Wenn Du Dir jetzt aber 12 Inputkanäle nebeneinander hinlegen willst, dann kann man sozusagen auch die 4 rechten Fader nutzen oder?
Beiträge von mringhoff
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also ich hab das R72 jetzt so verstanden, daß hier 8 Fader für In und 4 Fader für Outs existieren...
Oder kannst Du die jetzt wie bei den größeren Pulten frei routen?Beim LS9/16 hast Du halt alle 16 Ins vor Dir liegen... plus den Masterfader (sind also 5 Fader mehr
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Zitat von "wora"
ich dachte dabei eher an das LS9-16...
ich auch - mit dem 32er würde ich das jetzt nicht vergleichen wenn man nur das IDR16 hat... -
Zitat von "wora"
wenn du in deinem beispiel die funken mit einer software fernsteuern/überwachen kannst, dann lass sie doch auch auf der bühne. dann hast du am FOH nur noch die zuspieler.
viele so Kleinkramsachen haben gar keine "richtige" Bühne, sondern eher so eine Art Auftrittsfläche von Akteuren oder die Bühne ist zu klein / zu niedrig / zu sehr "im" Publikum, als daß ich dort dann viel Technik unterbringen könnte. 1-2 Endstufen irgendwo runtergeschoben geht meist noch, aber ein 6-8 HE Rack mit teurer Funktechnik wäre mir zu riskant...
Die Lösung wäre also R72 plus IDR am FOH und dann mit einem analogen Multicore auf die Bühne. Da passt es aber preislich nicht mehr - jetzt mal rein als Konzept gesehen.Zitat von "wora"
ich denke eher, das R72/iDR16 eine konkurrenz zum LS9-16 darstellt, mit dem 01V ist dieses system sowohl preislich als auch vom funktionsumfang her natürlich nicht direkt vergleichbar.
wenn man diesen funktionsumfang nun überhaupt nicht benötigt, dann kann man ja weiterhin zum 01V greifen... vielleicht gibt es ja irgendwann auch noch ein kleineres system von A&H, das einen kleineren funktionsumfang hat und somit günstiger zu produzieren ist...?
Ich wollte natürlich nicht die Pulte miteinander verglichen, das wäre wirklich Apfel und Birne. Aber ich bin halt auf der Suche nach einem 01V-Ersatz. bzw. -Verbesserung. Und eine Verbesserung darf gerne auch mal mehr kosten. Aber irgendwo ist halt auch die Grenze.
Als ich das Pult zum ersten Mal als Bild sah, gab sich allein schon wegen der Optik (dunkelblau und 19") der Gedanke auf: "Ui, ein kleines i-live - vielleicht haben unsere 01V bald ausgedient?"Ein Vergleich mit einer LS9 könnte man höchstens mit den "inneren Werten" machen, das Layerwechseln verdient schon wieder eine höhere Konzentration beim Arbeiten, als wenn man einen Direktzugriff hat.
Und noch ein Grund, warum man das R72 nicht mit einer LS9 vergleichen sollte:
Auf jeden zweiten Rider steht drauf "bitte kein LS9"
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Nur langsam stellt sich dann die Frage, inwieweit das Gerät noch eine Alternative für solche Jobs sein kann. Preislich liegen wir damit dann über 10K - das ist nichts mehr für Brot und Butter sondern eher was für Scampis und Champus.
Und nebenbei würde ich dann auch lieber gleich ein T-Modell kaufen, da ist der preisliche Unterschied dahin auch nicht mehr groß. Und dann hat man ein Pult mit weitaus weniger Kompromissen...
Das mit dem Platz am FOH ist immer realtiv. Klar wünschen sich manche Veranstalter/Agenturmädels einen unsichtbaren Technikplatz. Aber der halbe Meter mehr macht das Kraut auch nicht fett und im Vergleich zu den analogen Plätzen ist das auch kein so großes Thema mehr...
Ich sehe das R72 doch eher als Ergänzung zu einer i-live-Flotte oder als Einstiegsmodell bei geplanter Erweiterung. Als alleinige Allzweckwaffe a la 01V ist der Preis leider das KO-Kriterium. Aber wer weiß, vielleicht tut sich ja da noch was...
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Auf kleineren Jobs hab ich teilweise auch recht viel am FOH stehen, aber auch nicht alles.
