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  2. skyper

Beiträge von skyper

  • Lampen dimmen ohne Dimmer

    • skyper
    • 19. Mai 2009 um 19:40
    Zitat von "madmax"

    ...ne (z.B.10A) Diode pro Kanne in Reihe und gut..

    Das wäre eben die Frage, ob das wirklich so gut ist...
    Normalerweise brechen Dioden ja ab einer Rückwärtsspannung irgendwo im Bereich 50...100V durch,
    (man versuchte mir damals was von Zener-Effekt beizubringen...)
    daher die Frage ob das schon jemand erfolgreich praktisch zelebriert hat.
    (und evtl. mit welchen Bauteilen und Rahmenbedingungen, so dass es ohne Pyroeffekte ablief)

    Trotzdem schon mal Danke für die Beteiligung...

  • Maibaum beleuchten

    • skyper
    • 19. Mai 2009 um 17:54

    ich bin mit Maibäumen im speziellen nicht sonderlich vertraut,
    vermute aber dass dieser erstmal aus lange nix,
    und dann erst der geschmückten Krone besteht?
    (die Bildersuche bei Google hat da verschiedene Modelle im Angebot :) )

    Stumpf ist Trumpf, daher würde ich in diesem Fall ganz simpel mit PAR64 / CP60 ins Rennen gehen.
    (der Lokalität entsprechend allerdings nur in der Outdoorvariante bzw. aus geschützter Position heraus)

    Da das ganze ja in relativ dunkler Umgebung stattfindet (ich vermute mal da stehen keine beleuchteten Hochhäuser neben dem Baum...)
    sollte das genügen, die Helligkeit kannst Du ja über die Anzahl beeinflussen...
    Ich denke mit 12 - 18 Lampen bist Du bereits auf der sicheren Seite,
    das ist dann stromtechnisch auch noch überschaubar...

    Wenn es tatsächlich Architekturscheinwerfer sein sollen ist Sill sicher allererste Wahl,
    die wirst Du allerdings nicht so ohne weiteres gemietet bekommen.
    Ich bilde mir ein dass es auch die Arenavision von Philips mit enger Optik gibt,
    die sind imho noch eher in den verscheidenen Vermietpools zu finden und afaik outdoortauglich.

    Ohne mich unbeliebt machen zu wollen halte ich Citycolösen mal so ziemlich für die ungeeignetste Lampe
    für diesen Zweck, mehr Fluter bekommt man ja quasi nicht in so ein Gehäuse...
    (Der City-Beam dagegen könnte schon eher die Anforderungen erfüllen, ist aber seltener zu finden)

  • Lampen dimmen ohne Dimmer

    • skyper
    • 19. Mai 2009 um 14:28

    die lokale Verfügbarkeit...

  • Lampen dimmen ohne Dimmer

    • skyper
    • 19. Mai 2009 um 13:59

    Geschätzte Kollegen,

    ich versuche gerade ein wenig zu "Brainstormen", wie ich mir die Anschaffung größerer Mengen Einzeldimmer ersparen kann.
    (die Billigheimer kann ich nicht leiden, meine zwei Testexemplare haben die erste Stunde Einsatz nicht überlebt,
    daher verzichte ich gerne auf weitere Erfahrungen. Bei den qualitiativ besseren Modellen ist mir der Anschaffungswiderstand
    eigentlich zu hoch dimensioniert...)

    Anwendungsfall ist das klassische Hintergrund-Floor-Geschmeiße, bei dem mir (S4-)Pars oft zu hell sind,
    bzw. die Käseplatten auf dem Buffet vor Freude dahinschmelzen :)

    Die klassischen "2 Schukodosen in Serie"-Adapter kenne ich, da kommen aber nur 25% je Lampe raus,
    ferner muss das Design dann immer paarweise erfolgen. (Trafos sind eh quatsch, da ist der Dimmer billiger)

    Nachdem ich von "Lastrelais von Triac auf Thyristor umbauen" oder irgendwelchen Mini-Dimmern in Eigenkonstruktion
    eigentlich Abstand halten wollte bin ich auf den Ansatz einer Leistungsdiode mit hoher Sperrspannung in Serie zum Leuchtmittel
    gekommen. Könnte man sehr leicht in eine "gepimpte" Verlängerungsleitung bzw. Peitsche/Plugbox einbauen,
    und käme mit minimalem Aufwand davon.
    Entsprechende Kennzeichnung ist schon klar, soll hier aber nicht Hintergrund der Diskussion werden.

