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  2. Wurst Werner

Beiträge von Wurst Werner

  • Material und Umsetzungsfrage zu digitalem Multicore

    • Wurst Werner
    • 4. Mai 2010 um 15:27

    "Ich werd jedenfalls nach Fertigstellung des Systems mal rüberjetten und mir das anschauen."

    Oder Du schaust mal hier am Niederrhein vorbei. Wir haben mit dem Chris von Brikworm schon einen Test im März geplant gehabt, aber das neue Core war noch nicht fertig. Juli wird aber auch schon eng. Der Nachteil bei dem alten System (das, was auf der Homepage steht) sind die riesigen Gainschritte (12dB). Das neue soll mit 0,5dB Schritten funzen. Mal sehen, der Entwickler hat jedenfalls noch richtig krasse Ideen in der Schublade...hoffe nur, dass die nicht für immer darin verschollen bleiben;-)

    LG
    WW

  • Suche Audiointerface

    • Wurst Werner
    • 30. April 2010 um 08:28

    "man kann das Problem mit einer PCMCIA Karte mit TI Chipsatz umschiffen."
    Wäre auch mein Vorschlag, bzw. erstmal versuchen, ob die eingebaute FiWi Schnittstelle womöglich doch funktioniert.
    Wenn man trotz hoher Latenz (über 500 Samples) performance Probleme (knacken, sync error oder komplett Abstürze) feststellen muss, dann liegt es höchstwahrscheinlich an der eingebauten FiWi Schnittstelle.

    Die MoTu Teile hatte ich auch mal im Test, fand ich auch sehr gut, wobei die Monitoringsoftware zwar viel kann (Hall, EQ und Dynamics) aber für einen Einsteiger schon eine Herausvorderung darstellt. Daher mein Tipp zu Saffire Pro40, dessen Control Software sehr übersichtlich und dennoch umfangreich ist (8 Stereo oder 16 Monomixe für Controlroom,Kopfhörermixe usw.).
    Was sehr ähnlich aufgebaut ist, ist das M-Audio Profire2626. Die Software ist die gleiche wie beim Focusrite (nur optisch leicht anders), hat aber ein ADAT in/out mehr. Mit zwei Behringern ADA8000 hast Du 24 Mikro inputs, das alles für deutlich unter 1.000,-EUR. Kann allerdings keine super niedrige Latenzen (unter 128 Samplen)...das kann nur RME bei FiWi.

    LG
    WW

    BTW: http://failblog.files.wordpress.com/2010/04/2-ati-fb-sg.gif?w=320&h=240

  • Reverb live per Nortebook / Audio Interface gesucht

    • Wurst Werner
    • 29. April 2010 um 10:08

    Ich predige es ja schon seit geraumer Zeit, für mich ist die Mix-Zukunft nativ. Zumindest so lange mir keine Digitalconsole eine vernünftige Einbindung von VST/DX Plugins gibt und zwar ohne Hersteller Beschränkungen. Die Möglichkeiten sind einfach genial...hier eines meines Lieblingsplugins:
    http://www.audioease.com/Pages/Speakerp…e_themovie.html

    Mach das mal mit der Effektsektion eines "normalen" Digipults...

  • ADA 8000 - willkürliche Peaks an 01V96

    • Wurst Werner
    • 28. April 2010 um 09:21

    Spontane Selbstheilung ist doch was gutes:-)
    Hattest Du mal den ADA8000 versuchsweise ausgetauscht?
    Neulich hatte ich auch das Problem eines "verdreckten" ADAT Ports. Der Tipp von Kollege Rockline mit Videospray war Gold wert - funzt wieder 1A.

    LG
    WW

  • Suche Audiointerface

    • Wurst Werner
    • 28. April 2010 um 09:17

    Firewire is a bitch...und wenn es um kurze Latenzen geht, nie die erste Wahl.
    Wenn Latenz egal ist, dann würde ich mir auch mal die von Oton vorgeschlagenen Focusrite Saffire Pro40 oder Pro56 anschauen. Von den Pro56 hab ich selbst zwei und bin sehr zufrieden damit. Einfache und effektive Monitoringsoftware dabei, sehr schnelle Treiberupdates (ca. alle zwei Monate gibt es da was neues), guter Sound...nur die Kopfhörerverstärker sind recht schlapp. Wenn es um kurze Latenzen geht (64 oder gar 48 Samples), dann geht nur RME Fireface 400 oder 800. Hat zudem die besten/stabilsten Treiber...BTW: Du musst UNBEDINGT schauen, ob Deine FiWi Schnittstelle im Laptop einen TI (Texas Instruments) Chipsatz hat. Mit Chipsätzen von anderen Herstellern gibt es sehr oft Probleme...

