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  2. surfvill

Beiträge von surfvill

  • extreme Kompression aktueller Dancefloorlala

    • surfvill
    • 26. September 2012 um 18:36

    Jetzt sind wir aber mal richtig o.t. :D
    Deshalb mal noch kurz was zum Thema: In den 80ern war man vorne dabei, wenn der Gettoblaster auf der Schulter richtig groß war. Klar, um so besser war ja auch der Sound (meistens). Man hätte sich über das heute übliche quitschende Gekreisch aus den mittlerweile sogar etwas zu groß geratenen Handys kaputtgelacht. Nun die Musikidustrie zieht da mit und produziert so, dass es aus diesen Quäken wenigstens halbwegs verständlich wird. Zu Haus quäkt es dann genauso aus den Minibosewürfeln, nur mit fättttem Bandpasswummern drunter...

    Aber zurück zu o.t.: zegi - das sind dann eben die Prioritäten, die man zum Auflegen hat - mir wären drei USB-Steckverbindungen viel zu unsicher im Livebetrieb! Ich habe statt dessen zwei Platten im RAID1 für zusätzliche Sicherheit. Die ist mir während einer VA viel wichtiger, als das Quentchen Qualitätsunterschied. Ich kenne den Numark NS-6 nicht persönlich, aber meinst Du die Wandler sind gleichwertig einer RME Hammerfall? Die kostet allein schon mehr, als die ganze Numark-All-in-one-kiste. Mein Bundle Soundkarte/Mixer/Kontroller liegt bei dem 3,5-fachen...
    [/o.t.]

  • extreme Kompression aktueller Dancefloorlala

    • surfvill
    • 26. September 2012 um 17:12

    Ich nicht - dafür arbeite ich seit 2001 schon wesentlich komfortabler mit einem gut strukturierten Musikarchiv und ohne springende Tonträger. Allerdings habe ich extrem viel Zeit in die Digitalisierung von hunderten Platten und CDs investiert.
    ...und lange vor Ipod&Co.(2000) hatte ich für unterwegs einen Festplattenplayer - der erste der Welt "NEO-20" - extra aus Amiland importiert...

    edit: madmax und Zegi - welche Wandler nutzt Ihr (ehrlich und Hand auf's Herz!) zum Abspielen?

  • extreme Kompression aktueller Dancefloorlala

    • surfvill
    • 26. September 2012 um 16:52

    Mal abgesehen von den schlimmen aktuellen Produktionen...
    Bitte nicht immer die ewige Leier gegen mp3 generell! Ja, was aus den Ohrhörersteckern diverser Laptops, Iphones und -pads und den meisten Billig-USB-Karten kommt, ist grauenvoll! Mit einem ordentlichen Interface á la Motu oder RME hört (kaum) einer den Unterschied zw. 192kbs und CD! Wenn es da einen gibt, ist das eher was für HiFi-Voodoofreaks. Die Qualitätsunterschiede (und das schon immer) verschiedener Produktionen sind dagegen Welten.
    Bitte schimpft also besser über die eingesetzten Geräte/Wandler! Mp3, ordentlich encodiert und abgespielt, ist für PA-Wiedergabeverhältnisse mehr als ausreichend! Wer zweifelt, kann sich sich hier bei mir gerne überzeugen. Es gibt irgendwo im Netz sogar eine 10000-Eurowette...

    P.s.: was mir dazu noch eingefallen ist...
    Auch ohne hochwertiges Interface kann jeder zu Hause seinen Blind-AB-Test machen:
    Einen Titel in versch. Kompressionsraten rippen und dann zusammen mit dem Original auf eine Audio-CD brennen. Nun noch einen guten CD-Player an eine gute Anlage anstöpseln...
    Na hoi? 128kbs klingt ja gar nicht sooo schlecht? Alle Höhen, volle Dynamik und Stimmen/Instrumente kommen trotzdem gut raus? Man muss nochmal hinhören, um den dann doch hörbaren Unterschied zu erkennen - die Musik klingt etwas "metallischer" so ein bisschen nach Roboterstimme! Nun 192kbs - ähmm??? keine weiteren Fragen! 320??? sowieso keine!

