Zitat von "wavetech"Soweit ich weiß, ist da eine Imbusschraube am Lift, die man aber eben auch offen lassen kann.
Ja aber dann kannst Du ja auch gleich die Coupler offen lassen. :roll:
Dann kommt der Adapter auch wieder runter.
Zitat von "wavetech"Soweit ich weiß, ist da eine Imbusschraube am Lift, die man aber eben auch offen lassen kann.
Ja aber dann kannst Du ja auch gleich die Coupler offen lassen. :roll:
Dann kommt der Adapter auch wieder runter.
Ruhig bleiben, ist genau die richtige Einstellung. Die Sachlage ist ja so, dass die Frequenzen bis 2015 sicher sind und dass lediglich unklar ist, was danach kommt.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass für die Veranstaltungstechnik genügend viele Frequenzen übrig bleiben. Mit diesen muss dann halt sehr diszipliniert umgegangen werden. Für eine Neuanschaffung, die auch nach 2015 noch spielen soll, würde ich darauf achten, dass der Träger frei wählbar ist.
Zitat von "Holti"Es wird ein 2 in / 4 out Controller werden, sehr sehr kurze Latenz und Filter auf FIR Basis wie schon beim DFC.
Dann arbeitet der wohl mit Raumfaltung ... :lol:
Zitat von "georgenomex"@ Volker
Wie willst du ohne Attack und Release Zeiten und ohne RMS Limiter weitere Einstellungen machen ausser Clippingbegrenzung? Ausser du meinst im Fall, dass eine sehr Starke Stufe verwendet wird zB 1000 W bei 300W Speaker und somit der Treshold bereits vor der Clippinggrenze gesetzt werden sollte.
Da gebe ich dir natürlich Recht (hab ich jetzt mal implizit angenommen, dass die Leistung von Endstufe und Speaker in etwa gleich ist bzw. bis +30% mehr Ampleistung und somit im sicherlich unkritischen Bereich)
Das ist ja gerade der Trugschluss! Die Ampleistung ist eher uninteressant - der entscheidende Faktor beim Lautsprecherschutz ist die Spannungsverstärkung (Voltage Gain) der Endstufe.
GB2 16R: 1790,- € UVP brutto
GB2 12.2R: 1690,- € UVP brutto
Mit Effekt gibt es ja noch das FX16II und die MFX-Serie.
Ich vermute, Arndt meint keinen dynamischen EQ sondern eine pegelabhängige Veränderung der Trennfrequenzen. Kenne keinen frei programmierbaren Controller, der das kann.
Zitat von "georgenomex"Da du keine Attack und Release Zeiten einstellen kannst bleibt dir eh nur der Treshold, den musst du entsprechend wählen dass die voll aufgedrehte Endstufe nicht ins Klipping läuft wenn du mit dem Signal vom Mischer drauffährst.
Auch an dieser Stelle möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass diese Methode der Limiter-Einstellung in die Hose gehen kann! Und zwar immer dann, wenn die Endstufe ausreichend groß dimensioniert ist. Nur, wenn die Endstufe eigentlich zu klein ist, genügt es, nur ein Clipping der Endstufe zu verhindern.
Besser (und sicherer) ist es, das Ausgangssignal der Endstufe zu kennen und für den jeweiligen Lautsprecher individuell zu begrenzen.
Zitat von "georgenomex"Mit der Over Easy Schlatung setzt der Limiter früher ein und bregrenzt nicht so hart, lässt also eher Spitzen durch.
Transienten (also Spitzen) werden durch Over Easy eher unterdrückt als durchgelassen.
An die 400er und 4000er AKG-Taschensender lässt sich ein Mute-Schalter anschließen.
Zitat von "stepu"Wenn NF+240V in einem Kabel/Mantel laufen, welche Stecker habt ihr dann da dran?!
