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Beiträge von skyper

  • Lautsprecher / Cases beschriften

    • skyper
    • 23. Juni 2008 um 17:48

    a) bei Adam Hall gibt es Buchstabenschablonen in 50mm Höhe
    http://www.adamhall.com/de/AH_K--Schab…term--schablone

    b) Früher konnte man so weit ich mich erinnere bei AH auch passende Farbe kaufen,
    scheint es aber nicht mehr zu geben. Über den Hersteller "Seif" bin ich hier gelandet,
    das sollte alles hergeben, was das Herz begehrt...
    http://www.berasit.de/produkte/produkte.html

    Wichtig ist, dass Du ein entsprechendes Einfärbekissen und die passende Walze hast.
    U.U. empfiehlt sich auch das entsprechende Reinigungsmittel für die Walze,
    normaler Verdünner macht die Rolle kaputt!
    (Alterntiv evtl. zur Signier-Spraydose greifen, je nachdem wie viel Du zu beschriften hast )

    c) für eigene Logos etc. besteht afaik auch bei Kroul -> http://www.kroul.de die Möglichkeit, sich Schablonen lasern zu lassen.


    Von Experimenten mit Lackstift etc. kann ich zumindest bei Kisten in Phenolharz nur abraten, da hält Signierfarbe wesentlich besser.

  • Blech Labelplate

    • skyper
    • 22. Juni 2008 um 16:22

    ich bin mir nahezu sicher, dass es da auch mal welche aus Metall gab.
    Um sicher zu gehen entweder dort mal durchklingeln, oder bei Satis&Fy, Sound&Light oder Albinger anrufen, die haben definitiv Metall-Plates auf ihren Cases.,

  • Blech Labelplate

    • skyper
    • 22. Juni 2008 um 10:52

    http://www.production-plate.de


    vorher mal die Sufu bemühen, da gibbet evtl. gespaltene Meinungen/Erfahrungen

  • Rock am Ring

    • skyper
    • 11. Juni 2008 um 22:16
    Zitat von "oops"

    die schweizer livesound kollegen bei RiP wirkten ein bis`chen wuselig (trotzdem top) auf mich...


    kann nicht sein... "eeeeeeiinadrüüüüüüßg... eeeeeeiinadrüüüüüüßg... eeeeeeiinadrüüüüüüßg... , zweeeeeeeiadrüüüüüüüüüßg" :D

  • Rock am Ring

    • skyper
    • 11. Juni 2008 um 14:51

    dekadentes Jungvolk... Nur die Sache mit dem Stereodreieck haben sie noch nicht ganz begriffen ;)

  • Wörterbuch für Veranstaltungstechniker

    • skyper
    • 11. Juni 2008 um 03:13

    Crew:
    Cretives Reagieren auf Eventuelle Widrigkeiten.
    leider seltener Zustand bei der Personalzusammenstellung mit dem Grundgedanken:
    Einer für alle, alle für einen.
    leider inzwischen oft ersetzt durch Personalkonglomerate mit der Eigenheit,
    komplette Unwissenheit durch selbstsicheres Auftreten zu kompensieren
    (Danke an die Kollegen, die dafür doppelt mit hinlangen, sowie an die Companies, die hohe Personalstandards halten!)


    Verfolger, Follows, Spots:
    extrem engabstrahlende Scheinwerfer, die zur gezielten Ausleuchtung von Musikern verwendet, und von Hand nachgeführt werden.
    Aufgrund der physikalischen Anforderungen an die Optik sind diese Geräte meist sehr groß,
    und aufgrund der integrierten Entladungslampen mit einem zusätzlichen sackschweren Vorschaltgerät ausgestattet,
    welches normalerweise mit in das sowiso unhandliche Transportcase designed wird.
    Grundsätzlich werden diese auf exponierten Positionen montiert, man unterscheidet insbesondere:
    -> FOH-Follows:
    werden in der Ebene über den Pultplätzen aufgestellt, gerne wird dabei vom Bühnenbauer der Anschlagpunkt für einen Montagemotor vergessen,
    oder wahlweise die vorgesehene Transportluke zu klein ausgeführt, um die Teile in den zweiten Stock zu heben.
    Zusätzlich wird gerne der FOH an Stellen errichtet, an die ein Teleskopgabelstapler aus Gründen der Erhaltung
    des englischen Parkrasens nicht fahren darf, bzw. durch das Vorhandensein von Cateringständen nicht fahren kann.
    -> Trussfollows:
    das sind in wenigen Metern Abstand zur Pyrotruss im Dach montierte Verfolgerspots,
    die während der Show nicht verlassen werden können.
    Als Ausgleich gibt es für die Follow-Fahrer Schutzbrillen, Gehörschutz und die Blowjob-Ansage:
    Mund auf und Augen zu, sonst seid Ihr hinterher taub und blind...

