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  2. Wurst Werner

Beiträge von Wurst Werner

  • EAW LA 400

    • Wurst Werner
    • 19. Dezember 2006 um 08:58

    Nich falsch verstehen. Ich kenne und mag den LA400, finde das Teil klanglich gelungen. Wenn ich aber (und so hab ich den Fred-Start verstanden) nur vier Bässe im Bestand habe, dann würde ich persönlich eher in vier 18" investieren. Mag sein, dass man mit zwei LA400 Gala machen kann. Die "Galas", welche ich vorzugweise mischen muss, sind mit vier LA400 "bässer" bedient :wink: Ist halt (wie so oft) Geschmackssache und als friedensstiftende Maßnahme bemühe ich auch keinen Vergleich mit meinem "Lieblingsbass "(1801) :D

    Grüße
    WW

  • EAW KF730 für 799.- € pro Stück ?

    • Wurst Werner
    • 18. Dezember 2006 um 17:02

    In dem Punkt Schrecki, hast Du Recht. Der übrigen Welt dürfte es ziemlich egal sein, wo EAW seine Produkte herstellt. Die ehemaligen EAW-Angestellten, die durch den LOUD_Exodus jetzt ohne Job sind, sehen das wohl etwas ambivalenter. Aber EAW ist ja nur ein Exempel für eine globale Wirtschaftsethik, die mich als Laie in diesen Dingen zumindest nachdenklich stimmt.

    Was vielen Leuten einfach sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass die meisten Firmen einen Umzug nach China o.ä. im Grunde genommen nur damit begründen können, dass sie NOCH MEHR Geld verdienen wollen (Shareholder Value). Traurig, aber oftmals wahr: Die meisten Unternehmen schreiben schwarze Zahlen und gehen dennoch in ein „Billiglohnland“.

    Klar, Leute die gerne maximal billig einkaufen wollen, die stören sich nicht daran. Wird man selbst mit den Auswirkungen eines solchen „Outsourceings“ konfrontiert, kommt man allerdings ins Grübeln. Und seit geraumer Zeit komme ich vermehrt ins Grübeln. Folgender Grund: In meiner Nachbarschaft wohnt eine einfacher Typ, der seit fast zwanzig Jahren seine Familie damit ernährt hat, dass er in einer Fabrik Autositze zusammen baut. Als es der Firma finanziell in der Vergangenheit eine Weile nicht gut ging, verzichtete die Belegschaft auf einen Teil vom Lohn, um den Laden am Leben zu erhalten. Seit einigen Jahren schrieb man wieder schwarze Zahlen, alles lief gut. Dann wurde die Firma platt gemacht. Man verlagerte den ganzen Betrieb nach Osteuropa, die alte Belegschaft wurde entlassen. Soziale Verantwortung?
    Die sieht dann wie folgt aus: Die Muttergesellschaft beantragte bei der EU Geldmittel, weil ja ein neues Unternehmen innerhalb der EU gegründet wird und gleichzeitig wurde die alte Belegschaft in den letzten vier Wochen ihres auslaufendes Arbeitsverhältnisses angewiesen, ihre Nachfolger aus Osteuropa an den Maschinen anzulernen. Tja, das ist die hässliche Seite des Shareholder Values. Was das ganze mit EAW zu tun hat? Nicht viel, ich habe nur generell das ungute Gefühl, dass in der globalen Wirtschaft einfach einige Dinge nicht ganz richtig laufen. Moral und Ethik muss man sich anscheinend „leisten“ können. Ich will nicht daran glauben, dass solche „Kinderlandverschickungen“ immer wirtschaftlich notwendig sind. Oder ist das nur frommes Wunschdenken eines politisch naiven unbedarften Gemüts?

    Wohin soll denn die Reise eigentlich gehen? Aus China hört man in letzter Zeit „komische“ Sachen. Massive Energieknappheit, steigende Probleme mit der Volksgesundheit (Übergewicht), enorme Umweltverschmutzung, Rohstoffknappheit und stark steigende Löhne bei qualifizierten Arbeitern. Mal sehen, in welchen Kontinent wir uns in fünf Jahren outsourcen…

    PS: In größeren Mengen ist der LA400 trotz allem ein feiner Bass. Optional könnte LOUD doch Celestion Pappen einbauen. Die sind dem Anschein nach auch komplett nach China gegangen. Wohlgemerkt eine Firma, die zumindest in Punkto Speaker für Gitarrenamps, fast ein Weltmonopol inne hält und wohl kaum wirtschaftlich angeschlagen sein dürfte…aber was weiß ich schon…

    http://professional.celestion.com/pro/globalops/index.asp

  • EAW LA 400

    • Wurst Werner
    • 18. Dezember 2006 um 14:27

    "z.B. 18er BRs outperformen?"
    aber nich mit zwei LA400 pro Seite...

