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  2. LMS-Daniel

Beiträge von LMS-Daniel

  • Wer setzt denn nun den Kreuzerder?

    • LMS-Daniel
    • 15. Januar 2010 um 13:58
    Zitat von "TomyN"

    Hab ich mir so gedacht. Dann muss die Bühne (wie auch alle anderen Metallgeschichten) in den Potentialausgleich einbezogen werden. Wenn die Bühne einen eigene Verteilung hätte, wäre es ja anders.
    Was mich zur Frage (eigentlich recht Off Topic) führt, wie man denn nun eine Verkabelung in einem Wohnmobil überprüft. Ist das ein 'Betriebsmittel' (ist ja mobil :) oder eine Installation oder was auch immer...)

    Grüße
    Tomy

    Bei uns in Deutschland ist bekannterweise "fast" alles geregelt. Wohnmobile zählen zu Caravans. Hier gilt derzeit noch die VDE 0100-754:2006-02 :wink:

  • Elektrofachkraft

    • LMS-Daniel
    • 10. Dezember 2009 um 10:24
    Zitat von "torsten köster"

    Hallo zusammen,

    also wenn ich das jetzt richtig verstehe, gelte ich als Elektrotechnikingenieur als EFK?
    Auch wenn ich im Studium nicht wirklich mit mehr als 12V zu tun hatte?

    Ich meine ich kenne ehemalige Kommolitonen, die nicht dazu in der Lage wären ein Schukostecker richtig an eine Leitung zu schrauben...

    Gruß

    Toto

    Das kommt ersten darauf an welchen Schwerpunkt Du studierst (nicht mahr als 12V hört sich mehr so nach Informationstechnik o.ähnl. an) und zudem wird v.a. bei Elektroingenieuren zusätzlich zur Beurteilung der Qualifikation auch einschlägige Berufserfahrung in den Arbeitsgebieten zur Beurteilung herangezogen.

  • Qualifikation zur Wartung von ELA-Anlagen

    • LMS-Daniel
    • 9. Dezember 2009 um 16:10
    Zitat von "warwick"

    Hallo,

    kann mir jemand sagen, welche Qualifikation man nachweisen muss, um eine ELA-Evakuierungsanlage in einer Versammlungsstätte warten zu dürfen?

    Danke und Gruß
    Christian

    Generell wäre erst einmal zu klären welchen Zweck dieses ENS verfolgt und auf welcher Grundlage es geplant und ausgeführt wurde.
    (Anmerkung: Elektroakustische Anlagen die im Notfall wirksam sin müssen bezeichne ich um Mißverständnisse zu vermeiden als ElektroakustischesNotfallwarnSystem = ENS)

    Normative Verweise:
    Die Systemanforderungen an ein ENS sind in der EN 60849 (VDE 0828) festgelegt (Systemnorm). Seit Ende 2007 gibt es darüber hinaus eine Anwendungsnorm, die VDE 0833 Teil 4 (SAA = Sprachalarmierungsanlagen)

    Um auf die eigentliche Frage der Wartung zurück zu kommen:
    Erst einmal wäre zu klären, ob es sich bei diesem ENS um eine bauordnungsrechtlich geforderte Anlage handelt.
    Sofern es sich um ein ENS handelt, das die Alarmierung einer Brandmeldeanlage (BMA) übernimmt und diese BMA bauordnungsrechtlich gefordert ist, gelten für die Wartung die Anforderungen gem. 0833-1 und der DIN 14675.
    D.h. das ENS ist Teil der BMA --> somit muß die Wartungsfirma eine Zertifizierung nach 14675 aufweisen.

  • Elektrofachkraft

    • LMS-Daniel
    • 8. Dezember 2009 um 13:30
    Zitat von "rockline"

    Grundsätzlich:
    Wer Neuanlagen errichtet (auch die Lichtorgel in der Disco) und an das Stromnetz anschließt, oder ein elektrisches Gerät im Kundenauftrag repariert, muss in die Handwerksrolle eingetragen sein!
    Der Eintrag setzt den Handwerksmeister voraus.

