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  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • 3 dB oder 6 dB?

    • Volker Holtmeyer
    • 18. September 2003 um 14:09
    Zitat


    ... wenn beide LS den gleichen Schallpegel abstrahlen, dicht zusammen sind (also sehr kleine Winkelabweichung von den 0°-Achsen) und das Mess-Mikrofon von beiden Chassis gleich weit entfernt ist (d.h. kein Gangunterschied) mißt Du sogar ziemlich exakt 6 dB Pegelzuwachs.


    Das ist richtig, aber NUR wenn ich den gleichen Abstand zu beiden Quellen habe - mich also auf einer Geraden (eigentlich einer Fläche) befinde, die eine gedachte Verbindungslinie zwischen den Quellen in der Mitte othogonal schneidet. Dann gilt für alle Frequenzen + 6dB.

    Befinde ich mich an einem anderen Punkt der einen Gangunterschied von einer halben Wellenlänge aufweist, habe ich für die entsprechende Frequenz idealerweise eine vollständige Auslöschung. Für andere Frequenzen bedeutet dieser Weglängenunterschied aber eine vollständige Addition - also + 6 dB. Im Schnitt komme ich dann auf (über das Spektrum gemittelte) SPL zwischen + 3 dB und + 6 dB.

  • 3 dB oder 6 dB?

    • Volker Holtmeyer
    • 18. September 2003 um 10:53
    Zitat


    Hallo Volker,
    Bei Leistungen (egal ob elektrisch, akustisch oder sonst irgendwelche) wird generell eine Verdoppelung mit 3 dB angegeben, bei Pegeln (Spannungs- Schalldruck- etc.) dagegen sind es 6 dB für die Verdoppelung.


    Das weiß ich auch. Was ich sagen wollte: Wenn ich den SPL von einem Lautsprecher messe und schalte dann einen zweiten hinzu, messe ich in der Realität weder +3 dB noch +6 dB, sondern IMMER einen Pegel der dazwischen liegt.

  • SUmmenschalldruckpegel aus frequenzgang???

    • Volker Holtmeyer
    • 18. September 2003 um 00:00

    Einfach das arithmetische Mittel bilden (Summe aus allen Werten / Anzahl der Werte). Oder für einen bewerteten SPL die einzelnen zu addierenden Pegel entsprechend (z.B. der A-Kurve) verringern.

  • Angebotsfrage----Seriös----Glaubwürdig?

    • Volker Holtmeyer
    • 17. September 2003 um 23:48

    A-Teen Sound - ich schmeiß mich weg!!! :D

    *wiedereinkrieg*

    Also "Selbstbau ausm Musikladen" ist das nun wirklich nicht. Absolut professionelle Verarbeitung und erstklassige Komponenten. Hab schon öfter drauf gemischt - und die gehen in der Tat auch ohne Sub richtig gut.

  • Schaltpult für Schulungsraum

    • Volker Holtmeyer
    • 15. September 2003 um 00:10

    Marktführer:
    http://www.crestron.com
    http://www.amx.com

    oder günstiger:
    http://www.trius-audio.de/warengruppe.php?gruppe=&feld=06

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Volker Holtmeyer
    • 12. September 2003 um 12:53

    Schick! :) Wie schaut denn die Konstruktion der "Lüftungsschlitze" aus?

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Volker Holtmeyer
    • 12. September 2003 um 11:18

    Gut, das Printip ist klar. Aber wie hast du das umgesetzt? Gibt's Zeichnungen oder Bilder?

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Volker Holtmeyer
    • 12. September 2003 um 10:08

    Mach's halt nicht so spannend! Warum machst du denn erst einen Tread, wenn dann doch alles so geheim ist?!

  • 3 dB oder 6 dB?

    • Volker Holtmeyer
    • 11. September 2003 um 16:18

    Uns erreichte die Tage folgende E-Mail von einem Diplomanten:

    Zitat


    Bei der Durchsicht diverser Literatur stoße ich immer wieder auf ein Problem. Ich würde mich freuen wenn Sie Zeit und Lust hätten mir bei der
    Lösung zu helfen.

    Das Problem ergibt sich bezüglich des resultierenden Schalldruckpegels, der entsteht wenn man zu einer bestehenden Schallquelle eine
    zweite, gleiche, das gleiche Signal abstrahlende Schallquelle hinzufügt. Einerseits wird der Pegelzuwachs mit 3 dB angegeben, andererseits
    mit 6 dB.

