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  2. skyper

Beiträge von skyper

  • wünsch dir was! - suche produktidee

    • skyper
    • 1. Oktober 2008 um 14:43

    was mich interessieren würde:

    - einen "Slider" (also einen Drahtseilhalter Typ Reutlinger) der wartbar/prüfbar ist - Vorsicht, da sollte man siuch vorher bzgl. Patenten mal beim Hersteller schlaumachen!

    - Schäkel mit unverlierbarem Bolzen

    - eine Einrichtung zum sicheren Einkürzen von Steels (also Drahtseile 10-12mm), um den Fallweg von Traversen zu minimieren,
    dabei aber nicht den Steel allzu abenteuerlich um die Truss wickeln zu müssen
    (eben wie einen Kettenkürzer einzusetzen, aber ohne die Handlingnachteile einer Kette in Kauf nehmen zu müssen *)
    *eine Kette kann man nur bedingt im Rig herumtragen, außerdem kann sie einmal losgelaufen kaum noch aufgefangen werden,
    ein Stahlseil dagegen kann als Wickel sehr bequem und sicher gehandhabt werden)

    - eine Hebehilfe, um z.B. leere Kabelcases/Transflex auch alleine doppelt stapeln zu können, bevorzugt irgendein rollbares Gestell ohne Elektrischen Antrieb

    - einen Personengenie, den man auch seitlich verfahren/rangieren kann, vorzugsweise eine montierbare Zusatzeinrichtung,
    um die hinteren, festen Rollen zu entlasten und damit den Lift bei engen Platzverhältnissen besser rangieren zu können

    einen spezial- "Swivel-Coupler", mit dem es möglich ist, auch an Stellen mit Bracing an 30er Vierkant Truss eine Verbindung setzen zu können, ohne zusätzliche Pipes montieren zu müssen.
    z.B. unten zwei mit einem Steg verbundene Coupler mit einem Zwischenraum von vielleicht 15-20cm,
    und den oberen Coupler in einer Nut verschiebbar (wie bei einer Stativaufnahme).
    Die Bauhöhe sollte der eines normalen Couplers/Layherschelle entsprechen

    - eine mobile Folterzelle für faule Hands, dumme Agenturschluffis und unfähige Technikerkollegen

  • CEE Stromverteiler

    • skyper
    • 30. September 2008 um 12:17

    chw:
    Danke für den Bericht.
    Strenggenommen sind wir hier aber ja wieder bei dem Fall: falsches Equipment ab der ersten Sekunde im Spiel.
    Den fehlenden Neutralleiter in der Kupplung hätte man mit einem zweipoligen Spannungsprüfer direkt gefunden.

    Vielleicht möchte sich ja noch jemand zu Wort melden, nachdem inzwischzen auch hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=72267
    wieder anscheinend von schlimmen Neutralleiterabrissen geplagte Zeitgenossen die Diskussion anfachen...

    Beste Grüße...

  • CEE-Verteiler mit LED-Anzeige - Fehler sofort erkennbar?

    • skyper
    • 29. September 2008 um 03:05

    @klauston:
    NEGATIV!!!

    bei drei in Sternschaltung betriebenen Drehspul- oder sonstigen) Instrumenten mit (idealerweise) gleichem Innenwiderstand
    kannst Du den Neutralleiter sogar weglassen, und es werden immer noch die vermeintlichen "Strangspannungen" von 230V angezeigt.

    Die Instrumente schaffen sich sozusagen einen eigenen Sternpunkt, der sich aber unter Last quasi beliebig verschieben lässt.

    Die geschilderte Situation mit drei Phasenkontrolleuchten hatte ich auch schon...
    Fatalerweise erst hinter einem Verteiler mit drei großen grünen Leuchten mit einem Tauchspul-Duspol gemessen (also nur ein grobes Schätzesen),
    Zum Glück doch noch kurz vor dem Aufstecken dann die Aufschrift 4G35 auf der Strippe entdeckt. Wäre fast ein teures Wochenende gewesen...

