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  2. wora

Beiträge von wora

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 14. Juli 2024 um 10:42

    Man lernt ja immer dazu. Zukünftig kannst du mit dieser Erfahrung im Hinterkopf sicher früher erkennen, wie der Hase laufen könnte.

    Hoffentlich! ;)

    vor ein paar Jahren habe ich ein kleines Festival betreut, auf dem 5 Bands spielten. Der ganze Ablauf wurde von den Musikern selbst geplant, sie waren quasi der Veranstalter. Ich war gebucht, um den Frontsound zu mischen, ein Kollege machte Monitor. Insgesamt waren wir zu dritt.

    Drei Bands lang ging alles gut.

    Was ich erst vor Ort erfuhr: die vorletzte Band war eine große Blaskapelle - und der Dirigent wollte unbedingt, dass für ihren Gig erstmal die komplette Bühne leergeräumt wurde. Wirklich leer, sogar die Kabel sollten weg, sonst würden sie nicht spielen.

    Die letzte Band war dann eine große Popband mit zusätzlichem Streichersatz, das heißt, es waren nicht wenige Inputs und Monitorwege aufzubauen, sondern sogar noch eine größere Plexiglaswand. Damit war die Bühne bis auf den letzten cm ausgenutzt… und Platzmangel verlangsamte den Umbau natürlich zusätzlich, weil man immer schauen musste, wo noch Platz für die nächste Monitorbox und das nächste Mikrostativ bleibt. Es war wirklich sehr eng. Drei Vocalisten, Drum, Percussion, Bass, zwei Gitarristen, Keyboarder, zwei Bläser und ich glaube 8 Streicher mit Plexiwand (zwei davon passten nicht mehr hinter die Wand) auf einer 8x6m Bühne… das war sehr spannend - vor allem auch für den Monitormann!

    Nachdem hiervon schätzungsweise die Hälfte aufgebaut war (wir waren vom Soundcheck noch weit entfernt) kam ein Mann von der Orga zu mir und fragte, wie lange wir noch brauchen würden, schließlich sollte das Konzert ja schon laufen … als Umbauphase waren natürlich die obligatorischen 15 min. eingeplant :)

    Ich hab ihm nur gesagt: „wir haben diesen Zeitplan nicht gemacht und es ist schlicht unmöglich, einen so komplexen Aufbau von einer leeren Bühne in 15 Minuten hinzubekommen. Wir geben alles was wir können“ … der verdruß war ihm anzumerken, aber er konnte dagegen ja ebensowenig machen wie wir, also blieb uns allen einfach nichts anderes übrig, als das Schicksal zu akzeptieren.

    Zum Schluss hatten wir etwa 45 Minuten für alles gebraucht, incl. Soundcheck für 10 Monitorwege (plus mehreren IEM). Das war wirklich keine schlechte Leistung.

    Die aufgekommene Kritik an unserer Arbeit habe ich einfach nicht akzeptiert, denn das Problem lag schlicht nicht in unserer Verantwortung.

  • A&H dLive

    • wora
    • 12. Juli 2024 um 23:10

    andere pulte können das aber auch, warum sollte das die dLive nutzer überfordern?

    mir würde es jedenfalls weiterhelfen.

    aber ich sehe schon, dass ich damit offenbar alleine bin... da wird mir also auch in zukunft nichts anderes übrig bleiben, als meine recallfilter vor jedem gig sehr sorgfältig zu überprüfen - denn so ein erlebnis brauche ich nicht nochmal.

    auch so, ja: was mir aufgefallen ist: mit der V2.00 werden shows auf meinem bürorechner (im Director) deutlich schneller geladen. es ist wirklich ein merklicher unterschied.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 12. Juli 2024 um 22:28
    Zitat von djobi

    Musiker die nach dem Soundcheck in einem unbeachteten Moment ihr E-Auto auf den Bühnenstrom hängen.

    wenn sowas ohne absprache gemacht wird, nennt man das stromdiebstahl.

