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Material mit dem man noch Geld verdienen kann

  • rof
  • 10. März 2013 um 19:40
  • mringhoff
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    • 13. Januar 2014 um 10:00
    • #101
    Zitat von "rubicon"

    Ich verdiene mein Geld mit jetzt "altem", abgeschriebenen aber sehr gut gewartetem Equipment.

    Zwischen Abschreibung und "Return on Investment (ROI)" ist ein großer Unterschied, ich denke Du meinst sicher das letztere...
    Manche Kollegen sind der Ansicht, daß wenn ein Gerät abgeschrieben ist und mit 1,- EUR im Anlagevermögen steht, daß man es dann gewinnbringend verkaufen oder vermieten kann und vergessen dabei nachzurechnen, wieviele Euros das Gerät während seiner Abschreibungszeit wirklich eingebracht hat.

    Andererseits stimmt es natürlich, daß Geräte, die lange halten (weil gut gepflegt) und nicht so schnell veralten, langfristig gesehen auch mehr Geld einfahren, als Dinge, die schneller kaputt gehen oder aus der Mode kommen.

    Daß man mit alten 6er Bars, die schon 10 Jahre und mehr im Lager rumstehen noch weiter verdient, wenn sie draußen sind, ist auch klar. Das Zeug hat über die Zeit sicher das zigfache wieder hereingespielt und mit jeder Vermietung steigt der Ertrag. Der Erlös beim Gebrauchtverkauf ist langsam unrentabel, höchstens wenn Platzbedarf im Lager ist, drängt sich ein Verkauf auf. Alles andere spült Geld herein. Diese Taktik bedeutet ja nciht, daß man nichts neues, aktuelles nachkauft oder zum Altmetallhändler mutiert.

    Aber dieser Thread macht ja nur dann Sinn, wenn wir nicht altes Zeug propagieren, mit dem wir noch etwas verdienen, sondern überlegen, mit welchen Neuanschaffungen man noch Geld verdienen kann. (Im Sinne von einem guten ROI)
    Also: In was soll ich mein Geld investieren, damit es sich lohnt?

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  • Sam Razr
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    • 13. Januar 2014 um 11:40
    • #102
    Zitat von "mringhoff"


    Zwischen Abschreibung und "Return on Investment (ROI)" ist ein großer Unterschied, ich denke Du meinst sicher das letztere...

    Der ROI ist eine gesamtsituative Kennzahl, der wenig mit einzelnen Investitionen zu tun hat.
    Was du meinst, sind s.g. Rentabilitätskennzahlen, die Einzelne Investments vor- und nachbewerten können und mit denen sich jeder, der Investments plant (und dadrum geht es ja hier) mal ausgiebig beschäftigen sollte.
    Natürlich muss das jetzt nicht so ausgiebig wie bei einer AG erfolgen, aber wenn man seine Firma betriebswirtschaftlich ein bisschen ernst nimmt, kommt man eigentlich um solche Grundlagen nicht herum. Aber im Grunde machen das die meisten ja schon automatisch.
    Daher ist bei einer kleinen Bude die "material mit abgeschriebenem Geld verdient" eine solche Aussage sicher nichtmal so abwegig. Das Material ist vom Buchwert her auf 0, kostet ein xtel an Lagermiete und Pflege und verdient daher sein Geld. Wenn man diese handvoll an Kennzahlen im Hinterkopf behält, ist das ja schon eine Art Rentabilitätsrechnung…

  • mringhoff
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    • 13. Januar 2014 um 13:15
    • #103
    Zitat von "Sam Razr"


    Daher ist bei einer kleinen Bude die "material mit abgeschriebenem Geld verdient" eine solche Aussage sicher nichtmal so abwegig. Das Material ist vom Buchwert her auf 0, kostet ein xtel an Lagermiete und Pflege und verdient daher sein Geld. Wenn man diese handvoll an Kennzahlen im Hinterkopf behält, ist das ja schon eine Art Rentabilitätsrechnung…