    Einziger verlässlicher Ausweg ist die erwähnte Schieflast, anders findet der Verteiler (bzw. die integrierten Digitalmultis) keine Bugs...

  • Weißes DMX Kabel

    • skyper
    • 27. September 2008 um 23:36

    bei DMX funzt auch LIYCY - schon kilometerweise auch auf großen Produktionen verbaut. Gibt es auch in sehr dünn,
    Ob in weiß statt hellgrau weiß ich nicht, allerdings kann man mit Dispersionsfarbe bei einer Festinstallation auch mal nachhelfen

  • CEE Stromverteiler

    • skyper
    • 24. September 2008 um 23:59

    was mich ja aufgrund der beständig auftauchenden Diskussion über den ominösen "Neutralleiterabriß" tatsächlich interessiert:

    a) wie oft ist Euch schon mal deswegen im laufenden Betrieb,
    also nicht aufgrund falscher Anschlüsse Equipment abgeraucht?

    b) welches Equipment war ursächlich für den Fehler?

    c) in welchem Erhaltungszustand war das Material, und wann hatte das Gerät das letzte Mal
    einen ordentlichen Service sowie VDE-Test gesehen?

    Grüße,

    Skyper

    (der gerade in der Summe rund 1,5 kA geklemmt, und sich dabei keine Gedanken über einen Neutralleiterabriß gemacht hat...)

  • Wer kennt diese Push-Pull Subwoofer?

    • skyper
    • 15. September 2008 um 13:29

    Anlaufadressen wären u.A:
    -> Sintron, die handeln mit McGee http://www.sintron.de/ - die alten Filzkisten scheint s aber nicht mehr zu geben
    -> HeikoCases http://www.heikocases.de , die haben zumindest früher mit McGee gehandelt, evtl. gibbet da noch antike Unterlagen
    -> hier gibt es ein weiteres Bild von der Kiste im Netz, Selbstbau ist also weniger wahrscheinlich: http://www.fast-elettronica.it/19176.jpg

    Ich tippe aber aufgrund des Baujahres des Speakers, dass der da auch original in der Kiste verbastelt war. Wie exakt die Kisten auf die Speaker gerechnet sind kann ich nicht sagen - aus dem Bauch heraus tippe ich aber mal auf eher weniger...
    (hatte selber ein paar Kisten des Herstellers, da entsprach Bassreflex = Loch in der Frontblende, so viel zum Thema Abstimmung...)

  • Erdung von Traversen ... wo ist die Grenze

    • skyper
    • 8. September 2008 um 01:04

    a) schön dass hier mal eine angeregte Diskussion stattfindet (auch wenn sich der Threadstarter bisher vornehm zurückhält...)
    b) schön dass es hier Kollegen gibt, die sich echt Gedanken um das korrekte Vorgehen machen
    (ich maße mir mal an dass ich auch einigermaßen Ahnung meiner Tätigkeit habe, aber ...)
    c) ...schade, dass aus meiner Sicht die Praxis doch meist eine andere ist...

    Ich stelle hier mal noch ein paar Gedanken zur Diskussion, vielleicht hilft sie ja die Situation in einzelnen Fällen zu verbessern.

    Ein Laka-Tester wird nie einen "Loadcheck" ersetzen können.
    (ich erlebe durchaus, dass Lakas noch vor dem Einbau tatsächlich einzeln gecheckt werden).
    Trotzdem findet man damit keine Verkabelungsfehler und defekte Leuchtmittel bei doppelter Kanalbelegung.
    Ferner versagt der Tester bei Tageslichtern, Neon, LED und Movinglights komplett.
    Auch ist der Test mit dem Adapter auf Laka zwar prinzipiell der richtige Ansatz, kostet bei entsprechender Anzahl an Strippen aber richtig viel Zeit.
    Außerdem gibt es Dinge, die man nicht so ohne weiteres einfach so testen kann - ein 8-Light sollte man nur testen wenn der Scroller auch Strom hat,
    Movinglights machen nur Sinn wenn der Booster auch Saft hat etc. )

    Der besagte "Trick" mit dem Phasenprüfer ist zwar ein durchaus sinnvoller Ansatz, schützt mich aber nur in der Sekunde, in der ich prüfe.
    Drückt jemand nur einen Augenblick später den Controller mit dem madingen Motor, hänge ich "guten Gewissens" wieder direkt am Netz.
    (und das Rig fährt ja nicht von Anfang an komplett, sondern alle xx Motoren wollen erst mal durchgefahren, angeschlagen und gelevelt sein)
    Ferner vertraue ich auch meinen Sicherheitsschuhen nicht wirklich. Blöde Zufälle gibt es immer.