    LG
    WW

  • Schlagzeug trigger Referat, ich brauch hilfe !!!

    • Wurst Werner
    • 27. April 2010 um 12:28

    Zum Thema Triggern ist ein Recording Forum vermutlich ergiebiger.

    Fakt ist, bei den meisten Pop/Rockproduktionen werden Triggersound verwendet.
    Ob Green Day, Machine Head, Bon Jovi...überall laufen TriggerSounds mit.
    Sinn der Geschichte ist es, die originalen Drum Spuren mit Hilfe von TriggerSound fetter und definiter zu machen.
    Die größere Definition kommt u.a daher, dass man die Velocitiy der Triggersounds beinflussen kann. Lautstärkerschwankungen der Mikrospuren lassen sich somit recht gut ausgleichen. Weitere Vorteile sind das nicht vorhandene Übersprechen. Daher werden oftmals nur die Triggersound in den Hall geschickt, weil da kein Becken/HiHat Übersprechen mit drauf ist, was den Hall wiederum sauberer/definierter macht.
    Beim Triggern gibt es zwei Hauptprobleme, wenn Triggersound mit originalen Drum Sound gemischt werden:

    1. Phase: Die Phase von Triggersounds kann natürlich nicht identisch mit einer originalen Snare, Kick oder Tom sein. Somit muss man halt mehrere SampleSounds ausprobieren, die zum original Sound passen. Ein oft verwendeter Workaround ist das Erstellen von eigenen Samples während der Recording Session. Sprich der Drummer spielt jede Trommel einzeln und aus diesen einzelnen Schlägen erzeugt man eigene Samplesounds. Diese haben den Vorteil, dass sie phasengenau sind und zudem auch kein Übersprechen aufweisen.

    2. Triggergenauigkeit: Man kann Audiospuren zum Triggern von Sample Sounds verwenden. Dazu gibt diverse Plug ins wie: Drumagog, Trigga, SPL DrumXchanger, Sound Replacer usw.. Problem sind auch hier Übersprechen oder zu große Velocity, die dem Plugin manchmal Probleme bereiten, das Sample sauber abzuschießen (die meisten Plugs arbeiten halt Threshold basiert). Wenn man beim Beginn einer Produktion weiß, dass man Triggern will, dann unbedingt amtliche Triggersignale aufzeichen (z.B. mit DDrum Triggern). Wenn es ganz schlimm ist, dann kann man aus diesen Audiotrigger Signalen auch Midi machen, was sich schneller und einfacher editieren lässt. Ein Problem sind jedoch immer noch Snare und Tomwirbel, die getriggert immer nach einem Maschinengewehr klingen, daher gilt:

    Die meisten Produzenten/Tontechniker mischen original Sounds und Samplesounds, damit gerade so Sachen wie Sanrewirbel noch halbwegs natürlich klingen. Ausnahmen sind natürlich gewollt kliniksche Sounds (Death Metal). Die große Kunst ist es, Samples und original Sounds möglichst unauffällig zu verbinden. Zum Beispiel: "Rage against the Machine" erste Scheibe (gemixt von Andy Wallace), da sind auch Samples unter den originalen Spuren, nur ist das so gut eingebunden, dass man es nicht vermutet.

    Live Triggern ist immer so eine Sache. In Programmen wie Cubase gibt es einen automatischen Latenzausgleich. Live hat man immer Laufzeitenunterschiede zwischen dem Mikrosignal und den Drummodul, das angetriggert wird. Dennoch wird es zumindest im Heavy Bereich immer häufiger verwendet. Meistens werden Mikro- und Samplesounds zusammen auf einer Subgruppe komprimiert, damit es etwas "mehr" zusammen ist. Ich verwende zur Zeit eine native Mixing Software für Konzerte. Da kann ich Drumagog im LiveMode laufen lassen, das mischt sich um Welten besser mit originalen Sounds als alle anderen herkömmlichen Methoden für den Live Betrieb. Allerdings verwende ich das nur auf der Bass Drum, Snare und Toms klingen mir zu klinisch damit...Geschmackssache.

