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Beiträge von FF

  • Kompressoren: Verständnis-Problem zu Releasezeit u. Ratio

    • FF
    • 17. Juni 2005 um 15:50

    Wahrscheinlich habe ich irgendwo einen riesigen Fehler im Gedankengang und sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber ich komme gerade nicht drauf. Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Was liegt näher, als hier mal nachzufragen?

    Umfangreiche Lektüren in Manuals und Frank Piepers Effekte-Buch lassen mich seit ein paar Tagen darüber nachgrübeln, warum bei Kompressoren kurze Releasezeiten zu Problemen führen bzw. warum Releasezeiten überhaupt notwendig sind. Ich bin im Moment etwas verwirrt, denn anscheinend funktioniert die Stärke der Kompression bzw. die Ratio-Einstellung anders, als ich bisher dachte. Nicht gleich loslachen, erst mal weiterlesen. Zuerst dachte ich auch, es wäre trivial, aber ja länger ich darüber nachdenke, desto unklarer wird es. :(

    Der Einfachheit halber gehen wir mal einer Ratio von 2:1 aus, das lässt sich gut rechnen. Auf Attackzeiten soll hier nicht eingegangen werden, das ist klar. Bisher bin ich von folgendem ausgegangen:

    Sobald ein Signal den Treshold überschreitet, greift die Kompression, klar. Ein Peak mit +10dB über Treshhold wird in unserem Bsp. auf die Hälfte reduziert, also um 5dB. Jetzt wird es interessant für mich. Das Originalsignal geht jetzt kontinuierlich zurück, bei +5dB über Treshold müsste nach meinem Empfinden nur noch um 2,5dB reduziert werden. Und bei Signalpegel=Treshold wird gar nicht mehr reduziert. :?:

    :!: NUR: dann wären Releasezeiten völlig überflüssig, denn eine Unterschreitung der Tresholdschwelle hätte sofort keinerlei Auswirkungen mehr auf das Signal, das kann also nicht sein? Es muss also um eine Art Absolute Reduzierung gehen, nicht um eine Relative, wie bisher gedacht. Ich hoffe, es ist klar, was ich meine...

    :?: Ist es dann so, dass nach dem höchsten Peak die Reduzierung aufgrund der Ratio bestimmt wird – bei +10dB also wieder Reduzierung um 5dB – und das Signal solange um diese 5dB konstant reduziert wird, bis der Treshhold wieder unterschritten wird? Dann macht eine Releasezeit Sinn, und dann werden auch Pumpgeräusche erklärbar, weil das Signal bei Wiedererreichen der Tresholdschwelle ja noch um -5dB reduziert ist und mit erst Rücknehmen der Reduzierung wieder die 0dB Signalkorrektur erreicht. Das Signal wird während des Release also relativ gesehen lauter (ungünstigerweise), was zum Pumpen führt, wenn es zu schnell geht.

    Wenn also der erste Peak mal nur 5dB hat, beträgt die Reduzierung nur 2,5dB. Und was passiert, wenn auf einen niedrigen ersten Peak noch während der Kompression ein höherer folgt, wird dann die Reduzierung angepasst/erhöht , „fasst“ der Kompressor also nach, oder muss er erst einmal den Releasevorgang durchlaufen, bevor eine neue Reduzierung eingestellt werden kann?

    Und wäre ein Kompressor mit 100% relativer Reduktion, wie ich ihn zuerst beschrieben habe, nicht besser? Releasezeiten wären völlig überflüssig (Attack natürlich nicht), das Signal würde zu jedem Zeitpunkt exakt nach der Ratio bearbeitet, Auspegelschwankungen damit ausgeschlossen, abrupte Wechsel in der Dynamik von laut auf leise wären völlig problemlos...

    Gruß FF

  • Beschläge für Transportdeckel

    • FF
    • 6. Juni 2005 um 14:25

    Frage: Wie sieht den das Gegenstück zu den Schließhaken aus? Geht man da mit nem Spangurt durch, oder muss dann an den Transportdeckeln ein halber Butterfly dran? Oder sonst was anderes?

    Ist bestimmt eine blöde Frage, nur habe ich die Dinger noch nie in Reality gesehen, :oops: aber interessieren würde es mich schon. Auf der angegebenen Homepage sind ja nur die Schließhaken selbst zu sehen.