  • Suche Multitrackaufnahmen

    • wora
    • 12. Juli 2024 um 18:17

    ich habe eigene multitrackaufnahmen, die ich aber nicht herausgeben kann. das sind auch nicht nur einzelne stücke, sondern ganze konzerte.

    zum ausprobieren kann man aber die multitracks von Telefunken durchaus nehmen, da gibt es auf den aufnahmen immer wieder auch deutliches übersprechen und ab und zu auch spuren, die eigentlich gar nicht benutzt wurden. also wie live ;)

  • A&H dLive

    • wora
    • 12. Juli 2024 um 18:11

    es gibt sicher noch andere pulte, die das können. in der dLive fehlt es mir eben noch.

    offenbar bin ich mit diesem wunsch aber ziemlich einsam, denn diesen verbesserungsvorschlag hab ich schon 2016 gemacht. aber wenn sonst niemand sowas braucht, bzw. wenn seitens der techniker kein bedarf angemeldet wird, dann wird es eben nicht gemacht, is klar.

  • A&H dLive

    • wora
    • 12. Juli 2024 um 15:35
    Zitat von =RS=

    Ist ja nichts neues und aus meiner Sicht kein Nachteil der internen Effekte.

    Und mal ernsthaft: wie glaubst Du lässt sich dieses "Problem" lösen?

    die lösunng wäre sehr einfach:

    indem man seine FX-szenen so speichern kann, wie früher in der iLive: also einfach nur das speichern, was man möchte. damit entfallen die recall-filter.

    ganz im ernst: mir ist es in den letzten 8 jahren zweimal passiert, dass mir beim laden einer effektszene auch andere dinge geladen wurden, die ich nicht wollte. einmal waren das sogar andere preamp-einstellungen, was zum sofortigen feedback führte. klar, man kann sagen: da war ich nicht sorgsam genug. aber es passierte bei einem festival mit 14 stunden livebands hintereinander... und irgendwann muss ich oder der kollege wohl etwas verändert haben, ohne die recallfilter neu zu überprüfen. dann: "klick - fiiiiep"

    um sowas zu vermeiden, wäre mir eben eine entsprechende auswahl der zu speichernden teile des pultes lieb. wie gesagt: die iLive konnte das.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 12. Juli 2024 um 11:18

    ha, seit jahren geht mir genau das durch den kopf. das ist ja auch bei anderen veranstaltungen mittlerweile oft der fall, dass es quasi keine pause geben soll.

    warum gönnen die veranstalter den gästen nicht mal ne schwatz-pause? gerade die jungen gäste kommen doch, um spaß zu haben und andere leute kennenzulernen. und kein mensch kann stundenlang konzentriert zuhören, man braucht unbedingt auch pausen.

    glauben die verantwortlichen wirklich, dass die gäste sonst davonlaufen?

  • Parallelschaltung Funkmikrokanäle

    • wora
    • 11. Juli 2024 um 15:15
    Zitat von Florian Siegel

    Es geht doch gar nicht ums Geld. Anwendungsgebiet ist z.B. eine Gartenparty ...

    ah so, ja. dann mach das doch einfach so wie angedacht, denn für ne private gartenparty ist das ja wirklich schnuppe.

    aber erzähl bitte keinem, dass du deine tipps aus einem profi-forum bekommen hast ;)

  • Parallelschaltung Funkmikrokanäle

    • wora
    • 10. Juli 2024 um 23:35

    sorry wenn ich das jetzt schreibe, aber in meinen augen ist das trotzdem kappes.

    ein mischpult mit zwei mikrofonkanälen und einem oder mehreren line-inputs für zuspielungen ist heutzutage nun wirklich keine nennenswerte investition mehr.

    aber ich bin vermutlich zu sehr tontechniker, als dass ich die geplante vorgehensweise wirklich verstehen würde ;)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 10. Juli 2024 um 16:47
    Zitat von HenrySalayne

    Und daraus hast du jetzt gelernt, dass Stereo sowieso überbewertet ist und die eine Seite den Nahbereich und die andere den Fernbereich hätte abdecken sollen. 8o

    hättest du mir das nicht 10 jahre früher sagen können??


    iron

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 10. Juli 2024 um 15:59

    etwas ähnliches ist mir auch mal passiert, in Flensburg.

