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  1. PA-Forum
  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Wann lohnen sich Line-Arrays ?

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Dezember 2003 um 13:58

    Na ja, die 10° sind natürlich nur in einer schmalen Region im Hochtonbereich zu finden; darunter weitet sich der vertikale Abstrahlwinkel kontinuierlich auf (bis er im Tieftonbereich schließlich so gut wie kugelförmig ist).

    Im Tieftonbereich haben wir also nahezu keine Richtwirkung (ist aber auch nicht schlimm, da hier auf Grund der großen Wellenlänge noch alles koppelt - wodurch dann je nach Länge eine Richtwirkung erzielt wird) und mit steigender Frequenz sollte sich der vertikale Öffnungswinkel stetig immer weiter einschnüren. Die Isobaren (Abstrahlwinkel über der Frequenz) ähneln dann in etwa einer abklingenden e-Funktion. Im Hochtonbereich wird dann eigentlich das Gleiche gemacht wie beim konventionellen Cluster (eben nur in vertikaler Richtung und damit wesentlich unkritischer - und in der Ebene, wo unterschiedliche Pegelverteilungen auch viel nötiger sind), also ein Hochtöner für einen bestimmten Raumwinkel. Für die weiter entfernten Punkte im Zuhörerbereich wirken zwar zunehmend mehrere Hochtöner, allerdings ist der Weglängenunterschied selbiger so klein, dass es keine destruktiven Interferenzen gibt.

  • LS ziehen sich an!

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Dezember 2003 um 22:54
    Zitat


    Hallo Volker,

    ich würde Dir ja im Forum antworten, aber ich bin nicht Profi genug, um da schreiben zu dürfen.

    Was ich weiß, ist, daß ein zweiter Magnetring auf der hinteren Polplatte, der sogenannte Doppelmagnet, die Empfindlichkeit eines Systems etwa um 1 dB erhöhen kann, also ein Kalotten-Hochtöner mit ca. 90dB hat dann ca.91-92 dB. Kommt auch auf die schon vorhandene Feldstärke an.

    Das liegt an der besseren Bündelung des Magnetfelds im Eisen durch den zweiten Ring. Soviel Effekt in positiver oder negativer Richtung wirst Du aber niemals durch bloße Annäherung auf ca. 10 Zentimeter bekommen.

    Oder kommst Du noch dichter zusammen?

    Gruß:

    Win

    Alles anzeigen
    Zitat


    Wir hatten im Visatonforum mal eine Frage diesbezüglich. Die Antwort der Technik war:

    Das hat minimale auswirkungen. die Feldstärke im Luftspalt wird nur sehr minimal beeinflusst.

    -> es hat auswirkungen, aber unhörbare


    (ich hätts im Forum geschrieben, darf ich aber nicht. Egal. Wenn da die profis unter sich sein wollen....)

    farad

    Alles anzeigen

    Danke Euch beiden für die PN's! (Anscheinend haben die "Profis" hier dazu keine Idee :( )

  • Laufzeitkorrektur für zweite Saal-Anlage

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Dezember 2003 um 16:32

    Der Schall legt (bei Zimmertemperatur und normaler Luftfeuchtigkeit) etwa 344 Meter pro Sekunde zurück. Das bedeutet, dass der Schall pro zurückgelegtem Meter etwa 1/344 = 0,0029 s/m oder 2,9 ms/m braucht. Mit 3 Millisekunden pro Meter liegt man also ganz gut. Man kann also zum Einstellen eines Delays den Entfernungsunterschied zwischen der Main-PA und dem Delay-Lautsprecher (in m) abschätzen, mit 3 (s/m) multiplizieren und erhält den Weglängenunterschied in Sekunden. Ganz wichtig für die richtige Delay-Zeit ist aber, dass noch ca. 10 - 20 ms zugegeben werden um den Haas-Effekt voll zu nutzen. Die eingestellte Zeit sollte unbedingt noch mit einem perkussiven Musiksignal oder Sprache überprüft werden. Dabei sollte auch versuchsweise die Zeit mal ein wenig verändert werden.

  • USB to Chinch? Gibt es sowas?

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Dezember 2003 um 13:36

    USB auf Chinch?!!! Das ist ja fast so gut wie "NL4 auf Gardena"! :D

    (sorry, musste sein)

  • LS ziehen sich an!

