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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • KFZ Berechnung für Kundenfahrten

    • mringhoff
    • 1. Oktober 2009 um 19:42
    Zitat von "DJ-JAJA"

    In der Mehrheit, zahlt der Angestellte so drauf.


    glaube ich jetzt mal weniger - sofern das nicht ein älteres Auto ist und er mit seinem Arbeitgeber vereinbart hat, daß dieser auch die Treibstoffkosten übernimmt (kommt ja oft genug vor).

    Nehmen wir obiges Beispiel von cr mit 600,- EUR geldwertem Vorteil (gwV). Der wird dann versteuert - sagen wir mal mit rund 40% (was ja eigentlich schon recht viel ist, aber der gwVl wird ja dem Gehalt "oben drauf" gerechnet, das heißt, ohne dem gwV ist der Steuersatz auch niedriger).
    Man zahlt also effektiv so rund 240,- EUR

    Dafür bekommt man:
    - gratis den PKW (hat also weder Finanzierungskosten, noch muss man privates Vermögen einsetzen...)
    - gratis den Versicherungsschutz
    - gratis die Kfz-Steuer
    - gratis alle Reparatur- / Inspektions- / Betriebskosten / Reifenwechsel etc.
    - gratis alle Tankfüllungen

    je nach Auto/Versicherungsschutz/gefahrene km können da so locker 500,- bis 1.000,- EUR pro Monat zusammenkommen. Da sind die nicht erhaltenen Pendlerpauschalen eher pillepalle...
    Bei einer Entfernung von 20km zur Arbeitsstelle sind das bei 230 Arbeitstagen 1.380,- EUR, die man als Werbungskosten abziehen kann. Bei selbigen Steuersatz 40% wären das 550,- Ersparnis pro Jahr = 46,- EUR pro Monat.
    Und jetzt lass mal den Angestellten etwas weniger verdienen, eine bessere Steuerklasse haben, ein paar Kinderfreibeträge, einen kurzen Arbeitsweg etc. dann liegt die Versteuerung des gwV wesentlich niedriger...

  • CDJ 400 Vs. CDJ 800/1000

    • mringhoff
    • 1. Oktober 2009 um 13:55

    Kommt alles auf den Rider an.
    Es gibt genügend Wald- und Wiesen-DJs, die, falls mal gefordert, auf einem Rider einfach nur den teuersten reinschreiben. Entweder, weil man weiß, daß der Veranstalter sowieso was günstigeres hinstellen lässt (wer CDJ1000 reinschreibt, bekommt wenigstens keinen CDJ100 - Wer CDJ400 wünscht, der wird evtl mit einem CDJ200 oder 100 überrascht...) oder weil er endlich mal die Gelegenheit haben möchte, mit den großen DJ equipmentmässig mithalten zu können.

    Ich kenne aber viele Rider von bekannten DJs, die hier auf dem Teppich bleiben und meist so etwas wie "Pioneer CDJ200 bis 1000" angeben. DJ, die viel rumkommen, müssen oft auch mit dem Zeug arbeiten, das vorhanden ist. Ein guter DJ kommt mit vielen Geräten zurecht. Manchmal steht noch dabei "keine Billigplayer oder kein Denon etc."

    Und schlussendlich ist es so, daß viele DJs auch selbst anmieten und hier gleich über den Mietpreis in die mittleren oder unteren Serien gelenkt werden. Wer es also selber zahlt, der mietet sich zu 99% keinen CDJ1000, soweit eine langjährige Erfahrung....

    Und wenn wirklich ein nationaler DJ-Held gebucht wurde und der CDJ1000 drauf stand, dann hat auf Nachfragen auch (bis auf ein einziges Mal vor zwei Jahren) auch der CDJ800 genügt.

    Wir haben von CDJ100 bis 800 alle Player, nur die 1000er nicht. Die mussten wir nur einmal zumieten.