    Gruß FF

  • Beschläge für Transportdeckel

    • FF
    • 6. Juni 2005 um 14:25

    Frage: Wie sieht den das Gegenstück zu den Schließhaken aus? Geht man da mit nem Spangurt durch, oder muss dann an den Transportdeckeln ein halber Butterfly dran? Oder sonst was anderes?

    Ist bestimmt eine blöde Frage, nur habe ich die Dinger noch nie in Reality gesehen, :oops: aber interessieren würde es mich schon. Auf der angegebenen Homepage sind ja nur die Schließhaken selbst zu sehen.

    Gruß FF

  • Länge der BassrefleXrohre der Low Budget Stacks?

    • FF
    • 5. Juni 2005 um 13:51
    Zitat von "TechNix"

    War es bei BR-Rohren nicht so, dass die Länge um die sie in das Gehäuse hinein ragen eine Rolle spielt - NEIN (...) Oder ist nur die Kanallänge entscheidend und nicht wie weit sie hinein reichen? - JA

    TechNix

    Nur die Innenlänge des Kanals zählt. Wie dick die Schallwand aussenrum ist und wie weit der Kanal innen noch übersteht, ist dem Resonator egal. Der kann auch aus dem Gehäuse rausstehen, das ist natürlich unpraktisch, für die Resonatorfunktion aber egal. Wenn du einen BR-Kanal von hinten auf die Schallwand setzt, musst du die Länge des Kanales natürlich um die Schallwandstärke reduzieren. Dieser Einbau ist aber eher unüblich. Normal wird das BR-Rohr durch die Schallwand durchgesteckt und schließt bündig mit ihr ab. Die Stärke der Schallwand wird damit irrelevant für die Funktion des BR-Kanals.

    Das Abrunden der Kanten an den Kanalenden ist generell immer sinnvoll und beeinflusst je nach Radius auch noch einmal die effektive Länge, aber das ist vernachlässigbar. Längenunterschiede unter 1cm sind i.d.R. sowieso vernachlässigbar.

    Gruß FF

  • Länge der BassrefleXrohre der Low Budget Stacks?

    • FF
    • 5. Juni 2005 um 13:51
    Zitat von "TechNix"

    War es bei BR-Rohren nicht so, dass die Länge um die sie in das Gehäuse hinein ragen eine Rolle spielt - NEIN (...) Oder ist nur die Kanallänge entscheidend und nicht wie weit sie hinein reichen? - JA

    TechNix

    Nur die Innenlänge des Kanals zählt. Wie dick die Schallwand aussenrum ist und wie weit der Kanal innen noch übersteht, ist dem Resonator egal. Der kann auch aus dem Gehäuse rausstehen, das ist natürlich unpraktisch, für die Resonatorfunktion aber egal. Wenn du einen BR-Kanal von hinten auf die Schallwand setzt, musst du die Länge des Kanales natürlich um die Schallwandstärke reduzieren. Dieser Einbau ist aber eher unüblich. Normal wird das BR-Rohr durch die Schallwand durchgesteckt und schließt bündig mit ihr ab. Die Stärke der Schallwand wird damit irrelevant für die Funktion des BR-Kanals.

    Das Abrunden der Kanten an den Kanalenden ist generell immer sinnvoll und beeinflusst je nach Radius auch noch einmal die effektive Länge, aber das ist vernachlässigbar. Längenunterschiede unter 1cm sind i.d.R. sowieso vernachlässigbar.

    Gruß FF

  • 8" oder 10" pappe gesucht, die auch bass kann.

    • FF
    • 27. Mai 2005 um 12:17

    @ Thomas:

    Schau dir mal den "Eminence Legend BP 102" an, der ist ursprünglich für E-Bass gedacht gewesen in 4er/6er/8er-Anwendungen.

    vor allem Xmax = 6,2mm klingt sehr interessant für einen 10er. Wie es um die Mitteltonqualitäten ausschaut, weiss ich nicht, kenne des Chassis selbst nicht.

