Zitat von "hunterstudios"Der Punkt ist doch, dass die Amps meistens viel zu laut sind und so positioniert sind, dass Sie zum einen die Knie der Musiker föhnen und als kleinen Bonus noch voll ins Publikum gerichtet sind.
Mag mir mal einer der Anwesenden erklären, wie man einen2x12" auf einem 15" (ggf 18") so aufstellt, dass das Ganze noch die Knie föhnt?!? Klemmt ihr euch die Knie unter die Arme, oder wie soll das gehen?
Ich persönlich halte solche Kombis für ideal (am Besten: 15"+4x10") - unten eine Box, die die Hosenbeine flattern lässt und in brusthöhe einen "Kickfill". Dann auch noch aktiv angeschoben und schon ergibt das einen Bass, der wenig verwaschen richtig Knitt auffe Brust bringt. Ich kann schon verstehen, warum der Musiker das macht. Im Übrigen halte ich es für falsch, einem Musiker in seinen Sound reinzupfuschen - wenn er der festen Überzeugung ist, zwei "nicht zusammenpassende Boxen" ergeben seinen Sound: Bitteschön. Lass ihn.
Habt ihr so einen Stack mal mit einem Mikro an den 10(12) zöllern abgenommen? Das sind Welten vom DI.passiv-Durchschnittsbass. Probiert es mal unEQt mit einem Durchschnittsmikrofon, und ihr merkt den Unterschied.
Mein Tipp:
- bring den Bassisten dicht an seinen Stack
- dreh die Boxen so, dass Git/Drums & Voc. ein wenig abbekommen
- gib ein bisschen Signal auf den Monitor für den Basser - gerne LoCut um die 100Hz
- füll bei kleinen Venues nur minimalst den Bass mit der PA auf. Das Stack erledigt deine Arbeit - geniesse es.
Die Definition von "Druck" müsste in diesem Fall wohl lauten: präzisere, "phasengetreuere" Bässe. Ein knackigerer Sound, ohne mehr Höhen dazuzugeben; weniger schwammig.
Wenn ich das über eine grössere PA schicken müsste, würde ich bei einem passiven, DI abgenommenen Sub wohl ca. 70Hz. sanft boosten, rund um 800-1K absenken und so 3-5k wieder auffrischen, um "ähnlich" Druckvolles zu bekommen - das bleibt aber unpräziser.