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  2. lok1414

Beiträge von lok1414

  • Auswahl 4" für Zeilenlautsprecher

    • lok1414
    • 28. Januar 2009 um 01:37
    Zitat von "alec"

    Peerless FR35/8 alias Vifa TC9FD18-08
    http://www.tymphany.com/tc9fd-18-08

    sehr günstig und gut!

    Hallo alec,
    betreibst Du dieses Chassis? In welchem Volumen?
    Ich frage nach, weil es in der Tat derzeit ein sehr verlockendes Angebot gibt. Allerdings scheint mir dieses Chassis eben eines der typischen Verteter zu sein, welche förmlich nach viel Volumen schreien. Damit spielen sie auch tief hinunter, aber in einer Schallzeile kann ich kaum 10% des gewünschten Volumens anbieten.
    Sein konstruktiver Zweck, Einsatz im TV, scheint ja mehr für eine beinahe-Free-Air Anwendung zu sprechen.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Auswahl 4" für Zeilenlautsprecher

    • lok1414
    • 27. Januar 2009 um 19:08

    Ich staune über die Vielzahl von Chassis/Herstellern, die ich noch nicht kannte :shock: Vielen Dank für die Hinweise.

    Mittlerweile habe ich per Unibox und in Hoffnung auf einigermaßen realistische TSP - graue Theorie ... - einige Chasis verglichen. Erfreulicherweise benötigen einige soviel Raum, daß sie herausfallen, andere wiederum sind im SPL weiter unten angesiedelt (darunter leider auch der AURA), so daß auch hier einige herausfallen. Interessant bleiben drei Monacors und vor allem zwei Sicas.
    Diese besonders flachen Bauformen, wie hier verlinkt, benötige ich eigentlich nicht, da ich noch keine großes Problem mit den Körben sehe. Andererseits wird bei vorgelagerten Membranen auch das Problem des mechanischen Schutzes nach vorne verlagert.
    Zu der Wetterfestigkeit: gut, wenn die Chassis robust und feuchteunempfindlich sind, aber ich lagere 'kühl', und überheizte Kirchen habe ich bislang nicht erlebt. Im Gegenteil, bei max. 18°C ist bei denen Schluß, in Rücksichtnahme auf die Orgelstimmung.

    Schließlich noch etwas zu den Chassis: die Auswahl wird noch etwas dauern, auch Muster müssen noch begutachtet werden. Bei einer Anzahl von ca. 8 - 12 Stück pro Zeile wollen nicht nur der Preis, sondern auch das Gewicht berücksichtigt werden. Die schönsten der Chassis bringen ein knappes Kilo auf die Waage, das werden schon schwere Stäbchen, und der einzige Neo ist eben auch der teuerste. Aber auch der schönste ... :wink:

    Ich lasse mich überraschen,
    viele Grüße
    Lok1414

  • Auswahl 4" für Zeilenlautsprecher

    • lok1414
    • 23. Januar 2009 um 00:29

    Vielen Dank für die vielen Hinweise!

    Zu dem A&D mit Dreipunktbesfestigung: diesen hatte ich auch schon in Betracht gezogen, allerdings stören mich die 2 Ohm. Hätte er 8 oder gar 16, wäre er durchaus interessant. Das mit den zuverlässigen Daten ist immer so eine Sache, ob die Herstellerangaben hier zutreffend sind - ich kann es nicht beurteilen. OT: Mittlerweile haben sich bei mir einige A&D-Chassis eingefunden, fast alle robust und gut verarbeitet, aber im Vergleich zu italienischen Chassis kurz gesagt klanglich noch nicht ganz auf gleicher Höhe, und alle etwas leiser.

    BB-301 und W23-1286: leider zu klein.