    Farbkassette:
    Schwenkhalter zur Aufnahme von Farbfolien für Scheinwerfer, insbesondere bei [->Verfolgern].
    Wird bei größeren Festivals gerne von den drei letzten Bands des Abends angefordert,
    und dann nach vorheriger Ansage individuell bestückt. Sportlicher Ehrgeiz ist, die sechs Plätze mit einem möglichst bunten Mix an Farben
    bestücken zu lassen, (gerne auch incl. Lee 119 und Chocolate),
    sowie einmal quer durchs Sortiment an Frost- und Korrekturfolien von Lee und Rosco.
    Selbverständlich nutzt die drittletzte Band die vier bestellten & bestückten Follows dann überhaupt nicht,
    die vorletzte nur zwei von vier zur Zugabe (gänzlich ohne Farben), sowie der Headliner dann alle acht Spots -
    allerdings konsequent nur mit einem Korrekturfilter für die Kamera.


    Truckmaß:
    sinnvolle Casebreite resultierend aus einem ganzzahliger Teiler (üblicherweise zwei, drei oder vier) von der standardisierten LKW-Mindest-Innenbreite (240cm),
    eines der wenigen Dinge, die definitiv nicht in der Schweiz erfunden wurden...


    Viererbar:
    Aluminiumriegel mit integrierter Verkabelung und Steckverbindern zur Aufbahme von vier Par-Scheinwerfern,
    welcher in Japan nicht bekannt ist, oder aber dessen Existenz außerhalb Asiens
    von japanischen Lichtdesignern ernsthaft angezweifelt wird.
    Anders kann ich mir ein Setup mit über 200 Einzelkannen jeweils in Vierer-Anordnung beim besten Willen nicht erklären...


    15m-Schuko: (sorry, insider... Grüße an die Kollegen!)
    Schimpfwort in der Veranstaltungstechnik, insbesondere wenn man das unter [-> Viererbar] angesprochene Design
    mit einer durchschnittlich benötigten Kabellänge von 4m von der Lampe zur Plugbox umsetzen muss,
    aber nach der zweiten Traverse feststellt, dass außer der Gitterbox mit 15m-Schnüren kein weiteres Schuko bestellt/disponiert wurde...


    Premix-Anlage:
    "nice to have" an der Bühne und im Catering -
    man erkennt entweder sofort am Zischen dass der Kollege gerade versucht aus der leeren Cola-Kartusche zu zapfen,
    oder man erinnert sich gleich wieder daran, dass die Pappbecher bereits vor einer Stunde zu Ende waren.
    Sollten Becher + Cola vorhanden sein, ist im Regelfall der Druck falsch eingestellt, und man bekommt nur Schaum :)


    Regen:
    überdurchschnittliche Luftfeuchtigkeit, die bei Open-Air-Veranstaltungen grundsätzlich entweder...
    - am Spätnachmittag auftritt, wenn der geneigte Festivalgast sich den Platz im Kindergarten durch stundenlanges Anstehen erkämpft hat,
    und vor dem Headliner nicht mehr verlassen möchte,
    - oder pünktlich mit dem letzten Ton der Band in apokalyptischem Ausmaß eintritt, gerne auch zu allen(!) Load-Outs quer durch Festlandeuropa...

    Weiterhin ein Gestaltungswekzeug, um die vom chinesischen Logistikunternehmer während der Messelaufzeit
    nicht abgedeckten Leercases in vielseitige Feuchtbiotope zu verwandeln...


    überbewertet:
    gelegentlich Umschreibendes Adjektiv für
    - angemessene und zeitnahe Bezahlung
    - ausreichendes Sparematerial
    - ausreichend Paletten/Hubwägen/Traversendollies/Traversenlifte zum Abbau
    - Trusspins und Hämmer
    - Schlaf
    - Truckspace, Truckmaß
    - ordentliches Catering und Hotelfrühstück
    - Licht in der Dusche
    - genügend Helfer(und Motivation bei diesen), manchmal will man ja glauben die werden fürs jammern bezahlt
    - ausreichend viele, lesbare, richtige und im Idealfall laminierte Pläne
    - Nightliner mit Fahrern, die ein Navi bedienen können
    - Safeties, Lifelines


    NoGo
    vielseitiges Synonym, u.A. für
    - Local Catering mit verkochten Nudeln und einer Fischsoße in Tarnfarbe "Käse-Sahne"
    - Hotel am Ende der Welt mit einziger Option "warmes Bier mit Kopfwehgarantie" - und das nur bis 21 Uhr.
    - ausschließlich arabisches oder wahlweise chinesisches Fernsehprogramm


    Rock`n Roll:
    wenn man trotzdem lacht...