    Hat zu diesem Thema zufällig schon jemand Erfahrungen sammeln können und mag diese auch mit der Öffentlichkeit teilen?
    (Die Problematik mit "im schlimmsten Fall lassen alle Lampen die gleiche Halbwelle durch" ist mir bewusst, das könnte man aber
    z.B. innerhalb einer Plugbox oder Peitsche lösen)

  • Band mit eigenen Funkstrecken, Monitorpult bei Großveranst.?

    • skyper
    • 19. Mai 2009 um 13:09

    ein kleiner Punkt der mir noch eingefallen ist:

    aus hygienischen Gründen wäre es mir als Musiker lieber, immer das von mir selbst angesabberte Mic am Mund zu haben,
    als vielleicht die Handquatsche, über der gerade einer Ratte der Kopf abgebissen wurde oder so...
    Mich wundert es teilweise, wie schmerzfrei da so mancher Künstler bei diesem Thema ist...
    (gibt aber auch Ausnahmen, die dann z.B. "Ihr" Neumann (allerdings mit Schnur) am Start haben,
    mit welchem sie auch umzugehen wissen...
    Da geht dann sogar einem mittelschlechten Teilzeitbeleuchter das Herz auf :) )

    Solange kein eigener Monitortech mitreist würde ich die Lösung mit
    a) frühzeitiger (und erneut kurzfristiger) Bekanntgabe der verwendeten Frequenzen
    b) für die Band funktionierendem Monitorsetup in fünf Minuten
    nicht aufgeben.
    Insbesondere bei fremd gestelltem Material wären mir das zu viele unbekannte Faktoren.
    (Frage ist auch, ob auf jedem Festival tatsächlich IEM gestellt wird, Rider hin oder her,
    oder ob man auf die bestehende Monitoranlage verweisen wird...
    Man kennt ja die Diskussionen ums Budget :( und den von cen-music beschrieben
    "Fließbandbetrieb" auf Festivals)

    Sinn macht es vielleicht ein oder zwei alterntive Frequenzraster im Handgepäck zu haben,
    damit man notfalls auch vor Ort noch was machen (lassen) kann.
    (können ja auch der Promotionmann von LoLaLimonade oder die Actionbühne von Radio Hörsturz
    hinter der Bühne sein die Euch da reinfunken, selbst wenn der Technikdienstleister sich an Eure Frequenzvorgaben angepasst hat...)

  • exotische Stecker/Buchsen gesucht

    • skyper
    • 18. Mai 2009 um 02:52

    gern geschehen.

    habe gerade mal bei Bürklin http://www.buerklin.com reingeguckt,
    da sind die Preise noch etwas günstiger als beim
    Kollegen aus der Klaus-Conrad-Strasse.


    (Suchbegriff "CA 6" sollte das gewünschte Ergebnis am einfachsten liefern,
    die Bürklin-Seite ist etwas gewöhnungsbedürftig...)

    Achtung: die Preise im Netz sind netto angegeben,
    dafür gibt es Skonto bei pünktlicher Bezahlung...

  • exotische Stecker/Buchsen gesucht

    • skyper
    • 17. Mai 2009 um 23:52

    Wenn Du mit maximal 7 Pins zurechtkommst, dann wären evtl. Kunststoffrundsteckverbinder eine Überlegung.

    Findest beispielsweise direkt auf der ersten Seite, wenn Du beim großen C mal "Hirschmann" in die Suche eingibst,
    bzw. auf http://www.hirschmann.com nach "CA" bzw. "CM" schaust (Industrial-Connectors ->.Rundsteckverbinder)
    Diese Stecker gibt es auch von anderen Herstellern, bin nur gerade über Hirschmann am schnellsten fündig geworden...

