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Beiträge von mringhoff

  • Arbeitsgemeinschaft jetz auch Deutschlandweit!!

    • mringhoff
    • 10. Februar 2009 um 22:24
    Zitat von "stefan herzog"

    aber warum solte es denn zu abmahungen kommen?


    ich glaube, Du hast meine Links noch nicht gelesen....

    Und bitte unterscheide auch zwischen den "Diensteanbieter" nach dem TMG und einem Gewerbetreibenden.
    Du vermischt hier zwei verschiedene Dinge!
    Daß Du hier nichts verdienst tut überhaupt nichts zur Sache.

  • warum ist Vorauskasse in unserer Branche noch so unüblich?

    • mringhoff
    • 10. Februar 2009 um 22:17
    Zitat von "falcocgn"

    ... ist zur Übergabe der Mietgegenstände an den Kunden nur im Falle der vorherigen vollständigen Zahlung der Vergütung verpflichtet....

    Also auf zu neuen Ufern.

    ja, auf auf...

    Am besten wir verbinden dies mit einem "Qualitäts-Sigel" :)
    Vorauskasse = ordentlicher Kaufmann = guter Laden
    Rechnungszahlung = Garagenvermieter

    ok. - etwas Karneval ist auch hier angekommen, aber als Grundidee ja nicht schlecht.

    "Wir handhaben das wie die führenden VT-Konzerne - also Vorauskasse...."

  • warum ist Vorauskasse in unserer Branche noch so unüblich?

    • mringhoff
    • 10. Februar 2009 um 14:07
    Zitat von "andy006"

    Wenn ich Kunde wäre dann würde ich einem technischen Dienstleister keine Vorkasse leisten.


    und warum nicht?
    Warum zahlt man die Wohnungsmiete samt einer Nebenkostenpauschale im Voraus, warum zahlt man die Grundgebühr beim Telefondienstleister im Voraus, warum verlangt jede Autowerkstätte zuerst bares (oder Lastschriftzahlung), bevor das Auto wieder herausgegeben wird, warum zahlt jeder im Onlineshopping seinen Einkäufe per Vorauskasse, warum erhalten auch große + bekannte Künstlerproduktionen ihre Gage vorab oder in der Zwischenpause, warum zahlen wir (auch als Firma) unseren Flug, unser Bahnticket unsere Reise im Voraus....usw.?

    Offenbar gibt es Branchen, da ist das absolut üblich, wieso müssen wir in unserer Branche da alle wie selbstverständlich auf Rechnungszahlung warten?

    Außer 100%ige Vorkasse lassen sich ja auch ähnliche Zahlungsformen vereinbaren (gehört für mich auch in die Kategorie Vorauszahlung)
    X% Vorkasse (per Überweisung), Rest als Schlußzahlung
    Scheckzahlung
    Zahlung per Lastschrifteinzug

    Ich glaube mal, wenn wir alle anfangen, o.g. Zahlungsformen zu bevorzugen, dann würde in 1-2 Jahren keiner mehr dumm nachfragen....

  • Arbeitsgemeinschaft jetz auch Deutschlandweit!!

    • mringhoff
    • 10. Februar 2009 um 09:01

    1. Du bist nach wie vor ein "Diensteanbieter" im Sinne des TMG - wenn Du es nicht sein möchtest, dann musst Du entweder eine 100%ige reine private - also familiäre - Homepage betreiben oder Deine Seite für die Öffentlichkeit KOMPLETT sperren, d.h. mit Passwortzugang so ausstatten, daß nicht mal die sichtbare Seite irgendeine Form von Inhalt hat.

    2. wenn Dein "Werbebereich" für Aussenstehende nicht mehr offen ist, dann ist das für die dort verzeichneten Firmen eher uninteressant, weil kaum noch jemand die Seite besuchen wird. Die dortigen Links verlieren ihren (Internet-)Wert. Bleibt die Frage, was das Projekt dann noch an Nutzen hat...