    ... und genau weiß, andere rennen jeden Tag von 9-17 Uhr ins Büro, und haben noch weniger Spaß...

  • selbstständig vs. scheinselbstständig

    • skyper
    • 10. Juni 2008 um 19:20

    @Raymund:
    vor etlichen Jahren gab es mal die Möglichkeit zur Amnestie - da konnte der Unternehmer alle seine (schein)selbständigen einem
    Statusfestellungsverfahren unterziehen lassen, und hatte damit einen Freifahrtschein für alles was vor der Prüfung lag, egal
    wie das Verfahren ausgeht.

    (sonst kann die BfA/RV bei einer Prüfung für drei Jahre rückwirkend vom Unternehmer bzw. drei Monate vom Auftragnehmer die
    Rentenversicherungsbeiträge nachfordern, was was wohl für die meisten Firmen den finanziellen Exitus bedeutet hätte,
    daher hatte die betreffende Firma in meinem Fall die ganze Kac*e erst angezettelt.
    Da hatten auch plötzlich Leute Ärger an der Backe, die mal einen einzigen Tag als Abbauhelfer geschafft hatten...
    Steuerverschwendung ohne Sinn und Verstand... wie gesagt, bei mir mehr Portokosten als Streitwert...)

    Wenn ich nicht total daneben liege werden an Abzügen für die Rentenversicherung pauschal 20% der Rechnungssumme abgeschöpft,
    wie sich das mit den Nachzahlungen auf Arbeitgeber/-nehmer verteilt habe ich aber verdrängt.
    Unter dem Strich geht es da aber um einen beträchtlichen Klumpen Geld, von dem Du im Nachhinein effektiv aber nix hast,
    wenn Du nicht ein Leben lang einzahlst. Von ein paar Cent Rente kann ich schließlich nicht leben...

    In meinem Fall habe ich bedauerlicherweise zwei Verfahren gleichzeitig bemüht (einmal durch den Auftraggeber und einmal privat),
    wodurch es dann aufgrund einer Fehlinterpretation meinerseits im Amtsdeutsch zu einem endgültigen Bescheid kam -
    demnach bin ich dort in einem "arbeitnehmerähnlichen Verhältnis" beschäftigt
    [obwohl ich dort seit einem halben Jahrzehnt nix mehr mache], und müsste da zukünftig Kohle abdrücken.
    Ist insofern auch wieder Schachsinn, weil seit der Aktion mehrere Jahre vergangen sind, und sich meine Rahmenbedingungen
    ggü. der RV wieder massiv geändert haben.
    Sollte ich wieder für die betrefende Firma arbeiten wollen, muss ich denen also fiktiv Equipment vermieten,
    oder mal wieder Steuergelder mutwillig vernichten und erneut ein heiteres Feststellungsverfahren einleiten ;-).

  • selbstständig vs. scheinselbstständig

    • skyper
    • 10. Juni 2008 um 15:26

    egal was passiert, die RV wird Dich immer als Scheinselbständig deklarieren...
    (Mich hatten sie mit dieser Masche auch schon am Arsc*, als der Bescheid rechtskräftig wurde,
    hatte ich bereits zwei Jahre lang nix mehr für die betreffende Firma gemacht :) )

    Die Sache mit der Weisunsebundeneit legt die RV (ehemals BfA) übrigens so aus:
    Dein Auftraggeber gibt Dir Zeit & Ort Deiner Tätigkeit vor, damit bist Du weisungsgebunden,
    auch wenn diese Anforderung von anderer Stelle kommt.
    Logo, die Firma XY macht Ihre Weinachtsfeier bestimmt im August,
    wenn ich viel Zeit habe... Was ein Blödsinn.
    (Das hieße also im Rückschluß, ein "selbständiger" Fensterputzer müsste immer mittwochs den Fußboden putzen
    weil er sonst weisungsgebunden wäre, wenn man Ihn beauftragt, dienstags die Scheiben zu reinigen... komplett weltfremd.)
    Von einer "der Gesamtheit der Umstände" entsprechenden Betrachtung wie von der VR propagiert
    würde ich da jetzt nicht unbedingt sprechen wollen, eher von dem verzweifelten Versuch da irgendwo noch Kohle rauszukratzen.
    (dafür liefert mir mein "Fuhrunternemer XY" im Auftrag der Deutschen Post mit seinem eigenen,
    aber in gelb mit Postlogo beklebten Sprinter die Päckchen, soviel dazu...)