    Der Monacor SPW-116/8 wäre auch in meiner Liste, der kleinere SPW-100/8 ist drin, aber irgendwo wollte ich eine Grenze ziehen, und die lag bei 11 cm. Zu diesem Chassis liegen nur spärliche Daten vor, er scheint aber belastbar zu sein, und vor allem: günstig.
    Viiieeellleicht nehme ich ihn doch mit in die Auswahl.
    Schließlich multipilizieren sich auch die Kosten bei bis zu zwei Dutzend Chassis ....

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Auswahl 4" für Zeilenlautsprecher

    • lok1414
    • 22. Januar 2009 um 19:55

    Mechwerkandi: der SP-13 ist der große Bruder des SP-10. Hört sich schon einmal gut an - genauso wie Dein Projekt.

    Fabian: Das sind ja wirklich spannende Dinger, ich mußte das Datenblatt zweimal lesen ... Neodym, deutliche underhang-Spule, erstaunliches x-max. Einzig die vier Lagen Spule fordern ihren Tribut, 80 dB. Wobei andere 3"er auch nicht weit darüber hinauskommen. Ich gebe Dir recht, preislich sind diese Fliegengewichte interessant.
    Ich warte noch auf die Daten der Sicas, dann wird verglichen : )

    alec: "Schnullerbaby" in die Suche-Funktion vom PPA eingeben :wink:

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Auswahl 4" für Zeilenlautsprecher

    • lok1414
    • 22. Januar 2009 um 14:12

    Da ich häufig in Kirchen Veranstaltungen begleite, aber auch für andere, vergleichbare Zwecke, wo die Brikettartigen "normalen" Tops die Optik stören, möchte ich optisch gefällige schlanke Zeilenlautsprecher bauen.
    Hierfür suche ich geeignete 4" / 10 cm Chassis - oder auch etwas kleiner - welche folgende Anforderungen erfüllen:
    - möglichst linear bis 4 kHz oder höher
    - x-max mind. 2mm
    - verdaubare Leistung > 25 W
    - möglichst nicht allzu niedrigem SPL
    - Chassis aus einem laufenden Programm/Angebot, bei denen die Chance relativ groß ist, auch nach einiger Zeit noch Ersatz zu bekommen

    Auf der Suche nach geeigneten Chassis habe ich gestaunt, daß das Angebot zum einen recht groß werden kann, wenn ich auf Richtung Hifi-Chassis schiele, andererseits sind die Preise undiskutabel.
    Schließlich bin ich bei den Angeboten des Handelshauses M aus Bremen fündig geworden, und habe folgende Kandidaten in Betracht gezogen:
    - SP-100/8
    - SP-60/8
    - SP-110/8
    - SPW-100/8
    - SPH115 (schon etwas groß)
    - SPH-30X/8 (etwas kleiner, Fliegengewicht)

    Daneben gibt es interessante SICA-Chassis:
    - LP 102.20/154 ER
    - LP 102.25/160 G
    - LP 102.25/160 WG
    - LP 104.25/380 T
    - LP 102.25/N15 G (auch Fliegengewicht)

    Nun meine Frage: hat jemand Erfahrung mit eines oder mehreren dieser Chassis sammeln können?
    Oder gibt es noch andere Quellen für Breitbänder/Tiefmitteltöner in diesem Preisrahmen?

    Ich freue mich auf Eure Anmerkungen,
    viele Grüße
    Lok1414

  • Solution²

    • lok1414
    • 1. Oktober 2008 um 02:06
    Zitat von "rockline"

    Hast Du ein Bild von der American Audio ohne Deckel, ein gutes - wo man was erkennen kann?

    rockline: ich bin zwar nicht bowdy, aber verweise gern auf den ausführlich bebilderten Artikel von Jobsti über die American-Audio Endstufe:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=56991&highlight=6001
    Außerdem hier noch ein link, wo die neue Version der DAP-Vision schön bebildert ist.
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=56270&highlight=vision
    Zusammen mit der Solution² also drei Schwergewichte, welche alle interessant sind.

