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Beiträge von uchrisu

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 18. Juni 2023 um 13:50

    Die 39 V waren sehr symmetrisch. Die alten hatte ich mit der Klammer an den Spannschrauben befestigt. Alternativ hatte ich mir jetzt so Klemmen wie die DPA-Drumklemmen passend für die Pro35 gemacht. Das finde ich eine der besten Lösungen. Ein Foto habe ich leider nicht gemacht.

    Ich bekomme die Mikrofone übrigens auch zum Verzerren, wenn ich sie direkt an die Lippen nehme dann etwas lauter sowas wie "Döööööhhhhhhh" sage.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 18. Juni 2023 um 13:06
    Zitat von guma

    … oder eine andere Behridas Stagebox anschließen?

    Was ich jetzt gerade nicht auf dem Schirm habe: Man kann ja beim Design der Phantomspeisung im Micpre mehr oder weniger Aufwand betreiben. Wie wirken sich ein oder mehrere Kurzschlüsse in defekten Mikrokabeln auf die Stabilität der übrigen Kanäle bei einem eher schlichten Design der Phantomspeisung aus? Solche Kurzschlüsse z.B. durch Quetschung bei äusserlich intaktem Kabel sind ja nicht so selten und bleiben beim Einsatz von dynamischen Mikros oft erst mal unbemerkt.

    Ein grundsätzliches Phantomproblem würde ich jetzt eher ausschließen. An den Drums habe ich an allen möglichen Behridasstageboxen an 8 von 10 Mikros Phantom ohne ein hörbares Problem.

    So, ich habe nachgemssen. Sowohl Wing, als auch die Stagebox liefern ca 47 Volt. Schließe ich das Mikro an, bricht die Spannung auf 39 Volt zusammen, was nach Spezifikation für einen Aufnahmestrom von etwa 2,4 mA spricht. Das Pro35 ist mit ca. 2 mA spezifiziert. Passt also alles. Phantomspeisung scheint soweit erst einmal zu passen.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 18. Juni 2023 um 13:04
    Zitat von Ton Heini

    Auf der Aufnahme ist viel Rauschen zu hören!

    Was für eine sehr hohe Verstärkung spricht.

    Der Abstand Signal zu Rauschen ist viel zu gering.

    Wenn das Tom so laut gedroschen wird wie behauptet dürfte es eigentlich kein wahrnehmbares Rauschen geben.

    Das Rauschen ist die Band und der Rest des Schlagzeugs. Es ist ein Ausschnitt aus einem Konzert.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 18. Juni 2023 um 12:39
    Zitat von Ton Heini

    Beschreib doch mal die Gesamte Signal Kette.

    Welches Pult bzw. Pulte hast Du im Einsatz. Hängt da außer dem Mic und dem XLR Kabel noch was zwischen? Irgendwelche Dynamics an?

    Und ist das Mikrofon eins Deiner selbst verlöteten Mikrofone?

    Pro35 (neu, über einen Forenkollegen direkt von Audio-Technica - nicht die umgebauten) -> Behringer SD 16 -> Wing -> SD-Kartenrecorder in der Wing.

    Aufnahme der Eingangskanäle ohne Bearbeitung.

    Danke für eure vielen Tipps. Vom Klang her gefallen mit die Pro35 richtig gut an den Toms. Daher würde ich sie gerne weiter dafür verwenden.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 18. Juni 2023 um 12:36

    Ich habe sie immer an einer Behringer SD16 betrieben. Bisher haben alle Mikrofone da ganz gut mit gearbeitet. Die Box musste gestern an Phantonspeisung 2x Pro35, 1x Beyerdynamic D71c, 1x Beyerdynamic TG D58c und 1x Audio Technica AT4081 betreiben. Ich werde aber mal testen, ob ich zwischen Stagebox und direkten Pult-Inputs (Wing) einen Unterschied feststellen kann.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 18. Juni 2023 um 12:18

    An sich klingt das Mikrofon auch wirklich richtig gut, aber wenn man einen kräftigen Anschlag hat, klingt es leider so. Man muss dazu sagen, dass es gestern wirklich eine sehr harte (und vor allem viel zu laute) Art von Metal gab. Also das wird dann schon das Maximum an Schallpegel gewesen sein, was so ein Mikrofon abbekommen dürfte. Ich kann mit vorstellen, dass dieses Phänomen bei normalen Rock/Pop-Geschichten nicht auftritt.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 18. Juni 2023 um 12:05

    Also ich habe jetzt einmal die ganz neuen Pro 35 ausprobiert und bei einem lauten Drummer machen sie meiner Meinung nach wirklich seltsame Geräusche. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Tom so klingt. Hatte die an 2 der 3 Toms. An der dritten Tom war ein e904, das nicht solche Erscheinungen zeigte.

