Zitatich bin übrigens architekt, und stelle fest, die meisten kollegen haben von akustik keine vorstellung, eher ihre speziellen designwünsche.
Da hast du allerdings völlig recht!
Gruß FF
Zitatich bin übrigens architekt, und stelle fest, die meisten kollegen haben von akustik keine vorstellung, eher ihre speziellen designwünsche.
Da hast du allerdings völlig recht!
Gruß FF
Zitatweil der architekt sich seinen fachplaner aussucht und ohnehin auch an der beschallungsanlage mitverdient.
Wo hast du denn das Gerücht aufgegabelt? Der Architekt empfiehlt natürlich Fachplaner, aber Auftraggeber und damit Vertragspartner ist allein der Bauherr (=Geldgeber). D.h. er entscheidet auch, wer für was engagiert wird. Und das ein Architekt an einer Beschallungsanlage mitverdient :roll: schön wäre es!
Natürlich sind Architektenhonorare an die Baukosten gekoppelt, aber das ist bei anderen Berufen auch so. So verdient (nein, er bekommt, verdienen tut er es nicht!) z.B. ein Makler bei der Verkaufsvermittlung eines Objektes 3% des Wertes als Provision. Das ist mehr, als ein Architekt nach der Honorarordnung für ein Objekt gleichen Wertes erhält, für das er Vorplanungen, Entwürfe und Gespräche mit Behörden, Bauherren etc. und die komplette Genehmigungsplanung gemacht hat.
Für ein normales Wohnhaus stecken zu diesem Zeitpunkt dann bereits 120-160 Stunden Arbeit drin, der Makler braucht für das Zusammenstellen seiner Exposemappe ca. einen halben Tag (wenn er denn Architekten um fertige Pläne bittet, dann ist er noch schneller fertig...)
Genug geheult (und dann auch noch OT - Skandal
)
Gruß FF
Schau doch an der richtigen Stelle nach, dann findest du auch etwas :wink: Für was gibt es die Kategorie "Messtechnik" wohl? http://www.paforum.de/phpBB/viewforum.php?f=35
Gruß FF
ZitatIn der Zeit in der du die Boxen anpasst und misst kannst du ja fast schon komplett neue Gehäuse bauen.
... die du dann genauso durchmessen musst, weil die reale Portlänge nicht exakt vorhersagbar ist. Es hat schon einen Grund, warum viele den Bau von Prototypen empfehlen :wink:
Gruß FF
Arbeitet ihr euch nicht ein in die Programme? Die Tipps von SRAM bekommt man mit ein wenig Ausprobieren sogar recht schnell selbst heraus, und die Hilfefunktion erklärt auch das meiste ausreichend. Hornresponse ist wirklich ein gutes Programm - aber man sollte halt wissen, was man macht. Dann lässt sich auch ein ARLS usw. simulieren...
Gruß FF, der sich weniger unausgekochte Schnellschuss-2min-Simus wünscht :wink:
ZitatVielleicht sollte man mal erkunden, welches Architekturbüro sowas zu verantworten hat...
Jetzt muss ich meine Zunft aber verteidigen
Nicht immer sind die designfixierten Archis dran schuld, wenn etwas bescheiden klingt und tönt. Bestes Beispiel ist der "neue" Bundestag in Bonn von Günther Behnisch. Die kreisförmige (akustisch schwierige) Anordnung der Parlamentarier und der Regierungsvertreter entsprach dem damaligen Zeitgeist und dem modernen Demokratieverständnis eines konstruktiven Miteinander dieser Zeit. Die Kreisform als Form mit starkem Symbolgehalt für die Demokratie wurde für die Neuplanung von Seiten der Politik damals als Vorgabe an die Planer gerichtet.
Die Schwierigkeiten und Pannen bei der Beschallungsanlage dürften vielen noch bekannt sein, ein peinliches Konzert endloser Rückkopplungen, das sich über Monate (!) hinzog. Bei Projekten dieser Größenordnung werden für sämtliche Technischen Gewerke Fachingenieure eingesetzt, der Architekt darf mit Glück noch seinen Wunsch nach schönen Acrylgehäusen o.ä. äussern - auf die technische Planung hat er wenig bis keinen Einfluss und ist deshalb auch nicht verantwortlich für "Fiep-und-Quietsch".
Wenn ich es noch recht im Kopf habe, war Siemens damals mit der Audiotechnik beauftragt - erfolglos. Das lag nicht nur an der Kreisform und den verwendeten Materialien (das war ja alles zum PLanungsbeginn bekannt bzw. noch offen für Veränderungen), sondern auch an der schlechten Ausrichtung und Abstimmung der Lautsprecher und Mikrofone. Erst die raumakustische Beratung u.a. durch Prof. Fasold führte zu den notwendigen Umbaumaßnahmen und am Ende zu annehmbaren Ergebnissen - wenn auch meines Wissens für die jetzige Nutzung des Saales die Anlage nochmals verändert oder sogar komplett neu eingebaut wurde.