    Ich kenne es durchaus, dass das Rig und die Lampen zuerst gebaut und ins Dach gezogen werden, und die Dimmer/Verteilungen
    u.U. erst Tage später eingebaut werden können. Dann wird meist auch erst der eigentliche Strom durch die Halle bereitgestellt.
    Bis dahin muss man sich dann doch wieder mit der oben beschriebenen Methode der Teststrombeschaffung begnügen.
    Dann kann es im ungünstigen Fall eben auch mal nur ohne RCD möglich sein.
    (oder man hat mal eine größere Anzahl Einzeltraversen, dann artet die Erdungsgeschichte zumindest in der Auf-/Abbauphase sowiso aus...)

    Ferner ist es nicht immer möglich das eigene, für alle Eventualitäten gepackte Toolcase dabeizuhaben.
    Bei kleinen Jobs übernimmt keiner die überproportionalen Frachtkosten, bei größeren Jobs muss das Ding teils mehrere Wochen vorher
    auf die Strasse/See. (ist zumindest bei mir so, da ich überregional tätig bin - irgendwo fehlt es dann eben)
    Mit gerade mal 20 Kilo Freigepäck im Flieger kann man da auch keine allzugroßen alternativen Sprünge machen,
    insbesondere da Kletterzeug meist nicht mehr kostenlos als Sportgepäck aufgegeben werden kann.

    Ob nun die kleine Garagenbude oder der Großverleiher das bessere Equipment hat will ich mal nicht sagen - schwarze Schafe gibt es überall.
    (Man soll ja hier auf der Messe in Nürnberg z.B. schon Dutzendweise Motoren einer großen Dry-Hire-Bude nicht aufbauen lassen haben,
    weil der TÜV ein halbes Jahr abgelaufen war...). Da kann man jetzt nicht mal pauschal über Garagenverleiher & Bauerntanz schimpfen,
    obwohl da der E-Check vermutlich noch seltener stattfindet als bei den "amtlichen"...


    yetiszaf:
    Man könnte die Tower und das Rig auch separat, also sternförmig erden. Ganz unmöglich wäre es also nicht. Es machen nur die wenigsten...

  • Caseersatz für 6xPAR 64 Floor

    • skyper
    • 7. September 2008 um 19:04

    schau mal nach Standard-Kunststoff-Industriekisten in 40x60 oder 80x60.

    Die 60x40 gibt es hier beispielsweise bei "OBI"

    oder bei größeren Mengen im Netz: http://www.auerdirect.de/de/produkte.php?&cat=1

  • Erdung von Traversen ... wo ist die Grenze

    • skyper
    • 5. September 2008 um 02:12

    wenn man jetzt päpstlicher als der Papst wäre könnte man behaupten, dass es notwendig wäre die Traverse solange zu erden,
    wie Saft auf den Motoren ist. In Russland würde ich mir das inzwischen tatsächlich überlegen...