    Von der derzeitigen Beliebtheitsskala mal einen kleinen Überblick:
    CDJ100: inzwischen sehr selten, ein paar DJ, denen das Budget wichtig ist, unerfahrene Privatanwender oder ein paar alte Hasen, die spartanisch auflegen...
    CDJ200: ging vor dem Erscheinen des 400er sehr häufig, nun hat er etwas nachgelassen, aber nach wie vor ein beliebtes Gerät bei Allround-DJs
    CDJ400: ist momentan der bestgehenste Player. 200er-Fans sind aufgestiegen und bisherige 800er-Nutzer begnügen sich mit dem 400er, weil er dem 800er sehr nahe kommt, aber günstiger und kleiner ist.
    CDJ800: war bis vor 1-2 Jahren noch ein beliebtes Gerät für High-Level-DJs (jetzt mal gagenmässig betrachtet, weniger künstlerisch...). In den meisten Fällen ein akzeptierter Ersatz für den 1000er. Seit der Einführung des 400er wurde es allerdings ruhiger.

    Aus betriebwirtschaftlicher Seite des Vermieters würde ich nur den 400er bevorzugen. Ein aktuelles Gerät, preislich in der Mittelklasse (also für die Brot- und Butterkunden) und bei Kunden beliebt. Größere Geräte kann man sich bei Bedarf zumieten. Und wenn man der 400er für den Preis eines 200er rausgeht, kann man auch damit leben...

    Zur Info noch die bei uns (München) gängigen Mietpreise und in Klammern, die Rentabilität (also Höhe des Mietpreises zum Einkaufspreis (jetzt mal auf der Basis der VK-Preise netto)
    CDJ100 15,- (4,5%)
    CDJ200 20,- (4,7%)
    CDJ400 25,- (bisher 4,9% - nach Preiserhöhung: 4,2%)
    CDJ800 30-35,- (4,4-5,2%)
    CDJ1000 35-45,- (3,8-4,8%)

  • KFZ Berechnung für Kundenfahrten

    • mringhoff
    • 30. September 2009 um 22:56

    Die Ärzte sind ja auch nicht angestellt... (zumindest nicht die mit ihrer eigenen Praxis...)
    Die 50%-Grenze der 1%-Regelung gilt nur bei Selbständigen und bei den Freien Berufen. Angestellte bekommen weiterhin ihr Firmenfahrzeug wie gehabt...
    Und bei der GmbH ist der Geschäftsführer (und oftmals auch gleichzeitig der 100%ige Gesellschafter, also Inhaber) eben angestellt...

  • Wie seht Ihr der Krise entgegen

    • mringhoff
    • 30. September 2009 um 17:20

    Inzwischen sind wieder einige Monat ins Land gezogen, der Sommer - für viele eine Hochsaisonzeit - ist vorrüber, Zeit vielleicht so die erste Halbjahresbilanz zu ziehen. Wie schauts aus? Ist die sog. "Krise" nun schlimmer oder harmloser wie noch zu Jahresanfang gedacht?

    Zitat von "Beffel"

    Da es ja bereits einiges zur betriebswirtschaftlichen Lage im Forum gibt. Stelle ich nun ein paar ganz konkrete Fragen:

    1. Wird sich die derzeitige Rezession auf unsere Branche auswirken?
    2. Sind schon Auftragsrückgänge zu verzeichnen?
    3. Habt ihr euch schon Gegenmaßnahmen überlegt (zweites Standbein, Aufgabe, Verkleinern, Vergrößern)?
    4. Seht Ihr dieses Situation vielleicht als Chance?
    5. Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr über Neuinvestitionen?

  • KFZ Berechnung für Kundenfahrten

    • mringhoff
    • 30. September 2009 um 14:39

    Was die steuerrechliche Seite in diesen Dingen anbelangt, bin ich nicht wirklich up-to-date, ich halte mich da an die Empfehlungen unseres Steuerberaters. Vielleicht liegt es auch daran, daß es sich auch um wirkliche, offensichtliche gewerbliche Fahrzeuge handelt. (Transporter mit Trennwand + Ladefläche). Der PKW für den angestellten Geschäftsführer läuft mit der 1%-Regelung (bei weniger als 20% betrieblicher Nutzung...) Insofern ist das für das Finanzamt auch plausibel: PKW für Privatfahrten, Transporter 100% Firma.

