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Beiträge von skyper

  • Stromverbrauch VA mit 1000 Leuten Licht Ton Catering

    • skyper
    • 15. August 2008 um 12:36

    Glühlicht würde ich mit etwa 25-50% während der Veranstaltunsdauer ab Einlaß veranschlagen,
    Entladungslampen natürlich mit 100% ab Einschalten
    (und lieber großzügig rechnen, also ca. Faktor 1,5-2 auf die angegebene Leuctmittelleistung)

    Dazu die Zeit beim Einleuchten/programmieren, da kenne ich Eure Zeitpläne nicht,
    Glühlicht geschätzt auch noch mal 15-30% über die Dauer ab Fertigstellung,
    dazu Wackler/Entladungslampen mit 100% (daran wird ja erfahrunsgemäß länger programmiert).

    Video wird vermutlich recht konstant "an" sein (wenn keine LED im Spiel ist) während der Show,
    und bei der Vorbereitung/Proben kommt es sicher sehr auf den Inhalt und die damit verbundenen Korrekturen an
    (Kamerabild, Präsentationen oder Imagefilme etc...),
    da würde ich aber einiges an Zeit veranschlagen, die das Material in Betrieb ist

    Den Stromverbrauch der Tontechnik übertrumpfst Du vermutlich locker mit vier Floorspots an der Bühnenrückseite :) -
    den würde ich mal außen vorlassen, das sind eher "Peanuts"

    Der Caterer ist vermutlich am einfachsten einzuschätzen (da er im Regelfall nicht vor Ort kocht):
    Wann fängt er in der Küche an?
    Wann wird der letzte Gang serviert?

    Die Zeit dazwischen mit 100% annehmen (Konvektomaten, Friteuse, Warmhalteplatten etc. werden da ziemlich durchgehend in Betrieb sein),
    Kleinzeug danach wie Kaffemaschine, Espressobar, Kühlschränke etc. sollten in obigem Verbrauch mit drin sein.

    Den Begriff "sonstiges" mußt Du wohl selber einschätzen :)
    dazu kommt evtl. noch Euer "Local Catering", da sind 2-3kW x Anwesenheitsdauer vielleicht angemessen.


    Bin mal auf andere Meinungen gespannt...

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • skyper
    • 14. August 2008 um 14:44

    DirkB:
    was mich aus rein technischer Sicht noch interessieren würde:

    wie verteilst Du die 250A nach Deinem Trafo?
    Funktionieren Deine Racks alle auf CEE/Schuko einphasig, oder hast Du da noch ein anderes System am Start?


    Danke im Voraus,

    Skyper

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • skyper
    • 13. August 2008 um 10:10

    DirkB:

    abgebrannte Technik kann ich dem Auftraggeber durch einen Fehler in der Stromversorgung erklären, und danach dem Stromversorger bzw. meinem Auftraggeber die Schuld zuweisen, dass das Equipment nicht ordnungsgemäß gewartet bzw. installiert war. Wenn die Anlage für den Kunden mit beschränktem Einblick "einfach so" abschaltet, war das mein letzter Job. Wenn ich ihm einen brennenden Verteiler präsentieren kann, sieht die Lage anders aus, dann sprechen wir von einem "technischen Defekt" - der ist so kontrovers es klingen mag leichter verständlich...

    Die betreffende Firma ist meiner und analog der Meinung diverser Kollegen nach der Dienstleister mit dem besten & bestgewartetstem Equipment in Deutschland...

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • skyper
    • 13. August 2008 um 06:31

    Da meiner bescheidenen Meinung nach die Diskussion hier ein wenig ins theoretische abdriftet, würde ich gerne mal ein paar Meinungen zum
    "gemeinen Neutralleiterabriß in der Praxis" einholen. Angesichts tausender Verteiler ohne Neutralleiterüberwachung im tagtäglichen Einsatz
    interessiert mich besonders:


    wo fault Euch denn so im Regelfall der Neutralleiter ab, bzw. wo erwartet Ihr den gefürchteten Neutralleiterabriß?

    - im Kraftwerk/Hauptzuleitung der Veranstaltungsstätte?
    -> dann rentiert es sich natürlich einige Zentner Kupfer und Trafobleche mit sich herumzuschleppen,
    und den Neutralleiter durch Dreieck-Dreieck einfach wegzurelaxen...
    (abgesehen von eventuell anderen Vorteilen wie einer besseren Abkopplung von Störungen auf dem Hauptnetz z.B. verursacht durch Dimmer und EVGs)
    Dafür klappt dann das System ziemlich zusammen, wenn eingangsseitig eine Phase fällt...