    3. Eine gute anwaltliche Beratung mag zwar augenscheinlich viel Geld kosten, vor allem jetzt am Anfang, wo hier kein/kaum Ertrag aus Deiner Seite fließt, aber eine Abmahnung zu kassieren bedeutet unter Umständen noch mehr Geld...

  • Trussing putzen/polieren - Irgendwelche Ideen?

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 21:49
    Zitat von "test"

    never dull verwenden wir her auch :)


    heißt aber nevr dull: http://www.nevrdull.de

    kenne ich zwar nicht, aber die handelsüblichen Polierpasten etc. sind eher nichts. Da rubbelt man brav cm für cm und hat dennoch wenig Erfolg.. Ich weiß nicht, ob das mit dem nevr dull so viel schneller gelingt...

    für 70m Truss ist das definitiv nichts, so lange bleibt Dir kein Praktikant :)

    Für Klebereste:
    trocken / alt: Plastikschaber
    schmieirig / neu: Waschbenzin

    Nur die übliche Korrosion, die schwarzen Schlieren bekommt man dadurch nicht weg.
    Meine effektivste Methode dafür war so ein Schleiftuch / Handpad von 3M. Das ist eine Art synthetische Stahlwolle, nur eben lange nicht so aggressiv wie Akkupads, ohne Zusatzstoffe und viel feiner. Das ging "relativ" schnell, trägt natürlich Material ab (staubig, schmutzig - Atemschutz tragen)

    Daß der Materialabtrag statische Einflüsse hat, glaube ich kaum. Hier spielen Kratzer und sonstige Materialschäden, die ein altes Truss mit sich bringt wesentlich mehr eine Rolle...

  • Was hilft gegen musikbedingte CD-Sprünge?!

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 21:18
    Zitat von "spl"

    Seit kurzer Zeit befindet sich im Siderack ein einfacher CD-Player Typ Denon DN-2000F MKII.
    Sollte was einfaches, selbsterklärendes sein, nur für Hintergrundmusik und kleine Feste.

    Der 2000er MK2 ist ja schon an sich uralt, außerdem waren die damaligen Laufwerke von Denon dafür berühmt, daß sie keine lange Lebenszeiten aufwiesen. Der Player hat seinen Horizont noch im letzten Jahrtausend überschritten...
    Verkaufe das Ding und besorge Dir einen einfachen Chinaplayer. Die haben inzwischen fast alle Antishock, da braucht es keine Aufhängekonstruktionen mehr, auch wenn sie noch so kunstvoll gemacht wurden...

  • warum ist Vorauskasse in unserer Branche noch so unüblich?

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 20:43
    Zitat von "holger schüller"

    Mmmh, nun komme ich dann eher aus der kaufmännischen Ecke und muss sagen, dass es da oft bei vielen hängt. Obwohl ich das nicht so ganz verstehen kann, denn wenn man ein Operator für XY braucht, holt man sich ja auch nicht irgendweinen dahergelaufenen Hansel sondern fähiges Fachpersonal.


    Weil aber ein Techniker ein Techniker ist, ist für ihn das kaufmännische eher Nebensache, also weiß er auch nicht, was man so alles falsch machen kann. Und selbst, wenn die Probleme kommen, gibt es vordergründig andere Argumente.
    Außerdem ist die klassische Betriebsgröße in unserem Bereich eher klein. Das bedeutet also, daß das Gewerbe mitgewachsen ist. Und weil es früher ohne Steuerberater / kaufmännische Kraft etc. gelaufen ist, läuft es heute immer noch so...

    Zitat von "holger schüller"


    Außerdem gibt es tausend Möglichkeiten sich gegen Zahlungsausfälle abzusichern oder vorher zu informieren. Mal abgesehen von Creditreform ect. hilft es doch meist schon sich mal ein wenig umzuhören.