    Diese Steckverbinder sollten für 10 bzw. 16A je Pin zugelassen sein, und sind imho eher selten in der Veranstaltungstechnik zu finden.
    (GLP verbindet die Startubes damit untereinander, ansonsten sind mir die Teile nicht wissentlich untergekommen)
    Preislich liegt das Zeug etwa in der Liga von höherpoligen XLR-Garnituren (allerdings eher Ursprungsland Liechtenstein statt Fernost),
    machanisch nicht der absolute Oberknaller, aber mit ausreichend Unvernunft bekommt man bekanntlich jeden Steckverbinder klein :)

    Wenn es höhere Polzahlen sein sollen dann evtl. tatsächlich auf "unübliche" HAN A/B bzw HAN D/DD - Baugrößen ausweichen,
    das geht aber dann etwas kräftiger ins Kleingeld.

  • 1. Kanal meines Pults abgeschossen

    • skyper
    • 17. Mai 2009 um 15:55

    Danke...

    Demnach kann man also davon ausgehen dass es den OP-Amp gehimmelt hat?

  • 1. Kanal meines Pults abgeschossen

    • skyper
    • 17. Mai 2009 um 00:36

    wäre es dann nicht fein den entsprechenden Link zu posten,
    dann hätten die anderen Leser auch was davon, Party-PA hin oder her... :)

  • Outboardzubehör: Rackauszug

    • skyper
    • 15. Mai 2009 um 13:44

    dann nimm doch einfach zwei Rackwannen auf Auszug, montiere die spiegelverkehrt zueinander,
    und spaxe "oben" und "unten" eine Platte dazwischen. Dann sollte das ganze doch den Anforderungen
    an das Mobile Sonderespressokommando genügen :)

    Schau mal das hier an http://www.adamhall.com/de/Ablage_19_2…gsschienen.html

    Ist nicht gerade Schnäppchen, aber da gibbet ja noch den Händler-Login...


    Edit sagt mir gerade:
    Da gibt es noch was günstigeres, und dazu vor allem auch leichter (!),
    http://www.adamhall.com/de/Ablage_19_1…ugschienen.html

    nettes Mädel!

  • "Elektroschein" nebenbei

    • skyper
    • 15. Mai 2009 um 12:33

    Die letztlich entscheidende Frage ist diesbezüglich aus meiner Sicht:
    Was passiert denn bei verschiedenen Baugrößen bzw. worin unterscheiden sich die Steckverbinder?
    Alle Baugrößen sind berührgeschützt.
    Alle Baugrößen haben einen vorauseilenden Schutzkontakt.
    Alle Baugrößen sind so konstruiert, dass es eine ausreichende Kriechstrecke gibt,
    die zum Löschen eines Lichtbogens ausreichen sollte, auch wenn der Stecker unter voller Belastung gezogen wird.
    Schlimmstenfalls klebt er fest, und brennt dann irgendwann ab.
    Wäre der einzige wirkliche Grund der mir einfällt, warum man bei den größeren Eumeln noch das Gehirn
    und minimales Hintergrundwissen benötigen könnte, der Rest ist ja näherungsweise Hausfrauensicher.

    O.K., ab 63A gibt es im Regelfall für jeden Kontakt zwei Schrauben, darunter nur beim Schutzleiter bzw. nur Klemmverbindungen,
    das sind aber eher konstruktorische Unterschiede, genauso wie die Pilotkontakte bei 63/125A.
    Die braucht man aber zu 99,5% eher nicht.

    Wenn jemand mit der Stricknadel in der Dose herumfuchtelt bekommt er 230V auf die Griffel, unabhängig ob das jetzt Schuko oder 125A ist -
    allerdings sitzt vor den größeren Dosen mitunter kein RCD. Also lieber eine isolierte Häkelnadel nehmen ;)

    Bei Powerlocks wird die Diskussion dann interessanter, da man hier durch unüberlegtes Handeln
    schnell größere Gefahrenpotentiale heraufbeschwören kann. Wie das aber genau geregelt ist
    entzieht sich leider meiner Kenntnis. (Allerdings gab es mal von Veam ein "Deppensicheres" Anschlussfeld,
    da konnten die Steckverbinder nur in der richtigen Reihenfolge gesteckt werden, die anderen Buchsen/einbaustecker wurden
    mechanisch verriegelt. Sehr clever gelöst, dann schaft das sogar meine Mutti ohne Unterweisung...

