die zwei Begriffe E-Technik und Veranstaltungstechnik unterscheiden sich durch ein Manko: einer der Begriffe wird zusehends inflationär behandelt...
Beiträge von skyper
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Sorry für den Aufriss, ich fand nur die Argumentation über die Gefährdungsanalyse etwas gewagt - insbesondere unter dem Hintergrund, das erst mal nur explizit nach Normen gefragt wurde.
(Dass es trotzdem seit jeher auch anders funktioniert ist ja schwerlich wegzudiskutieren...
)Dass das Ganze Thema "Multicores" in sich schwammig und nicht schlüssig ist will ich auch keinesfalls bezweifeln. (Fängt ja schon mit der eklatanten Querschnittsverjüngung beim Schutzeiter an... und geht mit der undefinierten L/N-Zuordnung bei Verwendung von Schukopeitschen weiter... um irgendwo bei der nicht eindeutigen Zuordenbarkeit des Steckverbinders zu enden...)
Wenn ich nicht völlig danebenliege ist die Sache mit dem "im Freien" neben der Resistenz gegen Feuchtigkeitseintritt tatsächlich insbesondere auf die dauerhafte(re) Beständigkeit gegenüber UV und Ozon bezogen - und da könnte zumindest im konstruierten Fall auch eine Verlegung unterhalb einer Bedachung auf Dauer bei PVC-Kabeln kritisch sein.
(Was UV aus PVC-Kabeln macht sieht man ja beispielsweise mustergültig in den Lampenköpfen von Citycolors, wenn die Schutztüllen für die Kabel nicht richtig aufgebracht wurden... da krümelt einfach alles außer dem Kupfer weg...)Damit übrigens kein falscher Eindruck aufkommt: meine Lakas sind weder als "Ölflex" noch "H07RN-F" spezifiziert, trotzdem schwarz und ich verwende sie ohne jegliche Form schlechten Gewissens... auch auf der grünen Wiese.
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Aha...
Ölflex ist Industriestandard. H07RN-F wäre zwar besser, wird aber bei 2,5mm² seeehhr groß - viel Spaß beim montieren.
funktioniert, vertreibt beispielsweise Connex serienmäßig - muss man eben die HB16-Gehäuse mit den größeren PG (bzw. inzwischen M-)Verschraubungen nehmen
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Einfach eine "Gefährdungsanalyse" durchführen und daraus den Kabeltyp ableiten, schließlich muß H07RNF auch zusätzlich vor mechanischer Beanspruchung geschützt werden, daher kann man auch Ölflex nehmen."Ölflex" ist nur eine Herstellerbezeichnung, kein Kabeltyp. Trotzdem weiß jeder was damit gemeint ist, nämlich eine PVC-ummantelte Steuerleitung. H07RN-F dagegen wird als schwere Gummischlauchleitung geführt. Daher ist obige Aussage ziemlich wertfrei. Darüberhinaus darf Ölflex rein nach Regelwerk nicht im Freien verwendet werden, H07-RN-F schon.
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Atrium-Flex ist auch ne Variante, gauckelt aber etwas vor, was es nicht ist.
Es muß nicht immer eine DIN sein, das Kabel muss sicher sein und unter den Einsatzbedingungen funktionieren, wenn das mit Ölflex machbar ist - warum nicht.Atrium-Flex NEO dagegen ist tatsächlich eine Strippe in H07RN-F
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Das ist wie mit den billigen 1 Euro 3fach-Verteilern. Wenn das Ding geschützt in der Traverse liegt, wozu sollte man an der stelle die 50,- teuren Indu-Verteiler verbauen?unter der Voraussetzung entsprechender Querschnitte kann man über diese Fragestellung tatsächlich gerne länger philosophieren, ohne auf einen endgültigen Konsens zu kommen.
(ganz weit im Hinterkopf habe ich allerdings irgendwo die Aussage hängen, dass Bühnenunterverteilungen mindestens einen Querschnitt von 2,5mm² haben müssen - da ich diese Aussage aber nicht mehr einer eindeutigen Quelle zuordnen kann, lasse ich sie als Totschlagargument mal außen vor... )
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FalcoCGN wollte auf einen sogenannten Störlichtbogen verweisen - d.h. ein Funkenüberschlag zwischen den Kontakten während des Steckvorganges.
Um mir großartige Auslegungen der Thematik und Problematik zu ersparen darf ich auf eine Infobroschüre der BGFE verweisen, hier wird ab Seite 10 im Zusammenhang mit Schutzbekleidung sehr verständlich auf das Thema eingegangen.
http://www.bgfe.de/bilder/pdf/bruecke_2-01.pdf
Es gibt auch irgendwo ein imposantes Lehrvideo zum Thema Störlichtbögen.