    Erst vor Gericht sieht das dann u.U. ganz anders aus - die RV prüft immer nur das einzelne Verhältnis (und damit bist Du natürlich fällig...),
    der Richter hebt den Vertreter der RV dann mal kurz am Schlawittchen über den Tellerrand hinaus,
    und zeigt ihm, dass Du auch noch für andere Arbeiteber tätig bist, eine eigene Homepage, eigene Visitenkarten,
    eine freie Zeitgestaltung, das Recht jemanden in Vertretung zu schicken, die Möglichkeit Jobs abzulehnen
    oder bei zeitgleichen Anfragen auszuwählen etc. hast.,
    dafür eigene Kosten, eigene Buchhaltung, eigenes Werkzeug, eigene Versicherungen zu finanzieren hast und so weiter.
    (sie reiten gerne auf dem Unternehmerischen Risiko herum, d.h. eigentlich solltest Du für ein bisschen Geld
    irgendwelches Material herumstehen haben, welches Du (theoretisch) vermietest,
    oder mach einen gefakten onlineshop auf oder sonstwas.)

    Das ist zwar ätzig, weil da jahrelanger Papierkrieg dahintersteht, einschüchtern sollte man sich davon aber nicht lassen.
    Bevorzugt schon mal eine private Rente anlegen, dann hast Du einen weiteren Argumentationspunkt.
    (Bei mir ging es übrigens um einen Streitwert von exakt "0" sprich "Null" Euro -
    dafür drei Jahre Nerverei, vier Sachbearbeiter durchgefüttert, ein Leitzordner voll Altpapier,
    und danach wurde das Verfahren vor Gericht nach zehn Minuten als niemals stattgefunden unter den Teppich gekehrt...)

    Dein größter Vorteil an der Angelegenheit ist, dass ein Rechtsstreit vor dem Sozialgericht ausgetragen wird, da kostet Dich das Klagen nichts.


    @mringoff: eine GbR schützt keinesfalls vor einem Statusfeststellungsverfahren, verdoppelt aber das Papiervolumen,
    selbst bei einer GmbH kann auf den Gesellschafter durchgegriffen werden -
    ist also auch keine Allheilmittel.
    Am sichersten ist vermutlich einmal im Jahr das Gewerbe ab- und wieder anzumelden,
    dann kann die RV aufgrund der einjährigen Schonfrist nix machen :)

  • Leuchtstoffröhren / Deckenabspannung

    • skyper
    • 8. Juni 2008 um 16:33

    gleich vorweg: das wird nicht völlig gleichmäßig funktionieren.

    (Ich habe jetzt schon einige tausend LHGL-Wannen hinter Gaze / Operafolie verbaut gesehen - wenn der Abstand der Gaze zur Röhre etwa dem Abstand der Röhren untereinander entspricht passt das zumindest halbwegs. Dann muss man die LHGLs aber auch in den Zeilen untereinander versetzt anbringen, sonst sieht man auch die Stoßkanten, also in jeder zweiten Zeile die Wannen ein Stück einrücken.)


    Angesichts der Abmessungen & Ressourcen würde ich zumindest für eine 11. (Doppel)Röhre plädieren - dann Anordnung wie angedeutet

    I . I . I . I
    . I . I . I .
    I . I . I . I

    In Deinem Fall wäre evtl. eine leichte Verbesserung durch Verwendung von Streufiltern/Frost möglich, vielleicht sogar nur an den Röhrenenden, um die Abschattung durch die Fassungen zu verringern ohne zu viel Licht im Filter zu opfern.

    Evtl. kannst Du hierfür mit dem Filtertyp "brushed Silk" was anfangen (LEE 228, http://www.leefilters.com/lighting/products/finder/ -> "brushed silk" eingeben), der streut nur in einer Ebene, macht also aus einem runden Lichtkegel einen ovalen.

  • Hersteller von 8light - Rollenfarbwechsler

    • skyper
    • 8. Juni 2008 um 13:04

    http://www.rainbow-colour-changers.de/rainbow_8_lite_pro.html

    dürfte für den Bereich der "Klassiker" sein...