    Zitat von "billbo"

    die Tatsache, dass Deine Angestellten damit nicht etwa von der Arbeit nach Hause fahren? Schon das wird besteuert.


    gerade gefunden:
    Die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb werden zu den betrieblich bedingten Fahrten gezählt und erhöhen damit den betrieblichen Nutzenanteil. Die darauf entfallenden Kosten sind zwar (terminologisch) Betriebsausgaben, jedoch nach § 4 Abs. 5a EStG steuerlich nicht absetzbar.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrtenbuch

  • KFZ Berechnung für Kundenfahrten

    • mringhoff
    • 30. September 2009 um 13:43
    Zitat von "billbo"


    Um nicht zwangsläufig monatlich 1% irgendeines fiktiven Listenneupreises auf der Einnahmenseite verbuchen zu müssen, so wie das der Gesetzgeber lustigerweise bei nicht Führen eines Fahrtenbuches für betrieblich genutzte PKW vorsieht?


    Ich kannte das eher nur andersrum: Wenn die Behörden vermuten, daß es sich um ein überwiegend privat genutztes Fahrzeug handelt, dann wollen die ein Fahrtenbuch haben und geben sich nicht mit der 1%-Regelung zufrieden...

    Bei uns ist das mit den Fahrtenbüchern kein Thema, die Firma läuft als GmbH: hier gibt es nur "Angestellte" und somit auch keine Fahrtenbücher. (Insofern bin ich jetzt da nicht so fahrtenbucherfahren...)

  • KFZ Berechnung für Kundenfahrten

    • mringhoff
    • 30. September 2009 um 11:03

    Der Mitarbeiter hat doch selber getankt und hier also Geld ausgelegt oder?
    Jetzt soll er halt Dir eine Spesenabrechnung schreiben.

    Nun bleibt dann die Frage, ob Dein Mitarbeiter noch genau weiß, was er ausgelegt hat, wenn er keine Belege gesammelt hat. Vielleicht hat er ja immer mit Karte gezahlt? Dann kann man die Beträge ja zumindest rekonstruieren.
    Für Beträge unter 150,- EUR braucht man auch keine richtigen Rechnungen (nach USTG), es würden auch selbst geschriebene Ersatzbelege tun, die der Spesenabrechnung beigefügt sind (am besten mit jeweils einer Kopie aus dem Kontoauszug bzw. der Kreditkartenabrechnung).

    Wenn Dein Mitarbeiter nur bar bezahlt hat, würde ich mich auf eine pauschale Abrechnung pro km einigen. Die 30ct sind ja Fahrtkosten im Allgemeinen, Du brauchst aber nur die Benzinkosten im speziellen, denn die anderen Kosten (Verschleiss, Reparaturen) rechnest Du ja extra ab.
    Rechne einfach einen Durchschnittsverbrauch von Deinem Fahrzeug mit dem aktuellen Benzinpreis auf die gefahrene Strecke aus und so kommt Ihr auf einen Schätzwert. Diese Rechnung sollte dann der Spesenabrechnung beiliegen.

    Du überweist dann einfach die Spesen lt. Spesenabrechnung an Deinen Mitarbeiter und hast als Beleg dann die Spesenabrechnung. Und diesen Betrag buchst Du dann...

    (OT: warum hast Du ein Fahrtenbuch, wenn das Auto 100%ig betrieblich genutzt wird?)

  • Quick & Dirty Bühnenmikrofonierung

    • mringhoff
    • 29. September 2009 um 08:55
    Zitat von "ewok"

    Kondensatormikros habe ich selber noch zu wenige, auch da müsste ich zumieten oder kaufen.
    Wenn ich jetzt wüsste, dass es bereits bei den günstigen Grenzflächen brauchbare Modelle gibt, würde ich mir mal 2 anschaffen, um damit zu experimentieren.


    dann würde ich lieber ein paar Kondensatormikros kaufen und die Grenzflächen zumieten. Die Kondenser sind einfach universeller einsetzbar, jetzt mal nicht nur auf deinen kommenden Theaterjob gesehen. Du wirst ja sicherlich auch mal andere Dinge tontechnisch ausrüsten...
    Hier im Forum gibt es einige Threads, die sich mit günstigen und guten Einsteiger-Kondenser beschäftigen, kannst ja mal suchen, falls die Suchfunktion immer noch nicht geht via google ("site:paforum.de suchbegriff")


    Zitat von "ewok"

    Wenn also jemand zufällig ein Modell aus der "Einsteigerliga" kennt, wäre ich über Erfahrungsberichte sehr dankbar. Thomann hat da ja eine sehr große Auswahl von t.bone über Superlux, Samson, AKG und Beyer gibt es ja schon was für kleines Geld...


