Den Herstellerverkaufsprospekten wird heutzutage offensichtlich mehr Glauben geschenkt als der Physik.
Wen wundert's? --> Die Physik hat keine Marketingabteilung... ![]()
Den Herstellerverkaufsprospekten wird heutzutage offensichtlich mehr Glauben geschenkt als der Physik.
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Pegelmäßig kommt da bei 30Hz eh nichts Nennenswertes mehr heraus.
Das verschwendet nur Leistung in einem Bereich wo es nichts bringt.
Oder anders herum gesagt: Wenn der Basscut bei 40 anstatt 30Hz sitzt kann der Bass lauter bevor er an seine Grenzen stößt.
Die 30Hz als Lowcut wären bestenfalls bei Einsatz im Heimkino eine Überlegung wert.
Genau so eine Holzkonstruktion wie Skyper hier beschreibt habe ich mir schon einmal gebaut.
Allerdings nicht für Flugbügel, sondern für eine Muurika (= finnische Grillpfanne).
Du brauchst ja nicht unbedingt phenolharzbeschichtetes Multiplex nehmen, wenn das nicht 200 mal im Jahr im Einsatz ist, dann tut's normales Sperrholz auch.
Der "Schultergurt" ist übrigens ein ausrangierter Rollogurt... ![]()
Hallo!
Die Einstellmöglichkeiten am Sub sind lt. Betriebsanleitung folgende:
Um die kleinen 8"er in den Tops den Bass möglichst gut fernzuhalten, damit diese in ihrem "bevorzugten Wiedergabebereich" freier aufspielen können und man insgesamt lauter machen kann, ohne dass diese gleich überfordert werden, würde ich beim Subwoofer das Preset H4 verwenden und damit zu den Tops bei 125 Hz trennen.
Wenn der Sub irgendwo zwischen den Beiden Tops plaziert ist würde ich mir bei dieser Trennung bezüglich Ortbarkeit des Subs noch keine Gedanken machen.
Bei dieser nicht all zu tiefen Trennung, dann aber bitte falls man unten mehr "Schub" für bestimmtes Programmmaterial haben möchte, nicht einfach den Subwoofer lauter drehen, sondern gezielt (meist irgendwo bei 60- 80Hz) per Equalizer lauter machen. Dreht man statt dessen einfach den Subwoofer lauter, kann dazu führen, dass der Bereich so zwischen 100 und 125Hz einem etwas unangenehm "dröhnig" vorkommt.
Genau aus diesem Grund kommt m.E. auch die oft gehörte Meinung, dass eine Trennung des Subs/Bässe höher als 80Hz dann etwas dröhnig und aufgblasen wirkt, weil viele versucht sind die Menge an Bassüberhöhung die heutzutage so üblich ist, über ein Lautermachen des gesamten Basswegs zu realisieren und damit auch eine Anhebung der Frequenzen über 100Hz geschieht, wo man diese geschmacksmotivierte Bassüberhöhung im oberen Bassbereich >100Hz aber gar nicht haben möchte.
So würde ich da vorgehen.
Einen Aschenbecher haben sie dann aber nicht mehr untergebracht... ![]()
Hochtöner am Plane Wave Tube ja, am Horn nein. ![]()
Egal aus welcher Höhe, die Box dürfte im freien Fall nicht wesentlich mehr als 200 km/h erreichen und ein Aufschlag der Box mit dieser Geschwindigkeit gibt sicher keine 154 dB.
Das mit der Vorstellung über logarithmische Maße scheint sich einfach nicht richtig durchzusetzten... ![]()
Von Green Audio gab es mal einen Bassamp namens Fireball, der hatte wirklich einen Zigarettenanzünder... ![]()
Vielen herzlichen Dank, Skyper, dass Du da nachgefragt hast!
Gut zu hören, dass da bereits etwas in der Mache ist, auch wenn es noch bis Mitte 2025 dauern wird.
Derweilen behelfe ich mir halt mit dem Workaround.
Mein Setup habe ich so jetzt erst mal ans Laufen gebracht und die anderen Dinge wie EQs sind in Sonicue ja vernünftig implemetiert.
Es gibt halt wohl doch ein paar Kunden mehr wie mich, die eigene Boxen Setups benötigen, auch in der Lage sind diese zu erstellen, gerne Dynacord/EV Amps einsetzten möchten, weil sie in der Vergangenheit gute Erfahrungen damit gemacht haben, sich aber kein Rack voll mit IPX Amps hinstellen können/wollen. ![]()
Die genannte EV Box hat im Midband bis zu 112dB bei einem Watt in einem Meter Abstand. (nicht überall, aber das soll jetzt mal egal sein)
Berücksichtigen wir keine Powerkompression dann bräuchten wir für 154 dB also 20.000 W.