    Erst einmal grundsätzliches: alle drei Endstufen arbeiten mit dreifach gestufter Railspannung, welche (vermutlich) über IGBTs geschaltet werden. Daher auch die stark verringerte Anzahl der in allen vorhandenen gleichen "Toshibas". Früher wurden die Rails ebenfalls über diese bipolaren Transistoren geschaltet, daher waren es denn auch mehr. In dem DAP-Artikel hat dies für Verwirrung gesorgt.
    Die IGBTs schalten jedoch nur die Spannungsversorgung um (das können die recht gut), die audiophile Feinarbeit leisten weiterhin die bekannten Toshibas.

    Unterschiede zwischen den dreien sind natürlich auch erkennbar, ich kann allerdings nur anhand der Bilder beurteilen.

    1. Anzahl der Pärchen 1943/5200: bei Solution² und American Audio 6001 jeweils 8, die DAP 7 pro Seite.
    2. Elkos: Werte der Solution 2 nicht erkennbar, AA hat 12 Stück a 15.000 uF, DAP 8 Stück a 22.000. Also ist die Gesamtkapazität ungefähr identisch.
    3. Trafospannungen: hier sind schon deutliche Unterschiede erkennbar:
    American Audio mit 35,5 - 70,5 - 105,5 V
    DAP Vision mit 39 - 78 - 117 V, und
    Solution² (zurückgerechnet aufgrund der Angaben von rockline) müsste die höchste Rail vom Trafo mit ca. 127 V versorgt werden. Wahrscheinlich sind auf dem Trafo geringere Werte zu finden.

    (@ rockline: kannst Du ein Bild vom Trafo einstellen?)

    Noch ein Wort zu den Trafoleistungen: Bei DAP 4700 VA, bei der AA im Vermutungsmodus aufgrund des Aufdrucks 5000 VA, bei der Solution (noch) ??

    Was sagen uns die Spannungen? Je höher, umso mehr (bißchen mehr) Headroom würde ich erwarten. Da die Netzteile aber alle unterschiedlich weich reagieren werden, sind sie zumindest Größenordnungsmäßig vergleichbar.
    Übrigens sind ist einer Railspannung, wie rockline sie beschrieben hat, zumindest für die 1943/5200, das Ende der spannungsmäßigen Fahnenstange erreicht. Eigentlich vertragen sie nur eine Uce von 230 V ...

    Was mich persönlich interessieren würde wäre ein Vergleich dieser drei Schwergewichte untereinander, persönlich kenne ich leider nur die "alte" Vision - von der ich sehr überzeugt bin.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Refurbished Box??? Mackie SRM 450

    • lok1414
    • 28. September 2008 um 12:12

    Zur Bestückung: gerade gibt es gute Bilder zum 12er in RCF Originalbestückung und dem China-Gegenstück in einem Auktionshaus zu sehen. Erstaunlich, daß der China Speaker nur eine 2"VC hat, der RCF immerhin ein 2,5"VC.
    Da ich hier keine e...-links setzen will, kann jeder selbst nach SRM 450 suchen ...

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Richtiges Paralellschalten von Amps

    • lok1414
    • 13. September 2008 um 12:31

    Ich kann DirkB nur voll zustimmen.

    Zusätzlich möchte ich hier noch eine WARNUNG anfügen:
    Nicht wenige Endstufenhersteller lassen die beiden Endstufenseiten intern 'gegenphasig' arbeiten. An den Anschlußklemmen bzw. Speakon out wird dies wieder in Phase gesetzt. Verbindet man bei solchen Geräten wie dargestellt die Ausgänge, wird mit dem ersten Signal die Betriebsspannung über beide Endstufen kurzgeschlossen. Die Folge ist eine Zerstöung der Endstufe in Millisekunden.
    Hintergrund dieser Schaltung ist die möglichst gleichmäßige Auslastung des Netzteils, damit bei der ersten Halbwelle im Großsignalbetrieb nicht die z.B. positive Betriebsspannung von beiden Endstufenseiten in die Knie gezwungen wird, während sich die negative langweilt.
    Dunkel kann ich mich an einen Beitrag erinnern, in dem beschreiben wurde, daß eine relativ hochwertige und sehr sichere Endstufe bei soch einer Aktion (verbinden der jeweiligen gleichen Ausgangsklemmen) komplett zerstört wurde.