    Technische Daten, bei JH-Akustik leider unvollständig:

    Impedanz: 8 Ohm
    Belastbarkeit: 200 W (RMS)
    Schwingspulendurchmesser: 2",50.8 mm
    Spule: Kupfer
    Flach/rund: rund
    Spulenmaterial: Kapton
    Guß/Blech: Blech
    Sicke: Gewebe
    Staubschutzkappenmaterial: Zurette
    Magnetgewicht: 38 oz.
    Frequenzbereich: 40 Hz bis 3.5 kHz
    SPL: 91 dB
    Re: 5.54 Ohm
    Le: 1.27 mH
    Xmax: 6.2 mm
    Sd: 334.5 cm2

    Vielleicht hilft es dir was?

    Gruß FF

  • 8" oder 10" pappe gesucht, die auch bass kann.

    • FF
    • 27. Mai 2005 um 12:17

    @ Thomas:

    Schau dir mal den "Eminence Legend BP 102" an, der ist ursprünglich für E-Bass gedacht gewesen in 4er/6er/8er-Anwendungen.

    vor allem Xmax = 6,2mm klingt sehr interessant für einen 10er. Wie es um die Mitteltonqualitäten ausschaut, weiss ich nicht, kenne des Chassis selbst nicht.

    Technische Daten, bei JH-Akustik leider unvollständig:

    Impedanz: 8 Ohm
    Belastbarkeit: 200 W (RMS)
    Schwingspulendurchmesser: 2",50.8 mm
    Spule: Kupfer
    Flach/rund: rund
    Spulenmaterial: Kapton
    Guß/Blech: Blech
    Sicke: Gewebe
    Staubschutzkappenmaterial: Zurette
    Magnetgewicht: 38 oz.
    Frequenzbereich: 40 Hz bis 3.5 kHz
    SPL: 91 dB
    Re: 5.54 Ohm
    Le: 1.27 mH
    Xmax: 6.2 mm
    Sd: 334.5 cm2

    Vielleicht hilft es dir was?

    Gruß FF

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • FF
    • 26. Mai 2005 um 11:44

    Moin Hörnli

    du hast recht, dass jeder da sein eigentliches Süppchen kocht, sowohl bei den Formeln als auch bei den Hubangaben. :(

    Das Strassackertool habe ich bisher gar nicht gesehen, ja tatsächlich kommen da immer 6 dB weniger raus als bei der Timmermanns-Formel, seltsam. In "meine" Formel kommt Xmax so rein, wie du es schon vermutet hast: Schwingspulenlänge - Polplattendicke / 2, das ist korrekt.

    Zum maximalen Hub, den die Hersteller angeben: der Kappa-15-LF hat +/-5,5mm, also 11mm Peak-to-Peak. Allerdings hat auch die Angabe von 18-Sound eine gewisse Berechtigung, da das Magnetfeld ja nicht bündig mit der Polplatte endet. Schon ein Stück im Luftspalt lässt die Feldstärke ein wenig nach, andererseits ist auch ausserhalb des Luftspaltes noch Feldstärke vorhanden.

    Die Berechnung über den geometrischen Xmax ist von daher immer nur ein Provisorium. In einer der HobbyHifis war mal ein Artikel über die "echte" Xmax-Ermittlung, das war sehr interessant, aber leider nicht selbst ausführbar ohne teures Equipment. Allerdings trägt der Artikel sehr gut zum Verständnis bei, ich probiere mal, es kurz zusammenzufassen (bin gerade vom Fahrrad gestiegen, und mein Gehirn leidet noch etwas unter Sauerstoffmangel, bin also noch etwas dumpf :D )

    Das Chassis wird vertikal in eine Halterung eingespannt. An die Klemmen wird eine Gleichspannung angelegt. Wenn man die Spannung erhöht, bewegt sich die Membran aus der Nulllage, je nach Polung nach vorne oder nach hinten. Mit einem sehr exakten Entferungsmesser, der auf die Membran ausgerichtet ist, kann man ermitteln, wie weit die Membran in Abhängigkeit von der Spannung auslenkt. Das ist von der Nulllage ausgehend erst einmal eine Lineare Abhängigkeit, also z.B. 1V=1mm, 2V=2mm usw. Irgendwann aber kommt die Spule in den Bereich, wo das Magnetfeld schwächer wird und die Membranauskenkung weniger stark zunimmt als 1mm/V in o.g. Bsp. Als Grenzwert gibt es dann eine maximale Auslenkung, ab der man die Spannung beliebig weiter erhöhen kann, ohne dass die Membran sich weiter bewegt. Der "echte" Xmax-Wert ist dann Wert, bei dem der ermittelte Wert den linearen bereich verlässt und in eine Kurve übergeht. So lässt sich auch herausfinden, ob die Schwingspüle (lustiger Fehltippser, den lass ich :wink: ) wirklich symmetrisch im Luftspalt sitzt, nämlich nur, wenn die Xmax-Punkte im negativen und positiven Bereich die gleichen Beträge erreichen. Das muss interessanter Weise nicht der geometrischen Nulllage entsprechen.

