Ich hab meistens die Kommunikation mit in mein Pult "integriert", macht gerade am Monitor eh Sinn, dann kann ich mir das auch easy aufs InEar routen. Macht für solche festen oder "halbfesten" Setups die lange, oder wenigstens für einen Sommer oder eine Tour halbwegs konstant bleiben auch keine Probleme mMn. Analoge Leitungen sind da meistens auch keine mehr ins Multicore integriert, da ja aber eigene Pulte und feste Setups am Start sind die bis auf evtl. Signalübergabe oder mal ein lokales Core nicht mit "extern" interagieren ist das okay.
Hab auch oft mehr auf der Shoutbox als nur FoH/Mon Talkback, sondern gern auch die Möglichkeit mir da zB Band/MD Talkbacks rauszurouten, Backliner Talks, beim Soundcheck mit unbekannten Bands am Monitor eine Summe mit allen Band Vocal Mics etc. (falls da mündliche Wünsche/Ansagen kommen während dem checken aber mein Cue gerade einen ganz anderen Mix abhört), beim Setup vlt auch mal bisschen Musik o.ä. - und dann natürlich auch alles bis aufs wesentliche zur Show wieder runterzunehmen.
Als lokaler FoH/Monitormann, zB auf Festivals, kenn ich aber durchaus mal einen 8er Analog Multipin mit bei den anderen Kupfer/Glas Leitungen. Das macht auch Sinn darüber auch zwei Kommunikationslinien abzuwickeln. "Meine" geht dann trotzdem ins Pult aber die Möglichkeit ist immer hilfreich, sei es für Fallbacks, irgendwas für die Lichtkollegen oder eben "Fallback Comms". Auch wenn eigene Pulte echt super häufig und bzahlbar sind kann es ja (je nach Pult und Umständen) durchaus sein dass da jmd ein File ins "Hauspult" lädt und erstmal Kommunikation aus ganz anderen Löchern fällt. Dann läuft die "interne" trotzdem erstmal weiter.
Fallbacks zu zB AVB bereite ich meistens vor aber nur noch aus "Gewohnheit" da das bisher eigentlich immer problemlos gespielt hat. Bei großen Nummern trotzdem noch wo das auch für zB Notfalldurchsagen relevant sein kann natürlich trotzdem wenigstens mal 4 Leitungen, da bin ich aber selten als Systemer unterwegs und als zB durchreisender FoH'ler oder lokaler Monitormann ist das "nicht meine Abteilung". Macht vermutlich da aber trotzdem Sinn, einfach weil der Aufwand am Ende nicht ins Gewicht fällt. Hätte rein aus Erfahrung aber keine Bauchschmerzen das ohne zu machen, nur wenn was ist wär man froh es gehabt zu haben und so viel mehr arbeit ist das nicht (kenn auch so "Hybridcores", mit zB Kupfer+LWL oder 4xEthercon+4xXLR o.ä.).
Beiträge von ha321f
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Ist es geeignet z.B. das Mikrofon eines singenden Drummers ein bisschen aufzuräumen?
Würde mich auch interessieren!
Latenzmäßig eh nur für FoH interessant, aber habe hin und wieder mal solche "Special Shows" bei denen eine laute Band mit sehr leisem Sänger mal wieder in den Gewölbekeller geht, mit lautem Drummer, sehr kleiner PA sehr nah am Sänger und ebenjener nimmt dann gern auch noch ein bad in der Menge...
Wäre es da mal einen Versuch wert um nochmal 3-4 dB GbF zu erreichen (und evtl. sogar ein bisschen Drums aus dem Vocal Channel rauszubekommen)? entzerren geht halt nur bis zu einem gewissen Punkt sinnvoll, ist nicht direkt "adaptiv" und ein PSE funktioniert eher nicht, bzw. triggert nicht so zuverlässig. Macht das Gesamtergebnis eher schlechter also.Hat jemand das Tool mal mit so einem Setup getestet?
