Ne, mach das mal so: Bass verpolen und einen Sinus mit 250 Hz auf das System geben und dann mit dem Delay (oder der Phase) spielen und die Auslöschung suchen. Ganz wichtig ist aber, dass man vorher mit einem Pegelmesser die Pegel beider Lautsprecher auf den gleichen Wert einstellt! (gelle, Dirk?! *g*)
Beiträge von Volker Holtmeyer
-
-
Hab gerade deinen anderen Thread gelesen - dann hast du das ja schon richtig erkannt. Aber, wie gesagt, nicht nur das elektrische Filter beachten, auch das Gehäusekonzept ist ein Filter.
-
Bei Controllern mit IIR-Filtern (alos eigentlich fast allen) ist das so. Die bilden die "analoge Welt" gewissermaßen nur nach.
Bei Controllern mit FIR-Filtern (DSC28 von GAE - auch von ML und AD, ähnlich auch K+H ProC28 und HK DFC) kann man die Amplitude komplett getrennt von der Phase zu bearbeiten.
-
So pauschal lässt sich das nicht sagen, da einige Faktoren zu berücksichtigen sind. Z. B. welches Gehäusekonzept haben die Lautsprecher und wie werden sie getrennt? Daraus können sich nämlich Gruppenlaufzeiten ergeben, die eine "Abschätzung" mit Zollstock so nicht möglich machen. Die Gruppenlaufzeit bei 250 Hz kann durch aus mal in Bereiche von 4 - 5 ms kommen und damit etwa einer Wellenlänge in diesem Bereich entsprechen. Ergo, Impulsantwort messen.
-
rock´n´popmuseum
Udo-Lindenberg-Platz 1
48599 Gronau
Tel.: 02562-8148-0
Fax: 02562-8148-20
E-mail: info@rock-popmuseum.deDie Geschichte im rock'n'popmuseum ist aber rein als optischer Effekt gedacht. Das ganze war ein Projekt von irgendeiner Uni, wenn ich mich recht erinnere.
-
rock´n´popmuseum
Udo-Lindenberg-Platz 1
48599 Gronau
Tel.: 02562-8148-0
Fax: 02562-8148-20
E-mail: info@rock-popmuseum.deDie Geschichte im rock'n'popmuseum ist aber rein als optischer Effekt gedacht. Das ganze war ein Projekt von irgendeiner Uni, wenn ich mich recht erinnere.
-
-
-
-
dito
... aber schön, dass wir drüber gesprochen haben - sonst hättest du mich womöglich für arogant gehalten! :lol:
-
-
"Ich bin nicht allein!" *freu*

-
Schon immer.
Wieso? -
Zitat
das die vertriebe übrigens solche simulationen umsonst anbieten werden, kann ich mir nicht vorstellen.
Also gute Vertriebe machen das schon heute für ihre Kunden ... :wink: -
Microtech Gefell MV 230
-
Hm, jetzt haben wir uns gar nicht getroffen. Hätten vielleicht ein Erkennungszeichen ala "Rose im Knopfloch" vereinbaren müssen ...

-
-
-
Gut, ich hätte vielleicht schreiben sollen, dass es Gang und Gäbe sein sollte.
Was ich aber zum Ausdruck bringen wollte ist, dass es Sinn macht jede noch so kleine Beschallungsaufgabe zu simulieren. Das geht, da für ein kleines Projekt der Aufwand für die Simulation eben auch klein ist.
Dieses kann die kleine Installationsfirma natürlich selber nicht leisten. Muss sie ja auch gar nicht. Denn diese Leistung sollte vom Hersteller oder vom Vertrieb geboten werden können - gewissermaßen als Service. Schließlich wollen die ja ihr Zeug verkaufen.
(so, genug mit dem Zaunpfahl gewunken :wink: )
OT:
Simulation von Beschallungskonzepten macht meiner Meinung nach nicht nur für Festinstallationen Sinn. Gerade mit Blick auf die Konsequenzen die uns die neue DIN 15905 bringen wird, wird es immer wichtiger nachzuweisen, dass wir mit unserem Beschallungskonzept eine konstante Pegelverteilung im Zuhörerbereich erzielen können.
Daher ist es ratsam, sich im Vorfeld nicht nur Gedanken zum Beschallungskonzept zu machen, sondern die Funktionsweise des selbigen auch zu verifizieren. -
Es ist eigentlich Gang und Gäbe, dass Festinstallationen im Vorfeld simuliert werden. Bei größeren Projekten ist das häufig sogar fester Bestandteil der Ausschreibung.
Aber auch bei kleineren Projekten ist eine Simulation natürlich sinnvoll und das Argument "zu aufwändig" greift nicht wirklich, da natürlich der Aufwand mit der Komplexität des Projektes einhergeht. Die Simulation eines Stadions dauert einige Tage; die Simulation eines einfachen Bürgerhauses ist u.U. aber schon in wenigen Minuten gemacht.
Zum Service eines jeden Herstellers oder Vertriebes gehört es, den Kunden größtmöglich zu unterstützen. Und dazu zählt auch die Simulation eines Projektes. Falls das jemand nicht kann oder sich weigert das zu tun (egal, wie groß das Projekt ist!), sollte man sich fragen, woran das liegt ...