    - in der mitgebrachten 400A Powerlock-Hauptverteilung?
    -> dann muss aber jeder nachgeschaltete Verteiler eine eigene Schutzschaltung haben,
    denn nur wenn die Zuleitung madig ist, würde die Schutzschaltung greifen.
    Die Frage ist nur, ob bis hier hin tatsächlich grobe Fehler zu erwarten sind,
    wenn sich nicht gerade ein Stapler im Anschlußkasten des Aggregats verheddert,
    oder eine volle Gibo auf den Kabelsträngen absetzt...
    (Schraube vergessen oder Powerlock nicht richtig gesteckt sollten bei ordentlicher Arbeitsweise ja ausscheiden)

    - in irgendeiner 32A auf Kleingedöns-Verteilung?
    -> die wird auf jeden Job mitgezerrt und irgendwo auf die Bühne geknallt, und leidet mechanisch vermutlich am stärksten.
    Gerade da wird die Überwachungsschaltung den Kaufpreis der Verteilung vermutlich übersteigen,
    und damit aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht erst eingebaut werden...

    Meiner bescheidenen Meinung nach wäre es wesentlich effektiver, die eingesetzten Kabel + Verteiler regelmäßig zu prüfen,
    und dabei auch die internen Schraubverbindungen sowie die Kontakte im Anschlußstecker mal nachzuziehen.
    Die meisten Fehler entstehen imho durch schlecht gewartetes Material und "Geiz ist geil"-Chinaböller-Verteilungen,
    und nicht durch abgerauchte Hauptverteiler.
    Ferner vielleicht noch durch systembedingte Fehler, wie bis zur Kotzgrenze belastete 63/125A-Stecker,
    das kann man aber bereits vorab bei der Planung berücksichtigen.

    Noch so ein kleiner Gedankengang zur Nullpunktverschiebung:
    Je nach Länge der Zuleitung und Stromstärke kommen da ja evtl. zwische PE und N ein paar Volt zusammen,
    ohne das tatsächlich ein Fehlerfall bzw. N-Abriß vorliegt. Mir wäre das glaube ich zu heikel,
    beim Einstellen meiner Schutzschaltung vorherzusagen, wo der Schwellwert zwischen
    "Ende meiner Karriere" und "elektrischer Katastrophe" anzusiedeln ist...
    (Es gibt durchaus professionelle Firmen, die die "Sternpunktverschiebungsanzeige"
    in ihren Verteilern wieder ausgebaut haben...)

  • UHF und Russland

    • skyper
    • 11. August 2008 um 18:33

    http://www.gowicon.de/kontakt.htm

    kontaktiere mal Gerd Trappmann, der hat im Juni in Russland für eine Veranstaltung ein größeres temporäres W-Lan Netzwerk hochgezogen,
    und sich dabei auch mit den Behörden irgendwie arrangiert bzw. das ignoriert (?).
    (ging dabei auch um verschiedene Frequenzbereiche, er könnte da einigermaßen bescheidwissen was genehmigungspflichtig ist, und was nicht)

    Sag ihm einfach einen schönen Gruß vom längsten der "Beach Boys"...

  • Strom für Frankreich

    • skyper
    • 4. August 2008 um 20:38

    sorry, da stand ich jetzt wohl mal echt auf der Strippe... *stirnklatsch*

    Ihr nehmt doch alle Drogen,
    UND IMMER DIESER LÄRM!!!

  • Strom für Frankreich

    • skyper
    • 4. August 2008 um 12:52
    Zitat von "mringhoff"

    wenn aber die DOSE den Stift hat, dann stört mich das aber schon... :)

    deswegen habe ich kilometerweise Schukos mit ausschließlich "Stift"-kompatiblen Steckern...
    dann bekommt man z.B. nicht bei jeder Plugbox von AE* wieder Schweißausbrüche :)

  • Strom für Frankreich

    • skyper
    • 29. Juli 2008 um 21:57

    ich sehe das Problem gerade nicht - der französische Stecker passt doch incl. Schutzkontakt in die germanische Dose.
    Blöd wird es nur, wenn Du versuchst Deinen eigenen Froschschenkelgrill an eine französische Dose anzuschließen, dann könnte der Stift stören.

    Also einfach den Backlinestrom selber legen, und dann den Franzosen nur seine Endverbraucher stecken lassen...