    Die Formeln sollten jeweils ab der Tuningfrequenz ihre Gültigkeit haben. Du hast völlig recht, dass Bässe schon bei relativ kleinen Leistungen im Vergleich zu ihrer maximalen elektrischen Belastbarkeit Xmax erreichen, ich wundere mich auch immer, warum hier immer alle nur auf die Wattzahl abfahren. Man wird es nie schaffen, einen Lautsprecher im tieffrequenten Spektrum zum durchglühen zu bringen, das wird immer ein mechanischen Tod durch Anschlagen sein - schon bei deutlich kleineren Werten als "der-kann-1000-Watt-ey-krass".

    Mit steigender Frequenz wird die elektrische Belastbarkeit dann interessanter: das Chassis muss für den gleichem Pegel bei hohen Frequenzen viel weniger auslenken als bei tiefen Tönen, umgekehrt muss man deshalb eine sehr hohe Leistung/Spannung anlegen, um bei hohen Frequenzen Xmax überhaupt erreichen zu können. Das übersteigt dann irgendwann die elektrische Belastbarkeit und es fängt an zu rauchen.

    Du siehst, das ist alles etwas weich und nur bedingt an harten Fakten festzumachen. Ich würde da auch nicht jeden Millimeter auf die Goldwaage legen, im Arbeitsbetrieb kann ein Chassis auch durchaus mal über den geometrischen Xmax rausschießen, ohne das gleich der Klang in den Keller geht. Rechnerische Unterschiede von 3-4dB zwischen verschiedenen Chassis kannst du aus meiner Sicht ignorieren, da die Pegelschwankungen durch den Raum/Veranstaltungsort oft größer sind. Es ist überhaupt die Frage, ob man 3dB mehr oder weniger überhaupt wahrnimmt. Klar, im direkten A-B-Vergleich schon, aber ob eine Veranstaltung scheitert, weil sie 3dB leiser war als eine andere?

    Ich hoffe, deine Zweifel nicht noch verstärkt zu haben,

    Gruß FF

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • FF
    • 26. Mai 2005 um 11:44

    Moin Hörnli

    du hast recht, dass jeder da sein eigentliches Süppchen kocht, sowohl bei den Formeln als auch bei den Hubangaben. :(

    Das Strassackertool habe ich bisher gar nicht gesehen, ja tatsächlich kommen da immer 6 dB weniger raus als bei der Timmermanns-Formel, seltsam. In "meine" Formel kommt Xmax so rein, wie du es schon vermutet hast: Schwingspulenlänge - Polplattendicke / 2, das ist korrekt.

    Zum maximalen Hub, den die Hersteller angeben: der Kappa-15-LF hat +/-5,5mm, also 11mm Peak-to-Peak. Allerdings hat auch die Angabe von 18-Sound eine gewisse Berechtigung, da das Magnetfeld ja nicht bündig mit der Polplatte endet. Schon ein Stück im Luftspalt lässt die Feldstärke ein wenig nach, andererseits ist auch ausserhalb des Luftspaltes noch Feldstärke vorhanden.

    Die Berechnung über den geometrischen Xmax ist von daher immer nur ein Provisorium. In einer der HobbyHifis war mal ein Artikel über die "echte" Xmax-Ermittlung, das war sehr interessant, aber leider nicht selbst ausführbar ohne teures Equipment. Allerdings trägt der Artikel sehr gut zum Verständnis bei, ich probiere mal, es kurz zusammenzufassen (bin gerade vom Fahrrad gestiegen, und mein Gehirn leidet noch etwas unter Sauerstoffmangel, bin also noch etwas dumpf :D )

