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Anschlussfrage

  • pattif
  • 4. November 2008 um 17:21
  • pattif
    Beiträge
    40
    • 4. November 2008 um 17:21
    • #1

    Hallo,

    kann mir jemand meine Frage beantworten, die sich bei der folgenden Schilderung stellt?

    Ich habe 3 Lautsprecher, 2 kleine Topteile (Fullrange) á 4Ohm parallel auf eine Speakonbuchse (auf einem Ständer zusammen) angeschlossen (ergibt eine Gesamtimpedanz von 2Ohm).
    Jetzt will ich noch ein Subwoofer á 4Ohm(mit interner FW) dazwischen hängen. Wenn ich nun den auch noch parallel anschliesse bekomme ich 1,3Ohm Gesamtwiderstand (was zu klein ist für Dauergebrauch an einem Endstufenkanal).
    Deshalb wollte ich den Subwoofer in Reihe zu den 2 parallelen Topteilen anschliessen. Dann würde ich bei 4Ohm Gesamtwiderstand zurück kommen.

    Dabei stellt sich mir jetzt die Frage: Das Signal läuft ja jetzt durch die int. Subwooferweiche, bedeutet das die Topteile bekommen auch nur noch die Frequenzen die der Subwoofer kriegt (also bis 120Hz)??? Oder kommt doch die ganze Frequenzbreite durch (da ja nur eine Polarität durch die Weiche geht)?

    Danke Euch Experten jetzt schon
    PattiF

  • PhilipX
    Beiträge
    28
    • 4. November 2008 um 18:06
    • #2

    also wenn du nun

    AMP --------------------------(8Ohm)-Sub-------------------------------
    | | |
    |----------------------------------------------------------Box1--Box2----


    also wenn du nun den Subwoofer Paralel zu den Tops in Reihe packst
    hast du 4 ohm, die Bässe gehen an alle, da kommt es dann auf die Interne
    Weiche an, rate ich dir aber nicht, oder nur weniger da eine ungleiche
    last verteilung hast, sprich am sub kommt 100% des Signals an, und jeder
    der Tops bekommt nur 50% der leistung...

    sprich wenn du 200W rein ballerst bekommt der sub 200, und jedes der tops nur 100W....ist halt die frage obs noch klingt, gehen wirds bestimmt,
    problem ist dann halt nur mit dm Sterio betrieb du kannst den subwoofer
    nur auf den Rechten oder nr auf den Linken packen,

    mach es doch so : subwoofer Rechts
    undauf den Linken kanal paralel deine beiden Tops (mono)

    dann hast du das problem nicht mehr..

  • pattif
    Beiträge
    40
    • 4. November 2008 um 18:51
    • #3

    also mein Subwoofer ist mit 2 Doppelschwingspulenchassis bestückt, d.h. ich kann ihn auch in beide Kanale einbauen.

    Du meinst also ich soll die Tops in Reihe und den Sub parallel davor anschliessen.

    Warum geht´s nicht so wie vorgeschlagen hab? Kriegen dann die Tops nnur noch Bässe ab und der Rest ist verloren?

    Und sorry, aber deine graphische Erklärung versteh ich nicht (vielleicht verschoben?)

  • robing
    Verifiziert
    Beiträge
    188
    • 4. November 2008 um 19:08
    • #4

    Hallo,

    ich würde dir dringend davon abraten irgendwelche Lautsprecher zueinander in Reihe zu schalten.
    Wenn deine Tops parallel 4 Ohm haben, dein Sub 4 Ohm und du schaltest nun den Sub in Reihe zu den beiden Tops bekommst du 8Ohm, die Impedanzen addieren sich in einer Reihenschaltung.
    Zudem kommt es wie schon bemerkt noch auf die Frequenzweichen an, hier können je nach Anschluss ziemliche Sauereien entstehen.

    Nimm lieber einen zweiten Endstufenkanal für den Bass her, das gibt dir zudem eine bessere Möglichkeit die Pegel von Tops und Sub zueinander anzupassen.

    Viele Grüße
    Robin

    Eine Bühne ist immer so lange schön und aufgeräumt bis die Musiker kommen...

  • ewok
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    7
    Beiträge
    2.541
    • 4. November 2008 um 19:55
    • #5

    Wenn du einen Subwoofer mit integrierter Weiche hast, ist alles in bester Ordnung. Du kannst deine Topteile an den Top-Ausgang des Subwoofers anschließen.

    Folgendes passiert hierbei: Die Impedanz einer Lautsprecherbox ist kein "echter" ohmscher Wiederstand, sondern das Ergebnis des Zusammenspiels aller Komponenten in den Boxen (also Lautsprecher UND Weiche). Die Impedanz einer Box ist auch nicht für alle Frequenzen gleich, sie schwankt vielmehr um einen Mittelwert, der dann aufgedruckt wird, also bei dir zB 4 Ohm. Für einzelne Frequenzen kann das aber auch mal 2 Ohm sein und der Hochtöner schützt sich selbst, in dem er mit zunehmender Frequenz hochohmig wird... also eine wilde Linie und kein fester Wert...

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:IMPEDANZ.png&filetimestamp=20081005152719


    Nehmen wir zum Erklären eine 2-Wege Box: Die Weiche trennt die tiefen Frequenzen ab und gibt sie an einen Tieftöner weiter. Für hohe Frequenzen ist ein anderer Zweig durchlässig und führt diese Signalanteile dem Hochtöner zu.
    Bei tiefen Frequenzen "sieht" die Endstufe als nur den Tieftöner und arbeitet nur gegen seinen Widerstand. Der Hochtöner spielt in diesem Moment für die Impedanz keine Rolle. Bei hohen Tönen entsprechend umgekehrt.
    Sind sowohl TT und HT zB 4-Ohm-Modelle, ist die Gesamtimpedanz der Box nachher auch ungefähr 4 Ohm!
    (In Wirklichkeit ist das etwas komplexer, insbesondere im Übergangsbereich, also da, wo sich die beiden LSP das Signal teilen, ist das mehr Schweinerei :) Aber für das allgemeine Verständnis ist das erstmal egal.)