    Ansonsten
    a) bist Du gegenüber "Erde" mit Deinem Endstufenausgang potentialfrei, d.h. solange Du nicht zwei Signalführende Adern kurzschließt
    bekommst Du auch keine geballert.
    (ist quasi wie ein Halogen-Seilsystem zu Hause, da kannst Du auch gefahrlos eine blanke Ader berühren, ohne vom Sockel zu stürzen)

    b) sind Deine Lautsprecher vermutlich aus Plastik oder Holz, demnach besteht keine Gefahr direkt spannungsführende Teile zu berühren

    c) würde ich mir den Streß diskussionslos schenken.
    Wozu willst Du ein nacktes Stück Traverse mit ein paar Lautsprechern dran erden??? (solange es nicht als Blitzableiter fungieren könnte)
    Das Bütec unter Deiner Front-PA wirst Du ja auch nicht in den Potentialausgleich einbeziehen,
    obwohl es einen Metallrahmen hat, und viele Boxen mit Speakonkabeln draufstehen. (und dazu noch in Griffweite ist)

  • Erdung von Traversen ... wo ist die Grenze

    • skyper
    • 4. September 2008 um 22:51

    meine Theorie sagt:

    sobald was elektrisches dranhängt (Schutzklasse 2 mal ausgenommen), muss auch ein Potentialausgleich statfinden. Punkt.

    Meine Praxiserfahrung sagt:
    geerdet wird nur recht selten.
    Einzelsteher noch eher als komplette Rigs, meist aber auch nur, wenn da jemand von der Halle explizit drauf besteht.
    Musiker genießen sowiso Narrenfreiheit, da brauchen wir uns keinen Illusionen hingeben.

    Wenn mal ein Rig geerdet wird, dann zum uninteressantesten Zeitpunkt, nämlich wenn der Zauber eigentlich vorbei ist,
    sprich das Rig schon längst auf Endhöhe gefahren ist.

    Meist sind erst dann die Dimmercities richtig verstromt (oder überhaupt erst gebaut),
    und ein geeigneter Anschlußpunkt für einen PE überhaupt zugänglich.
    (wenn es denn überhaupt eine Erdungsschraube gibt, die geeignet ist das Erdungskabel sicher aufzunehmen...
    Da fällt das theoretische Konstrukt aber ja bereits in 95% aller Fälle schon wieder zusammen.
    Falscher bzw. kein Kabelschuh, falscher Stehbolzendurchmesser, keine Flügelmutter/Schraubgriff etc. wäre auch nicht das erste Mal).

    Bis der Systemmann sich über diese Unzulänglichkeiten überhaupt aufregen kann, sind die Rigger aber schon längstens im Dach.
    Ein madiger Motor oder ein abgefaultes Kabel, und die Diskussion ist bereits beendet.
    Fazit: die reell stattfindende Erdungsheimerei ist in meinen persönlichen Augen tatsächlich zum großen Prozentsatz für die Tonne.
    (oder fürs Gewissen. Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint")

    Jeder Rigger wird Dir bestätigen, dass man als erstes morgens irgendeinen 32er aus einer Ecke zerrt, und Motoren durchfährt,
    während schon das erste Alu gedengelt wird. Dann wird der ganze Krempel Stück für Stück angeschlagen und
    auf Arbeitshöhe gefahren, damit die Kollegen vom Licht da schon mal Lampions dranbinden können.
    (bzw. die Kollegen von den Gewerken "Laut" und "grün" da ebenfalls Gewicht ins Dach bringen wollen)

    Den ersten Fehler hat man dabei schon gemacht.
    Z.B. wenn der Russische Generaldienstleister für Hängezeuge auf der Messe in Moskau die große grüne Taste drückt,
    steht erst mal das komplette Rig unter Saft. Merci vielmals.
    Und dabei hatten wir noch nicht eine einzige Lampe gehängt, geschweigedenn irgendwelchen
    Technikstrom am Start um irgendeine Form von Potentialausgleich anzubringen.
    Da schlägt die Praxis die Theorie zum ersten Mal.

    Die zweite Runde wird eingeläutet, wenn man den einzigen verfügbaren Strom (richtig, den 63er vom Nachbarstand... ) zum Testen stibitzt.
    Leider hat der keinen RCD, und wird über einen ebenfalls one RCD bestückten Split auf 32A runteradaptiert.
    Dann flugs aus einem 48er Schrank einen Dimmereinschub gemopst (richtig, der hat natürlich auch keinen RCD...)
    und dann schnell vor dem hochfahren die einzelnen Lakas und Lampen durchtesten. Schon wieder läuft man Gefahr,
    1000 m² Messerig unter Strom zu setzen. Ist aber die einzige Möglichkeit, weil das Zeug dem Messebauer schnellstmöglich
    aus den Füßen kommen muß, und man sonst das hundertfache an Zeit für die Fehlersuche/Behebung benötigt.