Den beiden 12"ern mit ihrer 2,5" Schwingspule dürfte dabei ganz schön warm ums Herz werden. ![]()
Hallo Zusammen!
Da für die Dynacord L Serie DSP Endstufen die MARC Software kürzlich eingestellt wurde, werden diese aktuell mit der neuen Firmware für die Software Sonicue ausgeliefert.
Allerdings lassen sich, wenn man keine Dynacord/EV Lautsprecher verwendet (für die gibt es fertige Settings), nur proprietäre Allerweltslautsprecher ("generic") anwählen, wo auch die Übergangsfrequenzen, Filtersteilheiten usw. fest sind.
Will man wie ich z.B. ein Horntop bei 220 Hz trennen, kann man weder Filterart, noch Flankensteilheit, noch Einsatzfrequenz eingeben.
Was hat man sich dabei gedacht? Eine DSP Endstufe bei der man die Trennung nicht einstellen kann...
Als Workarround wird vorgeschlagen parallel IRIS Net zu installieren (was aber nicht mit der "günstigen" L Serie, die nur USB hat, kompatibel ist), dort ein Setup für eine eigene Box zu basteln, diese zu exportieren und das .sps File dann auf eine "generic" Box im Sonicue anzuwenden.
Wenn einem der erste Schuß nicht gefällt - wieder zurück ins IRIS Net.... ![]()
Nach reichlich Nerven habe ich das jetzt soweit spielfähig bekommen, aber ich bekomme für die eigenen Lautsprecher keinen Limiter nach Wunsch gesetzt!
(mir würde es ganz einfach reichen, die AMPs so zu limitieren dass sie gerade nicht clippen. Die Lautsprecher können die volle unverzerrte Ampleistung jeweils schon ab)
Wähle ich im IRIS Net zum Erstellen eines Lautsprecherpresets (wegen der Trennfrequenzen) einen Controller aus und exportiere Trennung und die Wunschlimitierung als .sps File, dann enthält das File keine Trennung....
Zum Nachschauen muß man das erstellte .sps File in .zip umbenennen, dann entzippen, wobei 2 Files rauskommen (davon wieder ein .sps File) dieses neue .sps File dann mit dem Texteditor öffnen und man sieht den Inhalt. ![]()
Zum Importieren dann logischerweise das in .zip umbenannte erste .sps File wieder in .sps umbennen.
Wähle ich im IRIS Net zum Erstellen eines Lautsprecherpresets (wegen der Trennfrequenzen) einen DSP Amp aus, dann klappt das mit dem .sps File und ich kann es entsprechend im Sonicue auf den generic Lautsprecher anwenden, aber im IRIS Net habe ich beim DSP Amp keine Möglichkeit meinen eigenen Limiter einzustellen und mitzuexportieren. ![]()
Es ist zum Haare ausreißen; wie einfach ist das doch an meinem alten Xilica Controller....
Hat hier jemand selbst schon Erfahrungen bezüglich dieser Problematik mit Sonicue und kann mir hier ein paar gute Tipps geben?
Vielen Dank schon mal im Voraus!
Für eine PA Anwendung (PA-Forum) ist eine Abstimmung von 22Hz mehr als ungewöhnlich (und auch nicht sinnvoll) da dadurch im "Nutzbassbereich" höher oben das Chassis nicht vom Bassreflexprinzip profitiert, sprich viel zu hohe Auslenkungen schon bei vergleichsweise geringer Leistung macht.
So mal als Anhaltspunkt: Die Tiefe E-Saite eines 4-saiter E-Basses hat offen gespielt 42Hz.
Das praktisch eine Oktave (!) über den hier anvisierten 22Hz.
Weiter kenne ich keine wirkungsgradstarken und damit für professionelle Beschallung geeigneten Chassis die eine derart tiefe Abstimmung durch eine entsprechend niedrige Resonanzfrequenz sinnvoll zuließen.
Da Du das Gehäuse schon gebaut hast, offensichtlich ohne Dich vorher über Abstimmungsmöglichkeiten oder Notwendigkeiten die das Chassis vorgibt zu informieren, mußt Du halt jetzt sehen was mit diesem Volumen noch möglich ist. Um hierbei weiterzukommen wär es mal das Allerwichtigste zu wissen, welches Chassis denn schon vorhanden ist, oder evtl. angeschafft werden soll und was der geplante Einsatzzweck des Subwoofer ist. (nicht die Musikrichtung...)
Aber egal was da für ein Chassis rein kommt.
Bei diesem Volumen gehen 22Hz nur sehr leise.
("Magisches Dreieck" aus Größe, Wirkungsgrad & Tiefgang)
Wir hatten an den 2-adrigen LS Kabeln (Monitor) nach althergebrachter Art XLRs dran und den den 4-adrigen LS Kabeln zum Durchschleifen (Tops & Bässe) Speakons.
