Live-Streaming über Internet habe ich jetzt nachgerüstet...
Das mit Bluetooth bin ich mir nicht sicher - aber ich glaube solche lokalen synchronisierten Bluetooth-Multicast Sachen sollten mit dem neuen Bluetooth LE-Audio Standard gekommen sein. Ist nur noch in der Breite nicht angekommen.
Beiträge von DerAudioingenieur
-
-
Jein. Das ist so halb richtig. Es kommt drauf an, was für ne Stagebox dranhängt. Die 96kHz Stageboxen brauchen alle 4 Paare, den alten 48kHz Stageboxen reichen 2 Paare.
Ah danke für die Info - das war mir nicht bewusst.
-
Doch! Soweit ich weiß nutzt S-Link als technische Basis auch ein einfaches 100 MBit/s Ethernet. Somit sollten da nur 2 von den 4 Adernpärchen genutzt sein. Ich kenne einen Kollegen, der so ein Ethernet-Splitter an einem SQ5 nutzt.
-
Hi Leute,
kurz zum Hintergrund:
Ich habe vor kurzem eine größere ELA-Festinstallation in einer Kirche zur Betreuung übernommen.
In der Installation waren in zwei größeren Räumen auch Induktionsschleifen verlegt mit den passenden Induktionsschleifen-Verstärkern.
Als ich mir das ganze genauer angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass der Schleifenverstärker abgeklemmt war und es offenbar niemanden jahrelang irgendwie negativ aufgefallen ist.
Nun scheint es mir so, als ob es nach wie vor zum "Guten Ton" gehört, dass Firmen, die sich insbesondere auf ELA-Technik spezialisiert haben wohl gerne Induktionsschleifen einbauen mancherorts. Habt Ihr aber jemals mitbekommen, dass das jemand aktiv nutzt? Braucht man das für moderne Hörgeräte überhaupt noch?
Ich frage einfach wegen dem Nutzen / Aufwand Verhältnis... -
Ja, Dante und ArtNet kann man über ein Kabel machen.
Wie die Kollegen hier vorgeschlagen gibts verschiedene Möglichkeiten -> VLAN ist eine Option oder du kannst das eine Cat-Kabel in "zwei" 100 Mbit/s Kabel auftrennen (aber dann eben mit deutlich weniger machbaren Dante-Kanälen).
Oder man lässt einfach beides parallel im gleichen LAN laufen (warum auch nicht). Dafür wurde Dante ja gemacht damit es sich in normalen IP Netzwerken betreiben lässt. -
Save + Save Scope speichern alle Einstellungen, wobei Du bei Save + Scope schon beim Speichern festlegen kannst, welche Parameter beim Recall/Load geladen werden sollen.
Diese Einstellung kann man über Partial Load modifizieren, bzw. für ohne Scope gespeicherte Dinge festlegen. Beim Laden einzelner Kanäle kann man das direkt im Ladefenster tun.
Ansonsten lädt Load halt entweder die beim Speichern definierten Daten bzw. alles.Also wenn ich es erstmal ganz basic halten wird, verwende ich den normalen "save" Knopf und sollte dann "Restore" nutzen um jeglichen Fehlerquellen erstmal aus dem Weg zu gehen?
-
Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis die richtige Reihenfolge von patchen und customisieren drauf hatte, damit das zuverlässig automatisiert abläuft. Einfach nicht aufgeben, es geht definitiv.
Wenn card patch und Stagebox patch nicht 1:1 sind gibt es zusätzlich die Option die customisation statt im routing im Kanal durch Schieben vom strip zur source zu korrigieren.
Ich schaue jetzt immer, dass ich den Patch von Stagebox und SD-Karte identisch halte.
Ich nutze die DL32.
Nachdem die X-Live Karte ja eh immer mit 32Kanäle aufnimmt (unabhängig davon ob die wirklich alle genutzt sind oder nicht), ist es dann auch egal wenn es paar leere Kanäle mit aufnimmt. -
BTW: Kann mir mal ganz schnell jemand den Unterschied zwischen Save/Save-Scope und Load/Restore in der Library erklären? Ich habe dazu auf die Schnelle keine Erklärung gefunden.
-
Was ich echt cool finde ist, dass es jetzt einen Tap-EQ in jedem Kanal gibt.
