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Beiträge von surfvill

  • QSC rmx oder Crest ca

    • surfvill
    • 18. Mai 2006 um 19:14
    Zitat

    doppelte Leistung = +3dB
    doppelte Lautstärke = +6dB = doppelte Spannung...


    eujeujeu! So abenteuerlich hab ich's in meinen 25 Jahren Bühne noch nie gehört! Haste 'ne Quelle für Deine Rechnung?

    nach http://www.sengpielaudio.com/Unterlagen07.htm stimmt zumindest schonmal meine Aussage: für doppelte Lauststärke= zehnfache Ampleistung!

  • QSC rmx oder Crest ca

    • surfvill
    • 18. Mai 2006 um 18:07

    Da ich beide Endstufen, also die EP 2500 und die QSC RMX 2450 besitze und ich in meinem Bastellabor über einige Meßmöglichkeiten verfüge, möchte ich etwas Licht in die dunklen Spekulationen bringen. Ich habe mir also mal die Zeit genommen, um einige vergleichende Tests zu machen.
    Am interessantesten sind natürlich erstmal die Fotos vom Innenleben.

    Sofort fällt auf, daß der Behringertrafo kleiner ausfällt, was sich auch im geringeren Gewicht widerspiegelt. Sicher hat die QSC dann mehr Reserven im 2-Ohm-Betrieb. Dieser wird lt. Aussagen in versch. Foren ohnehin nicht wirklich empfohlen Das Leiterplattenlayout ist etwas verschieden, der Aufbau und die Verarbeitungsqualität aber gleich. Bei der QSC halten sogar lieblose Blechtreibschrauben den Deckel, während bei der EP 2500 metrische Schrauben eingesetzt werden (nur so ein erster Eindruck).

    Hörtest:
    - beide Endstufen klingen identisch (an Fohhn 2xFH3/2xFB3X6, also 4Ohm/Kanal) - Techno, Klassik und Blues (allerdings Umstecken - Umschalten wäre evtl. eindeutigen gewesen...)
    - die Limiter arbeiten und benehmen sich gleich, haben die gleiche Releasezeit und sprechen etwa beim selben Pegel an.

    Messungen:
    Bedingungen: Sinusdauer an 4 Ohm durch Dummyload (mit RLC-Meßbrücke eingemessen) mit Oszi, Zappelmax und Digivoltmeter. Gemessen habe ich den maximal ereichbaren Wert bei dem sich das Sinusdach noch nicht sichtbar verformt.
    Die genauen Werte sind wohl weniger interessant (mein Digimesser wurde vor 17 Jahren das letzte mal geeicht), als viel mehr der Vergleich.

    _____________ein Kanal belastet______beide Kanäle belastet
    QSC:___1kHz________57,8 V_________________54,5 V
    ______40 Hz________54,1 V_________________51,5 V

    EP2500_1kHz________59,8 V_________________56,2 V
    ______ 40 Hz________56,9 V_________________53,1 V

    Die passenden Wattzahlen kann sich ja jeder selbst ausrechnen...
    Offensichtlich hat Behringer seinem Trafo 2-3 Windungen mehr spendiert oder es handelt sich um Fertigungstoleranzen.
    Habe auch einen Test mit 4 Ohm an der Brücke machen wollen, doch die Schaltsicherung an der Rückseite löst bereits nach etwa 1 Sek. aus - zu kurz zum genauen Messen. Am Oszi konnte ich so (bei beiden Amps) etwa 80-85 V ermitteln, also nix 2400 W - die vielleicht aber in kurzen Impulsen. Das Ergebnis entspricht auch einem (Hör-)Vergleich, den ich mit 4 Stück 18er BR's 8-Ohm (Beyma LX60) an einer QSC PLX 3002 im 2-Kanal-Betrieb (also etwa 550W/Box) und an den gebrückten RMX 2450 und EP2500 (angeblich 1200W/Box) gemacht habe. Ich konnte mit den gebrückten Amps nicht deutlich mehr Punch aus den Subs holen, die PLX hat subjektiv genauso geknallt (obwohl ich mal gelesen habe, daß die PLX nicht so gut im Bass sein sollen...). Dies wiederrum entspricht ja auch der Theorie, daß etwa 10mal mehr Leistung in eine Box gepumpt werden muß, um 3dB mehr (also doppelte subjektiv empfundene Lautstärke) zu erzielen. Bitte berichtigt mich!