    Bei meiner bisherigen Recherche bin ich zu folgenden Schlüssen gekommen:

    Das hinzufügen einer zweiten, gleichen Quelle erfordert die Bereitstellung der doppelten elektrischen Leistung, also muß die elektrische
    Leistung um 3 dB zunehmen.

    In einer ebenen fortschreitenden Welle ergeben sich gleiche Zahlenwerte für den Schalldruckpegel, den Schallintensitätspegel und den
    Schalleistungspegel.

    Man muß zwischen inkohärenten und kohärenten Signalen unterscheiden.

    Strahlen die beiden Quellen ein inkohärentes Signal ab, genügt es die Schallintensitäten der beiden Quellen zu addieren, ohne auf die
    Phasenbeziehung der Signale einzugehen. So ergibt sich ein Pegelzuwachs von 3 dB für den Druckpegel sowie für den Intensitätspegel.

    Strahlen die beiden Quellen ein kohärentes Signal ab, kommt es zu bestimmten Inteferenzmustern. Hierbei kann die resultierende
    Schalldruckamplitude den doppelten Wert einer einzelnen Welle annehmen. Der maximal erreichbare Schalldruckpegel kann also um 6 dB
    größer sein als der einer einzelnen Quelle.

    Frage: Steigt der Schallintensitäspegel auch um 6dB? Schließlich steigt die elektrische Leistung nur um 3dB.

    In einem Lautsprecherhandbuch wird die Erhöhung von 6dB aufgeteilt; 3dB entsprechend der Leistungsverdopplung und weitere 3dB
    bezüglich der doppelten Membranfläche...?

    Leider finde ich keine gesicherte Lösung dieser Problematik. Ich würde mich daher sehr freuen wenn Sie behilflich sein könnten.

    Ich danke Ihnen im voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

    Alles anzeigen

    Ein herrliches Diskussionsthema, wie ich finde. Denn die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen - in unserem Fall eben zwischen 3 und 6 dB.

    Der Aspekt, der aber noch fehlt ist die Directivity! In einem Hallraum würde die gesamte abgestrahlte Energie zu einer Pegelerhöhung beitragen - im Schalltoten Raum lediglich die Energie, die in Richtung des Empfängers abgestrahlt wird.

  • 08/15-meßmöglichkeiten ohne großen aufwand möglich ?

    • Volker Holtmeyer
    • 11. September 2003 um 16:01

    Die A-Bewertung besteht im Wesentlichen aus 2 Filtern - einem Hochpass und einem Tiefpass. Das bedeutet, dass tiefe und hohe Frequenzen nicht so stark berücksichtigt werden. Das Messgerät ist für diese Frequenzen gewissermaßen unenpfindlicher. Mit unserem Gehör ist das in etwa genau so - wir nehmen sehr tiefe und sehr hohe Frequenzen nicht so stark war wie mittlere. Mit einem A-Filter versucht man das menschliche Hörempfinden nachzubilden.
    Die C-Bewertung sieht tendenziell ähnlich aus, jedoch ist die Grenzfrequenz jeweils weiter nach den Randbereichen des Spektrums verschoben und der Abfall ist nicht ganz so steil; so dass nur ganz tiefe und ganz hohe Frequenzen bedämpft werden.

    Der UltraCurve macht quasi das Gleiche, was du mit dem Schalldruckpegelmesser nacheinander machen würdest zeitgleich für alle Frequenzbänder.

  • 08/15-meßmöglichkeiten ohne großen aufwand möglich ?

    • Volker Holtmeyer
    • 11. September 2003 um 15:33

    Prinzipiell geht das schon. Dazu braucht es übrigens auch keinen teuren Schalldruckpegelmesser, da ja nur relative Pegel aufgenommen werden. Allerdings können günstige Geräte keine Bewertung "flat" machen, sondern allenfalls "C". Das bedeutet, dass die Empfindlichkeit am unteren und oberen Rand des Spektrums geringer wird, was dann zu berücksichtigen ist.

    Die Signale auf CD zu brennen, ist eigentlich obsolet. Am einfachsten nimmst du Rosa-Rauschen und filterst es mit einem Terz-EQ. Dabei schiebst du jeweils einen Fader ganz nach oben und die anderen 30 ganz nach unten. So bekommst du eine Aussage über den SPL deiner Box in diesem Frequenzband.

