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Beiträge von TheN

  • Bühne ins Meer bauen

    • TheN
    • 16. Juli 2008 um 00:18

    Hallo zusammen,

    wir haben vor einiger Zeit eine Bühne an den schönen Ostseestrand bauen dürfen. Zwischenzeitlich gab es die Überlegung, die Bühne zur Hälfte oder sogar ganz ins Flache Meerwasser zu stellen. Die Idee wurde verworfen, da zu teuer, interessant ist sie aber trotzdem allemal! Daher mal die Frage in die Runde: Hat jemand Ideen oder Erfahrungen dazu, ob und wie das geht?
    Das ganze sollte circa 3 Tage da rumstehen.

    Folgende Überlegungen sind damals (in Zusammenarbeit mit unserem Garten- und Landschaftsbauer) enstanden:

    Hauptproblem ist die sichere und feste Gründung. Im See oder ruhigen Fluss kein Problem, aber das Meer bewegt sich . mit unter sehr heftig (auch wenn's nur die Ostsee ist). Wenn man einfach große Kekse unterlegt, befürchte ich, dass diese ungleichmäßig unterspült werden und dann wegrutschen.
    Lösungsansätze: Schwere Unterlagen (Betonplatten), unter die Sandoberfläche eingraben (damit die Wellen darüber hinwegspülen ohne Verwirbelungen.
    Die eingesetze Bühne hat einen kompletten Trussrahmen, auf dem die Bühnenelemente liegen. Im wesentlichen lagert das auf 4 Basements der Tower mit je 4 Spindelfüßen. Zusätzlich sind bis zu 16 Spindelfüße unter der Bühenfläche angebracht.
    Wir hatten überlegt, unter die 16 Füße jeweils eine Gehwegplatte zu legen, soweit vergraben, dass die Oberfläche etwa mit der Sandoberfläche abschließt.
    Für die Basements gab es 2 Ideen: Betonplatten gießen lassen, 1m x 1m x 0,3m, mit Kranösen, und diese ebenfalls mit der Oberfläche abschließend unter die Tower packen (Nachteil: Sehr schwer zu handhaben, nur mit großem Gerät)
    oder eine Holzkiste aus Multiplex bauen, eingraben und mit Pflastersteinen vollstapeln. (Für 3 Tage dürfte die Kiste locker halten, dauerhaft natürlich nicht)

    Nächstes Problem: Angriff des Materials. Wie sehr leidet das Alu, die Basements, die Spindelfüße?
    Wir hatten mal damit gerechnet, dass das Alu komplett anläuft und poliert werden muss, die Basements gesandstrahlt und lackiert oder vorher verzinkt werden müssen und von den Spindelfüßen einige hinterher in die Tonne müssen.

    Hat jemand sowas schon mal gemacht?

    Freue mich auf eure Ideen :D

  • Kellerelektrik überarbeiten

    • TheN
    • 16. Juli 2008 um 00:00
    Zitat

    Wenn du hier fragen musst, lässt du am besten die Finger davon.

    Das ich hier nachfrage, liegt nicht an meiner völligen Unkenntnis des Themas, sondern an dem Wunsch, Ratschlag von Sachkundigen Kollegen zu erfahren, was die eleganteste und was die vorschriftsgemäßeste Lösung ist.
    Oder ist jeder, der im Riggingbrett ne Frage stellt, damit nicht Kundig, Traverse zu benutzen?

    Das ganze zum Problem meines Vermieters zu erklären, hab ich auch schon überlegt. Werd ihn auf jeden Fall mal drauf ansprechen. Trotzdem finde ich die Frage rein technisch sehr interessant (bin nunmal ein wissbegieriger Mensch 8) )

  • Kellerelektrik überarbeiten

    • TheN
    • 15. Juli 2008 um 22:43

    Hallo werte Kollegen,

    habe eine Frage zum Thema Hauselektrik, also eigentlich nicht VA, aber sicher findet sich hier doch der ein oder Andere, der dazu etwas weiß.
    Also sorry, wenn es etwas Off Topic ist.

    Wollte in meinem Keller zu Hause die Elektrik erneuern (Mietwohnung).
    Bisher ist die Elektrik da eine Katastrophe (offene Lüsterklemmen, Leuchtstoffröhre mit offen zugänglicher Vorschaltelektronik, nicht fest angebrachte Wandsteckdosen...). Ich befürchte sogar, dass gar keine Sicherung vorhanden ist!! (Zumindest hab ich bis jetzt keine gefunden).
    Meine Idee: machen wir das doch mal ordentlich. So mit B16 Automat, FI, neuen Steckdosen...