    Auch im Parallelbetrieb (= ein Eingangssignal, zwei identische Ausgangssignale auf beiden Seiten) ist man mit der getrennten Verkabelung der Lautsprecher auf der entpannten und sicheren Seite.

    Unbedingt beide Kanäle in eine Leitung zwingen zu wollen bringt nur Nachteile wie beschrieben, und eine verschärfte Auswirkung der Übergangswiderstände und Kabelwiderstände, sodaß im Ergebnis mit teuerer Leistung nur mehr Wärme an kritischen Stellen erzeugt wird, die man nicht braucht.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Kennt jemand diese PA

    • lok1414
    • 27. Juli 2008 um 22:20

    Vor ziemlich genau 30 Jahren habe ich auch solche Kombination genutzt, bis es mir einfach zu groß und umständlich wurde.
    Das abgebildete Holz dürfte ähnlich alt sein, und ich hätte meine Zweifel, ob es noch originalbestückt ist.
    In den 4560 Gehäusen wurde alles mögliche verbaut, z.B. zu der Zeit gerne JBL mit Alukalotte, entspricht aber nicht dem Foto. In dem Mittenhorn, wie hier schon gesagt, oft der EV12L.
    Das HT-Horn ist von HH, der Orignaltreiber CD400 oder so ähnlich von HH war klein, leicht und leise. Zudem ferrofluidgekühlt. Genau solche liegen bei mir noch im Keller ...

    Das Martin-Bin als Basserweiterung, wie weiter oben beschrieben, hatte man früher häufiger gesehen, bringt aber als einzelnes Bin nichts weiter als Verdruß, Minumum sind vier Stück. Und dann brauch man auch nicht mehr so ein sperriges 4560 Gehäuse, säge einfach den oberen und unteren Teil ab und nutze es nur als kurztrichter für den 15er.
    Viele Grüße
    Lok1414

  • Monacor Mittelton-Hornvorsatz

    • lok1414
    • 18. Juli 2008 um 23:57

    storma:
    anhand der Abmessungen in den links kannst Du es überprüfen, ob es ein Monacor ist.
    http://www.schlotzhauer.net/pdf/g123490z.pdf
    http://www.schlotzhauer.net/pdf/g122030z.pdf

    Man möge mir die shoplinks ausnahmsweise verzeihen ... sind ja nur Zeichnungen eines vergangenen Produkts :D
    Gruß
    Lok1414

  • Monacor Mittelton-Hornvorsatz

    • lok1414
    • 18. Juli 2008 um 23:43

    rockline: vielen Dank, interessantes Foto. Ich hatte zuerst gedacht, man hätte eine ganz raffinierte Dreiecks-Keil-Geometrie zur Kalotte hin erstellt.
    Eine extreme Kompression scheint mit dieser Bauart ja nicht beabsichtigt zu sein.
    Jack: es gibt einen Aufsatz von Peavey über das Quadratic wave... usw, in dem dargestellt wird, daß sich die Schallwellen gerne im senkrechten Winkel an die Hornwand anschmiegen. Daher favorisierte man dort auch ein konisches Horn mit Krümmung auf den gewünschten Abstrahlwinkel direkt im Hals. Ähnliches stand auch einmal in einem JBL-whitepaper, aber auf diese Aufsätze wollte ich nicht hinaus.
    Denn sollte die Aussage von Peavey zutreffen, würde deine Vermutung zutreffen, die Schallwellen entlang des Rohres auf geradem Weg zum Hornmund zu führen. Ich denke es ist eine Kombination von Phaseplug mit nettem Nebeneffekt. Jedoch - über welche Wellenlängen sprechen wir hier?
    Ist die Wellenlänge sehr groß (z.B. 100 Hz) in Bezug zu Objekten, welche im Weg liegen, läuft die Welle einfach drumherum, egal ob Rohr oder die Ohren des HT-Horns. Bei 1 kHz dürfte es schon sehr wirksam sein.
    Ich erwische mich auch immer dabei, diese Konstruktion mit laminaren Luftströmen im Geiste zu betrachten ... muß ich mir mal abgewöhnen.
    Viele Grüße
    Lok1414