  • ADB Svoboda

    • skyper
    • 4. Juni 2008 um 22:17

    Showtec in Köln hat ebenfalls welche. http://www.showtec.de

  • Unworte der VT-Branche

    • skyper
    • 26. Mai 2008 um 00:08

    http://www.advancetapes.com/entertainment.htm

    Zitat:
    Advance Gaffa® is a registered trade mark of Advance Tapes International Ltd

  • Sub für K&F CA106 und CA1001

    • skyper
    • 24. Mai 2008 um 23:41

    den von Dir vorgeschlagenen Weg kannst Du in jedem Fall gehen, das wird aber nicht ganz preisgünstig...
    ---------------------------------
    Einfachste Lösung wären vermutlich ein Pärchen K&F SW112 oder SW115 mit der Option "XO",
    d.h. die Subs haben eine eingebaute Passivweiche.
    Damit laufen sie im Bassbereich parallel zu den angeschlossenen Tops, und sorgen sicherlich für mehr Spass mit Bass,
    und das ganze ohne zusätzliche Amps oder Controller etc..

    Einschränkend muss allerdings gesagt werden, dass die Topteile weiterhin Fullrange mitlaufen -
    insbesondere die CA106 bekommt dann eben weiterhin im Bassbereich die komplette elektrotechnische Breitseite ab
    wofür sie ja jetzt nicht unbedingt ausgelegt ist, und weil die Subs so schön rumpeln überhört man den Todeskampf des 6,5" vielleicht...

    ---------------------------------
    Die elegantere Lösung wäre sicher eine Auftrennung per (elektronischer Frequenzweiche bzw.) Controller,
    und dann über zwei separate Amps jeweils die Bässe mit reinem Bassignal, und die Tops mit dem restlichen Signalanteil versorgen.
    Kostet Dich einen zusätzlichen Amp, eine Weiche bzw. Controller, weniger Rauschabstand und dazu (zumindest bei einem Digitalcontroller)
    viele µ bis wenige Millisekunden Laufzeit. Das ist natürlich nur ein Fitzelchen einer Sekunde (und vermutlich total egal),
    aber zumindest der Vollständigkeit halber wollte ich es erwähnen - evtl. hört der Klassiker etwas genauer als der Mainstreamkonsument.
    Der von Simonstpauli angebrachte Hinweis auf die Pegellimitierung insbesondere für die Tops ist natürlich ein nicht zu verachtender Vorteil,
    allerdings scheint das System ja bisher auch trotz "Fullrange" Überlebt zu haben.

    ---------------------------------
    Ein Mittelweg wäre evtl. die Variante mit den genannten Subwoofern, allerdings mit dem Zusatz "SP", also self-powered.
    Die Subs haben dann eine elektronische Weiche und den Verstärker schon eingebaut.
    Damit musst Du zwar zu den Bässen jeweils zusätzlich einmal NF und Schuko schmeißen,
    aber das gibt es einerseits als Kombikabel zu kaufen, ferner sollte das keinen Weltuntergang bedeuten...
    Sinn würde es dann meiner Meinung nach machen, die Signale für Subwoofer und Topteile auf separaten Wegen
    aus dem Pult zu führen (bzw. direkt nach dem Pultausang zu splitten), z.B. per Post-Faded Aux,
    oder einer Subgruppe, einem zusätzlichen Mono-Out oder sonst irgendwie.
    [Damit hast Du das Bassignal dann unabhängig vom Rest auf einem eigenen Fader, und kannst den "Schub" gezielt kontrollieren.]

    Ferner bestet nun die Möglichkeit, die Signale für Top und Sub separat zu bearbeiten. (Falls das im Bassbereich nötig ist).
    Das Signal für die Topteile könntest Du dann einfach z.B. über den Summen-EQ (oder eine Weiche/Controller) vom Bassanteil befreien.
    Je nachdem was für Pulte Ihr benutzt, könntet Ihr Euch so evtl. sämtlichen Zusatzaufwand sparen,
    und mit den vorhandenen Mitteln sowie zwei aktiven Subs das Thema relativ wirtschaftlich angehen.
    Nachteil an der Lösung mit EQ ist strenggenommen wieder das Problem mit einer zusätzlichen Rauschquelle,
    sowie prinzipbedingten Phasenverschiebereien, die der EQ verursacht - ob man das in der Praxis wirklich hört kann ich nicht beurteilen,
    aus dem Bauch raus würde ich aber eher zu "nö" tendieren.

    Vorteil an der "SP" Lösung wäre:
    - das System Frequenzweiche, Amp und Subwoofer sind untereinander optimal abgestimmt
    - Du brauchst keine weiteren Zusatzkomponenten ( wenn ein EQ vorhanden ist und das Pult das Routing erlaubt)
    - die Subs spielen per Schuko und NF-Strippe zu jedem beliebigen System, Du bist also nicht auf irgendwelche speziell abgestimmten
    Controllersettings oder sonstwas angewiesen, wenn Du mal mit anderen Systemen kombinieren möchtest - just Plug&Play.