Dort sieht man den vorher-nachher Vergleich bei einer Simulation mit Testpuppe, die ohne PSA, aber dafür mit einer Kneifzange eine stromführende NH-Sicherung "gezogen" hat, und einem Störlichtbogen ausgesetzt wurde. Die in der Hand zerlaufene Zange ist tatsächlich nicht mehr als solche zu erkennen...Bei Powerlocks besteht zumindest noch eine gewisse Chance, dass entweder der Funke noch im Gehäuse abreißt, oder der Stecker festbäckt, wenn man nicht schnell genug zieht, allerdings besteht dann aufgrund des erhöhten Übergangswiderstandes die Gefahr, dass das Teil letztendlich
abbrennt/schmilzt.Als Sicherheit verfügen diese Steckverbinder über Blockiermechanismen, die allerdings bei Gewaltanwendung "ausnöddeln" oder schon vorher entfernt wurden, damit man die Teile ohne Schlüssel öffnen kann.
Einfache Regel: Strom macht klein, schwarz und hässlich...
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Titanex hat diesen Leitungstyp im Programm.
http://www.nexans.de/eservice/navig…nx?OID=4943#top
Einfach gewünschten Kabeltyp in die Suche eintragen und "apply" drücken, oder auf das Feld "gesamte Liste Anzeigen" rechts unter der Suchmaske klicken.
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ich würde dazu raten in ein "richtiges" System zu investieren.
a) meine ich mich (leider ohne Quellenangabe) zu erinnern, dass ein Multcore aus mechanischen Gründen einen Mindestquerschnitt von 1,5mm² haben muss
b) bezweifle ich (leider wieder ohne Quellenangabe) dass es zulässig ist mehrere Neutralleiter zusammenzufassen - insbesondere da bei diesen "Hobbydimmern" die Phasenlage oft undefiniert ist ( => Schukostecker...)
c) zweifle ich (erneut ohne Quellenangabe) daran, dass es erlaubt ist den Querschnitt einer Leitung durch parallelschalten mehrerer Adern und Kontakte zu erhöhen. (bei diesen Steckern wird ja im Regelfall sinngemäß 1-4 als "Phase", 5&6 als "Neutral" und 7 als "Schutzleiter" belegt)
Fazit: aus Gründen des "Bestand & Brandschutzes" würde ich zumindest zur Verwendung schwächerer Sicherungen raten, allerdings keinesfalls zum Kauf eines derartigen Systems.
Lieber viel Zeit und Mühe und Herzblut in Diskussionen und Appelle an die Sicherheit und gültige Vorschriften investieren, als halbseidene Lösungen zu erzwingen... -
@ doubleq
Mein Google erzählt mir ja, das die 6+1 -polige Ausführung Lötkontakte hat.
Wenn Du einen Link hast der etwas anderes sagt bitte her damit. Ansonsten würde ich sagen...
... sage ich lieber nix.
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letztens das T-Shirt gesehen... HOG III - not your GRANDMA`s desk...
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schau mal bei Schurter
http://www.schurter.de/wwwsc/con_pg70.asp?language_id=1
gibt es aber großenteils auch beim großen C oder mal bei Farnell gucken.
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licon fx hat in NBG keiner der großen Verleiher. Evtl. kommst Du beim Teilnehmer mit dem "Gecko" hier im Forum was - k.A. wie er inzwischen heißt, ansonsten kommst Du bei 4-lites an Pave nicht vorbei, der Rest wäre beispielsweise auch bei Lightttone zu bekommen, oder bei ATV oder über die Technikfabrik oder evtl. Norbert Hirsch oder Billmannoder oder oder oder..
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zurück zur Ursprungsfrage: gehen die LM noch?
wenn Ja: würde mir erstmal keine Sorgen machen, hatte ich auch schon öfters (in diesem Falle allerdings bei DWEs). Einfach mit einem Dimmer mal einige Sekunden bis paar Minuten brutzeln lassen - das sind dann wohl irgendwelche Fertigungsbedingten Rückstände auf der Glühwendel die da erst mal verbrennen.
wenn Nein: Ab in den Karton, und zurück zum Hersteller/Vertrieb und nochmal etwas bestimmter aufsprechen. Bisweilen sind die Hersteller da recht kulant bzw. an den "Opfern" zwecks Recherche zur Verbesserung des Fertigungsprozesses interesiert, insbesondere wenn ganze Chargen ausfallen.