  • Monacor Mittelton-Hornvorsatz

    • lok1414
    • 14. Juli 2008 um 01:07

    Zu den unterschiedlichen Bauformen der PhasePlugs wurde hier im Forum ja schon einmal folgender link gesetzt:
    http://www.centauriaudio.com.au/diy/plugs.html
    Der Autor zeigt hier schön, wie er die Plugs weiter entwickelt.
    Grundsätzlich denke ich, daß es nicht "den" Phaseplug gibt, sondern eine Abwägung zwischen hinnehmbarer Absenkung der oberen Grenzfrequenz mit möglichst hoher Kompression, oder geringere Kompression mit höherer fg.
    Auf dem Bild des "Type2?" ist schön das Umwegelement über der Kalotte dargestellt, dies erinnert mich an das Umwegelement des Celestion DC100 (siehe einige Themen weiter unten). Dort ist es kein Kegel, sondern eine gewölbte Platte, und bei meinen Exemplaren zusätzlich noch mit einer mittigen kleinen Bohrung versehen. Auf dem Weg vom Dom des Diaphragmas bis zum Schallaustritt etwa über der VC wird ein Weg zurückgelegt, der im Hochtonbereich schon Interferenzen erzeugt, hier kann solch Treiber keinen nennenswerten Schall mehr abstrahlen. Aber HT-Kompressionstreiber sind hier off-topic.

    Ganz unten auf der Seite hat der Autor auch einen axialen / radial Slot beschrieben und dankenswerter Weise auch gleich den link zu EAW gesetzt:
    http://www.eaw.com/technology/proprietary/phaseplug.html
    Soweit ich die Beschreibung richtig verstanden habe, ist für EAW der möglichst identische Abstand von VC sowohl zur Membran wie zur Kalotte wichtig. Daher die etwas große Kegelkalotte auf dem Treiber. Und es wird auch beschreiben, daß von der Kalotte ein wesentlicher Teil des Schalls abgestrahlt wird, der in Konstruktionen wie oben (Type2?) zum Umweg gezwungen, bzw. verstopft wird. Genau dieses mußte ich in eigenen Versuchsaufbauten leider auch feststellen. Die obere Fg bricht ein.
    Was mich jedoch etwas irritiert ist bei EAW der ungleiche Abstand des tiefsten Punktes der Membran, dort, wo die Kalotte ansetzt, zum ebenen Ausgang des Phaseplugs, haben doch Kalottenspitze bzw. Mebranende einen erheblich kürzeren Weg zurückzulegen. :?:
    Auf jeden Fall würde solch ein Phaseplug im Selbstbau schon eine erhebliche Herausforderung sein, die noch höhere Hemmschwelle ergäbe sich aber, einem nicht ganz so billigen Treiber eine andere (Kegel-)kalotte aufzusetzen.

    Schließlich gibt es ja noch die Bauform, bei der das Rohr des Phaseplugs halbrund gegenüber der Kalotte abschließt, z.B. bei RCF und einigen anderen, im extremfall ist das Rohr zu einer Kugel geschrumpft ("Phaseball" genannt). Hat hier schon jemand Erfahrungen gesammelt?
    Eine nenneswerte Kompression dürfte nicht gegeben sein, evtl. dient dieses Phasenelement mehr der Schallführung innerhalb des Horns? Denn - nochmals als Verweis zu den Aussagen von EAW - sagen diese, das mit steigender Frequenz die Abstrahlung des Treibers/der Kalotte zunehmend nicht mehr das Horn in voller Breite füllen, sondern eher geradeaus strahlen/bündeln. ... und nur der EAW-Plug dieses Phänomen nicht hat ...