    Von daher würde ich tatsächlich erst mal locker bleiben,
    und mich auf die Steckfertigen Komponenten berufen.
    Wenn man sauber argumentieren kann, entspannt das oft die Lage.
    Wie gesagt, wenn die Teile ordentlich gebaut sind und die Sicherungen und Leitungen richtig dimensioniert etc,
    dann sehe ich da keine Probleme.


    Bei dem Kurs mit den elektrischen (F)lach & Sachgeschichten hatten wir auch mal nach der Geschichte mit dem Strom gefragt,
    da kam als Antwort sinngemäß, dass wir auf den Bereich unter 1kV limitiert sind, dass es aber bezüglich der Stromstärke
    keine Beschränkungen gäbe.
    (Was insofern wieder schwachsinn ist, als man mit einem 100A Schweißgerät bei 12V viel mehr Feuer machen kann als mit einem 20kV Zeilentrafo aus dem heimischen Röhrenfernseher... :( )

  • "Elektroschein" nebenbei

    • skyper
    • 15. Mai 2009 um 00:26
    Zitat von "sebastian knecht"


    Nun zum Problem:
    Er singt in der A-Capella Truppe die ich als Lichttech betreue und setzt hier seine Verteiler und Kabel regelmäßig ein. Nach Gesetz darf er (und auch sonst niemand ohne Schein) aber nichts über 16A stecken geschweigedenn Verantwortlich dafür sein. Selbst wenn er sein Studium fertig hat (abgesehn davon dass wir bis dahin auch ne Lösung brauchen) darf er die Dinger nicht einstecken und betreiben, er darf zwar dem Elektromeister der das darf Vorschriften machen aber eben nix selber. Das mag ja so allgemein vielleicht einen Sinn haben (so von wegen mangelnde Praxis im Studium) aber in dem speziellen Fall ist das einfach nur lächerlich.

    Hast Du zufällig eine Quelle aus der diese Festlegung stammt?

    Meiner bescheidenen Meinung nach handelt es sich um steckfertige Komponenten, die auch meine Mutter zusammenfügen darf,
    auch wenn deren Elektrotechnisches Wissen irgendwo zwischen Radiowecker und Handrührgerät endet. (sorry Muddi, nicht böse gemeint!)
    Unter der Voraussetzung dass alles normgerecht aufgebaut ist (z.B. Absicherung bei Querschnittsverjüngungen,
    Sicherungen und Kabelquerschnitte richtig dimensioniert, entsprechender Berührschutz und Erdung,
    maximaler Spannungsfall eingehalten damit der RCD bzw. die Überstromschutzeinrichtungen sicher auslösen etc.)
    sind derartige Anlagenteile für mobile Stromversorgung ja in sich weitestgehend fehlersicher auch in der Bedienung.

    (Auch wenn ich immer wieder Spezialkonstrukte von "63A hart auf 2x 32A" auf "32A hart auf 6x Schuko" in den Fingern habe,
    das spielt sich dann aber auf fernen Kontinenten ab... :) )
    Interessanter ist sicher die Herstellerhaftung, aus der er als Inverkehrbringer der Geräte nicht herauskommt.
    Da ist dann Eigenverantwortung gefragt, die ihm im Fehlerfall niemand abnehmen wird

    Zum Thema Studium:
    Was man als fertiger E-ing darf und was nicht ist immer eine erhebliche Grauzone.
    Selbst bei der BG Feinmechanik Elektrotechnik (zumindest hießen die so vor der Fusion mit Textil und weiteren BGs)
    hat man sich da um eine Antwort erheblich gewunden...
    Sinngemäß war die Aussage:
    "Da sollte eine mindestens einjährige praxisnahe Beschäftigung vorausgegangen sein, bevor man
    Elektrotechnische Anlagen bauen/Servicen und was weiß ich alles darf."
    Wie sich allerding "praxisnah" definiert wurde nicht mitgeteilt.

    Ketzerisch gesagt werden aber größere Anlagen quasi ausschließlich von Ingenieuren geplant,
    da steckt imho ein viel größeres Fehlerpotential, wenn Vorgaben dann vom ausführenden Elektrounternehmen
    ohne Zweitkontrolle stumpf umgesetzt werden - das hast Du oben ja bereits erwähnt.

