Na ja, die 10° sind natürlich nur in einer schmalen Region im Hochtonbereich zu finden; darunter weitet sich der vertikale Abstrahlwinkel kontinuierlich auf (bis er im Tieftonbereich schließlich so gut wie kugelförmig ist).
Im Tieftonbereich haben wir also nahezu keine Richtwirkung (ist aber auch nicht schlimm, da hier auf Grund der großen Wellenlänge noch alles koppelt - wodurch dann je nach Länge eine Richtwirkung erzielt wird) und mit steigender Frequenz sollte sich der vertikale Öffnungswinkel stetig immer weiter einschnüren. Die Isobaren (Abstrahlwinkel über der Frequenz) ähneln dann in etwa einer abklingenden e-Funktion. Im Hochtonbereich wird dann eigentlich das Gleiche gemacht wie beim konventionellen Cluster (eben nur in vertikaler Richtung und damit wesentlich unkritischer - und in der Ebene, wo unterschiedliche Pegelverteilungen auch viel nötiger sind), also ein Hochtöner für einen bestimmten Raumwinkel. Für die weiter entfernten Punkte im Zuhörerbereich wirken zwar zunehmend mehrere Hochtöner, allerdings ist der Weglängenunterschied selbiger so klein, dass es keine destruktiven Interferenzen gibt.