    rockline: Nur zum Verständnis - der Mercedes-Stern dient lediglich nur zu Befestigung des Abflußrohres im Director Top, und der Abschluß des Rohres zur Kalotte ist einfach ein ebener Deckel?

    bernhard laukamp: Du hast Dich ja schon intensiver mit diesen Hörnern beschäftigt. Hast Du evtl. schon Versuche angestellt/Erfahrungen gesammelt zu den verschiedenen Phaseplug-Bauformen wie Model "Limmer", "Phaseball" und der axialen Bauform "EAW" im Vergleich zueinander?

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Für Sicherheit Fußboden beschädigt

    • lok1414
    • 13. Juli 2008 um 20:32

    @ sp123: was für eine Art Fußboden ist es denn? Parkett hast Du ja ausgeschlossen.

    Deiner Beschreibung nach mit dem Hnweis auf einen Schaden, der wie abgerissener Klarlack aussieht, ließe zumindest bei Linoleum auf ein sehr hart austrocknendes Pflegemittel schließen (so etwas wie Glänzer etc.). Diese Pfelgemittel sind für Linoleumböden nicht unbedingt empfehlenswert, da sie zwar eine harte Oberfläche bilden, aber bei Abnutzung unschön aussehen. Normalerweise werden mildere Pflegemittel verwendet, welche eine weichere Oberfläche und einen matteren Glanz geben - und häufiger aufzutragen sind.
    Sollte es Linoleum sein, hier noch ein Hinweis: Entfernen von Kleberesten hier nur mit Terpentinersatz, auf keinen Fall lösemittelhaltige Fleckentferner verwenden. Bei nicht allzu hartnäckigen Resten funktioniert dies auch sehr gut mit Sonnenblumenöl.

    Vielleicht läßt sich ja der Schaden auch einfach mit dem Neuauftrag von Pfelgemittel beheben? Aber dies alles natürlich nur mit vorsorglicher Absprache aller Beteiligten ....

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Suche info: Gußhörner mit Celestion Treibern

    • lok1414
    • 25. Juni 2008 um 13:48
    Zitat von "BillBo"

    ....Zusammen mit DC100 in den 70er Jahren der direkte Konkurrent zu RCF TW101/ H4823 im Rennen um das Prädikat „schlechteste MH – Hornkombination aller Zeiten“. Gelungene Kombinationen aus lächerlichem Wirkungsgrad und katastrophalem Frequenzgang....

    Harte, aber ehrliche Worte, die mir als ehemaligen DC100 Nutzer beinahe die Tränen in die Augen schießen lassen ... :cry:
    Diese Treiber waren damals immerhin noch die bessere Lösung, als die derzeit achso beliebten Alukalotten der 12 oder 15" extrem hoch laufen zu lassen. Damals - war ein Lautsprecher ohne Alukalotte eben kein Lautsprecher :D besonders schlimm die Kombination mit kleiner VC und Riesen Alublech auf der Pappe, ebenso die mit dem Loch in der Mitte.
    Zum DC 100: habe diesen am ASS570 betrieben, und eben genau nicht tiefgetrennt, sondern einigermaßen ertäglich ab (schwach erinner) ca. 2 kHz. Der Wirkungsgrad war dort nicht mehr so hoch, aber das Gequäke unterhalb war nicht zu ertragen.
    Nach oben kam auch nicht mehr viel, schaut man sich das sogenannte "Umwegelement" an, wird klar warum. Mit ein paar Ringradiatoren drüber konnte es aber schon ganz nett, für damalige Verhältnisse: toll, werden.

    Verglichen mit modernen Treiber fällt der Celestion an Linearität, Wirkungsgrad und Frequenzgang weit zurück, allerdings läßt er sich tiefer trennen. Der DC100 ist eher für den Sound der Gitarren ebendieser Zeit geeignet, welche inzwischen eine ähnliche Antikpatina wie die Treiber auf den Bildern haben dürften.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Vitavox Hörner

    • lok1414
    • 15. April 2008 um 01:10
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    ok, danke.
    ...
    vermutlich waren die hörner aber auch gar nicht für die "hochton" vorgesehen, oder?!