    Habe mir einen kleinen Aufputzkasten mit Hutschiene, nen FI und nen Sicherungsautomaten, etc gekauft. Problem: Es ist kein PE vorhanden!
    In den Raum gehen nur zwei Leitungen rein. (N und L)
    Lösungsidee: N aufteilen in PE und N, PE direkt auf den Schutzkontakt der Steckdosen klemmen, N durch den FI führen. Quasi ein TN-Netz mit FI, wobei der N dann halt als PEN fungiert und der FI nach der Aufteilung in PE und N sitzt.
    Nun hab ich grade mit meinem Vater telefoniert, seines zeichens Dipl. Ing Elektrotechnik, und der meinte, das wäre so gar nicht zulässig, der PE müsse auf jeden Fall separat geerdet werden. Natürlich ist das besser und wird bei Neuinstallationen so gemacht, aber MUSS es immer so sein? Bzw muss ich es machen, auch wenn ich nur in einem Raum die Elektrik überarbeite?
    Problem ist natürlich, dass im Falle einer Unterbrechung des eingehenden N-Leiters, der Strom von L über das Gerät zurück durch N fließen kann (FI sieht also keine Differenz) und dann vom Verbindungspunkt über den Schutzleiter aufs Gehäuse eines Gerätes und dann durch mich Richtung Erde (Aua!) - ohne dass der FI auslöst.
    Trotzdem wäre es ja besser als ohne FI, oder? Klassisch machte man das ja früher mit Nullung, also PE und N Verbinden, ganz ohne FI. Da kann der selbe Fall wie oben beschrieben eintreten, der FI macht es also nicht UNSICHERER, aber - so lange die Zuleitung unbeschädigt ist - im "normalen" Fehlerfall oft sicherer.

    2 Fragen stellen sich mir:

    Was wäre vorschriftsgemäß?


    und: Was tue ich nun am besten:

    1.Nix ändern, damit ich nicht verantwortlich bin (Ratschlag meines Vaters, Zitat: "Wenn du es installiert hast, hälst du auch den Kopf dafür hin"). Unbefriedigend, zumal wie gesagt möglicherweise noch nicht mal ne Sicherung vorhanden ist (außer der 50A Hausanschlusssicherung und bis die auslöst ist der Betroffene gar und schön kross :roll: ).

    2.Nur nen B16 Automaten einbauen, PE unbeschaltet lassen.

    3.Nur nen B16 Automaten einbauen, PE auf N legen. (Nullung)

    4.Wie oben: N in PE und N teilen, FI und Sicherung dahinter setzen.

    5.PE Versuchen am nächsten Heizungs-/Gas-/Wasserrohr zu erden - Ist das vorschriftsgemäß? So von wgn Schutzleiterwiderstand?
    Ich kann ja schlecht nen eigenen Staberder in den Garten treiben und den PE durch 3 Wände nach draußen legen.


    Die Fragestellung gewinnt an zusätzlicher Brisanz durch die Tatsache, dass ich ebenfalls Elektrotechnik studiere - ein "ich wusste gar nicht, dass da was passieren kann" zählt im Zweifel also kaum... :shock:

    Freue mich über jeden Info und jeden Denkanstoß...

  • Glühbirnenverbot ab 2010 ???

    • TheN
    • 18. Juni 2008 um 11:46

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,560314,00.html

    Nächstes Jahr?? Da hat's aber plötzlich jemand eilig!

    Wäre also langsam wirklich mal interessant, ob das auch für Gewerbetreibende gilt, die mit Beleuchtung ihr Brot verdienen...

    Die vielfach oben geäußerte These: "Bis dahin macht man das eh alles mit LEDs" ist ja jedenfalls noch nicht eingetreten - Es gibt zwar genug LED-Scheinwerfer, die vom Output her den konventionellen das Wasser reichen können, aber wenn ich alle meine Kannen damit jetzt ersetzen soll, brauch ich erstmal ne Bank die uns nen ziemlich umfangreichen Kredit gewährt.
    Dazu das ganze Budget-Blinke-Effekt Zeug a la Derby und Co, da is auch nix mit LEDs, die oben bereits genannten Stufenlinsen und Profiler, Farbwechsler, Goboprojektoren, Effektprojektoren - kurz: alles, was mit ner Optik arbeitet und zu klein/günstig für nen Entladungslampe ist. Da gibt es IMO noch keine sinnvollen LED-Varianten!

