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Beiträge von Fux

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • Fux
    • 4. November 2026 um 20:58

    Nur gut 200.-€ billiger gegenüber einem Qu-5 und dafür nur die Hälfte der Motorfader, 8 anstatt 12 physische Ausgänge und alle 16 Encoder des "Channel-Strip" wegrationalisiert bei gleichem 7" großem Touchscreen?

    Für mich ist das PLV nicht nachvollziehbar.

    Zugegegben: Das Qu-3 sieht vom Gehäuse her schon mehr nach Mischpult aus als das Qu-5... ;)

  • "Nutzbass"

    • Fux
    • 4. November 2026 um 18:54

    Bei einer Festinstallation wie einem Kino mag das ja sein. Aber wenn ich schaue, das heute meist Alles irgendwie in einem Sprinter passen soll, dann ist für mich bei 25Hz bei PA Pegeln eher der Wunsch der Vater des Gedankens.

  • "Nutzbass"

    • Fux
    • 4. November 2026 um 17:20

    Ich kenne als "Nutzbass" den Bereich, in dem z.B. eine Kickdrum richtig schiebt, und der auch früher von klassischen Basshörnern gut abgedeckt wurde und wo man ohne KWs an Leistung reinzupumpen dennoch recht laut machen lann. Konkret etwa den Bereich um 60 bis 80Hz.

    Also "Nutzen" im Begriff Nutzbass in dem Sinne, das mit dieser Frequenzbereich für die laute Bechallung mit gegebener (begrenzter) Endstufenleistung etwas bringt und ich mit der Beschränkung bzw. Fokus auf diesen Bereich möglichst viele Leute in Rock'n Roll Lautstärke beschallen kann. Für 30 Hz Brauche ich sicher die 4-fache Leistung als für 60Hz und im Vergleich zu 80Hz nochmals deutlich mehr, wobei das vorhandensein von 30Hz - 40Hz für ein typisches Summensignal einer Liveband sicher weniger Nutzen hat als der Bereich zwischen 60 und 80Hz. Oder andersrum gesagt: Läßt du alles unter 50Hz weg, kann das noch ein schönes Livekonzert werden. Würdest Du statt dessen alles im Bereich 60-80 Hz weglassen....

    So definiert sich zumindest nach meinem Verständnis Nutzbass, als der Teil des Bassbereichs, der den meisten "Nutzen" bringt. Der Tiefbass drunter ist ein Nice to have, aber es geht auch ohne.


    Das früher Basshörner typischerweise bis 250Hz weit raufliefen war einfach den Mitteltonhörnern wie z.B. der AAC Midrange Expo 1x12 oder dessen 2x12" Derivat oder auch dem deutlich besseren Philishave "Rasierer" geschuldet, die nicht tiefer runter spielten. Als Bass würde ich aber 250Hz nicht mehr bezeichnen.

    Exkurs:

    Was man technisch bzw. logistisch/physikalisch auch als Vorteil von hohen Trennungen in Betracht ziehen kann ist folgende: Bei einem Bass schleppe ich notgedrungen eh schon eine große schwere Box herum, die auch nicht größer oder schwerer wird, wenn sie weiter rauf spielt. Wenn ich aber wegen einer tiefen Trennung bei 80 oder 100HZ ein Top brauche, das eben auch bis 80 oder 100Hz mit ordentlich Pegel herunterspielt, dann ist das Top automatisch auch nochmal eine große, schwere Kiste. Läßt man den Bass höher laufen kann das Top kompakter ausfallen, als wenn man es so tief trennen möchte, so dass nur die Bässe groß ausfallen und die Topteile eben nicht. Solange man alle LAutsprecher einfach gestackt hat um auf Höhe zu kommen, war das alles auch gar nicht schlecht. Sobald ich aber z.B. die Tops fliege und die Bässe ganz woanders stehen, ist das mit der hohen Trennung natürlich Essig... ;)

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 3. November 2026 um 16:21
    Zitat von test

    Warum ist da kein bms Treiber verbaut worden?

    Ganz einfach weil ich keine BMS Treiber mag. ;)

    Ich habe zumindest noch keine Box mit einem BMS Treiber gehört, die ich hätte haben wollen.

    Man hätte natürlich auch einen anderen 8"er verbauen können. Da gibt es ja durchaus auch ein paar mehr, aber mir haben die von mir ausgewählten Chassis für mein Konzept auf Grund ihrer Daten zugesagt und waren mir für die gebotene Leistung ihre Preise wert.