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Dezember 2003 um 13:27

    Ich bastel gerade an einem neuen Top. Da es da drin sehr eng zu geht, sind die Magneten der Treiber schon so dicht beieinander, dass sie sich ein wenig anziehen. Hat irgend jemand Erfahrungen (praktischer natur), in wie weit sich das klanglich auswirkt?

  • Woodstock (alle) welche PA.

    • Volker Holtmeyer
    • 26. November 2003 um 22:33

    http://www.jblpro.com/pages/Woodstock99/ws99_main.htm

  • Case mit Glastüre

    • Volker Holtmeyer
    • 24. November 2003 um 23:39

    Hab das mal bei irgendeinem Verleiher gesehen, dass sich in den Deckeln der Doubble-Doors ein etwa 10 cm breiter Streifen aus Plexiglas von oben bis unten durchzog. Ist ganz praktisch - so kann man gleich sehen, was drin ist.

  • Wann lohnen sich Line-Arrays ?

    • Volker Holtmeyer
    • 20. November 2003 um 21:45

    Nun, eigentlich kann man ein Line-Array bis auf ein Element herunter skalieren. Ein einziges Element ist beispielsweise ein hervoragendes Near Fill. 10° Öffnungswinkel reichen da ja völlig aus. So gemacht wurde es z. B. auf dem letzten Rock im Park - auf S. 64 des Production Partner 10/03 kann man das so gerade erkennen.

    Man kann sich überlegen, ab wievielen Elementen ein Line-Array - abgesehen von Spezialfällen - Sinn macht. Also mit 4 Elementen die je 10° machen kann man schon ganz gut arbeiten. 40° ist auch der kleinste vertikale Winkel den herkömmliche Lautsprecher so haben - weniger macht Stand Alone keinen Sinn.

    Ein herkömmlicher Lautsprecher hat aber den Nachteil, dass quasi die Hälfte an Energie ("die obere Hälfte des Balloons") gar nicht genutzt wird und obendrein noch im Raum rumgeistert und mir mein Diffusfeld um 3 dB erhöht.

    Mit 4 Line-Array-Elementen kann ich schon recht effektiv eine unsymmetrische vertikale Abstrahlung hinbekommen, wodurch ich besagte Nachteile nicht habe und eine gleichmäßige Pegelverteilung hinbekomme.

  • d&b Daten .... korrekt????

    • Volker Holtmeyer
    • 20. November 2003 um 18:44

    Auch du, mein Sohn Brutus?!

    Ne, find ich klasse! Wünschte andere Lautsprecherhersteller respektive -vertriebe wären auch offiziell so offen im Umgang mit Internet-Foren!

  • Wann lohnen sich Line-Arrays ?

    • Volker Holtmeyer
    • 20. November 2003 um 16:56

    Das Verhalten eines geraden Line-Arrays endlicher Länge hat Manfred hier ganz richtig beschrieben. Da der Übergang vom Nahfeld (mit -3dB) zum Fernfeld (mit -6dB) mit steigender Frequenz und/oder steigender Länge zunimmt, wird bei einem geraden Line-Array der Frequenzgang mit zunehmender Entfernung immer höhenlastiger. ( d = ((h^2)*f)/680 )

    Bei einigen Zeilenlautsprechern hat man versucht diesen Umstand zu kompensieren, in dem man den äußeren Lautsprechern ein entsprechendes Tiefpassfilter verpasst hat. Dadurch bringt man den Übergang vom Nah- zum Fernfeld für alle Frequenzen auf die gleiche Entfernung und der Frequenzgang egalisiert sich folglich.

    Man schraubt dabei also an dem h in obiger Formel. Für weit entfernte Punkte ist der Frequenzgang damit wieder flat. Anders ist es jedoch für Punkte nahe dem Array - also außerhalb der Hauptabstrahlachse. Hier macht einem die vertikale Abstrahlcharakteristik eines geraden Line-Arrays einen Strich durch die Rechnung. Die Formel für den vertikalen Öffnungswinkel ist recht kompliziert, aber wir finden hier wieder die Länge der Linie h und die Frequenz f. Allerdings diesmal im Nenner und h ist nicht quadratisch! Das bedeutet, dass wenn ich das richtige h für die zu erst genannte Formel gefunden habe, sich die Formel für den Öffnungswinkel noch gar nicht stark genug verändert hat. Ich habe aber nur das eine h an dem ich schrauben kann. Daher ist der Frequenzgang außerhalb der Hauptabstrahlachse (also nahe bzw. fast unter dem Array) immer noch zu tiefenlastig.