    Um Zahlungsausfälle abzusichern braucht man wieder um Geld. Und selbst wenn es wie bei einer Firmenauskunft nur wenig Geld kostet, wird man es kaum automatisch bei allen Kunden machen.
    Von solchen Auskünften halte ich mal nebenbei auch nicht gerade viel. Hier sind ja nur diejenigen drin, die schon negativ aufgefallen sind. Alles andere ist kalter Kaffee. Creditreform besorgt sich die Infos zum Teil mit einem Anruf bei der Firma selber (von der Mitarbeiteranzahl bis über sämtliche Umsatz/Bilanzsummen, wenn man sie hergibt...)

    Zitat von "holger schüller"

    Die ganze Branche ist doch mehr oder weniger ein Dorf und wenn da einer schwer klamm ist, bekommt man das doch meistens auch raus.


    Sehe ich jetzt weniger so. Gut, es gibt das Warnbrett hier, aber das ist wohl eher die Spitze des Eisbergs. Teilweise merkt man es, wenn einer dort eine Warnung schreibt und dann 4-5 andere auf einmal sich dranhängen und sich auch als Geschädigte erweisen...

    Ich erinnere mich zudem an einen Fall, bei dem wir vor einem Weitervermieter/Dryhirekunden gewarnt hatten. Einige Jahre später (wir hatten einen Titel), bekamen wir Post von seinem Anwalt, der eine Privatinsolvenz anstrebte. In diesen Unterlagen waren alle Gläubiger aufgelistet und siehe da, es waren noch drei (!) weitere Kollegen darauf, die nach uns gelitten haben. Gut, München ist groß und man kennt nicht jeden, aber die Warnung hier im Forum und eine obligatorische Rundmail an bekannte Kollegen hat in diesem Fall nichts geholfen...


    Das mit dem "Gefühl für die Kunden" ist richtig. Das ist schon mal die halbe Miete. Aber 100%ig ist das leider auch nicht, dazu sind die Menschen einfach zu verschieden...

    Außerdem dient die Vorkasse / Schecks / das Lastschriftverfahren ja auch um die Zahlungen zu beschleunigen. Wer kennt das nicht, daß der ein oder andere Kunde ein Zahlungsziel um 1-2 Monate überschreitet und zudem dann auch noch frecherweise Skonto abzieht, obwohl er schon die erste oder zweite Mahnung erhalten hat...

  • Arbeitsgemeinschaft jetz auch Deutschlandweit!!

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 15:53
    Zitat von "stefan herzog"


    bei meiner persönlichen seite kann ich lediglich das mit dem wenig freizügigen dienstleisterbegriff anerkennen. bei dem andern versteh ich nicht was da noch fehlen soll. wenn das da dann ok is kann ichs ja auch für die projektseite verwenden.

    jetzt sollte es passen.
    Ich war übrigens nur auf der Projektseite, nicht auf Deiner anderen...
    (und Diensteanbieter ist etwas anderes wie Dienstleister)

    Ein aktueller Thread hier im Forum zum Thema Impressum, Abmahnungen und Internetrecht etc:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=37&t=74051

  • Arbeitsgemeinschaft jetz auch Deutschlandweit!!

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 14:20

    Du musst den Begriff "Diensteanbieter" etwas freizügiger übersetzen. Es genügt übrigens schon, wenn Du bestimmte Informationen für Deine Besucher veröffentlichst.
    Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, das ganze Projekt dient ja allen Dienstleistern, sich besser zu vernetzen und hier dann auch entsprechende (gewerbliche) Vorteile daraus zu ziehen.
    Mal ganz unabhängig davon, ob Du Deinen Branchenteil jetzt veröffentlichst oder nicht. Auch ein gemeinnütziger Verein braucht ein Impressum.

    Sehe es doch mal so: Ein Diensteanbieter ist jemand, der keine ausschliesslich private Seite betreibt.

