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Beiträge von mringhoff

  • Veranstaltungen politischer Natur....

    • mringhoff
    • 2. März 2014 um 21:17

    Wer etwas mehr Equipment als nur eine Garage voll hat, wird früher oder später auch an Leute vermieten, die er nicht kennt. Dryhire ist ein Geschäft, das zwar mit diversen Risiken verbunden ist (Unterschlagung, Fehlbedienung etc.) aber durchaus auch seinen Beitrag am Gewinn leistet.

    Da wird man dann auch solche Mieter nicht ausschliessen können, die "verdeckt" etwas anmieten. Die werden schon wissen, warum sie das machen. Vermutlich bekommen sie unter offiziellem Namen nichts.

    Eventuell hilft etwas nachfragen, aber wenn die schon wissen, was folgen könnte, dann werden die Dir einen Bären aufbinden.
    Nachfragen ist aber grundsätzlich eine ratsame Sache im Dryhire, einfach um den Kunden etwas näher kennenzulernen und eventuelle Unstimmigkeiten herauszufinden, vor allem auch in Bezug auf Unterschlagung.

    Politische Veranstaltungen abzulehnen finde ich auch etwas zu extrem. Wenn es sich um "bürgerliche" Parteien fernab jedes Extremismus handelt, sehe ich kein Problem aus ethischer/moralischer Sicht. Politische Parteien gehören zu unserer Demokratie, sind also zunächst nicht verwerflich, auch wenn sie nicht die eigene politische Gesinnung vertreten.
    Gleiches könnte ja von diversen Firmen sagen. Es gibt genügend Geschäftsführer, die schwätzen genauso viel Unsinn wie Politiker...

  • Traversenlifte gebraucht kaufen

    • mringhoff
    • 17. Februar 2014 um 11:15

    Also wir verscherbeln nach 4 Jahren unsere Lifte wieder, einfach um die C1-Prüfung zu sparen. Dabei sind die Lifte relativ gut erhalten und auch die Seile noch in Ordnung..
    So eine Prüfung kostet rund 15-25% eines neuen Lifts, wenn man noch Seile austauschen muss dann noch weit mehr.
    Diese Investition stecken wir lieber in Neuware, denn auch die Optik zählt, wie Volker oben schon bemerkt hat.

    Wenn wir die gebrauchten Lifte verkaufen, sind diese also meist gut in Schuß und laufend gewartet. Rein von der technischen Seite würde ich hier keine Bedenken haben, diese knapp vier Jahre alten Stative gebraucht zu erwerben. Es ist also nicht immer alles schlecht, nur weil die C1-Prüfung nicht mehr gemacht wird...

    Der Rat also zum Gebrauchtkauf:
    - abklären wie alt die Dinger sind
    - nachfragen, was die Firma so an Jobs macht (viel R´n´R oder viel Industrie)
    - der optische Eindruck der Firma selber ist ein Indiz, aber keine Garantie. Aber dennoch hilfreich
    und dann natürlich die entsprechende Überprüfung des Materials vor dem Kauf:
    - Lift mal komplett ausfahren, das Seil zwischen Daumen und Zeigefinger durchgleiten lassen (so spürt man schnell ausgerissene Fäden)
    - nach Beschädigungen absuchen etc.
    - Steht das Ding noch gerade, wackeln die einzelnen Stufen, lassen sich alle beweglichen Einheiten noch gut bedienen? Ist etwas abgebrochen?, laufen alle Umlenkrollen mit? funktioniert der Sicherheitsmechanismus noch etc.
    - den Lift auch mal von unten ansehen (hinlegen), ist dort auch alles ok? Oder ist dort schon viel korrodiert?

  • Wo liegen die Grenzen?

    • mringhoff
    • 5. Februar 2014 um 09:25

    ja ja, so klingen die Ausreden....
    ...kein Geld... ...Tradition... ...sonst passiert gar nichts.... ...ist ja nur ein Verein.... ...jetzt seid mal nicht so spiessig...