    Hier einmal ein kleiner Ausschnitt im Anhang.

    Dateien

    T1-Pro35.wav 129,94 kB – 144 Downloads
  • Funkstrecke fuer ein Messsystem

    • uchrisu
    • 15. Juni 2023 um 20:42

    Ich habe das Teil vom Thomann umgetauscht bekommen und siehe da:

    (rot wieder meine Soundkarte alleine - auch nicht perfekt)

    Das sieht doch schon seeeeeeeeeehr viel besser aus. Laufzeit schwankt minimal, aber bei 10 kHz sind es noch max. 10° oder so. Das geht also vollkommen in Ordnung!

  • "No Behringer"

    • uchrisu
    • 13. Juni 2023 um 00:20
    Zitat von zegi

    Es wäre extrem spannend, das mal unter möglichst idealen Umständen hören zu können! Schaffen wir das, ein Treffen zu organisieren, wo wir mal eine breite Pallette von Pulten vergleichen können?

    Am liebsten von Billig (Presonus, Behringer, Midas M, billige Soundcraft, A&H) bis zu teuer (das teuerste, was aufzutreiben wäre...).

    Meine Statistik als Gast auf Konzerten ist eher so (kein 1:1 Vergleich).

    Die Sounds auf High-End Konsolen sind oft grottig schlecht in letzter Zeit. Ich habe in letzter Zeit so viele Konzerte und Festivals erlebt auf der die Bands auf der Digico SD 7 oder dem großen Avid-Pult richtig schlecht klangen bis hin zu katastrophal. Die Bands die über ein M32R/X32 oder ähnliches gemischt wurden, klangen in 80% der Fälle mindestens1-2 Klassen besser.

    Woran liegt es? Meine Thesen und Beobachtungen:

    - Viel gutes Personal ist aus der Branche verschwunden und viele der übrig geblieben scheinen mit komplexeren Pulten überfordert.

    - Bei den teuren Pulten sieht man es ganz oft, dass man die super teuren Effekte ja auch unbedingt einsetzen muss und ganz fein justieren muss. "Ach, ist unser Zeitslot schon zu Ende? Aber ich bin doch gerade erst mit Kanal 1 fertig - Basedrum. Den Sänger hat man nicht gehört? Ja, da war ich ja auch noch gar nicht"

    - Die Pulte werden oft von Studio-Tontechnikern bedient, die halt wie im Studio arbeiten und einfach "Live" nicht verstanden haben bzw. mit den Hürden da nicht zurecht kommen.

    - Man ist mit den Pulten so "professionell", dass man sich auch entspannt zurück lehnen kann. Die Technik ist ja über jeden Zweifel erhaben. Während der Typ am X32 noch schraubt (schrauben muss...), hat der Kollege am Digico/Avid-Pult schon ein (im Studio vorbereitetes) Setup geladen und kann sich erst mal seinem Kaffe widmen für die ersten 4-5 Lieder. Leider schon sehr oft erlebt.

    - Dazu passend: Die Leute hinter den teuren Pulten legen oft ein Verhalten an den Tag, welches aussagt, dass man es ja schon geschafft hat. Man steht ja schon hinter einem Oberklasse-Pult. Der Typ da hinterm X32 muss halt noch das ganze Konzert schrauben um sich zu beweisen.

    Tatsächlich ist meine Beobachtung, dass sich Leute hinter günstigen Pulten oft einfach mehr Mühe geben und sich mehr anstrengen, wirklich alles raus zu holen.

    Natürlich gibt es auch genügend Ausnahmen, aber das ist mir sehr sehr häufig in letzter Zeit untergekommen.

  • Welche besseren DI-Boxen nutzt ihr?

    • uchrisu
    • 11. Juni 2023 um 11:15

    Also wenn ich mir das alles so durchlese:

    Wenn es keine Quellen mit sehr hoher Impedanz sind, dann passive DIs nehmen.

    Hiervon sind die Atelier der Tonkunst (AdT) anscheinend die uneingeschränkt empfehlenswerten. Radial JDI/Pro ist wohl auch noch mit kleinen Einschränkungen ganz gut und für günstig dann Palmer/Monacor/Img.