    Wg. Impressum:
    Wenn Du in keinem Berufsverband/Kammer bist oder nicht im HR stehst, dann musst Du das logischerweise auch nicht angeben, aber das bedeutet doch nicht, daß Du die anderen Angaben auch vernachlässigen kannst. Es fehlt derzeit auf Deiner Seite derzeit noch z.B::
    Vor und Nachname des Inhabers (und nicht nur des Webmasters), Anschrift, Telefonnummer, E-Mail (ausgeschrieben, nicht als Formular), Steuernummer...

    Schau doch mal in die entsprechenden Links, die wir Dir hier als Tipp gegeben haben.

  • Arbeitsgemeinschaft jetz auch Deutschlandweit!!

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 13:09

    Nun, jeder ist für sein Tun selber verantwortlich...

    Erwarte nur nicht, daß die Anwälte Deinen Interpretationen von Gewerbetätigkeit folgen.
    (Ob Kleingewerbe oder "normales" Gewerbe spielt übrigens außer im USt.-Recht nirgends eine Rolle. Ein Gewerbe ist ein Gewerbe, auch ohne Gewerbeanmeldung...)

    Und bevor man sich hier seine Gedanken macht, schreibt man noch die 2-3 fehlenden Dinge ins Impressum und gut ist es...


    Zitat von "stefan herzog"

    bei der ag werden ja keine dienste für ausenstehnende angeboten.


    hab grad nochmal auf Deine Seite gesehen. Du hast ja so etwas ähnliches wie ein Fach-Branchenbuch. Hier kann jeder interessierte Besucher entsprechende Dienstleister finden. Wenn das mal kein "Dienst" ist...

  • Arbeitsgemeinschaft jetz auch Deutschlandweit!!

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 12:49

    Du bist ein gewerblicher "Diensteanbieter". Ob entgeltlich oder nicht, spielt keine Rolle. Den "Dienst", den Du anbietest ist bereits, daß Du die "Informationen" Deiner Website veröffentlichst...

    Es gab vor einigen Jahren z.B. mal auch eine Zeit, da wurden Privatleute abgemahnt, weil sie kein Impressum hatten, mit der Begründung, daß auf ihren Seiten Werbebanner gezeigt werden, aus denen diese Leute ein paar Euros erhalten haben. Dem wurde nicht nur sogar Recht gegeben, sondern diese "Privatleute" erhielten auch noch bohrende Nachfragen vom Finanzamt...

    Wie gesagt, informiere Dich mal gründlich über diverse Problematiken im www. Da gehts nicht nur ums Impressum.
    Am besten, man ist vorher schlauer und nicht hinterher...

    Interessante Infos, was schon so alles abgemahnt wurde:
    http://www.abmahnwelle.de - dort stehen auch noch weitere, empfehlenswerte Links...

  • Serviceverträge und ähnliches

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 12:41

    Ich vermute mal, Du wirst im www auch kaum etwas finden, da solche Verträge eher individuell sind und außerdem schon fast zu den Geschäftsgeheimnissen gehören.

    Zwischen Kaufleuten könnt Ihr vereinbaren, was Ihr wollt. Also entwerfe doch Deinen eigenen Vertrag, wie Du meinst, daß es eine gute und zukunftsorientierte Zusammenarbeit fördern könnte.

    Auf welcher Seite stehst Du denn? Reaktionszeiten sind natürlich immer nur ein Nachteil für den Dienstleister. Selbstverständlich bemüht man sich alles zügig zu bearbeiten, doch falls es wegen irgendwelcher Gründer nicht klappt, steht man schon in der Pflicht. Aus Sicht des Serviceempfängers ist so eine Vereinbarung natürlich nicht schlecht.

    Garantien/Gewährleistungsfristen braucht man nicht zu vereinbaren, wenn es den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

    Ansonsten würde ich mir noch überlegen, welche Kündigungsfrist für beide Seiten angebracht ist und welche AGB mit einbezogen werden, welche Tätigkeiten in einem pauschal bezahlten Service genau enthalten sind und welche separat abgerechnet werden.

