Nachwuchsrockalternativebands die:
- sich eine Bürgerzentrumskirche als Auftrittsort aussuchen...Kirche ist hoch, hallig, laut...
- die die vorhandene Technik nicht benutzen wollen, aber an sich kein Geld für ne Mietanlage haben (kannste nich mal, wir kennen uns doch schon so...)
- Techniker auserwählen (wie mich) welche sich zu sowas breitschlagen lassen ![]()
- für einen Raum 10 x 10 x 8 (letzteres ist hoch...Kirche), 2 Halfstacks Peavey 5150 und Peavey XXL sowie 300W-Basstop mit Expo-Horn-Speaker mitbringen (Bühnengröße 5mx4m) und diese voll aufreissen
- 2mal soviel Monitor- wie Frontholz fordern (6 Wedges auf der Pissbühne + Drumfill)
- dann beleidigt sind, wenn man meint, der Sänger müsste bei der Bühnenlautstärke und einer Nachhallzeit von 4 Sekunden entweder mit einem Megaphon in das Mikro singen oder ALLE AMPS und das DRUMSET müssten 3/4 leiser ("noch ein Stück und ich bin aus", alle Regler am 5150 auf 3/4 auf)
- 14jährige Bassisten haben, welche sich TROTZ 2erWedges, auf welchen er fast voll auf war UND des Expohorns einen Meter hinter sich (!) meinen, der Bass würd auf der Bühne nicht drücken und praktischerweise den Stack pünktlich zum Auftritt wieder aufreissen und damit alles übertönen...
Das kommt davon...ich bin nun echt nicht der älteste, aber ich sehn mich doch nach den guten alten Zeiten, wo wir mit unserer Bluesrockcoverband froh waren, 2 funktionierende Frontboxen und vielleicht einen Monitor zu haben. Da wars dann auch egal daß man sich auf der Bühne unzureichend gehört hat und es nicht "drückte"...hauptsache man hatte Spass...ich weiss ja nicht...
ARGH!!!!!!!!
Viele Grüße,
Thomas