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Also Vi fand ich immer ziemlich okay! Nicht mein Lieblingspult das ich mit auf Tour nehmen würde (gut, liegt vlt auch daran dass es die schon ein Weilchen gab als ich so richtig in die Branche gekommen bin und es halt einfach andere ALternativen gab)
Aber gerade die größeren Vi's sind schon cool, gerade wenn es darum geht zB als lokaler Monitormann auf einem Festival mal schnell viele Mixe rauszuschieben find ich die immer noch mehr als nur in Ordnung. Und robust sind die meine persönlichen erfahrung nach schon. Hatte mit etlichen Vi x000 zu tun und nur einmal technische Probleme mit dem eigentlichen Brett/zubehör.
Mag andere Pulte trotzdem etwas lieber und würde bei einer festen Band wahrscheinlich lieber ein anders Pult mitrbingen aber gerade bei vielen Monitormixen und unbekannten Acts hätte ich jetzt mit einer Vi7000 oder so immer noch keine Bedenken! Bin zwar meistens auf der anderen Multicoreseite unterwegs aber das Brett ist schon immern noch sehr überischtlich, hat ohne Setup Orgien eine menge im Direktzugriff und bietet wenigstens die wesentlichen Optionen immer recht schnell.
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Vielen Dank für dieAntwort!
Tatsächlich schade, eine "interne" Lösung wäre mein Favorit gewesen aber das ist eine klare Ansage die für die weitere "Entscheidungsfindung" sicher hilfreich ist, danke nochmal!
Hat hier jemand schon mal mit SQ+ Dante-Karte + Interaface gleichzeitig recorded und auf dem gleichen Rechner mittels zB Liveprofessor ein paar Fx'e gehostet?
Bin da leider sehr skeptisch, irgendwie irrational da ich mit "fertigen" Waves-Lösungen (Server u. anbindung wurde gestellt; am ende liefen da einige Instanzen PSE, C6 und API2500 und ein paar wenige H-Reverbs) bisher keine Probleme hatte aber irgendwas sträubt sich da in mir.
Wegen Ausfallsicherheit würde ich in diesem Fall nur Send-Effekte extern hosten und Inserts wie DynEQ und MBC intern regeln. Falls das ganze stabil läuft wären ein paar Instanzen PSE sicher auch nicht verkehrt. Aber im Grunde geht es um 4-6 Fx-Sends (mind. DrumRev, BrassRev, VocalRev, DLY; gerne Snare Rev, Drum Rev, Ambience, BrassRev, Vocal Rev, DLY, "SpecialFX").
Sowieso unterwegs ist ein Macbook Pro mit neuerem M-Prozessor, da läuft allerdings auch Recording drüber (insg. ca. knapp unter 40Ch.).
Grundsätzliich wäre mir eine Lösung für einen "scoped recall" aber am liebsten, die FXe der SQ haben sicherlich ihre schwächen aber waren bisher mehr als ausreichend aufs Gesamtergebnis bezogen.
Havariekonzept schadet trotzdem nicht. (Z.B. interner Parallelbus, der im Fehlerfall aufgezogen werden kann).
Wie würdest Du das lösen, wirklich jeden Bus doppelt anlegen? Müsste ich checken, könnte klappen aber evtl. auch knapp werden mit Comms etc. und etwas spare. Oder gibt es da einen coolen Workaround den ich noch nicht kenne?
Komme eigentlich vom dLive wo das alles kein Stress ist aber finde das SQ auch super für Format und Preis. Das SQ wird voll bezahlt, eine dLive Lösung leider nicht, vlt. zieht ja mittelfristig ein Avantis Surface bei mir "privat" ein.
Vielen Dank auf jeden Fall!, das ist ja eine Aussage mit der man auf jeden Fall arbeiten kann!
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Heyho,
eine kurze Frage, auch an die Mixingstation + SQ User und die "Bastler.
Es gibt ja keine offensichtliche Möglichkeit einzelne FX-Racks recall safe zu setzen meine ich (wie beim dLive zB).
Gibt es da einen Workaround, zB mit Mixingstation o.ä.?
