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Beiträge von FF

  • Ciare SW 15.00 Gehäusevorschlag

    • FF
    • 24. Januar 2006 um 12:12

    Nun ja, der 15.00-SW ist mit seiner Güte und seinem EBP eigentlich sinnvoller in geschlossenen Gehäusen so um 90L einzusetzen. Laut den Parametermessungen vom Timmermanns lag die Gesamtgüte übrigens noch eine Ecke über den 0,41 die im Datenblatt angegeben sind.

    Wobei ich das mit dem geschlossenen Gehäuse gar nicht mal so dumm finde, den der Abfall unter F3 mit 12dB/Okt. lässt ja doch noch einiges an tieferem Bass "mit durch"...

    Gruß FF

  • Truss auf steilem Schihang

    • FF
    • 22. Januar 2006 um 22:00

    Hallo Ecto_Erwin,

    ich würde wahrscheinlich sogar einen Statiker hinzuziehen, der mit den System-Daten der Traversen etc. das ganze mal durchrechnet. Inkl. der Befestigungen in Schnee, Eis, etc.

    Ein bisher völlig unberücksichtigter Aspekt in dieser Diskussion ist nämlich das Thema Anpralllast - auf gut deutsch: ein Snowboarder, der gegen eine Strebe, einen Pfosten oder die Traverse selbst knallt. Auch in diesem Fall sollte das Konstrukt stehen bleiben.

    Und vor allem: wenn dir das einer durchrechnet, so richtig mit Auftrag etc., dann hat er auch die Verantwortung dafür, dass es stehen bleibt. Wenn auf dem Gerüst noch Fotografen oder sonstige Leute rumhängen sollen, wie oben vorgeschlagen, wird man um eine Abnahme durch die örtlichen Behörden wohl eh nicht rumkommen. D.h., eigentlich wäre das sogar optimal, denn wenn man sagen kann: "Hier ist die Berechnung vom Statiker und hier der Stempel von der Behörde," dann kann dir auch keiner ans Bein pinkeln.

    Gruß FF

  • Subwoofer Plan ändern! Wer kann mir helfen? Danke im Vorraus

    • FF
    • 19. Januar 2006 um 13:51
    Zitat

    Was Du da vor hast, hat aber, denke ich, mit dem originalen Sub nichts mehr gemein, sieht eher nach ULB-Gehäuse aus. Du veränderst ja innen die ganze Bauweise und damit die Reflexeigenschaften im Gehäuse.

    Fornax, was meinst du mit Reflexeigenschaften? 2 Gehäuse mit gleichem Volumen, gleichem Kanalquerschnitt und gleicher Abstimmungsfrequenz haben auch die gleichen Eigenschaften - unterschiedliche BR-Kanal-Designs ergeben teils unterschidliche Längen, aber mehr auch nicht. Dass der Achenbach gut konstruiert und versteift ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber das was tomfly vorhat als völlige Neukonstruktion zu bezeichnen trifft es meiner Meinung anch nicht. Eine Modifikation ok, aber mehr auch nicht.

    tomfly, mit einem einfachen Multimeter kannst du die BR-Abstimmfrequenz ermitteln und dann die Kanallänge gegenbenenfalls anpassen. Das geht auch nachträglich noch gut, so dass du nicht unbedingt erst einen Prototyp bauen musst - das lässt sich auch am endgültigen Gehäuse noch bewerkstelligen. Ich würde wohl sogar mit der gleichen Länge wie bei den Achenbach-Kanälen anfangen und einfach mal sehenm was rauskommt...

    Meine Meinung und Gruß FF

  • Koharenzmessung bei Hochtönern ???

    • FF
    • 19. Januar 2006 um 13:34

    Eine Eselsbrücke zu Konkav und Konvex:

    Bei Konvex hatte das Mädchen wohl Sex,
    (schwanger, nach aussen gewölbter Bauch)
    bei Konkav war´s dagegen brav.

    Seither kann ich es mir merken :D

    Gruß FF

  • Weiche K+T Trimon

    • FF
    • 18. Januar 2006 um 16:18

    Ist erledigt, er hat es von mir schon...