    Jeder Elektromeister wird auf seinen Meisterbrief und die damit verliehene Qualifikation pochen,
    eine Vielzahl von Kollegen dagegen wird Dir bestätigen, dass der Horizont des gemeinen Dorfelektrikermeisters
    oft am Rübenhäcksler endet, während der Neutralleiter dies bereits am Anschlusskasten und nicht am Ende des Kabels macht...


    Meines bescheidenen Wissens nach gibt es bestimmte Tätigkeiten, für die defininitiv verbriefte Zusatzqualifikationen erforderlich sind,
    z.B. für Arbeiten unter Spannung, Arbeiten an Anlagen über 1kV, ferner bilde ich mir ein dass es irgendwas mit "Schaltberechtigungen" gibt -
    da muss ich aber das Feld den ausgebildeten Elektromeistern überlassen, die können das sicher detaillierter ausführen.
    Nahezu mutwillig würde ich den Ball hier z.B. an den User "Buzz" weiterspielen, der ist da inhaltlich deutlich fitter als ich.
    (er steht auch sicher gerne per PN für entsprechende Fragen zur Verfügung bzw. erklärt sich zu einem öffentlichen Statement bereit)

    Damit ich hier nicht zu viel Ärger stifte mein Lösungsvorschlag:
    Als "Schnellhilfe" gibt es die inzwischen für die Fachkraft für Veranstaltungstechnik verpflichtende Zusatzausbildung
    "Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten Elektrotechnik (VT)" (*). Das ist je nach Anbieter ein Kurs in der Größenordnung ein bis zwei Wochen,
    danach darf man zumindest Kabel selber herstellen/reparieren und prüfen. Je nach dem was auf dem Zettel steht auch Anschlüsse selber herstellen.
    (Ich hatte dazu ein witziges/trauriges Erlebnis mit zwei identischen Kursen im Abstand von zwei Wochen:
    der erste Kurs hatte das Erstellen von Anschlüssen im Zeugnis stehen, der zweite Kurs nicht.
    Identischer Ausbilder, identische theoretische und praktische Kursinhalte, identische Kursgebühr.
    Der inhaltlichen Inkonsequenz nach repräsentiert für mich der Zettel etwa den Wert der Druckerschwärze zzgl. Papier...)

    Diese Kurse werden von verschiedenen Betrieben und Einrichtungen angeboten, z.B. beim TÜV mal nachfragen, oder bei der IHK.
    Kosten schwanken momentan wohl so in der Größenordnung 1000 bis 2000 Euro, evtl. hast Du Glück und findest einen günstigeren Tarif.
    Persönliche Meinung: ist auch wieder alles Wischi-Waschi. Wenn Du mit dem Steiger ein Kabel aus der Wand fetzt darfst Du es reparieren,
    aber nicht die zerbrochene Wandsteckdose.


    So, nun Ring frei...

    (für Steine eröffne ich in Kürze einen Onlineshop...)

    * Irgendwer hier hat das mal so nett als "Flachkraft für festegeklebte Tätigkeiten" bezeichnet,
    ich meine es war Tobias Zw. oder Hell&Dunkel von dem das Zitat stammt

  • Lautsprechergitter

    • skyper
    • 14. Mai 2009 um 17:09

    Wenn es nur um zugeschnittenes Lochblech (ggf. abgekantet) aus Plattenware geht sollte sich per Telefonbuch unter dem Stichwort
    "Lochblech" oder "Blechbearbeitung" genügend finden lassen. Oftmals haben blechverarbeitende Betriebe verschiedene Lochbleche vorrätig
    und können zuschneiden sowie auf Anfrage ist sicher auch Lackieren bzw. Pulverbeschichten möglich.

    (Ein Hersteller in meiner Heimatstadt hatte mal den Slogan: Bei uns haben Sie gut lochen... http://www.ernst-meck.de
    Habe ich vor vielen Jahren mal einiges machen lassen, ging stressfrei und war ordentliche Auswahl.
    Ist aber sicher nur einer von Dutzenden Herstellern/Anbietern, wie sich die Preise im Vergleich schlagen habe ich keinen Plan.
    Es steht zumindest im Downloadbereich das komplette Lieferprogramm an Plattenware zur Verfügung, auch incl.
    relevanter technischer Daten wie der tatsächlichen prozentuellen Abdeckung etc.)