    Ein Handwerksbetrieb unterscheidet sich deutlich von einem IHK Betrieb. So darf zb kein IHK Betrieb ein Gerät im Kundenauftrag reparieren, wenn er keinen zugelassenen Meister beschäftigt. Damit ist kein Industriemeister Fachrichtung E-Technik gemeint, und auch kein Meister der Veranstaltungsbranche - sondern ein konzessionierter Handwerksmeister aus dem Beruf Elektroinstallation oder/und Radio-Fernsehtechnik (Informationstechniker)!

    Wer selbstgebaute Sachen in Betrieb nimmt, oder selbst verkabelte Licht und Tonanlagen mit Gefahrenpotential aufstellt, kann im Schadensfall erhebliche Probleme mit dem Haftpflichtversicherer bekommen. Jeder Versicherer wird genau prüfen, ob der "Verursacher" überhaupt die Berechtigung hat derartige Betriebsmittel zu benutzen.
    Ich denke das ist den wenigsten Veranstaltungsfirmen wirklich bewußt!

    Dem sei folgendes hinzugefügt, da hier von einem "zugelassem Meister" gesprochen wird und es diesen Begriff nicht gibt:

    Zitat aus der HWO:
    "...In die Handwerksrolle werden ferner Ingenieure, Absolventen von technischen
    Hochschulen und von staatlichen oder staatlich anerkannten Fachschulen für Technik
    und für Gestaltung mit dem zulassungspflichtigen Handwerk eingetragen, dem der
    Studien- oder der Schulschwerpunkt ihrer Prüfung entspricht...."

    Zitat aus den Bemerkungen zum Installationsverzeichnis eines VNB:
    "...Als verantwortliche Elektrofachkraft gilt auch, wer eine der Meisterprüfung im
    Elektroinstallateur-Handwerk gleichwertige Prüfung abgelegt hat und eine ausreichende
    praktische Tätigkeit im Elektroinstallateur-Handwerk
    nachweisen kann.
    Beispiele:
    Diplomprüfungen und Abschlussprüfungen an Deutschen Hochschulen (Fachbereich
    Elektrotechnik)..."

  • geeignetes subbook für messen & controlling

    • LMS-Daniel
    • 7. Dezember 2009 um 16:29
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    die lenovo- bzw. früher-mal-IBM-teile sind verarbeitungsmäßig einfach deutlich besser als - ich sag´s mal plakativ - "alles andere" was es so gibt.

    zur mess-software: die von mir verwendete ist <10mb groß und keine speicherintensive klicki-bunti-anwendung. die rechenleistung spielt _dafür_ keine große rolle.
    link: http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/index.htm


    gruß,
    fabian

    Aber das S10-2 hat -wenn ich das richtig erkannt habe- auch keine FireWire Schnittstelle.

    F.A.Bi.A.N. nutzt Du kein FireFace mehr?

  • Scanner Leuchtmittel HSR 700 schaltet ab

    • LMS-Daniel
    • 28. Juli 2009 um 16:23

    Hallo,
    ich habe einen älteren Scanner, einen HES Intellabeam 700 zur Reparatur vorliegen.
    Das Leuchtmittel (HSR 700) schaltet nach einer Brenndauer von ca. 30 Minuten bis 1 Stunde ab.

    Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten, wie:
    - Leuchtmittel
    - Zündgerät
    - Drossel
    - etc.

    Hat jemand vielleicht einen Tipp für mich oder sogar Erfahrung mit Intellas?
    P.S. Ventilator ist O.K. – sieht trotzdem aus als würde der Intella ggf. zu heiß werden.

  • zu Hilfe !!

    • LMS-Daniel
    • 2. Juni 2009 um 12:50

    Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen und unabhängig davon ob die Komponenten sinnvoll oder praxistauglich sind:

    Es gibt nicht nur für Architekten Tabellen sondern für alle möglichen Ingenieurleistungen:

    Für Planungsleistung welche in Deutschland durch ein Planungsbüro erbracht werden, gilt die HOAI (HonorarOrdnung für Architekten und Ingenieure).
    Die Honorare richten sich nach der Herstellsumme (ähnl. wie bei Rechtsanwälten der Streitwert).

    Die Inbetriebnahme ist ein Punkt bei dem i.A. der tatsächliche Aufwand kalkuliert werden muss. Legt man nun entweder einen Stundensatz der HOAI oder den eines deutschen Facharbeiters (z.B. Regelsätze des Elektrohandwerks) zugrunde, hat man auch hierfür einen Wert.