    Runde drei läutet der Hallenmeister ein, der kurz vor Aufbauende mal in Erscheinung tritt, und beiläufig was von
    "da muss aber noch eine Erdung hin" in den Raum sabbelt. Da steht der Kollege aber schon seit Stunden mit einem Bein im Knast.

    Die vorletzte Runde klingelt schließlich dann, wenn man das erste Mal das System komplett aufstecken kann weil die Messe endlich Strom liefert,
    und dabei feststellt, dass man zwar ein Erdungskabel gelegt hat, aber an keiner Verteilung eine geeignete Erdungsschraube dran ist.

    Final wird der ganze Mist dann irgendwann auch nochmal runtergelassen - wenn da noch einer an einen Potentialausgleich denkt - RESPEKT!!!


    Letztlich muss man dann doch darauf vertrauen, dass sich ein eventueller Fehlerstrom doch den Weg durch ein Laka richtung Erdmittelpunkt sucht.

    Meiner Erfahrung nach hapert es an mehreren Stellen:
    a) wird nicht ab der ersten Sekunde Alu in der Halle geerdet.
    b) weil nix da ist, woran man erden könnte.
    c) und oft nix da ist, womit man erden könnte, wenn man es denn wollte
    d) selbst wenn alles möglich wäre macht man es auch nicht - weil dazu im Geiste keine Zeit ist.

    e) Es gibt durchaus auch komplexere Aufbauten, da ufert der Aufwand ins bodenlose aus.
    Wenn man mal zwanzig Einzeltraversen hängen hat müsste man ja zunächst jede einzeln vom Controller aus erden,
    dann eine Erdung aus dem Dach heraus über das System vornehmen, und schließlich sicherstellen,
    dass erst danach Saft auf irgendwas gegeben wird. Meistens ist man ja schon froh, wenn man irgendwo Strom zum Lampentesten findet.
    Koordiniere das mal mit dem Produktionsleiter, dem Headrigger, dem Systemmann, der Crew von der Nachtschicht,
    den anderen Gewerken, dem Messebauer und erkläre danach dem Kunden den Mehraufwand...

    (Kurz gesprochen: es wird floppen...)


    Hoffentlich stelle ich hier nur eine Einzelmeinung und Verkettung unglücklister Umstände dar -
    tatsächlich habe ich aber genau diese Problematiken rund um den Globus erleben dürfen
    (auch im ach so gesitteten und zivilisierten Festlandeuropa...).
    Vielleicht kann ja jemand positiveres berichten, ich bezweifle es aber ernsthaft.

    So schön theoretische Betrachtungen auch sein mögen :D

  • Welcher Klettergurt

    • skyper
    • 4. September 2008 um 12:37

    Moin,

    Petzl bietet ebenfalls verschiedene Sitzgurte an, die durch ein zusätzliches Brustgeschirr zu einem vollwertigen Arbeitsgurt
    nach den einschlägigen Din/EN Zertifizierungen aufgerüstet werden können.
    Je nach Modell gibt es dann auch verschiedene "Anschlagpunkte".

    Wie Skyworker schon sagte, muss der Gurt zu Dir passen, da würde ich die Kohle und den Hersteller mal weit hinten anstellen.
    Wenn Du öfters damit arbeitest macht sich der Tragekomfort des perfekt passenden Gurtes sehr schnell bezahlt.
    (Beispielsweise sagt man einigen Petzl-Gurten nach dass sie im Halsbereich etwas unangenehm sind,
    weshalb das Tragen eines Poloshirtes empfohlen wird)
    Ich würde an Deiner Stelle mal ein paar Rigger oder Industriekletterer kontaktieren,
    und versuchen dort mal ein "Probesitzen" zu veranstalten.
    Nachdem Du in Hamburg sitzt wäre Überkopf vielleicht eine sinnvolle Anlaufadresse.