    Das Chassis wird vertikal in eine Halterung eingespannt. An die Klemmen wird eine Gleichspannung angelegt. Wenn man die Spannung erhöht, bewegt sich die Membran aus der Nulllage, je nach Polung nach vorne oder nach hinten. Mit einem sehr exakten Entferungsmesser, der auf die Membran ausgerichtet ist, kann man ermitteln, wie weit die Membran in Abhängigkeit von der Spannung auslenkt. Das ist von der Nulllage ausgehend erst einmal eine Lineare Abhängigkeit, also z.B. 1V=1mm, 2V=2mm usw. Irgendwann aber kommt die Spule in den Bereich, wo das Magnetfeld schwächer wird und die Membranauskenkung weniger stark zunimmt als 1mm/V in o.g. Bsp. Als Grenzwert gibt es dann eine maximale Auslenkung, ab der man die Spannung beliebig weiter erhöhen kann, ohne dass die Membran sich weiter bewegt. Der "echte" Xmax-Wert ist dann Wert, bei dem der ermittelte Wert den linearen bereich verlässt und in eine Kurve übergeht. So lässt sich auch herausfinden, ob die Schwingspüle (lustiger Fehltippser, den lass ich :wink: ) wirklich symmetrisch im Luftspalt sitzt, nämlich nur, wenn die Xmax-Punkte im negativen und positiven Bereich die gleichen Beträge erreichen. Das muss interessanter Weise nicht der geometrischen Nulllage entsprechen.

    Die Formeln sollten jeweils ab der Tuningfrequenz ihre Gültigkeit haben. Du hast völlig recht, dass Bässe schon bei relativ kleinen Leistungen im Vergleich zu ihrer maximalen elektrischen Belastbarkeit Xmax erreichen, ich wundere mich auch immer, warum hier immer alle nur auf die Wattzahl abfahren. Man wird es nie schaffen, einen Lautsprecher im tieffrequenten Spektrum zum durchglühen zu bringen, das wird immer ein mechanischen Tod durch Anschlagen sein - schon bei deutlich kleineren Werten als "der-kann-1000-Watt-ey-krass".

    Mit steigender Frequenz wird die elektrische Belastbarkeit dann interessanter: das Chassis muss für den gleichem Pegel bei hohen Frequenzen viel weniger auslenken als bei tiefen Tönen, umgekehrt muss man deshalb eine sehr hohe Leistung/Spannung anlegen, um bei hohen Frequenzen Xmax überhaupt erreichen zu können. Das übersteigt dann irgendwann die elektrische Belastbarkeit und es fängt an zu rauchen.

    Du siehst, das ist alles etwas weich und nur bedingt an harten Fakten festzumachen. Ich würde da auch nicht jeden Millimeter auf die Goldwaage legen, im Arbeitsbetrieb kann ein Chassis auch durchaus mal über den geometrischen Xmax rausschießen, ohne das gleich der Klang in den Keller geht. Rechnerische Unterschiede von 3-4dB zwischen verschiedenen Chassis kannst du aus meiner Sicht ignorieren, da die Pegelschwankungen durch den Raum/Veranstaltungsort oft größer sind. Es ist überhaupt die Frage, ob man 3dB mehr oder weniger überhaupt wahrnimmt. Klar, im direkten A-B-Vergleich schon, aber ob eine Veranstaltung scheitert, weil sie 3dB leiser war als eine andere?

    Ich hoffe, deine Zweifel nicht noch verstärkt zu haben,

    Gruß FF

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • FF
    • 25. Mai 2005 um 17:08
    Zitat von "Hörnli"

    Da kommt aber ein anderer Wert raus.

    :?: bei was kommt ein anderer Wert raus? Computer simulierte SPL-Max haben bei mir bisher immer mit dem Taschenrechnerwert übereingestimmt...

    Bei z.B. einem 15er in BR mit 4mm Hub kommt man bei 40 Hz auf 112dB. Du musst natürlich den 10er-Logarithmus nehmem, mit "ln" klappt es nicht.

    Gruß FF

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • FF
    • 25. Mai 2005 um 17:08
    Zitat von "Hörnli"

    Da kommt aber ein anderer Wert raus.

    :?: bei was kommt ein anderer Wert raus? Computer simulierte SPL-Max haben bei mir bisher immer mit dem Taschenrechnerwert übereingestimmt...

    Bei z.B. einem 15er in BR mit 4mm Hub kommt man bei 40 Hz auf 112dB. Du musst natürlich den 10er-Logarithmus nehmem, mit "ln" klappt es nicht.