Auf der Bühne z.B. 5 feste Mikros, vielleicht noch einen Laptop-Ton etc. und am FOH dann 6 Funken und 2 Zuspieler.Wohin stelle ich jetzt die "Stagebox"? Vermutlich auf die Bühne und die Geräte am FOH werden dann an der Oberfläche eingesteckt. Aber das mit den Klinkenbuchsen ist für mich schon wieder so eine Kompromisslösung, die es in dieser Preisklasse nicht geben sollte. Nebenbei muss ich mitrechnen: Es gibt auf der Oberfläche nur 8 Inputs, das würde bei meinem Beispiel schon nicht mehr klappen.
Bei einem "normalen" Mixer, z.B. dem 01V96 bist Du mit deinen Anschlüssen am Pult und dem Multicore so flexibel, wie Du es eben brauchst.
Dann die andere Idee: könnte ich zwei IDR16 verwenden? eine am FOH und eine auf der Bühne? Kann ich das sozusagen durchschleifen?
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So, habs jetzt nun auch mitbekommen habe, daß es ein kleines i-live gibt.

Hier noch der Link zur Homepage mit den weiteren Features, größeren Bildern etc., nachdem der noch nicht gepostet wurde:
http://www.ilive-digital.com/R72_idr16.htmlAls i-live Interessierter - also nicht Besitzer - wäre das R72+IDR16 eigentlich ein passendes Einstiegsgerät. Wir machen viele Industriejobs, auch mal mit kleineren Liveeinlagen etc. Das würde eigentlich gut passen. Sehe da auf alle Fälle einen enormen Aufstieg im Vergleich zu 01V96 o.ä. - das Brot-und-Butter-Pult bei solchen Jobs.
Allerdings sehe ich auch einen Aufstieg in der Preisklasse, also mal rein vom Anwendungsgebiet her

Für mich - und vielleicht auch viele andere i-live-Einsteiger - zählt jetzt erstmal nicht die Austauschbarkeit mit den größeren Brüdern. Das ist höchstens mal im Hinterkopf, daß man theoretisch hier erweitern kann.Vor einigen Jahren hat das i-live-Konzept nicht nur inhaltlich, sondern auch preislich enorm eingeschlagen. Als ich zum erstenmal das Bild der R72 gesehen habe, dachte ich, das geht in dieser Kategorie so weiter, aber leider nicht. Offenbar ist man schon so gut im Markt vertreten, daß man hier keinen Preistüröffner mehr braucht.
Das mit den 6 Layern sehe ich auch ähnlich: nice to have, aber nicht notwendig, größere Jobs dürften sicherlich mit einer anderen Oberfläche bedient werden. Das R72 ist was für die Kleinanwendungen, also passend zum IDR16.
Nicht so erfreut war ich, daß die 8 I/O auf der R72 nur in Klinkeausführung existieren. Gerade auf kleinen Jobs braucht man eventuell kein Multicore, oder hat z.B. die Funken am FOH stehen und man bräuchte hier vernünftige Anschlüsse...
Ein Trost, daß das IDR16 wieder so kompakt ist, daß man es auch unters Pult stellen kann
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oh, das hab ich in der Tat übersehen, obwohl ich vorher extra nochmal weiter runtergescrollt habe, irgendwie konnte ich nicht glauben, daß es hier noch keiner angesprochen hat.
(Ja - es gab viel zu tun in letzter Zeit und da tritt das Forum naturgemäss in den Hintergrund...)Aber jetzt bin ich ja beruhigt und werde mir den Thread jetzt mal genüsslich durchlesen...
Danke für den Hinweis. -
http://www.ilive-digital.com/R72_idr16.html
Endlich auch mal was für kleinere Jobs, voll kompatibel zu seinen Brüdern.
per PC fernsteuerbar, 19"-Grösse, VK netto etwas über 7.000,- EUR incl. iDR-16, quasi incl. digitalem Multicoredie Katalogdaten klingen ganz nett, aber hat das schon jemand mal in der Hand gehabt?
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Zitat von "Kracky"
Ja dann ist ja morgen Abend 21:00 Uhr mal wieder angesagt ZDF zu schauen, es geht bei den Reportern mal wieder ums Internet als anonymer Pranger. Vielleicht sind wir ja mal wieder dabei?
und war da was? habs nicht gesehen und der online-Bericht ist nicht verfügbar
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Zitat von "Mechwerkandi"
In jeder 2ten findest Du Formulierungen wie: "Mit Restgarantie", "nur 4x gebraucht", "wie neu", "nur Einbauspuren" usw. usf.
