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  2. treibsand

Beiträge von treibsand

  • mysteriöses DMX-Problem

    • treibsand
    • 9. Februar 2010 um 09:32

    Naja, wenn man sich den MA DigitalDimmer anschaut, dann kann der das schon seit Jahrzehnten... Alternativ einen Chase oder ein Memory aufrufen, den letzten gesendeten DMX Wert halten oder einfach alles auf "OFF". (s.S9 des *Handbuches* )
    Arena z.B. beschränkt sich auf ein DMX-Hold...

    Ich hatte allerdings auch das (zweifelhafte) Vergnügen bei einer Produktion anwesend zu sein, wo mehrere Splitter "minimale Probleme" bereiteten und während der Show im Rigg ausgetauscht werden mussten. Wenn ich es recht erinnere, ist dem Lichtie aus Versehen eine Pipe aus einem Meter Höhe in eines dieser Geräte gefallen, während sich der Kollege Rigger wunderte, warum er das Case (auch mit Gewalt) nicht zubekommt, wenn da noch Splitter halb herausschauen; er änderte dann die konstellation "splitter halb in Case" in "Splitter unter dem Case. Die Company hat glaub ich ihren kompletten Bestand mittlerweile ausgetauscht (hoffe ich).

  • aktive Abhöre mit Mikroeingang für für "Talkback" gesucht

    • treibsand
    • 9. Februar 2010 um 09:11

    kurzer Zwischenstand:
    Die Yamahas sind ziemlich genau das, was mir auch am Anfang vorschwebte. Allerdings hakt es da immer noch in der Beschaffung. Konrad, sprach die Frau Mama, hat die Boxen nicht mehr da. Und Nachfolger liegt etwas über dem Budget. Also heisst es ent oder weder. Aufstocken oder weiter suchen.

    Die Idee aus HH find' ich ganz charmant - überall Rohrleitungen verlegen, diese mittels Stöpsel & Trillerpfeife verschliessen und dann einfach bei Bedarf den "Maschinenraum" an tröten... :lol:
    Ich werd' mir aber mal diverse Gegensprechanlagen anschauen. Momentan enthält das Pflichtenheft noch den Passus, dass während der Show ein "vom Publikum unbemerktes" mithören möglich ist, also das das Mikro die ganze Zeit an ist.

    Was die LD oder die RockIt's angeht: können die denn auch Mic-Pegel???

  • Techniker die Kunden direkt am Job abwerben

    • treibsand
    • 8. Februar 2010 um 21:46

    Ich geh' mal davon aus, dass du dich ersten kurz mit dem Techniker "auseinander gesetzt" hast (ein grosser Anschiss nebst Gagenkürzung) und dich zweitens bei deinem Kunden für den Auftritt des Knilches entschuldigt hast.
    Wenn es ein einigermaßen guter Kunde ist, kommt so ein Verhalten eines Aushilfsschergen nicht besonders gut an, und selbst wenn der Kunde neu war kann ein zurechtrückendes Wort Wunder wirken.

  • mysteriöses DMX-Problem

    • treibsand
    • 8. Februar 2010 um 21:10
    Zitat von "Patrick Grabe"

    Das passiert schon mal, das nen Dimmer irgendwelche Störungen als Signal interpretiert und anschließend den Wert hält, weil kein anderes Signal kommt. Im Normalfall überlagert das Pult diese Störungen. Da hilft eigentlich nur eins, erst die Dimmer aus und dann das pult.

    +1

    Sowohl der Splitter, als auch der Dimmer können beide u.U. den Spannungslosen Zustand des fehlenden Pultes nicht deuten.
    Je nach Dimmer gibt es auch einige Modelle, die bei fehlendem DMX-Signal sogar extra bestimmte (programmierbare) Kanäle durchschalten, damit eine Notbeleuchtung sichergestellt ist. Wenn der Splitter dem Dimmer noch einige Zeit vorgaukelt, es würde ein Signal kommen, kann es auch zu der Verzögerung kommen. Der Splitter muss ja kein Signal selbst produzieren - es reicht, wenn er das letzte Signal (alle Kanäle Null) extrem lange ausdehnt.
    DMX ist ein Protokoll, welches nur die "Veränderungen" überträgt. Solange kein neues Startbit gesendet wird, ist die letzte übertragene Sequenz gültig.