    Gruß FF

  • Hilfe bei Open Air Anlage! Lautsprecher schon vorhanden!

    • FF
    • 24. Mai 2005 um 11:23

    @ bmw318td:

    Wenig Zeit und noch nicht so viel Erfahrung -> nicht lange mit Eigenentwicklungen rumprobieren. Der erste Selbstbau muss nicht auch gleich die erste Eigenentwicklung sein. :wink:

    Das Material, das du hast, ist doch schon mal ok. Mit den 2 Omegas würde ich dir nahelegen, das "Bastelhorn" von Soundklinik zu bauen, das findest du bei den Selbstbaulinks im unteren Bereich. Das soll auch mit nur 2 Einheiten gut funktionieren. Und ist als Würfel mit 60cm Kantenlänge ein sehr kompaktes Horn.

    Für das Top: ich weiß nicht, ob du eine fertig gestrickte Frequenzweiche findest, die dir deinen Oberton und den Ciare sauber zusammenschaltet?

    Überlege dir eher, zu den Bauteilen für die Frequenzweiche, gleich noch 2 Eminence Kappa-12 dazuzubestellen und einfach das PS-12 Top von aw-audio zu bauen (oder die Version von Strassacker unter lautsprechershop.de), dann weisst du, dass es auch funktioniert. Nicht, dass ich den Ciare als schlechten Treiber einstufe, das ist er mit Sicherheit nicht, es geht mehr darum, dass am Ende ein funktionsfähiges Top rauskommt. Und in 3 Wochen ist das als Eigenentwicklung einfach nicht drin.

    Du brauchst sowieso noch "Kleingeld" für die Weichen, Griffe, Gitter, Schrauben usw. usw., dann lege noch was für die Kappas dazu, das macht am ende nicht mehr viel aus, aber es läuft.

    Wenn du drei Endstufen hast, kannst du natürlich auch versuchen, das 3-Wege aktiv zusammenzuschalten, aber ohne EQ und sauberes Einmessen kommt da auch keine guter Klang raus. Nur den Sub von den Tops zu trennen, das kriegt man mit den Ohren hin, aber 3-Wege sicher nicht.

    Ich hoffe, du findest eine gute Lösung für dich, oder einen, der mehr Ahnung hat als ich und dir noch besser helfen kann. :D

    Gruß FF

  • Hilfe bei Open Air Anlage! Lautsprecher schon vorhanden!

    • FF
    • 24. Mai 2005 um 11:23

    @ bmw318td:

    Wenig Zeit und noch nicht so viel Erfahrung -> nicht lange mit Eigenentwicklungen rumprobieren. Der erste Selbstbau muss nicht auch gleich die erste Eigenentwicklung sein. :wink:

    Das Material, das du hast, ist doch schon mal ok. Mit den 2 Omegas würde ich dir nahelegen, das "Bastelhorn" von Soundklinik zu bauen, das findest du bei den Selbstbaulinks im unteren Bereich. Das soll auch mit nur 2 Einheiten gut funktionieren. Und ist als Würfel mit 60cm Kantenlänge ein sehr kompaktes Horn.

    Für das Top: ich weiß nicht, ob du eine fertig gestrickte Frequenzweiche findest, die dir deinen Oberton und den Ciare sauber zusammenschaltet?

    Überlege dir eher, zu den Bauteilen für die Frequenzweiche, gleich noch 2 Eminence Kappa-12 dazuzubestellen und einfach das PS-12 Top von aw-audio zu bauen (oder die Version von Strassacker unter lautsprechershop.de), dann weisst du, dass es auch funktioniert. Nicht, dass ich den Ciare als schlechten Treiber einstufe, das ist er mit Sicherheit nicht, es geht mehr darum, dass am Ende ein funktionsfähiges Top rauskommt. Und in 3 Wochen ist das als Eigenentwicklung einfach nicht drin.

    Du brauchst sowieso noch "Kleingeld" für die Weichen, Griffe, Gitter, Schrauben usw. usw., dann lege noch was für die Kappas dazu, das macht am ende nicht mehr viel aus, aber es läuft.

    Wenn du drei Endstufen hast, kannst du natürlich auch versuchen, das 3-Wege aktiv zusammenzuschalten, aber ohne EQ und sauberes Einmessen kommt da auch keine guter Klang raus. Nur den Sub von den Tops zu trennen, das kriegt man mit den Ohren hin, aber 3-Wege sicher nicht.