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • TheN
    • 22. März 2008 um 01:17

    Man merkt, das heute Karfreitag ist und viele Kollegen frei haben... :D

    Freue mich über die rege Beteiligung zum Thema.

    simonstpauli:
    Der Auszug aus der TA Lärm ist sehr interessant, wenn auch wenig erfreulich. Danke.
    Die VA ist am 25.04., kannst gerne vorbeikommen 8)

    Gute Nacht

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • TheN
    • 21. März 2008 um 16:42

    Na, dan kann ich doch endlich mal alle Funktionen unsres Controllers ausnutzen:
    Delay, Frequenzselektiver Kompressor, Schmalbandfilter.... da freu ich mich doch richtig :D
    Werde auf jeden Fall versuchen, rauszubekommen durch messen und testen, mit welche Raummoden sprich welchen Resonanzfrequenzen im Tieftonbereich der Raum antwortet, denn das wird es ja hauptsächlich sein, was nicht durch den Direktschall nach außen übertragen wird (den versuche ich halt mit eine Array oder Phasenverschiebenenden Filter in die andere Richtung zu bündeln).
    Die betreffenden Frequenzen kann ich dann Schmalbanding mit parametrischem Filter reduzieren. Stellt sich nur die Frage, ob ich dadurch nicht zu viele Phasenverzerrungen in dem Bereich erzeuge, und damit die Richtwirkung wie oben des Direktschalls zunichte mache... Hmm :oops:

    Gewicht ist bei Sandsäcken schon ein berechtigter Einwand. Die Decke ist definitiv stabil, aber 3m hohe Sandsackstapel sind schon eine erhebliche Last bei kleiner Fläche...

    Steinwollepakete sind auch eine interessante Idee, da sehr dick, das könnte dann auch vielleicht doch auch im tieferen Bereich greifen, oder?

    Was man auch bedenken sollte: im sehr tiefen Bereich lässt die Akustische Warnehmung auch nach, und Körperschall wird es sicher nicht soweit schaffen. Kritisch dürfte also der Bereich von 100 bis 150Hz sein, schätze ich mal so... Trotzdem noch schwierig zu bedämpfen.

    Der optische Effekt ist auch ein guter Einwand, werde ich auf jeden Fall Berücksichtigen.

    Für die Behörden werde ich auf jeden Fall ein dB-Messgerät parat haben und damit regelmäßige protokollierte Messungen machen. Das ist schon mal ne ganze andere Disskussionsgrundlage, denn ich glaube, dass sehr viele Mahnungen durch die Polizei wgn Lärm überhaupt keine Grundlage haben, schließlich gilt auch Nachts keine 0dB Grenze... (was manche Herren in Grün zu glauben scheinen...) :roll:

    Vielleicht fällt ja noch jemandem ein gutes Kompromissmaterial zwischen Flächenlast und Dämmwirkung ein...

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • TheN
    • 21. März 2008 um 13:24
    Zitat von "LJbigFISH"

    Alternativ könnte mann villeicht auch über Aktive Lärm-Minimierungs-Systeme nachdenken.


    Habe ich auch schon in Erwägung gezogen und überlegt, dass parallel mal im Bereich Messtechnik anzusprechen.

    Auf der PLS habe ich mich mit einem Entwickler von Seeburg unterhalten, die haben in ihren neuen Bässen mit Digitalendstufen (BS1502 DP) einen Schalter, mit dem man die Abstrahlung des umgeschalteten Bass so Verzögert bzw phasenverschiebt, dass nach hinten destrkutive und nach vorne konstruktive Interferenz auftritt. Dazu stellt man 3 Bässe/Seite und dreht den umgeschalteten nach hinten. Soll um die 12dB bringen :!:
    Ansonsten war die Empfehlung besagtes "Endfired Array" oder wie es genau hieß. Budgetmäßig ist das kein Problem, 4 Kanäle kurzes Delay kann sogar der Behringer-Controller und 6 Bässe sind auch nicht die Welt. 4 Bässe und der Controller wären eh schon da.
    Hat jemand erfahrungen mit solchen Lösungen?
    Hatte auch überlegt, ob man, ähnlich der "Active Noise Reduction" bei Kopfhörern, einen Bass draußen hinstellt, angesteuert über ein Mikro und Phaseninvertierung. Bin aber skeptisch, ob das vom Abstrahlverhalten her klappt oder eher die Sache "verschlimmbessert".


    Zitat von "djgolle"

    Wenn ich es richtig auf den Bildern gesehen habe, dann sind in der Mensa auch noch jede Menge nicht zu kleine Oberlichter.