Alle diese Anzeigen sind die direkte Folge eines Fehlkaufes. Die Anschaffung war in den meisten Fällen unnötig....
Ich glaube, da interpretierst Du schon sehr viel hinein.
Warum muss sich denn ein Gerät nicht rentiert haben, nur weil man es nicht so lange genutzt hat?Ich kenne Kollegen, die machen das öfters so, wenn Sie mal etwas spezielles benötigen. Das wird dann gekauft, ordentlich vermietet und anschliessend wieder verkauft, weil man es sicher später nicht mehr brauchen wird (oder zu selten).
Das rentiert sich natürlich nur dann, wenn die Zumietung entweder nicht möglich ist oder einfach zuviel kostet, weil das Gerät beispielsweise länger weg ist.
Anschließend wird es halt wieder verkauft....Und nicht vergessen: Es handelt sich um Verkaufsanzeigen. Da schreibt doch keiner rein "hing wochenlang in einer Roadshow rum"...
Zitat von "Mister.Lange"Warum soll man nicht Geräte im Mietpark haben aus anderen Gründen als eine möglichst hohe Rendite?
ja, warum nicht? Es wird sicherlich anderen Nutzen haben. Das "leichtere Arbeiten" oder die "höhere Qualität" hast Du ja schon erwähnt. Und wenn es nur die bessere Optik ist, zum Schluss zählt der Gesamteindruck beim Kunden und der Folgeauftrag.
Einzelne Geräte rein auf die Rentabilität zu kalkulieren ist auch nicht richtig, es zählt die Gesamtheit. Manches braucht man halt, um bestimmte Jobs zu machen. Das fängt ja schon beim Zubehör an und hört bei den Cases und Kabeln auf.
Meine Ausführung weiter oben galt der betriebswirtschaftlichen Theorie. Du kannst das Wort "Gerät" auch durch "Gerätepark" ersetzen. Das trifft das schon besser.
Unter dem Strich sollte man natürlich immer bemüht sein, hier zu optimieren. Wenn ich ein Gerät schon länger nicht mehr genutzt habe und auch in Zukunft der Markt nicht gut aussieht dafür, dann wäre es angebracht, dies zu verkaufen.Ich bin also bei weitem nicht der Meinung, daß 3/4 der Geräte fehlinvestiert sind. Wenn das so ist, dann läuft hier grob was falsch. Den ein oder anderen Ladenhüter hat vermutlich jeder, aber meine Schätzungen laufen eher so um 10-20%.
Zitat von "Mister.Lange"Wer ernsthaft sein Geschäft gefährdet sieht durch solche Leute, der muss sicher auch mal an seinem eigenen Konzept arbeiten und sich Gedanken machen.
ein wahres Wort! -
Macht Ihr keine Eingangskontrolle, wenn das Material wieder zurückkommt? Spätestens da müsste man doch merken, wenn ein Gerät fehlt. Dann kann man ja gleich nachhaken und die entsprechenden Leute löchern...
Oder verschwinden Geräte während der Lagerzeit? Das wäre dann doch was für eine Videoüberwachung...
Für mich wäre der Posten zu groß, als daß ich das jetzt für gegeben hinnehmen würde.
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Zitat von "klauston"
Erklärt mir bitte, warum es auch einen Markt gibt, in dem Qualität zu normalen Preisen akzeptiert wird und der Kunde nicht Wert auf den Billigsten legt, sondern auf denjenigen, wo auch eine ordentliche Optik, schön verlegte kabel, 100% zuverlässige Technik und Techniker usw gefragt sind???Solche Jobs gibt es auch genug, es geht nicht immer nur darum zu glauben, das das Marktsegment mit den Preisen am Unterem Level alles bestimmt.
Richtig, das gibt es natürlich auch. Und ich denke, keiner würde sich dagegen sträuben, dorthin zu wollen. Nur über den Weg dahin, haben viele unterschiedliche Vorstellungen...Ich glaube, es gibt in allen Marktsegmenten gute und weniger gut kalkulierte Preise.
Im unteren Marktsegment können wir das nur besser begreifen. Wenn einer ein kleines Discoset für 200,- EUR incl. Lieferung, Techniker etc. aufstellt, kann sich jeder ausrechnen, daß da kaum was hängenbleibt.
Wenn aber eine Großproduktion - selbstredend hier auch mit professionellem Material und Personal - fünf- bis sechsstellige Budgetsummen hat, kann keiner mehr sagen, ob da jemand zu billig oder zu teuer angeboten hat. Hier muss man genauer nachkalkulieren, bis man das weiß. Allein der Vergleich zu einem Mitbewerber würde hier nur blenden.