    Sicherheit darf aber keine Ausreden haben.
    Das klingt jetzt wieder nach Moralapostel, aber wenn man den Job hauptberuflich macht und das auch schon über Jahrzehnte, dann hat man schon viel erlebt und mitbekommen. Da weiß man, was alles passieren kann. Und es sah am Anfang immer harmlos aus.
    Wer allerdings nur einmal im Jahr eine Veranstaltung organisiert, dem fehlt der fachliche Weitblick. Und damit solche engagierten Veranstalter nicht zulasten der Sicherheit die Gäste gefährdet, gibt es solche Regelungen.

    Für die öffentlichen Häuser, große Hallen etc. war das eigentlich nicht wirklich notwendig, hier wurde schon seit Jahrzehnten nach den UVV und anderen Regeln der Technik sorgsam gearbeitet. Und nun sind sie auch Vorreiter in Sachen Sicherheit. Jede Kommune, jede Stadt ist inzwischen sensibilisiert.

    Zitat von "MRspeaker"

    Wie gehen wir hier vor?

    Wenn im Vereinsheim etwas kleines organisiert wird, fällt das je nach Größe vielleicht gar nicht in die Versammlungsstättenverordnung. Hier hat auch der Gesetzgeber Grenzen nach unten gesetzt.

    Wenn aber im größeren Stil eine Veranstaltung organisiert wird, eine Halle mit Gastro, Technik und Deko vollgestellt wird, dann gelten für alle die Sicherheitsvorschriften. Das fängt beim Jugendschutz an und hört bei der VStättV noch lange nicht auf.
    Eine solche Veranstaltung macht größeren Umsatz, vielleicht sogar auch Gewinn. Da kann man nicht mit zu wenig Geld argumentieren.
    Der Veranstalter und der Hallenbetreiber hat also zu sorgen, daß entsprechende Regeln eingehalten werden. Wenn es auf der Ausgabenseite zu knapp wird, dann muss man dafür sorgen, daß die Einnahmenseite wieder passt. Dann ist der Eintritt eben nicht 2,- EUR sondern 5,- oder 10,-. Dann soll die Halbe Bier nicht nur für 2,- EUR verkauft werden, sondern für 3,- EUR

    Wenn seitens der Ordnungsbehörde Kontrollen auf die Veranstaltungen geschickt werden, die zumindest mal die VStättV überprüfen, dann würde jeder Veranstalter sensibilisiert werden. Keiner kann sich das leisten, daß man ihm kurz vor der Veranstaltung die Halle sperrt...
    Und würden dann auch noch die BGV einen Gesetzescharakter haben, würde auch wesentlich mehr auf Qualität bei der Auswahl der Dienstleister gesetzt werden.

    Aber das ist leider so wie beim Schwarzfahren: Wenn es keine Kontrollen gibt, gibt es Leute, die das ausnutzen. Es ist halt billiger....

  • Wo liegen die Grenzen?

    • mringhoff
    • 4. Februar 2014 um 13:21
    Zitat von "MRspeaker"

    Das bezahlt keiner und es hat auch keiner Interesse daran. Ich komme vom Dorf, da regelt man manche Sachen anders. Hier gibt es keine Hallenbetreiber oder richtige Veranstalter. Hier gibt es Vereine die mit Engagement etwas auf die Beine stellen und die Froh sind, wenn ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehe.

    Ja leider. Aber es sind dann genau die Veranstaltungen, bei denen dann die Gefahr am größten ist, daß etwas passiert.
    "Hallenbetreiber" gibt es immer, letztlich ist es der Eigentümer der Location, und wenn es eine Scheune oder nur ein Grundstück ist.
    Ebenso gibt es immer einen Veranstalter, auch wenn er sich nicht so nennt.