  • Suche Striplight

    • skyper
    • 29. Juli 2008 um 21:42

    mal bei Showtec in Köln anklopfen oder bei Popcorn in Hamburg...

  • Endstücke für Alu-Rechteckrohr

    • skyper
    • 29. Juli 2008 um 04:13

    da solltest Du z.B. bei Würth fündig werden...

    Best Nr. 0590 80 40

    Ansonsten im gut sortierten Metallhandel.

  • Traversen erden

    • skyper
    • 23. Juli 2008 um 22:02

    bemi: Ich würde das Pferd evtl. andersherum aufzäumen:

    Was spricht dagegen, die Steher und das Dach mit getrennten Kabeln zu erden? Dann kannst Du die Erde fürs Dach einfach separat mitfahren.
    Eine 16...35mm²-Schnur kostet ja nicht die Welt (und muss für meinen Geschmack auch nicht zwangsweise H07RN-F sein, sondern einfache grün-gelbe Verlegeleitung),
    an der Trusseite mit Erdungsschelle oder Halfcoupler, auf der Verteilerseite vermutlich direkt mittels Ringöse auf Erdschraube am Verteiler oder Erdspieß befestigt, und allen wäre Genüge getan.

    Ansonsten einen Meter Erdungskabel mit biedseitigem Coupler, und der Rigger setzt dann beim Safen einfach die Verbindung am Sleeveblock.
    (und macht sie bevorzugt vor dem runterfahren auch wieder weg :) )
    Allerdings bekommt er dann das volle Brett wenn tatsächlich ein Fehler im isolierten Dach anliegt, also evtl. doch besser separat erden...

  • Case Labels Vorlage

    • skyper
    • 21. Juli 2008 um 14:10

    Was spricht dagegen, das Ding mittels Excel einfach selber zu gestalten?
    (mit der Funktion Zellen verbinden sollte da ja das Design recht flexibel machbar sein)

    Wahlweise auch auf Powerpoint ausweichen, da kann man recht schnell Größen und Proportionen anpassen, Grafiken einfügen etc. Wenn Du dann das ganze über das Papier/Seitenformat in die richtige Größe drückst ist der Käse ja quasi gegessen.

  • Halogenbaustellenlampen dimmen?

    • skyper
    • 5. Juli 2008 um 21:18

    wenn dieTeile eine Weile zum "hochfahren" brauchen sind es wohl eher Entladungslampen.

    Halogenfluter kannst Du problemlos dimmen...

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • skyper
    • 5. Juli 2008 um 19:13

    dem Trend zum analogen Einsteigerplatz stimme ich als extrem-nicht-Tontechniker auch zu.

    Ich habe in meinen diversen Jahren in der Branche weniger FOH-Jobs gemacht, als ich Finger an den Händen habe
    oder MW an Licht installiert habe. Trotzdem maße ich mir an verstanden zu haben, wie so ein Pult und die Anlage dahinter aufgebaut ist,
    und was an Outboard-Equipment ungefähr wofür einzusetzen ist.

    Dem ist aber nur so, weil, weil ich immer wieder den Kollegen auf analogen Tischen über die Schulter schauen und Fragen stellen konnte,
    mit großen Augen die Layouts in den Midas-XL4-Prospekten begafft habe, das "Handbuch für Müllschlucker" fast auswendig konnte
    und die eine oder andere Pultpeitsche seber mal löten musste. Dazu diverse Literatur reingepfiffen, dann erkennt man rgendwann
    das kleine im großen wieder - und bekommt auch aus einem unangekündigt hingestellten 01V beim ersten Versuch
    an den richtigen Ausgängen das gewünschte Signal wieder raus.

    Hätte ich all das aufgrund der zunehmenden Digitalisierung von Konsolen nicht gehabt, wäre Tontechnik für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.
    So sähe ich aber mit Option auf ein einstündiges Telefonat mit einem Profi realistische Chancen, auf den geläufigen analogen
    oder digitalen Tischen zumindest eine Show stattfinden lassen zu können, wenn der FOH-Mann vor dem Soundcheck tot hinter dem Pult
    zusammengebrochen wäre.
    (Über Sound&Klang müsste man sicher nochmal heftigst diskutieren, auch über Specials wie einen gegateten Hall auf dem Monitorweg
    oder einen von der Kick getriggerten Phase-Reverse im Effekt-Return oder so, aber Lärm aus der Anlage bringen könnte wohl funktionieren...)