    der club war sehr stabil gebaut - will heißen: viel beton und dazu eine relativ niedrige deckenhöhe.

    die band, mit der ich dort war, bestand aus sehr guten musikern. aber ausgerechnet an dem tag hatten wir einen sehr lauten drummer dabei, der die bühnenlautstärke in der betonkiste schon im soundcheck ganz erheblich nach oben trieb. man ahnt es vielleicht schon... meiner bitte, leiser zu spielen, wurde etwa 3 minten lang nachgekommen...

    die PA des hauses war ein gestacktes hornsystem, weches horizontal eindeutig einen zu geringen abstrahlwinkel hatte. man konnte sich raussuchen, ob man damit die vordere hälfte des saales beschallen wollte, also den bereich vor der bühne bis etwa zur mitte. oder ob man es hinten schöner machen wollte, dafür den bereich direkt vor der bühne aussparen... ich entschied mich für einen mittelweg... es gab also direkt vor der bühne einen etwa 3-4m tiefen bereich, der nicht wirklich gut beschallt war.

    zusätzlich zu unserer combo gab es dort noch eine vorband.

    nach dem einlass stellten wir fest, dass der besucherandrang heute abend eher zur überschaubaren sorte gehörte... es waren also nicht so viele leute da.

    bei der vorband stand das publikum recht weit von der bühne weg und die band spielte angenehm leise. die leute standen genau im abstrahlbereich der PA und der sound war dadurch recht angenehm.

    dann waren wir dran - und die sängerin kam auf die bühne und der erste satz war:" leute, kommt doch bitte erstmal ganz nach vorne, direkt zu mir!"

    dann setzte der drummer ein.

    vielleicht ahnt ihr es?

    ja, der größere teil des publikums ging direkt an die bühnenkante, der kleinere teil (weil es ja plötzlich sehr laut wurde) ging ganz nach hinten!

    im abstrahlbereich der PA standen also die wenigsten gäste...

    und später, im hotel, kam dann tatsächlich die frage: "sag mal, was war denn heute los? alle sagten, dass der sound der vorband deutlich besser war als bei uns..." :rolleyes:

  • A&H dLive

    • wora
    • 10. Juli 2024 um 14:46
    Zitat von =RS=

    So, nach einigen Test steht für mich fest, dass der Quantec wieder aus meinem Rack rausfliegt. Er war eine super Zwischenlösung, bis A&H jetzt endlich nachgeliefert hat. Zusätzlich aller Vorteile der UFX, die ins Pult integrierte Dinge bieten.

    so, dann haben wir damit ja offenbar sehr ähnliche erfahrungen gemacht. nur dass es bei mir eben nicht das original-gerät war, sondern das entsprechende plugin.

    einen nachteil sehe ich da aber noch mit den internen FX: sobald man im showfile etwas an der bus-struktur ändert, muss man wieder alle recall-filter für die effektszenen anpassen. das darf man auch wirklich nicht vergessen, sonst kann es beim recallen überraschungen geben.

  • A&H dLive

    • wora
    • 10. Juli 2024 um 13:56
    Zitat von audiobo

    eine Frage zu den MIDI-Fadern:

    da muss ich leider passen, habe diese MIDI fader noch nie benutzt.

  • Aktives Top

    • wora
    • 10. Juli 2024 um 13:48
    Zitat von Lampenschubser

    Darum sind Datenblätter bei einem Kauf von Zusätzlichen Equipment eh eher zweitrangig.

    das kann man natürlich genau so sehen. wer einfach bei "seinem hersteller bleibt", was ja aus einem systemgedanken heraus durchaus sinn machen kann, für den sind datenblätter durchaus zweitrangig.

    aber dann ist es umso verwunderlicher, wenn die angaben bei solchen systemherstellern in den datenblättern irhgendwie frisiert sind.

    na ja, es ist wie es ist - und das ich ja auch schon lange so.

  • A&H dLive

    • wora
    • 9. Juli 2024 um 10:58
    Zitat von robert müller

    Es braucht dann eine Leitung für sich allein, auf der nichts anderes stören kann.

    GigaACE ist bekanntermaßen ein Layer2 protokoll ...