    Bei den aktiven scheint die BSS Ar133 ja irgendwie das Maß der Dinge zu sein, die alten Klark aber z.B. nicht so weit dahinter. Toll fände ich es, wenn es sowas auch in klein geben würde (wie z.B. eine AdT DI HR), aber wenn man mal so eine AR133 aufgeschraubt hat, weiß man, dass man das ganze dort nicht unter bekommen würde.

    Für mich persönlich heißt das, dass ich mir nun ein paar AdT-Boxen zulegen werde und bei den aktiven noch etwas unentschlossen bin.

  • Funkstrecke fuer ein Messsystem

    • uchrisu
    • 8. Juni 2023 um 11:57

    Die Signalamplitude habe ich jetzt nicht nachgemessen und das Teil ist inzwischen wieder verpackt. Bezüglich Rauschen habe ich halt nur den Praxistest gemacht und mir war es für die Praxis am Gesangsmikrofon einfach deutlich zu schlecht. 48V Phantomspeisung. Mit 12V funktioniert das DPA 2028 nicht. Am Interface war die Phantomspeisung mal aus und mal an. Machte keinen Unterschied.

  • Funkstrecke fuer ein Messsystem

    • uchrisu
    • 7. Juni 2023 um 20:51
    Zitat von Gulasch

    Hat schonmal jemand das XVive U3C Getestet/Gemessen ?

    https://www.thomann.de/de/xvive_u3c_m…less_system.htm

    https://xvive.com/audio/product/u3-microphone-wireless/

    die Bauform wäre perfekt um es zur Soundkarte in den Rucksack zu schmeißen und es liefert die 48V.


    Ich habe lange gezögert, aber jetzt habe ich mir das Set doch einmal zum Testen gekauft.

    Es geht allerdings direkt wieder Retoure.

    Hier einmal eine Amplituden-Frequenzgangmessung mit dem Teil (Blau) im Vergleich zum Kabel (Rot):

    Dass es in den Höhen so unruhig ist liegt einfach daran, dass es ein ziemlicher Rauschgenerator ist. Ich hatte es mal an einem DPA 2028 getestet. Man stelle sich nun noch einen ungeübten Redner vor, der das Mikrofon eventuell vor der Brust hält und schon sind zwischen Rauschen und Signal nur noch wenige dB Unterschied. Es rauscht wirklich erschreckend stark. Hier könnte man bei entsprechenden Messungen noch drüber hinweg sehen, wenn man genug Pegel und Mittellungen hat, aber für Moderation ist das einfach nicht nutzbar.

    Weiterhin habe ich das Mikrofon einfach mal 1-2 Räume vom Sender entfernt (5 Meter plus dünne Wand) und es kam schon zu Aussetzern.

    Alle 3 Gründe an sich wären schon nicht schön, aber in der Summe führt es dazu, dass ich keine Minute weiter drüber nachdenke, ob ich dieses Gerät behalte. Fragt sich jetzt nur, ob ich ein Montagsgerät bekommen habe, oder ob wirklich alle so schlecht sind.

    PS: Die Latent hatte ich zu 4,4 ms gemessen, also durchaus im angegebenen Rahmen.

  • Was ist nur mit dieser Branche los?

    • uchrisu
    • 30. Mai 2023 um 18:21
    Zitat von wora

    mit selbst mitgebrachten gesangsmikros habe ich aber durchaus auch schon schlechte erfahrungen gemacht, deshalb bin ich über solche vorschläge meist weniger amused -

    Nicht nur Feedbacks, sondern auch Billigfunken, wo die HF-Streckedauernd clippt kann es geben.

    Dass das Publikum dann im Minutentakt bei dir ankommt und sich beschwert und du jedes mal erzählen musst, dass du dem Sänger das schon beim Soundcheck und nach jedem Song gesagt hast und er trotzdem auf sein tolles Funkmikro für knapp 100 Euro besteht, hilft in der Situation nur verzögert. Nachdem die Leute dann weiter zum Sänger gingen, ließ er sich nach 4 Songs dann doch überreden eins von meinen Mikros zu verwenden.

    Ganz schlimm finde ich auch diese Elvis-Mikro-Immitate. Die meisten davon klingen einfach nur gruselig und haben eine Feedbackneigung jenseits von Gut und Böse.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 14. Mai 2023 um 17:30

    Das beruhigt mich schon etwas. Ich habe leider keins von den alten mehr im Originalzustand gehabt um zu vergleichen wann diese clippen. Leider lässt das nächste Konzert mit echtem Schlagzeug jetzt ein paar Wochen auf sich warten, aber ich werde dann noch Berichten und eine Rückmeldung geben.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 14. Mai 2023 um 16:26

    So, ich habe jetzt die nagelneuen Pro35 noch einmal dagegen getestet und auch die alten Pro35R mal an den neuen Speiseadapter angeschlossen.