    Die Sind erst ein Stockwerk drüber, bis auf eines, das aber etwas abseits liegt. Vermute das geht. Wo der Lüftungsauslass ist, weiß ich nicht.

    Zitat von "djgolle"

    Zuletzt kommt noch eine, auch mit allen Schallschutzmaßnahmen nicht in den Griff zu bekommende Schallquelle: kommende und gehende Partygäste!!


    Kommen von der anderen Gebäudeseite, nicht so dass Problem hoffe ich.


    Zitat von "djgolle"

    Meiner Meinung nach ist es absolut illusorisch eine solche Location "dicht" zu bekommen. Zumindest nicht mit einem zeitlichen und finanziellen zu realisierbaren Aufwand.


    Es geht auch nicht unbedingt um vollständig dicht. Es geht darum, den Lärm, der bis zur Nachbarstraße dringt, soweit zu reduzieren, dass man drinnen einigermaßen Partylautstärke erreichen kann, ohne dass die Polizei grund sieht die VA zu beenden.
    Natürlich werde ich Controllerseits dem DJ enge Grenzen setzen und die Bässe von vornherein sehr zurückhaltend fahren. Ich hoffe nur, mit solchen Maßnahmen den Spielraum etwas erhöhen zu können.

    simon: Sandsäcke scheinen mir eine sehr gute Idee. Jemand Erfahrungen ob das klappt?
    Masse und innere Bedämpfung ist gut, aber bekommt man sie dicht genug gestapelt?

  • Erfahrungen mit erento.de

    • TheN
    • 21. März 2008 um 09:50

    Wir sind bei Erento mit recht vielen Artikeln vertreten (so ein Start-Test-Angebot).
    Vor allem Standardzeug, so Partylicht und kleine bis mittlere PAs, DJ-Mischer, Floorspots, Truss, Endstufen...

    Resonanz: sehr gering. Hin und wieder mal ne Anfrage, oft sinnlos (1 Floorspot nach Stuttgart, wir sitzen in Hamburg!), bisher genau 2 echte Vermietungen darüber.

    Letztens eine Anfrage von einem großen Industriekunden darüber, sehr erfreulich, Deal kam aber nicht zustande.

    eine der beiden erfolgreichen Geschäfte sah gut aus: Amtliches Tonbesteck für ne Videowall 2 Tage (Live-Earth Public Viewing in Lübeck), dann nochmal Standardbesteck für ne Bühne, Licht, Ton FOH. Leider hat der Kunde nie bezahlt und ist mittlerweile insolvent... :evil::evil:

    Was mich dabei wundert: Ich suche viel über Erento, finde da auch gute Sachen. Ist für mich ein Standardwerkzeug geworden, wenn ich "Branchenfremde" Sachen (Hüpfburg, Bankettische, Lebendkicker, Zelte, etc...) brauche. Ne 6x4m Bühne habe ich da grade auch erfolgreich ganz in der Nähe gefunden für nen ordentlichen Kurs.
    Nur: wieso vermieten wir dann nix darüber?

    Wenn es jemand versuchen will: Keinen Kleinkram einstellen, das lohnt sich nicht (einzelne Lampen, einzelne Amps). Tonsysteme gehen, ein Funkmirkoset macht Sinn, darunter nervt es nur und bringt keinen Umsatz.

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • TheN
    • 20. März 2008 um 22:01
    Zitat von "deep-house"

    übrigens, bei diesem Versammlungsraum die Fluchtwege durch Bretterverschläge zu verbauen ist mal grundsätzlich keine gute idee


    Völlig klar. Die hinter Tür darf unter keinen Umständen verbaut werden, da sie der wichtigste Fluchtweg ist. Menschenverstand und rudimentäre Kenntnis der Hamburger VStättVO nenne ich aber mein eigen... 8)

    Zitat von "deep-house"

    Die Außenwände sehen nach üblicher "Norddeutscher Bauweise" aus


    Jupp, so ist es. Robust gebaut alles. Ich hoffe, die Lüftungsanlage reicht aus, da die Mensa über 412 Sitzplätze verfügt sollte die Anlage aber schon recht leistungsstark sein.

    Auf jeden Fall vielen Dank für deine konstruktiven Infos, Uwe!

    http://www.mbakustik.de/main.php?targe…esonanzabsorber
    Der RAB 450 wäre gut geeignet. Ist nur leider unbezahlbar, die Wand damit zu füllen. Die Frequenzen zu bedämpfen scheint aber nicht unmöglich...

    http://www.aixfoam.de/cgi-bin/shop/s…U5DX0lEPTgwMDQ_
    Immerhin ein Absorptionsfaktor von 0,36 für 125Hz bei Schaustoff. Überrascht mich, ich hätte mit weniger gerechnet. Reichen wird es warscheinlich trotdem nicht.

