aha, das pult wird tatsächlich mit einer beta version ausgeliefert?
sehr mutig.
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Neues Benutzerkonto erstellenaha, das pult wird tatsächlich mit einer beta version ausgeliefert?
sehr mutig.
und noch ein kleines wort zu den antennenkabeln:
das RG58 hat in meiner liste bei 800MHz einen verlust von 10,5dB. das ist keineswegs wenig, denn allein das reduziert die
mögliche entfernung zwischen sender und antenne auf deutlich unter die hälfte.
aber bevor hier panik herrscht: bei euren kurzen entfernungen zwischen sendern und antennen werdet ihr wohl trotzdem keine probleme kommen - also wenn der squelch dann auf den möglichst kleinsten wert gestellt wird - und die kabel endlich mal korrekt angeschlossen werden ![]()
wie schade, dass ich als funkelektroniker erst jetzt diesen thread entdeckt habe.
aber ihr habt das rätsel ja super gelöst, alles gut!
eine sache möchte ich aber gerne noch los werden:
es wurde gesagt, dass der pilotton nichts mit dem squelch zu tun hat. das sehe ich nicht so, denn der pilotton läuft normalerweise nicht auf einer anderen frequenz und damit auf einem anderen empfänger. er wird, zusätzlich zum audiosignal, auf die sendefrequenz aufmoduliert. der pilotton ist dabei oberhalb des eigentlichen audiosignals angesiedelt. im empfänger sorgt dann ein filter im audioweg dafür, dass der pilotton nicht hörbar ist.
wenn der squelch also zu hoch (zu unempfindlich) eingestellt wurde und damit das empfangssignal abgehackt wird, dann wird auch der pilotton eliminiert.
und das ist eigentlich gut so, die erklärung kommt hier:
die aufgabe des pilottones ist erstmal, dem empfänger zu sagen: "Mute off". wenn der sender also angeschaltet ist und der empfang ausreichend gut ist, dann weiß der empfänger: den kanal kann ich frei schalten, also nicht muten.
beim ausschalten des senders wird dann nämlich zuerst der pilotton abgeschaltet, damit der empfänger den ausgang muten kann. erst danach wird der sender wirklich abgeschaltet. beim einschalten ist es dann umgekehrt.
dieser signaltrick verhindert sehr elegant einen unschönen ein- oder ausschaltknacks (wie bei den billigen funkstrecken) und sollte deshalb natürlich grundsätzlich eingeschaltet bleiben.
ausserdem lässt sich damit zusätzlich, mit einer modulation des pilottones, die batterieladung an den empfänger übermitteln. ob das mit einer sich leicht verändernden oder einer gepulsten frequenz gemacht wird, bleibt das geheimnis des herstellers (wenn man keinen sauteuren messplatz hat
)
die aussage "bis 2025" beeinhaltet leider nicht das "ab..."
danke für die Richtigstellung / Erläuterung Für Musicals etc... taugts auf jeden Fall mE nicht, denn ein solches strenges 1-offenes Mic - System will man da ja eigentlich nie haben...
bittesehr. und genau deshalb hatte ich ja ebenfalls davon abgeraten ![]()
Das erklärt auch, warum meine damaligen, rudimentären Versuche, Automix auf ein komplettes Drumkit anzuwenden (set and forget), so erfolglos waren (klang echt sch...). Glücklicherweise habe ich das nur im stillen Kämmerlein probiert.
noch eine kleine zusatzerklärung: ein automatikmischer kann nur dann gut funktionieren, wenn er gleichberechtigte signale bekommt. im falle von mehreren toms ist das also möglicherweise nutzbar, bei einem gesamten drumset ist die gefahr hoch, dass es nicht gut funktioniert ![]()
gut, dass du das vorher probiert hast ![]()
so, jetzt haben wir das thema automixer in musicvals sicher ausgiebig genug behandelt. nun wieder zurück zu den wichtigen dingen im mischerleben.
Vorsicht aber beim Gate-Einsatz im Fall des Überkreuz Mischens beim o.g. Romeo & Julia Szenario.