    Also einen ROI kannst Du auch bei einer Einzelinvestition berechnen. Aber letztendlich mein ich das ja viel einfacher, als es klingt bzw. von der BWL her definiert ist, also eher als Amortisationsdauer:
    Das Gerät kostet X,- EUR - wie lange dauert es, bis die Mieterträge daraus das Gerät bezahlt haben?
    Man muss auch keine weitere Rentabilitätsrechnung durchführen, wenn sich das nicht rechnet. Außerdem ist diese Amortisationsdauer von einem extrem unsicheren Faktor abhängig, nämlich wie oft ich das Gerät überhaupt vermieten kann. Ab da sind alle Rentabilitätsrechnungen obsolet.

    Die Abschreibung hat damit gar nichts zu tun. Mit "abgeschriebenden Material" (und nicht Geld, das wäre ja eher fatal :) ) verdient man nicht zwingend:
    Wenn man einen Ladenhüter für 5.000,- EUR eingekauft hat, ist der vielleicht nach 5 Jahren abgeschrieben, aber wenn der aber in dieser Zeit gerade mal 1.000,- EUR Mietertrag erwirtschaftet hat, kann man nicht davon sprechen, daß man damit dann Geld verdient.

    Das Thema "Geld verdienen" sehe ich aus dem Blickwinkel der Rentabiltätsrechnung und nicht aus bilanzieller Sicht.

    Nun gibt es in unserem Business noch ganz andere Überlegungen, die in die Investitionsentscheidung einfliessen. Auch wenn sich jetzt ein Gerät auf Jahre noch nicht amortisiert, kann es sinnvoll sein, sich das anzuschaffen. Da spielen logistische Gründe (Zumietungen etc.) eine Rolle oder marketingtechnische (Angeberfaktor) oder auch technische (Arbeitserleichterung, Einsparung bei anderen Dingen).

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  • wora
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    • 13. Januar 2014 um 18:48
    • #104
    Zitat von "mringhoff"

    ...
    Nun gibt es in unserem Business noch ganz andere Überlegungen, die in die Investitionsentscheidung einfliessen. Auch wenn sich jetzt ein Gerät auf Jahre noch nicht amortisiert, kann es sinnvoll sein, sich das anzuschaffen. Da spielen logistische Gründe (Zumietungen etc.) eine Rolle oder marketingtechnische (Angeberfaktor) oder auch technische (Arbeitserleichterung, Einsparung bei anderen Dingen).


    ich habe ja schon seit vielen jahren den eindruck, dass vor allem der "angeberfaktor" bei einigen kollegen eine wesentlich grössere rolle spielt als der "return of invest". :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 13. Januar 2014 um 21:18
    • #105
    Zitat von "wora"


    ich habe ja schon seit vielen jahren den eindruck, dass vor allem der "angeberfaktor" bei einigen kollegen eine wesentlich grössere rolle spielt als der "return of invest". :D


    Dito!

  • mringhoff
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    • 13. Januar 2014 um 22:42
    • #106

    dachte ich mir schon, daß der "Angeberfaktor" hier auf Resonanz stößt... :)
    Ich meinte das zwar einerseits, schon so wie wora es geschrieben hat, aber andererseits auch doch ernster:
    Manchmal stößt man sich neue Geschäftsfelder oder Kundenkreise auf, wenn man etwas besonderes hat, wenn man mit etwas prahlen kann. Es gibt so Leute, die das fasziniert. Im Eventbusiness laufen doch viele Leute herum, die heiße Luft blubbern, nicht nur bei den Anbietern, auch bei den Kunden. Und das zieht sich manchmal an...