    Bringt nicht prinzipiell eine zweite Wand schon etwas, weil diese über den Zwischenraum vom Fenster entkoppelt ist? Einfach durch die Übergänge Luft-Grenzfläche-Luft-Grenzfläche-Luft

    Hat jemand noch andere Ideen bzgl Materialwahl? Irgendwas, das gut dämpft, bezahlbar ist und sich zu einer Wand zusammensetzen lässt? Ich grübel grade über halb-Quadratmeter-Platten aus Kalksandstein, die man einfach stapelt und fixiert...
    EDIT: Was ich da vor Augen hatte sind wohl eher Gasbeton-Platten

    Und: stimmt denn eigentlich die Annahme, dass es die tiefen Frequenzen sind, die die Lärmbelästigung darstellen? Klar, die kommen am besten durch, aber nimmt man die auch am störensten war? Wenn die in der db(a)-Bewertung niedrig gewichtet werden, spricht das ja dagegen...

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • TheN
    • 20. März 2008 um 21:17

    Das geht ja schlag auf schlag hier, vielen Dank für die vielen Beiträge! :)

    Andere Location: geht nicht, ist die einzige in Harburg die zur Auswahl steht.

    Viel Aufwand für einmalige Sache: Das ist der Knackpunkt: Wenn es gut funktioniert, wird es nicht einmalig bleiben sondern 2 bis 4 mal im Jahr stattfinden. Grade deshalb lohnt es schon...

    Nachbarn ins Hotel einladen: Ist ein ganzer Straßenzug, das wird auf jeden Fall unbezahlbar :roll: ...

    Chris: Was ist denn Bautenschutzmatte? Gummimatte?

    Das Gebäude an sich ist sehr massiv, schwingen die Betonböden und Decken tatsächlich so stark mit? Prinzipiell gilt doch: Hohe Masse = Hohe Absorptionsrate

    Zitat von "deep-house"

    wie viel denn beim Nachbarn anstehen kann, es muß ja nicht das ganze Set am Start stehen.


    Den Satz verstehe ich nicht, was meinst du damit?
    Prinzipiell ist Messen aber eine sehr gute Idee. Dafür braucht es ja nicht mal viel Equipment. Eine PA, ein Frequenzgenerator und ein Pegelmesser reichen ja schon. Ich weiß nur nicht, ob die Mensa da mitmacht, wenn ich bei denen eine Messsession machen will...

    Zitat

    sollte vor allem im Betrieb verhindert werden, dass jemand die Fenster oder eine Tür zu der Seite öffnet,


    Wie Problematisch ist das mit anderen Seiten? Es gibt Fenster zur nächsten Seite raus, die zeigen nicht in die Richtung der Nachbarstraße, aber Schall breitet sich ja nicht so schön strahlenförmig aus wie Licht...

    Zitat

    wände mit möglichst hohem eigengewicht. also je dicker, desto besser.


    Ich bin selber davon ausgegangen, dass die Konstruktion für ihre Wirksamkeit vor allem Masse braucht, sowie eine hohe innere Bedämpfung. Die Koppelung des Materials in sich muss also möglichst gering sein, damit viel Schall "geschluckt" wird, anstatt als Schwingung auf der anderen Seite anzukommen.
    Vielleicht könnte man zwei Holzwände nehmen und den Zwischenraum mit Sand füllen? Ist nur die Frage, wie man den Sand da rein bekommt...
    Bringt Schaumstoff überhaupt etwas, oder ist der prinzipiell zu leicht?

    Noch ein Problem: Es gibt einen Wintergarten, der seitlich am Gebäude sitzt und eine Stirnseite zur Nachbarstraße hat. Der ist ein Stückchen weiter hinten und die Anlage wird auch im anderen Teil stehen, trotzdem ist es der selbe Raum und ich frage mich, ob die Seite des Wintergartens auch mit "verpackt" werden muss, damit es überhaupt irgendwas bringt...
    http://www.studierendenwerk-hamburg.de/essen/mensen/images/harburg_gr.jpg
    Die Schmale Seite hinter dem Baum rechts im Bild ist das. Danach schließt sich der Balkon mit den Säulen an, den man auf den anderen Fotos erkennen kann.