Wenn ich Monitor vom FOH Pult mit gemacht habe (insbesondere für Wedges), habe ich zumindest kritische Gesangskanäle zumindest aufgedoppelt, damit ich die auf die Wedges ohne Comp oder mit feedback-freundlicherem EQ rausfahren konnte.
Bei der Wing kann man für jeden Kanal den Tap-Punkt einzeln steuern (zB direkt nach dem Eingang und mit einem getrennten EQ! auf die Busse geben). Damit kann man sich das Kanal-Aufdoppeln auch sparen in Zukunft.
Sehr cool.
Ich habe jetzt auch das erste Setup mehr oder weniger fertig. Was mich extrem irritiert hat ist, dass Channel-Names sich by default auf die Bezeichnungen der Sources synchronisieren.
Das verstehe ich immer noch nicht ganz, weil wenn man global die Sources auf "alternative" umstellen will für virtual-soundcheck, gehen die ganzen Bezeichnungen wieder verloren. Das heißt man müsste eigentlich effektiv alle Kanal-Bezeichnungen zweimal reinhauen für die Main- und Secondary- Source.
Ich habe jetzt den Sync zwischen Sources/Kanälen deaktiviert und beschrifte nur noch Kanäle selber.
Ist vielleicht ein Feature dass ich nicht sinnvoll verstanden habe -
Ich mache das so, das ich auf den Faderbänken 1-32 gerade durch habe, und was ich brauche hole ich auf die Userlayer. Wenn ich dann ein Stereoinput ( zb für Key´s ) habe ist der 2 x auf dem Eingangslayer zb 5/6.
So bleibt es dann auch, und den ersten Kanalzug schiebe ich dann auf Userl.
Der 2. Zug bleibt einfach aus.
So ist es auch kein Problem daraus wieder 2 zu machen, weil es Ev. wieder 2 Tasten sind die Mono eingespielt werden. So verschwindet keine Source von der Oberfläche. Minimiert auch die Gefahr mal einen Input zu verlieren.
Ist für Mich eine schlüssige Arbeitsweise. Oft weiß man ja nicht was alles so kommt ( wir haben da heute noch….)
Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich es verstanden habe, aber so in die Richtung geht meine Idee nun auch.
Ich habe jetzt mal für alle Bands, die ich betreue eine Kanalliste gemacht mit nun zwei Spalten (Einmal das Mapping bei der Stagebox und einmal das Mapping auf die Wing-Internen Kanäle).
Ich versuche im voraus so viel Spare-Inputs einzuplanen wie möglich, dass wenn es zu den "überraschungen" kommt wie du sagst man das immer wo drauf packen kann ohne dass man dann hin- und herschiebt.
Wenn ich also z.B. auf Stagebox 11/12 z.B. Git-L/Git-R habe, versuche ich zu schauen, dass sich das auf Kanal 11 im Wing alligned, lasse dann Kanal 12 aus und mache entsprechend bei 13 dann auf beiden Seiten weiter.
Grundsätzlich schaue ich immer dass ich mal für Kick/Snare 2 Kanäle einplane (dann kann man auch mal mit dem Oszillator-Trick das mal da drauf legen etc).
Keys + Git immer mal alles direkt jeweils zwei Kanäle an Stagebox blockieren (die sich im Zweifel linken lassen) etc...
Ja - wie jemand schrieb - Fluch und Segen zugleich. Es gibt so viel Freiheiten die einem das Leben aber auch echt kompliziert machen wenn man sich das zu überdenkt. -
Bin mal gespannt, wie Du das Gesamtgewicht im “Einmannbetrieb” findest. Ich hab jetzt das “light” Case vor dem Pültchen bekommen. Das ist für mich alten Sack wegen des Gewichts alternativlos und Tasche oder SKB-Truhe finde ich zu umständlich. Jetzt tüftle ich gerade daran, wie ich die Einbauten in das doch sehr schmale Kabelfach bekomme.
Das Gewicht ist für mich weniger das Problem wie schon irgendwo geschrieben - es geht und steht alles mit der Ladetechnik.
Auch meine Subs (~55kg) kriege ich alleine noch ganz gut gehandhabt.
Alleine hochheben ist halt nicht - aber brauche ich daheim nicht weil ich alles ebenerdig befahren kann.
Vor Ort hat man ja in der Regel Leute dann die einem helfen. -
Hallo!
Hast du dein Case schon bekommen? Falls ja, wärs fein, wenn du ein/zwei Fotos hier reinstellen könntest. Dankeschön!