    So löblich das dörfliche Engagement sein mag, oft weiß keiner von den jungen Leuten, daß sie in großer persönlicher Verantwortung, ja Haftung stehen, wenn sie eine Veranstaltung auf die Beine stellen. Nur weil man das schon immer so gemacht hat und noch nie etwas passiert ist, wird das Risiko nicht kleiner.

    Und dann kommt noch eins zum anderen: die (unprofessionellen) Veranstalter holen sich die billigen Partyausstatter, von denen dann keiner dem Veranstalter die Probleme aufdeutet, weil sie selber die Erfahrung und das Wissen dazu nicht haben.

  • Material mit dem man noch Geld verdienen kann

    • mringhoff
    • 13. Januar 2014 um 22:42

    dachte ich mir schon, daß der "Angeberfaktor" hier auf Resonanz stößt... :)
    Ich meinte das zwar einerseits, schon so wie wora es geschrieben hat, aber andererseits auch doch ernster:
    Manchmal stößt man sich neue Geschäftsfelder oder Kundenkreise auf, wenn man etwas besonderes hat, wenn man mit etwas prahlen kann. Es gibt so Leute, die das fasziniert. Im Eventbusiness laufen doch viele Leute herum, die heiße Luft blubbern, nicht nur bei den Anbietern, auch bei den Kunden. Und das zieht sich manchmal an...

  • Material mit dem man noch Geld verdienen kann

    • mringhoff
    • 13. Januar 2014 um 13:15
    Zitat von "Sam Razr"


    Daher ist bei einer kleinen Bude die "material mit abgeschriebenem Geld verdient" eine solche Aussage sicher nichtmal so abwegig. Das Material ist vom Buchwert her auf 0, kostet ein xtel an Lagermiete und Pflege und verdient daher sein Geld. Wenn man diese handvoll an Kennzahlen im Hinterkopf behält, ist das ja schon eine Art Rentabilitätsrechnung…

    Also einen ROI kannst Du auch bei einer Einzelinvestition berechnen. Aber letztendlich mein ich das ja viel einfacher, als es klingt bzw. von der BWL her definiert ist, also eher als Amortisationsdauer:
    Das Gerät kostet X,- EUR - wie lange dauert es, bis die Mieterträge daraus das Gerät bezahlt haben?
    Man muss auch keine weitere Rentabilitätsrechnung durchführen, wenn sich das nicht rechnet. Außerdem ist diese Amortisationsdauer von einem extrem unsicheren Faktor abhängig, nämlich wie oft ich das Gerät überhaupt vermieten kann. Ab da sind alle Rentabilitätsrechnungen obsolet.

    Die Abschreibung hat damit gar nichts zu tun. Mit "abgeschriebenden Material" (und nicht Geld, das wäre ja eher fatal :) ) verdient man nicht zwingend:
    Wenn man einen Ladenhüter für 5.000,- EUR eingekauft hat, ist der vielleicht nach 5 Jahren abgeschrieben, aber wenn der aber in dieser Zeit gerade mal 1.000,- EUR Mietertrag erwirtschaftet hat, kann man nicht davon sprechen, daß man damit dann Geld verdient.

    Das Thema "Geld verdienen" sehe ich aus dem Blickwinkel der Rentabiltätsrechnung und nicht aus bilanzieller Sicht.

    Nun gibt es in unserem Business noch ganz andere Überlegungen, die in die Investitionsentscheidung einfliessen. Auch wenn sich jetzt ein Gerät auf Jahre noch nicht amortisiert, kann es sinnvoll sein, sich das anzuschaffen. Da spielen logistische Gründe (Zumietungen etc.) eine Rolle oder marketingtechnische (Angeberfaktor) oder auch technische (Arbeitserleichterung, Einsparung bei anderen Dingen).

  • Material mit dem man noch Geld verdienen kann

    • mringhoff
    • 13. Januar 2014 um 10:00
    Zitat von "rubicon"

    Ich verdiene mein Geld mit jetzt "altem", abgeschriebenen aber sehr gut gewartetem Equipment.