    Für mich sollte man wie auch in jeder Ausbildung erst mit den Basics anfangen, und sich dann steigern.
    Meiner Meinung nach haben da Tobias und DasIch schon recht praktikable Vorschläge gemacht.
    Der Zerspanungsmechaniker muss in seiner Lehre schließlich auch erst mal mit der Feile hantieren, bevor er an die CNC-Fräse darf...

  • I Tech 4000 TOTALSCHADEN!War es mein oder Herrstellerfehler?

    • skyper
    • 4. Juli 2008 um 15:58

    @Igor:
    das mit den Induktivitäten in antiparalleler Verschaltung ist in dem geschilderten Fall gelinde gesagt Blödsinn.
    Das gilt nur wenn die Spulen auch tatsächlich im gegenseitigen Einfluß ihrer Magnetfelder stehen -
    da die Boxen aber rechts und links der Bühne stehen ist das ungefähr wie mit der Gravitation von zwei Autos,
    die entgegengesetzt auf einer Autobahn aneinander vorbeifahren - theoretisch ziehen sie sich an,
    praktisch ist der Effekt aber eher vernachlässigbar...
    (Selbst wenn Du die Chassis mit den Magneten direkt aneinanderschraubst dürfte der geschilderte Effekt weitestgehend ausbleiben...)

  • Digitales Multicore: Erfahrungswerte mit Kabeln?

    • skyper
    • 4. Juli 2008 um 15:48

    Wora meinte wohl eher, die Signale über einen programmierbaren Switch auf ein einzelnes Netzwerksignal zu "mergen" - das würde aber nur funktionieren, wenn beide Protokolle neben der rein physikalischen Struktur (8 Kupferleitungen + Netzwerkstecker) auch die selben Datenstrukturen (TCP/IP) benutzen...
    (wenn die nicht übereinstimmen wäre es quasi so, als wollte man ein DMX-Signal und die erste Geige gemeinsam auf einer 3-pol XLR-Strecke übertragen :) )

    Prinzipiell funktioniert es aber mittels eines programmierbaren Switch, getrennte Netzwerke auf einer einzelnen Datenleitung zusammenzufassen, solange das Datenvolumen nicht die Datenrate des Netzes übersteigt. Dann kann man mittels eines einfachen Wandlers auf LWL (oder alternativ W-Lan) die Daten kupferfrei verschicken.

    Eine halbwegs elegante Möglichkeit für einen programmierbaren Switch mit intelligenter Redundanz sind die LAN-Nodes von ELC, die auch schon eine LWL-Schnittstelle integriert haben - dann kann man mittels einfacher Faserschwänze beispielsweise auf "amtliche" Stecksysteme wie die erwähnten Fiberfox-Komponenten adaptieren. Alternativ vertreibt Connex die Produkte von WagnerTools, da gibt es verschiedene Netzwerk-LWL-Wandler im Baukastensystem.

  • Stage Accompany

    • skyper
    • 2. Juli 2008 um 23:23

    sag mal nach was genau gesucht wird - wenn Ich infos & bisschen zeit kriege kann ich mal mein Archiv bemühen... da findet sich sicher noch was :)

  • CEE 63A BLAU (2P+PE) in KW 28 (nächste Woche!)

    • skyper
    • 2. Juli 2008 um 23:21

    Sorry für halb OT schon im ersten Beitrag:

    solltest Du mit der "Umkreissuche" völlig erfolglos bleiben, hat zumindest Procon welche (ob 50m am Stück weiß ich allerdings leider nicht) - da müsste dann eben eine Spedition bemüht werden.

  • Stecker/Buchse unbekannt ?

    • skyper
    • 27. Juni 2008 um 21:50

    evtl. mal noch "Schaltbau" suchen, die haben auch diverse Rundsteckverbinder im Programm...

  • Gesucht wird, die Zugentlastung Kabeldurchführung bei PARs

    • skyper
    • 26. Juni 2008 um 19:35

    mein favorisierter Suchbegriff wäre "PG-Verschraubung", auch wenn PG für Panzergewinde steht, und inzwischen durch "M" für metrisches Gewinde abgelöst wurde.

    Beim großen C liefert z.B. die onlinesuche ab ca. Treffer 150 für den Begriff "Kabelverschraubung" vermutlich das, was Du suchst...

    Hier noch eine kleine Übersicht...
    http://www.gewinde-normen.de/pg-gewinde.html
    Viel Erfolg!

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