    Mein Fazit: Wer Geld sparen möchte und die Amps nicht mit 2 Ohm (bzw. 4 Ohm in der Brücke) quälen will, ist mit der halb so teueren Behringer super beraten (ridertauglichkeit mal außen vor...)!

    @Billigamps von QSC: Sind das nicht die Teile aus der QCS-USA Serie?

  • Xone 92 - Master-LED-Anzeige

    • surfvill
    • 15. Mai 2006 um 18:37
    Zitat

    warum, wird sich schon einer was bei gedacht haben

    ...oder auch nicht...!
    Meinen Stanton SK 2F mußte ich auch entsprechend "modifizieren". Per umfunktionierten Kopfhörer-Mutingschalter (wer braucht den sowas?) kann ich meine Anzeige jetzt umschalten: zum Eingainen und Master-Out. Ich kriege so exakt den Pegel, der das Pult verläßt. Ich würde sagen: klarer Minuspunkt für's XONE! Wenn ich mir doch mal so ein Teil gönne, wird es sicher auch sofort umgestrippt - die Garantie muß man bei der soliden Bauart wohl eh' nie bemühen...

  • nochmal Überspannungsschutz

    • surfvill
    • 2. Mai 2006 um 00:20

    Habe mich über die Suche bereits gut quergelesen...
    Hatte gestern meine Begegnung mit der "dritten Art". Bin mit dem Schrecken davongekommen und möchte das nicht nochmal.
    Was passieren kann, wenn der Null "weg" ist, ist mir klar: Asymetrische Netzbelastung = bis zu 400V an meinen teuren Audiogeräten und Leuchtmitteln = Supergau!
    Hatte gestern eine Openair VA (bin noch immer nicht richtig warm...) und habe mich, wie jedes Jahr, dort vertrauensvoll an den zur Verfügung gestellten Baustromverteiler angesteckt. Nach einer Stunde (der große Glühweintopf mit 3,2 KW im Getränkewagen dampfte schön) ging alles aus. Kein Zuständiger konnte aufgetrieben werden, also Suche: Die 32A-Baustromverteilung war in eine 16A-Dose an einem Baucontainer gesteckt. Die Einspeisung dieses war ebenfalls 16A. Um meinen Spannungstester 'reinzustecken zog ich die Verbindung und mir wurde schlecht: alles verrostet, verkeimt, warm und nach verschmorten Plastik riechend...
    Die VA konnte mit "Normalsaft" von Anwohnern gerettet werden und erleichtert durfte ich feststellen, daß alles noch ganz ist. Um nun nicht in der Zukunft eine ähnliche Erfahrung mit gecrashter Technik haben zu müssen, habe ich mir mal die sehr interessanten V-con/V-Brick-Sachen von Amptec angesehen. Da diese Geräte nicht ganz billig sind, möchte ich mal auf die in anderen Threads erwähnten Varistoren Bezug nehmen. Diese bilden offensichtlich einen sehr preiswerten Schutz gegen Überspannung. Welche Typen sind zu empfehlen?
    Eine normale USV bietet Schutz vor Unterspannung - auch gegen Überspannung?

    Danke schonmal!

  • Suche gute Soundkarte für PC/Notebook

    • surfvill
    • 27. März 2006 um 00:51

    Bestes Preis-/Leistungsverhältnis für Notebook:
    M-Audio FW410 (achtung, aktuellen Treiber FW_WDM_5.10.0.5036 verwenden!)

    Beste Notebook-Karte: RME-RPM (hat auch hochqualitative Phonopreamps zum Vinylrippen...) Tipp: Die gibt's als Alcatech OEM-Version für Digiscratch deutlich billiger - dort mal fragen...

    Maya oder Gigaport von Egosys und einige andere Mehrkanalkarten im unteren Preissegment entsprechen sicher nicht Deinen Soundvortstellungen!

  • Legale MP3´s !?