  • Traversen und Industriekran?

    • skyper
    • 14. Mai 2009 um 16:55

    Dann kommen wir der Sache doch schon näher...

    Meine persönliche Meinung, die aber leider keine rechtsverbindliche Auskunft darstellen kann:

    Bei der von Dir angenommen Last von 200kg (ich bin jetzt mal vorsichtig und rechne mit 300kg), bist Du mit einem Sicherheitsbeiwert
    von mindestens Faktor 10 dabei, rein auf die angegebene Tragfähigkeit des Kranes mit 3200kg bezogen.
    (wie Du die Last pendelfrei anschlägst ist dann Deine Sache, da wirst Du aber einen Lösungsanstz haben,
    der die Belastbarkeit der Traverse berücksichtigt. Gegen Schwingen kann man das Ding ja mit schnürchen verspannen,
    nur aufpassen dass es keine bösen Überraschungen gibt wenn man vergisst diese zu lösen bevor der Kran bewegt wird!)

    D.h. selbst wenn der Kran bei 3201kg zusammenfällt ist das immer noch eine großzügige Reserve,
    mehr als Faktor 10 bezogen auf die angegebene Bruchlast wird ja selbst bei Anschlagmitteln nicht gefordert.
    Da der Kran selbst ein Hebezeug nach BGV D8 sein sollte/muss, sind da nochmals weitere Sicherheitsbeiwerte mit drin.*

    Meine Lösungsvorschläge:
    Die Traverse an den Kranhaken hängen, und dann mit Stahlseil/Kette über den Kranträger sichern, falls das technisch problemlos möglich ist.
    (keine Kabel gequetscht, keiner fällt von der Leiter/Rollgerüst etc.). So gesichert könntest Du sogar bei zwei Stahlseilen/Ketten das Ding ausser Last fahren.
    Manchmal sind diese Krane über beidseitige Stromschienen eingespeist, d.h. es ist gerade bei Kletterarien/übergelegten Traversen etc.
    erhöhte Vorsicht anzuwenden.

    ABER:
    unter den gegebenen Bedingungen erscheint es mit bald sicherer, das gesamte Konstrukt nur in den Haken zu hängen,
    und auch in diesen zu sichern (einen funktionierenden Schließmechanismus vorausgesetzt).
    Mit dem Argument der Gefahrenanalyse ist so höchstwahrscheinlich mehr für den Arbeitsschutz und die Unfallprävention getan,
    als mit der stumpfen Anwendung irgendwelcher Vorschriften.
    Es muss niemend auf/am Kran herumklettern, keiner fällt von der Leiter, niemand läuft Gefahr einen Stromschlag zu erhalten,
    es werden keine Seile/Kabel/Kranbauteile/Sonstiges beschädigt,
    wird der Kran versehentlich bewegt kann keiner vom Rollgerüst/Steiger/Leiter gezerrt werden etc.

    Als zusätzliche Sicherungsmaßnahme für die Veranstaltung dann den Kran Spannungsfrei schalten + "Not-Aussen", die Steuerung
    abstecken und unter Verschluss halten (bzw. mittels Leiter o.Ä. außer Griffweite verstauen)
    Dann kann auch der Kranführer seine Maschine nicht in Betrieb nehmen,
    selbst wenn er auf der Feier ein Bier über den Durst erwischt hat...


    Ich zitiere zur Erklärung meines Vorschlages mal das Vorwort aller BGV-Regeln/Vorschriften/Informationen:
    "Durchführungsanweisungen geben vornehmlich an, wie die in den Unfallverhütungsvorschriften
    normierten Schutzziele erreicht werden können. Sie schließen andere,
    mindestens ebenso sichere Lösungen nicht aus, die auch in technischen Regeln anderer
    Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens
    über den Europäischen Wirtschaftsraum ihren Niederschlag gefunden haben können."

    Mit der Einhaltung des Sicherheitsbeiwertes von mehr als 10 und der "Unbenutzbarmachung der Anlage"
    wäre in meinen Augen eine ausreichende Begründung zum Erreichen der geforderten Schutzziele gegeben.

    Und jetzt gebe ich die Arena frei um Prügel einzustecken...