  • Motu Traveler kein Asio am PC

    • surfvill
    • 7. September 2012 um 23:48

    Wie wär's mal mit ASIO4all? Das verhilft auf dem PC so mancher Karte zu ASIO - sogar meinem Laptoponboardsound...
    Hier mal schauen: http://www.asio4all.com/
    Ansonsten sollte die Motu eigentlich schon die eigenen ASIO-Treiber mitbringen...

  • SSD's für 19"-PCs und Laptops

    • surfvill
    • 9. August 2012 um 16:22

    Ich denke, Laptops sollten im Veranstaltungsbereich eher 2. Wahl sein. Zu hitze- und erschütterungsempfindlich. Keine professionelle PC-Anwendung (Server/Netzwerke mit geforderter Betriebssicherheit und Redunanz) baut auf Miniaturisierung getrimmte Notebooks. Vor zwei Jahren war meine Eigenbau-19"-PC-Variante nicht mehr zeitgemäß (HDD-Größenlimit im BIOS), also musste ein neues Motherboard her. Ein PC-Profi riet mir dringend von meiner Idee, eine SSD zu verwenden, ab, weil sie wohl nicht so richtig für ständige Schreib-/Lesezyklen geeignet sind, sondern eher für Datenspeicher - zumindest im professionellen Einsatz. Ich dachte dabei an die Erschütterungsunempfindlichkeit, denn eine Bühne vibriert schonmal ordentlich bei gut Bass.
    Er meinte, dass aktuelle 2,5"-HDDs deutlich weniger empfindlich sind als früher und empfahl einen RAID1 (also zwei sich stets spiegelnde Festplatten) - und diese nach spätestens drei Jahren zu erneuern.
    Nun im elften Jahr PC-Einsatz hatte ich noch nie ein Problem - allerdings auch keine über USB angestöpselten externen Platten und ordentlicher PCI-Soundkarte (RME) und ohne Internetverbindung oder fremde Datenspeicher dran. Auch bei VAs mit direkter Sonneneinstrahlung oder gefühlten 80°C/100% Luftfeuchte (Bierzelt nach einem Regenguss) = Dampfsauna immer einwandfreie Funktion!

  • Extrem Wetterfester Kleinlautsprecher gesucht

    • surfvill
    • 9. August 2012 um 09:58

    Zum Thema Metallgehäuse gehen gar nicht: Aus welchem Material sind die nicht gerade billigen Studioabhören von Genelec? Vielleicht ist das ja der Geheimtipp für langlebige Wetterfeste?

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 12. Juni 2012 um 23:45

    Danke für den interessanten Link - zumindest wissen wir jetzt, wie groß die Auswirkungen sein können, also schlimmstenfalls 2,5 KW statt der möglichen 3,2 KW. Ich habe garantiert auf keiner Schuko (oder 16A IEE-Phase) eine derart hohe Dauerlast.
    Dass es thermische Abhängigkeiten bei hoher Packungsdichte gibt, habe ich ja auch nicht abgestritten. Ich hatte ja auch eingeräumt, dass es (bei meinem Betrieb) keine gleichmäßig hohen Belastungen geben kann.
    Mir geht es um die Regel (nicht die Annahme!), die die Aneinandereihung von mehr als 6 LS für Marcoboy zum "Murks" macht. Dafür hätte ich gerne eine Quelle!

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 12. Juni 2012 um 20:04
    Zitat

    Bei einen Mobilen Verteiler würde ich nicht darauf bauen. Das Problem ist das sich die Automaten gegenseitig erhitzen und dann früher auslösen. Für die Betriebssicherheit ist das Murks. Bei guten Verteilern* sind die Automaten immer auf Abstand. Zu mindestens gilt die Regel bei mehr als 6 Automaten.


    Bitte nenne eine Quelle für diese Regel! Wenn Du wiederholt von "Murks" sprichst.
    Ich nutze den Verteiler exklusiv, er ist nicht für Verleih/Verkauf vorgesehen und er wird keine Frittösen speisen ;). Die Stromstatistik einer Endstufe (über eine VA) liegt weit unter dem benötigten Anschlusswert (Stichwort Crestfaktor). Bei meiner Lichttechnik ist das ähnlich - da leuchtet nie längerfristig Alles.