    • surfvill
    • 24. März 2006 um 01:44

    Lesbarkeit: Ja, ich weiß... aber es sollte eben soviel mit rein. Werde das tatsächlich mal noch mit ein paar weiteren Bildern und Absätzen auflockern.
    Aber die Leute, die z.B. heiraten wollen, machen sich die Mühe und lesen alles. Ich habe bei meinen I-net-Buchungen immer gutes Feedback auf die Beispiel-Seite - die ist oft auch der Grund der ersten Kontaktaufnahme 8) Weil's so nett ist, haben es gleich ein paar "Kollegen" für ihren Auftritt geklaut - einen muß ich noch abmahnen :evil:

    Zitat

    dass du nicht mehr gerne davon los kommen wirst

    Das will ich nicht wirklich und wenn uns verboten wird, mit Kopien zu arbeiten (wie in Südafrika!), mach' ich wieder was ganz anderes!

  • Legale MP3´s !?

    • surfvill
    • 24. März 2006 um 00:46
    Zitat

    insofern ist der ruf der pc-djs nicht der beste, inzwischen auch bei der kundschaft.

    Leider ja, und ich bin am Überlegen, ob ich mich auf meiner Internetpräsenz weiterhin als PC-Dj outen will...

  • Klares Mikro in Diskos bei hohem Schalldruck

    • surfvill
    • 7. März 2006 um 21:12

    Zwei Dinge sind wichtig:
    - PA hat genug Reserven
    - Das Mikro wird kraftvoll, aus dem Bauch raus angesprochen/-gebrüllt

    Etwas "Kunst" kann man machen, indem ein Dynamikkompressor in den Mikroweg geschaltet wird und damit mehr Druck ohne Koppeln gemacht wird. Ein Feedbackdestroyer macht zwar Sinn, besser geht es mit einem parametrischen EQ, mit dem man (händisch) die Feedbackfrequenzen schmalbandig absenken kann.

    Aber eine noch sogute Anlage kann nur das wiedergeben, was reingeht - Mäusestimmchen bleibt Mäusestimmchen :D

  • Suche DJ-Software

    • surfvill
    • 27. Februar 2006 um 00:21

    PC macht die Mugge alleine? Ich meine: Nein, er ist nur ein anderes, komfortableres und vor allem kreativeres Werkzeug. Letzteres vor allem, weil ich durch meine größere Musikauswahl flexibler bin und durch das schnelle Laden der Songs z.B. mich auch noch 10sek. vor Ende eines Tracks spontan umentscheiden kann (der geneigte Platten-/CD-Leger wechselt kaum nochmal, wenn der Nächste spielbereit ist). Mein Archiv habe ich auch strikt genreorientiert angelegt und stoße so auf gute Sachen auch wenn ich mal nicht in intuitiver Hochform bin.
    Nicht auf den PC verlassen? Würde ich beim e-mix auch nicht tun! /ironie aus/ Auf den Mixer, Decks und die anderen Geräte in der Signalkette verlässt Du Dich aber...??? In 5 Jahren und 2-3VA/Woche hatte ich noch keinen Crash - allerdings verwende ich eben keine Spielzeuge ;) Trotzdem habe ich immer meinen alten Sony PIII/450/256MB mit extra Mehrkanalkarte dabei - just in case!
    Kein Spaß? An Controller und Mischpult gibt's genug "zu spielen"! Das herkömmliche Wechseln (UND Schleppen!!!) der Tonträger hat mir in meinen 18 Jahren PC-losen DJing kaum Spaß bereitet! Die Maus muß ich übrigens nie bemühen - statt dessen gibt es präzise Shortcuts.
    Für meine Blacksachen nutze ich Digiscratch (nachdem ich FS 1.1, Gott sei Dank, bei Ebay losgeworden bin!) und habe meinen Vinyl-Spaß ;)