  • Lautsprecher-Frontschaum HK VT-115

    • LMS-Daniel
    • 24. März 2009 um 17:46

    Hallo,
    Frontschaum kann in Stärke nach Wahl und genauem Zuschnitt oder als 1x2m-Platten geliefert werden. Es stehen verschiedene Typen mit unterschiedlichen Porengrößen zur Auswahl.
    Bei Bedarf einfach Kontakt mit mir aufnehmen.

  • Filter und DSP Simmulation mit ARTA Meßdaten

    • LMS-Daniel
    • 10. Februar 2009 um 15:37

    Hallo F.A.Bi.A.N.,
    Herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort.
    Meine Anmerkungen habe ich Deinen Punkten zugeordnet:

    Zitat von &quot;F.A.Bi.A.N.&quot;

    wenn ich dich richtig verstehe, besteht deine frage aus mehreren teilen.
    1.) wie exportiere ich gemessene kurven aus arta?
    --> das geht im overlay-fenster ("frequenzebene") unter file --> export bzw. im startfenster ("zeitebene"), dort ebenso unter file --> export. zu beachten ist, dass kommagetrennte dateien (*.csv) nach wissenschaftlicher manier nicht mit komma, sondern punkten getrennt werden. je nach erwarteter eingabe muss man diese punkte also ersetzen (mit wordpad o.ä.).

    Wie man exportiert war mir klar - aber Danke nochmals für Deine ausführliche Erklärung.

    Zitat von &quot;F.A.Bi.A.N.&quot;

    2.) welche simulationssoftware spielt dabei mit?
    --> diese frage sollte dir dein kollege beantworten können. es gibt einiges an freeware, aber eventuell geht es auch mit der steuersoftware zu deinem digitalcontroller.

    Das war meine eignetliche Frage. Mein Kollege ist für ein Jahr im Ausland und auch nicht per email oder Telefon zu erreichen.
    Ich möchte die gemessenen ARTA-Kurven in eine Simmulationssoftware importieren, eine Filterkurve simmulieren und so überlagen, dass man abschätzen kann was am Ende rauskommt. Die Software meiner Digitalcontroller kann das leider nicht.
    Hast Du einen Tip für eine für diese Zwecke geeignete Share-/ Free oder auch Kauf-Software.

    Zitat von &quot;F.A.Bi.A.N.&quot;

    3.) direkt in ARTA kannst du die filterkurven nicht mit der angezeigten, selbst gemessenen kurve "verrechnen" lassen, das sieht das konzept der software auch nicht vor. ARTA ist primär zur gewinnung von daten gedacht.

    Das ist klar, siehe 2.)

    Herzlichen Dank
    Daniel

  • Filter und DSP Simmulation mit ARTA Meßdaten

    • LMS-Daniel
    • 9. Februar 2009 um 16:02

    Hallo zusammen,

    leider ist die Suchfunktion noch nicht in Betrieb - ich hoffe es gibt noch keinen Thread über ein Thema:
    Nach dem Messen eines Lautsprecher bzw. Lausprechersystems möchte ich gerne anhand des gemessenen Frequenzgangs Filtereinstellungen für Systemcontroller simmulieren.

    Ich weiß dass Monkey Forest eine derartige Funktion unterstüzt. Der gemessene Frequenzgang kann hier mit simmulierten Filterkurven (EQs, Frequenzweichen, etc.) überlangert werden.

    Ich Suche nun nach einer ähnlichen Möglichkeit z.B. mit Arta. Ich habe von einem Kollegen erfahren, dass dieser den Frequenzgang von Arta exportiert und danach in einer Simmulationssofware die Filter dem gemessenen und hier importierten Frequenzgang überlagert. Auf diese Weise sind schnell und ohne viel probieren die DSP Einstellungen abschätzbar. Leider konnte er mit den Namen der Simmulationssoftware nicht nennen.

    Hat jemand der ARTA Profis hiermit Erfahrung oder kann jemand weiterhelfen?