Bzw. wie splittet ihr an den Lautsprechern Signal und Strom auf,
die Boxen haben doch sicher 2 verschiedene Buchsen (XLR und Powercon/Kaltgeräte) dafür?
Bei den Kabeln umschließt quasi ein gemeinsamer Mantel eine normale Schuko-Leitung und eine normale NF-Leitung. Das Kabel wird entsprechend weit abgemantelt und da wo der Mantel endet, kommt ein 10 cm langes Stück Schrumpfschlauch drüber, der dort, wo die beiden Einzelkabel sich aufspleißen, mit einer Spitzzange zusammengequetscht wird.
:shock: Holladiewaldfee! Habe mir grade das Datenblatt der VL 122 angeschaut - da steckt ja tatsächlich eine ganze Menge mehr drin als eine simple Soffitte! Respekt, da hat man sich richtig was einfallen lassen!
(Da braucht es natürlich auch einen coolen Namen dafür.
)
BTW: Die Glühlampe schreibt sich "Soffitte" und nicht "Sofitte", wenngleich Letzteres auch mit Veranstaltungstechnik zu tun hat. :wink:
zu 1)
Ich stelle in der Regel keine Reserve ein. Nur, wenn ich wirklich Angst habe, drehe ich 1 dB zurück.
zu 2)
Die Bezeichnug "vollelektronische VOICE COIL TRACKING PROTECTION und Halogenprotectoren" für eine ganz normale Glühlampe ist auch nicht shlecht! :lol:
Suche mal nach "Soffitte" oder "PTC".
Ob das wirklich so "präzise" arbeitet, lasse ich mal dahingestellt. In jedem Falle wird damit aber lediglich der Hochtöner geschützt.
Die Methode von Alex ist nur bedingt zu empfehlen. Im Grunde nur dann, wenn die Endstufe eigentlich zu klein ist. Bei einer entsprechend stärkeren Endstufe clippt zwar so die Eingangsstufe nicht, aber das Ausgangssignal kann dennoch zu groß für den Lautsprecher sein.
Echt? Das wusste ich nicht. :? Dann ist's ja gar kein Fehler. ![]()
Zitat von "TomyN"
Der Leq darf 99dB nicht überschreiten.
Heisst das nun:
> 99.0
> 99.4999999
> Je nach Anzahl der Nachkommastellen Anzeige nicht größer als 99.0
Also auf die Idee wäre ich jetzt nicht gekommen ... :lol:
Wollte Dich mal sehen, wenn Dir jemand für Dein Programm 174,50 € +MwSt überweist! ![]()
Wüsste nicht, was an der Angabe 99 dB missverständlich sein sollte.
Das mit dem Beeinflussen durch geschickte Startzeit wird oft überschätzt. Angenommen Du hast ein konstantes Signal von 90 dB fünf Minuten lang anliegen, dann wird sich der Leq selbst dann nicht wesentlich verändern, wenn die restlichen 25 Minuten absolute Stille ist.
Wo wir gerade bei Fenstern sind, würde ich gerne einen Punkt anschließen, der mich schon lange bewegt. Üblicherweise setzt man ja ein Fenster, um den Direktschall zu isolieren. Durch den Vergleich von gefenstertem und ungefenstertem Frequenzgang versucht man dann den Einfluss des Dissusfeldes respektive von Reflexionen auszumachen und daraus entsprechende Filter abzuleiten.
Nun kann man aber auch nicht den Direktschall sondern eben alles außer dem Direktschall fenstern. Somit bekommt man quasi den Frequenzgang des Diffusfeldes. Hat jemand Erfahrungen, in wie weit sich dieser eignet, um eine "House-EQ-Kurve" zu erstellen?
Zitat von "feute"
Meine 3 Fragen:
1) Stimmt meine obenstehende Herangehensweise
Ja. Wobei ich 3 "Angst-dB" ein bisschen viel finde (ist ja immerhin die halbe Leistung).