    Habt ihr schon mal versucht, den Spliter auszuschalten/vom Netz zu trennen?
    Ggf. hilft es, wenn von hier aus weder definierte noch undefinierte Signale kommen.

    Als letztes: den Dimmer trennt man grundsätzlich vom Netz, wenn er nicht benötigt wird. Alleine ein Blitzschlag könnte einen unschönen Schaden hervorrufen. Nebenbei ist bei etlichen Dimmern auch im Falle eines abgerauchten Triacs der an/aus-Zustand nicht mehr definiert. Dann könnte im Schadensfall schlimmeres passieren.

  • Welche Konfiguration ist günstiger?

    • treibsand
    • 7. Februar 2010 um 21:29

    Im Text überfliegen bin ich auch gut... :oops:
    Du erwähntest zwischendurch, dass du auch eine kleine Kombination mit kleineren Tops hast. Da ist ja eine zusätzliche Überlegung, ob du nicht zwei identische Racks mit zwei Controllern bastelst und dann im Ernstfall zwei Anlagen hast.
    Braucht dann im Controller drei Einstellungen:
    - Dreiweg aktiv für 2 Subs in Mono
    - Dreifach aktiv mit einem Sub
    - zweifach/dreifachaktiv mit einem Sub und kleinem Top.

    Das bedingt dann 4 Ampwege. Zwei am ersten Amp der ausreichend für die Mitten dimensioniert ist und zwei am zweiten Amp, der je Seite für einen 18"er ausreicht. Wenn du natürlich NIE zwei Anlagen brauchst, ist das nicht der richtige Weg...

  • Welche Konfiguration ist günstiger?

    • treibsand
    • 7. Februar 2010 um 16:02

    Nur mal so als Denanstoss:
    die meissten Doppelachzehnersubs haben 4 Ohm - das sind an einem gebrückten Amp quasi 2 Ohm/Ampseite...
    Damit wär' für mich diese Möglichkeit erledigt... ;)
    Der DF geht in die Knie und das Thema Ausfallsicherheit wäre viel interessanter, als bei einer TSA 4-700 im Monitoring oder für Topse oder, oder, oder.

  • aktive Abhöre mit Mikroeingang für für "Talkback" gesucht

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 22:35

    Für ein neues Theaterprojekt suche ich einen kleinen Speaker, der für einfachste Durchsagen reichen soll.
    Anforderungsprofil:
    - Aktiv
    - Mikrofoneingang
    - XLR Input
    - zwischen 5 und 10 Zoll
    - "Stand Alone"
    - ca. 50-100€ / Stck

    Die Boxen sind wirklich nur dazu da, um vom FoH zum Backstage eine kurze Ansage machen zu können - genauso wie eine Verbindung zurück bzw. ins Foyer.
    Alle Boxen, die ich auf meinen Musikhausbesuchen finden konnte, haben entweder einen Klinkeneingang (wär ja noch machbar) UND eine Stereo-Endstufe für zwei Boxen), oder sind deutlich teurer, oder haben keine Kennzeichnung über einen internen Mic-Preamp. Dieser ist mir nicht wichtig - jedoch sollte die Box einen brauchbaren Pegel an einem SM58 o.ä. erbringen, da je nach Szene/Örtlichkeit schon mal Umgebungslärm herrscht.
    Klangfärberei ist nicht zwangsweise erforderlich, solange da nicht überkomische Frequenzgänge herrschen. Linearität ist überflüssig, Mittenbrett gerne gesehen.
    Die Versionen mit Stereoamp sind unpraktisch, da momentan eine Stückzahl um die 3 Stck gesucht wird - und 3x Müll möchte ich nicht produzieren.

    Ich habe noch genügend Micros und würde gerne nur per XLR (etliche lfm vorhanden) Durchsagen für das nahe den Boxen befindliche Personal machen. Aktive Elektronik rundherum scheidet dank der diversen Touraufbauten aus - soll eine Plug&pray Lösung in je nach Venue unterschiedlichem Aufbau werden.

    Gebrauchtware kommt ggf. in Betracht, ich bitte aber den Thread damit nicht vollzumüllen. PM reicht.

  • Bilder von Sicherheits und Vorschriftenverstößen

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 21:58
    Zitat von "Matthias Falke"

    Wie vielleicht einige wissen ist das Bild sicher älter als zehn Jahr


    Glaub' ja nicht, dass sowas nicht heute auch noch aufgebaut wird.
    Genau so.
    Durch Zeltverleiher und HKS...

    Ich hab' sowas auch vor >10 Jahren so gemacht. Das war auch schon damals nach allen oben genannten Punkten falsch. :oops: Aber auch ich wusste es nicht besser. Wenn man aber hier kontinuierlich das Niveau anheben will, gehören alle Fehler für alle verständlich aufgezählt...

  • Verlängerung von XLR-Kabeln

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 21:53

    Ich will die alten Amps aber nicht mehr umbauen, sondern bin froh über jeden Tag, den sie noch überleben... :wink:

  • interne Kabel durchmesser

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 21:42

    Was der geneigte HKS gerne vergisst: nicht die Leistungen (Amperés) benötigen die Querschnitte...
    Im Hausnetz wird ein mehrere (zehn) Meter langes 1,5mm² Kabel auch mit 16A (nach alter Norm) abgesichert, ohne dass es zu gefährlichen Situationen kommt - und der 16A Automat löst auch nicht sofort bei 16A (~4kW) Dauerlast aus.

    Vielmehr geht es bei Speakerleitungen auch um den Dämpfungsfaktor. Der ist tatsächlich gerade bei langen Leitungen & hoher Leistung vom Querschnitt abhängig.
    Im Sub tut ein 1,5mm² Kabel seinen Dienst - wann wird der denn schon mit 1000W Sinus @ 50Hz befeuert???
    Ausreichen tun vermutlich auch 0,75mm².

  • Verlängerung von XLR-Kabeln

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 21:32
    Zitat von "DJheini"

    Viel mehr soll dabei ein gewisser Berührungsschutz
    gewährleistet sein.


    Dir glaube ich die

    Zitat von "Helmut Kohl"

    "Gnade der späten Geburt

    nicht, du bist alt genug, noch XLR als Speakerkabel mitbekommen zu haben... :oops:
    Und ~100V Railspannung können schon amtlich "zwiebeln", wenn man den XLR im falschen Moment falsch erwischt. :wink:

  • Bilder von Sicherheits und Vorschriftenverstößen

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 21:27
    Zitat von "hell&dunkel"

    Damals.
    "Nur zwei" ist besser als drei oder mehr. Bei drei (oder mehr) Hängepunkten haben wir ein statisch unbestimmtes System. Stell dir einfach die Kräfte vor, wenn die Züge nicht gleichmäßig ziehen.


    Bei einem "zweidimensionalen" Trussgebilde...
    Statisch sauber ausgeführt dürfen es gerne auch mal mehr Hängepunkte sein. Aber bitte nicht in der HKS-Liga.

  • Bilder von Sicherheits und Vorschriftenverstößen

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 21:25
    Zitat von "Matthias Falke"

    Und warum sollte das passieren? Jetzt nicht falsch verstehen, ich möchte einfach bloß wissen warum ein Aufbau am Pranger steht.


    Der Aufbau hier ist noch aus anderen Gründen zweifelhaft:
    - die Handkettenzüge sind mit Ketten angeschlagen. Das ist OK - wenn man die Ketten unterfüttert hätte
    - der Truss ist direkt an der Zugkette angeschlagen, die Haken dort sind böse verkantet und können den Truss beschädigen.
    - die Kettensäcke aus alten Einkaufstaschen sind weder B1, noch rissfest und schon garnicht safe.
    - Kettenzüge gehören senkrecht gehängt - nicht diagonal...
    - die Last wird ungleichmässig in den Truss eingebracht, dieser ist auch verdreht....
    - die Kannen sind hier z.T. mit Knebelschrauben befestigt - also braucht jeder PAR ein Syfety.
    - die Kabel gehören vernünftig an den Truss angeschlagen (cable-pick) um eine Zugentlastung zu gewährleisten.
    - ...

    Insgesamt lässt aber der Aufbau vermuten, dass im Ernstfall alles nur auf die Bühnenvorderkante und nicht ins Publikum gefallen wäre. Für die Gefahr, dass ein ~30Kg Scanner mit heissem Metalldampfleuchtmittel aber in Brusthöhe neben Personen einschlägt, gibt es Summasummarum eine 5-... Setzen.

    (andererseits erweckt das Festzelt auch nicht mein vollstes Vertrauen... :?

  • Eure neusten Errungenschaften

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 21:10
    Zitat von "fladdi"

    Ich fuehl mich mit = Analog bzw Digital Selectrix als aussenseiter


    Hmm. :|:|:|:|
    Ich bin nicht ganz sicher, wo ich mich einordnen soll...
    Die "Familienbahn" hab' ich Ende der 70er von meinen Onkeln geerbt, Mitte der 90er an meine Cousins weitergegeben und inzwischen darf ich meinen Neffen etwas nostalgische Weiterbildung aufdrücken.
    Danke an unseren (Ur-)Ahn "Fritzi".

  • Akoustic Line Seeburg

    • treibsand
    • 5. Februar 2010 um 20:20

    OK, dann geb' ich hier mal den Reichsbedenkenträger...

    Was mir ein wenig schwer im Magen liegt, sind die Anforderungen des Threadstarters bzgl. "Höhen fliegen".
    Ich habe nichts gegen Sachdiskussionen über günstige Anlagen und bestimmte Anwendungen, möchte lediglich darauf hinweisen, dass so ein System für 1200 pax nicht "von Haus aus" in jedem Fall gut klingt oder funktioniert.
    Ein wenig mehr Basiswissen kann nicht schaden, weil sonst die eine oder andere Empfehlung aufgrund Fehlbedienung, Fehlzusammenstellung oder Fehlaufstellung schnell ein Fehlkauf zu sein scheint - obwohl das jeweilige System nix dafür kann. Es gibt in dieser Kategorie kein eindeutiges: "Nimm das!", vielmehr ein "Kleinstes Übel von allem". :wink:

    Die diversen Diskussionen um den Seeburg B1801 in "Diskobubenhand" kann man hier allen Ortes nachlesen.
    Apropos nachlesen:
    Das wäre mein Tipp für den Threadstarter - das Forum hier bietet haufenweise Wissenswertes, KnowHow und Hilfestellungen. Nutze es ruhig ausgiebig, dann kannst du auch die Hintergründe und Folgen deiner Investitionen besser abschätzen.

    Ich hoffe niemandem zu sehr auf die Füsse getreten zu sein, wünsche noch eine angenehme Diskussion und fruchtbare Verkaufsgespräche und PNs... :oops:

  • Mischpult Empfehlung für 600-1200€ gebraucht

    • treibsand
    • 4. Februar 2010 um 21:14
    Zitat von "Joachim Krautwurst"

    Kann aber auch subjektiv sein.


    Nö. War objektiv so...
    Unser damaliger Workaround Anfang der 90er war, den Master-EQ einfach dahinter zu hängen...

  • Mischpult Empfehlung für 600-1200€ gebraucht

    • treibsand
    • 2. Februar 2010 um 20:00

    Das K1 ist kein Spirit...
    Letzteres war ja lange die Budget-Serie von SC und man hat die Pulte schon deutlich unterscheiden können.
    Du musst dir einig werden, was du wirklich brauchst. Da das K1 nur 4(+2) Auxe hat, kannst du damit keinen 4 Kanal Monitormix + Effekte realisieren. Eine Kanaldopplung ginge zwar im Extremfall, oft wirst du dann aber feststellen, dass das Arbeiten extrem nervig und anstrengend wird und dass die Kanäle eng werden.
    Je nach Band KANN sowas funktionieren, aber wenn du für alle Fälle und alle Venues gerüstet sein willst: vergiss es!

    Deine Kanalschätzung halte ich für realistisch bei 5 Mann Rock. Die Frage nach der benötigten Gesamtanzahl ist dann tatsächlich im Siderack zu suchen. Je nach Güte der Geräte und persönlichem Bedürfnis macht ein EQ auch auf einem Effektreturn Sinn. Dann braucht man aber "gute" Stereokanäle oder eben mehr Monozüge. Ich komme z.B. bei Gala mit den Returns des MixWizzard hin - muss aber auch keinen FX auf die Monitore schicken. (Umprogrammierte) interne FX sorgen dafür, dass ich den zweiten "Return" für einen MP3-player nutzen kann.

    Beim GL2400 z.B. hast du wie von Thomas richtig erwähnt keine Stereoreturns, sondern nur Mono/Stereo Kombikanäle - d.H. du hast kein 24 Kanal Pult, sondern nur 22, bzw nur 14 statt 16...
    Du musst dir also im Klaren sein, was du an Peripherie brauchst (Effekte, Pausenmucke, Einspielungen auf Monitorwege), dann erst kannst du entscheiden, ob ein 16er Tisch reicht - und eben welcher.


    edith stellt gerade fest, dass der andere alte Sack auch da ist.
    Demzufolge eine Ergänzung:

    Wenn ich es wirklich brauche, nehme ich auch mal ab. Ansonsten erspare ich es mir...
    Meisst geht das sparen bei den Overheads los, über Mono(isierten)-Keyboards bis zur Jazz-Mikrofonisierung bei guten Drummern (die ich bei meinen Galabands habe): Kick, Snare, 1-2 Overheads. Acht für's Drumkit sind bei mir eine Seltenheit und dann eher bei OpenAir.
    Leider gibt es auch zu viele Bands, wo man sich am liebsten die komplette Mikrofonisierung sparen möchte (vor allem die Vocals), das ist aber ein anderes Thema.

  • Ist das PA-Forum OUT?

    • treibsand
    • 2. Februar 2010 um 18:38
    Zitat von "Michael Beyer"

    Wer hier die Ohren bei manchen nicht auf Durchzug stellen und nur das wesentlich rausfiltern kann hat hier sicher ganz schnell keine Lust mehr. Wenn also nix nachkommt und einige genervt auch keine Lust mehr haben werden es weniger.


    Dieses Kompliment können auch diverse "Opas" umdrehen: Einige Nutzer stellen ihre Ohren beim Wesentlichen auf Durchzug.
    Der Kollege aus HH würde es wiedermal als "vorgefertigte Meinung, die Bestätigung sucht" formulieren - solche Threads können dann in hitzige Diskussionen ausarten, weil eine Seite Recht hat aber die andere das nicht eingestehen will.
    Bleibt die Frage, ob die Richtigen einfach aufgeben und dann leider für die Mit- & Nachleser falsche Fakten zementiert werden. (s. Peter O.)

    Ich finde fundierte Fragen in Wiederholung nicht schlimm. Gerne hilft man nochmals oder hilft beim Finden der alten Threads.
    Viel schlimmer sind die von test angesprochenen Threads. Da haben dann aber die längerfristigen Nutzer in der Tat das Recht, das zu unterbinden; je nach "Intellekt" und Art der Fragestellung auch mal etwas schroffer. Manchmal belustigt eine doof gestellte Frage auch. Aber diejenigen, die verschreckende Antworten auf ihre sinnlosen oder ungenügend gestellten Fragen bekommen, sind auch kein Nachwuchs. Sie werden auch durch eine höflich formulierte Antwort verschreckt - wenn diese ehrlich ist.

    Insgesamt halten die beiden vorangehenden Punkte die Qualität der Foren aber auf einem sehr annehmbaren Niveau. Es ginge zwar noch besser, dann aber nicht in dieser Bandbreite. Hier gibt es für fast jedes Problem der VA-Technik jemanden, der wenigstens einen Lösungsansatz präsentieren kann - wenngleich oft auch Hörensagen verbreitet wird.


    Was den subjektiven Niedergang des Forums angeht:
    Ich neige auch momentan dazu, immer weniger Themen ansprechend zu finden. Das liegt aber nicht an mangelnder Qualität, sondern auch daran, dass man sich über die Jahre hier im Forum ein gesundes 3/4-Wissen erarbeitet hat und jetzt eben nicht mehr überall rumstöbert. Oder daran, dass man weniger VAs hat und sich etwas weniger dafür interessiert. Oder mehr VAs und dadurch weniger Zeit. Oder am phpBB 3.0, wodurch auch nach mehrfachem Einloggen festgehalten wird, was man noch nicht gelesen hatte. Oder, oder, oder.

    Rein objektiv müssten Admin oder Mods mal Vergleichszahlen veröffentlichen.


    edith sagt: ich bin zu selten drüben und habe das *Highlight des Jahres* verpasst... :grin: :grin: :grin: :grin: :grin:

  • Mischpult Empfehlung für 600-1200€ gebraucht

    • treibsand
    • 1. Februar 2010 um 00:33

    Na jetzt ist man sich ja schon ziemlich einig in der Frage, welches Pult und welcher Einsatz...

    5 Mann Rock klingt für mich erstmal auch nicht nach 24 Kanälen - andererseits kann ich es völlig verstehen, wenn man für die Zukunft mit plant. Den MixWiz hatte ich empfohlen, da ich viel Gala mache und dabei meist alleine bin. Auch ist nicht immer gesagt, dass Bands mithelfen, z.B. wenn du in einem Club die "Haustechnik" stellst und die wechselnden Bands erst zum Soundcheck kommen.
    Was den Link des Wizzs angeht: man kann einen 16:2 mit einem 14:4:2 verbinden, wenn letzterer den entsprechenden Eingang hat. Haben aber (leider) die wenigsten. Ansonsten relativ Stressfrei, da der 14:4:2 die Mastersektion übernimmt.


    Zur Pultauswahl:
    - Die Idee eines Gebrauchten "Flaggschiffs" würde ich für deinen Einsatz verwerfen. Das SC Delta ist zu alt (und erfüllt deine Vorgaben bzgl. Aux und EQ nicht), das SC Venue (II) ist ähnlichem Baujahres und damit nicht zwangsweise für Wochenend-R'n'R gedacht.
    - Das LX7 (II) ist mir auf dauer zu klein, obwohl man damit arbeiten kann. Man muss aber nicht... :wink: Ausserdem ist es in Punkto Haptik tatsächlich eher die JuZ-Liga.
    - SC GB geht IMHO erst ab GB4 los - das wird aber in deiner Preisliga deutlich eng. Die kleineren Soundcrafts (auch andere Pulte) vergiss mal lieber.
    - Das SC Spirit-Live ist eine schöne alte Möhre, die i.d.R extrem zuverlässig funktioniert. Trotz des alters. Auch relativ Kompakt und gut zu handeln. Musst nur die entsprechende Version mit 6 Auxen erwischen.
    - Alte Studiomaster, Mitec oder ähnliche haben i.d.R. schon in ihrem zweiten Leben bei Bands oder HKS gedient und leiden an den gleichen Schwächen, wie Delta/Venue.
    - Ein Midas Venice ist m.E. total überschätzt für seinen Preis - oder eben auch nicht besser, als günstigere Kollegen.
    - Yamaha Pulte sind nicht meine Welt. Ich mag sie einfach per se schon nicht und gebe deshalb kein Statement dazu ab.
    - Die Allen&Heath G/GL Serien: total tauglich, mehr oder minder durch die Bank. Je nach Pult & alter sollte man aber vor dem Kauf ausgiebig inspizieren. Rockline würd' ich allerdings schon vollkommen vertrauen... :wink:
    - Der A&H Wizzard wäre trotzdem mein Favorit. Wirklich gut bedienbar (trotz 19") und mit dem wichtigsten Outboard in einem Case transportabel. Fehlen aber die zusätzlichen Inputs und die Subgruppen.

    Insgesamt würde ich mir aber alle in Frage kommenden Tische anschauen und mich mit der Oberfläche auseinandersetzen. Selbst bei den meissten Clubgigs findet der Mischermann gerne 5 Minuten für 19" Talk und um über die Vorzüge seines Tisches zu reden - nimm dir die Zeit dafür!!!

    Was das zweite Netzteil angeht bin ich etwas anderer Meinung, als der Skywerkler. Bei einem "Flaggschiff" à la SC Venue, Target oder A&H GL/ML 3000/4000 würde ich auf die Havarie-PSU nicht verzichten wollen, bei der genannten Liga reicht aber IMHO eines bzw. das interne.

  • Mischpult Empfehlung für 600-1200€ gebraucht

    • treibsand
    • 31. Januar 2010 um 15:25
    Zitat von "Matthias Falke"

    Da wird es traurigerweise schon wieder persönlich. Nach dem Motto, wenn nichts mehr hilft wird der Zeuge unglaubwürdig gemacht. Das zeugt nicht gerade von sozialer Kompetenz. Aber gehört sicher nicht hier her.

    Naja, es hat hier schon gewisse Ansätze einer Yacht-Diskussion... :?
    Wenn ich von meiner eigenen, privaten Kohle bummelig einen 4 stelligen Betrag versenken will um alle 3 Wochen bei einem Jugendzentrumsgig auf dicke Hose zu machen, dann prüfe ich doch sehr genau, was ich an Handwerkszeug kaufe.

    Hier wird vom Ohringer MX bis zum SC Delta alles in einen Topf geworfen, von anderen Usern kräftig verquirlt und dann schau'n wir mal, was rauskommt. Nicht etwa: "Ich hätte hier Pult x, Y und Zett zur Auswahl, nennt mir doch mal Vor- & Nachteile", sondern "nennt mal alle Tische auf denen ihr schon gemixt habt".

    Dazu das Thema Fader & Frauen. Die Haptik eines Tisches ist sicher nicht absolut unwichtig - trotzdem kein Grund sie so hochzustilisieren, dass man ganze Hersteller deswegen ausklammert. Bei alten Konsolen ist der Grad zwischen versifft-verklebtem Poti und einer angenehmen Haptik sehr dünn; Regler verschleissen auch mal und werden dann leichtgängiger.
    Und von einem Pult "optisch" schockiert zu sein, zeugt auch nicht von der professionellen Haltung.


    B2T:
    Es werden sich sicherlich auch abgerockte Tische in der Midas/SC K2 oder sonstigen Liga für den Preis finden, trotzdem wär mir ein wenig genutztes LX7 deutlich lieber; oder ein Studiomaster, bei dem ich alle Fader geserviced habe.
    Ein einmal überholtes Einplatinenpult dürfte sinnvoller sein, als ständig defekte Einzelzüge.
    Zurück zum Thema Truckspace: was darf's denn wiegen? Eine 24er Delta/Venue-Konsole bau ich nicht alleine auf. Den 19" MixWizzard nehm' ich hingegen SEHR gerne um kleine Events zu mischen.
    Ausserdem bleibt als letzter, entscheidender Punkt die Verfügbarkeit am Markt. Gebrauchtgeräte zu bestimmten Wunschpreisen gibt es eben nicht alle Tage.

    Da der Threadstarter aber immer noch mit seinen Bedürfnissen hadert (ausser mit den Frauen), klink' ich mich hier erstmal aus. :?

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