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  2. Wisdomofhope

Beiträge von Wisdomofhope

  • Mikrofon für Sprache mit ungünstiger Einsprechrichtung gesucht

    • Wisdomofhope
    • 15. Dezember 2025 um 01:40

    Rednermikros beschäftigen mich auch schon ewig. Und gefühlt jeder Kollege hat da ganz eigene Techniken. Vom Neumann KM 184 am Rednerpult bis zum Beta58A auf das auch ein Kollege und guter Freund von mir schon ewig schwört und damit immer wieder gute Ergebnisse erzielt-auch wenn ich damit nie richtig warm geworden bin.

    Bei mir haben bisher in drei Preiskategorien am besten das Rode M1als Low Budget, das Austrian Audio OD505 als Mittlere Preiskategorie und die DPA 2028 auf ner Shure Funkstrecke als gehobenere Preisklasse gut funktioniert. Fürs De:Facto 2 konnte ich leider noch keine Erfahrungen sammeln, aber wird sicher ganz oben dabei sein. Ist ja aber Preislich nochmal eine ganz andere Liga. Grade wenns um die 90 Grad Geschichte geht wird das 4018 dies sicher besser können als viele andere Mikros.

    Das M1 ist ein dynamisches Mikro und unfassbar günstig, verzeiht durch die Niere auch mal Kopfbewegungen und koppelt zumindest bei mir stehts deutlich später als SM58 oder Beta58 bei Redneranwendungen. Gibts aber nicht als Kapsel einzeln und nur Kabelgebunden. Aber in der Kategorie Kost nix unter 100 Euro wäre das meine Empfehlung. Alternative V7: Gibts auch als Kapsel, ich mag das Mikro im Gegensatz zu vielen anderen hier aber nicht sooo besonders vom klang her.

    Das Austrian Audio ist da schon gerichteter aber sonst auch ein super Mikro und als aktiv Dynamisches auch empfindlicher-aber wenn ich aus meinem Mikrokoffer mich für eines entscheiden müsste würde ich das DPA 2028 nehmen.

    Fest am Pult kann man natürlich auch über das DPA 4098 reden wenn das Budget da ist.

    Als Handmikro gibts vermutlich die Ultimative Lösung sowieso nicht, aber mit allem kommt man immer irgendwie zu recht-oft muss man eh mit dem arbeiten was vor Ort ist.

    Ein direkter Vergleich zwischen der DPA 2028 und 4018 VL würd mich wirklich mal sehr interessieren.

  • Mikrofonkopf für SLX/ QLX mit hoher Dämpfung von Nebengeräuschen (Schlagzeug, etc.) gesucht

    • Wisdomofhope
    • 20. November 2025 um 06:41
    Zitat von wora

    gerade anfänger übersehen oft, dass sie mit dem kompressor die dynamik enorm einschränken können. und wenn es dann auf einer bühne mal lauter zugeht, fehlt das letzte quentchen durchsetzung. ob dann der makeup-gain des kompressors hochgedeht oder der fader im auxweg weiter geöffnet wird, ist, wie du schon sagst, das gleiche ergebnis. aber man verändert mit einem komprimierten signal auch die feebackschwelle, weil dann eben auch leisere signalanteile lauter gemacht werden.

    es gibt also zwei gute gründe, auf dem monitor keinen kompressor zu verwenden:

    a) damit der musiker seine dynamik kontrollieren kann

    b) damit der GBF nicht schlechter wird

    Und nichts anderes meinte ich dabei auch.

    Gain ist natürlich Gain, aber im Kompressor gern aus den Augen, aus dem Sinn.

    Und wenn man dann einen lauten Monitorsound fährt...

    Ich persönlich nutze halt auch lieber den Kanalfader als Makeup-Gain, aber jeder wie er mag :)

    Viele Wege führen nach Rom :)

    Ansonsten um Bass und Gitarrenbleed zu reduzieren: Amps zur Seite auf die Bühne richten und nicht frontal zum Publikum. Sieht zwar netter aus für Gitarristen, ballert aber meist ohnehin nur Frontal in die erste Reihe und die Mikros der Sänger.

    Beim Schlagzeug würd mir jetzt auch nur Plexiglas einfallen wenn alle anderen Mittel abseits von Mikrofonen schon ausprobiert sind.

  • Mikrofonkopf für SLX/ QLX mit hoher Dämpfung von Nebengeräuschen (Schlagzeug, etc.) gesucht

    • Wisdomofhope
    • 19. November 2025 um 05:18

    Ich habe selbst auch V7, DPA 2028, Beta 58A und OD505 fürs SLXD hier.