Zitat von "feute"
2) Was für Einstellungen würdet ihr für Peakstop Plus, Overeasy und die Zeitkonstanten wählen. (Wichtig ist ein optimaler Schutz der LS und nicht der Maximalpegel da die Boxen ausreichend dimensioniert sind)
Wenn tatsächlich reichlich Headroom vorhanden ist, könnte ich es mir natürlich leicht machen und sagen, dass Du die Zeiten halt so kurz, wie es geht, einstellst. ![]()
Übliche Attack-Zeiten liegen für HF so im ein- bis zweistelligen ms-Bereich und für LF im dreistelligen ms-Bereich. Entsprechende Release-Zeiten sind so um den Faktor 5 bis 10 länger. Für die Sicherheit ist im Wesentlichen die Attack-Zeit wichtig (diese muss eben ausreichend kurz sein); Release hat mehr einen klanglichen Aspekt.
Bei dbx wird das Release-Verhalten gerne als dB/s und nicht als Zeit parametriert und zusätzlich eine Hold-Zeit eingeführt. Ich würde Dir empfehlen, zum Einstellen den Threshold ein gutes Stück zurückzudrehen und mit bekanntem Musikmaterial beherzt an den Parametern Hold und Release zu schrauben, bis es für Dich am Besten klingt. (Ich habe die Hold-Zeit meist sehr kurz - oder ganz aus - und Release für HF bei 60 - 20 dB/s und für LF bei 200 - 100 dB/s.)
Peakstop+ kann ich ehrich gesagt nicht wirklich erklären - schalte ich aber immer ein, klingt immer gut.
Overeasy ist als Luxus zu betrachten, den man sich leisten kann, wenn man nicht ständig am Limit fährt. Ansonsten klaut man sich damit gewaltig viel Leistung (da schon weit unterhalb des Thresholds die Kompression beginnt). Auch wieder Threshold zurück und bei moderaten Pegeln hören wie's klingt.
Zitat von "feute"
3) Bei Lautsprecherleitungen von ca. 20 Metern: Wäre da nicht am sinnvollsten am Ende der Leitung zu messen? Um den Leitungsverlust noch mit einzuberechnen?
Klar, konsequent wäre das - aber nicht praxisgerecht. Bei üblichen Konstellationen von Querschnitt und Impedanz liegt der Verlust bei 20 m weit unter 1 dB. Kannst Du hiermit schön ausrechnen (ganz unten links in dem türkisen Feld die Werte eintragen, rechts daneben in dem gelben Feld stehen die Ergebnisse).
Ah, ich Schussel! Danke, ich hab's geändert. :roll:
Also, um's dann noch mal ganz deutlich zu sagen: Es gibt JBL-Chassis, die bewegen sich nach hinten bei einer positiven Spannung an der roten Klemme und es gibt JBL-Chassis, die bewegen sich nach vorne bei einer positiven Spannung an der roten Klemme. Ersteres ist nur bei einigen älteren JBL-Chassis der Fall. Alle aktuellen Chassis entsprechen dem zweiten Fall.
Zitat von "Andreas Immel"
Volker:
gibts die PDF Datei auch in deutsch?? :wink:
Ne, auf Deutsch gibt's das leider nicht. Aber kannst ja morgen noch mal anrufen, dann sag' ich Dir, was drin steht. ![]()
(Gleich im ersten Satz des PDFs ist übrigens ein kleiner Fehler. Wer findet ihn?! :wink: )
Hier sind die Polaritäten aller JBL-Chassis und - Systeme zusammengefasst und es wird erklärt, wie es zu dieser Unstetigkeit kam:
http://www.jblpro.com/tech-library/JBL_TechNoteN1V12C_v5.pdf
Klanglich wird das sicherlich gut funktionieren. Wenn ich mir die Fotos so ansehe, würde ich aber vermuten, dass die Kiste zu hohen Frequenzen hin in der Vertikalen bündelt wie Sau.