    Gruß
    Nico

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • TheN
    • 20. März 2008 um 15:25

    circa 50 meter schätze ich die Strecke bis zum Nachbarn. Körperschall dürfte also nicht das Problem sein.

    Mitten und Höhen sind kein Problem, die dürfte sogar das Fenster schon ganz gut Absorbieren. Grade die Tiefen sind es ja, die es bis zum Nachbarn ins Schlafzimmer schaffen.
    Wir erwägen eine Konstruktion aus Spanplatten (Holzrahmen entlang des Balkons, circa 1m vor dem Fenster, Spanplatten draufspaxen, Ränder abdichten. Ich bezweifle aber, ob das alleine für den tieffrequenten Bereich genügt.

    PS: Habe jetzt ein par Bilder hinzugefügt.

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • TheN
    • 20. März 2008 um 15:02

    Moin moin (wie man hier in Hamburg so schön sagt),

    wie im Titel beschrieben bin ich auf der Suche nach einer Lösung zu Schalldämmung, die die Schallabgabe aus dem Gebäude nach draußen verringert. Transmissionsverringerung also. Es geht NICHT darum Reflexionsschall zu absorbieren und die Raumakustik zu verbessern (wofür der klassische Noppenschaum ja gedacht ist).

    Konkret geht es um eine Veranstaltung mit Konservenmukke, bei der zur nächsten Häuserzeile hin nur eine Glasfront den Raum schließt. Grade im tieffrequenten Bereich wird diese Glasfront sicher keine Ausreichende Dämpfung bieten, so dass der Veranstalter befürchtet, des Nachts schnell die freundlichen grünen (ach nee, hier sind sie ja blau) Männchen vor der Tür stehen zu haben, wenn das nix hilft irgendwann wütende baseballschläger-schwingende Nachbarn. :evil:

    Nun bin ich auf der Suche nach einer Lösung, dieses Szenario zu vermeiden und eine breitbandige Dämpfung bis in den Tieftonbereich zu erreichen.

    Zum Gebäude:
    Vor der Fensterfront befindet sich Größtenteils ein Balkon, so dass man in gewissem Abstand gut eine Verkleidung aus Stoff, Holz, Schaustoff oä anbringen kann. Ich denke, das ist besser als im Raum, weil man so noch eine Entkoppelung zwischen Fenstern und der Dämmung dahinter erreichen kann. I
    Die Fensterfront dürfte circa 45m² groß sein.
    Siehe Fotos:
    http://asta.tu-harburg.de/mensabilder/mensa-fenster1.jpg
    http://asta.tu-harburg.de/mensabilder/mensa-fenster2.jpg
    http://asta.tu-harburg.de/mensabilder/mensa-fenster3.jpg
    http://asta.tu-harburg.de/mensabilder/mensa-fenster4.jpg

    Hat jemand eine Idee, was sich mit begrenztem finanziellen Aufwand (so 500€ circa, max 1000€) realisieren lässt?

    Vielen Dank schonmal für eure Tips...

    Grüße
    Nico

  • 8m x 6m Bühne Hamburg

    • TheN
    • 24. Januar 2008 um 20:35

    1. Mai = Tag mitten drinn :)

    Die Seitenbanner sind jeweils 2m Breit. Ein 2m breites, Bühnendach hohes L aus Traverse reicht also wunderbar.

    @ Microman: Ich dachte halt nur, dass ein anderer Kollege aus der Gegend, außer den üblichen Verdächtigen, vielleicht auch Interesse hat an sowas...

  • 8m x 6m Bühne Hamburg

    • TheN
    • 23. Januar 2008 um 22:10

    In Hamburg suche ich eine Bühne 8m x 6m, circa 1,3m Bühnenkante, mit 2 Seitenauslegern an denen man Längsbanner befestigen kann.

    Das ganze soll 3 Tage auf einem Stadtfest stehen über den 1. Mai.

    Interessant wäre eventuell auch FOH und Ton, also wer interesse hat, gerne mit anbieten. Front-PA muss nix riesiges sein, 2 Tops und 4 Bässe amtliches Holz sollten reichen.
    6 Monitore wären gut, Mikros so die Standardausstattung für eine Allroundbühne halt.

    Freue mich auf eure Angebote per PM oder an n.sauerbaum(äd)shs-sounds.de
    :)

  • Kleu vs. Bütec, Nivtec usw.

    • TheN
    • 22. November 2007 um 23:02

    Unseren Kollegen aus Paderborn ist genau das gleiche mit den Nivtec passiert:

    Schule, (zu) viele hüpfenden Leute und ein schwingender Hallenboden.