    Am Ende ist das ganze sowieso Geschmackssache und Kernschrott ist keines der Mikros die hier genannt wurden. Für das Geld ist die V7 Kapsel unfassbar gut, wenig Bleed. Aber Soundtechnisch auch nicht mein Favorit. Aber sie hat viele Freunde und ist immer öfter auf Ridern zu finden.

    Die Beta 58A ist halt ein Standart. Für mich deutlich besser als SM58. Bin aber auch kein Freund vom Shure Präsenzboost, grade bei deutscher Sprache kann das schnell nerven.

    OD505: Das Open Acoustic Design ist nicht nur optisch schön, es funktioniert auch. Die Kabelversion gefällt mir aber irgendwie mit aktiviertem Lowcut am Mikro besser als die Funkkapselversion. Lowcut wird natürlich auch am Pult gesetzt-mag auch Einbildung sein aber irgendwie gefällt mir die Kabelgebundene Version besser. Hatte grade gestern wieder für nen Back Up Gesang das OD505 im Einsatz: Klare präsente Stimme ohne wehzutun. Tolles Mikro das aber auch immer etwas EQ braucht. Der Preis geht aber voll klar. Eine Beta 58 Kapsel kostet ja auch schon nicht wenig. Erfahrungen mit der Kondensatorkapsel OC707 hatte ich noch nicht, wird aber auch viel gelobt.

    DPA 2028: Der kleine Bruder vom De:Facto 2 (was man natürlich auch noch empfehlen könnte).

    Linear, Stimmen kommen klasse rüber. Läuft wie man so schön sagt. Wirkt unauffällig, spielt unauffäliig. Ist es teuer? Ja.

    Ist es das beste in der Reihe hier? Ja.

    Ist es das beste Mikro für jede Stimme? Sicherlich nicht.

    Am ende muss man immer etwas ausprobieren und ein Gefühl für Kapseln bekommen.

    Das ATM 710 bzw. die Wireless Kapsel davon geht auch sehr in die DPA 2028 Richtung und wurde hier ja auch schon genannt.

    Noch eine Preisklasse drüber sind natürlich KSM 11 und De:Facto 2. Aber das sind halt auch in erster Line experten für klare Stimmwidergabe und nicht i erster Linie auf Bleed Unterdrückung getrimmt. Aber da beide sehr Linear sind wird zumindest rückwärtiger Schall gut ausgeblendet ohne Klangverfärbungen zu erleiden. Über Praxis will ich hier nicht viel sagen da ich sie selbst nicht besitze und eine Preisklasse über mir sind.

    Wenn ich wählen müsste, wahrscheinlich OD 505 oder DPA 2028 je nach Sänger und Musik. Falls man ein Pult hat was nen Neeve 545 Source Enhancer oder 5045 emuliert (Behringer Wing zum Beispiel der PSE 545) oder man gar ein Original zu greifen hat, auch damit mal spielen. Hilft super gegen Bleed wenn der Sänger grad nicht singt, ohne die Gefahr von typischen Gate Artefakten zu haben. Und die Künstler zu richtiger Mikrofonhaltung und Technik animieren, das allein wird vermutlich mehr bringen als eine andere Kapsel.

    Bei Kompression in diesen Fällen auf keinen Fall Gain hinzufügen, weil dann macht der Kompressor nicht nur das Laute leiser sondern auch das leise lauter.

    Am Ende findet jeder eh seinen eigenen Weg und fragst du 10 Techniker wirds 20 verschiedene Antworten geben.

  • Behringer WING

    • Wisdomofhope
    • 7. November 2025 um 03:02

    Hallo in die Runde :)

    Nach dem Midas MR18 ist jetzt auch ein Wing Rack mein eigen aber noch ohne Einsatz.

    Wie ist denn eure Erfahrung mit dem Distressor Plugin? Gibts besonders gut gelungene Effekte die sich bewährt haben? Verzeiht wenn ich etwas frage das schon drei mal beantwortet wurde, aber 173 Seiten sind doch etwas lang.

    Beim MR 18 waren meist das Plate Reverb, das Stereo Tab Delay und der Combinator meine besten Freunde. Bei Bedarf auch der De-Esser, der Chorus und der Room Reverb. Worauf ich mich auch freue sind die direkten Inserts ins Gate und Compressor, dem PSE 545, Pitch Correction mal zu testen...

    Alles Dinge die ich auch bei der Allen&Heath SQ 5 oft vermisse mit der ich auch arbeite (sonst aber auch ein tolles Pult, so isses nicht)

    Falls es ein paar Must Haves zum direkt antesten gibt (auch bei den Compressoren) dann gern mal ein paar Tipps da lassen. Der Rest ergibt sich dann eh über die Zeit was man mehr und was man weniger nutzt).

    Beste Grüße und Hallo ins Forum :)

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