    Zwischen Abschreibung und "Return on Investment (ROI)" ist ein großer Unterschied, ich denke Du meinst sicher das letztere...
    Manche Kollegen sind der Ansicht, daß wenn ein Gerät abgeschrieben ist und mit 1,- EUR im Anlagevermögen steht, daß man es dann gewinnbringend verkaufen oder vermieten kann und vergessen dabei nachzurechnen, wieviele Euros das Gerät während seiner Abschreibungszeit wirklich eingebracht hat.

    Andererseits stimmt es natürlich, daß Geräte, die lange halten (weil gut gepflegt) und nicht so schnell veralten, langfristig gesehen auch mehr Geld einfahren, als Dinge, die schneller kaputt gehen oder aus der Mode kommen.

    Daß man mit alten 6er Bars, die schon 10 Jahre und mehr im Lager rumstehen noch weiter verdient, wenn sie draußen sind, ist auch klar. Das Zeug hat über die Zeit sicher das zigfache wieder hereingespielt und mit jeder Vermietung steigt der Ertrag. Der Erlös beim Gebrauchtverkauf ist langsam unrentabel, höchstens wenn Platzbedarf im Lager ist, drängt sich ein Verkauf auf. Alles andere spült Geld herein. Diese Taktik bedeutet ja nciht, daß man nichts neues, aktuelles nachkauft oder zum Altmetallhändler mutiert.

    Aber dieser Thread macht ja nur dann Sinn, wenn wir nicht altes Zeug propagieren, mit dem wir noch etwas verdienen, sondern überlegen, mit welchen Neuanschaffungen man noch Geld verdienen kann. (Im Sinne von einem guten ROI)
    Also: In was soll ich mein Geld investieren, damit es sich lohnt?

  • Material mit dem man noch Geld verdienen kann

    • mringhoff
    • 3. Januar 2014 um 20:08
    Zitat von "rubicon"

    Dort wo ich aufbaue gibt es immer mehr Strom als was ich brauche. In meiner "Heimhalle" z.B. 1 x 125, 3 x 63, 4 x 32, 1 x 16 alle 5 Pol. CEE. . Die Halle hat 300 m2.....

    bei uns ist das meist anderstrum: 15x20m meist mit 1 x CEE16A und 1 x CEE32A, der dann womöglicherweise noch mit 3x25A abgesichert ist....
    Und nicht zu vergessen der Hausmeister, oft genauso alt wie der Sicherungskasten, der Dir noch ein paar Schukosteckdosen zeigt und meist den Kommentar reindrückt, das das schon immer gereicht hat...

  • DI-Box, aber welche?

    • mringhoff
    • 13. Dezember 2013 um 11:33

    dann haben wir es ja gelöst:
    unbekanntes Zwillingskabel raus oder ungenutzt liegen lassen, ein vernünftiges XLR-Kabel (Mikrofonkabel) verlegen. An dem Rechner entweder eine DI Box dran (Signal an einen Mikroeingang) oder ein Line-Übertrager (Line-Eingang) und alles sollte passen.

    Eine DI-Box wird üblicherweise für diverse Instrumente verwendet, weil das große Livemischpult viele Mikrofoneingänge und nur wenige Line-Eingänge hat. Die DI-Box wandelt das Instrumentensignal in ein symmetrisches Mikrofonsignal. Schließt man das versehentlich an einen Line-Eingang, ist das viel zu leise.

    Ein Lineübertrager wird zur galvanischen Trennung bei einem Linesignal verwendet, z.B. wenn man ein Summensignal in einen Nebenraum schicken will und die Endstufe nicht an der selben Stromversorgung hängt, wie das Mischpult. Es gibt symmetrische Lineübertrager (XLR) und unsymmetrische (z.B. Cynch). In Deinem Fall solltest Du eine symmetrische Signalführung wählen, da die Strecke offenbar etwas länger ist und sich sonst div. Störungen einfangen würde.