    Die entsprechenden Produktbeschreibungen solltest Du hier finden:
    http://www.kling-freitag.info/portal/alias__…topDefault.aspx

  • Hubdachbühne für ein Strassenfest

    • skyper
    • 24. Mai 2008 um 18:17

    http://lbg.bc-verlag.de/lbg/fachinfo/i…heitsabst%E4nde

    sollte für Deinen Anwendungsfall eigentlich passen.

    Freileitungen sind häufig nicht isoliert, also aufpassen, und lieber vom schlimmsten ausgehen!


    Edith sagt: man sollte sich in Zeiten der Deregulierung nicht zu sehr auf feste Zahlen berufen, sondern immer so formulieren, dass man den Rücken frei hat...

  • Helmpflicht - auch für Techniker

    • skyper
    • 23. Mai 2008 um 21:56

    Zum Thema Helmpflicht würde ich da zwei Ansatzpunkte sehen.

    Einerseits gibt die BGR 193 zum Thema Schutzhelme Auskunft:
    Dort heißt es

    Zitat von "BGR 193


    Gefährdungsbeurteilung:
    Vor der Auswahl und der Benutzung von Kopfschutz hat der Unternehmer
    nach §§ 4 und 5 Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung
    durchzuführen. Dabei sind Art und Umfang der
    Gefährdungen für die Versicherten zu ermitteln, die durch technische
    oder organisatorische Maßnahmen nicht verhindert oder ge
    mindert werden können. Außerdem sind die Arbeitsbedingungen
    und die persönliche Konstitution der Versicherten zu berücksichtigen.
    Neben der Möglichkeit der Gefährdungen durch herabfallende
    Gegenstände sind insbesondere auch mögliche Gefährdungen
    durch
    − Anstoßen an Gegenständen,
    − pendelnde Gegenstände,
    − umfallende Gegenstände
    oder
    − wegfliegende Gegenstände
    zu berücksichtigen.

    Alles anzeigen

    Damit ist eigentlich bereits ein auf Arbeitshöhe gehängtes Rig ein Grund für Helmpflicht.

    Als zweiten Ansatzpunkt würde ich das "Hausrecht" der einzelnen Veranstaltungssstätten
    (bzw. die Weisungsbefugnis der von ihnen eingesetzten Personen) sehen, die können u.U. zusätzlich
    zu den geltenden Vorschriften/Regelwerken weitere Sicherheitsmaßnahmen fordern.
    Ich entsinne mich z.B. an einen Aufbau in der Messe München, da waren seites der Messegesellschaft neben Sicherheitsschuhen
    auch Helm und Warnweste gefordert. Sah ein wenig aus wie das Mitarbeiterfest der Straßenreinigung...
    Auf anderen Veranstaltungen wird seitens des Kunden ein Regelwerk erlassen, an das man sich zu halten hat,
    selbst wenn man aufgrund der Vorschriften von einer Notwendigkeit vielleicht nicht ausgehen würde.

    Die Musiker auf der Bühne würde ich insofern aus der Problematik ausklammern, als da der Bau (in der Theorie)
    komplett abgenommen und übergeben ist. Wenn dann etwas herunterfällt ist das ja ein "Unfall" im Sinne von Pfusch,
    und nicht im Sinne von "im normalen Arbeitsablauf" möglicherweise zu erwarten.
    Ein fertig gebautes Haus kann man ja auch irgendwann ohne PSA betreten, obwol vielleicht noch was passieren könnte.
    (siehe Lehrter Bahnhof, auch wenn bei den Eisenträgern kein Helm mehr was genützt hätte...)


    Ich denke das maßgebliche Motivationsinstrument zur Helmpflicht sollte die Angst vor dem Anwalt des Versicherungsträgers sein,
    welcher Dir erklären wird warum Du nach einem Unfall keine Kohle sehen wirst...