    Erst wenn du 2 Lautsprecher(boxen) parallel schaltest, die den selben Frequenzbereich für sich beanspruchen (also zB deine 2 Topteile), "sieht" der Verstärker für jede Frequenz BEIDE Lautsprecher, die sich das Signal quasi teilen => halber Widerstand.

    Packst du nun noch einen Subwoofer darunter, der wiederum etwas von dem Signal untenrum "abzweigt" und seinem TT zuführt, werden die Topteile aus Sicht des Verstärkers für diesen Frequenzbereich quasi ausgeblendet. "Untenrum" ist also nur die Impedanz des Subs Maßgeblich, "oben" nur die der Tops....
    Also das selbe Prinzip wie schon in der 2-Wege-Box.

    Also würde ich mal (ohne deine LSP zu kennen) folgendes vorschlagen:

    Amp L => Subwoofer IN L => Subwoofer OUT L => 2 Tops parallel
    Amp R => Subwoofer IN R => Subwoofer OUT R => 2 Tops parallel

    Damit hast du eine Impedanz im Subbereich von 4 Ohm und im Topbereich wie bisher von 2 Ohm

    ______________________________

    Eine Reihenschaltung von verschiedenen Boxen geht selten gut. Erst recht, wenn im Subwoofer eine Weiche werkelt, die in der Reihenschaltung mit den Topteilen zu unvorhersehbaren Ergebnissen führt...

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • PhilipX
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    • 4. November 2008 um 21:06
    • #6

    musst du wissen, würde den subwoofer trozdem nur mono betreiben,
    nicht mit L&R anfangen, kann mir nicht vorstellen das die weiche das so gut zusammen bekommt das rechte und linke signal, es kann aj auch sein wenn die bässe unterschiedlich auf die seiten verteilt sind das ein doppelschwinger dann gegen dasandere signal arbeitet, laufen wirds sicher, nur machen würde ich es eher weniger, teil lieber den rechten und linken kanal auf, eine seite subwoofer, andere seite die 2 tops paralel...

  • Online
    skyper
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    • 5. November 2008 um 07:36
    • #7

    Die Trennfrequenz bzw. das Übergangsverhalten einer passiven Frequenzweiche hängt aber auch stark von der Impedanz ab.
    Sollte der Subwoofer tatsächlich einen "geweichten" Top-Output haben, (was bisher ja noch ungeklärt ist), dann ist dieser
    mit Sicherheit nicht für 2 Ohm gerechnet, sondern eher für 4 oder vermutlich sogar 8.
    Es kann also weiterhin passieren, dass die Endstufe an einer viel zu geringen impedanz in einzelnen Frequenzbereichen arbeitet.
    Außerdem ist ein Impedqanzverlauf vom Zustand "linear" meilenweit entfernt, es kann also durchaus sein,
    dass bei jeder Box teils Impedanzminima weit unterhalb der Nennimpedanz auftreten.
    Wenn Du hier dann nochmal weitere Boxen parallel schaltest, könnte der Amp das irgendwann nicht mehr allzu witzig finden.

    Die Sache mit Subwoofer und Topteil in Serie schalten wird ebenfalls nur suboptimal funktionieren, da die Induktivität der Schwingspule
    als passiver Tiefpaß für die Topteile wirkt, und damit den Frequenzbereich nach oben hin beschränken wird.

    Fazit: für eine saubere Lösung solltest Du Dir den Luxus einer zweiten Endstufe (und ggf. einer aktiven Frequeenzweiche/Prozessor) leisten.
    Oder anders ausgedrückt: stelle keine Fragen, auf die Du die Antwort nicht hören willst...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • pattif
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    • 5. November 2008 um 08:47
    • #8

    Vielen Dank für die vielen verschieden Antworten!

    Leider lässt sich nur eins daraus eindeutig rauslesen... Ich werde den Sub wohl mit einem aktiven Subwoofermodul austatten damit das eine saubere funktionierende Lösung ergibt.

    Grüssle
    PattiF

  • treibsand
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    • 5. November 2008 um 10:42
    • #9

    Naja, 4 Ohm Sub und 4 Ohm Top klingt schon mal einigermaßen schlüssig.
    Wenn das dann noch ein Doppelschwingspulen Sub ist, würde es ja fast Sinn machen :!:
    Lass uns doch mal ein paar mehr Details über Hersteller, Typ usw. wissen, vielleicht gibt's da dann ja einen schlauen Tip.

    Für mich klingt das auf den ersten Blick wie eine Satellitenlösung in Stereo.
    Das kannst du dann doch auch so anschliessen, oder?
    Also zwei Endstufenkanäle und jeweils ein Top hinter dem Sub durchgeschliffen.

    Ist aber IMHO eher was für http://www.Party-PA.de

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • pattif
    Beiträge
    40
    • 9. November 2008 um 13:25
    • #10

    Also die Tops sind Zeck42 und das Subchassis ist von Peerless (ich weiß die Bezeichnung leider nicht).

    Ich werde jetzt ein aktives Subwoofermodul einbauen und löse auf diese Weise damit das Problem.

    Danke trotzdem für die vielen Antworten!

    Grüssle
    PattiF

    PS: man könnte es als party-pa sehen, es ist halt die kleinste Anlage die ich hab, aber die macht auch Sinn und verrichtet brav und unauffällig ihren Dienst bei kleinen VA´s

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