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  • wora
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    • 14. Januar 2014 um 00:31
    • #107
    Zitat von "mringhoff"

    ... Im Eventbusiness laufen doch viele Leute herum, die heiße Luft blubbern, nicht nur bei den Anbietern, auch bei den Kunden. Und das zieht sich manchmal an...


    oh ja, das kann ich aus vielen eigenen beobachtungen der letzten zwei jahrzehnte bestätigen!

    mir hat so ein megaquassler auch tatsächlich schonmal einen gut bezahlten job abgenommen. leider merkte beim ortstermin nur ich, dass er eigentlich gar keine ahnung von dem hatte, was er da so von sich gab. aber es hörte sich enorm wichtig an - und der kunde fiel dann auch prompt darauf rein. :?
    das ergebnis war dann eine installation mit eingegipsten lautsprechern, die man nicht sehen konnte - und ich musste den mist dann auch noch irgendwie zum laufen bringen. das klangliche ergebnis war wirklich zum davonlaufen.
    vor ein paar monaten war ich zufällig mal wieder dort - und siehe da, da hat mittlerweile eine ganz andere firma tatsächlich richtige lautsprecher an die wände geschraubt - und zwar genau so, wie ich es ursprünglich mal vorgeschlagen hatte!
    ich reg mich heut noch über diesen typen auf, wenn ich nur dran denke... aaargh :evil::evil:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Marian Humann
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    • 14. Januar 2014 um 00:43
    • #108
    Zitat von "wora"


    oh ja, das kann ich aus vielen eigenen beobachtungen der letzten zwei jahrzehnte bestätigen!


    Wir haben in der Nähe nen DJ, der offensichtlich in einen Geldtopf gefallen ist und die letzten paar Jahre bestimmt schon fast nen 7stelligen Betrag in nur die amtlichste Technik investiert hat. Aber irgendwie schafft er es nicht so recht, Aufträge an Land zu ziehen. Stattdessen veranstaltet er im großen Stil selber.
    Solange die Kunden noch erkennen können, wer heiße Luft blubbert, haben wir noch Glück ;)

  • Reini
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    • 14. Januar 2014 um 08:39
    • #109
    Zitat von "Marian Humann"


    Wir haben in der Nähe nen DJ, der offensichtlich in einen Geldtopf gefallen ist und die letzten paar Jahre bestimmt schon fast nen 7stelligen Betrag in nur die amtlichste Technik investiert hat. Aber irgendwie schafft er es nicht so recht, Aufträge an Land zu ziehen. Stattdessen veranstaltet er im großen Stil selber.
    Solange die Kunden noch erkennen können, wer heiße Luft blubbert, haben wir noch Glück ;)


    hat so ein Typ nicht jeder in seinem Umkreis?

    oder gar mehrer?

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • lisa f.
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    • 14. Januar 2014 um 11:51
    • #110

    Zum Thema Material zum Geldverdienen:
    Günstige Headsets
    Bühnenelemente
    Drahtlose Intercom

  • test
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    • 14. Januar 2014 um 15:52
    • #111

    was auch immer gut ist, sind Kabel :)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • david anhäuser
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    • 14. Januar 2014 um 17:01
    • #112

    Kabel aber nur in Massen :D
    Tageslicht in Mengen, Motoren in Mengen, Alu in Schwarz, Robe und CP Lampen im Profi Bereich von den 20m XD die ich gekauft hab gibt es nichts mehr im Lager es ist nicht viel, läuft aber wie Sau.
    Pauschal hängt das davon ab was im Umfeld passiert, gibt es 10KM Truss über einen kleinen Landkreis verteilt bringt es wenig sich Truss zu kaufen ( gibt es ja wie sand am Meer) also zbs. Motoren wenn es davon kaum welche gibt.... aber auch Synergien bringen einen meist weiter!

  • test
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    • 15. Januar 2014 um 13:31
    • #113

    Kabel haben aber den Vorteil, das sie praktisch kaum an wert verlieren ;)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • derautor
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    • 15. Januar 2014 um 15:03
    • #114

    Andererseits sind Kabel bei Standardvermietungen meist inklusive und werden wohl eher selten als einzelne Posten aufgeführt und berechnet, d.h. nach außen gesehen wirtschaften die vermieteten Geräte für die Kabel mit. Da sollte man schon eine interne Kalkulation auf dem Schirm haben, dass man da nicht doch drauflegt, gemessen an dem Investitionsvolumen, das ein hochwertiger Kabelpark bindet.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

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