    *(Schwachpunkt ist imho sogar wahrscheinlicher die Architektur, und nicht die Träger und Seile bzw. Winden...
    in der Architektur wird oftmals nur mit Sicherheitsbeiwerten im Bereich 1,4...1,6 gerechnet,
    d.h. der Kran fällt möglicherweise am Stück aus der Decke bevor die angeschlagene Last einzeln abschmiert...
    Auf unsere Branche bezogen ist das natürlich immer etwas mit gespaltenen Gefühlen zu betrachten,
    denn was nutzt es wenn mein 1to-Anschlagpunkt erst bei 10 Tonnen bricht,
    allerdings schon bei 1600kg Last unbeschädigt aus der Decke fällt...
    ...das aber nur am Rande)

  • Traversen und Industriekran?

    • skyper
    • 14. Mai 2009 um 00:02
    Zitat von "christoph roselius"

    und wenn es nur war das man auf einer Traverse sass und mal beide Firehooks vom Falldämpfer ausgehakt hat weil der Y verdreht war....Grüße,
    Chris

    welcher "Y" eigentlich :D


    Was mir bisher an dieser Diskussion völlig fehlt ist eine Angabe zur Traglast der entsprechenden Krane, sowie einer Angabe über die Ausfertigung.
    Ist das Ein Punktzug, eine Laufkatze, ein Schwenkarm oder ein Beladekran aus dem Hafen etc... und wie sieht die Zugangsmöglichkeit zum safen aus.
    Leiter/Rollgerüst/Catwalk/abseilen etc. ?

    Wenn mal diese Infos zugänglich sind, kann man evtl. etwas präziser helfen - so ist das mehr der Blick in die versammelten Kristallkugeln...

  • RCD für jede Phase einzeln ?

    • skyper
    • 13. Mai 2009 um 02:26
    Zitat von "christian_thomas"

    Das könnte man mit nem selektiven RCD lösen - dann müsste allerdings auch der davor sitzende RCD entsprechend dimensioniert sein. Und auch das geht dann nur, wenn L und N je verwendetem Aussenleiter separat zum Wechselstromverbraucher gefüht werden. Oder irre ich da?

    Dann kannst Du Dir den ersten RCD auch sparen (zumindest im Bezug auf die ursprüngliche Fragestellung),
    und danach sind wir wieder bei der Lösung mit drei einphasigen RCDs - welche aber nicht mehr für Drehstromverbraucher bzw.
    Geräte mit Anschluss zwischen zwei Außenleitern funktionert.

  • Viele weiße Stroboskope mit E27-Fassung

    • skyper
    • 13. Mai 2009 um 02:12

    Procon hat davon einen kompletten Glitzervorhang,
    evtl. haben sie für Dich ja einen Praktikanten dem gerade langweilig ist...

  • I don't need that, 2.0

    • skyper
    • 8. Mai 2009 um 22:09

    Man ist ja latent bemüht das sprachliches Niveau nicht allzuweit abkippen zu lassen :D


    Edit hat mir gerade noch ins Gewissen geredet:
    Der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben dass der Ausdruck nicht meinem eigenen Misthaufen entsprungen ist,
    sondern von Kollege M.B. aus Berlin geborgt ist - Danke an dieser Stelle für die großzügige Leihgabe!

  • PAR 64 - Haltbarkeit bei Regenschauer???

    • skyper
    • 8. Mai 2009 um 16:03
    Zitat von "jaan2204"


    Das Arrgument, dass man damit die Leuchtmittel besser drehen kann, teile ich eigentlich nicht so, weil ich da immer die Befürchtung habe, dass man eher die Stifte abreißt, als dass sich das eingeklemmte Leuchtmittel ordentlich drehen lässt.
    Der Sicherungsring hält ja das Leuchtmittel meißt ordentlich fest....

    gelegentlich stirbt das Leuchtmittel beim drehen (zumindest wenn es im angeschalteten Zustand rotiert wird),
    abgerissene Stifte habe ich bisher noch keine gehabt.