    Grundsätzlich macht es auch Sinn, daß man sich in einem Servicevertrag auch eine gewisse Regelungen trifft, daß man der einzige bleibt, der bestimmte Geräte betreuen darf. Sonst muss man als Dienstleister u.U. die Fehler der anderen geraderichten, ohne daß man dafür extra etwas bekommt...

  • warum ist Vorauskasse in unserer Branche noch so unüblich?

    • mringhoff
    • 9. Februar 2009 um 10:43
    Zitat von "leopold hollerith"


    Beim Versandhaus, Autovermietung, Mietwohnung und Großhandel musst man sich auch erstmal beweisen/nachweisen dass man es Wert ist auf Rechnung zu bezahlen.


    eben - es gibt genügend Branchen (sowohl Handel als auch im Dienstleistungssektor), wo Vorauskasse gang und Gäbe ist. Da fragt inzwischen keiner dumm nach, wo das Vertrauen bleibt oder ob der das dadurch nur vorfinanzieren will...

    Man muss ja nicht 100%ig auf Vorauskasse fixiert sein, es gibt ja noch andere Möglichkeiten, das Geld (realtiv) sicher und vor allem zügig zu erhalten.
    Größere Projekte laufen auch nur mit Anzahlungen und einer Schlussrechnung. Schon allein aus dem Grund, daß es meistens immer etwas nachzuberechnen ist. Wer hier 100% Vorkasse erhalten hat, der schreibt für eine Handvoll Euros dann auch keine Nachrechnung mehr. Würde ja auch etwas kleinkarriert rüberkommen...

    Alternativen zur Vorauskasse sind Schecks und Lastschrifteinzug.
    Der Scheck kann schnell noch am Abend vor/nach der Veranstaltung ausgestellt werden. Es gibt keine Ausrede, daß man erst die Einnahmen abwarten muss oder später die Tageseinnahmen schon wieder im Tresor eingesperrt sind.

    Beim Lastschrifteinzug kann man sogar auch die Zahlung nach der Veranstaltung machen, also eine aus Kundensicht "vertrauensvollere" Zahlungsweise - und man kann noch bei Bedarf ohne Umstände nachberechnen.

    Natürlich kann ein Scheck platzen und eine Lastschrift mangels Deckung wieder zurückkommen. Aber oft geht es ja auch nur um eine pünktliche Zahlung. Viele Firmen und auch Privatpersonen haben da eine ganz eigenständige Ansicht oder sind so unorganisiert, daß eine Rechnungszahlung nicht optimal klappt.
    Außerdem ist es noch ganz etwas anderes, wenn ein Scheck platzt, als wenn ein Schuldner keine Überweisungen mehr ausführen darf/kann. Schecks werden von den Banken oft auch dann noch eingelöst, wenn der Kontoinhaber mangels Deckung schon lange kein Geld mehr bekommt, da man mit einem unbezahltem Scheck ähnlich wie beim Wechsel ziemlich schnell einen vollstreckbaren Titel bekommt (Urkundenverfahren).

    Daß große Firmen und Industriekunden keine Vorauskasse etc. akzeptieren stimmt übrigens nicht. Habe das inzwischen oft erlebt, daß man zwar versucht hat, eine Rechnungszahlung herauszuhandeln (meist aber weil die interne Abwicklung leichter läuft), aber dann trotzdem klappt.
    Hatte auch schon mehrmals den Spruch "Wir sind doch ein großer Konzern, wir zahlen alle unsere Rechnungen"
    Meine Antwort darauf: "gerade deshalb. Je größer der Konzern, desto länger dauert die Zahlung". Manche müssen dann selber zustimmend grinsen.
    Man glaubt gar nicht, wie unterschiedlich das in den Unternehmen geregelt ist. Bei dem einen klappt zwar keine Vorkasse, aber der Abteilungsleiter darf Schecks ausstellen. Und bei einem anderen Kunden gibts keine Schecks, aber dafür eine Barkasse, die scheinbar so gut gefüllt ist, daß man auch kein Problem sah, einen vierstelligen Betrag cash abzurechnen...