  • EAW LA 400

    • Wurst Werner
    • 18. Dezember 2006 um 09:23

    ...und was will man mit nur vier 12" Hörnern?
    verbaut ist angeblich ein Eminence OEM. Ersatz gibt es ausschließlich bei EAW, aber das weisst Du ja schon... :roll:

  • Wahnsinn- Morgen Abend: Wurst Werner live on stage!

    • Wurst Werner
    • 17. Dezember 2006 um 15:25

    Ich hoffe nicht :D
    aber eine zweispur Aufnahme...muss ich mal sichten :wink:

  • Wahnsinn- Morgen Abend: Wurst Werner live on stage!

    • Wurst Werner
    • 16. Dezember 2006 um 11:51

    Danke für die vielen Tipps!
    Ich denke, ich hab jetzt eine Lösung gefunden. Da ich ja leider nur ein Stück performen darf, werde ich wohl eine etwas einfache Lösung vorziehen.

    Unter den Schlagplättchen werden Piezos angebracht, welche sich dann einzeln in der Lautstärke regeln lassen. Über zwei Flugpunkte an der Bühnendecke lasse ich zwei U87 über dem Glockenspiel ab. Zudem wird an dem F-Plättchen noch ein DDrum Trigger montiert womit ich dann die Pyros in time abbrennen kann. Zur Mike-Verstärkung dann zwei Millennia STT1 Channelstrips-->SSLMixbusCompressor und dann in ein Behringer XENXY 602. Wir wollen ja nicht übertreiben...

    Danke!
    WW

  • Wahnsinn- Morgen Abend: Wurst Werner live on stage!

    • Wurst Werner
    • 15. Dezember 2006 um 20:13

    Hab gerade mal nachgemessen. Das Instrument ist genau 28x 10cm "groß" und daher recht leise. Denke schon, dass ein normales Gesangsmikro reichen würde, aber ohne geht es bestimmt nicht. War auf der unplugged Probe schon reichlich dünn. Allerdings mache ich ja noch besagte "Hammer-Performance" inkl.Stuntshow, da wollte ich nicht mit Stativen arbeiten... :shock:

    Grüße
    WW

  • Wahnsinn- Morgen Abend: Wurst Werner live on stage!

    • Wurst Werner
    • 15. Dezember 2006 um 20:02

    @Scanco: Yo prima, und ich hoffe der Kollege Rockline erscheint auch, dann kann er direkt mit dem Achim am Mixer mein SOLO schön laut machen:-)

    @klauston: Nee, dat geht. Also, das Mikro hält und dämpft die Metalldinger nicht ab. Hängt frei am "solidem Plastikrahmen"...mit dem Sender hab ich auch schon überlegt...aber ich will mich ja nicht so in den Vordergrund stellen :wink:

  • Wahnsinn- Morgen Abend: Wurst Werner live on stage!

    • Wurst Werner
    • 15. Dezember 2006 um 19:44

    jetzt sollte man watt sehen...

  • Wahnsinn- Morgen Abend: Wurst Werner live on stage!

    • Wurst Werner
    • 15. Dezember 2006 um 19:35

    Liebe Gemeinde,

    ich bräuchte mal euren Rat, bzgl. einer „autonomen Mikrofonierungs-Aktion“.
    Ich betreue seid nunmehr elf Jahren eine RockCoverband am Niederrhein. Nun hat gestern der Bassist geheiratet und morgen Abend gibt es ne fette Party. So weit – so gut. Jetzt hat sich der Rest Band gedacht, ein kleines Akustikprogramm auf besagter Party aufzuspielen. Da ich in dieser Band als Bandmitglied gehandelt werde, soll ich auch mit AUF die Bühne. Gut, ganz unbescheiden muss ich sagen, dass ich mich durchaus für einen veritablen Musiker mit Talenten an verschiedenen Instrumenten halte. Nur das Instrument, dass ich morgen Abend spielen soll, habe ich bis dato noch nicht bedient. Macht nix – gerade auf der einzigen Probe hat es ganz gut gefunzt. Nur mit der Mikrophonierung habe ich bzgl. des Instruments keine Erfahrung. Richtig ausprobieren kann ich das nur morgen Abend direkt auf der Bühne. Soundcheck gibt keinen. PA ist ein KS Satelliten System neuerer Bauart (18“/15/1,5“pro Seite), genaue Bezeichnung kenn ich nicht. Angeblich 3 kW. Beschallt werden sollen 180pax. Besetzung ist 2 x Akustik Gitarre, 1x Lead Vocal, 3 x Back Vocal und mein Instrument, auf dem ich ein Solo vortragen soll. Das ist eine originale Abbildung des Instruments:

    Als Mikrophonierung hab ich mir folgendes ausgedacht:

    Frage: Kann das funktionieren?
    Alternativ hätte ich zwei Shure Beta98. Vorteil: Stereo Nachteil: Das Ding lässt sich nicht mehr richtig packen.