    Ich hoffe, du findest eine gute Lösung für dich, oder einen, der mehr Ahnung hat als ich und dir noch besser helfen kann. :D

    Gruß FF

  • 12"/1" Top ab 200 Hz

    • FF
    • 23. Mai 2005 um 11:25

    SPL bei X-max in Abhängigkeit von der Frequenz:

    der Timmermanns von HobbyHifi benutzt immer folgende Taschenrechner tauglichen Formeln (für Freifeldangaben)

    Geschlossen: SPL-max(f) = 20 x LOG (0,37 x Sd x Xmax x f²)

    Bassreflex: SPL-max(f) = 20 x LOG (0,74 x Sd x Xmax x f²)

    Sd in "qcm"; Xmax in "cm";

    Bei mehreren Treibern einfach einen Multiplikator entsprechend der Treiberzahl mit in die Klammer einfügen.

    Gruß FF

  • ....

    • FF
    • 23. Mai 2005 um 11:25

    SPL bei X-max in Abhängigkeit von der Frequenz:

    der Timmermanns von HobbyHifi benutzt immer folgende Taschenrechner tauglichen Formeln (für Freifeldangaben)

    Geschlossen: SPL-max(f) = 20 x LOG (0,37 x Sd x Xmax x f²)

    Bassreflex: SPL-max(f) = 20 x LOG (0,74 x Sd x Xmax x f²)

    Sd in "qcm"; Xmax in "cm";

    Bei mehreren Treibern einfach einen Multiplikator entsprechend der Treiberzahl mit in die Klammer einfügen.

    Gruß FF

  • suche weichenplan für kappa 15 /1"

    • FF
    • 20. Mai 2005 um 09:43

    Du meinst vielleicht die Kombination von TobiV? Das war aber eine 2x15"/1" Geschichte. 2x EM-15-300 (baugleich Kappa-15 ohne LF) mit nem Selenium TI-205 heißt das glaube ich. Unterer Bass bis 4-500 Hz, HT ab ca. 1600 Hz.
    Ich glaube zwar nicht, dass du die meinst, aber wenn es die war, kannst du ihn ja mal anmailen.

    Gruß FF

  • suche weichenplan für kappa 15 /1"

    • FF
    • 20. Mai 2005 um 09:43

    Du meinst vielleicht die Kombination von TobiV? Das war aber eine 2x15"/1" Geschichte. 2x EM-15-300 (baugleich Kappa-15 ohne LF) mit nem Selenium TI-205 heißt das glaube ich. Unterer Bass bis 4-500 Hz, HT ab ca. 1600 Hz.
    Ich glaube zwar nicht, dass du die meinst, aber wenn es die war, kannst du ihn ja mal anmailen.

    Gruß FF

  • Bassrutschen / Rearload sind von vorgestern WARUM?

    • FF
    • 17. Mai 2005 um 17:45

    Meine Spielereien mit Hornresponse sahen bisher so aus:
    Halsfläche 200qcm (unter 50% Membranfläche wollte ich wegen Klirr nicht)
    Mundfläche 1200 qcm (wegen 4-Pi-Raum etwas größer gewählt)
    Länge zwischen 80-120cm ausprobiert
    Druckkammer 5 Liter
    exponentielle Form oder hyperbolisch, weiss noch nicht

    Frequenzgang ab 100-120 Hz nutzbar, je nach Länge. Problem ist starke Welligkeit im Frequenzgang, Kammfilter halt. Eventuell zu lösen über Bedämpfung? Oder über internen Helmholtz-Resonator, der auf die erste Senke abgestimmt ist. Nach meinem Empfinden müsste der direkt an die Druckkammer anschließen. Oder muss der an den Hornverlauf ran?

    Besserer Frequenzgang bei Tiefenversatz zwischen Chassis und Hornmund, am ausgeglichesten bei Versatz um halbe Hornlänge. Ich weiss nur nicht, wie man das in eine saubere Realform bringen kann... Kann man das Gehäuse demensprechend tief machen, und den Hornmund auf einer oder beiden Seitenflächen hinten platzieren? Bei einseitiger Platzierung könnte man zumindest noch 2 Tops nebeneinanderstellen, ein rechtes und ein linkes eben.