    BTW: Ich hab hier noch eine Proberaumaufnahme einer Band, wo der Gesang nochmal neu gemacht werden soll. Daher kann ich den Mix eh in die Tonne kloppen, aber zu Demonstrationszwecken ganz gut. Ich hab vier Soundfiles, da kann man mal hören, was mit Samplen geht und was nicht. Wie gesagt, Proberaumaufnahme. Keine Triggerspuren, keine Einzelsignale - somit muss ich mit den Audiospuren triggern und kann nur eigene Samples verwenden. Folgendes hab ich gemacht:

    Bass Drum: Zwei Spuren. Die originale Bassdrum bis 200Hz abgeschnitten und gegatet. Damit mache ich meinen Kick Bereich. Je nach nach Anschlagsstärke klingt dieser Kickbereich immer leicht anderes, was die Natürlichkeit ein Stück weit erhält.
    Auf einer zweiten Bass Drum Spur läuft ein fettes Sample, das den Bassbereich ausfüllt.
    Snare: Hier gibt es zwei originale Spuren (Snare oben und unten). Beide stark kompremiert und KEIN Gate drauf. Hier kommt das ganze Rerassel für die "Echtheit". Dann zwei weitere Snarespuren. Auf einen läuft ein Sample, dass sich in der Velocitiy der original Snare anpasst (Dynamic Tracking/Drumagog). Auf einer vierten Spur läuft ein Sample ohne Velocitiy (sprich: Immer gleiche Lautstärke), dass wird gebraucht um einen stets gleichbleibenden SnareHall zu erhalten.
    TOMs: Sind beide komplett getriggert, da sie im original imho nicht sooo gut klingen.

    Hier die originalen DrumSpuren:
    http://www.zshare.net/audio/754366897dfab644/

    Hier der gleiche Ausschnitt mit allen anderen Instrumenten:
    http://www.zshare.net/audio/7543671543725372/

    Hier nur die gemixten Drumspuren mit Samples:
    http://www.zshare.net/audio/75436736e4b8a997/

    Hier ein Rough Mix mit Samples, Effekten und allen anderen Instrumenten:
    http://www.zshare.net/audio/754367530a43269c/

    Wie man hört, isoliert klingt das Drumset mit den Samples etwas klinisch (z.B. Tom Wirbel). Im Track selbst ist es dann ok, wie ich finde. Es ist natürlich immer schwierig Sachen zum klingen zu bringen, die nicht ideal aufgenommen wurden. Und die Drums müssen noch editiert werden, sind etwas holprig an manchen Stellen. Aber auch das geht problemlos, ist aber ein noch umfangreicheres Thema Triggern;-)

    LG
    WW

  • Analog ist Tod!

    • Wurst Werner
    • 26. April 2010 um 15:54

    Letzten Mittwoch hatte ich das erste analoge Pult in 2010 unter den Fingern (MH3 vom Haus)...gut, der Headliner hatte "zum Ausgleich" eine eigene Digico Venue dabei. Ansonsten dieses Jahr ausschließlich Digital bei Kofferjobs. In 9 von zehn Fällen gab es irgendwas von Yamaha (meist M7CL), daher ist die Lernkurve bis dato noch übersichtlich:-)

    LG
    WW

  • Reverb live per Nortebook / Audio Interface gesucht

    • Wurst Werner
    • 23. April 2010 um 12:04

    Wie Guma schon sagte, ist die konsequente Weiterführung natürlich das komplett native Mischen (da kommt was in der nächsten Tools Ausgabe). Ich hätte mir fast das PCM96 VST Plugin gekauft, musste aber feststellen, dass das Plugin selbst leider eine Latenz erzeugt. Auf der Suche nach einem latenzfreien VST-Hall hab ich Reverberate einmal ausprobiert-->
    http://www.liquidsonics.com/home.htm

    Die Vollversion kostet 30 Pfund, die LE Version ist sogar kostenlos. Das Plugin ist ein Faltungshall und erzeugt dennoch keine Latenz (keine Ahnung, wie die das hinbekommen). Ich verwende das zusammen mit Impulsen aus dem 480L, PVM91 und dem Bricasti M7...sehr schön und durch die Modulation im Ausklang auch nicht so statisch wie die meisten anderen Faltungshall Plugins. Für fetten Effekthall verwende ich das PantheonII und als SPX Ersatz das Stillwell "Verbiage".
    http://www.stillwellaudio.com/?page_id=21

    Alles in allem sehr günstig und gleichzeitg sehr gut.