VOn daher kann ich mir durchaus vorstellen, dass das Ariel-Design im anfangs gezeigten Bild auf Wunsch des Architekten entstanden ist (muss aber nicht), für die Ausrichtung und AUsführung der Clementine-Trommeln ist er bestimmt nicht verantwortlich :wink:
Gruß FF
Zitatich habe aber im Hifi-Forum gelesen, dass einer zwei Kilomax 18 von Eminence in jeweils ein über 200l großes geschlossenes Gehäuse verbaut hat und im nachhinein unzufrieden war mit dem Maximalpegel bei Heimkino-Anwendungen
Da scheint dann aber etwas massiv im Argen zu liegen! Wenn 2 18"-er im Heimkino nicht ausreichen, dann
1. ist das Heimkino vielleicht groß wie eine Sporthalle?
2. stimmt mit der Technik irgendetwas nicht?
3. hat der Anwender bereits eine extreme Schwerhörigkeit erreicht?
:shock:
Gruß FF
Ich verwende nicht die Herstellerdaten, sondern die in Hobby-Hifi einmal veröffentlichten TSPs, bei denen ist die Güte noch etwas höher als im Herstellerdatenblatt. Es ist generell möglich, auch für Chassis hoher Güte BRs zu simulieren, die Frage ist eher, ob die sich daran halten? BR-Systeme mit Chassis hoher Güte sind gegen Parameterabweichungen sehr viel weniger tolerant als CHassis mit optimaler Güte. Da die TSPs nicht über alle Leistungsbereiche konstant sind, sondern sich ändern (Schwingspulentemperatur!), "passt" eine BR-Abstimmung genau genommen nur für eine bestimmte Leistung optimal. Bei Chassis mit optimaler Güte verhält sich die Abstimmung gegen diese Verändeurngen recht tolerant, bei Chassis mit hoher Güte kann es passieren, dass bei erhöhter Leisutng sich eine Fehlabstimmung ergibt...
Gruß FF
Den Abstand entlang der Winkelhalbierenden von Mund bis Chassismitte, 35cm (siehe auch meine SPL-Simu, da steht es über dem Diagramm). Wobei da +/-5cm nicht die Welt verändern...
Gruß FF
Hallo BOA,
herzlich willkommen im Forum! Mit ein wenig Zeit, Geduld und gesundem Interesse wirst du hier und im Schwesterforum auf fast alle Fragen eine Antwort finden, lese dich einfach mal in den einzelnen Rubriken durch verschiedene Beiträge, mache dich mit dern "Suchen"-Funktion (oben in der "Menuleiste") vertraut und dein PA-Horizont wird sich in kurzer Zeit beträchtlich erweitern :wink:
Was deine Frage angeht: du musst etwas konkrter werden. Was möchtest du beschallen, wo und welche Größenordnung, was für Musik, suchst du Fullrange-Boxen oder ein System mit Tops und Subs, hast du Beispiele im Kopf, die dir gefallen würden usw. usw.. Dass deine Lautsprecher eine Party überleben, ist ja nicht deren Hauptnutzen, das sollte ja der Sound o.ä. sein...
Gruß FF
Bass einbauen
-> Impedanzkurve messen ergibt vorhandene Tuningfrequenz
-> Vergleich mit Simulierter Tuningfrequenz bei vorhandener Länge ergibt Korrekturfaktor
-> Mit diesem Faktor gewünschtes Tuning berechnen und
-> Länge entsprechend anpassen.
Wenn Gehäuse bereits vorhanden ist das die einfachste und sicherste Methode. (Zur Ermittlung der Impedanzkurve taugt jede popelige Soundkarte und ein einfaches Freeware-Programm wie Speaker-Workshop).
Gruß FF
Hi Schrecki,
mit folgenden Daten habe ich simuliert:
SPL als Backhorn-Simu mit 35cm Versatz. Dass der Treiber "im" Hornverlauf sitzt, wird vom Programm natürlich ignoriert. Ich halte das in diesem Fall aber für vernachlässigbar aus 2 Gründen:
1. am Chassismittelpunkt hat der Hornverlauf bereits eine Fläche von knapp 1400 cm², so dass hier einfach nicht mehr sehr viel Hornladung des direkt abgestrahlten Schalls stattfindet
2. das Ergebnis sieht der Messsung von aw-audio extrem ähnlich, die Vereinfachung scheint in diesem Fall also zulässig zu sein (interessant wäre natürlich mal ein Vergleich von simulierter und gemessener Impedanzkurve)
http://www.aw-audio.kaigerner.de/subs/15mtl_mess.jpg
Gruß FF
Das MTL lässt sich wunderbar exakt mit Hornrespons simulieren, die Übereinstimmung mit dem F-Gang auf AWs homepage ist hervorragend. EInfach mal ausprobieren, was mit dem Ciare rauskommt...