    Auch wenn die Kostenfrage erfahrungsgemäß trotzdem eine Rolle bei der Anschaffung spielt sei angemerkt,
    dass unterschiedliche Hersteller u.U. auch verschiedene Lebensdauern bis zur Ablegereife/Garantieende angeben.*


    *die Ablegereife kann natürlich abhängig von Beschädigungen oder intensiver Nutzung wesentlich früher eintreten!


    Wenn Du mehr Infos zum Thema Gurte & Hersteller allgemein brauchst sind hier noch zwei halbwegs ergiebige Threads:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=59374
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=43234

  • Suche 25m und 19m Kreise

    • skyper
    • 2. September 2008 um 22:45

    http://www.atv-media.de hat einen 18m Thomas-Kreis 4-Punkt rumfleuchen... (ca. 50cmx40cm im Querschnitt wenn ich nicht total daneben liege...)

    Sag ihnen schöne Grüße vom Kupferkönig, dann wissen sie von wem es kommt :)

  • DMX handgerät

    • skyper
    • 31. August 2008 um 21:21

    zwischen dem Junior und den genannten DMX-Testern liegt preislich etwa der Faktor zwei bis drei, die sind also deutlich teurer.
    Problem bei fast allen DMX-Testern ist das gleichzeitige Ansteuern mehrer Kanäle, was ja beim Lite-Puter stressfrei geht.
    (habe selber einen in der Toolbox, und finde das Ding genial...)

    Wenn es um einen reinen DMX-Tester geht gibt es sicher auch andere Alternativen, mit Fader ist der Soundlight imho der einzige am Markt.

  • DMX handgerät

    • skyper
    • 31. August 2008 um 17:19

    auf http://www.liteputer.com.tw mal das Stichwort "Junior" in die Suche eintippen.
    wäre gerade das kleinste Pult mit numerischer Tastatur, das mir einfällt.
    Hat auch sonst ein paar pfiffige Features wie einen eingebauten DMX-Merger (HTP) und Akkubetrieb...
    außerdem preislich überschaubar. Finde gerade leider keinen Händler mehr im Netz, aber evtl. hast Du mehr Glück...

  • Schaumstoff hinter Gitter!

    • skyper
    • 29. August 2008 um 15:50

    http://www.mevaco.de/Hv.515.0.html?&L=0

    leider keine Ahnung was das kostet...

  • I don't need that, 2.0

    • skyper
    • 29. August 2008 um 01:18
    Zitat von "Christian_Thomas"

    Edith sagt: Vor sechs Wochen wusste ich noch nich, wie man Dibblominschinör schreibt, jetz bin ich selbst eins!

    welch inflationär gebrauchter Begriff...

  • UHF und Russland

    • skyper
    • 26. August 2008 um 16:09

    Audiobug:
    Das klingt ja möglicherweise nach blauen Häubchen für die Schuhe...

    Tröste Dich, wir hatten bei der Strecke vom Hotel zum Flughafen auch Schwankungen von über 100% im Tarif bei vergleichbaren Bedingungen...

    Guck mal in Halle 3 (oder letzte Halle der 2???) die Stände rund um "BYD Build Your Dream" an.
    Ist auf der Seite vom Ladehof in der linken Hallenecke...
    (der russische Stand rechts neben BYD
    schießt für mich mit der Abhängemethode für Messetruss den Vogel ab,
    der Stand davor mit dem "Männer-Bridle" ist aber auch ganz gut...
    Dass ansonsten Petzl ordentliche Produkte macht ist ja hinlänglich bekannt ... )

    Auch recht hübsch anzusehen von der Restaurantebene in Halle 3 aus ist das handgeschweißte "Kinder"-Thomas
    mit der leichten Welligkeit über die Standbreite bei Infiniti :)

    Falls jemand ein ablegereifes 3m Stück und ein "T" aus Prolyte H30D in schwarz benötigt, könnte ich einen Kontakt vermitteln ;)
    (Man muss beim fahren von 24 Motoren ja auch nicht unbedingt alles im Blick haben
    und kann trotz deutlicher Lautzeichen der umstehenden Personen mal eine Ecke des Rigs separat um 1,5m anheben...


