Es kommt auf die Anwendung an. Wenn man nur Spitzen abfängt (und deshalb auch kaum oder garnicht am Make-Up anheben muß), bringt der Kompressor kein gesteigertes Risiko für Feedbacks. Allerdings wird man evtl. Probleme mit dem Sänger kriegen, weil er - gegen den Kompressor ansingend - nicht mehr Pegel kriegt.
Oft wird der Kompressor aber mit viel niedrigerem threshold eingesetzt, um gesprochene oder geflüsterte Passagen (Sarah Connor läßt grüßen) hörbar zu machen. Oder stell Dir mal Nenas typisches Geschnaufe ohne starke Kompression vor.
Um hier wieder auf Pegel zu kommen, muß man eben am Output kurbeln und das hebt natürlich auch den Noisefloor uind mit ihme mögliche Feedbacks an.
Deshalb entweder Gesangsmikros splitten, erst in den Subgruppen komprimieren oder In-Ear verwenden. Bei letzterem habe ich mit ordentlicher Kompression auf der Stimme durchwegs positive Erfahrungen gemacht.
der onk