U.U. öffnen die Kanal-eigenen Gates zu spät, da sie ja von einer entfernteren Quelle getriggert werden. Trigger-Threshold vermindern, hilft dabei manchmal.
wenn ich zwei hauptredner habe, dann schalte ich die gates in diesen kanälen in aller regel ganz aus. gates in "nebenkanälen" habe ich aber auch immer aktiv, um ein bisschen schmutz heraus zu bekommen.
irgend jemand bei einem Fachmagazin hat mal in die Runde geworfen das wir da ja auch mitmachen könnten
und Funkübertragungen lokal begrenzt auch mit 5G realisieren könnten
das wäre sogar denkbar, ist aber noch in weiter Ferne
hört sich aber interessant an. man mietet dann für die jeweilige VA einen block mit soundsovielen kanälen und hat diese dann exclusiv zur verfügung. eigentlich könnte das ein schöner traum sein, wären da nicht die finanziellen interessen der netzbetreiber - das ist dann für kulturveranstaltungen ohne gewinnerzielungsabsicht gleich wieder ein problem.
na ja, warten wirs mal ab.
Dugan mag toll sein wenn man in großen Konferenzen sitzt und sich Arbeit sparen will.
ich möchte nicht zu sehr vom thema ablenken, aber automatikmischer sind eine sehr wert- und sinnvolle hilfe in allen situationen, in denen mehrere menschen über verscheidene mikrofone reden halten oder miteinander konferieren wollen. der trick daran ist (zumindest bei den guten automischern - und nicht nur beim Dugan), dass die mikrofone hier möglichst geneneinander verriegelt werden - also wenn ein mikro aufgeht, wird möglichst ein anderes zugemacht. und wenn doch mal mehrere personen gleichzeitig sprechen, dann wird die gesamtempfindlichkeit der offenen mikrofone so heruntergeregelt, dass es die empfindlichkeit des idealen "ein-mikro" systems nicht überschreitet. sowas kann man selbst mit noch so gut eingestellten gates nicht erreichen.
aber wie gesagt: gaaanz anderes thema! ![]()
Bei nicht statisch an einem Ort fixiertem Ensemble sind Hänge-Mics keine Option.
Vielleicht wären fixe Mics über Dugan Automix bei sich langsam bewegenden Chor-Gruppen eine Lösung?
Nur so eine Idee von mir, 'habe das noch nie probiert.
ich arbeite seit jahrzehnten mit automatikmischern und kenne ihre stärken - und schwächen ganz gut.
nur soviel dazu: solche mischer sind dazu da, sprachveranstaltungen zu managen und ein mikrofonsystem mit möglichst wenigen offenen mikrofonen zu erreichen. der idealfall ist die 1. das können diese system erstaunlich gut, wenn mehrere mikrofone gleichzeitig offen sein sollen bekommen diese systeme allerdings schwierigkeiten. denn sie wollen ja eigentlich möglichst nur eine quelle auf machen. liegen dann ein paar mikrofone im grenzbereich, dann werden sie zu und abgeschaltet. dabei kann man glück haben, wenn es nicht so sehr auffällt. aber es kann auch situationen geben, in denen man artefekte durch zu und abgeschaltete mikrofone hört.
deshalb setze ich automatikmischer normalerweise ausschliesslich in konferenz-situationen ein. ausnahme: drumsets mit vielen toms ![]()
Headset:
+ Auch von unerfahrenen Trägern zu handhaben.
+ Nieren Char. unempfindlicher für aktuelle Position des Trägers
hier habe ich gegenteilige erfahrungen gemacht.
in der Cue textzeile bringe ich auch gern weitere infos unter, z.b. welches musikstück oder welches mikrofon.
welche denn wenn ich fragen darf? Und hast Du schon ausprobiert?
EchoBoy, Crystallizer und MicroShift.
zum ausprobieren bin ich aber noch nicht gekommen. dieses wochenende muss ich mal ein bisschen wandern gehen, um die birne frei zu bekommen...
Die treffsichersten und die meist richtigen Entscheidungen lieferte eine Person, deren Hörvermögen nachweislich nur bis 8 kHz reichte.
na ja, davon bin ich sicher nicht mehr all zu weit entfernt ![]()
![]()
lassen sich bei gleich mehreren Herstellern die patches, die labels und die VCA/DCA Zuordnung nicht szenisch sondern nur für eine komplette show speichern.
das ist schade, bei diesen pulten muss man sich dann eben etwas anderes einfallen lassen.
die sinnvollste lösung wäre natürlich, man mietet sich für die show das passende pult.