    "Andere Bezeichnungen für den Layer 2 im ISO/OSI-Schichtenmodell sind Sicherungungsschicht oder Data Link Layer.

    Dank der Vorgaben der Schicht 2 können zwei Systeme auf einem Übertragungsabschnitt Daten in Form von Bitfolgen zuverlässig austauschen und eine Überlastung der Übertragungsstrecke vermeiden."

    ich handhabe GigaACE grundsätzlich so wie früher ein analoges multicore oder eine MADI verbindung. also als punkt zu punkt verbindung.

    GigaACE funktioniert sehr zuverlässig und ist auch gegenüber nicht so ganz tollen kabelstrecken extrem fehlertolerant. ich hatte sogar schonmal eine fest verlegte CAT-leitung, wo die kabel von irgendeinem russischen gipser nach keinerlei norm aufgelegt waren. selbst darüber hat es funktioniert.

    für meine bedürfnisse ist diese verbindung jedenfalls genau das, was ich im alltag brauche.

  • AV Switch - 10Gb Uplink (Dante, NDI, usw)

    • wora
    • 9. Juli 2024 um 10:50
    Zitat von niggles

    Theoretisch... Praktisch gibt es leider immer wieder Inkompatibilitäten auf Firmware-Ebene zwischen SFPs und Switches unterschiedlicher Hersteller.

    oh, dann hatte ich bisher wohl einfach immer nur glück :)

  • Verineart und verkempert ...

    • wora
    • 8. Juli 2024 um 23:06

    das ist ja ein altbekanntes phänomen - und weil sich das so verhält, gibt es eben auch schon immer endorsements für sehr gute musiker - denn es gibt nicht wenige, die denken: "wow, wenn ich diesen amp kaufe, dann bekomme ich auch so einen sound hin" ... dabei kommt der sound eigentlich viel mehr aus den fingern

    (... oder ist es doch das kabel??? :) )

  • Unsauber eingeschweißte Diagonalstreben in einer Bühne bzw Traverse

    • wora
    • 8. Juli 2024 um 22:11
    Zitat von Lampenschubser

    Naja, ich als Kunde hätte das nicht abgenommen…

    du warst aber nicht der kunde... und bei anderen läuft die zustimmung offenbar deutlicher über den geldbeutel.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 8. Juli 2024 um 22:05
    Zitat von Schenk

    Aber natürlich wenn man vom Auftraggeber angesprochen wird dass man die Stimme nicht hört was soll man dann machen

    Solange mehrere Bands sind und zumindest bei einer klingt es gut dann ist man mit der Anlage raus.

    Wie geht ihr da vor?

    ich habe wegen sowas tatsächlich mal einen wiederkehrenden job verloren. habe drei jahre hintereinander eine FH party beschallt und im dritten jahr waren wirklich nur unfähige leute am pult. ich selbst kam nicht zum mischen.

    damals dachte ich: hey, bisher hatten wir ja immer einen super sound abgeliefert, das wissen die ja... aber im folgenden jahr bekamen wir den job nicht mehr. das war damals sehr ärgerlich!

    ich hatte damals nur bei der mischerin der vorband mal kurz gehofen, die beiden haupt-bands lieferten aber ebenfalls ein unschönes ergebnis - aber ich habe da nicht eingegriffen.

    aber ich würde es heute vermutlich auch wieder so machen - das meinem auftraggeber aber deutlicher kommunizieren.

    shit happens.

  • YAMAHA DM7

    • wora
    • 8. Juli 2024 um 17:59
    Zitat von Lampenschubser

    Ja gut, die ilive ohne T sind aber trotz Klappbildschirm wesentlich sperriger als die T mit fixem Schirm

    das ist richtig, aber man muss das auch immer ein bisschen in seiner zeit betrachten. und 2005, als die iLive rauskam, war sie definitiv eines der kompaktesten pulte ;)

    aber ihr klapp-touchscreen war schon sehr praktisch, wenn es irgendwelches störlicht von hinten oben gab, konnte man das einfach egalisieren.

    der ansatz, irgendwie aufklappbare pulte zu bauen, dürfte aber heute wirklich mal angegangen werden.

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