ja wenn interessiert das schon noch
jepp, deshalb bin ich hier jetzt auch wieder raus... ![]()
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Neues Benutzerkonto erstellenja wenn interessiert das schon noch
jepp, deshalb bin ich hier jetzt auch wieder raus... ![]()
eben. zur einer aufgabe gehört immer auch das passende werkzeug ![]()
dann wäre für dich natürlich die dLive das richtige produkt. und hierzu kann ich auch noch was sagen: für die dLive wird es keine aufpreispflichtigen plugins geben, da soll auch in zukunft alles im preis mit drin sein.
RDP fällt für deine lösung leider aus: sobald man sich per RDP verbindet, wird auf dem ferngesteuerten rechner nur noch der anmeldebildschirm angezeigt. das wäre hier ja nicht erwünscht. das kann man also nur mit Teamviewer machen.
ich würde auch eher zur lösung mit einem rechner mit zwei grafikkarten tendieren.
aber eigentlich ist es doch frech, dass sie den techikern wieder den schwarzen peter zuweisen. wenn auch nur eine kleinigkeit mit der präsentation schief geht, dann sind wieder wir schuld.
wir kommen sehr gut mit der etablierten lösung klar, dass das laptop auf der bühne steht und sich die referenten, oder ein von der jeweiligen organisation bestimmter mensch, selbst um ihre präsentation kümmern. und in aller regel funktioniert das mittlerweile auch wirklich gut.
stell den Lappi auf die Bühne. Fertig (Punkt)
so machen wir das auch
Die PA Branche ist nicht mehr der größte Markt für Herrn Behringer.
das ist es aber sicher schon seeehr lange nicht mehr ![]()
Eigentlich könnte Dich A&H auch als „Produktbotschafter“ engagieren.
als "iLive nutzer der ersten stunde" hat man natürlich einen guten, über die jahre gewachsenen draht zu den leuten von vertrieb und service. und zu anfang gab es auch noch sehr viel brainstorming, was die pulte angeht. vor allem mit Markus Sinsel hab ich da viele stunden telefoniert. und einige von meinen ideen sind im laufe der zeit auch in die digitalpulte von A&H eingeflossen, leider nicht alle.
doch ich gebe mich keiner illusion hin, auch ich bin nur ein ganz klitzekleines rädchen im system und habe weder ein stimmrecht noch überhaupt irgendwelchen anspruch auf gehör. aber ich habe meine ideen eben gerne weitergegeben und hatte damit zum teil eben das glück, den nerv des herstellers getroffen zu haben - oder einfach nur ein weiterer techniker gewesen zu sein, der die selbe idee nochmal hatte. und je mehr leute die selbe idee äussern, desto eher wird sie natürlich auch umgesetzt ![]()
leztendlich mach ich es aber einfach gerne, rückmeldungen zur dLive oder SQ zu geben. diese pulte kenne ich einfach einigermaßen gut.
ansonsten geht es mir aber genau wie euch auch: ich erfahre von neuen A&H produkten auch nur aus der werbung. soviel dazu.
anyway...
Wird es -ähnlich wie bei SQ - verschiedenen Hardware-Versionen bei identischem Channelcount geben? Wenn die Screens mit denen der SQ vergleichbar sind, wird es auch bei praller Sonne kaum ernsthafte Probleme geben. Ich hatte einmal einen solchen Gig- der Tec des Künstlers hatte seine kleine Midas direkt daneben aufgebaut: kein Vergleich. Screen und Scribble bei SQ sehr deutlich lesbar während die Midas nur noch „Flächen“ präsentierte. Ich Idiot hab das auch fotografiert und finde die Bilder nicht mehr..... Letzte Frage (für heute): USB-Rec nur Stereo möglich oder mehrspurig, wenn letzteres, auf wieviele Spuren limitiert? Danke für vorheriges und für kommend AW im Voraus!
- sind verschiedene oberflächen geplant?
= keine ahnung!
- USB record:
hier gibt es eine neuerung, die ich vergessen hatte zu erwähnen: in der Avantis ist eine 20GB festplatte eingebaut, auf die man aufzeichnen kann. von dort aus kann man dann die files auf USB überspielen. das hat den riesigen vorteil, dass man bei der aufnahme nicht von der qualität der USB sticks abhängig ist!
im moment gibt es hier, wie in der dLive, eine stereo aufzeichnungsmöglichkeit. ob da weiteres geplant ist, entzieht sich aber ebenfalls meiner kenntnis.
ich schaue mir sowas erst gar nicht mehr an.
wenn ein neues pult da ist und die fakten auf dem tisch liegen, dann schaue ich es mir an. vorher nicht mehr.
und was das X32 betrifft: es ist doch sonnenklar, dass es dafür einen nachfolger geben muss und wird. darüber muss man doch eigentlich nicht diskutieren, oder?
oder anders gesagt:
auch mir geht dieses Daewoo-marketing mittlerweile auf den nerv!