  • Notfall-Alarmierungsanlagen

    • LMS-Daniel
    • 18. April 2006 um 13:52

    Grundsätzlich ist es erst einmal notwendig zu klären wie der Aufbau der Sprachalamierungsanlage aussieht:
    Wie wird alarmiert?
    Besteht ein Kopplung zu einer Brandmeldeanlage (BMA)? Hier gilt dann auch die DIN 14675 !
    Gibt es eine Feuerwehrsprechstelle, etc.

    Welche Grundlagen gab es zum Zeitpunkt der Errichtung für die Anlage:
    Gilt die SVPrüf (Sachverständigenprüfverordnung) - hier sind dann üblicherweise auch die wiederkehrenden Prüfungen durch einen zugelassenen Sachverständigen nach SVBau notwendig.

    Ich will jetzt an dieser Stelle nicht tiefer einsteigen, denn hierzu müßten o.g. Punkte erst einmal abgeklärt werden.
    Generell schreibt die 0833 für Gefahrenmeldeanlagen eine vierteljährliche Wartung, eine jährliche Wartung und eine 24Std.-Rufbereitschaft/Störungsbeseitigung vor.

    Markus: Bestandsschutz gilt auch für Sicherheitstechnische Anlagen bis zu Zeitpunkt von Änderungen der baulichen Anlage und des Überwachungsumfangs.

  • Strombedarf für VA - Hausanschlüsse ausreichend ?

    • LMS-Daniel
    • 4. August 2005 um 08:38

    Wenn es sich um neuere Standard-Hausanschlüsse handelt, ist der Zähler mit 35A gesichert.
    Bei älteren kanns durchaus mehr sein.
    Wenns kein reiner Wohnbau ist könnte es mehr sein.

    Das solltest Du auf jeden Fall in Erfahrung bringen. Sonst erlebt man hier schnell eine böse Überaschung.

    Wegen des Termindrucks bleibt aber immer noch die Möglichkeit ein anständiges Aggregat zu leihen.

  • Alte Automatencharakteristik verbauen / Allpolige Sicherung

    • LMS-Daniel
    • 26. Juli 2005 um 13:32

    Begründungen zur Notwendigkeit bzw. den Verzicht auf allpolige Sicherungen /Schalter in der VA-Technik findet ihr in diesem Thread:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=12107&highlight=
    Schon etwas älter aber Normenstand ist soweit noch gültig.

  • Leistung/Absicherung

    • LMS-Daniel
    • 27. Juni 2005 um 12:21

    Bislang finden sich ja "interessante" Empfehlungen in den Beiträgen.

    Ich würde Vorschlagen erst mit allen Beteiligen/Nutzern eine Bedarfsanalyse auzustellen und anschließend zu prüfen welche Leistung bereits im Gebäude vorhanden ist.

    Ist die Leistung nicht ausreichend sollte erst mal der Kostenrahmen geprüft werden. Entscheidend ist mit dem Energieversorger zu klären welche Leistung zur Verfügung steht.

    Danach kann der Betreiber/Bauherr entscheiden ob eine Leistungserhöhung stattfinden darf/kann.

    Ist eigentlich jemandem bewußt welche Kosten u.U. bei 3x400A auf den Auftraggeber zukommen (Baukostenzuschuß u. laufende Kosten)???

    Zumal das auch oft sehr weitreichende Konsequenzen für die Infrastruktur des Gebäudes hat (Neue Hauptverteilung, andere Messung, etc.).

    Noch ein Hinweis in anderer Sache:
    Wenn die Elektroanlage ertüchtigt/verändert wird ist das ein entscheidender Eingriff in das Gesamtsystem und führt zum Verlust des Bestandsschutzes. Somit ist das Gesamte elektrische System auf Stimmigkeit mit den derzeit gültigen Vorschriften zu überprüfen (Bsp. Bereitschaftslicht nach VDE 0180, etc.)

  • VA fällt aus wegen Handystrahlen

    • LMS-Daniel
    • 21. Juni 2005 um 16:27

    also ich kenne weder die Location noch die Gegebenheiten,
    aber wenn ich "Sägewerk" lese klingeln bei mir schon die
    Alarmglocken.