    Gruß FF

  • Streicherabnahme und Rockband

    • FF
    • 17. Januar 2006 um 16:32

    Ich als Geiger könnte mich mit so einer Klemmgeschichte gut anfreunden. Das Befestigungsprinzip ist ja das gleiche wie bei der Kinnstütze - allerdings sollte es im Gegensatz zu dieser ohne Werkzeug montierbar sein, was nach den Bilder wohl auch der Fall ist. Ich habe mein AKG-Mikro mit der Klemme immer an die Kinnstütze drangeklemmt, mich hat es nicht groß gestört. Manchmal noch einen Streifen Gaffa über Klemme und Kinnstütze und gut (die Kinnstütze ist schließlich kein "Teil" der Geige als Instrument, von daher muss man die auch nicht auf Rosen betten wie die Geige selbst).

    Generell ist auch wichtig, dass der Musiker sich lernt darauf einzustellen, dass sein Instrument mit derartigen Tonabnehmern etc. AM OHR eventuell anders klingt. Das kann am Anfang genauso für Irritationen sorgen wie das Mikro vor der Nase, weil man den Klang seiner Geige am Ohr genau kennt und jede Veränderung irgendwie erstmal komisch wirkt. Aber das ist der Preis, den der Musiker zahlen muss, wenn er solche Jobs machen möchte (meine Meinung).

    Das ist z.B. etwas, was mich auch nach vielen Jahren an der E-Geige noch ins schlingern bringen kann: am Ohr hört man vom E-Instrument selbst ja so gut wie nichts, und wenn dann der Monisound irgendwie aus dem Ruder läuft: und Tschüss, man fühlt sich wie auf rohen Eiern.

    Also meine Meinung: ein System, das sekundenschnell an der Geige angeklemmt und wieder entfernt werden kann ist optimal, weil die Geige an sich unverändert im Originalzustand bleibt. Dann noch dem Musiker beibringen, dass seine Geige WÄHREND des Gigs sich ruhig anders verhalten darf als er gewohnt ist, sofern es dem Techi und dem GEsamtsound dienlich ist. Dann den Musiker bei Bedarf noch auf die Benutzung von Monis hintrainieren, dann sollte es klappen.

    Übrigens: professionelle Orchestermusiker müsssten sich eigentlich an einen anderen Instrumentensound gewöhnen. Denn die Arbeit im Orchestergraben ist nach EU-Arbeitsschutz-Bestimmungen zu laut, so dass die "Arbeiter" eigentlich Gehörschutz tragen müssten (kein Witz!) Nun ja, ein klassischer Musiker ist aber nur schwer davon zu überzeugem, dem nachzukommen...

    Ansonsten: hier im Staatstheater in Karlsruhe werden (oder wurden zumindest) bei Aufnahmen einfach an jedes Notenpult ein Mikro drangeklemmt, dass dann genau die 2 Streicher an diesem Pult abnahm. Natürlich gibt das Übersprecher von Mikro zu Mikro, scheint aber in der Summe trotzdem ok zu sein. Wobei dann natürlich keine Blechbläser HINTER den Streichern positioniert werden dürfen (das ist eh ätzend: Geige spielen und eine Trompete am Ohr haben!) Aber wenn die STreicher im hinteren Bühnenbereich positioniert werden, geht das vielleicht auch?

    Gruß FF

  • Erweiterung - welche Subs ?

    • FF
    • 17. Januar 2006 um 10:59
    Zitat

    SRAM hat Folgendes geschrieben:
    voice coil length 25 mm, top plate high is 14 mm

    Jonnytrance hat Folgendes geschrieben:
    Bei welchem Klirr 1%, 10%???

    :grin: Ich vermute mal, dass sich die Länge der Schwingspule und die Polplattenstärke nicht verändert in Abhängigkeiten vom Klirr. Aber ich bin nicht sicher :grin:

    Gruß FF

  • TA2400 MK II > Clip LEDs gehen nicht! Auch an ARLS...

    • FF
    • 17. Januar 2006 um 10:54

    Was Erich meinte, ist, dass man den Amp Thomann nicht um die Ohren hauen muss, wie du es vorgeschlagen hast, sondern das normales freundliches Zurückschicken völlig ausreicht. Eben weil die so kulant sind und man daher auf Ausfälligkeiten verzichten kann.

    Der Ton macht die Musik, und der ist bei dir eben zumeist Hardcore, auch da, wo es Klassik auch täte. :wink:

    Allgemein könnte man es auch PA-Ghetto-Slang bezeichnen, wenn nur noch von Pappen, Reflüx, Krappas, etc. die Rede ist. Ghetto-Slang dient meistens dazu, eine Gruppe (oder Gang) von anderen Normalos abzugrenzen bzw. aufzuwerten. Ey, man, das ist unser Style, den hast du nicht drauf, mach dich vom Acker... Nun ja, wer es mag.