    Kenne jetzt die günstigen Thomann-Mikros nicht, aber Vorsicht bei zu billigen Dingern. Ausreichend Feedbacksicherkeit, gute Trittschalldämpfung und einen schönen linearen Frequenzgang bekommt man halt nicht bei den Chinabüchsen.
    Am besten ist, Du probierst vorher ein paar Fabrikate aus. Vielleicht gibt Dir Dein Vermieter ein paar zum Testen mit.
    Ansonsten kannst ja beim T ein paar Mikros mehr bestellen, ausprobieren und die nicht so guten Dinger wieder zurückschicken.

    Erfahrungsberichte kann ich Dir nur zum AKG C547BL (VK ca. 370,- brutto) und zum Shure Beta 91 (VK brutto ca. 260,-) geben.
    Grundsätzlich zwei brauchbare, gute Grenzflächen. Das AKG allerdings etwas größer.
    Soundmässig kommt das Shure etwas runder/voller rüber und ist meiner Meinung nach etwas feedbacksicherer als das AKG und bei einem kritischen Theaterstück kann man jedes einzelne dB mehr immer gut gebrauchen :)
    Das Beta91 ist pegelfester und wird gerne auch in der Bassdrum eingesetzt

  • Quick & Dirty Bühnenmikrofonierung

    • mringhoff
    • 28. September 2009 um 18:25

    Wenn Du keine Grenzfläche hast, dann stell doch einfach ein Kondensermikro auf einem Stativ vor die Bühne, das klappt ähnlich. Das Mikro dann halt wenige cm vom Boden aus nach oben gerichtet montieren.

    Nachteil hier: etwas sichtbarer und vor der Bühne stehen dann auch noch die Stative rum

    Bei Theater hat man ja eher das Problem mit dem passendem Gain before Feedback. Eine Grenzfläche ist im Vergleich zu einem "normalen" Kondenser auch keine Wunderwaffe. Zudem gibt es natürlich größere Unterschiede.

    Grenzflächen sind zwar teilweise relativ gut entkoppelt, was den Trittschall betrifft, allerdings erzeugen Tritte im Einzugsbereich der Mikros auch ganz normale Geräusche, die wiederum übertragen werden. Hatte schon auf wackligen Bretterbühnen zwischen Kondenser auf Stativen an der Bühnenkante und Grenzflächen experimentiert. Natürlich werden die Grenzflächen dadurch mehr gestört als Kondenser, aber bei weitem nicht so, wie man sich das vorher vorgestellt hat.

    Der Vorteil bei den Grenzflächen ist auch, daß man sie weiter nach innen schieben kann (z.B. bei einer relativ großen Vorbühne). Der Nachteil: es gibt immer wieder ein paar Schauspieler, die doch mal versehentlich dagegenstossen oder drauftreten.

    Wie ja auch schon cheesy geschrieben hat, kommt es auf die Sprechrichtung an. Zudem auch auf das jeweilige Stück, wo gerade was auf der Bühne passiert.
    Stehende Personen im hinteren Bühnenbereich: hängende Mikrofone
    Sitzende Personen: in die Deko eingebaute Kleinkondenser, evtl. auch mal ein Funkmikro (Lavallier mit Taschensender), wenn die Requisite öfters verschoben wird (z.B. ein Tisch)
    Personen im vorderen Bühnenbereich: Grenzflächen / Kondenser an der Bühnenkante
    liegende Personen oder auch kleinere Kinder (die ja oft auch nach unten reden): Grenzfläche

    Es ist zwar schön, viele Mikros aufzubauen, aber gleichzeitig sollte der Tontechniker ein aufmerksames Auge auf die Handlung und einen schnellen Finger für die Regler haben, denn je weniger Mikros gleichzeitig offen sind, desto besser.