  • Suche DJ-Software

    • surfvill
    • 22. Februar 2006 um 19:11

    ...nö, so wollte ich eigentlich nicht pauschalisieren 8)
    Deine Alternativen habe ich noch nicht gehört, aber wer über den Privatpartybereich hinaus arbeitet, hat sicher kein Problem mit 5-700 Euro für das zentrale Stück (Soundkarte). Dem Gegenteil begegnet man aber im Feld: Die Maya oder die Onboard ist fast schon Standard und so klingt das auch! Bei mir hat sich allerdings der Preis "richtiger" Hardware schon längst relativiert über die Jahre.
    BPM-Studio habe ich aber nicht als das Nonplusultra herausgestellt... Aber auch diese Kosten haben sich nach 5 Jahren schon längst amortisiert - solange haben vorher nur meine 1210er gehalten :D - zudem gab es 2001 nix anderes.
    Auch selbst jetzt sehe ich für mich noch keine richtige Alternative für das BPM-S-Gespann: Keiner der erhältlichen Controller hat 6-Cuepunkte (Beatjogglen mit nur einem virtuellen Deck!) und Pitchslider (BPM-anpassung per Knopfdruck) naja und viele sind wirklich nur Kinderspielzeug! An Software funktioniert alternativ auch tatsächlich nur Traktor - das hat aber auch seinen Preis!
    Von den eierlegenden Wollmichsäuen á la e-mix oder Behringer halte ich nichts: dort sind auch nur 15-Dollar-Soundchips verbaut - hmmm und der Mixer??? Für die private kellerparty aber evtl. eine preisgünstige Sofortlösung.

  • Suche DJ-Software

    • surfvill
    • 21. Februar 2006 um 22:23

    Neben einem guten DJ-Programm solltest Du auch gleich in eine gute Mehrkanalkarte investieren!
    Für BPM-Studio sollte sie kerneltreiberfähig sein. Preiswert, aber trotzdem gut in Sound und Latenzy ist die Delta 410 von M-Audio (PCI-Karte)
    Hi-End und 1.Wahl sind folgende RME-Karten:
    Digi 96, Hammerfall-DSP (mit Multiface) und die RPM (hat Phonoeingänge!!! Stichwort Vinylrippen) Die letzteren beiden Karten gibt es als PCI und PCMCIA. USB-Karten, wie die Maya eignen sich nur für Bedroom (Keine Dynamik, muffeliger Sound und niedrige Pegel - also wie FS1.x-Scratchamp).

    Tipp: Die RPM gibt's als OEM-Version leicht abgespeckt bei Alcatech in Form der DS-Box deutlich preiswerter!

  • Legale MP3´s !?

    • surfvill
    • 18. Februar 2006 um 22:00

    Deine Ausführungen zur Illegalität von mp3's, deren Beschaffung nicht nachvollziehbar ist (es sich also um Tonträgerkopien handelt, die sich nicht im Besitz des Aufführenden befinden) sind sind völlig korrekt, wenn auch etwas OT! Ich unterschreibe das inhaltlich sofort, denn auch ich ärgere mich, daß der Markt zunehmend von "DJ's" geflutet wird, die nicht nur Ihr Musikarchiv über Kaaza und anderer Quellen "beschafft" haben - gerne wird auch noch mit gecrackter DJ-Software/Betriebssystem gearbeitet und ein paar Conrad-Hamsterkäfige müssen für den schlechten Sound sorgen! Ich mugge seit 1983 (jahrelang auch als Mischer einer Band) und habe entsprechend Tonträger im vierstelligen Bereich und tausende Euro in DJ-Soft- und Hardware/PA investiert (von Monaten und Jahren, die das digitalisieren und Archivieren mit BPM-Wert Erfassung gar nicht zu reden). Mir sind diese sog. "Laptop-DJ's!" mehr als zuwider, vor allem, weil die mit 100-150 Euro-Dumping den Markt kräftig verwirren.
    Besonders schlimm finde ich aber, daß ich im Zuge der allg. pauschalen Kriminalisierung von mp3-DJ's auf dieselbe Stufe dieser schwarzen Schafe gestellt werde.
    Ich kann es also nun nur nochmal unterstreichen: mp3 ist nur ein weiteres Format der vielen Möglichkeiten von Tonträgerkopien! Und egal in welcher Form, auch ich finde es untragbar, daß mit gestohlener Musik Geld verdient wird!