    Gruß FF

  • Streicherabnahme und Rockband

    • FF
    • 17. Januar 2006 um 10:40

    Auch wenn wora in der Zwischenzeit wohl eine Lösung gefunden hat, möchte ich hier auch noch ein Statement abgeben. Ich spiele selbst Geige seit etwa 20 Jahren - neben der klassischen Schiene spiele ich auch Geige in einer Folkband.

    Das Problem der Tonabnahme ist wirklich verteufelt, DIE Lösung gibt es nicht. Verschiedene Hersteller von Systemen werben oft damit, dass ihr Produkt nach dem EInbau (wie auch immer) die Geige klanglich nicht beeinflusst. Alles Käse, ich wage zu behaupten, dass es KEIN EINZIGES System (mit Ausnahme Mikrofon basierter Lösungen) gibt, das es erlaubt, eine Geige parallel in beiden Welten (klassisch und verstärkt) ohne Einschränkung zu spielen.

    Berufsmusiker, die neben der Klassik noch Jazz oder sonstwas machen, haben idR mehrere Instrumente, und für den Jazz lässt man sich dann in die "Jazzgeige" einen Stegtonabnehmer o.ä. einbauen. Das macht ein Geigenbauer (niemand sonst!) und gut ist. Und wenn das Thema Jazz abgehakt ist, kommt wieder ein neuer Steg drauf und das Instrument ist wieder klassiktauglich. Der Steg ist ein Verschleißteil, das sowieso alle 5-8 Jahre gewechselt werden muss, weil er sich unter den enormen Belastungen verformt, das ist also ok.

    Kleber basierte Lösungen würde ich auch generell ablehnen wegen Reaktionen mit der Lackierung. Es gibt bestimmte Knetmassen, die auch gehen, aber da würde ich IMMER vorher einen Geigenbauer fragen, ob eine Lackveränderung zu befürchten ist. Ohne dessen OK: never!

    Ich habe lange mit Klemmmikros gearbeitet, das AKG C-409 hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte nie Probleme mit Rückkopplungen, muss aber auch dazusagen, dass unser Bühnenpegel nicht sehr hoch ist (Folk halt). Problem der Mikros: man hört Atemgeräusche teilweise sehr stark, und den einen oder anderen macht der Schaumstoffbommel 15cm vorm Gesicht auch irgendwie wahnsinnig.

    FÜr mich war irgendwann klar, dass ich auch auf ein Zweitinstrument umsteigen muss, unter anderem, weil ich meinem Instrument keine feucht-kalten Openair-Konzerte mehr antuen wollte. Bei mir ist es dann auf eine E-Geige rausgelaufen (Yamaha), mit der ich mehr als zufrieden bin. Aber das ist nur meine Lösung, wie gesagt, das ist nicht übertragbar.

    Zum Schluss möchtre ich den Leuten wie "Mathematiker" & Co nochmals heftigst zustimmen. Teckis, lasst die Finger weg von Streichinstrumenten, und kommt gar nicht erst auf die Idee, da was dran zu fummeln.

    @ wora: das war nicht auf dich bezogen, die Streicher sind bei dir in guten Händen, denke ich.

    Gruß FF

  • Thomann Mikrophone....T.Bones...Welches taugt welches nicht?

    • FF
    • 16. Januar 2006 um 20:25

    Kennt jemand das SC-100-II? Das sieht ja auch ganz interessant aus, und der online angehängte Test aus "Soundcheck" klingt auch ganz ok. Wer kennt´s?

    Welches würdet ihr bevorzugen: das EM-800 oder das SC-100-II?

    Gruß FF

  • suche chassi für EV horn nachbau

    • FF
    • 16. Januar 2006 um 20:00

    Was schmeckt dir denn an der Omega-Bestückung nicht? Bleibt innerhalb deines angegebenen Budgets (8 Konstrukte jeglicher Art mit dem Kappa-15LF kommen da auf jeden Fall deutlich teurer!) und sollte funktionieren. Wo ist das Problem.

    Ansonsten, stelle mal ein Foto o.ä. von den Gehäusen hier rein. Vielleicht weiss ja jemand, welchem EV-Horn der Nachbau entspricht. Dann können die Tipps auch konkreter werden. Oder weisst du es sogar, wie das Original heißt?