Und es sind ja auch immer wieder mal größere Firmen dabei, die wegen Insolvenz schliessen müssen... -
Zitat von "andy006"
ich helfe Dir mit BWL für Anfänger - Das Geld auf die Bank zu tragen ist wohl in der heutigen Zeit ein fataler Fehler. Wenn Du Geld hast dann kauf Dir kleine Goldmünzen. Zum einen sehen diese Münzen sehr possierlich aus und bei Bedarf kannst Du diese Münzen, im Bedarfsfall, gegen Brot eintauschen.
Lehre aus den Inflationszeiten für AnfängerAuch erstmal guten Morgen in die Kaffee-Runde!
Also noch haben wir höhere Zinsen als die Inflationsrate, wenngleich dieser Unterschied nicht mehr groß ist.
Lassen wir als unser Kapital in Form von sicheren Geldanlagen auf der Bank arbeiten, erhalten wir abzüglich der Inflation rund 2% momentan als Rendite. Dafür gehe ich aber auch null unternehmerisches Risiko ein und muss nichts arbeiten.
Wenn ich statt Geld aber Veranstaltungstechnik kaufe, dann muss es mir mindestens folgendes erwirtschaften:
- die üblichen Fixkosten wie besprochen
- den Wertverlust
- meinen "Lohn" für die Arbeitszeit, die mir kein Kunde zahlt (Lager, Büro, Verwaltung, Reparaturen etc.)
- und natürlich mehr als die 2% Rendite bei der Bank, denn schliesslich trage ich ein weitaus höheres Risiko als bei einem
schnöden Sparbrief (Defekt, Unterschlagung, Forderungsausfälle etc.)Wenn Material langfristig nur rumliegt und nichts bringt, kostet es also indirekt Geld.
Natürlich ist das bei manchen Leuten mehr und bei manchen Leuten weniger. Je nach Fixkosten und eventuellen Zusatzkosten durch Finanzierung oder Leasing etc. Aber umsonst ist es nicht.Und auch eine abbezahlte Lagerhalle mit eigenem Grundstück kostet etwas. Also nicht nur den Unterhalt und den Wertverfall. Das ist genauso Kapital, das man anderweitig nutzen könnte. Rechne Dir mal den Mietertrag aus, den Du bei einer regulären Vermietung erwirtschaften könntest. Das sollte auch in die Kalkulation mit eingehen. Da steht die gleiche Überlegung dahinter, wie oben mit der Technik.
Das Problem ist, daß solche (theoretischen) Kosten keiner bemerkt. Man muss hierfür keine Euros auf den Tisch hinlegen. Wer aber rechnen kann und den Job nicht nur macht, weil es ein Hobby ist, sollte sich unbedingt damit beschäftigen.
Eigenkapitalrendite ist eine langfristige Angelegenheit. -
Bei Fluter ab 500W aufwärts mit einer dunklen Farbfolie bestückt haben wir immer das Problem, daß die Farben sehr schnell ausbrennen. Auch mit HT-Folien, da dauerts halt nur etwas länger...
Außerdem ist dunkles blaues Licht kein UV-Licht, auch wenns ähnlich kommt, der Effekt ist einfach nicht der gleiche. Damit erhöhst Du aber das allgemeine Streulicht. Nichtweiße, aber helle Flächen werden hier auch heller.So mal ganz nebenbei möchte ich mal fragen, wie "professionell" Schwarzlicht überhaut ist. Eigentlich findet man diesen Effekt nur noch auf diversen Discoparties. Auf welcher Gala oder sonstigen Abendveranstaltung wird denn noch Schwarzlicht eingesetzt? Und wenn, dann nur, weil es die Technikfirma eigenmächtig mit aufhängt. Vom Kunden hab ich das schon lange nicht mehr auf irgendeiner Wunschliste gehabt.
Schwarzlicht hat so den 80er-Jahre-Charakter. Discofoxtänzer in Slipper und weißen Socken....
Heutzutage nur noch zu finden in Partykellern, Jugendzentren und Landdiskotheken... -
Zitat von "test"
außerdem um 20.000e an mat zu verlieren brauche ich ungefähr 3 jahre.