Oder eine andere Lösung für die folgende Anwendung:
Ich habe eine Band mit stark variablem Sound. Das meiste schiebe ich selbst aber die Level von einigen zuspielern (hier nebnsächlich) und vor allem Fx-Parameter habe ich automatisiert. An anderen Pulten recalle ich nur die Fx-Parameter aber jetzt habe ich auch einige Inserts in Gruppen und vor allem einen MBC auf meinem Main Bus. Die Settings sind zwar größtenteils konstant, aber werden dann doch von Show zu Show mal angepasst, zB leicht andere Arrangements, Raum/PA, veránderte Backline etc.
Jetzt sollen die natürlich nicht mit jedem Song "zurückgesetzt" werden und so Geschichten wie zwischen Soundcheck und Show jede Scene zu recallen und mit neuen Settings zu safen ist zwar nicht unmöglich aber wenig praktikabel.
Gibt es eine Möglichkeit und Dinge wie Fx-Parameter zu recallen (z.B. Rack 1-4) und die restlichen Slots (mit Dynamics, DynEQ etc. bestückt) safe zu lassen?
Am liebsten wäre mir ein rein pultinterner Workaround, eine Geschichte mit Mixingstation wäre auch okaz. Wegen mir auch eine Möglichkeit z.B. für jeden Slot 2-5 Fx User Presets auf Knopfdruck zu laden.
Liveprofessor oder Waves Lösung wären prinzipiell möglich (Dante Karte + schnelles Interface sind vorhanden, Waves Software seitig auch und Hardware Lösung würde ich dran kommen - bin aber skeptisch das einfach auf einem Rechner "so nebenher" laufen zu lassen) und würde da gerne "sparsam"bleiben.
Finde das sehr schade eigentlich, finde die SQ Serie davon abgesehen eigentlich genial und würde dafür (und für Dyn8 oder noch ein paar Fx-Slots) auch nochmal ein Upgrade kaufen. Viel "größere" Pulte wären für die Nummer nicht so wirklich wirtschaftlich und bin ansonsten mit dem SQ sehr zufrieden für diese Produktion.
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Hi,
ich benutze, wenn ichs mal brauche, die G+B Eventgong App (auf jeden Fall für iOS, bei Android bin ich mjir nicht sicher):
https://apps.apple.com/de/app/g-b-event-gong/id959310029Kann 1-4 Gongs, alles offline, sehr simpel. kann man gut machen find ich, brauch es aber auch nicht täglich.
Viele Grüße
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Deine „Kick In als Key“ Methode nutze ich auch und find sie genial! Lese hier ja schon viel länger mit als ich angemeldet bin und hab seitdem ich die nutze nichts anderes mehr gemacht! Auch wenn man das „In Mic“ im Mix selbst kaum nutzt, als trigger ist es top, selbst für „natürlichere“ Geschicjten, da muss das Gate ja nicht direkt 40dB+ GR machen, räumt einfach auf. Ähnliches Verfahren nutze ich auch oft zB bei Snare Top/Bottom mit mehr oder weniger stark greifendem Gate/Expander auf bottom. Finde ich musste mich mal bedanken für die Tips die man so mitnimmt über die Zeit!
Ansonsten sind die meisten MuFu Mikros die mir so einfallen würden hier schon genannt worden! Ganz oben auf der Liste „möglichst multifunktional“ ist bei mir auch das 4099.
SM57 find ich übrigens gar nicht soo schlecht für manche Gitarren oder Snare Sounds aber gerade Soundmäßig deshalb ebenfalls auch eher nicht so multifunktional. Manche Sounds funktionieren finde ich schon sehr gut, wenns bisschen „schrammeliger“ wird oder die Gitarre eh nicht so extrem viel Raum im Mix/Arrangement einnimmt gerade Frequenzmäßig. Ist da halt Teil der Signalkette. An snares auch ungern als einzelnes Mikro.