    Zu

    Zitat

    Zum Einen haben MP3s oft eine schlechtere Qualität als die normalen Audio-CDs


    möchte ich gern noch sagen, daß "oft" falsch ist! Ich kenne kaum (ernsthafte) Kollegen, die Datenraten von weniger, als 160kb/s einsetzen!
    Ich habe schon 1999 A/B-Hörtests mit skeptischen Highendfreaks gemacht - bei einfacher Popmusik konnte selbst 128kb/s selten eindeutig als mp3 identifiziert werden. Dynamisch anspruchsvolles Material (klass. Musik) war oft schon bei 160 i.O. Der schlechte Ruf von mp3 kommt in erster Linie von den billigen (auch Onboard-)Soundkarten! Jahannes, teste bitte nochmals mit einer Karte in der RME-Digi96-Klasse!
    "Die schlechte Klangqualität von mp3" ist deshalb auch ein weiteres Ammenmärchen (siehe 3-fache GEMA-Gebühr!), welches gerne in Feld geführt wird, um Kollegen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, im Wettbewerb zu diskriminieren. Tatsächlich scheuen viele der konservativen CD-DJ's die Investitionen in neue Technik und die unendlich aufwendige Arbeit, das Archiv zu digitalisieren...
    ...und haben selber gebrannte CD's im Koffer, deren Inhalt fragwürdiger Herkunft ist und von mp3's stammt.

  • Legale MP3´s !?

    • surfvill
    • 10. Februar 2006 um 19:31

    Diese Auslegung ist zwar inhaltlich nicht falsch, aber wohl eher eine kleine juristische Spitzfindigkeit!
    Fakt ist: Kommen mp3's zum Einsatz, ist nicht der dreifache, auch nicht der zweifache GEMA-Betrag fällig, sondern greift die 30%-Kopienreglung! Dabei ist es egal, in welcher Form diese Kopien zum Einsatz kommen.
    Der Veranstalter ist in der Gemabezahle- und der DJ in der entsprechenden Informationspflicht, wenn er Kopien verwenden will.
    Die Aufführung von "Raubkopien" (was für ein Wort überhaupt!) ist eine strafbare Handlung, die der Besitzer, also allein der DJ, zu verantworten hat.
    Nach dem letzten Korb des Urheberrechts ist es z.B. nach wie vor gestattet, Rundfunkmitschnitte, sowie analoge Kopien von kopiergeschützten Tonträgern (also auch die digitalisierung dieser) zu machen. Der Besitz und die Aufführung solcher Kopien sind (noch!) rechtmäßig.
    Und ich kann es nur nochmal unterstreichen: das Thema Aufführung von mp3s wird momentan völlig zu Unrecht polemisiert! Rechtlich ist es exakt das Selbe, wie gebrannte CDs, Whitelabels, Tonbandkassetten und Minidisk! Das Ganze hat also schon einen langen Bart, der zurückreicht bis zur Einführung der 30%-Klausel vor (wohl) über 25 Jahren...

    und das soll auch für mein letztes posting reichen! 8)

  • Legale MP3´s !?

    • surfvill
    • 10. Februar 2006 um 17:26

    @ Johnny: 'tschuldigung, Dein Quellenverweis war tatsächlich gut getarnt... 8)
    Es handelt sich dabei aber nicht um ein Gemastatement zum Abspielen von Raubkopien, sondern dieser Betrag wird als Berechnungsgrundlage herangezogen, wenn kein bzw. ein zu kleiner Betrag für die öffentliche Aufführung entrichtet wurde. Bitte lies Dir es nochmal durch!
    Wenn Eintrittsgeld, Quadratmeter stimmen und die 30%-Kopienabgabe abgeführt wurden, handelt es sich um eine (durch die GEMA) erlaubte Durchführung von Musikdarbietung.

  • Legale MP3´s !?

    • surfvill
    • 10. Februar 2006 um 15:08
    Zitat

    kann regelmäßig der doppelte Satz für die Aufführung erhoben werden


    Erst dreifach, dann der doppelte Satz?
    Bitte nenn' doch eine Quelle für diese Aussage!
    Ich denke, solche Gerüchte sollen nur dazu dienen, Discobetreiber und Veranstalter zu verunsichern und Nicht-mp3-DJ's Wettbewerbsvorteile zu verschaffen!
    Bei der GEMA gibt es nur die Kopienpauschale von 30% - sonst nichts!
    Wenn die GEMA tatsächlich extra Gebühren für unrechtmäßig beschaffte Werke erheben würde, wäre das ja Eintreiben von Schweigegeld...
    :D:D:D
    ...und würde sich somit wegen Mitwissen einer strafbaren Handlung ebenfalls verschulden!

  • Legale MP3´s !?