  • DI-Box, aber welche?

    • mringhoff
    • 12. Dezember 2013 um 12:48
    Zitat von "Sëbastian"

    ...
    Und spielt der Pegelverlust bei passiven DIs für euch denn keine Rolle?
    Hintergrund: Ich wollte einen Rechner statt eines (teuren - sonst müsste ich selbst bauen) Line-Übertragers einfach über eine passive Palmer PAN 01 schicken (dachte, das wäre eine übliche Lösung), aber bei der Zusammenführung des Stereosignals auf Mono über den Link-Out (der ist ja auch nur parallel dran, außer dass er durch die Input-Buchse geschalten wird), war die Box überfahren (so klang es jedenfalls) und der Pegel generell natürlich dürftig. Auf den kommt's mir aber an. Mit meiner aktiven Behringer GI100 ist das alles unproblematisch gewesen und der Pegel 20 dB höher.
    Ich habe vor, jetzt den Line-Übertrager Millenium DI-PRO sowie die aktiven LD Systems LDI02 und Palmer PAN02 mal auszuprobieren. ...

    nun muss ich doch noch mal nachfragen, ob denn der Unterschied zwischen einen Line-Übertrager und einer DI-Box klar ist.

    Hier werden gerade Äpfel mit Birnen verglichen und dann über Pegelverluste geklagt.

    Zitat von "Sëbastian"

    Danke, aber einen Massetrenner haben wir bereits dazwischen. Die Strecke ist aber lang, läuft derzeit auf irgendeinem Zwillingskabel und fängt massenweise Störungen ein. Diesen Mist will ich beenden.

    Vielleicht mal zur Problemlösung kurz die Ausgangssituation:
    Du hast einen Rechner/Laptop, der etwas weiter weg von der restlichen Anlage steht.
    Was ist denn der Signalempfänger? Ein Mischpult? Ein Verstärker? eine aktive Lautsprecherbox?

    Was ist das für ein "Zwillingskabel"?
    Womöglich liegt hier das Problem der Störungen. Hast Du es schon mal mit einem normalen symmetrischen Signalkabel (XLR-Verlängerung) probiert?


    Hätte sonst zwei Lösungsansätze:
    Laptop - Line-Übertrager - langes symmetrisches XLR-Kabel - Line-Eingang beim Mischpult/Verstärker etc.
    oder
    Laptop - DI-Box - langes symmetrisches XLR-Kabel - Mikrofoneingang (!) beim Mischpult.

  • Mietzeitüberziehung

    • mringhoff
    • 11. Dezember 2013 um 08:26

    Rein rechtlich gesehen haben wir ja einen Werksauftrag und, wenn das so angeboten wurde, zu einem Festpreis. Also kann man bei anderen Umständen auch nichts anderes verlangen als den Festpreis. Genau aus diesem Grund freut sich ja auch der Auftraggeber. Der Preis ist fix, egal, was auf der Veranstaltung noch dazu kommt. (Außer Nachbestellungen oder Zusatzaufgaben etc.)
    Der Veranstalter vertraut auf unsere Erfahrung und unser Wissen. Und wir kalkulieren die eventuellen Unwägbarkeiten mit in den Preis.
    Dazu gehört natürlich auch, daß eine Veranstaltung meistens später endet wie geplant.

    In der Praxis haben wir das ja doch irgendwie im Gefühl. Wenn eine Firmenfeier um 1.00 Uhr enden soll, weil der Veranstalter es sich so vorstellt, dann wird es bei guter Stimmung sicher auch mal 3.00 Uhr. Wenn der Wirt sagt, es ist um 1.00 Uhr Schluss, weil er den Laden zumachen muss, dann ist um 1.10 Uhr alles aus.