    Zumindest in unserem Raum ist es üblich dass Sägewerke
    Ihren Strom selbst erzeugen.
    Falls das in diesem "stillgelegtem Sägewerk" auch der Fall
    ist könnte es durchaus möglich sein, dass die Spannungs-
    versorgung für die geschilderten Probleme verantwortlich war.

  • Lüsterklemmen in 16A Verteiler?

    • LMS-Daniel
    • 15. Juni 2005 um 16:47
    Zitat von &quot;Apostoli&quot;

    Ich weiss nicht ob du schonmal im VDE Werk recherchiert hast...

    Das braucht seine Zeit, obwohl ich die CD version habe.

    Sobald ich eine Stelle Zitieren kann werde ich dies tun.

    Unabhängig davon bin ich weiterhin der Meinung dass eine Lüsterklemme (Lüster ist übrigens eine veraltete Bezeichnung für einen Kronleuchter, somit handelt es sich um eine Leuchtenklemme) in Energieverteilungen nichts zu suchen hat. Und als Prüfende Elektrofachkraft steht mir diese Beurteilung zu.
    Wenn du es anders siehst würde ich dich bitten den Gegenbeweis anzutreten. Wenn du mir belegen kannst, dass es zulässig ist mit einer Leuchtenklemme Die Neutralleiter und die Schutzleiter in einer Energieverteilung zusammen zu klemmen, dann geb ich dir einen aus.

    Vorweg ein paar einleitende Worte (meine subjektive Meinung!):
    Ich vertrete persönlich auch die Auffassung dass sogenannte lose Klemmen (hier die "Lüsterklemme") in einer Elektroverteilung nicht
    den aktuellen Stand der Technik darstellen und daher andere Verbindungsmittel beforzugt werden sollten - persönliche Meinung !

    Stand Normung:
    Immer wieder wird zitiert dass die losen Klemmen in Verteilern verboten sind (auch der TÜV bemängelt dies ab und an - ich übrigens auch).
    Angeführt wird VDE 0660 T500: "Kabel und Leitungen dürfen zwischen zwei Klemmstellen keine Flickstellen oder Lötstellen haben. Die Verbindungen ... an ortsfesten Anschlüssen hergestellt werden"

    Es gibt eine relativ akuelle Stellungnahme der DKE (Deutsche Kommision Elektrotechnik) zu diesem Thema:
    "Es ist sicherlich keine bevorzugte Ausführung, zu kurze Leiter mittels loser Klemmen zu verlängern. .... Eine lose Klemme lässt sich nicht als Flickstelle bezeichnen.....Es spielt dabei keine Rolle ob es sich um einen gewerblichen oder um einen Verteiler für andere Zwecke handelt....Außerdem spielt es keine Rolle, ob es sich um Schraubklemmen oder schraublose Klemmen handelt."
    Hr. W. Hörmann VDE / DKE 7/2004

    Hier geht es um Verlängerungen / Auswechslungen von Leitungen etc.
    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt dass es für Kleinverteiler und Zählerplätzen nach DIN VDE 0603 eine Forderung nach Klemmstellen für PEN-, PE- und N-Leiter gibt.
    Auch wenn dies in der VDE 0660 T. 500 nicht gefordert wird wird es trotzdem in dieser Art und Weise praktiziert, da es mehr oder minder zwingend notwendigt ist.

  • Pro Light & Sound, ShowTech

    • LMS-Daniel
    • 15. Juni 2005 um 12:16

    Zunächst möchte ich feststellen, dass auch ich das Quiz für eine ganz interessante Sache halte.

    Nichts desto trotz ist eine Frage nicht korrekt gestellt und das möchte ich doch hier kurz anmerken:

    >Leitungsquerschnitt:
    >Um ein sicheres Ansprechen der Leitungsschutzschalter zu >gewährleisten, darf der Spannungsabfall auf einer Leitung 3% nicht >übersteigen. Ein 2kW-Verfolger wird mit 70m Leitung (FOH -> >Dimmer >City) angeschlossen. Welcher Querschnitt ist zu verwenden?