    Wir haben unserer Local-Company fürs Preselicht übrigens gestern Nacht noch kurz die Quittung für das hässliche Material,
    die in keiner Facette vorhandene Kooperatioonsbereitschaft und die unzureichende Vorbereitung überreicht:
    alle Leitern ins Leergut, den Scherenlift abgesperrt, und den Personengenie an der Standkonstruktion angekettet.
    Blöd, dass die Jungs keine Klettersachen, Seile oder sonstiges für Höhenzugang dabeihaben zum Wackellampen und LEDs tauschen...
    Und dafür haben sie uns auch noch den ganzen Tag zugucken müssen beim leuchten :D

  • Beleuchtungstechniken

    • skyper
    • 21. August 2008 um 01:20

    a) Literatur-Klassiker: Max Keller - Faszination Licht. Geht ziemlich gut auf die Problematik ein, ist aber in weiten Teilen sehr "künstlerisch" und nicht gerade ein Schnäppchen.
    Als Alternative mal versuchen an einen alten Procon-Katalog zu kommen - da war hinten auszugsweise Max Kellers "Faszination Licht" abgedruckt,
    insbesondere eine kleine Bühne mit diversen Lampenpositionen und dem damit zu erzielenden Ergebnis. (zumindest in der Ausgabe 1999/2000)
    dazu nochmal ein Kopf als Beleuchtungsobjekt sowie einige interessante technische Erklärungen. Evtl. hat ja ein Azubi-Kollege Zugriff auf das Ding.

    b) ein paar Basics zur Beleuchtung:
    Licht von vorne macht grundsätzlich hell,
    je steiler, desto weniger Blendung, je flacher, desto weniger Schatten im Gesicht, aber Streulicht/Schatten auf der Rückwand.
    funktionelle Daumengröße für Frontlicht ist so irgendwas zwischen 30 und 60° Einfallswinkel.

    Licht von hinten oben (Spitzlicht) schafft Konturen bzw. Räumlichkeit - die Person hebt sich vom Hintergrund ab.
    Besonders gut macht sich das im Kamerabild - wenn man einen "Heiligenschein" sieht, ist es aber gerade etwas zu viel Spitzlicht,
    die Person scheint an den Rändern zu brennen.
    Spitzlicht ist imho eigentlich immer angebracht, man kann es erfahrungsgemäß so steil leuchten,
    dass auch in der ersten Reihe niemand ernstlich geblendet wird, bei Konzerten kann man darauf natürlich verzichten.

    Frontlicht Schräg von der Seite geleuchtet erlaubt eine gleichmäßigere Ausleuchtung der Person auch von Blickwinkeln außerhalb der Mittelachse der Bühne,
    wenn die Person den Kopf dreht, hat sie nicht sofort das halbe Gesicht im Dunkeln.

    Quer von der Seite geleuchtet (Gassenlicht) erzielt starke Schatten im Gesicht, ist also eher als Effekt einzusetzen,
    für Industrie oder Kamerabild dagegen zu stark oder gar alleine eingesetzt unvorteilhaft.

    Im Theater dagegen kann man so die Bühne in mehrere Ebenen aufteilen, in/aus denen evtl. Akteuere mit einem
    Schritt auftauchen/verschwinden können, oder Personen/Dinge ohne sichtbaren Schattenwurf anleuchten.