    Hätte es einen 1" Treiber mit Alumembran und Kunststoffeinspannung mit Neodymantrieb gegeben wäre es vieleicht dieser geworden. BMS hat sogar einen 1" Treiber mit Aluminiummembran im Programm, aber da ist die Sicke auch aus Aluminium, nicht aus Kunststoff. Die Radian 1" Treiber hätten zwar alle eine Alumembran mit Kunststoffeinspannung, aber nur Ferritmagneten.

    So ist es halt der B&C DE360 geworden, weil er meine Anforderungen an tiefe Trennbarkeit, Resonanzarmut, einfache Beweichbarkeit, gutes PLV usw. erfüllt hat.

    Ganz zu Beginn der Idee einer kleinen 8" Box hatte ich sogar das Ganze mal mit einer Celestionbestückung durchgespielt, die noch etwas weniger gekostet hätte. Aber alles andere an der Box abgesehen von den Chassis, auch die Arbeit die man reinsteckt, wäre gleich gewesen. Da war mir der Performanceunterschied den Aufpreis für die besseren Chassis einfach Wert.

    Zumal irgenwelche billigen 8" Boxen gibt es ja schon genug, da brauch ich nicht auch noch mit viel Aufwand eine weitere mir aus den Rippen schneiden.

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 3. November 2026 um 16:19

    es freut mich wenn der Baubericht bzw. die Espresso gefällt!

    Ich habe eine größere kabelgebundene Oberfräse (Baugleich mit Festo) mit Fräszirkel und eine kleine Akkuoberfräse von Makita um z.b. die Kanten abzurunden, oder auch den Absatz für das Gitter einzufräsen.

    CNC Maschien habe ich keine. Alles nur handgeführt.

    Für die Zuschnitte bin ich allerdings froh mir mal eine Mafell Tauchkreissäge mit zwei Schienen angeschafft zu haben, weil bei langen Schnitten im Multiplex das typische Heimwerkerwerkzeug verläuft. Stichsäge, verschiedene Schleifer, Akkuschrauber etc. und die dazugehörigen Kreisschneider, Forstnerbohrer etc. braucht man natürlich auch, aber die dürften ja bei jedem Heimwerker ebenso vorhanden sein wie ein stabiler Metallwinkel.

    Zu den DSP Settings in den Wharfedale-Amps:

    Auch wenn das jeder Hersteller mit seinen DSPs geringfügig anders handhabt würde ich mal als Ausgangsbasis die Einstellungen nehmen, die ich bei meinem alten Xilica eingestellt und angegeben habe.

    Bei einem anderen System passten die Einstellungen vom Xilica bei deren Übernahme in die Endstufen der Dynacord L xxxx FD Serie schon mal recht gut.

  • 20 bis 20KHz Eigenbau

    • Fux
    • 30. Oktober 2026 um 11:06

    Und was hätte sich jetzt hier tun sollen?

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 20:27
    Zitat von Licht_01

    Sieh dir mal den TW B15 an, der ist sogar bei nur 22KG :D

    Ja, schon. Aber er ist auch 44cm breit.... 8)

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 20:25
    Zitat von guma

    BxH = 44,5 x 60 {60 sind die schwäbischen 59;)). Tiefe was es für das Gehäusevolumen braucht. Meine Version soll mit externem Amp betrieben werden und um dreißig Kg wäre super. Wenn die Garage voll ist, könnte man ja auch mal für jeman anders was machen.;) Für sicheres Stapeln finde ich Einfräsung oben und Kunststoffleiste unten am besten. Das kommt auch beim Transport am besten. Bitte KEINE runden Füßchen!

    Also 44,5cm breit (wegen dem Korb + Wandstärke) sind gut. 60cm hoch sind auch gut und die Tiefe ergibt sich dann eh von selbst. Das Volumen der Griffe kommt halt zum Volumen der "Installversion" hinzu. Die Einfräsungen oben und eine Rutschleiste unten sollten jetzt vom Aufwand her nicht das Problem sein, aber bei 15mm Materialstärke noch Einfräsungen für die Rutschleisten von vone bis Hinten? Da bleibt ja kein Fleisch mehr stehen, außer man nimmt für den Deckel dann doch 18mm Multiplex.

    Bei 60 cm Höhe braucht man 3 übereinander, wenn man wirklich stacken möchte, bei mir reichen halt 2.

    Ich gehe mal davon aus bei 30kg keine Tente Bluewheels, die den ganzen Platz im Transporter auffressen.... ;)

    Wenn ich zeitlich dazukomme, kann ich ja mal einen Entwurf machen.

