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Beiträge von Fux

  • neue Verstäker für mein Setup 2 x Peavey HDH2 + 2 Peavey HDH244t

    • Fux
    • 12. Januar 2026 um 10:39

    Ich würde mir einen günstigen guten Digitalcontroller gebraucht kaufen (z.B. einen Alto Maxidrive) und eine gebrauchte, ältere Endstufe dazu.

    Dann kannst Du die vorhandene Endstufe beispielsweise weiterhin für die 2 Tops nutzen und die "neue" gebrauchte für die Bässe . (oder je nach Leistung umgekehrt)

    Im Controller trennst Du halt bei etwa 80-100Hz und kannst dann noch eine Entzerrung mit den parametrischen Filtern des selbigen vornehmen.

    Wenn Du die alte Peaveyendstufe nicht mehr verwenden möchtest, würde ich eine Vierkanalendstufe nehmen, aber nicht unbedingt die Behringer, sondern entweder eine mit konventionellem Netzteil (z.B.

    LD Systems Deep² LDDP4950), oder wenn es leicht sein soll, dann was moderneres mit PWM Schaltung und Schaltnetzteil aus China. (CVR, Sanway etc.)

    P.S.

    4 Kanal PWM Schaltnetzteil Endstufe (2HE) mit DSP gibt es recht neu die NUOXUN PLA154D, welche zumindest vom Aufbau her einen sehr ordentlichen Eindruck macht. (gibt es auch ein wenig günstiger mit etwas weniger Leistung als PLA124D etc.)

    Da wäre halt der Controller schon mit dabei.

    NUOXUN ist bislang eher für Ihre gut funktionierenden DSPs bekannt, was sich mit den neuen Endstufen aber nun ändern könnte.

  • Car HIFI

    • Fux
    • 12. Januar 2026 um 01:43

    Bei den kantigen/scharfen Karosserieblechen unbedingt drauf achten, dass sich da kein Kabel durchscheuern kann! im Zweifel entsprechende Tüllen, Durchführungen, Kantenaufsteckprofile verwenden.

    Die dicke Sicherung für die Endstufen gehört direkt an die Batterie, damit es, falls sich das dicke Stromkabel zu den Endstufen irgendwo durchscheuert, nicht zu einem Kabelbrand kommt!

    Viel Glück bei der Installation!

  • Car HIFI

    • Fux
    • 12. Januar 2026 um 01:08

    Beim Honda Jazz ab Baujahr 2008 haben wohl in den vorderen wie in den hinteren Türen (mit entsprechenden Adapterringen) 16,5 cm Lautsprecher Platz.

    Adapterringe gibt es aus Kunststoff oftmals modellspezifisch, oder man bastelt sich die halt selber, was aber sehr aufwendig sein kann.

    16,5 cm Lautsprecher wären gut, da kleinere Midbässe i.d.R. problematisch sind, wenn sie zu einem 15" Subwoofer tief getrennt werden müssen.

    (Vorm Chassiskauf sich immer vergewissern, ob die Einbautiefe an den Einbauorten auch ausreichend ist bzw. das Chassis nicht zu tief ist)

    Da der vorhandene RCF 15" Bass wohl 8 Ohm hat, macht es Sinn dafür 2 Kanäle zu brücken.

    Wenn die Endstufe 2 Ohm fähig ist, was eine gute Autoendstufe eigentlich abkönnen sollte, dann käme man sogar mit einer einzigen 4-kanal Endstufe aus, wenn man 2 Kanäle gebrückt für den 15"er nutzt und an die anderen beiden Kanäle jeweils zwei Türlautsprecher anschließt, da die Car Hifi Chassis typischerweise 4 Ohm haben.

    Wenn der Sohnemann aber eh 6 Ampkanäle auf der Einkaufsliste stehen hat, würde ich eine mittlere Vierkanalendstufe für die vier 2-wege Autolautsprecher (passiv) vorsehen und eine dicke Stereoendstufe zum Brücken für den RCF 15"er.

    Ohne den Honda Jazz jetzt zu kennen, würde ich schauen ob man zumindest in den vorderen Türen die Möglichkeit hat den Hochtöner separat höher zu positionieren, also ein Komponenten-System zu verwenden.

    Falls das in den hinteren Türen nicht geht, würden mir da auch Coaxchassis der selben Serie genügen.

    Je nach Innenwiderstand der Autobatterie und dem Strombedarf der Endstufe(n) macht es Sinn, um ein Dimmen der Autoscheinwerfer wegen einknickender Bordspannung bei jedem Bass-Kick zu vermeiden, in die extra abgesicherte Zuleitung zur Endstufe einen großen Elko mit 0,5 bis 1 Farad als Puffer vorzusehen.