    Wenn das Frontlicht zu steil von oben einfällt macht es u.U. Sinn, von unten etwas den "Augenringen" entgegenzuwirken,
    dann sieht auch ein Kamerabild nicht allzu gruselig aus.
    (sieht man z.B. bei großen Open-Air-Bühnen öfters, da hier das Frontlicht nur unwesentlich vor der Bühnenkante hängt,
    und damit sehr steil eintrifft.
    Gerade bei TV-Aufzeichungen hätte man sonst zu wenig Licht an der Bühnenkante für ein brauchbares Bild)

    Licht direkt von vorne ist meistens bei den Akteuren recht unerwünscht, da es extrem blendet. (Es sei denn, es werden Follows eingesetzt - dann ist das aber vorher mit dem Künstler geklärt.)


    c) meine Erfahrungen/Vorlieben sind so grob:

    Podium/Redner/Solisten (also Standard-Industriezeug):
    Einzelne Zonen definieren, die separat geregelt werden können. Fixe Positionen wie Rednerpult eher "eng" leuchten aber ohne harte Ränder,
    Tische/Sitzggruppen eher großzügig leuchten.
    Dazu noch die Möglichkeit offenlassen "überall hell", wenn sich frei auf der Bühne bewegt wird, sowie Seiten/Spitzlicht zur Konturierung.

    Kameraeinsatz:
    "Flächenbrand" - alles was da ist so weich wie möglich, und so gleichmäßig wie möglich.
    Kameras reagieren sehr empfindlich auf Helligkeitsunterschiede, wenn man im Schwenk keine Unregelmäßigkeiten sieht,
    ist das für das bloße Auge besser als nötig.
    Spitzlicht ist hier immer ratsam, wenn angemessen eingesetzt.

    Rock&Roll:
    hier reichen selbst bei größeren Bühnen wenige Stufenlinsen in der Front als Aufheller, der Rest erfolgt dann über die Effekt(Licht)-Hascherei.
    Gerade bei den Mini-Dingern mit 2x 6-er Bar in der Front wirken imho noch zwei Fluter oder Stufenlinsen
    zusätzlich von vorne wahre Wunder, und verhindern allzutiefe "Löcher".

    Theater:
    hier bist Du alleine mit Deiner Kreativität und dem verfügbaren Material gefragt, da kann man wenig Tipps geben.
    Ich persönlich finde (wenn die Truppe das ermöglicht und es zum Stück passt) relativ eng geleuchtete Szenen schöner,
    als den pauschalen "Flächenbrand".
    Ferner kann man alleine mit der Helligkeit zwischen zehn und hundert Prozent Stimmungen von
    abgrundtief traurig bis extrem fröhlich erscheinen lassen - das hängt aber vom Feingefühl und Timing des Pultmannes ab.
    Mit kreativen Ideen und überlegtem Einsatz von Effekten ist imho mehr zu machen als mit purer Materialschlacht.


    d) zum lernen und "abkupfern", insbesondere im Bereich Theater:
    Ziemlich viel Input bekommt man auf Theater- und Kleinkunstfestivals,
    sowie in den kleineren Theatern bei Gastauftritten von Ensembles.
    Die Stadthalle mit dem Hausmeister als Teilzeitlichttechniker und festem Besteck ist dafür evtl. nicht so geeignet,
    da ist oft das Setup "wie seit 20 Jahren"
    Die großen Theater sind sicher immer eine gute Adresse, zu nachexperimentieren aber meist viel zu gut ausgestattet.

    Sehr cool fand ich immer Theater/Kleinkunstfestivals, dafür werden gerne Lokalitäten für vielleicht 100 bis 500 Besucher genutzt.
    Rahmenbedingungen sind eigentlich immer: wenig Zeit, wenig Material, mitreisende Techniker und sehr vielseitiges Programm -
    also für Dich maximaler Input in kurzer Zeit, was man mit überschaubarer Technik machen kann.
    Ähnliches gilt für Schülertheater - da gibt es durchaus hervorragende Aufführungen und vielseitige Festivals, meist auch noch für sehr kleines Geld.

  • Schaumstoff hinter Gitter!

    • skyper
    • 20. August 2008 um 23:25

    ich hatte hier mal meine Methode geschildert...

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=69875

  • Markieren von Traversen

    • skyper
    • 15. August 2008 um 23:41

    entweder Isolierband, oder breite farbige Kabelbinder an den Bracings anbringen. Um Verletzungen zu vermeiden sauber abschneiden!
    Oder altmodisch mit Sprühdose kennzeichnen...

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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