Konstruktiv würde ich hier einer "Punktquelle" den Vortritt lassen, da hört man zwar auch etwas den Windeinfluss, aber nicht ansatzweise so kritisch. Was sind da eure Erfahrungen, grad wenn man im Bereich weiter Beschallungsdistanzen zwischen langem Array und delayed Punktquellen (oder kurzen Arrays) unterwegs ist.
das ist ja eine ganz alter kritikpunkt an den linearrays, das wurde ja schon immer beobachtet. sobald es windig wird, geht der spaß schnell flöten.
bei einem breiten horncluster wird man dagegen immer von irgend einem hochtöner getroffen. dort gab es natürlich auch klangliche einflüsse durch wind, aber die haben sich lange nicht so deutlich bemerkbar gemacht.
dieses physikalische phänomen ist ja schon seit jahrzehnten bekannt - aber es hat den siegeszug der linearrays ganz offensichtlich nicht verhindert ![]()
immerhin kann man ja sagen, dass die meisten openairs von zu starkem wind verschont bleiben - und das problem damit einfach gar nicht zu tage tritt.
ach so, das meinst du.
ja, das wird ebenfalls wie in der dLive (oder schon früher in der iLive) funktionieren. weill heißen: man kann sich selbt definieren, wie viele aux-, subgroup-, matrix- oder FX busse man haben möchte. das maximum ist hier mit 42bussen etwas früher erreicht als in der dLive, is klar.
und dann kann man noch eingänge zu reinen stereo-inputs definieren. damit hat man dann für diese inputs nur noch einen fader und natürlich einen gain für beide kanäle.
ich nehme jetzt einfach mal an, dass die matrix wie in der dLive ausgeführt ist. und da ist es eben eine ganz normale matrix, wie man sie so kennt. deshalb wird man das vermutlich nicht extra erwähnen.
Kannst Du bitte noch etwas zum Umfang der Matrix berichten? (Anzahl, Mono/Stereo)
wenn ich diese frage geahnt hätte, wäre mein augenmerk sicher auch mal in richtung matrix gegangen. das habe ich mir aber nicht genauer angesehen.
...Ich hab jetzt alles durch, auf der GLD geht das einfach nicht. Oder ich bin zu blöd. wora Hilfe?
Ich würde mir natürlich wünschen das als Einzelgerät zu haben und einfach als Insert am Pult einzuschleifen.
Mein Problem ist das ich nur Delays finde die über einen Feedback-Regler verfügen. Das ist aber für mich blöd, weil ich zwar runter komme auf recht exakt 2 Wiederholungen, aber die 2te ist eben schon sehr leise. ...
wenn externes 19" kein problem ist, würde ich hier spontan ebenfalls zum t.c. D-Two raten.
das kann definitiv mehr als jedes delay in den pulten.
wow, 11 stunden vor einem spielapparat stehen?
uff... ![]()
Die Quadro hatte ich auch auf dem Schirm, aber mangels großer Erfahrungswerte mit der neuen jetzt nicht empfohlen. Die alte D4-500 Konstruktion war ja eher nicht so toll.
ok, dazu kann ich vielleicht ein kleinigkeit beitragen. so eine Quadro500 habe ich seit einigen monaten als monitoramp im einsatz. der DSP macht für meine zwecke einen guten job, der amp liefert auch einen ganz guten druck - allerdings betreibe ich ihn "nur" mit vier 250W/8ohm lautsprechern. die bediensoftware ist allerdings ein bisschen 90er-like, aber wenn man es mal eingerichtet hat spielt es ganz nett. bisher auch zuverlässig, wenngleich "ein paar monate" natürlich überhaupt keine langzeiterfahrung ist!
die D4-500 hatte ich auch, von der war ich klanglich auch nicht wirklich überzeugt - und die ging mir dann nach wenigen jahren kaputt. reparatur war unwirtschaftlich (netzteil kaputt), deshalb hab ich mir hier diese Quadro500 geholt. ich hoffe sehr, dass sie das schicksal meiner D4-500 nicht teilt ![]()
so, hier kommt mein kleiner erfahrungsbericht der Avantis produktvorstellung.