    Zitat von "Mechwerkandi"


    Weil die Techniker Techniker sind und keine Kaufleute... :D


    ich glaube, das ist der wirlklich Grund, warum "unsere" Branche hier nicht stärker auf sicherere Zahlungsweisen drängt.
    Die meisten VT-Dienstleister sind inhabergeführte Betriebe, wo man einfach aus dem Technikbereich kommt und kaum jemand aus der betriebswirtschaftlichen Ecke...

  • VDE Norm für CEE 380 V / 16A Anschluß

    • mringhoff
    • 6. Februar 2009 um 22:59

    Aus der Praxis: Die, die das nachweisen können haben auch einwandfreie Anschlüsse. Und dort, wo es Probleme gibt, schert sich auch keiner um diese Forderung nach Messprotokollen aus dem Rider...

    Also: immer vorher selber durchmessen, bevor man sich einsteckt. Als Fachfirma sind wir dazu auch angehalten, dies vorher zu tun.

    Gut, im Rider kann man es schon reinschreiben, aber ob es was nützt, wage ich mal zu bezweifeln. Und ab einem gewissen Grad der Forderungen wird der Rider auch irgendwann mal übertrieben aufgebläht, mit der Folge, daß manches überlesen oder einfach nicht mehr beachtet wird.

  • warum ist Vorauskasse in unserer Branche noch so unüblich?

    • mringhoff
    • 6. Februar 2009 um 22:32

    Je größer die Jobs, desto fahrlässiger wird auf der Kreditwürdigkeit des Kundens eingegangen - das ist zumindest mein Gefühl.
    Während der Dryhire-Kunde sein Material ganz normal gegen die sofortige Entrichtung des Mietbetrags erhält, gehen größere Kunden wie selbstverständlich davon aus, daß der Job gegen Rechnungsstellung läuft.
    Anderslautende Zahlungsbedingungen im Angebot werden meist überlesen und wenn sie dann bemerkt werden, oft abgelehnt mit der Begründung, daß das unüblich sei.

    Warum ist Vorauskasse oder Zahlung per Lastschrifteinzug in unserer Branche noch so wenig verbreitet?

    Jeder kleine und große Onlineshop versendet seine Ware gegen Vorauskasse. Die meisten Künstler - auch die gar nicht so unbekannten - erhalten vorab eine Anzahlung und nach der Veranstaltung den Rest in bar.
    Nur vom Technikausrüster wird nach wie vor davon ausgegangen, daß er eine Rechnung schickt. Und je größer der Kunde, desto ein längeres Zahlungsziel nimmt er sich dabei heraus, ohne sich um die vereinbarte Vorgabe zu kümmern. Manche sind sogar noch so dreist und ziehen auch dann noch das Skonto ab.

    Daß es dennoch geht, (gewerbliche) Kunden zu Vorauskasse/Anzahlung und/oder Lastschrifteinzug zu bewegen, zeigen mir die Erfahrungen der letzten Jahre. Allerdings ist das eine sehr mühsame Angelegenheit.

    Der Erfolg dabei ist natürlich eine sehr niedrige Zahlungsausfallrate, die andere Frage ist hingegen, wieviel Interessenten einen anderen Anbieter gewählt haben, weil ihnen das Zahlungsziel suspekt / unseriös etc. vorkam

    Wie sind denn Eure Erfahrungen damit?
    Fehlt vielen von uns der Mut, Anzahlungen/Vorauskasse/Lastschriftzahlung etc. zu verlangen?