    Wenn also der/die Techniker vor Ort bleiben, dann kalkuliert man einfach ein paar Stunden extra mit ein, dann stört sich keiner daran, wenn es etwas länger dauert.

    Bei der o.g. Sache ist es natürlich ärgerlich. Hier ist ja keiner vor Ort, der etwas länger bleibt, sondern hier stehen ein paar Techniker nachts oder frühmorgens auf, fahren zur Veranstaltungstätte um abzubauen und dann sehen die einen vollen Saal mit betrunkenen, ausgelassen feiernden Gästen und man weiß: das kann noch dauern... :(
    Man denkt sich nur: "warum haben wir nicht 2 Stunden später ausgemacht?"

    Aber auch solche "Nachtabbauten" kann man entsprechend handhaben. Einmal, daß wir dem Veranstalter bei Angebotsabgabe ins Gewissen reden und die Situation erklären: "Wir stehen extra um eine bestimmte Uhrzeit auf und kommen für den Abbau. Wenn dann fünf Leute untätig rumstehen und warten müssen, bis alles vorbei ist, sind die nicht alle genervt, sondern das kostet richtig Geld!" Verbunden mit der Frage: "Wollen wir dann nicht lieber eine Stunde später vereinbaren?"
    Man muss natürlich noch die Rahmenbedingungen abfragen: Hat die Veranstaltungsstätte eine Deadline? (Sperrstunde oder eine Uhrzeit, wo alles wieder besenrein übergeben werden muss?)
    Haben die Gäste eine Deadline? (z.B. ein Bus, der sie alle wieder abholt etc.?) Ist der nächste Tag ein Arbeitstag? etc.

    Und das andere ist, daß man im Angebot die Uhrzeit mit dem Abbaubeginn fixiert, verbunden mit einem Verspätungszuschlag (pro Stunde, besser pro halbe Stunde um Diskussionen zu vermeiden). Dieser ist in der Nacht natürlich doppelt so hoch wie tagsüber. Und je mehr Techniker warten müssen, desto teurer wird es.
    Einige Veranstaltungsstätten/Gastronomien praktizieren das schon. Sie wissen, daß ab einer gewissen Uhrzeit kaum noch konsumiert wird und das Personal nur rumsteht und auf dem Abbau/Umbau wartet. Hier stehen dann auch empfindliche Verlängerungspauschalen im Vertrag. Es ist also nichts ungewöhnliches im Eventbusiness.

    Für das Material wird natürlich kein Verlängerungszuschlag berechnet. Das wird ja tageweise und nicht stundenweise vermietet. Und wir wollen ja nicht den Kunden ausnehmen, sondern ihn nur auf eine realistische und dann fixe Terminierung des Abbaus drängen. Und falls das nicht klappt, daß unsere Personalkosten gedeckt werden. Die Abbautechniker freuen sich ja auch, wenn sie für das Warten auch Geld bekommen. Das hilft enorm gegen schlechte Stimmung im Team. ;)

  • DI-Box, aber welche?

    • mringhoff
    • 10. Dezember 2013 um 15:52

    Suchst du jetzt eine DI-Box oder ein Line-Übertrager?

    Für kurze Strecken (Rechner in Pultnähe) nutzen wir einen einfachen Massetrennfilter:
    http://www.monacor.de/index.php?id=128&L=0&artikelid=8776
    Miniklinke auf Cynch, der Adapter ist also auch schon integriert. Das Ding ist sicher nicht High-End, aber für Musikzuspielungen überhaupt kein Problem. Und mit dem Winkelstecker sitzt dieser sonst doch eher anfällige Miniklinkenstecker auch ganz gut im Gerät.

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • mringhoff
    • 14. November 2013 um 13:16

    Du kannst alles so patchen, wie Du Lust hast. Egal ob Pult oder Stagebox. Den Master L+R kannst sogar auf zwei Outputs patchen, also z.B. Pult und Stagebox...