    Und mal unter uns…wenn das halbwegs klingt, dann reicht mir das. Den Rest reiße ich mit meiner „Hammer-Performance“ raus. Dennoch: Jemand Erfahrung mit der Sache?

    Viele Grüße
    WW

  • Snare klingt irgendwie nicht

    • Wurst Werner
    • 10. Dezember 2006 um 18:35

    na..soooo schlimm ist das 418 auch nich. Chad Wackerman spielt immer noch mit den Teilen und da klingt es auch. Der kommt wohl auch 'ne Stunde vorm eigentlichen Soundcheck und stimmt ellenlang an seiner Kiste rum. Zumal das Problem des Thredstarters ja sein soll, dass sich die Snare nicht so recht von den Toms abhebt und eines hat das 418 nun wirklich: Höhen:-)

    Klanglich ist das 418 allerdings auch nicht mein Fall und die Klemme..weia...
    Check doch mal ein SM57, wenn das immer noch nicht hilft, mal die Snare tauschen. Kompressor, Gate, TD, Snare unten - kann man sich sparen, wenn die Snare mit nem effem 57 überhaupt nicht klingt, dann scheint das Problem doch eher an der "Quelle" zu liegen.

    Grüße
    WW

  • Snare klingt irgendwie nicht

    • Wurst Werner
    • 10. Dezember 2006 um 18:12

    Wenn es mit dem Snaresound nicht stimmt, dann liegt es in 9 von 10 Fällen an der Snare und dem dazugehörigem Knüppelknecht. Selbst mit allen erdenklichen Tricks (und davon gibt es einige) wird da nie ein amtlicher Sound draus...

    Grüße
    WW

  • Yorkville AP4040-110V hier tauglich?

    • Wurst Werner
    • 7. Dezember 2006 um 07:25

    Geht nicht...sind komplett unterschiedliche Netzteile drin.

    Grüße
    WW

  • großmembran overheads beim rock n roll

    • Wurst Werner
    • 5. Dezember 2006 um 17:37

    is doch wie immer Geschmackssacke...im Hi End Studiobereich sieht man z.B.recht häufig AKG C12 oder M49 Großmembranen an den Becken. Immer eine Frage, welchen Sound man bedienen möchte. Bei "Knüppel aus dem Sack" nehm ich in 9 von 10 Fällen dynamische Kapseln (oft 441). Das "silbrige" kann ich da überhaupt nicht brauchen, da brauch ich "Fleisch" im Sound. Gut gefällt mir auch (Hallo Wora!) AT 4050 oder AKG C3000, schönes Top End und dennoch in den Mitten schön dick. Klar...neutral ist anderes, aber wenn man diesen Sound sucht?

    Wenn ich nicht weiß, was mich musikalisch erwartet, dann setzte ich auf Shure SM81. Ich liebe diese Teile, auch für Aufnahmen mit Akustikgitarren! Die ganzen "billig" Kondensor mit künstlichen Höhenboost finde ich für PA ganz schlimm, da drehe ich meist eh was raus...Ansonsten gilt, man benutzt was gefällt, ob dynamisch Klein-oder Großmembran...Hauptsache man findet seinen Sound.

    Grüße
    WW

  • Ebay Schwachmatiker

    • Wurst Werner
    • 4. Dezember 2006 um 15:18

    Hm...mit den HK Kisten stimmt trotzdem etwas nicht. Wenn, dann müsste da doch "Hughes&Kettner" drauf stehen und nicht das aktuelle HK Logo...oder?
    Der Umstieg auf das aktuelle Logo geschah zeitlich innerhalb der alten, blaubeflockten LP Serie, da gab es je nach Baujahr noch "Jux&Kettcar" oder "HK Audio" zulesen. Vom Design her sollten die ebay Kisten jedoch wesentlich älter sein. Zumal RCF in HK??? Emi, B&C, PD - ok, aber RCF?

    Grüße
    WW

  • VA - Livemusik - was ist zu beachten?