    Die Preise für das Chassis 15DS100 finde ich im Übrigen recht zivil für das Gebotene.

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 20:17

    Hej uchrisu,

    freut mich von Dir zu höhren!

    Ja, das mit dem Gitter ist sicher ein Kompromiss, aber für mich ein gangbarer.

    Die Passivweichenentwicklung fordert mich zwar jedesmal wieder, aber inmzwischen ist es eine Herausforderung, auf die ich mich freue - wenn ich vorher das Gehäuse und die Lautsprecher mir aussuchen konnte, damit die Sache auch aufgeht. ;)

    Das Problem was ich mit diesem genannten 2x12" Horntop habe ist folgendes:

    In meiner Festinstallation habe ich ja das 4-Weg System mit den "Old mans horntop" ab 220Hz und Martin Audio F2B darunter plus die erwähnten 15" compact Subs als Subbass im Multisubwoofer Arrangement zum zivilisieren der Raummmoden.

    Unterwegs mit eigenem Material bin ich gar nicht mehr.

    Daher macht es leider wirklich wenig Sinn von diesem 4-Weg System auf ein kleines, leichtes 3-Weg System ohne die F2B "downzugraden".

    Für die mobile Beschallung würde natürlich so ein ultraleichtes 2x12" Horntop ab 120Hz jede Menge Sinn machen. Da ich diesen Anwendungsfall aber im Moment gar nicht habe, würden die neuen Topteile bei mir wahrscheinlich nur herumstehen.

    Mit den nun insgesamt 5 Monitoren bin ich bei der kleinen Bühne inzwischen auch mehr als ausreichend bestückt und auch "Power-Hifi" mäßig bin ich wohl bestückt, ebenso mit Nahfeldmonitoren.

    Mich würde die Entwicklung der neuen kompakten und leichten Horntops sehr reizen, aber zu herumstehen unter der Treppe sind die dann doch zu schade.


    Noch zu den Subwoofern:

    Ich habe noch nie Bässe mit Schwingspulen kleiner als 4" gehabt und möcht auch gar keine solchen bauen oder haben. Die mögen für bestimmte Anwendungsfälle sicher gut sein, aber da bin ich wohl zu sehr von den alten JBL 15"ern geprägt, die seit jeher große Schwingspulen hatten.


    Schöne Grüße!

    Fux

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 17:12

    Jetzt brauchen wir nur noch einen der die Rohgehäuse zusammenschustert. ;)

    Ich habe mir mal Ende der 90er vom Seeburg ein paar meiner 18" BR Gehäuse bauen lassen, als ich mit dem Selberbauen für den Eigenbedarf nicht mehr schnell genug nachkam.

    Waren zwar nur mit Breitrückenklammern zusammengeschossen und nicht eingenutet, aber preislich nicht so wild.

    Eigentlich kann das auch jeder Casebauer, solange es sich um relativ kistenartige Bässe handelt...

    Vom Edgar Meichlböck (Jericho Gehäuse) habe ich nur mal ein Paar Limmer tops bauen lassen und ihm 4 meiner älteren 18" Bässe lackierfertig abgeschliffen zum neu lackieren gebracht. Müsste so um 2010 gewesen sein. Die Arbeit von Jericho war Tip Top!


    Da das Lautsprecherbauen nach dem zweiten gleichen Lautsprecher für mich nur noch bedingt spannend ist, wäre ich eher für ein OpenSource Projekt wo alle relevanten Informationen öffentlich sind und jeder selbst die Lautsprecher welche er braucht nachbauen kann, oder eben auch Teile davon oder alles von jemand Dritten sich anfertigen lassen kann.

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 16:27

    Nächste Jahr wollte ich eigentlich nochmal 2 der Bässe für mich bauen, da ich noch zwei Gitter dafür da habe.

    Holz muß ich noch eine 1,25x2,5m Tafel bestellen, aber dann bleibt am Ende wieder Holz übrig..... ein Teufelskreis!

    Nicht auszudenken, wenn ich dann wieder eine 1,25x2,5m Tafel RV8-10 Lochblech für deine 3 Lautsprecher bestelle... da bleibt ja wieder was über! ;)


    Amping, wenn's mit Vertrieb in D sein soll, würden wohl die Wharfedale DP-4100F bzw. DP-4100N passen. Da wäre dann der Controller gleich mit drin.

