Der Sub müsste über ein Anschlussfeld 2xSpeakon sowie über eine einzelne runde Speakonbuchse verfügen.
Das Eingangsfeld mit den 2 Speakonbuchsen ist durchgeschleift und somit gleichwertig. Die einzelne runde Buchse ist der hochpassbeschaltete Ausgang zum Topteil.
Den Verstärkerausgang verbindest Du also mit dem 2er-Feld und das Topteil mit dem runden Ausgang. Bei Verwendung von 2 Bässen mit einem Top verbindest Du den Verstärker mit einer Buchse des 2er-Feldes, gehst von diesem Feld weiter zum 2er-Feld der 2. Bassbox und von einer beliebigen runden Buchse einer der beiden Bässe zum Topteil.
Zum Thema Impedanzen :
Ein tiefpassbeschalteter Subwoofer wird bei hohen Frequenzen zunehmen hochohmiger. Ebenso wird ein hochpassbeschaltetes Top nach tieferen Frequenzen zunehmend hochohmiger, sodass diese Komponenten ausserhalb des Arbeitsbereiches keinen nennenswerten Einfluss auf die Gesamtimpedanz haben.
Ein Sytem Sub / Sat aus 8 Ohm-Komponenten wird also bei einer kompletten 2-Wege-Beschaltung mit Hoch- und Tiefpass weiterhin eine Nennimpedanz von etwa 8 Ohm aufweisen, da im Bassbereich nur die niedrige Impedanz des Subs und im Mittelhochtonbereich nur die des Tops relevant ist.
Anders sieht es bei einem tiefpassbeschalteten Sub in Verbindung mit einem fullrangebetriebenen Top aus. Hier wird der Verstärker im Bassbereich 4 Ohm vorfinden ( Parallelschaltung von Bass und Top ) und im Mittelhochtonbereich, wo der beschaltete Sub zunehmend hochohmiger wird, nur noch die 8 Ohm des Tops.
Das sind allerdings sehr vereinfachte Darstellungen, das Zusammenspiel Lautsprecher-Gehäuse-Weiche ist viel komplexer und lässt sich in Sachen Impedanz nicht mit einer Zahl X ausdrücken sondern muss frequenzselektiv betrachtet werden. Aber das würde hier zu weit führen.
Gruss Jürgen