    Die Kapseln zeigen bezüglich Verzerrungen/Übersteuerungen ein nahezu gleiches Ergebnis. Beim Nah-Sprechtest von alter und neuer Kapsel am neuen Speiseadapter zerrten beide Mikrofone etwa gleich. Auch beim Neuen setzen die Verzerrungen schlagartig ein. Mein modifizierter alter Speiseadapter reagiert da deutlich gutmütiger.

    Nun habe ich die neuen Mikrofone noch nicht an Toms getestet, sondern letztes mal erst einmal die alten modifizierten. Ich habe jetzt die Sorge, dass die Toms auch für die neuen Mikros zu laut sein können. Dazu muss man sagen, dass ich diese bisher sehr sehr nahe mikrofoniert habe um möglichst viel Nutzpegel im Vergleich zu den Becken zu haben und es auch meistens sehr schlagkräftige Drummer aus dem Bereich Metal waren. Wie montiert ihr normalerweise eure Pro35 an Toms?

  • welche CAT6 Kabel für die Bühne?

    • uchrisu
    • 13. Mai 2023 um 11:15

    Naja, ein Cat5 (E) - Das E ist inzwischen eigentlich überflüssig - ist meistens deutlich besser geschirmt als z.B. Cat 7 Kabel. Diese haben deutlich weniger bis keine Schirmung. Einige Protokolle, die keine lange Zeit für Fehlerkorrekturen und Neusenden haben", wollen dann halt auch keine Einstreuungen und daher geschirmte Kabel. Es hat ja einen Grund, wieso Cat7 Kabelrollen oft nur die Hälfte von Cat5(E)-Kabeln kosten. Es fehlt die Schirmung. Dadurch hat das Kabel dann aber auch keine Kapazität gegen den Schirm und man kann es theoretisch mit höheren Frequenzen (also Datenraten) betreiben. Diese sind für die Audioprotokolle nicht notwendig, allerdings brauchen die oft mehr Störsicherheit.

    So erkläre ich mir das zumindest teilweise.

  • Lake LMX48 und LMX88 - Neue Vaporware

    • uchrisu
    • 11. Mai 2023 um 22:55

    Ui, mit AES50 - Eingang? Das finde ich persönlich ja mal cool.

    Gehört Lake auch dem Uli?

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 2. Mai 2023 um 18:42

    Nur zum Vergleich: Das sind mit diesem Quick&Dirty-Verfahren die Abweichungen zwischen 2 von den neuen Mikros:

    Ich würde sagen Audio-Technica liefert da eine sehr sehr gute Produktkonsistenz ab. Auch die anderen Mikros haben Abweichungen < 1 dB unter 10 kHz und über dieser Frequenz würde ich der Messung mit mal eben an den Kopfhörer halten nicht mehr trauen. Also Hut ab!

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 2. Mai 2023 um 18:32

    So, meine neuen Pro35 sind früher gekommen als gedacht.

    Ganz schnelle Messung am Kopfhörer:

    Blau: die neuen (ohne Lowcut), Rot: die alten.

    Die alten scheinen also eine leichte Präsenzanhebung von etwa 4 dB zu haben, was ja nicht besonders viel ist, wenn man das mal mit anderen Mikrofonen vergleicht. Die Modifikation macht sich in den ganz tiefen Frequenzen bemerkbar, ist aber für praktisch alle Anwendungen zu vernachlässigen. Am Wochenende kommen die dann vielleicht gemischt zum Einsatz am Schlagzeug.

  • Audio Technica Pro 35 - die alten

    • uchrisu
    • 1. Mai 2023 um 22:12

    Danke dir. Es ist auf jeden Fall eine komplett andere Version.

    Die Funktionsweise könnte recht ähnlich sein, allerdings hat deine Platine schon deutlich mehr Bauteile und sieht um einiges aufgeräumter aus. Eventuell sind meine 3 Mikrofone ja aus noch einer Generation davor. Vor dem Wochenende werde ich aber vermutlich nicht mehr dazu kommen ein Bild zu machen.

    Ich werde auf jeden Fall berichten, wenn ich sie mit den hoffentlich demnächst eintreffenden nagelneuen Pro35x verglichen habe.

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