    Fazit: Ein Fuß ist durch den Hallenboden, dadurch hat die ganze Struktur ihre Stabilität verloren und die Füße haben nach oben die Holzplatten rausgedrückt (!!) sowie die Alurahmen durch scheren verzogen. Beides wäre mit den Lastringen, die schon im Lager waren, nicht passiert.


    Also: Ohne Lastringe aufpassen und bei starker Belastung mehr Füße nehmen, als notwendig. Außerdem am besten so schnell wie möglich nachrüsten.
    Ansonsten kenne ich auch das Problem, dass der Verriegelungsmechanismuß empfindlich auf Sand reagiert.

    Nichtsdestotroz ein sehr schönes Bühnensystem!

  • Bernhard Rayts - Sky Live

    • TheN
    • 20. November 2007 um 17:38

    Noch ein Nachtrag:

    Bernd sprach mehrfach von einem "Partner" aus dem Raum Frankfurt mit dem er zusammenarbeite.

    Ich würde daher bei Veranstaltern, die unter Variationen des Names Sky Live firmieren, auch im Raum FFM generell zur Vorsicht raten. Zumindest mal auf den Namen und die Region Lübeck ansprechen und im Zweifelsfall mal über Vorkasse nachdenken.
    Aber das sollte man bei Neukunden und größeren Summen sowieso, wie uns dieses Beispiel grade schmerzhaft gelehrt hat... :evil:

  • Bernhard Rayts - Sky Live

    • TheN
    • 20. November 2007 um 09:48

    Jap, so ist es wohl.

    Die Stadt Lübeck hat der Unicef ja einen Koordinator beigestellt. Besonders koordiniert war der aber wohl nicht. Er war es jedenfalls auch, der den zwichlichten Veranstalter, dem wir nun auf den Leim gegangen sind, mit ins Boot geholt hatte.

    Schade eigentlich, denn was dieser Bernd Rayts so an Ideen fürs nächste Jahr erzählt hatte, klang echt interessant für uns. Aber von sowas darf man sich halt nicht blenden lassen!

    Name siehe oben.

  • Wie komme ich in die Höhe? Leiter? Steiger?

    • TheN
    • 19. November 2007 um 19:13

    Danke für den Tip, JohBK

    wen es interessiert:
    http://en.petzl.com/ProduitsServic…_P07600-F_W.pdf
    http://www.speleotek.de/shop/c114.html

    ich würd mal sagen, genau das Richtige für die Anwendung "Last-zu-Mensch-auf-Leiter-bringen-ohne-dass-sie-wer-auf-den-Kopf-kriegt"
    :wink:
    Nochmal ne ganz doofe Frage zur handelsüblichen Aufstellleiter mit Auszug nach oben: Wenn ich zu unseren Leitern keine Bedienungsanleitung oä mehr finde, gibt es ne Faustregel, wie weit oben ich den Ausziehteil auf der Standleiter anbringen darf, und wie weit oben man noch sicher drauf stehen kann? Oder gilt da generell: alles was geht, hält auch (Auszug in oberster Stufe eingehakt und Mensch auf obester Sprosse von Auszug - das sieht mir statisch doch immer sehr gewagt aus)

    Und: hat jemand Erfahrungen zu einem kompakten, gut transportablen und halbwegs bezahlbaren Arbeistgerüst? Bin ja immer für Tips dankbar :roll:

  • Bernhard Rayts - Sky Live

    • TheN
    • 19. November 2007 um 17:13

    Hallo Kollegen,

    ich muss hier leider vor einem Veranstalter warnen.

    Es handelt sich um Bernhard oder Bernd Rayts, firmierend unter dem Namen Sky-Live, Sky-Life Veranstaltungen oder Ähnlichem.

    Der gute treibt im Raum Lübeck sein Unwesen, aber wohl auch in Frankfurt am Main.
    Wohnhaft war er in Geschendorf, vermutlich mittlerweile nicht mehr, gemeldet war seine Firma in Timmendorfer Strand an der Ostsee.

    Wir haben in Lübeck 2 hübsche Jobs für Bernd in Zusammenhang mit Unicef gemacht (Ton für die Live-Earth Übertragung vor dem Holstentor sowie komplette Technik für eine Bühne auf dem Koberg beim Unicef Family-Day).
    Das ganze liegt jetzt schon Monate zurück, Geld gab es nie (angeblich ein Überweisungsfehler beim ersten Mal) und mittlerweile ist der Mann insolvent!!