    Nun ja, eben für die Möglichkeiten der damaligen Zeit. Ich hatte einmal eines ( und eben leider nur eines) dieser 15-Zellen Hörnchen. Es stammte aus einem Kino und war für die Tonfilmqualität dieser Zeit bestimmt ausreichend, also eben kein Höchsttöner.
    Wenn ich mich recht erinnere, war die Abstrahlung der einzelnen Zellen zumindest nach Gehör erstaunlich gleichmäßig, übertraf auf jeden Fall die Abstrahlung der ASS- und HH- RCF ... Hörner der Zeit danach.
    Allerdings war mein Model nicht zwingend von Vitavox, der Treiber war nicht gelabelt. Letzterer wurde mittels eines großen Schraubgewindes an das Gußteil gedreht, viel größer als die später 1 3/8" Gewinde, aber ein 2-Zöller war es wohl nicht - ich weiß es nicht, es ist zu lange her.
    Gegen ein ungewolltes Resonieren konnte das Horn mit Sand gefüllt werden, an der Seite befand sich zur Befüllung ein runder Blechdeckel, welcher mit zwei Schrauben gehalten wurde.
    Ansonsten eine sehr schöne Blecharbeit :wink:

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Schnelligkeit von Basslautsprechern

    • lok1414
    • 15. April 2008 um 00:56
    Zitat von "SRAM"

    Das in Elektor 76 (?) beschrieben. Den Artikel finde ich jetzt nicht mehr, aber einige Jahre später gabs den hier:
    ....
    Gruß SRAM

    Wenn ich mich richtig erinnere (über 30 a zurück ..) war es damals eine Philips-Box, die in Elektor modifiziert wurde. Ziel war es, durch die Nachregelung nicht nur einen linearen, sondern auch tieferen Bass aus dem eigentlich zu kleinem Gehäuse zu reproduzieren.

    Der Schaltplan in dem verlinkten PDF ist auf jeden Fall von Elektor.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Für die Spezies...Wie geht das?

    • lok1414
    • 23. März 2008 um 11:58

    Vielleicht mal ganz unmathematisch ... ein Blatt Papier oder Lineal ....
    Viele Grüße
    Lok1414

  • BMS Trennfrequenzen

    • lok1414
    • 29. September 2007 um 23:41

    Hallo Svetly Alexandrov,

    zuerst einmal herzlich willkommen im Forum, zum zweiten freut es mich, wenn ein Hersteller sich hier persönlich zu Wort meldet (ich denke hierüber freuen sich alle im Forum), auch wenn der Anlaß hierfür nun aus dieser - ich nenne es einmal "Verstimmung" - herrührt.

    Folgendes möchte ich anmerken:
    1. Ich hoffe, daß Sie und Dirk Hahn einen Weg finden, die friedliche und freundliche Kommunikation wieder rasch herzustellen :wink:
    2. Sie haben in Ihrem Beitrag schon sehr erhellende und interessante Details erklärt, z.B. die Membranfläche, das Verhältnis der Ringbreiten zur Wellenlänge. etc. Nicht jedermann schraubt seinen Treiber direkt nach Erhalt auseinander, um sich ein genaueres Bild vom Aufbau zu machen, ich mache dies ohne Not auch nicht.
    3. Ich weiß nicht, ob Sie schon länger ein Mitleser des Forums sind, ansonsten wird ein Eintrag in der Suche-Funktion unter "BMS", mehr jedoch unter den Typenbezeichnungen ohne Herstellerangabe, z.B. "4550", eine Fülle von Treffern ergeben, welche dokumentieren, daß die Treiber von BMS die wohl am häufigsten - und sehr kontrovers - diskutierten Hochtontreiber sind. Von daher, denke ich, würden sich hier viele darüber freuen, wenn Sie Zeit und Muße finden, sich hier in die Diskussionen mit einzubringen.
    Fragen hätte ich auch schon einige ... :D
    4. Beinahe hätte ich es vergessen, hier im Forum ist ein "du" die übliche Anrede. Nun habe ich es selbst nicht verwendet, also bitte nicht erschrecken, wenn es verwendet wird.