zunächst mal zu den fragen, die ihr mir mitgegeben habt:
frage:
- die rechten vier strips sind farblich abgesetzt, was hat das für einen grund?:
antwort:
dies vier strips können im setup als fixe mastersektion (die ebenfalls frei belegbar ist) definiert werden. wenn man dann die rechte bank umschaltet, dann können diese vier fader bei bedarf immer oben bleiben.
man kann das natürlich auch über die freeze funktion machen, aber das ist nur eine temporäre lösung, die nur während der laufenden show funktioniert. nach einem neustart ist diese auswahl erstmal wieder weg. mit dieser möglichkeit hier kann man das aber so fixieren, dass das pult immer so belegt ist, wenn man seine show lädt. wenn man das also unbedingt so haben möchte, dann richtet man sich das einfach ein.
andererseits ist es aber auch möglich, diese funktion zu deaktivieren - dann hat man wieder ganz normal 24 frei belegbare fader, die sich mit jedem ebenenwechsel - je nach wunsch - ändern können. für "alte" dLive nutzer wird letzteres vermutlich die bevorzugte lösung sein.
frage:
- welche mindestanforderungen gibt es für die iPad app?
antwort:
die app liegt gerade noch nicht vor, das pult lief noch mit einer beta-version.
sobald die auslieferung beginnt, wird die firmware 1.0 und dazu dann auch gleich die app verfügbar sein. wir konnten diese frage also nicht eindeutig klären, aber der tenor war, dass es wohl eine 64bit anwendung sein wird. so wie in der dLive. Daniel Lauer hat dann nachgesehen und meinte, dass alle iPads nach 2013 (also ab iPad Air) das beherrschen müssten. (jesses, mein iPad Air ist also schon wieder fast 7 jahre alt...) aber es ist noch nicht 100% sicher, nur eine vermutung - die ich jedoch durchaus teile.
frage:
- wann kommt der PC/Mac offline editor?
antwort:
der offline editor ist ab version 1.1 eingeplant, steht also nicht direkt zur verfügung. die bisherige erfahrung bei A&H hat mir aber gezeigt, dass die version 1.1 bisher recht schnell da war. man wird hierauf also sicherlich kein jahr warten müssen, ich tippe da eher auf 2-3 monate.
frage:
- gibt es eine dedizierte talkback buchse?
antwort:
es ist so wie in der dLive: jeder eingang, egal ob analog oder digital, kann als quelle für das talkback genutzt werden. eine spezielle buchse gibt es also nicht.
frage:
- kann man die übersicht so umschalten, dass man die aux-sends als balkenansicht im kanalzug sehen kann?
antwort:
nein, die routing anzeige ist genau wie in der dLive gelöst. man sieht bei bedarf also entweder alle sends eines kanals auf einen blick, oder man sieht alle inputs von einem bus auf einen blick. ich habe die idee aber mal weitergegeben, Johannes fand das eine überlegenswerte option.
ok, soweit zu den fragen.
ansonsten ist mir eines klar geworden: meine bedenken hinsichtlich der EQ bedienung haben sich erledigt, das geht mit der quer liegenden encoderlinie schon mit wenig übung recht flott. oder eben mit dem finger direkt in screen. letzteres dürfte vermutlich vor allem bei jüngeren mischern die hauptbedienung werden.
überhaupt wurde das augenmerk hier sehr auf die bildschirmbedienung gelegt. die schirme sind auch wirklich groß, deutlich größer als die der dLive. ob sie in der open-air saison ihren zweck erfüllen, kann man hier natürlich noch nicht sagen, es war keine tageslicht-situation. von der schärfe und sichtbarkeit her sind die touchscreens aber absolut auf dem aktuellen stand, die touch-reaktion ist feinfühlig und schnell. etwa so wie in der dLive.
die oberfläche spiegelt aber auch hier. darüber hab ich mich dann ein bisschen beklagt, aber Daniel hatte folgendes argument: "wenn man matte displays einbaut, beschweren sie die, die die spiegelnden wollen - und umgekehrt. andererseits kann man mit einer speziellen folie aus einem spiegelnden display recht einfach ein mattes machen, anders herum geht das aber nicht" --- das ist für mich ein stichhaltiges argument. moderne anti-refex folien nehmen auch fast keine helligkeit mehr weg. wie gesagt, für mich ist das ein gutes argument.
