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  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Brumm Problem wegen Dimmer DI-Box

    • Volker Holtmeyer
    • 17. November 2008 um 17:59
    Zitat von "FrankGellen"

    aber das Beide Seiten das gleiche Ergebniss zeigten Schließe ich das Erdproblem aus könnte nur noch an der Verteilung des Hauses liegen das dort die Erde vielleicht irgendwie einen Fehler hat.


    :shock: Wo "holt" ihr denn den Strom für den FOH her - und wo "holt" ihr den Strom für die Amps her?

  • Lautsprecher perfekt auf einen Raum einmessen....

    • Volker Holtmeyer
    • 17. November 2008 um 17:21
    Zitat von "yamaha4711"

    Auszugehen ist davon, dass der einzelne LS schon vernüftig tut. Daher ist das Messen des LS eigentlich unerheblich.


    Oh, da bin ich aber völlig anderer Meinung - gerade das ist der wichtigste Punkt! Gerade bei Live (aber eigentlich genau so auch bei Festinstallationen ...) gehe ich überhaupt nicht davon aus, dass der Lautsprecher tut, wie er soll. Wenn man hier nachlässig ist, wird eine Fehlersuche bei einer "halb eingemessenen" Anlage zum Disaster.
    Ob da irgendwo ein Hochtontreiber im Line-Array durch ist, hört kein Mensch - die eine Seite klingt halt irgendwie anders ...
    Und Polaritätsfehler bei Festinstallationen sind an der Tagesordnung ...

    Zitat von "yamaha4711"

    Die 5-20ms würde ich nicht zugeben, da die sowieso durch die Positionsunschärfe des Zuschauers bedingt sind.


    "Laufzeitsausgleichsdelay" plus 5 bis 20 ms mehr muss sein - ansonsten gibt's keine Ortung Richtung Bühne.
    (Beim Delayen von In-Fills ist das anders (da Du von L/R sprichst ...) hier wird, da wo beide Systeme gleich laut sind, natürlich auf 0 delayed.)

  • Lautsprecher perfekt auf einen Raum einmessen....

    • Volker Holtmeyer
    • 17. November 2008 um 13:58
    Zitat von "eaw"

    Geht man bei Festinstallationen anders vor und wenn ja wie?


    Grundsätzlich ist die Herangehensweise bei Festinstallationen genau so wie bei mobilen Anlagen (solange es die Zeit zulässt).

    Meine Vorgehensweise bei der Inberiebnahme einer Anlage ist wie folgt:

    1. Lautsprecher-Positionen und -Ausrichtungen überprüfen.
    Klingt banal - aber nur allzu oft werden hier schon die ersten Fehler gemacht.

    2. Die einzelnen Lautsprecher messen.
    Dazu so nah an den Lautsprecher heran, wie es geht und den Direktschall aus der Impulsantwort herausfenstern.
    - Als erstes Polarität prüfen ("Ausschlag" der Impulsantwort)!
    - Dann den Frequenzgang checken. Hier kann man evtl. erkennen, ob der Hochtonweg gegenüber dem Tieftonweg zu laut ist. Vielleicht ist im Übernahmebereich auch ein Dip - das lässt vermuten, dass die Polarität eines Weges nicht stimmt.
    - Evtl. kann man sich noch den Phasengang (oder besser den Nyquist-Plot) anschauen. Wenn hier Sprünge sind, stimmt auch etwas mit der Phase nicht oder das Ding hat generell ein Laufzeitproblem.

    3. Die Pegel der einzelnen Lautsprecher einstellen.
    Und zwar in dem Bereich der vom jeweiligen Lautsprecher beschallt werden soll - alle anderen Lautsprecher sind dabei aus! Dazu geht man einige Meter vor den Punkt, wo die Hauptabstrahlachse auf die Hörfläche trifft. (Letztere zielt übrigens auf den hintersten Zuhörer - nicht etwa mitten in den zu beschallenden Bereich!!!) Man gibt ein Rauschen auf die jeweiligen Lautsprecher und stellt überall jeweils den gleichen Pegel ein. Wichtig ist, dass sich diese Pegelverhältnisse später nicht (versehentlich) verändern lassen, also auf keinen Fall die Sub-Gruppen benutzen und auch nicht die Amp-Eingangspotis.

