Aus meiner eigenen Folkband habe ich Erfahrung mit verschiedenen Dudelsäcken. Für kleinere Einsätze ist zuerstmal zu überlegen, ob die Bordune überhaupt abgenommen werden sollen. Musikalisch tut sich da ja nicht viel - das harmonische Fundament kommt hier von der Band und die Bordune können den Sound auch zu dicht / voll werden lassen. Einfach mal ausprobieren und als ernsthafte Option in Betracht ziehen. Der Aufwand wird deutlich kleiner ohne dass vielleicht musikalisch Wichtiges fehlt...
Schwierig wird kann die Abnahme leiserer Dudelsäcke wie z.B. einer Uilleann Pipe werden, vor allem im Zusammenspiel mit einer Rockband. Der Schotte dagegen wird eher die Gitarristen das Fürchten lehren - "hilfe, ich höre mein Fullstack nicht mehr"
- und sollte keine Schwierigkeiten beim Mikrofonieren machen.
Mit den kleinen Klemmmikros von AKG habe ich gute Erfahrungen gemacht und EQ-Schraubereien braucht es idR nicht viel - klingt eigentlich immer wie Feedback ![]()
Gruß FF
P.S.: Warum laufen die schottischen Dudelsackspieler beim Pipespiel immer hin und her?
Damit man sie nicht so leicht treffen kann.
Edith fordert Klarstellung: In meiner Folkband mache ich nicht nur den Ton, sondern spiele auch selbst mit. Und ja, ich mag Dudelsäcke, wenn sie gut gespielt sind. Was ich weniger mag, sind die Proben mit dem Schotten in unserem kleinen Proberaum - da fällt dir das Ohr ab...