Definitiv nicht „super multifunktional“ im Sinne von möglichst wenig verschiedenen Mikrotypen für möglichst viele Quellen, Stile und Situationen aber grundsätzlich sehr interessant für viele verschiedene Quellen in den richtigen Situationen finde ich auch Bändchen. Nichts um eine Sammlung zu füllen aber ein kleiner Satz für OH/HH und evtl Gitarre (evtl auch als 2. Mic, vlt sogar mit 57 zusammen) kann man schon mal in eine Sammlung miteinplanen. Sind halt in der Richtcharakteristk sehr beschränkt aber wenn man damit leben kann geht so ein M160 oder sowas schon recht gut überall wo es sonst gern „schrill“ werden könnte (also alles geschlagene Blech, Gitarrenamps aber wenn es passt auch zB Trompeten). Wenn man überwiegend Jobs macht bei denen das hinhaut schon sehr facettenreich aber wohl auch nichts für den Keller Punk Club.
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'Wenn der local den Rider nicht richtig liest'
Ups. Da hast Du natürlich Recht! Ich versuch meistens, auch die Rider eher in Ruhe zu lesen (bzw. zu schreiben) und nicht in aller frühe irgendwie so nebenbei. Wär auf jeden Fall auch ein vermutlich bald gut gefüllter Thread!
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Bin ja auch eher aus der jüngeren Generation und wenn ich denn mal was von einem Leslie lese freue ich mich erstmal denn was da soundmäßig rauskommt ist schon genial meistens. Ist halt auch immer eine Frage der Spielweise und Lautstärke, kann einem schon den (Bühnen)sound versauen aber klingt an und für sich schon sehr cool!
Zur Ursprungsfrage:
Aus dem gezeigten Rider würde ich, so kontextmäßig (Clubshow), herauslesen dass die Band mit FoH'ler kommt (sehr wichtig; mische also nicht selbst und brauche kein File erstellen) und eigenes IEM mitrbingt (muss keine Wedges vorbereiten - außer Drumfill-sub). Da eine Inputliste mit Mikros angefügt ist, wäre ich prinzipiell mal davon ausgegangen dass die Band keine mitbringt. Dem Kontext würde ich entnehmen dass die Band keine PA mitbringt und dass örtlich auch Stative gestellt werden müssten. Riser genauso weil eben Clubshow und kein Vermerk dazu. Wenn keine Mikros mitgebracht werden kommen XLR-Kabel vermutlich auch von Local.
Was am FoH gefordert wird ist ja halbwegs klar.
Finde den Rider weit weg von gut und kann die Fragen gut nachvollziehen aber nicht komplett katastrophal. Definitiv kein gutes Beispiel wie man Rider schreiben sollte und auf jeden Fall verbesserungswürdig aber könnte auch noch schlimmer sein.
Kommt auch immer auf den Kontext (sehr kleiner oder großer Club bzw. Band mit entsprechendem Publikum, One-Off oder Tourshow, evtl. Festival) an, die Fragen die aufgeworfen werden sind je nach dem evtl. verschiedene.
Finde den Thread eher aus der Sicht interssant, welche Fragen man sich beim Rider schreiben stellen sollte. Vor allem wie dieser interpretiert wird und ob wirklich alles so klar ist wie man beim schreiben denkt. Die ewige Frage nach Zuständigkeiten und "Aktualität" zwischen Techniker/in, Band, Tourmangaer/in, Agentur etc.
Bisschen darüber nachdenken wie verschiedene Locals den Rider je nach Kontext interpretieren werden ist auf jeden Fall super wichtig; das nehme ich aus dem Thread jedenfalls mit!
Das der Kontakt fehlt bzw. erschwert wird ist natürlich ein riesiges Problem, das verkompliziert die Sache ungemein, ein kurzes Telefonat oder wenigstens ein bisschen Mailverkehr zwischen den richtigen(!) Leuten klärt ja oft einiges.
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Bei mir ist längerfristig planen gerade sehr schwierig daher bitte keine Rücksicht nehmen! Aber Heilbronn ist nicht so weit weg und würde mich freuen den einen oder anderen mal persönlich kennenzulernen. Falls ich an dem Termin sobald er denn steht Zeit habe würde ich auch gern mal vorbeischauen!
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Sehr gute Frage, bin auf die Antworten der "vollzeit Monitorleute" sehr gespannt als FoH'ler der gelegentlich mal Monitor mischt und hin und wieder mal Monitor "mitmacht".