    4. Die Delay-Zeiten messen.
    Dazu geht man dort hin, wo die Signale der Haupt-PA und des Delay-Lautsprechers etwa gleich laut sind. Man ermittelt den zeitlichen Versatz, mit dem die Signale an diesem Punkt eintreffen und addiert etwa 5 - 20 ms, um die Zeit fürs Delay zu bekommen (Stichwort: Haas-Effekt).

    5. Den Frequenzgang an einigen Punkten im Raum messen und mitteln.
    Wenn hier schmalbandige Erhöhungen zu erkenen sind (BW von etwa 1/3 bis 2 Oktaven), kann man behutsam versuchen hier mittels EQ eine Absenkung vorzunehmen und hört sich das ganze im A/B-Vergleich einmal an (ganz wichtig!).
    Diese Überhöhungen entstehen durch die Addition von Direktschall und Diffusschall. Durch die unteschiedlichen Absorptionseigenschaften des Raumes bei verschiedenen Frequenzen ist das Diffusfeld u.U. nicht linear.
    Wie gesagt, den generellen Verlauf des Gesamtschallfrequenzganges sollte man nicht versuchen auszugleichen - lediglich kleine Überhöhungen. Tendenziell sollte der Gesamtschallfrequenzgang einen zu hohen Frequenzen fallenden Charakter haben. Ab etwa 2 kHz fällt er in der Regel sehr stark ab. Das rührt daher, dass die Absorption von Räumen zu hohen Frequenzen üblicherweise zu nimmt und die Luftabsorption zum Tragen kommt. Dadurch ist dann auch das Diffusfeld im Hochtonbereich geringer.

    6. Limiter-Thresholds für die einzelnen Wege berechnen und einstellen.
    (Wie das geht, wurde hier ja schon oft durchgekaut.)

  • Erhöhte Feedbackgefahr in ruhigen Räumen, wie kommt das?

    • Volker Holtmeyer
    • 11. November 2008 um 17:50

    Mir kommt da gerade noch eine andere Erklärung in den Sinn: Intermodulation. Wir sind uns ja schon einig, dass wir es mit einem geringfügig nichtlinearen System zu tun haben. Und solche Systeme erzeugen Intermodulationen.

    Nehemn wir an, unsere Anlage möchte bei der Frequenz f1 koppeln. Nun haben wir ein Musiksignal mit (unter anderem) den Frequenzen f2 und f3. Durch Intermodulation erzeugen diese beiden Frequenzen nun ebenfalls ein Signal bei f1, möglicherweise (sogar sehr wahrscheinlich) aber nicht mit der gleichen Phasenlage. Das Intermodulationsprodukt dämpft also die Koppelfrequenz.

  • DSP Power intern oder Extern ???

    • Volker Holtmeyer
    • 10. November 2008 um 21:52

    Die meisten aktuellen DSPs bieten ja eine Software-Remote; von da her ist es für die Bedienbarkeit völlig egal, ob die DSPs am FOH oder im Amprack sind.

    Das wesentliche Argument pro DSP in den Amps ist, dass die "Intelligenz" größtmöglich verteilt ist und eine Havarie nicht zum Zusammenbruch der gesamten Anlage führt.

  • unterschiede Lavaliermikrofone Headset

    • Volker Holtmeyer
    • 10. November 2008 um 20:30

    Durch den Austausch des Mikrofontyps wirst Du das Problem vermutlich nicht in den Griff kriegen. Ein dynamisches Headset (ganz abgesehen davon, dass mir da grad nur ein einziges einfällt) bringt Dir (geschätzt) vielleicht 3 dB mehr Headroom. Der Feedback-Destroyer schafft maximal 6 dB.

    Du solltest erst mal versuchen, die Position und Ausrichtung der Lautsprecher und/oder der Mikros zu optimieren. Hiermit gewinnst Du viel mehr. Jede Halbierung des Abstandes von Mikro und Quelle (Mund) bringt satte 6 dB. Jede Verdopplung des Abstandes von Lautsprecher und Mikrofon ebenfalls 6 dB. Und die Ausrichtung der Lautsprecher kann schon mal zweistellige dB-Werte bringen.

    Und ganz wichtig: Bei Feedbackproblemen hat ein Compressor im Signalweg nichts zu suchen!

    Genau, was meinst Du mit "Beschallungsradius"?!

  • Case, Tasche o.ä. für Adapterstecker- und kabel

    • Volker Holtmeyer
    • 9. November 2008 um 23:09

    Ich benutze solch einen Sortimentskasten mit Klarsichtdeckel:

  • Soundcheck aus der Dose ?