    Ein schönes Rest-Wochenende
    Viele Grüße
    Lok1414

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • lok1414
    • 31. Juli 2007 um 11:18

    Fabian, ich fände es spannend, neben dem XT1464 auch das neue XR1464 auszuprobieren. Es hat zwar einen kleineren Mund, dafür aber auch eine geringe Länge und ist von daher vielleicht auch etwas FW-freundlicher.
    Zwar geht bei diesem Projekt die Wahl wohl Richtung "Blechdeckel"Treiber, aber meine Meinung zu dem Horn an "Plastikringtreibern": XR1464/4554 vs 4550/Chinahorn ergab im Mittenbereich eine deutlich bessere Auflösung bei der 1,4"-Version bei gleichmäßiger Abstrahlung und weichem Übergang außerhalb des definierten Bereiches. Das der 4554 m.E. nicht so schöne Höhen produziert wie der 4550 liegt wohl eher am Treiber.
    Viele Grüße
    Lok1414

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • lok1414
    • 27. Juli 2007 um 01:58

    Sorry für ein kurzes Abschweifen in OT: Das mit dem 'ringing' bitte nicht überbewerten, man hört es nur dann, wenn das Horn allein ohne Pappen betrieben wird. Ich hatte mich mit dem 4550 an verschiedenen Hörnern beschäftigt und vermute einen Effekt, der mit dem diskontinuierlichen Übergang Konus-Treiber <-> Steigung am Hornhals verbunden ist. Ein erster Test mit selbstgebauten angepaßtem Hornhals scheint das zu bestätigen. Ist aber ein spezielles 4550-Thema, welches ich an anderer Stelle einmal erläutern möchte, wenn ich wieder die Zeit gefunden habe, mich damit zu beschäftigen. Die Hörner waren fest eingebaut, zwar ohne Dichtmittel - übrigens Danke für die Anregung - aber zur Verminderung von Materialresonanzen am Hals fest mit Textil umwickelt.

    Nun wieder OnTopic: Die Kombination mit 2x12 und einem langen Horn (Chinahorn) hat mich viel Zeit und Nerven gekostet, richtig zufriedenstellend habe ich es leider nicht hinbekommen und daher verworfen. Inzwischen nutze ich das - kürzere - XR1464, welches von K-Audio auch schon erwähnt wurde, und den 4554 als Budget-Kompromiß. Die Trennung gestaltet sich einfacher, aber ich vermisse nun ein wenig die schöneren Höhen des 4550. Die Wahl auf das XR1464 fiel auch aus dem banalen Grunde, weil es so gut in den Ausschnitt des China/HK paßt ... also kein neues Gehäuse.

    Den 4554 verwende ich in der 8-Ohm Ausführung, und trenne, da es ja nur ein 44 mm VC ist, relativ hoch. Ich bin nicht sicher, ob die 16-Ohm Variante ausreichend wäre, denn die BMSe fühlen sich ja mit einem Parallel-R erst richtig wohl, der kostet auch ein klein bißchen Pegel.

    Soweit es ins Budget paßt, würde ich hier in diesem Projekt auch einem robusterem 1,4-Zoller den Vorzug geben.

    Viele Grüße
    Lok1414

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    27. September 2026 um 10:16
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    26. September 2026 um 20:14
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    23. September 2026 um 10:33
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    23. September 2026 um 10:30
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    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  6. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

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    21. September 2026 um 22:21
  7. Suche Lichteffekt

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    21. September 2026 um 12:22
  8. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  9. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  10. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
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