    Was sich auf alle Fälle lohnt, ist die Einbauorte der Autolautsprecher z.B. mit Alubutyl-Matten (selbstklebend) o.Ä. zu entdröhnen.

    Für die Spannungsversorgung zur Endstufe wirklich dicke Strippen vorsehen und hier nicht am falschen Ende sparen. Bei nur 12V Bordspannung fließen da erkleckliche Ströme um die entprechende Leistung bereitzustellen.

    Das Übelste bei der ganzen Car-Hifi-Anlagen-Installiererei ist, wenn man ein drehzahlabhängiges Lichtmaschinensirren auf der Anlage hat. Das kann durch die doppelte Masseverbindung der Endstufe über die Spannungsversorgung und die Signalleitungen (Schirmung) der Fall sein.

    Im schlimmsten Fall hilft dann nur noch eine galvanische Trennung mittels Übertrager in der Signalleitung...

  • neue Verstäker für mein Setup 2 x Peavey HDH2 + 2 Peavey HDH244t

    • Fux
    • 12. Januar 2026 um 00:07

    Wenn Du die Tops auf Stative stellst um die Hochtöner auf Höhe zu bringen, dann fehlt halt die Ankopplung an den Boden für die Bässe.

    Da klingt dann Live halt die Kick und der E-Bass recht dünn.

    Nur darum habe ich gemeint ich würde extra Bässe am Boden dazu stellen und dann gleichzeitig die Tops von den tiefen Tönen durch Trennung bei ca. 80-100Hz entlasten, was auch die Mittenwiedergabe sauberer macht.

    Dafür würde ich eher den zweiten Satz Tops weglassen.

    Mit zwei horitontal 80 Grad abstrahlenden Tops pro Seite bekommt man ja bei enger Winkelung zueinander schlimme Interferenzen und bei ausreichend weiter Winkelung eine für die meisten Lokations viel zu breite Abstrahlung.

  • neue Verstäker für mein Setup 2 x Peavey HDH2 + 2 Peavey HDH244t

    • Fux
    • 11. Januar 2026 um 17:34

    Wenn ich es richtig verstanden habe betreibst Du die beiden unterschiedlichen Tops nicht mit der internen Passivweiceh, sondern im optionalen Aktivbetrieb.

    Am Controller hast Du wohl wi bei beiden Boxen von Peavey vorgeschlagen bei 1200 Hz getrennt.

    So weit so gut.

    In der HDH2 sind als Treiber aber wohl 4 kleine "22A" Treiber über einen Manifold am Horn und in der HDH 244T ein einzelner großer (44XT?) Treiber.

    Da würde es rein technisch Sinn machen die verschiedenen Topteile im Aktivbetrieb nicht parallel anzuschließen, sondern mit jeweils eigenen Controllerkanälen und Verstärkerkanälen anzusteuern um diese unterschiedlichen Tops auch unterschiedlich entzerren zu können.

    Der Aufwand dafür wäre mir aber für diese Lautsprecher zu groß.

    Warum betreibst Du die Lautsprecher nicht mit der internen Passivweiche (welche eben die sehr unterschiedliche Treiberbestückung berücksichtigt), dann könntest Du an einen Amp die 4 Topteile hängen und mit einem Controller davor z.B. erst ab 80 Hz laufen lassen um mit einem zweiten Amp dann unter 80 Hz Bässe, die dann am Boden stehen können, anzufahren?

  • Car HIFI

    • Fux
    • 11. Januar 2026 um 17:13

    Car Hifi ist bei mir auch schon ewig her, aber hier ein evtl. hilfreicher Tipp:

    Durch das kleine Volumen des Innenraums im Fahrzeug bildet sich nach unten hin im Bass eine ordentliche Überhöhung aus, da das verhältnissmäßig kleine Passagierraumvolumen als Druckkammer wirkt.

    Bei der Bassreflexabstimmung sollte man daher den Tunnel länger machen als üblich, so daß es für das Aufstellen außerhalb des Autos eigentlich zu tief getuned wäre, um einer deutlichen Überhöhung im Nutzbassbereich im Auto vorzubeugen.

    Als Startwert kann man die Tunnellänge gegenüber der Simulation im Freien mal grob verdoppeln.

    Viel Spaß beim Basteln!

  • Max. Verstärkerleistung bei z.B. AB und Lichtstrom?