(Dann hättest Du aber schon arges Pech gehabt, wenn der Tod eines Leuchtmittels gleich fünf weitere mitnimmt...) -
Zitat von "melomania Productions"
Hallo!
mach es doch einfach mit EINER XLR Leitung.... da kann man Prima zwei unsymetrische Signale für einen Mitschnitt mit transportieren...
Vorn und Hinten zwei Spezialadapter und fertig ist der Lack.
Und das XLR dann noch schick auf ne Kabeltrommel und alles ist toll.
Da hat ja jemand prima in der ersten Stunde "symmetrische Signalführung" aufgepasst

Dann doch lieber ein vieradriges Signalkabel nehmen (sog. Quadkabel) und hier entsprechend adaptieren bzw. hinten einen Spleiß dranbrutzeln...
(oder ein vollbelegtes DMX-Kabel zweckentfremden...) -
Zitat von "Mechwerkandi"
Wenn schon "gross", weil alles was "gross" ist, ist ja automatisch gut, dann Tuchel "gross" von Uhlenbrock.
oder EP5.
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wenn es in dem geschilderten Rahmen ist hätte ich da auch keine Bedenken.
Wenn Bühnengewichte oder Sandsäcke ausscheiden:
Um trotzdem mit minimalem Aufwand noch ein Stück mehr Sicherheit herauszuholen würde ich das Teil mit drei Spaxschrauben festzimmern, oder mit Schraubzwingen irgendwelche Brettchen/Dachlatten so anbringen, dass das Stativ nicht verrutschen kann. Um das Stativ dann trotzdem zu kippen muss da einer wirklich einen Bühnenfuß absägen oder mit dem LKW rückwärts dagegen einparken, und dann habt Ihr vermutlich andere Probleme... -
indoor/outdoor?
was drauf?
wie balastiert?
welches Publikum? -
frag mal bei PAVE in Nürnberg nach - imho haben die zwei uralt-Follows die auf die Beschreibung passen könnten (...beim letzten Großputz auf den Recyclinghof gefahren...)
bin mir aber nicht sicher, lieber mal nachfragen.
0911 - 321 59 302 -> Tom verlangen
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der Stage-Manager kümmert sich imho darum, dass der Programmablauf reibungslos funktioniert, zumindest bezüglich allem, was auf der Bühne passiert (wenn die modenschau nach statt vor dem Essen stattfindet, gibt es da meist den Veranstalter, der das verbockt...).
Zum Job gehört imho...
- eine vorherige Absprache mit den Teilnhmern (= meist Künstlern) über Do`s und Dont`s,
(Sei es der Hinweis auf ein Zeichen zum Auftrittsbeginn, dem Folgen des Taschenlampenkegels zum Instrument, dem Aufzeigen von Absturzkanten, der Zugehörigkeit von Funkmikros&Künstlern etc.)
- die Bekanntgabe des Zeitplanes und dessen Wichtigkeit im Sinne eines geordneten Programmablaufes,
- die Koordination der Gewerke während der Show (und wenn auch nur über Intercom) bzw. managen & timen diverser Specials (Rednerpult von der Bühne, Autohauschef hinters Steuer und Wagen starten, Kabuki schießen etc.)
- das Leiten bzw. Koordinieren der Umbauarbeiten während der Setwechsel
- auch der (meist unerwünschte) Hinweis der Partizipianten auf den baldigen Ablauf Ihrer Auftrittszeitoder im Idealfall
- dastehen mit einem Klemmbrett, und dem Gang der Dinge folgen...unterm Strich: dem Kunden den Glauben vermitteln, dass alles cool, entspannt und völlig nach Plan verläuft, und den Künstlern zeigen, dass sie wichtig sind.
Die Gage für einen guten Stagemanager würde ich in der Größenordnung Operator ansetzen.
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das Zeug läuft ja bevorzugt nachts wenn das EVU sowiso mit der kapazitiven Wirkung des Kabelnetzes klarkomen muß, daher ist es wohl nicht so schlimm

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ein konstruktiver Unterschied in den Lampen könnte eine entsprechende Kompensation sein...
ein unkompensierter 1200 Watt Goldenscan3 zum Bleistift genehmigt sich gerne mal 3 kVA, während das kompensierte Modell gerade mal mit 1500 Watt angegeben ist. Problematisch an einer entsprechenden Kompensation zu den stark induktiven Vorschaltgeräten in dieser Leistungsklasse ist eine nicht zu vernachlässigende technische Größe: der Anschaffungswiderstand für die Kondensatoren in Coladosengröße...
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Bei RIP war auf der Center Clair I4 gehangen.
und was sagt uns das? - rrrrrrischdisch... nix. Aber es wurde mal gesagt.