Persönlich hab ich angepasste Hörer von VE und zusätzlich HD25 dabei. Wenn ich Monitor mische (meistens Festival-Situationen), hab ich meistens die custom-VE an einem Cue-Pack hängen für die Betrachtung der Mixe und einen Cue-Wedge weil meistens auch Bands mit gemischten oder reinen Wedge-Setups durchrutschen. Habe bisher nur positive Rückmeldungen erlebt aber bin sehr gespannt auf andere Rückmeldungen. Bin ja meistens am anderen Pult unterwegs aber wenn ich eine längere Tour als Monitormann machen würde, würde ich überlegen ob ich evtl; die Hörer der "wichtigsten" Position mitnehme, oft also Leadvocal.
Ansonsten komme ich mit diesem Setup gut klar denn gerade bei unbekannten Bands kann ich mich vermutlich sowieso schlecht in die Vorstellungen jedes einzelnen Musikers hineinversetzen. Wenn die auch noch verschiedene Hörer verwenden wird das sowieso nochmal schwieriger. Da bleibt mMn. nur die Konzentration auf die "wichtigsten"Leute auf der Bühne.
Ansonsten bleibt nur, die Hörer gut zu kennen, also z.B. viel (bekannte) Musik darauf zu hören und die Klangvorstellungen derMusiker/innen abzufragen bzw. kennenzulernen. Wirklich hinversetzen ist immer schwierig, da dafür ja auch z.B. Faktoren we persönliche Vorlieben, Bühnensound, Körperschall, Zustand des Gehörs etc. hineinspielen.
Finde die Frage also sehr interessant und bin gespannt von anderen Antworten zu lernen aber könnte mior vorstellen dass man das Thema "technisch" nicht überbewerten aber dafür mit Fingerspitzengefühl auf das Feddback der Menschen auf der Bühne hören sollte. Die eigenee Abhöre einschätzen zu können hilft aber auf jeden Fall!
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Klingt nach Pufferbatterie! Sah bei mir so aus wie wenn sie lange bootet und dann beim weißen Screen hängen. Braucht man nicht, vor allem aufm Job , aber die Batterie ist wenigstens flott getauscht. Müste eine CR2032 sein. Evtl. gibts da einen Jumper für einen "Always On"-Modus, evtl. musst Du den umsetzen falls es nur mit neuer batterie nicht bottet. Leider kann ich nicht genau sagen wo der sitztt, hatte das Porblem vor fast 2 Jahren, war aber kein großes Problem NACHDEM ich ein Ersatzpult für den Job hatte:D
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Die Idee ist sehr cool glaube ich, hatte immer mal wieder einen ähnlichen Ansatz für z.B. Lead- und Backingvocals wo ich einen identischen Raum mit fast gleichen Settings aber unterschiedlichen PreDelays genutzt hatte, wie du auch beschreibst lässt sich damit schön alles irgendwie '"natürlicher" machen und trotzdem gewünschte Signale weiter nach vorn holen, hat mir immer gut gefallen.
Ich habe gerade ein bisschen überlegt, die Matrix-Lösung erscheint mir die besste für dein vorhaben. Alternativ kannst Du evtl auch spezifische Signale vom Send runternehmen (anstatt muten), also z.B. bei dLive und Co. über den Routing tab, vom entsprechenden Send runternehmen.Das ist halt etwas "frickelig", gerade bei mehr Kanälen die runter sollen vom Send.
Evtl. kann man sich je nach Pult was basteln über eine "Bookmark"-Funktion auf einem User Key die die entsprechende Page/Tab direkt aufruft aber würde hier schon fast dazu übergehen doch die Matrix-Nummer zu machen. Am Ende kommt man ja grundsätzlich mit 2 Bussen aus: 1x "bleibt auf dem Rev" und 1x "muss in Ansagen aus", z.B. alle Vocals, das ist ja grundsätzlich noch überschaubar.
Evtl. geht auch was mit Szenen in denen man alles "Recall-Safe" setzt ausser dem Fx-Send Level bestimmter Kanäle.