So war auch für eine gewisse Verwechslungssicherheit gesorgt.
(und man war über die neuen, vergleichsweise bezahlbaren Speakon froh, da CA-COM Steckverbinder exorbitant teuer waren und die vereinzelt in größeren Mehrwegsystemen anzutreffenden Hartings äußerst unhandlich an den Kabelenden und auch nicht gerade billig ![]()
Ich halte es aber ebenso für eine komische Idee einen schmalen sehr langgestreckten Raum mit einem Linearray beschallen zu wollen, das eine horizontale Abstrahlcharakteristik von 120 Grad hat...
Ich denke, da gibt es kein prinzipielles gut oder schlecht alleine vom Konzept her, sondern für jede Anwendung ein besser geeignetes oder schlechter geeignetes Werkzeug.
Auch wenn ich für viele Speisen die Gabel für ein äußert praktisches Besteck halte, versagt diese beim Suppe löffeln kläglich.... ![]()
Ich glaub' jetzt hab ich das Konzept verstanden!
Dann ist das oben im Rack eine aktive Endstufe und das drunter eine passive Endstufe.
Die passive Endstufe hat zwar Ein- und Ausgänge wie die obere, aber keine aktive Verstärkerelektronik drinnen. (diese sitzt dann in einem anderen Gehäuse bzw. hier direkt darüber !?! )
...oder doch nicht? ![]()
Ja, der McCarthy hat zwar manchmal sehr eigene Bezeichnungen für die Dinge die er beschreibt, aber sein Buch ist halt ein Standardwerk.
Dass es bis vor Kurzem nicht möglich war Hornlautsprecher mit einer gleichmäßigen Abstrahlcharakteristik zu bauen, würde ich so nicht unterschreiben. Um einem überforderten Hochtonlautsprecher oder einer zu hohen Trennfrequenz entgegen zu wirken, hat man dann halt einfach noch einen zusätzlichen Weg dazugenommen. So konnte man einerseits tief trennen und der "letzte" Weg obenraus konnte so hoch getrennt werden, dass er leistungsmäßig nicht mehr ins Schwitzen kam.
Ich sag halt meistens PWM anstatt Pulsweitenmodulation. Ist sogar noch kürzer als "digital" ![]()
Was mich diesbezüglich interessieren würde, wie man bei Crown damals auf die Idee kam Endstufen zu bauen (K1 & K2), die ein konventionelles Netzteil mit Ringkerntrafo hatten, aber eine PWM Endstufenschaltung dahinter. Ist ja eher sehr exotisch.
Hat da jemand der Elektronikaffinen Infos, oder zumindest eine Vermutung dazu?
"Aktivbox" heißt für mich, dass ich kein extra Amp Rack mitschleppen muß.
(Egal ob jetzt in der Box ein Einkanalamp und eine Passivweiche sitzt oder ein Mehrkanalamp mit Aktivweiche/Controller)
Bei einer klassischen "Passivbox" gehe ich davon aus, dass auch eine Passivweiche drin sitzt und mir ein Zweiadriges Lautsprecherkabel als Zuleitung langt.
Eine Mehrwegbox ohne eingebaute Verstärker und ohne Passivweiche, die dann mehradrig mit dem Amprack verkabelt werden muß, weil dort Controller und Amps drin sitzen, wäre dann eine aktiv getrennte Passivbox. In der Box sind ja keine aktiven Bauteile drinnen. (Da das mit der "Trennnung" könnte aber da auch wieder als Trennung zu zusätzliche Subwoofern/Bässen fehlgedeutet werden)
Oder anders gesagt: Box ohne Stromversogung ist für mein Verständnis nicht aktiv.
(Wenn jemand "aktiv" ist, impliziert das für mich, dass er selber was tut ohne das man ihn dazu antreibt... ![]()
Ich bevorzuge "klassiche" Passivboxen mit Passivweiche drinnen, oder dann "vollaktive" Boxen mit Amps und Controllern drinnen, da die Variante ohne Passivweiche drin mit Amps und Controllern im Rack m.E. zu viele mögliche Fehlerquellen enthalt, wenn das nicht gerade mit einer Systemverkabelung und Systemamp gelöst ist, so daß der Anwender nichts falsch machen kann.
Das sind aber nur meine 2 cent, kann jeder natürlich anders sehen.
PA sieht wie alte MSL3 aus (welches ich mir dann aber doch nicht so ganz vorstellen kann).
MSL 3 ist wesentlich schlanker/höher!
Das ist hier etwas Anderes von "gedrungenerem" Format. (also quasi "untersetzt" ![]()
Das waren halt Reste von den von Dir schon angesprochenen Motorkabeln und da sind sie als Lastcore für die Stufenlinsen und PAR-Kannen halt nun sinnvoll verbaut worden. ![]()