    Bei Laientheater ist es zudem noch sehr wichtig, daß sich der Tontechniker bei den Proben auch mit einmischt und mit dem Regisseur entsprechende "Sprechpunkte" entwickelt. Also Bereiche, an denen gut mikrofoniert werden kann und wo sich die Schauspieler auch aufhalten sollen, wenn sie sprechen.

    Erst die ganze Kombination (Mikrofonwahl, Mikrofonplatzierung, Platzierung der Schauspieler, Lautes Reden, aufmerksamer Tontechniker, gute und korrekt positionierte Lautsprecheranlage etc.) führt zum Erfolg.

  • Kuriose Mischpult-Antiquität

    • mringhoff
    • 24. September 2009 um 12:55
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Allein die Erstellung der Siebdruckmaske war vor ~ 40 Jahren noch ein erheblicher Aufwand, abgesehen von der Arbeit für das Bedrucken in Kleinserie.


    Aber auch das Erstellen eines Elektrogeräts war früher ja auch wesentlich mehr Arbeit, vielleicht war das Frontplattentauschen in Relation dazu dann doch wieder nicht so aufwändig...

  • Das Handy für den Veranstaltungstechniker

    • mringhoff
    • 24. September 2009 um 12:47
    Zitat von "hasenfuß"


    das kannst du nicht mehr mit den "alten" vga schrottknipsis vergleichen. die machen schon
    recht brauchbare bilder mittlerweile.
    eine richtige kompaktknipse ersetzen sie allerdings immer noch nicht - ist die frage, ob man
    die nun braucht oder nicht


    na, die ganz alten vga-Knipse mein ich auch gar nicht, aber viele "normal"-Handykameras sind immer noch nicht das Gelbe vom Ei.
    Eine kleine Digitalkamera ist bei vielen Jobs dabei, wiegt weniger als die meisten Tool, braucht genauviel Platz und macht bessere Bilder.


    Zitat von "hasenfuß"

    ...es ist aber schon mit einer aufgabe leicht überlastet ... windows ...


    Stimmt, da hab ich ja noch was vergessen - gehört aber eher in den "I Don´t Need"-Thread:
    I Don´t need: Handies, die erstmal zwei Minuten brauchen um hochzufahren, um sich täglich zweimal aufzuhängen...


    Zitat von "hasenfuß"


    könnte es nach deiner tätigkeitsbeschreibung sein, daß du gar kein technikertelefon sondern ein büromenschenmitaußendiensttelefon suchst ?


    Ich such ja keins, bin mit meinem Telefon zufrieden :)
    Und das "Büromenschenmitaußendiensttelefon" sicherlich nicht, bin ja auch oft genug auf Job und dann soll es schon was aushalten. Im Büro liegt das Handy nur am Tisch rum...

    Zitat von "hasenfuß"

    der techniker als solcher freut sich halt über technikspielzeug. sonst wäre er wohl nicht techniker ...


    richtig - jedem das seine. Der eine brauchts zum Spielen, der andere zum Telefonieren :)
    (und die Tussis aus den Agenturen zum herzeigen...)
    Ich spiele da lieber bisserl am Mischpult rum...

  • Das Handy für den Veranstaltungstechniker

    • mringhoff
    • 24. September 2009 um 08:43

    Na - so unterschiedlich sind wir Veranstaltungstechniker.... :)
    Ergo wird es das niemals geben, "DAS" Handy für den VTler

    Bei mir wäre das so:

    Zitat von "julian knödler"


    Habe zwar inzwischen schon das 3. Gerät...


    Habe seit 9 Jahren immer noch das gleiche - samt Orginalakku (und der hält dank Minidisplay je nach Telefonverhalten immer noch 5-8 Tage)
    Ist auch oft genug runtergefallen und lebt immer noch...

    Zitat von "julian knödler"

    - nen super Kalender - mit Outlook syncronisiert


    Bin mehr im Büro als auf Job, also für mich nicht so wichtig. Außerdem steht die Termindisposition in Easyjob und das immer zu synchronisieren, wenn man mal kurz weg ist nervt auch eher...

    Zitat von "julian knödler"

    - nen super eMail Browser? - immer alles zu Hand


    wird im Büro erledigt, unterwegs bin ich entweder auf Locationbesichtigung, auf Job oder auf irgendwelchen Erledigungsfahrten. Da hab ich keine Zeit für E-Mails...