    Ganz wichtig ist aber zu bedenken, dass du im Grunde nicht den Frequenzgang deines Lautsprechers misst, sondern die Kombination aus Lautsprecher und Raum. Daher solltest du nach Möglichkeit einen sehr trockenen (Nachhall-freien Raum) nehmen. Oder besser auf einen großen Parkplatz gehen und den Schalldruckpegelmesser auf den Boden legen, damit die Bodenreflexion das Ergebnis nicht verfälscht. Reflexionen von weit entfernten Gebäuden o.ä. sind häufig so gering, dass sie keinen großen Pegelzuwachs bringen und das Resultat ebenfalls nicht verfälschen.

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Volker Holtmeyer
    • 11. September 2003 um 13:17

    Ach so, also ein 6-Zöller nach vorne und einer nach hinten? Ich hatte mir zunächst eine d'Apollito-Anordnung vorgestellt.

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Volker Holtmeyer
    • 11. September 2003 um 11:51

    Aha, du machst es also nicht "richtig"!? Ja aber wie denn dann?

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Volker Holtmeyer
    • 11. September 2003 um 10:26

    Dann beschreib doch mal die "besondere Schallführung", die den Cardioid-Effekt machen soll - oder ist das confidential!

  • Kabelkisten - was hernehmen und wo bekommen?

    • Volker Holtmeyer
    • 8. September 2003 um 15:45

    Nicht dass ich mißverstanden werde - ich wollte hier auf keinen Fall zum Diebstahl anregen!

    Denke ein Gang in den nächsten Supermarkt und 5,- € in eine original Curver-Box investiert sind die beste Lösung. (Da bekommt der Begriff "Hobbykistenschlepper" eine völlig neue Bedeutung! :D )

    BTW: Gibt's die Provision auch für Nicht-Postler... ? :roll:

  • Akustische Optimierung von Räumen ...

    • Volker Holtmeyer
    • 8. September 2003 um 14:47
    Zitat


    Oder hier:
    http://www.wvier.de


    Hab mich gerade 5 min über das langwierige "Intro" geärgert, bis ich rechts die Bildlaufleiste entdeckt habe! :roll:

  • Korrelationsgrad

    • Volker Holtmeyer
    • 8. September 2003 um 13:48

    Für den Rundfunk ist es wichtig, dass das Signal Mono-kompatibel ist. D.h. es muss zur alten Übertragungstechnik kompatibel sein und auch übers Mono-Küchenradio funktionieren.

    Bei der Umstellung der Übertragung von Mono auf Stereo hat man diese Kompatibilität dadurch gewahrt, dass man einmal die Summe aus linkem und rechtem Signal (L+R - das wird dann vom Mono-Küchenradio wiedergegeben) und einmal die Differenz daraus (L-R) sendet. Um Stereo wiederzugeben wird einmal das Differenzsignal und das Summensignal addiert [(L+R)+(L-R)=2L] - das gibt dann das linke Signal - und einmal wird das Differenzsignal vom Summensignal abgezogen [(L+R)-(L-R)=2R] - das gibt dann das rechte Signal.

    Wenn nun z.B. das linke Signal genauso aussieht wie das rechte, nur um 180° verschoben, kann man sich "ausrechnen", wie das resultierende Signal ausschaut.

  • Akustische Optimierung von Räumen ...

    • Volker Holtmeyer
    • 8. September 2003 um 13:33

    Oder hier:
    http://www.ifbcon.de

  • Kabelkisten - was hernehmen und wo bekommen?

    • Volker Holtmeyer
    • 8. September 2003 um 13:23

    Oder: Ein großes Mailing machen. Dann gibts von der Post nämlich diese schicken gelben Kisten. Na ja, und wann die wieder zurück kommen kriegt doch eh keiner mit ... (Könnte jetzt petzen, wer das alles macht - tue ich aber nicht :D )

  • Leistungsaufteilung für Bass, Mitten, Höhen

    • Volker Holtmeyer
    • 8. September 2003 um 10:28
    Zitat


    ich betreibe meine winz anlage für 150 leute an 2x CA 18 eine ca 18 für insgesamt 6 18" chassis und eine CA 18 für ne passive 15"1,5"


    6 x 18" für 150 Leute?! Hast du 'nen Knall?

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