@Nlate:
danke, jetzt hab ichs verstanden.
der vorteil dieser vorgehensweise wäre ja, dass man bei einem schauspieleraustausch nur noch festlegen müsste, welcher kanal aktiv sein wird. letzteres muss dann natürlich global passieren, ist klar. aber dann müsste man keine szene umprogrammieren - vorrausgesetzt, der spare-kanal wurde von anfang an in der DCA gruppe eingepflegt.
Ich hätte gern 24 DCAs!
da könnte ich dir ein pult empfehlen, das ich gut kenne ![]()
aber klar: ist ne andere preisklasse.
von Soundtoys habe ich mir jetzt mal drei plugins erworben.
danke auch für diesen tipp.
Wolltest du nicht mal n distortion Plugin, wora?
ich habe mir vor ein paar wochen den "OneKnob Driver" von Waves gekauft. für meine angedachten zwecke genügt das.
Die Daseinsberechtigung einer Kette (bei mir auf englisch "Chain") ist doch das automatische weitergeben des Signals von links nach rechts? Daran lässt sich doch auch nichts ändern, oder ist mein Horizont viel zu klein für eine weitaus komplexere Frage? Dann sorry, ich bin gespannt was du meinst
ok, hab es jetzt nochmal ausprobiert: die einzelnen plugins hängen in einer FX-chain audiotechnisch hintereinander, also genau so wie man es auch spontan erwarten würde. diesbezüglich hatte ich mich also getäuscht.
Äh, Du hast davon meist auch nicht 60, 80 oder noch mehr davon ..
na ja, 60 oder mehr hauptdarsteller hatte ich tatsächlich noch nie ![]()
Wenn man aber mit cuebasierter Umschaltung der Faderbelegung arbeitet wäre die Übersicht mit rollenbezogenen VCAs oder rollenbezogenen Audiokanälen vergleichbar.
genau so meinte ich das ![]()
#17@Wolfgang
Ganz wichtig: Auf den VCA Mastern liegen nicht Aktors/Schauspieler sondern Character/Rollen der Scene/Cue
Diese Rollen wechseln ja u.U von Cue zu Cue. Deshalb müssen auch die Beschriftungen und Slave Audio-Ch. Assigns zum VCA Master von Cue zu Cue wechseln.
Orchester und andere fixe Quellen kann man auch auf VCA Master legen.
Sub-Groups benötzigen Summierbusse welche DSP Leistung benötigen, die man vielleicht i.M. bei gegebener Konfiguration nicht hat.
ok, jetzt stehe ich erst recht auf dem schlauch ![]()
klar, orchester oder andere größere gruppen, die keine wichtigen sprechrollen haben, packe auch ich grundsätzlich in DCA gruppen. das macht sinn.
aber was ich meine sind eben die hauptdarsteller. es ist ja nicht so, dass diese ihre rollen untereinander tauschen, sondern eine rolle bleibt immer bei einem schauspieler. in sofern habe ich doch keinen unterschied zwischen actor und rolle.
dass ein schauspieler in einem anderen cue eine andere rollen haben kann, steht dem ja nicht entgegen. da ich für jeden cue eine szene speichere, wird die entsprechende einstellung für diesen schauspieler einfach recallt. so gesehen habe ich keinen zwingenden bedarf für eine VCA pro rolle, sondern kann das auch mit den zuständigen kanälen fahren. ich lege mir pro schauspieler einen kanal an und habe diesen dann in der entsprechenden szene auf der oberfläche.
oder verstehe ich das jetzt wirklich total falsch?
Andere Hersteller sind da selbst nach NDAs leider sehr zurückhaltend und liefern nur die Doku die sowieso auf der Website steht.. ?
dieses verhalten kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, denn auch ich bin der ansicht, dass verschiedene steuerungs-apps die attraktivität eines produktes eher erhöhen. aber man muss ja nicht alles verstehen.
Die Daseinsberechtigung einer Kette (bei mir auf englisch "Chain") ist doch das automatische weitergeben des Signals von links nach rechts? Daran lässt sich doch auch nichts ändern, oder ist mein Horizont viel zu klein für eine weitaus komplexere Frage? Dann sorry, ich bin gespannt was du meinst
ich muss da nochmal genauer reinhören. mein eindruck war, dass sich die signale von zwei effekten nicht gegenseitig beeinflussten. für mich klang das eher so, als ob die beiden signale eigenständig waren.
aber klar, ich werde das nochmal ganz genau testen. wenn ich am ende der kette einen EQ installiere, kann ich das ja sehr einfach eindeutig hörbar machen.