  • Mehrere PA´s miteinander verbinden

    • mringhoff
    • 6. Februar 2009 um 21:14

    Hab zum Verständnis noch ein paar Fragen:

    - was verstehst Du unter einer " großen PA-Anlage"
    - und warum müssen 4 große Anlagen zusammengeschlossen werden?
    - was steht denn da genau wie und wo?
    - sind die 4 Anlagen dann eine noch größere Anlage in einem Raum oder sind das vier separate Anlagen in verschiedenen (akustisch getrennten) Räumen?
    - heißt zusammenschließen dann also 4 Anlagen mit dem gleichen Signal zu versorgen?
    - willst Du die vier Anlagen auch unterschiedlich ansteuern? (also von einem zentralen Pult aus einzeln regeln)
    - oder willst Du ein Signal einfach nur weiterschleifen und die einzelnen Anlagen dann dezentral regeln?

    Zitat von "bluegreenred"

    ... über die beiden xlr kanäle am mischpult reingefahren bin, aber das signal,bezüglich der lautstärke, nicht regeln konnte.


    verstehe ich nicht ganz. Du hast das "Master-Signal" (XLR-out am Mischpult) in die XLR-Eingänge der Endstufen der Anlage gesteckt?
    Und dann konnte man die Lautstärke nicht regeln? Auch nicht, wenn man den Master-Regler runtergezogen hat?
    Oder meinst Du mit "über die XLR-Känäle am Mischpult REINgefahren" einen Signal-Input in das Mischpult? Willst Du also verschiedene Setups/Stereosummen (z.B. DJ-Plätze) in ein Mastermischpult zusammenfassen?
    Dann hast Du vielleicht ein Line-Signal (auf XLR) in ein Mikrofoneingang (auch XLR) gesteckt? Und der Gain war auf der niedrigsten Einstellung, weil es sonst zu stark zerrte?


    Oder reden wir hier irgendwie aneinander vorbei?

  • Chorabnahme in einer sehr halligen Umgebung

    • mringhoff
    • 6. Februar 2009 um 16:20

    dasich: mein Beitrag bezog sich eher auf dem von Tobias Kammerer.

    Zitat von "dasich"


    Die eingezeichnete Mikrofonierung kommt so wie ich es verstanden habe, nicht vom Riderersteller. Den "Ur-Rider" lese ich oben links.

  • Arbeitsgemeinschaft jetz auch Deutschlandweit!!

    • mringhoff
    • 6. Februar 2009 um 12:07

    http://www.vtb2b.de

    (gehört für mich auch zum PA-Forum...)

  • Chorabnahme in einer sehr halligen Umgebung

    • mringhoff
    • 6. Februar 2009 um 12:02

    Warum denn nicht das machen, was der Chor möchte, also den Rider erfüllen?

    Die dortige Mikrofonierung macht Sinn, die paar Kondenser hat jeder im Lager und das Ganze scheint sicher schon ein paar mal so gemacht worden zu sein.
    Umsonst werden die den Rider doch nicht ausgearbeitet haben...

    Der Chor würde Dir erstens etwas husten, wenn hier 14 Leute mit einem Kabelmikro hantieren müssen. Eventuell halten die noch irgendwelche Notenblätter in der Hand.
    Außerdem werden die 14 Leute nie gleichmäßig in ein Mikro singen, einmal hört man den einen, dann mal den anderen lauter, je nachdem, ob der grad mal wieder das Mikro zum Mund hinführt oder nicht. Und wenn man das mit einem Kompressor versucht auszugleichen, nimmst Du dem Chor auch jegliche Dynamik als ganzes.

    14 Mikros im Rudel bedeuten auch z.T. Kammfiltereffekte oder eingefangener Nebenschall vom Nachbarn. Das wird alles verwaschen und ungenau.
    Und irgendeiner von den 14 Mikrofonhaltern schafft es immer, das Ding mal aus Versehen irgendwo anzuklopfen...

  • Arbeitsgemeinschaft jetz auch Deutschlandweit!!

    • mringhoff
    • 6. Februar 2009 um 11:50

    PS: das Impressum ist nicht vollständig. Informiere Dich mal, was da so genau alles rein muss. Leider gibts viele Anwälte, die sich mit ein paar Impressums-Abmahnungen immer wieder ein paar Euros verdienen...

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