    Zitat von "julian knödler"

    - nen genialen Internet Browser - mal schnell ne Info ausm Netz oder hier im Forum stöbern in der Pause aufm Job


    Pausen auf Jobs gibts so gut wie nie und wenn, dann ratsche ich lieber mal mit nem Kollegen oder dem Kunden.

    Zitat von "julian knödler"

    - ein wirklich großes Display - im dunkeln oder zum hell machen


    zum hell machen hab ich eine Taschenlampe am Gürtel, und ein großes Display braucht viel Akkuleistung.

    Zitat von "julian knödler"

    - ne ausreichend gute Kamera - zur Dokumentation


    finde eine kleine Taschenkamera wesentlich besser von der Optik, vom Zoomverhalten, bei schlechtem Licht etc. Und so eine kleine Digitalkamera hat auch noch in der Tasche platz.
    Ich kenne jetzt zwar die iphone-Kamera nicht, aber die unscharfen, verwackelten, unterbelichteten Fotos aus den üblichen Handys kannst doch vergessen.

    Zitat von "julian knödler"

    - ordentlich Speicher - Musik, Bilder, Dokumente, ...


    ich will halt nur telefonieren mit meinem Handy: also ausreichend Speicherplatz für Kontakte (das ist ja schon seit Jahren kein Thema mehr), guter Empfang, lange Akkulaufzeiten und darf nicht kaputt gehen...

    Zitat von "julian knödler"


    Die Branchenspezifischen Apps sind auch nicht zu verachten, wie zB. grandMA remote, LEE Farbfilter "Buch", Rosco Gobokatalog und so weiter.


    Spielzeug - genauso wie die Gadgets in Vista... manches sicher nett, aber zweifle ob das notwendig ist...
    (Was will ich denn mit nem Gobokatalog auf Job? Das braucht man im Büro...)

  • Bitte anschauen und verteilen !!!

    • mringhoff
    • 18. September 2009 um 09:38
    Zitat von "barley"

    ... Aber mit pfiffigen Hardware-Lösungen....


    die "Line-Array"-Konstruktion finde ich nicht schlecht... Hat was...

  • Pfenningersatzteile für Par

    • mringhoff
    • 17. September 2009 um 15:49
    Zitat von "--patrick--"


    Und warscheinlich hält das Ganze auch noch länger als das Original :D

    mag sein, aber dann geht z.B. Bremsschrauben für den Haltebügel kaputt oder eine Halterung für die Farbfilterhalter und die Kanne wird auch immer verbeulter...

    Wenn man das Zeug nicht aus dem Werkstattfundus mit wenigen Handgriffen wieder flottmachen kann, dann lohnt sich da nicht, einen größeren Aufwand zu betreiben. Es sei denn, man wurde vom ehrgeizigen Bastelfieber ergriffen...

    Kaputte Kannen wandern bei uns in den Bastelfundus. Und siehe da: statt der extra gekauften Einzelteile gibts gebrauchte Originalteile gratis, wenn nicht grad der gleiche Schaden eingetreten ist...

  • Pfenningersatzteile für Par

    • mringhoff
    • 16. September 2009 um 22:45
    Zitat von "tamtürk müslümanlar"

    Conrad gehen, Schraube auf Tisch, passende Feder raussuchen.


    ...alte Schraube ausbauen, neue Konstruktion einbauen... - halbe Stunde Arbeit mit Einkaufen... (Vom Einzelverkaufspreis von Schrauben ganz zu schweigen)
    Dann lieber alte Kanne auf die Seite und als Ersatzteillager verwenden und bei Gelegenheit wieder ein Schwung neue kaufen für 15-20,- EUR brutto VK pro Stück.
    Und die neuen sind auch noch nicht so faltig wie die anderen...

    Aus ökologischen Gründen heraus würde ich es auch reparieren, rentabel ist es aber nicht....

  • Widerruf von Verträgen

    • mringhoff
    • 16. September 2009 um 22:29
    Zitat von "studiovan"


    Ein Vertragsmuster zu verfassen oder Mails mit bestätigten Aufträgen zu haben - Wenn sich an Beides nicht gehalten wird, fliesst kein Geld und man muss eh zum Anwalt.