    Optional auch mal die genaue Typenbezeichnung des Fane-Chassis hier reinstellen, das du anfangs beschrieben hast. Dann kann man anhand der Parameter vergleichgbare Chassis suchen.

    Gruß FF

  • Der Baby-VRX-Threat - oder wann ist ein LA ein LA...

    • FF
    • 16. Januar 2006 um 10:30

    Lustig, wie sehr man sich doch an die Inch-Größen gewöhnt hat. Da zitieren der Kracky und der Schalldruck richtig aus dem Datenblatt und lesen trotzdem das Falsche raus :wink: :

    Datenblatt: Low frequency: 12 cm cone-type × 4 , von 12" steht nirgends etwas.

    Und damit hat 4-Art dann halt doch recht: 12 cm = 5" (es wäre auch schwierig, einen 12"-er auf 13,5cm Gehäusehöhe unterzubringen :D )

    Gruß FF

  • Großes Basshorn

    • FF
    • 16. Januar 2006 um 00:25

    Hallo ukw,

    klar, ich habe beim Schreiben Mund- und Halsfläche vertauscht, der Mund ist natürlich größer als der Hals. :oops:

    Oder ist bei dir auch der Hals größer als 155 cm²? Ich habe die der Einfachheit halber auf die Chassismitte gelegt, und da ist der Kanal 31cm breit und 5 cm hoch. Ich meine, die Übergänge zwischen dem, was man zur Druckkammer zählt und dem, was schon zum Hornverlauf gehört, sind beim Punisher ja sehr fließend. Wo legst du die Halsfläche hin?

    Gruß FF

  • Großes Basshorn

    • FF
    • 15. Januar 2006 um 22:50
    Zitat

    Gibt leider nur Fotos vom BH760, leider nicht vom LA400.


    Hm, auf der EAW-Homepage gibt es doch sogar CAD-Daten zum Horn. Aussenabmessungen sowieso, und aus der isometrischen Darstellung in Verbindung mit den Ansichten lässt sich sogar noch der erste innere Knick konstruieren. Daraus kann man zumindest überschlägig die Horngeometrie ermitteln (vorausgesetz, sie bleibt konstant über den Verlauf).

    Zitat

    Zuerst hatte ich an das Punisher gedacht, habs daraufhin mal durchsimuliert, aber ich bin auf eine Grenzfrequenz von 75Hz gekommen,


    Wie kommst du denn auf 75 Hz? Das Punisher liefert bei meinen Hornresponse-Eingaben im Einzelbetrieb und 2-Pi-Raum ein F3 von ca. 50 Hz, allerdings noch sehr wellig. Die akustische Impedanz hat das erste Maximum da rund 60 Hz. Bei 2 St. schon deutlich besser (verwendbar), und ab 4 St. bei 2-Pi hat man eine schöne flache Kurve ohne Welligkeiten, es liegt F3 dann schon unter 50 Hz, und der Strahlungswiederstand hat das erste Mximum bei ca. 55 Hz.

    Horn-Geometrie des Punisher, wie ich sie aus den Plänen herausgemessen habe:
    Mundfläche 155 cm²
    Halsfläche 2632 cm²
    Länge 227cm
    Flarerate ca. 0,5
    Hornfrequenz ca. 40Hz

    Man möge mich korrigieren, wenn ich eine falsche Horngeometrie ermittelt habe.

    Gruß FF

  • Großes Basshorn

    • FF
    • 15. Januar 2006 um 13:35

    Ne, die 4,8mm beim Kappa-12-Pro stimmen schon, ich hatte deinen Chiare mit einem aus der Langhuberfraktion verwechselt...

    Ansonsten möchte ich dir in deine Entscheidungen natürlich nicht hineinreden, erlaube mir aber nochmal den Hinweis, dass der Pro von den Parametern durchaus horntauglich ist und auch in 2-facher Bestückung für das SK-Bastelhorn als geeignet diskutiert wurde.

    Naja, wenn du aber keine Pros daheim hast, hat sich das eh erledigt.

    Gruß FF

  • Großes Basshorn

    • FF
    • 14. Januar 2006 um 21:43

    Hallo Schrecki,

    kurze Zwischenfrage: der Kappa aus deinem vielfach gefalteten 12er-Horn, war das der normale Kappa-12 oder der Pro?

