Öhm... wie meinen?
Einen Equalizer über einen Aux- oder Effektweg betreiben bringt tatsächlich nix - weil dieser Weg parallel zum Quellsignal verläuft. Du mischt also dann das Originalsignal mit dem bearbeiteten Signal. Bringt also nix.
Sinnvoll eingesetzt gehört der EQ in den Insert, also vor oder hinter das Gate. Alternativ - falls die zwei Kanäle des Behringer EQ zu wenig sind - könntest du den EQ auch am Out einer Subgruppe anschließen (auf der alle Mikrofonsignale auflaufen) und das Signal nach dem EQ über einen Input ins Pult zurückholen. Diesen Weg solltest du dann natürlich tunlichst nicht auf die gleiche Subgruppe packen.
Kleiner Tip noch am Rande - weil Sprachbeschallung eine hohe Kunst ist und es wirklich viel Know How braucht, um sowas sauber hinzukriegen: bevor man Gates, Kompressoren und tonnenweise Klangregelungen einsetzt, sollte man erst mal Rahmenbedingungen optimieren. Gute, geeignete Mikrofone (Nein, das SM58 gehört nicht dazu), sinnvolle Positionierung von Lautsprechern und eine sinnvoll entzerrte Beschallungsanlage sind in der Regel deutlich mehr wert, als noch ein EQ im Insert.