    • Fux
    • 8. Januar 2026 um 10:03

    In technisch sauber dokumentierten Betriebsanleitungen findet man auch entsprechende Angaben zur Leistungsaufnahme der Endstufen.

    Hier als Beispiel für die Dynacord LX3000 Endstufe (Schaltnetzeilendstufe mit gestufter Versorgungsspannung, also Class H Schaltung und 2x 1400 W an 4 Ohm):

    Nicht ohne Grund taucht da so oft die Angabe für 1/8 der maximalen Ausgangsleistung auf, weil diese bei "normalem" Musiksignal (soweit es das heute noch gibt...) etwa der über die Zeit durchschnittlichen Leistung entspricht, wenn die Endstufe bis knapp unter das Clipping (bei den Signalspitzen) ausgesteuert wird.

    Betrachtet man da die Angabe für 1/8 Max. Output Power @ 4 Ohm mit VDE-Rauschen und 10% Netzüberspannung, dann belastet die Endstufe das Netz im Mittel mit 1200 W.

    Das heißt an eine 16 A Schukodose könnte ich für diesen Betriebsfall 3 von den Endstufen anschließen.

    Wenn man etwas Reserve haben möchte und die Endstufen eher im Bassbereich und nicht Fullrange eingesetzt werden sollen, würde ich maximal 2 dieser Endstufen auf einen 16 A Schuko hängen.

    Die Angabe von 4400 W Leistungsaufnahme, bei 4 Ohm Belastung und Vollaussteuerung mit einem 1kHz Sinussignal ist in der Praxis eher irrelevant, weil dann würden die vier dranhängenden 4" Schwingspulen jeweils 700 W abbekommen und das können diese thermisch niemals länger ab. (eher auf Dauer so 150 W)


    Bei einem Amprack mit mehr als zwei dieser LX3000 würde ich aber eh keinen Schuko Anschluss, sondern einen Cekon Anschluss verwenden und die Amps sinnvoll auf alle 3 Phasen verteilen.


    Die Tabelle ist aber auch wegen der dort aufgeführten Angaben zur Abwärme (BTU/hr) interessant, wenn man sich in einer Einbausituation Gedanken darüber machen muß, wie viel Wärme man durch entsprechende Lüftung abzutransportieren hat.

  • Hornkonturen

    • Fux
    • 4. Januar 2026 um 22:59

    Der "advanced Phaseplug" ist ja dem Phaseplug in Druckkammertreibern nicht unähnlich.

    Wie klang das Ganze denn so zwischen 4 und 9 kHz mit dem komplexen Phaseplug?

    Der Impedanzschrieb des Herstellers im Datenblatt erscheint mir recht stark geglättet, da sich die Breakups/Resonanzen im Frequenzgang am oberen Übertragungsende so nicht im Impedanzgang wiederspiegeln.

    Der Pegelgewinn bei deinem ausgeführten Horn/Phaseplug ist ja in einigen Bereichen über 10dB, was ja schon für eine sehr ordentliche Impedanzanpassung spricht.

    Wie hoch hast Du denn das Kompressionsverhältnis bei der endgültigen Konstruktion gewählt?

  • Hornkonturen

    • Fux
    • 3. Januar 2026 um 15:51

    Hui, das Frequenzgangdiagramm und (noch viel schwieriger) das Abstrahlverhalten (!) sehen aber sehr gut aus!

    Da ist wohl wirklich kaum freies Volumen zwischen Membran und Phaseplug, so dass der akustische Tiefpass erst bei recht hohen 4 kHz einsetzt.

    Tolle Konstruktion!

    Nach dem letzten Bild ist das jetzt im Endeffekt ein "normaler" Phaseplug geworden, ohne die komplexe Schallführung im ersten Bild.

    Liege ich da richtig?

  • X32 Compact vs. X32 Producer

    • Fux
    • 19. Dezember 2025 um 15:38

    Die Kick nicht auf der 1 ?!?

    Wenn wir das erst mal einreißen lassen, kommt es noch so weit dass der Bass nicht gleich nach den Overheads kommt... ;)

  • Physik von Stangensystemen vs. Pointsource in "günstig"

    • Fux
    • 18. Dezember 2025 um 15:26

    So neu finde ich den "Übergang" jetzt nicht.

    Ende der 80er Jahre habe ich in einem kleinen Theater bereits JBL bestückte 3x10" /4" Säulen gesehen & gehört. Die 10"er waren E110. Ob der Treiber ein 2445 oder noch der Vorgänger 2441 war, kann ich nicht sagen.