    Wenn es der Pro war, könntest du mit dem nämlich durchaus weiterarbeiten, denn der ist Horn tauglich. Wäre halt praktisch, weil du schon 2 hast. Klar macht der nur rund den halben Hub im Vergleich zum Chiare, dafür kostet er auch nur die Hälfte, so dass auch eine 2x12" Bestückung pro Horn wieder finanzierbar wird (Gewicht spielt ja wohl keine Rolle bei der angepeilten Größe). Und die 2x Kappa-12-Pro hätten zusammen sicherlich auch einen stärkeren Antrieb als der Chiare...

    Gruß FF

  • suche chassi für EV horn nachbau

    • FF
    • 14. Januar 2006 um 14:13

    Im Horn hat der Kilomax-18 eigentlich nichts verloren, dafür ist er einfach nicht gemacht - schwer vorstellbar, dass diese Konstellation tatsächlich gut geklungen hat...

    Zur groben Orientierung, welche Treiber geeignet sind für Hörner:

    der Quotient EBP=Fs/Qts sollte am besten um die 200 liegen
    (EBP: Efficiency Bandwidth Product;
    Fs: Resonanzfrequenz des Treibers;
    Qts: Gesamtgüte des Treibers)

    und QTS < ca.0,3

    Es sind noch mehr Aspekte wichtig (Stabilität der Membran; BL; etc.), aber für die erste Auswahl tut es das. Wie du siehst, liegt der Kilomax-18 beim EBP bei ca. 58 (und ist am besten eigentlich in geschlossenen Gehäusen aufgehoben), der Omega-18 hat mit EBP=114 auch keinen optimalen Wert, funktioniert aber nach zahlreichen Aussagen her gut in Hörnern.

    Gruß FF

  • Band-PA

    • FF
    • 12. Januar 2006 um 23:40

    Personenzahl hängt völlig von der Musik und der Veranstaltung ab. Klar, wenn ich ein Rockkonzert habe, dann möchte ich die Musik auch am Körper spüren können. Sonst fehlt einfach der Spaßfaktor, das "in-die-Beine-gehen".

    Andererseits reichen mir bei meiner Folkband normalerweise zwei lumpige aufgeständerte 10/1-Monis in geschlossenem (!) Gehäuse spielend für 120 Leute, ohne Subwoofer wohlgemerkt (mein E-Bass läuft dann aber nur über den Amp und direkt von der Bühne). EInfach weil die Auftritte einen etwas konzertanteren Charakter haben und die Leute auf Stühlen sitzen und angeregt lauschen. Die wollen gar nicht lauter :(

    Wenn auf den Folk-Gigs dagegen getanzt wird, kann es gar nicht laut genug sein, weil die Tänzer ein Höllenspektakel machen. Und dann ist natürlich eine gute Sub-Unterstützung Pflicht, damit die Tänzer ein gutes Fundament bekommen.

    Eigentlich kannst du selbst am besten einschätzen, was ihr für euer Publikum benötigt: wenn die Musikverein-PA nur leicht unterdimensioniert war und z.B. pro Seite nur mit einem Bass daherkam, dann werden 4 ARLS wohl ausreichend sein... war die alte PA aber bereits größer und hatte selbst schon 4 Bässe, dann reißen zwei 15-er pro Seite auch nicht viel mehr vom Teller. Was hattet ihr den bisher: die klassische 15/3-Musikvereinbox? Und lief da die gesmate Band inkl. Drums drüber? Wo waren die größten Defizite: max. Gesamtlautstärke oder war die Wiedergabe bestimmter Instrumente unbefriedigend?

    Gruß FF

  • eingepegelte vom amt abgesegnete PA installation

    • FF
    • 12. Januar 2006 um 23:14

    Was sagt das Baurecht zur Lärmproblematik von Kneipen etc.?

    ->
    Das erste Problem, das bei dieser Fragestellung auftaucht, ist den meisten leider gar nicht bekannt und hat mit Baurecht zu tun, bzw. der Bau-Nutzungs-Verordnung (BauNVO) im speziellen. Diese legt fest, nach welchen Kriterein ein Gebiet einzuordnen ist und welche Nutzungen in diesen Gebieten dann überhaupt zulässig sind.

    Zuerst mal sei festgestellt, dass es die Problematik "Disko im Wohngebiet" schlichtweg nicht gibt, weil in allen Wohngebieten Vergnügungsstätten generell unzulässig sind (mit einer klitzekleinen Ausnahme, die hier aber uninteressant ist). Nur in Allgemeinen und Besonderen Wohngebieten sind "Schank- und Speisewirtschaften" zulässig. Wer so ein Lokal übernimmt in der Hoffnung, eine Musikkneipe daraus zu machen, hat leider Pech - das wird nix werden. Das gleiche gilt für Dorfgebiete; die Kommune KANN eine Vergnügungsstätte zulassen, muss aber nicht!