Leider noch nicht - hat sich alles verzögert wegen Urlaub über die Feiertage bei deren Casebauer..
Sie peilen Ende Januar als Liefertermin an.
Aber ja - ich kann Bilder posten wenn es soweit ist. -
...is halt aber wieder nur 'ne Fritzbox

Naja, was heißt "nur".
Ich habe in einem meiner Mix-Racks auch eine FritzBox (noch ne ältere 7390) auf ner Rackwanne montiert. Ganz oben im Rack natürlich wegen den Antennen.
Das Teil spielt absolut zuverlässig und das WLAN war bisher immer absolut robust.
Ich war eher erstaunt, wie weit die Reichweite des WLANs meiner im Rack verbauten FritzBox ging.
Bei so typischen 400-500 Pax Hallenveranstaltungen hatte ich da keine Not meine Ubiquiti Lösung zusätzlich aufzubauen.Aber mal im Ernst - macht mal diese 19" Stagerouter Kiste mal auf und schaut, was da für ein Chip-Satz drauf ist - und Ihr werdet feststellen, dass da absolut nichts anderes zu finden ist als bei allen 08-15 Standardroutern.. außer dass es von außen augenscheinlich hochwertiger wirkt wegen 19"..
-
Ich glaube ich weiß, welches Phänomen du beschreibst - überall dort, wo typischerweise Bands oder Musiker selber ihre Anlagen stellen.
Da wird einfach die gleiche PA-Anlage meistens immer stumpf Links/Rechts aufgebaut - egal wie groß/klein oder welche Geometrie der Raum hat.
Ansonsten wurde ja schon alles gesagt. Ein kleiner Centerfill macht natürlich absolut Sinn. -
Und für alle, die sich nicht an eine proprietäre kommerzielle Lösung binden wollen, gibt es auch ein gut funktionierendes Open-Source System.
badaix/snapcast: Synchronous multiroom audio player
Ist zwar nicht so einfach zu konfigurieren wie Sonos & co - erlaubt prinzipiell aber auch die Integration von Spotify, Webradio, Line-Inputs, AirPlay etc. Alles steuerbar per App und macht jeden alten Raspberry-Pi zum Multiroom-Player. -
-
Ehm... Schirm? Funktioniert wunderbar.
Ja klar - Wenn man denn auch Kabel dann konsequent nutzt die einen Schirm haben.
Ich vermute, das war auch die Design-Entscheidung bei dem TLC wieso man Schirm nicht als Masse genommen hat.
Aber wenn es für den Selbstzweck ist, und das weiß, dann ok. -
-
Vielen Dank für die hilfreichen Infos und den Link zum SL2 TLC!!!
Das SL2 TLC wäre an sich für mich eine ausreichende Lösung. Wenn ich es richtig verstehe, dann "opfert" man allerdings die Möglichkeit beide Signale (Monitor und Kopfhörer) gleichzeitig zu kommunizieren und kann nur wechseln wie im Vorschlag von mycrobit beschrieben.
Wenn ich also beide Signale gleichzeitig relativ störungsfrei kommunizieren möchte mit 4 Adern, dann bleibt wohl nur die Lösung, einen metallischen Gesamtschirm als Masse zu nutzen. Richtig? Ich denke, das werde ich dann erst einmal versuchen...
Ja - man kann Talkback und Kopfhörer nicht gleichzeitig nutzen - das braucht man aber auch nicht.
Ich habe mir dann noch eine Lösung zusammengebastelt gehabt, dass ich über das Ethernet digital Audio ins Rack auf der Bühne gestreamt habe, um quasi noch ein Remote-"Aux" am FOH zu haben, falls man mal vom Smartphone Audio einspielen will etc.. -
Ich würde auf die Schnelle so wie im Bild aufbauen und mit Rel3, R und C eine verzögerte Mute-Schaltung für das Mikro einfügen.
Ich finde die Idee löblich, das Mute-Relais noch mit einzubeziehen.
Aber ich würde das Relais nicht direkt über die Verzögerungsschaltung versorgen.
Zumal sich da mit dem Widerstand ja auch ein Spannungsteiler in Serie mit dem Relais einstellt und die Gleichrichter-Diode quasi konstant auch Energie verbrennt.
Schalte über das RC Glied lieber einen kleinen Mosfet, der dann das Relais steuert.
Achja - Freilaufdioden nicht vergessen.
Ansonsten bin ich gespannt was aus deinem Projekt wird.