    Natürlich nicht, aber einmal hat so ein ausformulierter Vertrag etwas offizielleres, also scheinbar eine höhere Wichtigkeit. Und auf der anderen Seite werden hier klar und deutlich Dinge angesprochen und fixiert (z.B. Stornierungsbedingungen), die bei einem gewöhnlichen E-Mail-Kontakt untergehen.

    Musiker sind Künstler und weniger Kaufleute. Über den Vertragsschluss haben die vielleicht ganz andere Vorstellungen. Vermutlich sehen sie ihre Mails eher also unverbindliche Reservierungsanfrage, vor allem wenn die Jobs noch ein paar Monate hin sind. Vielleicht gabs ja früher schon Jobs, die wieder gestrichen wurden, weil die Band doch nicht aufgetreten ist. Da hattest Du ja sicherlich auch keine Stornierungsgebühr verlangt. (Wer würde das bei einem wichtigen Stammkunden auch machen?)
    Das soll natürlich jetzt keine Entschuldigung für das unkollegiale und vermutlich unrechtmäßige Verhalten sein, aber vielleicht wäre das Bewusstsein der Künstler in Bezug auf Deine Buchung ein anderes gewesen, wenn es einen ausformulierten, schriftlichen Vertrag gegeben hätte.

  • Vorstellung

    • mringhoff
    • 16. September 2009 um 16:49

    Klaus kenne ich natürlich schon, aber die Skala war mir bis Dato unbekannt...

  • Widerruf von Verträgen

    • mringhoff
    • 16. September 2009 um 15:07

    Das mit dem hinterhergeworfenem Geld mag zwar stimmen, aber ich warne gerne vor allzuhäufigem Gebrauch.
    Es gibt viele einfache Schritte, die nur sehr wenig Geld kosten. Man muss immer Erfolgchancen zum Betrag abwägen.
    Wie schon erwähnt, hilft ja vielleicht schon ein schriftliches Drohen auf Anwaltspapier mit hohen Summen und die erkennbare Bereitschaft, einen Vergleich anzustreben.


    Zitat von "studiovan"


    Wären die Chancen realistischer, hätte das jeder andere schon sicher vor Monaten getan, und zwar zu Recht, wie ich finde...


    Verstehe ich jetzt nicht. Gibt es noch andere Leute, die offene Forderungen bei der Band haben?
    Wie "realistisch" die Chancen sind, kann man als juristischer Laie gar nicht wirklich abschätzen. Hängt neben dem Land auch vom Gläubiger selbst ab. Falls das eine renommierte, erfolgreiche Gruppe mit professionellem Management ist, dann ist dort vermutlich auch wieder mehr an Kooperation zu erwarten, wenn sie juristisch im Nachteil sind.
    Wenn der Anwalt nach der Fallschilderung nur "oh je" sagt, dann würde ich auch die Finger von allem lassen, was unverhältnismässig viel Geld kostet...
    Aber ein paar Euros für die Erstberatung oder das Anschreiben würde ich vielleicht doch noch investieren.

    Zitat von "studiovan"


    Dein Gedanke "es in Zukunft besser zu machen", birgt irgendwo nur die Lösung bei anderen Kunden auf Vorauskasse zu bestehen - Das ist kaum durchsetzbar...


    Ist ja auch absolut unüblich. Nein, ich meinte da eher etwas anderes. Verfasse mal so etwas wie einen Vertragsmuster für solche Serienjobs. Dort stehen dann klare Aussagen was passiert, wenn man reservierte Jobs wieder absagt.
    Beispielsweise kann man dort erwähnen, daß Stornierungen 3 Monate vorher möglich sind, danach kann man sich eine Staffelung vorstellen bis zu einem Zeitraum, ab dem dann der Job voll zu bezahlen ist.
    Dann gibts klare Regelungen für beide Seiten.
    In dieser Vertragsvorlage haben dann auch andere Regelungen Platz, z.B. was mit der Verpflegung oder mit den Spesen passiert, wie komfortabel das Hotel sein soll (Einzelzimmer etc), welches Zahlungsziel eingehalten werden muss usw.