    Zitat

    Wenn du damit in einen Forum gehst musst du auch damit rechnen das dir der Verteiler Formal um die Ohren geschlagen wird


    Mir war schon nach Deiner ersten Kritik klar, dass es naiv war, das zu posten ;) Aber letztlich ist es ja doch eine interessante Diskussion, solange der Ton stimmt. Mit "Murks" ist das aber fast nicht mehr gegeben.

    * sind das schlechte Verteiler? http://www.amptec.de/index.php/amping/v-con-series

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 12. Juni 2012 um 16:12
    Zitat

    Mein Schutz gegen Bauernstrom? Heißt Duspol bevor ich was einstecke.


    Wenn ich eine zementbekleckerte Baustromverteilung, die die letzten 10-15 Jahre meistenteils im Freien verbracht hat (und derer gibt es zuhauf), mit dem Duspol teste, ist sie nicht zwingend o.k.! Dazu hat es in den letzten Jahren auch genug Postings und Diskussionen gegeben. Und wenn Dir der Test reicht... mir eben nicht!
    Du hattest den Automatenabstand als "Murks" (!) bezeichnet - hast Du Quellen, die das belegen?
    Darauf bezog sich auch meine Aussage, die Du hier aus dem Zusammenhang herausgerissen kommentierst:

    Zitat

    "Bei mir müssen die Automaten aber auch keine drei Schukosteckdosen alleine stemmen und es hängen keine Glühweinkocher oder Frittösen dran." Es handelt sich schon um einen Verteiler für Veranstaltungstechnik? Dann ist davon auszugehen das dieser unter Volllast laufen wird.


    Auch diesen sehr theoretische Fall können wir gerne beleuchten: Vollast bedeutet in diesem Fall max. 2x 16A/Phase. Also drei Doppelfrittösen (je 2x 3,2KW) oder 2 11KW Betonmischer aber wie gesagt, etwas realitätsfern... und nun? Warum soll das meine Verteilung nicht "können"?
    Ich hätte auf Deinen offensichtlich haltlosen Einwurf zur Packungsdichte besser nichts Praxisrelevantes schreiben sollen.

    Ansonsten fragte ich Dich übrigens auch:

    Zitat

    Warum hast Du Stefans Intention nicht gleich zu Beginn des Freds mit Verweis auf handelsübliche Geräte vom Profi im Keim erstickt?

    edit: hatte gerade ein langes Telefonat mit einem guten Freund (ehemaliger Prüfer für eletr. Anlagen bei der Dekra). Der einzig gangbare Weg führt an einer Bauartprüfung nicht vorbei und die wäre unverhältnismäßig teuer... Er darf selbst ein modifiziertes Gerät auch nicht testen.

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 3. Juni 2012 um 22:53
    Zitat

    Ich tippe auf fehlende Aderendhülsen:


    Ich schrieb...

    Zitat

    ...gefühlte 500 Adernendhülsencrimpungen später...

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 3. Juni 2012 um 22:24

    @ Marco: Deine Hinweise nehme ich als konstruktive Kritik - insofern danke für Deine Beteiligung an der Diskussion! Dafür ist ein Forum ja auch da.
    aaalso:

    Zitat

    Hilfsstromkreise abgesichert?


    Ja, hatte ich nicht bedacht und werde ich mit einer 300mA Feinsicherung bewerkstelligen.
    Auch werde ich über und unter den Automaten je einen PVC-Streifen an Deckel und Boden kleben.

    Zitat

    Frage wohin wandert der Draht wenn er sich löst? Welchen Aktionsradius hat er? gegen das Gehäuse? Ist der Draht dann ordentlich gesichert? Erst dann wenn er keine Teile berühren kann.


    Dieser Draht ist mit eingecrimpt und wird ganz sich nicht auf Wanderschaft gehen. Zusätzlich läßt 'er' sich noch mehr mit im Kabelbaum einbinden.

    Zitat

    Die Frage kommt dann auf wenn das Teil mal hart aufsetzt!


    Selbst jetzt könnte man bereits mit der Kiste unbeschadet Nägel einschlagen ;)

    Zitat

    Auch der Automatenabstand wäre unter Volllast Murks


    Naja "Murks"... Entspannung! In jeder UV sieht es so aus! Bei mir müssen die Automaten aber auch keine drei Schukosteckdosen alleine stemmen und es hängen keine Glühweinkocher oder Frittösen dran.
    Bei mir werden sicher die einzelnen Automaten im Standgas arbeiten.

    Zitat

    Das kostet eben mal 500-600€.


    Mit einem adequaten Schutz gegen Nullleiterkorrosion/-abriss?

    Zitat

    Im übrigen ist das Brücken von Null und Schutz ungern gesehen. Da gehört eine Null und PE Klemmleiste rein.


    Jetzt unterstellst Du mir aber doch etwas viel Unkompetenz! Da gibt es keine Brücke! Wie kommst Du darauf? Das würde mir beim ersten Einsatz der FI der speisendenden UV/Baustromverteilung übel nehmen. Dann hätte nichtmal der Probelauf in meiner Werkstatt geklappt!

    Möglich, dass ich mit meinem Verteiler nicht alle Nomen für handelsübliche Geräte erfülle, aber bei mir gibt es keine losen Schrauben oder andere von einer Endprüfung nicht bemerkten Mängel eines Chinaproduktes. Diese gibt es zur Genüge und man findet Berichte darüber hier und in diversen Foren.

    Ansonsten kannst Du Dich meiner Sorgfalt versichern. Ich habe in den 80ern 7 Jahre im Musterbau einer Entwicklungsabteilung Prüfgeräte und-rechner und einsatzfähige Funktionsmuster von Geräten teils für den Baustelleneinsatz gebaut.

    Aber Marcoboy: Wie sieht konkret Dein Schutz gegen Bauernstrom aus? Warum hast Du Stefans Intention nicht gleich zu Beginn des Freds mit Verweis auf handelsübliche Geräte vom Profi im Keim erstickt?

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 3. Juni 2012 um 13:17
    Zitat

    - Schutzleitführung mangelhaft Frontplatte,Deckel, Seitenteile?


    Das werde ich noch heute nachholen - hatte ich eh' noch vor...
    Die anderen Argumente nehme ich zur zur Kenntnis und denke mir meinen Teil
    Aber Marco, nicht nur wir beide wissen, was in der Realität wirklich los ist. Nicht turnusgemäß geprüfte Installationen/Anlagen und ortsveränderliche Betriebsmittel, vergammelte Steckverbindungen, verschlissene/optisch offensichtlich defekte Leitungen, nicht mehr intakte Zugentlastungen und, und und! Weil das (leider) so ist, habe ich mir meine Verteilung mit Nullleiterüberwachung selbst gebaut. So gibt es das nun eben nicht mal zu kaufen. Eine "Normale" Showtec kostet nur 280 Eus - mein gesamter Material- und Zeitaufwand war deutlich höher und ich hätte mir die Arbeit gerne erspart!

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 30. Mai 2012 um 19:53
    Zitat

    Wobei in dem Fall fraglich ist, was eher auslöst; die C-Automaten oder die (zu hohe) Schmelzsicherung...


    Kommt wahrscheinlich drauf an: Überlast oder Kurzschluss... Bei Letzterem löst immer der Automat zuerst aus und das war ja meine Intention!

    Zitat

    Würde das Abschaltrelais auch verpolte Anschlüsse (L <> N) erkennen?


    Aua! Soweit denke ja nichtmal ich - aber stimmt! Auf dem Lande ist alles möglich. Probieren will ich das irgendwie nicht, aber das Relais wird sicher nicht freischalten, denn dann hätten wir ja auf einem L und dem N des NKR F1 410V, also Überspannung!

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 30. Mai 2012 um 17:51

    Richtig! Selektivität ist anders... ;) In den meisten Fällen (jedenfalls habe ich das so schon in vielen Baustromverteiilern gesehen) sind die 32A-Dosen mit Schmelzsicherungen geschützt. So gibt es zumindest eine chronologische Selektivität.
    Ich denke also folgendermaßen: Falls ich mir eine 32er Dose mit 1-2 Bierwagen teile und die einen Kurzschluss verursachen, habe ich es in der Hand, nach Fehlerbeseitigung wieder zuzuschalten. Fliegt ein Schmelzeinsatz, wird erstmal die Handynummer des zuständigen Elektrikers gesucht. Wann dann die Phase wieder verfügbar ist, weiß der Geier!
    Mir schon passiert: 16A Kraftdose mit "Dreierpeitsche". Beim Stecken eines Floorspots in einen 1,50-Euro-Chinadreiteilers (optisch neuwertig!) fliegt der dazugehörige Schmelzeinsatz. Irgendwie hatte sich die Schutzkontaktschiene drin mit der Phase temporär "verbündet"... Der zuständige Betriebselektriker der professionell ausgestatteten Partylocation (Nebensaal in der Stadthalle Rostock) war zwar sofort zur Stelle, doch der Schmelzeinsatz kam gefühlte 30 sek. vorm Eintreffen der Gäste. Dieser ließ sich auch nur durch Kompletttrennung wechseln.

    Nochmal zur fehlenden Selektivität: Wo ist das Problem? Wenn mein Haupt-LS doch nicht "kommt", fliegt immer noch der davor. Also eine zusätzliche Sicherung in Reihe - und nun?

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • surfvill
    • 30. Mai 2012 um 16:46

    So, nun fast zwei Jahre später habe ich das Projekt in Angriff genommen. In der Zwischenzeit gab es auch wieder mal eine Veranstaltung an einer auf der Bühne liegenden "nicht mehr ganz neuen" 32er Kupplung mit Herzklopfen beim Einschalten. Meine Backline betreibe ich in solchen Fällen aber eh' an einer USV, die (wohl) auch schon vor Überspannung schützt.
    Meine Triacversion habe ich dann doch verworfen und es auch ordentlich mit Schütz geplant, obwohl ich denke, dass zur Trägheit des NKR F1 nun noch ein paar hundert (?) ms des Schützes dazukommen.
    Nachdem nun alles zusammengekauft war (das meiste dann doch günstig aus der Bucht - aber alles neu), machte ich mich an die Arbeit.
    Einige Stunden Lärm mit der Stichsäge und gefühlte 500 Adernendhülsencrimpungen später ist die neue Verteilung fertig. Die Konnektivität wird auch von keinem Fertiggerät in dieser Größe erreicht: 32A rein , 32A (nur durchgeschleift, aber am eingangseitigen Haupt-LS mit dran), 2x 16A und 6xSchuko raus und dazu noch jede Dose einzeln abgesichert.

    Die Überwachung schlägt übrigens auch an, wenn der Nulleiter noch völlig unbelastet fehlt. Offensichtlich reicht die Unsymetrie, hervorgerufen durch die Stromversorgung des NKR F1, um sofort in den Fehlermodus zu gehen. Das zeigen dann auch die unterschiedlich hellen Glimmlampen zur Phasenkontrolle des Eingangs.

    Ich weiß zwar, dass 500ms Auslöseverzögerug des NKR F1 zu lang für das eine oder andere Gerät sein können, aber lieber so einen Schutz als gar keinen.
    Ab sofort werde ich wohl ein klein wenig ruhiger schlafen ;)

    Momentan arbeitet das NKR F1 in der Betriebsart "selbstständiges Wiedereinschalten nach Fehlerbeseitigung". Bin noch am Überlegen, ob ich evtl. doch eine Quittungsataste mit einbaue... Vielleicht wäre das besser bei einem wackeligen/korrodierten Null in Verteilung oder Stecker.
    Was meint Ihr?

    edit: habe ja auch noch Bilder...

  • FOHHN PS-9 21" aktiver Subwoofer

    • surfvill
    • 28. Mai 2012 um 10:09

    Es wird wohl ein Beschleunigungssensor in Form eines piezokeramischen Elements sein. Das gab es mit der legendären Philips MFB alles schon vor knapp 30(!) Jahren.
    Technologisch also Lösungen aus gaaaanz alten Tagen!

  • HK Elements

    • surfvill
    • 11. April 2012 um 19:56
    Zitat

    Sollten sich die hörgewohnheiten so gewandelt haben das keine den fehler in den lowmids bemerkt ?


    Ich glaube: Ja! In den meisten Wohnzimmern "tönen" fünf winzige Chinawürfelchen mit einem fetten Woofer hinter der Couch...
    Als ich noch jung war, hatten wir Kassettenrecorder in doppelter Schuhkartongröße unter'm Arm aber die gute Mucke zu bekommen, war nicht einfach. Heute hören die Kiddies fast ausnahmslos Musik von ihrem Handy. Klar, jeder neue Titel ist sofort downloadbar, wird aber als quitschendes Gekreisch konsumiert.

  • Audio Zenit NDW18 mit NL208 und PowerPac 4003 DSP

    • surfvill
    • 12. März 2012 um 20:08
    Zitat

    Das weiß ich... Controller, Mixer und der DJ machen den Rest aus..


    Vergessen wird in dieser Kette aber gerne immer wieder die Soundkarte des DJ-Setups! In sehr vielen Fällen (ich schätze 90%!) werkeln da billige Wandler wie die USB-Maya (die SSL-Box geht auch gar nicht!) oder es wird gar gleich der Kopfhörerausgang das Laptops mit dem Mixer verstrippt.
    Es gibt da jedenfalls gravierende Unterschiede zwischen den D/A-Wandlern am/im Rechner. Ich hatte mal einen Beschaller, der meinte beim Soundcheck: "So gut, das war jetzt CD, nun spiel' mal 'ne mp3!" - es war schon eine... ;) In der Signalkette habe ich eine RME-Hammerfall und mein A&H-Pult.
    o.k., genug o.t.

  • Spinnen die bei K&F??

    • surfvill
    • 13. November 2011 um 22:39
    Zitat

    das müssen sich hier nicht 80% der User durch die ganze Grütze quälen


    Das hat niemand von Dir oder sonst jemand verlangt... Und niemand hat Dich aufgefordert, an einer Diskussion teilzunehmen, die Dir und Deinen thematischen Ansprüchen nicht gerecht wird!

    Zitat

    die 20% PA-Spaßvögel


    Die Gesamtheit der Beiträge/Poster repräsentiert eher ein Fifty/Fifty

    ..aber: "Spaßvögel"? Ich habe mich ja im Ton bisher echt zurückgehalten, aber das sehe ich nur als eine weitere arrogante Unverschämtheit!
    Das nun auch mir zu blöde und ich klinke mich damit aus...

  • Spinnen die bei K&F??

    • surfvill
    • 13. November 2011 um 21:52

    Warum immer die verzweifelten Rufe nach dem Schließen des Freds?
    Ich denke schon, dass hier vernünftige und mündige Leute (die einen "Großbeschaller" und die anderen "Kleinbeschaller") mit ihren verschiedenen Sichtweisen diskutieren und keinen Maulkorb an dieser Stelle brauchen.
    Unsachlich bis zum Kindergartenniveau ist es erst seit der Forderung "Ab ins PA-Forum" geworden.
    Ich halte es nach wie vor diskussionswürdig, ob es denn korrekt ist, dass z.B. ein Premiumhersteller 3000 Euro für einen Controller aufruft, der offensichtlich einen Bruchteil in Entwicklung/Produktion kostet. Immerhin hat der User nicht ganz die freie Wahl (kaufen oder einen Alternativen mit den adequaten Settups einsetzen), wenn er systemtreu bleiben will und in Sachen Gewährleistung und Funktiossicherheit/Redunanz auf Nr. sicher gehen will.
    Dehalb meine bewusst provokative Frage an die Nicht-Kleinbechaller:
    Gibt es bei Euch auch so etwas wie eine Schmerzgrenze, da Ihr sagt: "jetzt spinnen jetzt aber tatsächlich..." oder ist es immer egal, was da aufgerufen wird?
    Hier wurde nicht gejammert, dass man sich Premiummarke xyz nicht leisten kann, sondern die Verhältnismäßigkeit von der Wertigkeit des Produktes und des Preises in Frage gestellt! Ich finde, es sollte dabei keine Rolle spielen, ob man seinen Lebensunterhalt nur mit einem kleinem "Premium"-Besteck bestreitet oder einen ganzen Beschallungspark unterhält.
    Und es war eigentlich eine Plauderrunde unter Kollegen und ich denke, jedem war schon klar, dass der Preis letztlich immer den Gesetzen des Marktes entsprechen wird... Also: Luft ablassen und ein Bier aufmachen! Prost!

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