    Beim modernen Line-Array heißt das Zauberwort Curving. Für weit entfernte Punkte verkürze ich die Linie im Hochtonbereich gewissermaßen auch. Durch das Neigen der unteren Elemente wirken selbige im Wesentlichen nur tieffrequent, da die Direktivität des einzelnen Line-Array-Elements im Tieftonbereich gering (Ausrichtung also weitgehend egal) im Hochtonbereich aber sehr ausgeprägt ist. Die Hochtöner der unteren Elemente nimmt man an weit entfernten Punkten also quasi nicht wahr, da sie gen Boden ballern.
    Durch ein sorgsames progressives Curving (d.h. mit nach unten immer größer werdenden Winkeln) verkürzt man gewissermaßen die wirksame Länge der Line für jeden Zuhörerort so, dass für alle Frequenzen der Übergang vom Nah- zum Fernfeld jeweils den gleichen Wert hat. (1. Problem bekämpft)
    Zudem bekommt man so durch die Ausrichtung der unteren Elemente auf die vorderen Zuhörer mehr Höhenenergie dort hin, wo es ja vorher zu tifenlastig war. (2. Problem bekämpft)


    (Genau hiermit beschäftigte sich auch mein Vortrag auf dem letzten CAVIS: http://www.paforum.de/downloads/linearray.pdf)

  • 1 Savety für 2 Geräte?

    • Volker Holtmeyer
    • 20. November 2003 um 13:29

    Ist es eigentlich zulässig, dass man 2 Geräte mit einem gemeinsamen Fangseil sichert?

  • Boxen mit aufwendigen Saug und Phasen schiebern klingen die

    • Volker Holtmeyer
    • 20. November 2003 um 13:14

    Leistungsverluste in passiven Frequenzweichen

    ... und wieviele warens?! :D

    Ne, im Ernst. Hört sich so an als sein das für dich kein Thema, bzw. völlig zu vernachlässigen.

  • d&b Q1

    • Volker Holtmeyer
    • 13. November 2003 um 20:32
    Zitat


    siehe HLA oder MSL4 ich weiss nciht.


    Was spricht gegen genannte Systeme? Ok, für den europäischen Geschmack sind die vielleicht etwas zu unhandlich, aber sonst? (Was haben die Römer für uns getan?!... :D )

  • d&b Q1

    • Volker Holtmeyer
    • 13. November 2003 um 20:04
    Zitat


    Wenigstens sind die nicht so dreist und behaupten das sie mit 3 elementen noch ne vernuenftige Zylinderwelle hinbekommen!


    Macht auch sonst keiner. Muss man ja aber auch nicht - ist dann halt einfach ein System mit nem schönen Q.

    Zitat


    Eigentlich geht doch die Linearraytheorie ursprünglich von Kugelstrahlern aus, oder hab ich das falsch verstanden?


    Klar, bei großen Wellenlängen. Im Hochtonbereich bekomme ich die Treiber aber nicht nahe genug aneinander. Daher brauche ich dort Waveguides.

    Zitat


    ie berechne ich denn das Maß einer Krümmung im Verhältnis zu einer Wellenlänge?


    Ist reine Geometrie. Die Wellen breiten sich im (Koerzitiv-)Horn annähernd kugelförmig aus. An der Hornaustrittsfläche bildet sich also eine Kugeloberfläche, das ist die Krümung der Welle. (Wenn ich quasi eine Guillotine vor der Schallwand herab lasse, schneide ich gewissermaßen ein Stück von einer Kugel ab. Dessen Dicke ist die Krümmung. Oder so. Diese Dicke soll soll jedenfalls kleiner sein als 1/4 der Wellenlänge.)

  • d&b Q1

    • Volker Holtmeyer
    • 13. November 2003 um 13:20

    ---

  • bis zu welcher frequenz bässe mono betreiben ?

    • Volker Holtmeyer
    • 13. November 2003 um 12:00

    Hm, hattest du nicht mal geschrieben "Mehr Bass ist besser"?! :wink:

  • d&b Q1

    • Volker Holtmeyer
    • 13. November 2003 um 11:52
    Zitat


    dei berechnung der tiefe des horns ist ja allgemein kein linearray sit 4m tief ein 4m tefes horn würde auch keine höhen mrhr gringen denke ich die luafen sich ja tot

    Sicher, kein Line-Array ist 4 m tief. Was ich damit nur verdeutlichen wollte ist, dass die Hornaustrittsöffnung mit einer Höhe von 30 cm für eine Länge von vielleicht auch 30 cm zu groß ist.