Generell gebe ich Thomas recht. Der B450 ist als Treiber mit sehr niedriger Güte in einem BR natürlich nicht auf Tiefgang zu trimmen und daher nur bedingt vergleichbar...
Gruß FF
Wenn du 2 Ciare 15.00sw in einem 35m² großen Raum einsetzen möchtest, würde ich dir geschlossene Gehäuse empfehlen. Aufgrund seiner Gesamtgüte ist der Speaker dafür 1. besser geeignet, braucht 2. ein etwas kleineres Gehäuse (ca. 90L pro Chassis) und lässt sich 3. problemlos aktiv im Tiefbass anheben bis zur gewünschten f3-Frequenz, ohne dass du für deine Anwendung irgendwelche Probleme bekommst. Bei 30 Hz sind bereits im Halbraum 115dB drin, im Wohnraum sogar noch deutlich mehr - mir würde das reichen :shock:
Gruß FF
Thomann gibt an: auf Lager verfügbar.
Gruß FF
Hier gibt´s den Rest der Daten:
http://www.eminence.com/guitar_speaker_detail.asp?model=LEGENDBP102&speaker_size=10&SUB_CAT_ID=5
X-max-mechanisch: 10mm
Gruß FF
Kennt jemand die fertig konfektionierten Stageboxen von Neutrik? http://www.neutrik.com/images/ock/sub…2_204_19169.jpg Gibt es in verschiedenen Ausführungen, sind recht preiswert - da könnte sich der Selbstbau lohnen? Taugen die für Subcores etwas? Und: für den Subcore-Betrieb auf der Bühne mit ca. 15 Einsätzen pro Jahr, welches 8-paarige Kabel würdet ihr empfehlen?
Gruß FF
Zu den Oberflächen-Qualitäten
A: geschlossen, astfrei
B: geschlossen, wenige Ausbesserungen und kleine verwachsene Äste
C: für Konstruktionszwecke
Der Buchstabe vor dem "/" gibt die Vorderseite an, der Buchstabe nach dem "/" die Rückseite. Für die Rückseite werden manchmal auch einfach zwei Buchstaben gesetzt, also z.B. B/CC heißt dann: Oberseite Qualität B, Rückseite Qualität C.
Die Römischen Ziffern I-III sind analog zu den Buchstaben zu sehen.
Gruß FF
Immer bedenken, dass es verschiedene Oberflächen-Qualitäten gibt - das macht sich im Preis schon deutlich bemerkbar, ob man z.B. B/BB oder C/CC anfragt. Einige Preisunterschiede werden darauf zurückzuführen sein.
Ansonsten: gelbe Seiten raus und zum Telefon greifen und innerhlab von 30min hat man den günstigsten Anbieter in seiner Region gefunden :wink:
Gruß FF
Hi Chuleo,
Kann das sein, dass du bei Sperrag in Pratteln kaufen möchtest? Deren Programm stimmt so nett mit den von dir angefragten Sperrholzarten überein :wink:
Wie so oft ist eine generelle Empfehlung nciht leicht, es kommt halt drauf an...
Mit Birkensperrholz oder Birken-Multiplex kannst du nichts falsch machen - stabil, gut zu verarbeiten, Oberflächenqualität gut für spätere Behandlung jedweder Art, von Strukturlack über Beizen/Klarlack bis hin zu Wachsen etc.
Seekiefer: gibt es in ebenfalls guter Oberflächenqualität, von der Stabilität her in jedem Fall ausreichend. Problem ist manchmal das Abspanen der Deckfurnierschicht bei der Kantenbearbeitung; am besten in 2 Schritten mit der Oberfräse großzügig abrunden, nicht auf einmal. Sieht gebeizt oft klasse aus wegen der stärkeren Maserung der Furniere.
Pappel: sehr leicht, aber auch sehr weich; die Oberfläche wird sehr schnell Macken, Kratzer und Dellen haben. Der Lack wird an diesen Stellen einreißen etc., nicht unproblematisch! Stabilität aufgrund der Weichheit begrenzt, Schraubverbindungen haben eine sehr viel geringere Festigkeit als bei Birken-MPX z.B.. Nur zu empfehlen, wenn es auf jedes Gramm ankommt.
Arauco sagte mir bisher nichts, schein aber dem Seekiefersperrholz sehr stark zu ähneln...
Okumesperrholz: wenn, dann in Form von wasserfestem Garantiesperrholz für den Schiffsbau. Ist allerdings teurer; ich denke, dass die EIgenschaften des Materials im Boxenbau keinen nennenswerten Vorteil bringen...
Wenn es "amtlich" und auf jeden Fall mit Strukturlack versehen werden soll, nimm Birken-MPX. Wenn auch andere Oberflächen in Frage kommen (Beize+Klarlack oder farbige Lasuren?), suche dir eine schön gemusterte Seekieferplatte raus.
Gruß FF