    LG
    WW

  • Reverb live per Nortebook / Audio Interface gesucht

    • Wurst Werner
    • 23. April 2010 um 10:26

    öh... dass relativiert sich aber sehr schnell, wenn man bedenkt, dass man von dem VST Plugin locker eine Handvoll Instanzen selbst auf einem alten Rechner laufen lassen kann :D Sprich alter Laptop, gebrauchte Multiface und das Plugin zusammen sind immer noch billiger als die Hardware:wink:

  • Reverb live per Nortebook / Audio Interface gesucht

    • Wurst Werner
    • 22. April 2010 um 14:26

    Nimm was von RME und am besten KEIN Firewire (Latenz).
    Ich kann mein RME Digiface mit PCICIA Karte (gibt es auch als Expressbus) auf 32 Samples laufen lassen (0,7ms).
    Für Dich wäre dann ein RME Multiface interessant, wenn es in Verbindung mit einem analogem Mixer laufen soll.
    Der Lexicon PantheonII benutze ich auch Live, klanglich wirklich gut.
    Sehr nice ist natürlich das hier-->
    http://www.lexiconpro.com/product.php?id=163

    PCM96 als VST Plugin

    LG
    WW

  • Funktion One Resolution 4 Verstärkerleistung

    • Wurst Werner
    • 21. April 2010 um 09:04

    "Ich schlage vor DU packst Deine F1 und Dein H3000 in Deinen Lupo und liest nochmals vorsichtig alles nach."

    :D You just made my day!

    Alternativ gibt es ja noch die Beschallung einer großen Yacht...

    LG
    WW

  • yamaha studiomanager und tablet pc?

    • Wurst Werner
    • 15. April 2010 um 20:37

    Das isset Kinder! Damit kann man auch direkt am TScreen mischen.
    Kommt vs. nächsten Monat auf den Markt-->

    http://www.youtube.com/watch?v=HmFvSWGQXAM

  • Shopping mit Uli. B. :-)

    • Wurst Werner
    • 13. April 2010 um 16:44

    "d&b weiß definitiv nichts davon"

    Das ist ja der Trick :lol:

  • Mehrspurrecorder gesucht!

    • Wurst Werner
    • 11. April 2010 um 19:42

    Ich hab immer stumpf aus den ADAT Outs in einen PC mit RME Hamerfall Karte in real time überspielt. Anstellen, raus gehen Rasenmähen und Autowaschen, rein kommen fertig:-)
    Mittlerweile stehen die Teile nur noch rum, ich nehm lieber direkt im Laptop auf. Ist bequemer als mit einem HDR.

    lG
    WW

  • Tech Rider Keith Caputo

    • Wurst Werner
    • 11. April 2010 um 18:48

    :)
    Extra niedriges Stativ nicht vergessen. Rockline hat Recht, der war mal hier im Dorf. Auf dem Rider stand nicht, dass er ohne Tonmann kommt. Als dann auf der Bühne Monitor gecheckt wurde, hab ich am FoH mal mit "gegaint"... als Keith dann auf der Bühne stand und immer noch kein Tonmann da war, letzlich dann auch gemischt. Wie Rockline schon sagte, nichts außergewöhnliches. Fast jede Dorfcoverband macht da mehr Arbeit. Das war allerdings Mitte 2008, gut möglich, dass er mittlerweile anders unterwegs ist...

    LG
    WW

  • Mehrspurrecorder gesucht!

    • Wurst Werner
    • 11. April 2010 um 18:21

    Ich hatte beide, hab jetzt nur noch zwei Fostex 2424LV. Der Alesis hat mir Probleme gemacht (vielleicht der berühmte Einzelfall), die Fostex nie...nicht einmal bei LiveRecordings im Frostbereich.

    LG
    WW

  • Digitales MC Konzept

    • Wurst Werner
    • 6. April 2010 um 13:09

    Der Vorteil des ADAs ist die DA Wandlung auf XLR out. Sehr seltsam, dass es (fast) keine Alternativen zum ADA in dieser Hinsicht gibt. Auch der Octamic hat keine zusätzliche DA Wandlung und ist damit zumindest für DIY Sachen wieder uninteressant.
    Stichwort: "Uninteressant".
    Stefan hat es ja schon angedeutet, in den kommenden Tools Ausgaben werden einige "Guerrilla Geschichten" rund um digitale Multicores, ADAT Pult-extensions, Preamp Pimping bis hin zum 100% virtuellen Mischpult kommen.

    LG
    WW

  • ADA 8000 - willkürliche Peaks an 01V96

    • Wurst Werner
    • 1. April 2010 um 16:36

    "mutec habe ich auch"

    +1 :!:

  • muss man alle Digipulte bedienen können?

    • Wurst Werner
    • 31. März 2010 um 22:21

    "... und ich finde z.B. die Bedienung eines Roland M400 um einiges weniger intuitiv als Yamaha LS9"
    Ist bei mir genau anders rum :D

    LG
    WW

  • Quelle für kurze Kaltgerätekabel gesucht...

    • Wurst Werner
    • 31. März 2010 um 20:07

    Ja, genau.
    1000 Dank!

    LG
    WW

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