Auch wenn Euer Laden groß ist, erscheint mir das doch etwas hoch...
knapp 7.000,- EUR pro Jahr... Respekt... -
Wohl war. Jeder weiß, daß zu viel Fremdkapital - und dazu zähle ich jetzt auch mal das Leasing dazu, obwohl das ja bilanziell nicht so gesehen wird - nichts ist für einen gesunden Betrieb.
Aber wer so vom täglichen Business eingelullt wird und nicht immer wieder mal aufs Ganze sieht, der scheint das mit der Zeit zu vergessen.Da braucht man einen Transporter oder LKW - ist ja "nur" eine monatliche Leasingrate von 400,- EUR
dann die 12 neuen Movingheads - gibts grade ein unwiderstehliches Finanzierungsangebot...
dann kommt ein großer Job - jetzt muss auch mal endlich ein Linearray her... man will ja auch "wer" sein...
usw.Das kann eine Zeit lang gut laufen, aber dann kommen mal ein paar umsatzschwache Monate. Und auch grad da zahlt ein großer Kunde nicht mehr, weil er insolvent ist. Das Kontokorrentkonto wird ausgenutzt bis zum Geht-Nicht-Mehr.
Die monatlichen Zins- und Tilgungsleistungen plus die Leasingraten, die Lagermiete, evtl die Gehälter erhöhen dann zu diesen Zeiten besonders schmerzlich den Sollstand...
Der Anruf von der Bank lässt nicht lange auf sich warten. "Wenn nicht innerhalb einer Woche wieder soundsoviel Euro auf das Konto kommt, dann..."...Dann werden Jobangebote gemacht, die jeglicher Kalkulationsgrundlage entbehren. Hauptsache erstmal wieder Geld aufs Konto... Später wirds ja wieder besser.... Später kann man ja wieder "richtige" Angebote machen...
Und mit der Zeit arbeitet man für die Bank. Die Banker sagen dazu: sie lassen "das Geld" arbeiten...

Manche überleben diese Gradwanderung vielleicht mit Glück und viel Verlust (Dumpingangebote und hohe Zinsen sind unnötige Ausgaben, die sich eigentlich keiner leisten kann).
Aber wehe es tritt etwas unerwartetes ein (größerer Schaden, Unterschlagung...) oder eine Forderung, mit der man nicht kalkuliert hat (Steuernachforderung etc.). Dann gehen die Lichter aus...Nicht umsonst predigen viele Leute vom Eigenkapital. So etwas ist immens wichtig, um auch mal schlechtere Zeiten abzupuffern...
Aber ein Wachstum nur mit Eigenkapital ist für manche Leute ja pillepalle - man will ja möglichst schnell groß raus..
Für viele Leute ein großer Fehler, der sich aber erst zeitversetzt auswirkt... -
Witzig: ganz oben links flasht derzeit ein Werbung von einer Online-Insolvenz-Versteigerung von Veranstaltungstechnik auf. Die insolvente Firma steht auch gleich mit dabei. Traurig, wenn alles so enden muss. Hatten - lt. eigener Website - renommierte Jobs.
Tja, nun geht wieder ein ganzen Haufen Veranstaltungstechnik über den Tisch, der Tanz um das goldene Kundenkalb geht weiter, nur mit anderen Mitspielern...
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Habe mit Röhren bessere Erfahrung gemacht als mit den Guns/Flutern. Die wirken irgendwie intensiver.
Allerdings haben wir Röhren mit Reflektoren, das erhöht den Wirkungsgrad nach vorne. Die Röhren haben den Vorteil, daß es hierfür auch Feuchtraumfassungen gibt, wenns denn eine höhere Schutzklasse sein soll. Ist allerdings ein Projekt für die betriebseigene Werkstatt. Fertige Lösungen sind mir hier nicht bekannt.Und wenn alles zu schwach ist, einfach ein paar Röhren zusätzlich reinhängen. Aber das hat natürlich seine Grenzen, kommt auch auf die Location drauf an. Wenn die Reflexionsflächen (also die reinweißen Flächen) schon so stark mit Streulicht erhellt werden, da kann man natürlich nicht mehr viel erreichen.
Ich würde daher das Problem von beiden Seiten angehen: mehr Schwarzlicht reinhängen und Streulichtquellen reduzieren z.B. Beamer dunkler stellen, Movingheads anders programmieren (kleinere Gobos, dunklere Farben, keine hellen Flächen anstrahlen etc.)
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und warum verkauft unser großer T keine mehr?
http://www.thomann.de/de/technics_sl_1210.htm