    Da könntest Du dann auch vier der Subwoofer dranhängen, nebeneinander legen und mit einer Vierpunktbeschallung aus 4 Espressos zum Tanztee einladen!

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 16:05

    Die schönen 12" Coaxialmonitore, die ich unter "Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)" vorgestellt habe, bekommen die Tage auch hübsche Gitter und hören inzwischen auf den Namen

    "All 4U"

    Was ihren Zweck als Monitor dem Musiker alles zu geben wiederspiegelt und eine Homage an den Motörhead Klassiker "All for you" darstellt. ;)

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 15:43

    Ja was meinst' warum ich vor 5 Jahren das "Old mans Horntop" konstruiert habe? ;)

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 15:41

    Ja, natürlich habe ich auch schon über einen Bass mit Neodymchassis nachgedacht. Truckmaß geht natürlich auch. Ich simulier mal den 15DS100 NEO zum Vergleich:

    Beide im gleichen kleinen 73 L Netto Gehäuse.

    Schwarz 15TBW100 und rot 15DS100.

    Also einfach austauschbar!

    Allerdings wiegt nach aktuellen Datenblättern (nachgewogen habe ich das Chassis damals nicht) der 15TBW100 12,2kg und der 15DS100 9,55kg, also 2,65kg Differenz.

    Ich habe damals 18mm Multiplex genommen, weil es halt da war. Mit mehr Versteifungen geht aber sicher auch 15mm Multiplex, was nocheinmal gut 2kg einsparen würde. Die Box würde also grob 5kg leichter werden als sie jetzt ist. Eine gedrungenere Form hätte auch weniger Hüllfläche für das selbe Volumen, also evtl. noch mal 1kg Ersparnis. Wären wir also um etwa 6kg leichter.

    Ich hieve das Ding mal auf die Waage für Dich.

    So, aktuelles Gewicht 34,4kg.

    34,4kg - 6kg = 28,4kg

    Für die beiden fehlenden Griffe machen wir nur Eingriffe ins Gehäuse. ein kleiner Holzkasten kommt dafür jeweils innen drauf und ein M20 Gewindeflansch noch dazu, na sagen wir mal alles über alles 29kg bzw. knapp unter 30kg.

    Das würde ja prima zur BG Vorgabe von max. 30kg passen.... ;)

    Wie hättest Du denn die Form gerne, damit sie praktisch ist und ein "Truckmaß" bekommt?

    (Wobei das Palettenmaß passt nur für den Ducato, für den Sprinter normal nicht, da müssen wir ein wenig schmaler bauen)

    Nein, ganz im Ernst. Ich mache nicht viele Dinge lieber als Boxen konstruieren, nur habe ich nicht unendlich Platz für die fertigen Lautsprecher und Bedarf eigentlich auch nicht wirklich.

    An was ich seit 2 Jahren hin und wieder herumkonstruiere ist ein reflexunterstütztes 2x12 Horntop, was auch nur 30kg wiegen soll und wieder die Breite von 44,5cm hat, niedriger als der 15" compact sub ist, aber dafür etwas tiefer und ab 120Hz an Bässe ankoppelbar ist.

    Aber was mach ich mit all den Lautsprechern??

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 13:59
    Zitat von audiobo

    Ähm, jein:

    Ich habs halt etwas vereinfacht formuliert. (unzulässig verkürzt)

    Im Prinzip wollte ich damit halt sagen, dass wenn man es mit typischen Herstellerangaben vergleicht wo eine 300.-€ Box 130dB macht, man das Ganze "with a grain of salt" betrachten sollte. ;)

    Ansonsten freut's mich natürlich wenn Dir die kleine Box gefällt!

  • Signal für Sound-2-Light am DJM-A9 abgreifen

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 10:30

    Ich sehe zwar die Bedienoberfläche nicht, aber wenn da ein Auxsendpoti vorhanden ist, dann sollte das gehen. Falls das Auxsendpoti an jedem Kanal vorhanden ist, dann halt auch an jedem Kanal aufdrehen.

    Habe mir das Pult gerade angesehen: Am Multi I/O den Auxsend Wahlschalter auf Master stellen und den Auxsend Pegel aufdrehen, dann sollte das gehen!

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 10:04

    Das siehst Du gut im 2. Diagramm von Post #14.

    Dort ist die Trennung bei 130Hz mit 24db/oct. Butterworth dargestellt.

    (Da macht der 8"er etwa 5mm Hub, was noch unter seinem X-max von 6mm liegt)

    Es sind in etwa echte 123dB, wenn die Box in der Nähe einer Begrenzungsfläche (Boden oder Decke oder Wand) sich befindet.