    • surfvill
    • 10. Februar 2006 um 10:23

    Der Veranstalter muß im Vorfeld nur wissen, ob der DJ mit Kopien arbeitet, mehr nicht! Ein Erklärung, woher der DJ seine Kopien bezieht, ist nicht relevant!
    Der DJ wiederrum sollte dem Veranstalter mitzuteilen, daß er mit mp3 bzw. CD-RW arbeitet.
    Dsehalb habe ich folgenden Passus in meinen Verträgen:
    "Etwaige Gebühren für urheberrechtlich geschützte Werke trägt der Veranstalter. Es kommen u.a. digitale Kopien als Tonträger zum Einsatz."
    Von meinen Tonträgern sollte er dann auch die Finger lassen!

  • Legale MP3´s !?

    • surfvill
    • 10. Februar 2006 um 01:37

    Die GEMA sagt dazu:
    "Kopien von CDs sind für den privaten Gebrauch erlaubt. Werden allerdings solche Kopien
    oder selbst zusammengestellte Sampler öffentlich aufgeführt, z.B. in einer Diskothek, muss
    das Vervielfältigungsrecht der CD vom Veranstalter zusätzlich zum Wiedergaberecht er-worben
    werden. In diesen Fällen erhöht sich der Tarif für die Wiedergabe um 30 Prozent."*
    Also Krachy: nix dreifach! 8)
    Der Ursprung der Kopie ist der GEMA selbst egal. Für die Herkunft der Stücke auf DJ's Rechner interessiert sich aber die IFPI sehr. Falls diese Kopien aus einer illegalen Quelle stammen, z.B. Tauschbörsen etc., hat das der Besitzer, also der DJ zu verantworten und NICHT der Veranstalter. Dieser hat genüge getan, wenn er die 30% mehr GEMA bezahlt. Diese sind nebenbei auch fällig, wenn sich im CD-Koffer des DJ's auch nur eine selbstgebrannte CD oder Musikkassette befindet!
    ...gilt auch für Dub-Plates/Bootlegs/Whitepressungen im Vinylkoffer? Eigentlich schon!

    Zitat

    Oder ist es nicht viel "eleganter", dem DJ eine entsprechende und unterschriebene Erklärung zu fordern?

    Entbehrt ebenfalls jeder Rechtsgrundlage! Alles steht und fällt mit der Kopienzulage von 30% an die Gema - Ist die gezahlt, ist der Veranstalter raus.

    Zitat

    Wo erkenne ich welche Lieder von Emule sind und welche z.B. von I-Tunes ?

    Sind Dateinamen und ID3Tags (V1 und V2!) sauber, läßt sich die Herkunft eines Titeln nicht weiter prüfen. Bei einer Kontrolle durch die IFPI muß der Besitzer der Dateien u. CD-RW's nachweisen, daß er die originalen Tonträger ebenfalls besitzt.
    Also: relax! Ein DJ, der mit digitalen Kopien (mp3, wma, ogg etc.) arbeitet, macht nix anderes, als einer, der gebrannte CD's abspielt!

    edit: hatte die Quelle vergessen...
    * http://www.gema.de/media/de/ad_ku…nfoblatt_dj.pdf

    ach und nochwas: Mich würde als Veranstalter eher interessieren, wie der "mp3-DJ" das Audiosignal aus dem Rechner holt! Wenn es die Onboardkarte oder 'ne billige USB-Mehrkanalvariante (Maya, Gigaport, FS1.x-Scratchamp etc.) ist, würde ich mir den muffeligen Sound verbitten!

  • kostenlose Freeware für Laptop gesucht

    • surfvill
    • 10. November 2005 um 22:03

    hab mal irgendwo gelesen, daß man einen Winamp auch als zweite Instanz starten kann und einem anderen Kanal der Multikanalkarte zuordnen kann. Plugins???

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    • surfvill
    • 17. Oktober 2005 um 21:48

    Ich nutze einen alten analogen Monacor EEM-1200, werde mir aber das handliche DIGITAL DELAY DD100 vom Ohr zulegen, wenn es denn erhältlich ist. Guckst Du: http://www.behringer.com/DD100/index.cfm?lang=ger

  • Der "WURST AUDIO" Preamp ist fettisch! Seht selbst

    • surfvill
    • 11. Oktober 2005 um 21:04

    Auch Lob von mir!!!
    ...aaaaaber: streut der nichtabgeschirmte Riesen-Ringkern nicht ein kleinstes bißchen...???

    In meiner Anlage treiben sich teils auch schon etliche Jahre alte Selbstbauten herum...

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