    • Volker Holtmeyer
    • 9. November 2008 um 23:03

    Ich habe diesen Sommer den Mischer von ZZ Top kennengelernt - der hat seinen Soundcheck auch mit Protools gemacht. Wenn ich mich recht entsinne, war da auch kürzlich ein Bericht in irgendweiner Zeitschrift zu.

  • Composite aus dem Laptop

    • Volker Holtmeyer
    • 7. November 2008 um 23:56

    Das große C hat heute schon geliefert!

    Das Teil tut. Und für das Geld gar nicht mal schlecht.

    Positiv sind auch die umfangreichen Einstellmöglichkeiten und die zahlreichen mitgelieferten Adapter.

  • Composite aus dem Laptop

    • Volker Holtmeyer
    • 6. November 2008 um 20:02

    Das ganze soll über einen Mischer laufen, der nur Composite kann.

  • Composite aus dem Laptop

    • Volker Holtmeyer
    • 6. November 2008 um 00:14

    Das Laptop ist ein VAIO, da gibt's keine Adapter zu.

    Danke Skyper, sowas wie beim großen C hab ich gesucht! Schon bestellt ... :D

  • Welche aktiven Boxen zur Nahfeldbeschallung?

    • Volker Holtmeyer
    • 5. November 2008 um 23:54

    Du hast schon gesehen, dass hinter der Fünf da oben nur zwei Nullen sind ...?!

  • Composite aus dem Laptop

    • Volker Holtmeyer
    • 5. November 2008 um 23:08

    Wahrscheinlich wurde das hier schon mal besprochen, aber meine Suche war leider erfolglos.

    Ich möchte aus einem Laptop ein Composite-Signal (also "ganz normal" Coax) ausgeben. Kennt hierfür jemand eine Art externe Grafikkarte über USB?

  • Welche aktiven Boxen zur Nahfeldbeschallung?

    • Volker Holtmeyer
    • 5. November 2008 um 17:29

    JBL Control 2P

  • ? db /oct. trennung

    • Volker Holtmeyer
    • 5. November 2008 um 17:05
    Zitat von "Mattias Bost"

    Hi,

    also erstmal, die dB/okt geben die Steilheit an, mit der der Pegel im "Fernbereich" zur Trennfrequenz gedämpft wird, Beispiel: 12dB/Okt bedeutet eine Pegelabsenkung um jeweils 12dB bei Frequenzverdoppelung. Es wird NICHT der Pegel im Sperrbereich FEST um 12dB gesenkt, die Dämpfung ist frequenzabhängig. Im Nahbereich sieht das schon mal anders aus, dort wird die Steilheit (meist) noch nicht erreicht, ist filtertypabhängig UND ist zwangläufig knapp oberhalb der Trennfrequenz auch absolut nur gering.


    Damit hier keine Mißverständnisse aufkommen, möchte ich kurz ergänzen, dass der Matthias mit "nah" und "fern" keineswegs die räumliche Entfernung zum Lautsprecher meint, sondern den "Abstand" auf der Frequenzachse!

    "12 dB/oct" heißt, dass der Pegel um 12 dB pro Oktave (Frequenzverdoppelung) abnimmt.


  • sparc mh2+ Tops Clusterwinkel

    • Volker Holtmeyer
    • 5. November 2008 um 16:50

    Vielleicht mal zwei nicht nebeneinander sondern übereinander probieren.

  • Bildwand ZDF US-Wahl?

    • Volker Holtmeyer
    • 5. November 2008 um 16:44

    Was war das für eine Bildwand, die in der vergangenen Nacht bei der Wahlberichterstattung im ZDF-Studio zu sehen war?!

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • Volker Holtmeyer
    • 29. Oktober 2008 um 11:51

    http://www.ziogiorgio.de/viewnews.php?id=18940
    http://www.yamahacommercialaudio.com/ca/germany/10_…B168/index.html

  • Sennheiser Antennesplitter ASP2 mit AKG WMS450 Empfängern...

    • Volker Holtmeyer
    • 28. Oktober 2008 um 17:32

    Welche Antennen und welche Kabel mit welcher Länge sollen denn verwendet werden?

  • Crown Endstufen - Netzwerk

    • Volker Holtmeyer
    • 23. Oktober 2008 um 17:25

    Ja, sowas funktioniert. Zu empfehlen sind beispielsweise Produkte der Marke Silex.
    http://www.silexeurope.com

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