Rednermikros beschäftigen mich auch schon ewig. Und gefühlt jeder Kollege hat da ganz eigene Techniken. Vom Neumann KM 184 am Rednerpult bis zum Beta58A auf das auch ein Kollege und guter Freund von mir schon ewig schwört und damit immer wieder gute Ergebnisse erzielt-auch wenn ich damit nie richtig warm geworden bin.
Bei mir haben bisher in drei Preiskategorien am besten das Rode M1als Low Budget, das Austrian Audio OD505 als Mittlere Preiskategorie und die DPA 2028 auf ner Shure Funkstrecke als gehobenere Preisklasse gut funktioniert. Fürs De:Facto 2 konnte ich leider noch keine Erfahrungen sammeln, aber wird sicher ganz oben dabei sein. Ist ja aber Preislich nochmal eine ganz andere Liga. Grade wenns um die 90 Grad Geschichte geht wird das 4018 dies sicher besser können als viele andere Mikros.
Das M1 ist ein dynamisches Mikro und unfassbar günstig, verzeiht durch die Niere auch mal Kopfbewegungen und koppelt zumindest bei mir stehts deutlich später als SM58 oder Beta58 bei Redneranwendungen. Gibts aber nicht als Kapsel einzeln und nur Kabelgebunden. Aber in der Kategorie Kost nix unter 100 Euro wäre das meine Empfehlung. Alternative V7: Gibts auch als Kapsel, ich mag das Mikro im Gegensatz zu vielen anderen hier aber nicht sooo besonders vom klang her.
Das Austrian Audio ist da schon gerichteter aber sonst auch ein super Mikro und als aktiv Dynamisches auch empfindlicher-aber wenn ich aus meinem Mikrokoffer mich für eines entscheiden müsste würde ich das DPA 2028 nehmen.
Fest am Pult kann man natürlich auch über das DPA 4098 reden wenn das Budget da ist.
Als Handmikro gibts vermutlich die Ultimative Lösung sowieso nicht, aber mit allem kommt man immer irgendwie zu recht-oft muss man eh mit dem arbeiten was vor Ort ist.
Ein direkter Vergleich zwischen der DPA 2028 und 4018 VL würd mich wirklich mal sehr interessieren.