    • Wurst Werner
    • 1. Dezember 2006 um 16:37

    Aber nicht dabei zusammen Radio hören, sonst müsst Ihr doppelt zahlen :roll:

    "Ist Rundfunkwiedergabe in betrieblichen Räumen öffentlich?
    Nicht nur in Arztpraxen forscht die GEMA regelmäßig nach "ungenehmigter Musikwiedergabe", für die keine Abgaben gezahlt werden: Diesmal ertappte sie einen Blumenladen. Im Arbeitsraum neben dem Laden, in dem zwei Angestellte und die Ehefrau des Geschäftsinhabers Blumensträuße banden, lief das Radio. Die GEMA verklagte den Blumenhändler auf Schadenersatz wegen Urheberrechtsverletzung, weil er dafür keine Abgaben an sie zahlte: Die Musik sei im Verkaufsraum zu hören, also seien Gebühren fällig.

    Das Amtsgericht Kassel gab ihr Recht (432 C 152/99). Zwar solle das Radio in erster Linie der Unterhaltung der Angestellten dienen, die Verbindungstür zum Laden stehe jedoch meistens offen. Also sei die Wiedergabe der Musiksendungen für einen nicht abgegrenzten Kreis von Personen bestimmt, und somit öffentlich gewesen. Letztlich sei aber schon das gemeinsame Radiohören von Angestellten als "öffentliche Wiedergabe" anzusehen. Denn Arbeitskollegen träfen sich an ihrem Arbeitsplatz nicht wegen ihrer "gegenseitigen persönlichen Beziehungen untereinander", es handle sich also nicht um eine "private Zusammenkunft". Für jede öffentliche Wiedergabe von Musik im Rundfunk seien an die GEMA Gebühren zu entrichten (hier: 278,11 DM für ein halbes Jahr).

    Urteil des Amtsgerichts Kassel vom 14. Oktober 1999 - 432 C 152/99"

  • Rider-Auslegungsfragen

    • Wurst Werner
    • 30. November 2006 um 11:01

    "Es ist ja offenkundig, dass der Rider nicht zur location passt."

    Nee, Nee...die Location passt nicht zum Rider :wink:

  • Rider-Auslegungsfragen

    • Wurst Werner
    • 30. November 2006 um 08:40

    Kinder, ihr kennt das doch alle...hermeneutische Rider Interpretationen gehören nunmal zum Geschäft und werden auch in Zukunft immer Konfliktpotential mit sich bringen. Das Rider nicht erfüllt werden aufgrund subjektiver Fehleinschätzung (was ist denn eine professionelle PA???) ist ein immantener Bestandteil unserer Wirklichkeit. Aber auch die genaue Erfüllung eines Rider kann u.U. problematisch sein. -->

    "House System must be a V-DOSC line array + Nearfill EAW 850 or 750: 6 Tops und 6 Subs an Crown-Amping" Alles in eine 1.500 pax Disse...Wenn ich das Material hätte, dann würde ich mir den Spass erlauben, dass einfach mal hinzudengeln. Eine Banane von der Decke bis zum Boden und ein Sidefill, dass aus einer 8x6 Bühne eine 4x4 Bühne wird :lol: Das wäre doch mal was...

    Grüße
    WW

  • Rider-Auslegungsfragen

    • Wurst Werner
    • 29. November 2006 um 15:57

    ja ja, die Amis... Im Rider stehen immer monströse Sachen, welche sich in der Regel einfach auf richtig große Venues beziehen, welche diese Kollegen in D-land aber meist gar nicht spielen.
    Ich handhabe das folgendermaßen: Rider auf Normal-Niveau dem Venue gemäß eindampfen - genaue Liste machen - und an das Management des Künstlers und an den Veranstalter der Dich gebucht hat, schicken. Dabei auch darauf hinweisen, dass der Veranstaltungsraum (bei Dir Disco) größenmäßig nicht kompatibel mit dem Madison Square Garden ist. In der Regel bekommt man keine Antwort, aber melden macht ja bekanntlich frei. Solange Du mengenmäßig ausreichendes Standard Material auffährst, sollte das auch keine Probleme geben.

    Viele Grüße
    WW

  • Klangkurbelei - Wie klingt ein 01V?

    • Wurst Werner
    • 27. November 2006 um 16:17

    hmm...ich mach ja auch viel mit dem 01V (alt), ich kann mich eigentlich an keine Beschallung erinnern, bei der ich den HPF in den Gesangskanälen nicht bei mindestens 125Hz stehen hab...Hab da nie wirklich drüber nachgedacht, scheint aber Eure Aussagen zu unterstützen. Und da sach mal einer, dass digital "dünn" klingt :wink:

    Grüße
    WW

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