    Ich finde solche klare Regelungen vorab wichtig und hilfreich. Das erspart manche Diskussion im Nachhinein.

    Und nochwas lernt man aus so etwas: man darf sich nicht nur von wenigen Kunden abhängig machen lassen, auch wenn es lukrativ ist.
    Gut, Leute, die in das VT-Business einsteigen, fangen halt so an. Ich habe aber schon das ein oder andere Mal Kollegen kennengelernt, die nur für 2 oder 3 Kunden/Bands tätigt sind - oder wo 80% des Umsatzes mit einem Großkunden getätigt wird. Das ist langfristig sehr risikoreich. Im Laufe der Zeit kann immer wieder etwas passieren (neue Ansprechpartner, ungewollter Streit, finanzielle Probleme / Budgetstreichungen etc.).

    Wer einen breiten Kundenmix hat und von vielen Seiten angefragt wird, für den sind 20 Jobs im Jahr natürlich auch nicht unwichtig, aber zumindest nicht bedrohlich, wenn sie wegfallen.

  • Widerruf von Verträgen

    • mringhoff
    • 15. September 2009 um 18:14

    Doofe Situation.
    Rein rechtlich hat die Band Dich ja fest gebucht gehabt, also ein Vertrag geschlossen. Mittels der E-Mails sogar ja einigermaßen glaubwürdig beweisbar.
    Du kannst also auf die Erfüllung des Vertrages bestehen, aber es hört sich doch stark nach Streitfall an.

    Vielleicht kann man sich ja dahingegen einigen, daß Du nicht für die 20 bereits schon fest gebuchten Aufträge eine Rechnung stellen wirst, sondern eben nur für die innerhalb 1-2 Monaten abgesagten Jobs.
    Eventuell wird die Band zahlungs/diskussionswilliger, wenn dieser Vorschlag auf einem Anwaltspapier per Post eingeht.
    Als Kunde hast Du sie sowieso schon verloren, insofern muss man jetzt auch nicht um jeden Preis die gute Stimmung erhalten.

    Du hast aber erwähnt, daß die Band "aus der EU" kommt. Das hört sich so an, daß es sich hier nicht um deutsche Vertragspartner handelt und das verkompliziert die Sache einmal mit dem Rechtbekommen und einmal mit dem Geldbekommen je nach Land doch etwas.

    Bleibt dann nur die Frage: Will man hier etwas durchkämpfen, was vielleicht viel Nerven und Geld kosten könnte oder sagt man sich: Dumm gelaufen, Schwamm drüber, in Zukunft wird das besser gemacht. Und in der Zwischenzeit freut man sich über die kurzfristig gewonnene Freizeit...

  • Rittershow

    • mringhoff
    • 15. September 2009 um 16:44
    Zitat von "Martin Senft"

    Aber vielleicht nimmt man den Tipp an, die Boxen wenigstens nicht auf die Darsteller zu richten


    Das ist schon mal das allerwichtigste. (Welche PA beschallt denn die Band und nicht das Publikum?)

    Und auch mit wenigen Mitteln gibt es Lösungsansätze.
    Um das Publikum zu beschallen, müssten die Lautsprecher also auf das Publikum gedreht werden, allerdings müssten diese dann etwas weiter weg aufgestellt werden, denn sonst haben die vorderen 10 Leute einen Gehörschaden und in den hinteren Rängen versteht man nach wie vor nicht viel.
    Weiter weg klappt ja wohl nicht, da das Publikum sehr nahe an den Pferden sitzt/steht
    Also bleiben nur noch folgende Möglichkeiten:
    - Boxen fliegen (z.B. Truss-stehern oder an einem stehenden Traversenkonstrukt etc.)
    - mehrere (kleine) Boxen, die entsprechend positioniert jeweils nicht mehr so laut sein müssen, eventuell an Stangen/Stativen oder je nach Platz zwischen Publikum und Darstellerfläche oder auch als Floormonitore

    Das kann notfalls auch mit den bestehenden Lautsprechern oder mit dem Zukauf weiterer Billigboxen gelöst werden. Natürlich wird das Ergebnis mit guten Lautsprechern besser sein, aber mit einer guten Positionierung ist hier schon viel geholfen...

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
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