    Bilder kannst du einstellen als URL-Link auf eine Webpage. Wie es genau geht, weiss ich auch nicht, da ich es auch noch nie gemacht habe bzw. keine eigene Seite betreibe.

    Gruß FF

    PS: Du scheinst ja gerade mächtig Spaß mit AJ-Horn zu haben :D

  • Bassrutschen / Rearload sind von vorgestern WARUM?

    • FF
    • 17. Mai 2005 um 17:45

    Meine Spielereien mit Hornresponse sahen bisher so aus:
    Halsfläche 200qcm (unter 50% Membranfläche wollte ich wegen Klirr nicht)
    Mundfläche 1200 qcm (wegen 4-Pi-Raum etwas größer gewählt)
    Länge zwischen 80-120cm ausprobiert
    Druckkammer 5 Liter
    exponentielle Form oder hyperbolisch, weiss noch nicht

    Frequenzgang ab 100-120 Hz nutzbar, je nach Länge. Problem ist starke Welligkeit im Frequenzgang, Kammfilter halt. Eventuell zu lösen über Bedämpfung? Oder über internen Helmholtz-Resonator, der auf die erste Senke abgestimmt ist. Nach meinem Empfinden müsste der direkt an die Druckkammer anschließen. Oder muss der an den Hornverlauf ran?

    Besserer Frequenzgang bei Tiefenversatz zwischen Chassis und Hornmund, am ausgeglichesten bei Versatz um halbe Hornlänge. Ich weiss nur nicht, wie man das in eine saubere Realform bringen kann... Kann man das Gehäuse demensprechend tief machen, und den Hornmund auf einer oder beiden Seitenflächen hinten platzieren? Bei einseitiger Platzierung könnte man zumindest noch 2 Tops nebeneinanderstellen, ein rechtes und ein linkes eben.

    Bilder kannst du einstellen als URL-Link auf eine Webpage. Wie es genau geht, weiss ich auch nicht, da ich es auch noch nie gemacht habe bzw. keine eigene Seite betreibe.

    Gruß FF

    PS: Du scheinst ja gerade mächtig Spaß mit AJ-Horn zu haben :D

  • Bassrutschen / Rearload sind von vorgestern WARUM?

    • FF
    • 15. Mai 2005 um 14:13

    @ Sabbelbacke

    Die Picolino kenne ich, muss nur den Blick von der Schreibtischplatte ein wenig hochwandern lassen, da hängen sie an der Wand in ihrem schmucken Buche-Vollholz-Gehäuse. Begeistern mich jede Minute neu, die ich sie höre :D

    AJ-Horn bin ich auch immer am überlegen, ob ich es nicht kaufe, so teuer ist es ja nicht. Wobei mich die neuste Version von Hornresponse auch ziehmlich begeistert. Und das bei Freeware!

    Ja, welcher Treiber? Ich habe noch ein Paar EM-10-100 daheim, die sind vom Qtc vielleicht gerade noch niedrig genug, für einen ersten Versuch wollte ich sie auf jeden Fall mal ranziehen. Mit Hornresponse habe ich schon ein paar Simus gemacht, es sah gar nicht so übel aus. Eventuell müsste man ein wenig mit Bedämpfung der Linearisierung auf die Sprünge helfen, die HH-Hörner sind ja auch oft im Mündungsbereich etwas "wattiert". Ich weiss, ist bei PA ein Verbrechen, aber probieren kostet ja nix.

    Leider frisst mir die Uni gerade alle Zeit weg, im günstigsten Fall komme ich in 2-3 Wochen dazu, mich richtig reinzuhängen, wenn es dumm läuft, wird es aber Ende Juli :cry:

    Würde aber gerne auf dein Angebot zurückkomen, wenn es dann soweit ist. TSP kann ich dir jetzt schon mal schicken, wenn du sie nicht eh schon hast vom EM 10-100 (Herstellerdaten)

    fs = 59 Hz
    Re = 7,31 Ohm
    LE = 0,77 mH
    Qes = 0,31
    Qms = 4,51
    Qts = 0,29
    Vas = 69,8 L
    Cms = 0,4054 mm/N
    BL = 12,59
    Mms = 18,0 g
    Rms = 1,4766
    Xmax = 0,9mm (ja leider nur)
    Sd = 350,12 qcm
    Zmax = 114,7 Ohm

    Gruß FF

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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