    Die berühmten 3% Spannungsfall Grösse aus der VDE und v.a. den TABs (Technischen Anschluß Bedingungen) der jeweiligen Energieversorgen, um einen reibungslosen und einwandfreien Betrieb von Betriebsmitteln an Anschlußpunkten zu gewährleisten.
    Der max. Spannungsfall sollte je nach Definition nicht mehr als 3% nach der Meßstelle (Zähleranlage) für übliche Hausanschlußleistungen, vor der Meßstelle je nach Anlagengröße nochmals zusätzlich 0,5% bis 1,5% betragen.
    In Sonderfällen kann das gänzlich anders aussehen.

    Das ganze hat primär nichts mit den Abschaltbedingungen für Überlast / indirektem Berühren oder Kurzschluß zu tun.
    Hierfür sind die Impedanzen sowie die Abschaltzeiten ausschlaggebend.
    Als Anhaltspunkt gibt es in der VDE 0100 T520 das Beiblatt 2 mit einer Tabelle für die maximalen Leitungslänge zur Einhaltung der Abschaltbedingungen.

  • Lautsprecher in Baum gehängt

    • LMS-Daniel
    • 21. April 2005 um 10:30
    Zitat von &quot;timotimo&quot;

    Und wer stellt sich unter die Box, wenn die Disco brennt? Trotzdem ist ein Safety vorgeschrieben, selbst wenn die Box an 2 oder 3 Rundschlingen hängt.

    Anmerkung zum Thema Brandschutz:
    Grundsätzlich muß bei den hier angesprochenen Themen ein "Funktionserhalt gegen herabfallen" von 30 min. eingehalten werden.
    Das ist im Freien auch sicherlich ausreichend, dann ist der VA-Platz geräumt.
    Auch bei Bauwerken kann durch einen Statiker ein Nachweis über 30min. Funktionserhalt von Holz (Abbranddauer) geführt werden (das ist in Bayern sogar in der Bauordnung geregelt).
    Bei einem "gesunden und nicht ausgetrockneten" Baum unterstelle ich bei Verwendung von entsprechend dicken Ästen, dass ein Abbrand von 30 min. sicherlich eingehalten wird, somit stellt auch das Befestigen von Laustsprechern daran keine Gefahr dar.
    Den Safety für die LS-Box allerdings erachte ich -bei der Verwendung von Lastschlingen anstatt von Stahlseilen als zwingend notwendig, denn sonst stellen diese den Schwachpunkt im Brandfalle dar.

  • Suche Ingenieur(-büro) für Video- /Medientechnik

    • LMS-Daniel
    • 15. März 2005 um 10:49

    Suchen für eine Planungsgemeinschaft einen erfahrenen Ingenieur (freiberuflich) oder ein Ingenieurbüro für die Planung der Videotechnik eines Fernsehstudios.
    Raum München wäre sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich.
    Entsprechende Referenzen müssen vorhanden sein.

    EILT, da das Bewerbungsverfahren anläuft. Vielleicht hat auch jemand hier schon Erfahrungen mit einem Planer gesammelt und könnte diesen weiterempfehlen.

  • FRNC Pflicht?

    • LMS-Daniel
    • 1. März 2005 um 11:31
    Zitat von &quot;PA-Peter&quot;

    Was steht denn in der Ausschreibung?

    Das kann auch schief gehen.
    Selten sind in Ausschreibungen die anzuwendenden Normen genannt.
    Wir definieren z.B. zusätzlich auch nur "es müssen die Richtlinien und Vorschriften der jeweiligen Bundesländer beachtet werden".

    Sind die falschen Leitungen ausgeschrieben haftet beim Einbau u.U. die Montage-Fachfirma.
    Wie Einzelheiten der Ausführungen auszusehen haben muß der Fachbetrieb selbst wissen (Bei einem VOB-Vertrag ist er hierfür auch in vollem Umfang verwantwortlich, Stichpunkt:"Montageplanung").
    Zumindest besteht eine sog. Hinweispflicht bzw. das Anmelden von Bedenken gegen die Planung.

    Hilfreich sind vielleicht folgende Links:
    http://www.feuertrutz.de
    http://www.ml-partner.de/Download/MLAR3200.pdf (leider ohne einen Kommentar wenig zu verstehen).

    Sollte es tatsächlich ein öffentliches Gebäude der Stadt oder ähnliches sein, ist die Frage FRNC, halogenfrei oder nicht mit dem Bauamt zu klären und am besten schriftlich festzuhalten.

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