    Das hat wenig mit den sonst oft angegebenen Impuls-Werten oder Pegeln errechnet anhand von Crestfaktoren oder dergleichen zu tun. Das ist ganz einfach statisch was die Box wirklich kann.

    Und 123 dB sind schon einigermaßen laut für so ein kleines Böxlein.

    Sollte die Box wirklich komplett frei "stehen", also ganz ohne Begrenzungsflächen, darfst Du 6dB abziehen.

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 09:48

    Ich veranschauliche das mal in AJ-Horn:

    Das ist die Simulation für einen BR 15" compact am Boden stehend und dazu eine Espresso on a Stick weit von den Begrenzungsflächen weg (Vollraum). Der max SPL ist simuliert mit 1500W für den 15"er und 400W für den 8"er. Du hättest also bei dieser Aufstellung etwa 9dB Reserve im Sub für einen "Geschmacks-EQ" im Bass so zwischen 40 und vielleicht 70Hz, je nach Gusto.

    Bei zwei Espresso sind diese mit je 400W beschickt zusammen dann um 3-6 dB lauter je nachdem wie man sie zueinander aufstellt, so dass ohne krasse Bassüberhöhung ein 15"er immer noch ausreicht.

    Anmerkung:

    Auch wenn es hier so aussieht ist der Wirkungsgrad der Bassbox nicht höher als der Wirkungsgrad der Espresso. Die Bassbox hat nur den Vorteil, dass sie am Boden steht und daher einen Pegelgewinn verbuchen kann.

    Zum Vergleich: Wenn Du die Espresso praktisch bis direkt unter die Decke hochkurbelst (entspricht der Bodenaufstellung), schaut das dann in der 1:1 Kombination so aus:

    Das Amping ist mit 1500W an 8 Ohm für den 15"er dann aber schon sportlich.

    (also der 15er bleibt bis 2kW immer noch in seinem X-max, bis er dann bei etwa 65 Hz an sein X-max kommt. Ich meinte eher die Größe der Endstufe)

    Da aber jeder normale Amp an 8 Ohm gebrückt werden kann, würde zum Betrieb von 2x Espresso und 1x 15" compact Sub ein Amp mit 4x 750W an 4 Ohm schon ausreichen und die gibt es ja wie Sand am Meer.

    Soll der Amp 2 der Bässe treiben, dann darf er bis zu 2x2kW an 8 Ohm haben oder wenn Du die Bässe Mono ansteuerst 1x4kW an 4 Ohm.

    Ich habe 4 von den Bässen von 40 bis 80Hz an einer Dynacord L3600FD laufen und das geht schon ganz gut. Man muss die Pappen ja nicht mit aller Gewalt weichkneten.

    2 weitere sollen noch dazukommen, damit sich die Dynacord nicht langweilt. ;)


    P.S.

    Ich kenne zwar nur die ganz alte Dave 15", aber das kann man jetzt denke ich nicht wirklich vergleichen. ;)

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 08:25

    Der passende ultrakompakte 15" Sub ist auch schon als Baubericht da.

    ("Baubericht 1x 15“ BR compact")

    Das Bassreflexgehäuse machen wir dann ein paar Zentimeter tiefer, wegen dem vom Aktivmodul verdrängten Volumen, dann passt's!

    Musst nur noch das Aktivmodul besorgen!


    P.S.

    Die Höhe der "Espresso" entpricht mit 44,5cm nicht ganz zufällig exakt der Breite der 1x 15" BR compact. Am Ende hat sich da einer etwas dabei gedacht.... evtl. die "Espresso" in der 55 Grad Monitorstellung drauflegen, so als Drumfill.... ;)

  • Espresso - klein, stark, schwarz

    • Fux
    • 29. Oktober 2026 um 07:29
    Zitat von julian-k

    Das sieht schon richtig gut aus. Wenn man das Gitter jetzt noch bei der nächsten Laserbude in richtig schön machen lassen würde dann hätte man für wahrscheinlich den doppelten Preis einen wirklich sehr interessanten Lautsprecher.

    Ich hatte mir bei anderen Lautsprechern schon mal ein Angebot für Individualgitter machen lassen. Aber bei nur zwei Stück, wie in meinem Fall, sind die zu zahlenden Einrichtungskosten höher als der Preis für die beiden Gitter. Legt man eine Kleinserie auf, rentiert sich das schon eher.

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