    Nachtrag: hier noch der Link zur BGR 193: http://www.bgetf.de/bilder/pdf/bgr_193_a03-2006.pdf

  • Dolly

    • skyper
    • 20. Mai 2008 um 13:31
    Zitat


    Barwagen tippen macht aber keinen Spaß. Schön wenn man es kann aber in der Praxis wird es dann doch in der Regel gelassen. Oder ist das bei jm. hier gängige Praxis?

    naja, bevorzugt natürlich "nein", aber gelegentlich geht es nicht anders. Kenne ich allerdings nur von 2- oder 4-fach Dollies,
    da kommt man aber bei einem 7,5to dann auch mit dem Diagonalmaß des Dollies vs. Aufbauhöhe Koffer irgendwann in Konflikt...
    Die getippte Lösung bietet sich eben an, wenn man den Platz tatsächlich benötigt - schöner ist natürlich ohne.
    (Jaja, ich weiß, ein 7,5to kann gar nicht so viel Zuladung haben, dass der Platz eng wird -
    außer mit irgendwelchem Schrott auf Paletten sowie Designermöbeln etc.,
    oder im Laster sind mal wieder keine Ratschgurte und Loadbars...)

    (manch andere Company umgeht diese Fragestellung auch elegant durch formschöne 8-fach Dollies aus für chinesische Verhältnisse neiderregend viel Stahl...
    Da wiegt der leere Dolly schon eine gefühlte Tonne und wir einfach nicht getippt... :( )

  • Dolly

    • skyper
    • 20. Mai 2008 um 02:50

    Oliver Derks:
    mit den C-Haken verschenkst Du aber diverse Bauhöhe, nämlich mindestens 1 x Rohrdurchmesser (=50mm) +
    1x Überstand der Laschen vorne am Haken, ( > 30mm),
    das ganze in drei Ebenen macht > 20cm aus. unter dem Aspekt der Türhöhe evtl. zu viel verschenkter "Headroom".
    Um normale Lampen zu transportieren verwenden diverse Vermietbuden statt der 6-er Bar moderne Hilfsmittel wie eine auf Länge gesägte Aluminiumröhre, das funktioniert auch...
    insbesondere wenn ein Staufach darunter soll macht die Höhenersparnis imho durchaus Sinn.
    Ein dreistöckiger Dolly wird sowiso ziemlich grenzwertig, vor allem mit einer geschlossenen Seite wenn er leer ist...

    Ferner kannst Du mit C-Haken die Bar nicht wirklich festmachen, wenn der Dolly getippt werden soll,
    einen Halfcoupler (bzw. Layherschelle) kann ich im Bedarfsfall festknallen, bis Wasser aus dem Rohr tropft.
    (Erübrigt sich vermutlich bei einem 6-er Dolly, aber davon war bisher nicht die Rede gewesen)

    Die Problematik mit den 4-er Bars versetehe ich, hatte ich ja schon eine Lösung angeboten.
    (macht bei cleverer Konzeption bzw. einem fitten Schweißer genau vier Bohrungen im oberen Rahmen, halte ich für zumutbar...
    Ein Staufach halte ich u.A. schon daher für sinnvoll, als Farbfolien auf Rolle nur diagonal in normale 120x60er Packcases passen,
    wenn hohe Trennfächer verwendet werden floppt das...

  • Dolly

    • skyper
    • 19. Mai 2008 um 18:09

    a) leider sieht man die Aufhängung der Bar nicht - ich bevorzuge zwei Halfcoupler an den Außenseiten statt zweier Krallen in der Mitte -
    dann kann man auch eine Seite schließen.
    Bei der Lösung mit den Schellen außen kann man die Bar (oder alternativ eine leere Pipe) erst mal ablegen,
    und dann in Ruhe festmachen. [bei dem gezeigten litecraft-Dolly funktioniert das ebenfalls],
    Ein Kollege hat gekaufte Dollies mit Schellen die schräg, und gefühlt näherungsweise quer(!) montiert sind,
    also die Bar mit einer Hand in der Näher der Schelle balancieren, und mit der anderen die Schellen zumachen.
    Was ein Schwachfug!!!

    b) bei dem Dolly auf dem Bild fehlt mir unten ein Fach - so eine 10-15cm hohe Umrandung mit Bodenplatte ermöglicht
    hervorragend das Verstauen von Fafi-haltern, Folienrollen, Gels, C-Haken, ACL-Kabeln etc. -
    Blödsinn eben den man sonst erst wieder aus irgendeiner Kiste pulen muss,
    aber garantiert nur mit diesen Lampen verwenden möchte...

    c) die geschlossene Seite macht imho auch dann Sinn, wenn das Teil nicht als Drumriser genutzt werden soll -
    man kann die Offene Seite gegen die Wand des Lasters stellen, und auf der geschlossenen Seite auch mit kleinen Kisten alles vollschlichten,
    ohne dass was in die Lampen stürzen kann und Flachmetall produziert...