    Das tat damals gar nicht mal schlecht.

  • Daten JBL 2432H

    • Fux
    • 17. Dezember 2025 um 14:39

    Nur nochmal ganz hemdsärmelig als Plausibilitätscheck:

    Treiber mit 4" Schwingspule habe ich "erfolgreich" thermisch auf 160 W limitiert.

    Die wärmeabgebende Fläche bei einem Treiber mit 3" Schwingspule ist i.d.R. um etwa dem Faktor 1,8 kleiner als bei der 4" Schwingspule (Umfang). Wären also 160 W / 1,8 = 90 W.

    Das kommt also auch so "zu Fuß" überschlagen gut hin mit den genannten 100W!

  • Hornkonturen

    • Fux
    • 17. Dezember 2025 um 14:29

    Ein Midbasshorn für 150 Hz bis etwa 1600 Hz läßt sich mit vertretbarem Aufwand (vertikal sich konisch erweiternd, horizontal mit 1-2 Knicks drinnen und einem "Abwasserrohrphaseplug") noch in Holz selbst fertigen, sofern man im Umgang mit Holz nicht ganz ungeschickt ist.

    Alles was dann weiter rauf laufen soll, um dann vielleich erst bei 4 kHz zum Treiber getrennt zu werden, geht dann wesentlich besser in GFK zu laminieren, vorausgesetzt man kann das handwerklich darstellen.

    (ich hab's in GFK noch nicht probiert)

  • Hornkonturen

    • Fux
    • 16. Dezember 2025 um 20:38

    Ein Horn was ab 90 Hz aufwärts einsetzbar ist, wird aber ziemlich unhandlich tief.

    Zusätzlich muß der Weg/ die Wege drüber dann ordentlich nach hinten delayed werden, da die Schallenstehungsorte dieser geometrisch viel zu weit vorne sitzen.

    Wenn das Horn bis in den Bereich 1 kHz oder gar darüber gehen soll, sollte da auf alle Fälle ein Phaseplug rein.

    Soll das Horn zusätzlich zum tief runter reichen auch noch gleichmäßig relativ breit vom Winkel her abstrahlen, wird auch die Frontfläche unverhältnismäßig groß.

    Die Hornkontour ist da m.E. das allerkleinste Problem dabei.

    Wenn sich das Horn da so einigermaßen nach der Exponential- oder Tractrix-Funktion erweitert und der Hornmund nicht all zu klein gewählt wird, gibt das einen passabel ebenen Frequenzgang.

    Faktoren wie das Kompressionsverhältnis, Volumen der Druckkammer, Volumen der Rückkammer, Lage des Ringspalts am Hornhals etc. halte ich neben der Chassisauswahl da für wesentlich kritischer.

    Solange das nicht in einem "Hifi-Forum" diskutiert wird, sondern in einem PA Forum, ist man sich evtl. auch eher einig, dass Physik existiert und auch tatsächlich funktioniert. ;)

    So ganz ins Blaue hinein ohne "Lastenheft" macht so eine rein theoretische Horndiskussion jetzt aber m.E. wenig Sinn, bzw. ist nicht besonders anschaulich und eingängig.

    Wenn die Wellenlänge kleiner werden (z.B. bei einem Hochtonhorn), dann wird es natürlich etwas filigraner als bei einem Horn für's Midbasschassis. Bislang habe ich aber die Hochtonhörner immer gekauft und nicht gebaut...

    P.S.

    Ich mag kein Popkorn! ^^

  • I want more of...

    • Fux
    • 15. Dezember 2025 um 09:43

    Das hatte ich mal beim Mitschnitt eines Kirchenkonzertes.

    Aus Respekt vor dem "Monsterhall" der großen Kirche hatte ich so nah und bündelnd mikrofoniert, dass ich in der Nachbearbeitung der Aufnahme tatsächlich mit dem Lexicon wieder Hall dazugeben mußte, da es zu trocken war.

  • Physik von Stangensystemen vs. Pointsource in "günstig"

    • Fux
    • 14. Dezember 2025 um 20:56

    Möglicherweise vertehen manche Leute unter einem Punkkonzert doch etwas anderes als ich.

    Mit diesen "Ela-Zeilen"?!? Na ich weiß ja nicht.

    Da ist die Snare ja schon rein akustisch lauter als die ganze "PA" ... :/

  • Symmetrisch zu unsymmetrisch

    • Fux
    • 12. Dezember 2025 um 10:14

    Bj. 88 nicht jung? O.K. ich werde alt... ;)

    Aber zurück zum Thema!

  • