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Beiträge von treibsand

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • treibsand
    • 11. Juli 2008 um 08:15

    @ oTon:
    Schön, dass du so passende Vergleiche heranziehst, aber im Gegensatz zum Lichtie oder dem Digitalschnitt hat der Tonler echte Nachteile durch den Umstieg. Das hat auch nix mit Dinosaurier zu tun, da das Handwerkszeug erst jetzt so langsam "funktionabel" wird.
    Und das ist ein weiterer Punkt, warum Digital IMHO nicht am Anfang stehen sollte: die Entwicklung ist nicht abgeschlossen...
    Denk mal 3 Jahre zurück: Welche Digitaltische mit welchen Oberflächen waren damals nutzbar? Wie sieht das heute aus ?? Wie lange dauert die Ausbildung???

    Und im übrigen: wo führen dich deine digitalen Produktionstechniken denn überspitzt hin?? Der Synthie sollte doch schon vor Jahrzehnten alle anderen Instrumente ersetzen, später dann der Computer. Streichen wir also den FoH der Zukunft komplett, um nurnoch ein Summensignal (+ ein paar Vocals) von der "Bühne" zu mixen?

    Bis auch das letzte Einsteigerkleinstpult die Analogebene verlässt fliesst noch etliches an Wasser die Trave runter.

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • treibsand
    • 10. Juli 2008 um 17:24
    Zitat von "oTon"

    Ich habe festgestellt, das die Seminarteilnehmer/Studenten Signalflow und andere Basics genau so schnell lernen, wenn ich sie am Rechner vorführe wie beim Unterricht früher in einer Analogregie.
    [...]
    Allerdings habe ich jetzt vor kurzem eine dieser Schulungen mit einem M7CL durchgeführt, und interessanterweise gab es da eigentlich keinen Unterschied, AUSSER das ich mit Laptop & Beamer viel besser visualisieren konnte was ich da mache.


    Eigentlich geht es hier ja garnicht darum, zu zeigen, was DU machst, sondern den Azubi machen zu lassen - Seminare sind ja eigentlich "nur" die graue Theorie, (die gerne vorher, währenddessen und Nachher vermittelt werden darf)...

    Zitat von "oTon"

    Vielleicht sind Skills wie Übersicht über mehrere Layer, digitale Vernetzung & Verbindungen und konfigurieren eines digitalen Pultes inzwischen wichtiger, als bei einem 56 Kanal H3000 mit zwei vollgetopften Sideracks den Überblick zu wahren.


    In beiden Fällen muss der Nutzer die Übersicht wahren - aber viel wichtiger ist eben, dass er auch mischt...

    Zitat von "oTon"

    Ist die Hemmschwelle, sich mit Kompressoren, EQ, Fx etc. zu befassen nicht viel grösser, wenn ich erst immer patchen/stecken muss, anstatt schnell mal einen aufzurufen und auszuprobieren was damit so geht?


    JA, JA, JA. Und das ist gut so... :wink: Zum Thema Feintuning schrieb ich ja oben schon. Wie oft und wie gerne verzichte ich auf Kleinstjobs auf diesen ganzen Schnickschnack, der das Ergebnis eben nur abrundet.

    Zitat von "oTon"

    Recht gebe ich euch, das die Situation, z.B. in einem gegebenfalls ungünstigen Umfeld mit einer Amateuerband zu stehen noch einmal ganz andere Fähigkeiten und Erfahrungen benötigt ... aber das ist auch nur schwer zu vermitteln oder zu üben, das muss auch heute noch jeder junge aufstrebende Tontechniker sich bei 300 spontanen budgetlosen 15 Stunden Jugendzentrums Metallfestivals selber aneignen ... :wink: ... und das wird wohl auch immer so bleiben ...

    :D:D
    Das sind 4500 Stunden, in denen der Jungtechie schwitzen, hungern und sich ärgern kann - aber eben auch alles ausprobieren, was das Herz so begehrt: von der Zerlegung der Fouriercontroller über die Nullen (auf der Bühne) und Einsen (hinter'm Digipult), bis hin zum Mindestabstand, mit dem vieles am Allerwertesten vorbei gehen muss...

    ...eben alles, was man definitiv nicht am Anfang der Ausbildung erwarten sollte.


    edit: ich gehe mal davon aus, dass Guma nach 30 Jahren nun doch mal die ersten Stunden einer Ausbildung machen will. :oops: Im zweiten Ausbildungsjahr sähe nämlich der FoH schon ganz anders aus und bis zum Ende seiner Ausbildung müsste er auf jeden Fall auch noch eines seiner "Dickschiffe" mit vollausgestattetem Siderack bedienen lernen. Digitale eingeschlossen.

  • brauche Mischpult

    • treibsand
    • 10. Juli 2008 um 10:11
    Zitat von "LJbigFISH"

    Tach,
    den Bass auf einen eigenen Ausgang packen ist durchaus praktisch, was kleinere Live-Sachen an geht. Da werden sämmtliche Instrumente, die nicht viel Bass brauchen nur auf die Tops, welche im Fullrange laufen, gepackt und Dinge wie BD und E-Bass werden auch(/nur) auf die Bässe geroutet.

    Setzen, 6(-)!!!

    Entweder ich verstehe den Sarkasmus nicht, oder du verstehst das Mischen nicht.
    Selbst bei einem "basslastigen" Instrument tut sich genügend oberhalb der 200Hz. Eine vernünftige Kick darf gerne auch bei 3-5KHz einen ordentlichen Schub am EQ bekommen - der wird wohl in deiner Konstellation nix werden.
    Ich möchte dich auch nicht mit einem Kontrabassisten diskutieren sehen müssen...

    Mono-Bass via seperater Reglung doch bitte erst ab einer gewissen Anlagengrösse oder für Infra Unterstützung.

  • Wireless DCX 2496

    • treibsand
    • 10. Juli 2008 um 07:13
    Zitat von "Jobsti84"

    Habe ich netmal was von Wireless USB gelesen? Googelt doch mal.


    Erfolgreich gegoogelt.
    Ist aber nicht soo wirklich das, was interessant ist - wegen der mangelnden Reichweite.
    W-USB ist halt eher für die direkten Anwendungen im Nahfeld (übertragung max. 10m...)

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • treibsand
    • 10. Juli 2008 um 01:02
    Zitat von "guma"

    Meine Frage war nicht:
    Wie mache ich einen Anfängercrashkurs ! .... das weiß ich nämlich schon !!! :roll: :D :lol:


    Hast wohl schonmal an einem Teilgenommen... :oops:

    Zitat von "simonstpauli"

    Meiner Meinung nach ist ein analoger 24-Kanal-Platz für Anfänger mit einigen Erfahrungen okay.


    Prinzipiell gerne. Aber die ersten 2-3 Bands noch lieber in noch überschaubarer Umgebung.
    Ein voll ausgelastetes 24Ch Pult ist schon eine Hausnummer, die einenNewbie gerne überfordert...

    Zitat von "Igor Linowski"

    Da muß noch sehr viel Wasser den Berg runterlaufen, bevor man Anfänger mit sowas konfrontieren kann.
    Denn ganz ehrlich:
    Dazu braucht man schon viel Wissen, wenn man es richtig machen will und viel Erfahrung.

    Digitalcontroller vollbringen kein Voodoo.
    Wenn du mischen lernen willst: lerne erstmal das "Instrument" PA. Dann kannst du es Feintunen.

    Andersrum lernst du nie, welche Fehler du schon beim Feintuning machst, geschweige denn, wie man "effektiv" & schnell mischt.
    Mir ist die ersten Minuten der Show egal, wie welches Instrument klingt - solange alle zu hören sind.
    Fourier-Zerlegung ist vielleicht höchst interessant - nutzt aber wenig, wenn du keine Zeit hast (hast du NIE). Dann zerlegen nämlich ganz andere Leute ganz andere Dinge... :oops:
    Der Spass mit dem EQ ist keiner. Nutze das Gerät, wenn du es MUSST. Sonst lass es!!! Dafür musst du aber wissen, wass wann passiert. Am FoH brauchst du keine Theorie - Theoretisch vielleicht, aber Praktisch NIE.

  • Wireless DCX 2496

    • treibsand
    • 9. Juli 2008 um 20:00

    Für ein paar Tage oder mehr könnte ich ggf. einen dcx entbehren... :oops:
    Die Idee klingt gut und wenn man das für kleines Geld hier anpreisen kann, dürfte es schnell viele Freunde finden... :grin:
    Dafür wär' aber IMHO eine WIN (XP) Version nötig.

  • Myspace mal anders

    • treibsand
    • 9. Juli 2008 um 19:48
    Zitat von "treibsand"

    Na, dann schick mir doch auch mal eine an peter-ätt-treibsand-punkt-net

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • treibsand
    • 9. Juli 2008 um 19:45

    Wer denn sonst?!? :shock:
    Willst du dich auf den Haustechie verlassen, der die Anlage gerade mal einschalten kann?
    Oder auf den Hausausrüster, der vom Veranstalter (k)ein Budget bekommt.
    Oder auf den Fernost-Boxenbauer, dem egal ist, wofür er was "konstruiert", hauptsache er verdient Geld.
    Oder auf den HKS, der keine Aufbauhelfer hatte und völlig aus dem "Zeitplan" ist?!?

    ...und darauf spekulieren, dass der Azubi NIE in seinem Leben mit o.g. Leuten in Kontakt kommt ?!?
    Dann doch lieber von Anfang an mit Resonanzen, Feedbacks und zickigen Musikern klar kommen müssen und nur den Leerherren hinter sich stehen haben...

  • Alternative für Micro-Gigs

    • treibsand
    • 9. Juli 2008 um 10:44
    Zitat von "Constantin Oberrath"


    Oh oh, pass auf das nicht noch einer denkt du meinst das Ernst und baut sowas nach ;)


    Sowas hängt bei mir seit ~8 Jahren unter der Decke...
    In Privatgemächern ist das ja etwas anders, als im Verleih und über Publikum.
    Aber:
    2 Haken halten die 4kg schwere Konstruktion sicher. Sogar einer, deswegen könnte man den 2. als Safety (unabhängige Aufhängung) ansehen.
    Zum Betrieb von 150W LMs reicht auch eine 0,75mm² Zuleitung.

    Das das Ganze natürlich nicht einfach hingepfuscht, sondern fachmännisch aufgebaut & verdrahtet sein will, ist klar.

  • Eure neusten Errungenschaften

    • treibsand
    • 8. Juli 2008 um 21:07

    Eine Smoke Machine für kleines Geld.
    Refurbished in Süd-Germany. Vom DJ-Mod... 8)
    Die qualmt sogar, wenn man sie in die Steckdose steckt (nach ein paar Minuten...)

  • Alternative für Micro-Gigs

    • treibsand
    • 8. Juli 2008 um 17:55

    4x PAR30 auf ein Rohr montiert und ein Billigcontroller dazu.

    Sowas lässt sich auch schnell irgendwo montieren (schlimmstenfalls 1 Winzhaken in die Decke geschraubt :oops: ), da der Kram nix wiegt.
    Zur Ansteuerung reicht bei 150W Leuchtmitteln auch ein besserer Klingeldraht.
    Das Ganze ist Superkompakt und leicht zu transportieren.
    Bei grösseren Geschichten kannste dann den DeeJott-Arbeitsplatz damit dekorieren.

  • Wo ist der Fehler im System?

    • treibsand
    • 8. Juli 2008 um 17:43

    Interessant wäre natürlich auch, was genau bei den Amps defekt ist.
    Mit ein bischen Pech liegt der Defekt ja auf der anderen Seite des Amps - Eingangsseitig.
    Oder in der Verkabelung, oder, oder, oder.
    Ferndiagnosen sind da immer recht schwer. ..

  • Hall auf Monitorweg bei Yamaha 206c

    • treibsand
    • 8. Juli 2008 um 09:43

    Nee. Aber diffus-verschwommener... 8)

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • treibsand
    • 8. Juli 2008 um 09:33
    Zitat von "Kracky"

    Ehrlich gesagt, jeder Mischer hat doch eigentlich nur einen Kanal den es zu verstehen gibt, ob ich diesen nun 10, 20 oder 40mal hintereinander habe ist im Grunde genommen egal, ich muß den Kanal nur einmal richtig verstehen.


    Na, dann such mal als Anfänger ein Fieepback auf einer 40er Konsole... :wink:
    Verstehen tust du die Kanalfunktionen - aber Mischen heisst auch, dieses Verständnis zeitnah umsetzen zu können und dabei entspannt zu bleiben, um keine Folgefehler einzubauen...

  • Aktuelle Dancefloorfüller

    • treibsand
    • 8. Juli 2008 um 00:00

    Den letzten Dancefloor hab ich mit Dollys gefüllt. Das war echt anstrengend, aber der Trucker wollte es so. :roll:
    Was hat Manfred Man mit den anderen zu tun ?!? Wie definierst du aktuell ???

  • Hall auf Monitorweg bei Yamaha 206c

    • treibsand
    • 7. Juli 2008 um 23:55
    Zitat von "hias.h"

    Hatte letztes Wochenende auch den Fall, wo die Band explizit das Keyboard in den Monitoren verhallt haben wollte.


    An Hall/Delay auf Gesängen kann ich mich ja ggf. gewöhnen, aber Keybard :shock:
    War der Tastateur so schlimm ???

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • treibsand
    • 7. Juli 2008 um 23:32
    Zitat von "klauston"

    Ich hab auf einem Soundcraft Venue zu lernen angefangen.

    Bis dahin hat's bei mir eine halbe Ewigkeit gedauert...
    Erstmal 8 Kanäle eines Zeck-Powermixers bändigen (2xpre/1xpost).

    Was ich oben vergass: definiert doch mal "lernen"...
    Vom absoluten Laien geht das schnell (über ein paar Stufen) bis in die Mittelklasse - Vom 12 Kanal/3Auxe zum 32/6er Tisch. Dann wird es IMHO aber eng, weil man tatsächlich verstehen muss, was wann wie zusammenspielt - also nicht nur die einzelnen Monitorwege, sondern, was bei Änderung von Parameter1 auch auf der Bühne passiert und zur zwangsweisen Änderung von Parameter2 und der Psychologie bei Musikern und Gästen führt.

    Das "Effektivmischen" erlernt man erst viel später, das "richtige" Mischen kommt dann von selbst... :oops:
    (irgendwann geht es dann doch tatsächlich um Selbstsicherheit und irgendeine Form von "Coolness"...)

  • Hall auf Monitorweg bei Yamaha 206c

    • treibsand
    • 7. Juli 2008 um 12:12

    Schnell gemacht:
    Einen Aux als Input für den Effekt und einen normalen Kanalzug als Output für den Effekt.
    Dann kannste den Effekt wie ein Instrument auf Monitor und Summe geben.
    Schlimmstenfalls sogar auf sich selbst als "Feedback".

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • treibsand
    • 7. Juli 2008 um 10:34

    Ich habe als Clubtech (mehr oder weniger intensiv) regelmässig mit Einsteigern aus allen Richtungen zu tun. Vom komplett unwissenden, aber fazinierten 17 jährigen Mädel, über den "Bandeigenen"-Techie bis zum SAE-abgänger... :oops:
    ALLE können eine Analogkonsole bedienen. Ohne (grössere) Hilfe.
    Viele hören Hall/Delayeffekte und wissen sie einigermaßen zu nutzen.
    Etwas weniger wissen mit dem Umgang mit EQs Bescheid.
    Einige können sogar mit Dynamics umgehen.
    Ganz wenige wissen, wie Digital funktioniert.
    Der typische Tannenbaum. Viele Basics und dann nach oben weiter entwickeln...

    Meine persönliche Einstellung: Als Babysitter in 2ter Reihe stehen und sie machen lassen. Ganz selten mal Tipps geben, besser: sich ganz verdrücken und nur im schlimmsten Notfall erreichbar sein. :oops:

    Genau so haben sich komischerweise die besten Kollegen entwickelt und ich glaube nach wie vor, dass das der richtige Weg ist.

    Beim Digitalen fehlt (auf "Einsteigertischen") die Möglichkeit unauffällig aus 2ter Reihe zu beobachten und so einzugreifen, dass der "Lehrling" sich nicht vom Pult verdrängt fühlt oder (noch schlimmer) gar nicht mitbekommt, was der Ausbilder macht.
    Beim Analogpult kann man schon mal zu zweit gleichzeitig (und gleichberechtigt) mischen, wobei jeder den anderen auch beobachten kann.

  • Crest 8001 defekt

    • treibsand
    • 5. Juli 2008 um 13:51

    War das die, die du vor kurzem mit 3 8Ohm Subs in Brücke betreiben wolltest?!?

    Was Stefan da schreibt ist richtig, aber im Brücke und Überlastet reisst es halt auch gerne mal eine Transe weg...

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