    Zitat


    das Q hat also abstrahlungs technisch den besseren job gemacht.

    Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, dass ich keine Auffälligkeiten in der Vertikalen feststellen konnte. Die horizontale Abstrahlung war für die zu beschallende Fläche zu eng.


    Zitat


    in den primari unterlagen steht das Q hat nen um 6db ansteigenden fgang zu den höhen hin geht dieese konzeop auf der passiven array tiefmitten koppelungs kompensation


    Das ist eine Entzerrung, die eigentlich bei allen Line-Array Elementen üblich ist - also eine tüchtige kontinuierliche Höhenanhebung, weil im Tieftonbereich ein Kopplung stattfindet.

  • d&b Q1

    • Volker Holtmeyer
    • 12. November 2003 um 22:19
    Zitat


    wie kann das bei dem horn linearrayen das sieht nach nem spalt horn aus.


    Das hab ich mich auch immer gefragt - und frag es mich eigentlich immer noch!

    Hab mir natürlich auch das Horn mal näher angeschaut (schon praktisch, wenn der Frontschaum mit Klett festgemacht ist :wink: ). Es schaut indes aus wie ein "normales" Horn und ist dabei relativ zur Höhe der Austrittsöffnung gar nicht mal sehr tief, weshalb ich mir nicht erklären kann, wie da eine kohärente Kopplung zu Stande kommen soll. Es wird scheinbar nichts unternommen, um den "mittleren" Schall irgendwie zu "bremsen". An der Austrittsöffnung haben wir es also mit einer gekrümmten Wellenfront zu tun. (Was ja an sich nicht schlecht ist, sondern eigentlich sogar gewollt, um ein leichtes Curving zu ermöglichen. Das ist auch bei eigentlich allen Line-Arrays so.) Wenn die Krümmung der Wellenfront kleiner ist als 1/4 der (kleinsten zu übertragenden) Wellenlänge, dann koppeln die Waveguides noch.

    Beispiel:
    Bei 16 kHz haben wir eine Wellenlänge von Lambda = (340 m/s) / 16.000 Hz = 0,021 m. Wir teilen die Welle durch VIER (Grüße! :wink: ) und kommen auf 0,0053 m. Die Tiefe des Horns berechnet sich nun zu

    T = (SQR(H/2))/X mit der Höhe der Hornaustrittsöffnung H und der viertel Wellenlänge X

    Bei einem Horn von einer Höhe von 30 cm ergibt sich also eine Tiefe von über 4 m!
    Ähm, wie tief war noch gleich das Gehäuse von diesem d&b-Dingens...? :roll:

    Werd mich wohl weiter wundern müssen.

  • MAD System - Ein neuer Ansatz in der Großbeschallung ?!? LA?

    • Volker Holtmeyer
    • 12. November 2003 um 21:52

    Ähm, Bändchen?

  • Wofür wird Molton verwendet?

    • Volker Holtmeyer
    • 12. November 2003 um 13:47
    Zitat


    Wenn ich die Sporthalle also mit Molton auskleiden möchte, wie bekomm ich das am besten fest?


    Wenn die Fenster eine Art Fensterbank haben, kannst du es wie folgt machen:

    Du sägst 2 Dachlatten in der Länge eines Fensters zurecht. Nun schlägst du den oberen Rand deines Moltons über die eine Dachlatte und den unteren Rand um die andere Dachlatte. Dann sägst du ein paar Latten, die etwas länger sind als die Höhe des Fensters. Damit verkeilst du dann die beiden Dachlatten, um die du den Molton geschlagen hast, im Fensterausschnitt, so dass die eine Latte gegen den Sturz und die andere Latte gegen die Fensterbank gedrückt wird.
    Du solltest dabei übrigens darauf achten, dass der Stoff einen möglichst großen Abstand zum Fenster hat. Nur so bekommst du auch eine merkbare Absorption im tieffrequenten Bereich.

    Zur Reduktion der Nachllzeit ist es übrigens unrelevant, wo die Absorption angebracht wird. Lediglich für die Dämpfung von diskreten Reflexionen respektive Echos ist es nicht unwichtig, wo die Absorption ist.

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