    WLan-Router hab ich Apple Airport. Das flutscht mit dem ipad und man kann sogar noch Audio vom ipad aufs Pult streamen...

  • Soundcraft SI Compact 16/24/32

    • mringhoff
    • 14. November 2013 um 09:27
    Zitat von "manuel s."


    Die I-Pad Software hab ich auch geladen, allerdings finde ich da gar
    keine Möglichkeit an das Routing ranzukommen. Auch finde ich
    keine Editiermöglichkeit für die Effekte.
    Liegts daran, dass die Software mit keinem Pult verbunden ist (also
    offline genutzt) oder bietet die App zu den Effekten keine Funktion?

    Fragen und Wünsche zur Ipad-Software ViSi-Remote werden hier gesammelt:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=88398

    und ja, die von Dir angesprochenen Möglichkeiten gibt es derzeit noch nicht.
    Aber wer weiß, wann der ein oder andere Wunsch umgesetzt wird. Das App befindet sich in laufender Verbesserung, allerdings sollte diese App nicht nur die Compact, sonder alle Pulte aus der Vi und Si Serie (wie der Name schon vermuten lässt) steuern. Daher dauerts mit der Entwicklung immer ein paar Tage länger... :)

    Aber Wünsche werden gehört, nutze einfach o.g. Thread :)

  • Soundcraft ViSi Remote

    • mringhoff
    • 13. November 2013 um 15:24

    Ich finde es immer wieder gut, wenn Hersteller/Händler hier mit direkten Infos an der Diskussion teilnehmen.
    Gerade habe ich eine Antwort von der Fa. AudioPro (Deutschlandvertrieb Soundcraft) erhalten, die ich hier auch audrücklich veröffentlichen darf:

    Zitat

    Hallo,

    ich habe zufällig im PA Forum Ihre Fragen/Anmerkungen zur ViSi Remote gesehen. Ich hoffe, es ist o.k., wenn ich Sie dazu per Mail kontaktiere :).

    Für Ihre Information:
    - Metering Anzeigen werden nach jetzigem Stand im nächsten Update für diese App folgen (im 1.HJ 2014)
    - Genauso der Zugriff auf Gain und 48V (sowie vermutlich noch andere Features)
    - Für die Vi Serie wird es diese Features auch alle geben. Es muß lediglich noch die Software für die Vi Pulte fertiggestellt werden, die diese App unterstützen.
    Diese verzögert sich leider, weil noch ein anderes Update seit einiger Zeit offen ist. Aber Anfang 2014 sollte das alles geregelt sein.

    Auch wenn die ViSi App Updates selbst für meinen Geschmack zu lange gedauert haben :) darf man nicht vergessen, dass Soundcraft versucht, größtmögliche Kompatibilität zu wahren > alle Stageboxen an allen Pulten, Shows innerhalb der Si & innerhalb der Vi-Serie kompatibel, Karten innerhalb der Si & innerhalb der Vi Serie kompatibel, Hi Qnet Harman übergreifend, ViSi Remote für Si & Vi auf einer Plattform sowie mehre Pulte und/oder mehrere iPads gleichzeitig mit ViSi....

    Bei allen Vorteilen hat das leider dann manchmal Verzögerungen zur Folge, weil die Auswirkungen neuer Entwicklungen eine größere Tragweite haben.

    Zu Android hat Gert Sanner alles gesagt :). Diese Anwendung wird es nicht geben.

    Falls Sie möchten, können Sie das auch gerne so im Forum veröffentlichen.

    Freundliche Grüße,

    Jörg ter Veer
    Vertriebsleiter
    AUDIO PRO HEILBRONN Elektroakustik GmbH

    Alles anzeigen

    Danke nochmal auch an dieser Steller für die kompetente Info.
    Die Reaktion lässt erkennen, daß man sein Ohr am Anwender hat. Die Wünsche hier im Forum verlaufen also nicht im Sand :)

  • Soundcraft ViSi Remote

    • mringhoff
    • 13. November 2013 um 14:34
    Zitat von "Kracky"

    dann muss ich mir einfach überlegen ob es mir 250.- Euro und den Prinzipbruch wert wäre.