    Die gezeigten Litecraft-Dollies sind insofern pfiffig, als die Höhe der Aufnahme verstellbar ist.
    Wenn man diese Halterungen an die Außenkante setzen würde, dann könnte man auch eine Seite schließen...
    Andererseits passt es dann nicht mehr für 4- und 6-er Bars in gemischter Bestückung...
    Falls Du gemischt bestücken willst, könntet Du aber auch eine Aufnahme für eine zusätzliche Halterung entwickeln,
    die man im oberen Fach an der geeigneten Stelle anbringen kann um 4-er Bars festzumachen.

    Was ebenfalls ein Kriterium sein könnte ist die Oberseite - entweder geschlossen, dann ist stapeln nur
    mit sehr dicken Hölzern möglich, damit die Rollen frei bleiben
    Oder an der Position der Rollen aussägen, dann kann man entweder einen halbhohen Dolly
    direkt draufsetzen, oder mit 10cm-Balken einen weiteren Dolly per Ameise draufstellen


    Noch ein Produktlink:
    http://www.thomann.de/de/search_dir.html?sw=dolly&x=0&y=0
    Die modularen Dollies sind insofern interessant, als sie nur aus einem Außenrahmen und vier reingenagelten "Einrohrtraversen" bestehen,
    also vier lange Pipes raus, vier kurze rein...
    Sonderlängen bekommst Du sicherlich auf Anfrage. Tippen ist mit diesen Teilen aber nicht möglich,
    da die Bar nur eingehängt, aber nicht verschraubt wird!

  • Gewinkelt Truss

    • skyper
    • 18. Mai 2008 um 21:31

    in case your deadhangs are straight downward, the forces on points A and B can be calculated the same way as on a horizontal truss. You just have to project your loads straight downwards, and calculate with the new distances/positions. (gravity always works only straight downwards, otherwise your truss would move to the side all the time... :) )

    just an example: if your truss is 15 meters long and hanged in an 45 degree angle,
    the downward projection will just be around 10,6 meters [=15m / sqrt(2)] long)
    So your calculation will be based on a shorter distance with loads placed closer together, but your deadhangs are picking the "virtual" truss further outwards!
    In case your loads are not uniformly distributed, completely new results may occur.

    Attention: this calculation will just cover the loads on points A and B, and does in no way refer to the mechanical capabilities of your truss!!!
    Please keep in mind that this angled hanging method could reduce the maximum swl of your truss seriously!


    So far for theory, now to the practical issue:

    the new distance for your deadhangs (straight downwards!) on the truss can be calculated by dividing the distance beween your points in the roof by cos alpha.

    e.g. for an angle of
    ==> 30 degrees in the shown example the new distance on the truss will be 5m / cos(30°) = 5,77m
    ==> at 45 degrees 5m / cos(45°) = 7,07m (which is sqrt(2) x 5m, the diagonal through a square, so the calcultion seems to be correct.)
    crosscheck with pythagoras: (7,07m)² - (5m)² = 25m² = (5m)² - voila!
    ==> at 60 degrees 5m / cos(60°) = 10m

  • Logistik grosser Tourneen?

    • skyper
    • 18. Mai 2008 um 03:48

    a) gibt es Hallen, die schon etwas älter sind... oder vielleicht nicht explizit dafür geplant.
    In die Max Schmeling-Halle in Berlin kann man z.B. mit dem 7,5to noch reinfahren, 40Tonner ist dagegen nix,
    also alles die ekelhafte Rampe hoch....

    b) gibt es Architekten, die bei der Planung mal kurz nicht aufpassen
    (wie z.B. in der Eisarena in Nürnberg -
    da konnte man ursprünglich vom Oberrang ca. 30% des Spielfeldes nicht sehen.
    Um diesen Mißstand auszugleichen musste man den Boden soweit anheben, dass schließlich die Einfahrt zu flach wurde
    um einen Trailer reinzubekommen... )

    c) sind Fussballstadien nicht immer befahrbar - eine normale Rasenabdeckung macht das nicht unbedingt mit,
    und wenn dann die Durchfahrt & Aschenbahn zu schmal ist um den Trailer da um die Ecke zu zirkeln wird eben wieder händisch geshuttelt.
    Außerdem was bringt schon ein Trailer der alles am Dock blockiert, wenn die anderen wieder außen warten müssen...

    d) liegen teils die Einfahrten so ungünstig, dass man da bestenfalls ein oder zwei Trailer in die Nähe der Bühne bekommt,
    wenn man da mehrere Laster nacheinander beladen muss wird das eine neverending Story...
    besser die Trucks auf dem Vorplatz parken und dann parallel alles verarzten, was aus der Luke kommt

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