Für spontane Geschichten oder wenn etwas anderes Priorität hat klingt die Matrix-Nummer aber finde ich ganz sinnvoll, wenns nur um Busse geht: man hat ja nicht mehr als mit einzelnen Hallräumen. -
Hi, ich bin mal gespannt auf deine Erfahrungen!
Bisher hatte ich ähnliche Fälle/Wünsche nur als Monitormann und bisher immer Glück gehabt: bei IEM ist das ja eh kein Thema und hatte hin und wieder bei einem kleinen Festival das ich als Monitormann betreue den Wunsch auch Vocal Effekte wie Reverb und ein kurzes Slapback Delay auf Wedges zu hören (bei dem Genre ist das ein bestandteil des "klassischen" Sounds). Da hatte ich kiene Feedback Probleme und war ja eh auf Wunsch des Sängers, d.h. keine wirklichen "Soundproleme", als Monitortechniker habe ich halt einen Effekt nur dafür angelegt. War also ziemlich problemlos.Bin aber gespannt wie Du damit klar kommst und was Du berichten kannst!
Viele Grüße
ha
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Hi zusammen,
Erstmal ein Hallo an alle, ich lese im Forum schon sehr lang still mit und habe jetzt auch selbst einen Account hier.
Finde die Diskussion hier sehr spannend, auch oder gerade weil diese Situation in meiner Welt bisher kaum vor kam, gelegentlich habe ich mal Chöre oder "Orchestergruppen" aber dann meistens entweder Laienchöre als "Vorprogramm" alleine mit 4-8 Kleinmembranern oder in z.B. kleinen Kirchen wo grundsätzlich erstmal das meiste per Direktschall ankommt und ich den Rest mit Kleinmembranern nur ganz saft dazuschiebe und alles als Multitrack und Summe mitschneide für den Chor und den MD selbst.
Wie handhabt ihr das denn hier im "Close-Mice-Fall" mit der Kanalbearbeitung? Bin selbst eher im Rock-und Popbereich unterwegs und auch da oft bei der lauteren Fraktion. Rein nach Gefühl hätte ich persönlich wahrscheinlich sehr stark untenrum gefiltert da der "klassische Chorsound" ja weniger vom Nahbesprechungseffekt lebt als andere Genres und sonst wenig an den einzelnen Kanälen gemacht. Hätte wahrscheinlich dann, je nach Situation, Kanalanzahl, Musikern, Pult etc., entweder den ganzen Chor oder Stimmgruppen auf Subgruppen gepackt und hier dann ein bisschen komprimiert wenn nötig und vlt. ein bisschen "Geschmacks EQ" gemacht.
Wie machen das diejenigen, die öfter mit sowas zu tun haben bei Einzelmikrofonierung? Und was hilft euch, den Chor wirklich nach Chor und nicht nach einer Ansammlung von Einzelsängern klingeln zu lassen? Auf der Bühne sind ja oft einige Sänger deutlich leiser als andere und das passt ja trotz allem einigermaßen? Setzt ihr z.B. Gains anhand der lautesten Sänger/Gruppen und nutzt dann den gleichen Gain und gleiche Mics für alle anderen Gruppen um die Lautstärkeverhältnisse untereinander zu erhalten? So würden, wenigstens in "meiner" Theorie ja die Unterschiede, die man von weitem hört und wenn man den Chor als mehr oder weniger einzige, große Schallquelle betrachtet, erhalten bleiben oder habe ich da einen Denkfehler?
Wie gesagt, meine Welt ist sonst eine andere was das gebotene Programm angeht.
Ansonsten hatte ich schon wenige Male die Gelegenheit bei solchen Produktionen mitzuwirken, allerdings nicht am Pult und ist schon etwas her. Meine Erfahrungen hier sagen aber dass das ganze mit sinnvollem Subcore-Einsatz doch schneller verkabelt ist als man denkt und dass Plexiglas und möglichst große räumliche Trennung zwischen Chor und Band sinnvoll sind wenn möglich unter den lokalen Gegebenheiten aber das ist ja keine neue Erkenntnis schätze ich:D