die beiden screens arbeiten übrigens komplett unabhängig voneinander - und man kann mit beiden alle optionen bedienen. das heisst, man hat eine redundanz gleich an bord - und es können wirklich zwei leute gleichzeitig am pult arbeiten, falls dies mal nötig sein sollte.
eine sache hat mich als eingefleischten dLive nutzer ein bisschen gestört: bei der dLive sind die auswahltasten für die faderbänke rechts von den bänken, bei der Aventis sind sie links davon. das heisst, man braucht erstmal eine minute, bis man umgedacht hat.
meine eigenen bedenken hinsichtlich der kanalbeschriftung, die hier relativ weit weg von den fadern ist, konnte ich nicht komplett ausräumen. für mein gefühl ist die beschriftung doch ein bisschen weit weg. durch die vertikalen linien auf der oberfläche ist es aber doch etwas einfacher, als ich zunächst befürchtete. zusätzlich gibt es hier auch ein nettes hilfs-feature: wenn man einen fader leicht berührt, leuchtet oben im screen der kanal kurz auf, dessen fader man gerade berührt hat. das hat ansonsten keine funktion, aber die übersichtlichkeit steigt dadurch imho enorm. das gefällt mir sehr gut und könne mich möglicherweise mit diesem kleinen manko versöhnen.
das gehäuse und die verarbeitung sehen sehr gut und hochwertig aus, das hat man bei A&H also mittlerweile gelernt: das hier sind definitiv keine plastikpulte mehr!
zu den stageboxen:
für die Avantis ist vor allem die GX4816 gedacht, das wurde hier ja schon richtig vermutet. ein nettes feature an dieser stagebox ist, wie ich finde, die möglichkeit, daran nochmal verschiedene stageboxen anzuschliessen. und zwar kann man hier sogar mischen, also 96kHz und 48kHz stageboxen gleichzeitig. damit könnte man z.b. eine DX168 an DX port1 anschliessen, und eine AR2412 an den DX port2. der port2 hat einen samplerate-konverter.
am DX port2 kann man aber auch die ME personal monitoring stationen anschliessen.
somit dürften sich hier recht viele kombinationsmöglichkeiten ergeben.
der knaller im positiven sinne ist übrigens die beleuchtung:
durch das anleuchten der fader aus der armlehne heraus entsteht eine völlig neue optik. endlich wird mal nicht das gesicht des technikers angeleuchtet, sondern das, was man wirklich braucht.
ok, je nach eingesteller bildschirmhelligkeit bekommt man des gesicht dann auch wieder hell ![]()
nach dieser vorstellung ist mir eines klar, wie ich schon vermutet hatte: wenn es dieses Avantis schon 2015 gegeben hätte, wäre es damals genau mein pult gewesen. die bedienung ist der dLive in vielen dingen doch sehr ähnlich - oder genau gleich.
andererseits habe ich mit der dLive doch noch ein paar freiheitsgrade, z.b. den vorteil der signabearbeitung im mixrack auf der bühne und der damit verbundenen möglichkeit, auch mal kleinere sachen ohne surface machen zu können. das habe ich durchaus schon öfter so benutzt. beim Aventis-system muss man halt zwingend das pult aufbauen.
unter dem strich gefällt mir dieses pult aber wirklich gut. es dürfte mit seinem funktionsumfang für sehr, sehr viele jobs nutzbar sein.
Bei Yamaha gibt es den wunderbaren User Defined Key "Set to Nominal Value".
Damit kann man sehr schnell alles mögliche auf 0db bringen.
Gedrückt halten und dann entweder auf "SEL" oder einfach auf die Schaltfläche im Bildschirm tippen.Funktioniert auch im "Sends on Fader" Modus, oder mit EQ Gains.
das gibt es seit anbeginn auch in der dLive, der SQ und der Avantis:
- drücke taste "reset"
- berühre einen fader (wenn man den fader von unten nach oben anschiebt fährt er auf 0dB, wenn man ihn von oben nach unten anschiebt fährt er auf minus unendlich)
das ist eine sehr nützliche funktion!
es ist hier also kein extra user defined key nötig, die taste reset ist ja immer auf der bedienoberfläche.
Bleibt dann immer abzuwarten was der Rechtsanwalt und vor allem der Richter daraus macht, wenn es dann zum Fall der Fälle kommen sollte.
das stimmt natürlich. aber wenn man gar nichts hat, dann hat man gar nichts - und von vorne herein verloren ![]()