    In Kerngebieten sind Vergnügungsstätten zulässig, aber mit der Einschränkung, keinen wesentlich störenden Charakter zu haben, also eher in Richtung Spielhalle, Kino, etc. Lauter Musikbetrieb ist auch hier erstmal tabu.

    Deshalb: der einzig wirklich unproblematische Standort für eine Disko ist ein Industriegebiet oder ein speziell geplantes Sonstiges Sondergebiet.

    Bei einer Kneipe ist es möglich eine Zulassung zu bekommen nicht als Vergnügungsstätte, sondern unter dem Aspekt "Anlage für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche oder sportliche Zwecke". Dies erlaubt aber in keinem Fall eine generell höhere Lärmbelastung.

    Der Hund liegt aber oft auch bei den Kommunen und Verwaltungen begraben, weil dem Betreiber im Vorfeld nicht klipp und klar gesagt wird, was er darf und was nicht. Denn die Gemeinde kann von sich aus nicht die Gesetze ausser Kraft setzen: wenn ein Anwohner klagt, weil eine Nutzung nicht mit der BauNVO übereinstimmt, bekommt er ohne wenn und aber Recht (und das ist eigentlich auch ok).

    Häufige Probleme sind z.B. Hallen und Räume, die eine Kommune auch an privat für Feiern, Hochzeiten etc. vermietet. Wenn die unmittelbar an ein Wohngebiet grenzen und dann eine feuchtfröhliche Hochzeit gefeiert wird, ist der Ärger vorprogrammiert: der Anwohner ist zu Recht über den Lärm sauer, die Partygesellschaft, weil sie ja extra den Raum dafür gemietet hat. Der Fehler liegt ganz einfach bei der Stadt, die in diesem Gebiet die Halle nicht für Feiern vermieten dürfte oder für das Gebiet eine andere Nutzungsdefinition nach der BauNVO anstreben müsste, die eine solche Nutzung auch erlaubt.

    Von daher: wenn das Kind im Brunnen liegt und ich eine Kneipe im Dorf-, Misch- oder Kerngebiet habe, die den Anwohneren zu laut ist bzw. die zulässigen Grenzwerte nicht einhält, bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als in Schallschutz zu investieren oder die Musik leisezudrehen. Da hilft alles andere nichts.

    Die zulässigen Schallpegel, also die Beurteilungspegel L_A für Tag und Nacht richten sich übrigens nach genau den Gebietsdefinitionen der BauNVO:

    Wohngebiete
    Tags 55dB Nachts 40 dB
    in Dorf- und Mischgebieten darf die Dauer-Belastung für Tag 60dB, für Nacht 45dB nicht überschreiten (da hat mancher Kühlschrank bereits mehr!)
    in Kern- und Gewerbegebieten gelten für Tag 65 dB, für die Nacht 50 dB (Dauerpegel)
    für Industriegebiete gibt es KEINE Beurteilungspegel.
    Lustigerweise darf auf Friedhöfen der Pegel Tag und Nacht bei 55 dB liegen. Uropa darf mit seinen Kollegen also mehr Rabatz machen als unsereiner beim Grillen auf der Terrasse :D

    So, war ein öder und langweiliger Text, ich weiß, aber manchem hilf es vielleicht, wenn er es mal gehört hat...

    Gruß FF

  • Rückkopplungsempfindlichkeit...

    • FF
    • 9. Januar 2006 um 11:16

    Schrecki schrieb:

    Zitat

    Die Rückkopplungsempfindlichkeit hängt vor allem von dem Deppen ab, der mit dem Mikro davor steht.


    Und was ist mit "dem Deppen",
    - der die Box vielleicht schlecht positioniert hat?
    - der das falsche Mikro verwendet?
    - der es versäumt hat, die vielleicht noch unerfahrenen Musiker richtig einzuweisen?
    - der für den Monisound verantwortlich ist und der vielleicht den EQ nicht richtig eingestellt hat oder der vielleicht einen Kompressor im Insert hat?
    - oder der...

    Viel Spaß mit deiner Einstellung "Sänger und Musiker sind die Deppen". KOPFSCHÜTTEL

    Gruß FF

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