    Sehe es so an: ist ein Gerät wie jedes andere auch im Mietpark. Ob man einen LED-Scheinwerfer kauft oder einen kleinen CD-Player oder ein kleines ipad, es ist einfach eine Fernsteuerung für ein Mischpult.
    Wie oft gibt es im professionellem Technikbereich Zubehör und Erweiterungen für irgendwas und man kauft es einfach dazu, weil es sinnvoll ist?

    Du nutzt ja dann nicht wirklich das Apple-System mit i-tunes, i-cloud, Apple-ID etc. Also zu einem Prinzipbruch gehört mehr :)

  • Soundcraft ViSi Remote

    • mringhoff
    • 13. November 2013 um 08:23
    Zitat von "Kracky"

    Mir würde es schon reichen wenn man sich nicht nur auf Apple festlegt.

    im Privatbereich würde ich das auch so sehen und als Blackberrynutzer kennt man die Problematik nun ja wirklich :)

    Aber im Businessbereich muss das nicht sein. Die Entwicklung auf mehreren Betriebssystemen kostet ja Geld und Zeit. Lieber habe ich schnell ein ausgereiftes Produkt (man kann zum Apfel stehen wie man mag, aber es funktioniert halt doch alles meistens, wie es soll), als daß man auf Updates lange warten muss oder laufend Probleme habe.

    So ein ipad 3 16GB WLAN kostet ja auch nicht mehr als beispielsweise ein LED-Scheinwerfer und in der Firma gibt es sowieso mehrere Anwendungen, für die man ein ipad verwendet. Das Ding ist doch mal schnell angeschafft.
    Private ipads sehe problematisch auf Firmenveranstaltungen. Und wenn einer seinen privaten Twitter-/Facebook-/sonstwas Account drauf hat oder sein Email-Postfach, finde ich das schon grenzwertig. So ein ipad ist schnell mal weg...

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • mringhoff
    • 12. November 2013 um 08:18

    Inzwischen gibt es ja eine neue Version der ViSi-Remote für die Expression (und Compact, Performer, Vi etc.)

    Habe hierzu einen neuen Thread aufgemacht, hier können dann Lob und Verbesserungswünsche losgelassen werden:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=88398

  • Soundcraft SI Compact 16/24/32

    • mringhoff
    • 12. November 2013 um 08:11
    Zitat von "holger kirmes"


    Die neue VISI-App ist auch sehr gut gelungen - es fehlen noch ein paar Feinheiten -
    kommen bestimmt im nächsten Update.

    Habe hierzu mal einen neuen Thread eröffnet.
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=88398

    vielleicht magst Du ja auch da noch ein paar fehlende Feinheiten auflisten.
    Ich weiß, daß die Jungs von AudioPro offen sind für Kritikpunkte und das auch an Soundcraft weiterleiten ;)
    Verbesserungen gelingen immer am besten, wenn die Anwender mitreden.

  • Soundcraft ViSi Remote

    • mringhoff
    • 12. November 2013 um 08:08

    Kürzlich kam ja die neue Version auf dem Markt. Im Vergleich zur Vorgängerversion natürlich eine tolle Verbesserung, im Vergleich zu Lösungen anderer Hersteller eher ein Aufschliessen an den Standard.

    Um das spezielle Thema aus den anderen Threads zur Expression, Compact, Performer u.a. zu holen, hier eine eigene Plattform für Kritik, Lob, Verbesserungsvorschläge...

    Die Dynamics sind ja inzwischen in der App integriert. Was mir allerdings fehlt, ist eine optische Rückmeldung. Kein Ausschlag zeigt mir an, wie der Kompressor arbeitet. Das wäre hier wirklich hilfreich gewesen.

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