gebühren sind auch relativ gering. Der Schuldner hat natürlich sowohl beim Mahnbescheid als auch beim Vollstreckungsbescheid die Möglichkeit zu widersprechen, dann kommt es zu einer Gerichtsverhandlung (wenn man will). Die meisten privaten Schuldner kümmern sich um dies nicht mehr, der Mahnbescheid dürfte zwischen den üblichen offenen Rechnungen unbeachtet bleiben und die Fristen verstreichen einfach. Danach hast Du Deinen Titel.
Bis dahin würde ich in jedem Fall gehen, denn man weiß ja vorher nicht genau, ob es sich lohnt oder nicht. Immer gleich mit dem Argument "kein gutes Geld dem schlechten Geld hinterherwerfen" zu kommen, verhindert auch die Chancen.
Aus den Erfahrungen aus den vergangenen 10-15 Jahren kann ich sagen: es lohnt sich! - Bis dato gab es mehr erfolgreich abgeschlossene Verfahren als erfolglose.
Rechtsanwälte und Inkassobüros machen im Prinzip nichts anderes.
Zitat von "illuminati235"
Nun hat mich jemand auf den Verkauf von offenen Rechnungen hingewiesen. In dem Zuge habe ich das Portal Debitos gefunden.
Ein Verkauf von offenen Rechnungen ("Factoring") ist eine Alternative im Forderungsmanagement. Das übliche Factoring läuft eher so ab, daß man eigentlich auch alle (!) Rechnungen einer Firma haben will. Das Factoringunternehmen übernimmt also die komplette Forderungsabwicklung einer Firma. Es wird nur der "Rechnungsdatensatz" übermittelt, die Rechnungsstellung samt eventuelles Mahnverfahren etc. übernimmt das Factoringunternehmen. Die Firma selbst muss sich dann um nichts mehr kümmern (ist ja auch schon viel wert), bekommt aber dann immer nur einen Teil der Forderungen ausbezahlt (z.b. nur 90%, je nach Branche, Forderungshöhe etc.), und zwar unabhängig davon, ob die Forderung einbringlich ist oder nicht, dafür muss man aber eben auch alle Forderungen, also auch die guten verkaufen. Sonst lohnt sich das ja nicht für das Factoringunternehmen. Ärzte machen das zum Beispiel häufiger.
Debitos - so hab ich das mal auf der Website interpretiert - ist ja nur die Plattform bei der "Vermittlung" des Forderungsverkaufs.
Da stellt man die Forderung rein und Interessenten bieten mit, falls die sich für Deine Forderung interessieren.
Wie ich das jetzt aus den dort gezeigten Fällen erkennen kann, wird oftmals auch gar nicht mitgeboten, weil man das schon rauslesen kann, daß hier einer seine uneinbringliche Forderung loswerden will oder wohl andere Dinge dahinter stehen. (niedrige Hauptforderung, hohe Gebühren und Zinsen...).
Sowas will doch keiner mehr haben.
Und ich vermute, Debitos macht den Service auch nicht umsonst.... Sieht aus, als ob es das ebay der Forderungen ist.
Dieses Geld und diese Energie kann ich doch selbst verwenden um das gerichtliche Mahnverfahren durchzuführen.
Zitat von "marcoboy"Der Geiz ist geil geht durch alle schichten. Das Problem bei billiger Technik ist ja nichts ekliges dran wie jetzt gerade aktuelle Antibiotika Hähnchen. Der Verbraucher greift doch zum billigen.
Das ist nur wenn man die Sachlage nicht versteht. Wer sich nicht auskennt, sieht den Qualitätsunterschied nicht, dann ist es nur verständlich, wenn man zur preiswerteren Alternative greift.
So ist es in der Technik ebenfalls. Solche Kunden, die keine Ahnung haben, gehen nach dem Preis. Aber professionelle Agenturen, Firmen u.a. haben sehr wohl Ahnung, zwar nicht immer direkt von der Technik, aber von den Dienstleistungen.
Selbst Hochzeitspaare oder Leute mit runden Geburtstagen haben einen Anspruch, daß es eine gute Feier wird. Da sucht man nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Wem das alles egal ist, der sucht nach dem billigsten Anbieter.
Jedem VT-Anbieter bleibt es frei zu entscheiden, inwieweit er sich seinen Kundenstamm heraussucht. Will man jeden Job haben, dann landet man zwangläufig in der Billigecke.
Vernünftige Kunden zu haben bedeutet öfters auch mal "Nein" zu sagen.
Das Argument "dann macht es ein anderer" soll keine Drohung sein, sondern eine Erleichterung....
Aber mal zurück zum Thema Preislistenanpassung: Der Threadstarter fragt ja nicht, ob er seine Preise anheben kann, sondern WIE.
Offenbar sieht er Potential dazu.
Zitat von "marcoboy"Nunja leider verschwindet kaum jemand vom Markt
doch, schon oft genug miterlebt.
Manchmal ist es auch so, daß man zwar offiziell aufhört und in eine Festanstellung geht (meist auch branchenfremd), trotzdem noch das ein oder andere Zeug im Keller hat. Aber im Grunde genommen ist das auch "weg vom Markt"
Zitat von "marcoboy"und wenn kommt der nächste. Die meisten machen das nebenbei und daher kommt das kapital. Auch um Verluste aufzufangen oder es ist ihr gegönntes Hobby. Da liegt das eigentliche Problem.
wer das "nebenher" macht, der hat auch gar keine Zeit, den Laden vernünftig zu führen. Mit diesen Nebenherbuden wollen wir uns doch nicht wirklich vergleichen oder?
Bei Tante Emmas 60. Geburtstag oder beim Grillabend beim Schützenverein muss man als professionelle VT-Bude nun wirklich nicht dabei sein....
Zitat von "marcoboy"Der Kunde traut sich gar nicht mehr ein professionelles Unternehmen anzufragen weil er von vorn herein der Meinung hat " ist sowie so zu teuer".(...) Ich glaube das man mit dem Professionell auch viele Kunden vertreibt wenn es um das Alltagsgeschäft geht.
das kommt wiederum auch auf den Kunden an.
Es gibt sehr viele Kunden (vor allem Firmen), die eine teure Veranstaltung planen. Da geht es um Image. Und das lassen die sich nicht von irgendwelchen Discobuben zerstören, nur weil sie günstiger sind.
Hier zählt neben dem Budget vor allem die Leistung, also die Qualität.
In dem Discoparty-Segment mag das sicherlich wieder anders aussehen. Und selbst da gibt es Unterschiede. Nicht jeder Veranstalter oder Gastronom hat die Devise "billig saufen - billige Technik".
Wer solche Kunden hat, sollte mal in sich gehen, ob er in diesem Bereich wirklich arbeiten möchte.