    In geschätzten 80-90 % kann man das LM drehen, in allen anderen Fällen muss man die Lampe an Ort und Stelle zerlegen.
    Dazu hängt man dann mehr oder weniger bequem in der Truss und hofft, dass einem der Federring und das LM nicht abschmiert, während man den Pott auseinandernimmt...
    Wenn die Kanne mal ein paar Minuten gebrannt hat kannst Du ohne Parsafe nur noch mit Schweißerhandschuhen an den Sockel fassen,
    mit Parsafe geht auch mit den bloßen Händen noch halbwegs.

    Bei geschlossenen Pötten hast Du bzw. der einleuchtende Tech immer die Mütze auf, da im Zweifelsfall jede Kanne
    im Rig hängend zerlegt werden muss um den Brenner zu drehen (wenn das wieder jemand beim Pre-Focus vergessen hat...)
    Ferner gibt es inzwischen geschlossene Töpfe, bei denen die Abdeckkappe mittels Scharnier und nicht mehr per aushängbarem Bolzen
    am Korpus befestigt wird. Da gibt es dann noch mehr Pickel, da immer das Scharnier auf der falschen Seite sitzt,
    oder das Kabel zu kurz ist um die Kane so zu drehen dass man richtig hinkommt etc.
    Man muss den Pott fast waagerecht stellen um das Hinterteil aufzuklappen, da ist das Risiko nochmal höher
    den Federring oder gar das Leuchtmittel der Schwerkraft zu überlassen.
    Mag für eine Festinstallation in einer Disse Sinn machen,
    für ernsthafte Praxisanwendungen in meinen Augen aber unzulänglich.

    Es gibt bei den Parsafes zwei Varianten,
    z.B. das Modell von DTS verfügt über eine eigene Zuleitung, andere Sockel mit Kunstsoffüberzug werden über die Lüsterklemme in der PAR-Kanne
    mit der Außénwelt verdrahtet. Erstere Variante bietet natürlich noch einen verbesserten Berührschutz, da man keine blankgescheuerten/geschmorten
    Drähte in der Lampe berühren kann. Ob man die DTS-Teile auch an Bars mit fester Verkabelung verwenden kann weiß ich aber leider nicht.

    Damit das Leuchtmittel leicht drehbar ist muss man eben alle Kannen vor der Montage mal in die Hand nehmen, und den Federring so positionieren,
    dass das LM leicht positionierbar ist, ohne allzu lose im Korpus zu sitzen. Anders geht leider nicht.
    Es soll ja auch Tage ohne Job geben, da gehört sowas in meinen Augen als routinemäßiger Service gelegentlich gemacht.

  • I don't need that, 2.0

    • skyper
    • 7. Mai 2009 um 23:53
    Zitat von "niggles"

    Presets sind was für Mädchen :D

    Ballaste bei einer 50 x 12m Leinwand aus beplanktem Gerüst auf einem 40m hohen Stadionrang ebenfalls.

    Damit lässt sich zumindest ansatzweise erklären, wie die Konkurrenz zu einem Sechstel (!!!) des eher knapp kalkulierten Preises den Job abgreifen kann.
    (noch steht das Ding nicht, da der Teufel aber bekanntlich ein Eichhörnchen ist wird es die nächsten zehn Tage bis einschließlich Abbau komplett
    windstill bleiben, und hinterher zeigt dann jeder mit dem nackten Finger auf den "maßlos überteuerten" Anbieter mit dem Kommentar: "Es geht doch..." )

    Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken und behaupten dass das Projekt über meinen Schreibtisch ging,
    der momentan tendenziell angepisste Kollege sitzt aber etwa 107cm vor meiner Nase,
    daher bekomme ich den Wind in jeder Richtung ziemlich deutlich mit...


    Ach ja, was mir auch auf den Sack geht sind "Facility-Manager", die für die Eröffnungsfeier eines Gebäudes die Mitarbeit versagen.
    Da fragt man über Wochen hinweg 80 Ampere aus einer komplett freien 200A Spare-Verteilung an, und bekommt als
    lapidare Begründung: "We don`t want to plug any external things to our System" an den Kopf geschmissen.
    Ende vom Lied: zwei Generatoren mit Stellplätzen am Ende der Welt, Kabelwege zum vomitieren,
    und die ganze Aktion incl. organisatorischem & logistischem Desaster überflüssig wie ein Kropf...

    *ARGHHHHH!!!!!!!*

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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