    Statt Geld gab es vertröstende Worte und jede Menge Ausreden (morgen, nächste Woche, demnächst). Mittlerweile ist das Handy seit Wochen aus und die Festnetznummer gibt es nicht mehr. Insgesamt warten wir noch auf circa 3600€ - und ich sehe da sehr schwarz.

    Also: Wenn euch Bernhard Rayts von Sky-Live, Sky-Life, Sky Live, Sky-Live Rayts und Partner oder so ähnlich für eine VA in Lübeck oder Frankfurt (oder wo auch immer) buchen will, dann lasst am Besten die Finger weg! Er ist auch vorher kein sehr zuverlässiger Partner gewesen, hat fast jedes Meeting kurzfristig platzen lassen, sich nicht gemeldet etc...

    Solltet ihr doch unbedingt für ihn arbeiten wollen, dann nur mit Vorkasse. Ihr seht sonst NIE euer Geld!

    Hat noch jemand Erfahrungen mit dem Kerl gemacht?

    Auf gute und ehrliche Geschäfte

    Nicolas Sauerbaum
    Bissingstraße 40
    21075 Hamburg

  • Wie komme ich in die Höhe? Leiter? Steiger?

    • TheN
    • 19. November 2007 um 16:45

    Moin,
    will mich zu meiner eigenen Fragestellung auch noch mal wieder zu Wort melden.

    Zitat

    also vermute ich da jemanden, der gerne auf die Idee von "risikoresistenten Gewöhnung durch intensives verneinen von Gefahr und sachdienlichen Hilfsmitteln" anspringt.


    Da möchte ich wiedersprechen!
    Sicherlich bin ich kein Profi, was das Thema Rigging angeht, aber risikoreichen Leichtsinn will ich trotzdem auf keinen Fall produzieren! Im Gegenteil - ich bemühe mich stehts um sichere Problemlösung und lege mich da auch gerne mal mit den Kollegen an, die meinen mit "kreativen" Basteleien glänzen zu müssen.

    Zum Thema an sich:
    So ein Alp-Lift oder Personengenie ist für mittlere bis größere Produktionen natürlich was Feines, aber doch nicht grade handlich (siehe http://www.alp-ag.ch/de/img/produkte/alp_beim_autoverlad.jpg - wenn es um eine "ein-Sprinter-Größe"-Baustelle geht und der Sprinter mit dem Lift schon fast voll ist, dann is das irgendwie doof). Und wenn es zB nur darum geht, 2 Spiegelkugeln und 4 Farbwechsler an die Decke zu hängen, auch irgendwie mit Kanonen auf Spatzen geschossen...

    So lange man mit der Leiter noch gut an die gewünschte Höhe kommt, ist die Lösung mit Seilwinde oder Kettenzug oben anbringen, dann Last raufziehen wohl die einfachste.
    Zur Lösung Seil mit Umlenkrolle: Gibt es eine Art Klemme, mit der man das herablaufende Seil sicher am herauflaufenden Seil verklemmen kann, um die Last zu halten, wenn man das Seil loslässt?
    Werde aber für die Zukunft trotzdem Sicherungsgeschirr besorgen, mit dem man sich auch oben auf der Leiter stehend einhaken kann, falls man beim Hantieren mal das Gleichgewicht verliert oder die Leiter kippt. Das sorgt einfach für entspannteres Arbeiten.

    Zum Thema Gabellift umrüsten:
    Ich habe ja befürchtet, dass das nicht zulässig ist. (und deshalb auch noch nicht umgesetzt)
    Fragt sich nur: Warum eigentlich? Wenn son Ding C1-zertifiziert ist, dann darf eine Person drunter stehen, auch bei voller Last oben drauf. Wenn die Person leichter als diese Last ist, warum darf sie - ordentliche Sicherung vorrausgesetzt, dann icht oben drauf sitzen :?: ?
    Und so unpraktisch finde ich die Vorstellung an sich nicht. Mehr Bewegungsfreiheit hat man auf einer Leiter auch nicht, und eigentlich muss man doch auch nur die Arme bewegen können - zum Safeties antüdeln, Clamps zuschrauben, Lampen ausrichten, etc reicht das doch.
    Der Reiz dabei wäre einfach, dass ich keinen Truckspace verschenke, wenn ich einen Lift nutzen kann, der sowieso schon dabei ist.
    Aber sowas für den Personentransport zertifizieren zu lassen, ist sicherlich unglaublich aufwendig und teuer...

    Eine sichere und produktive Woche euch...

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
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    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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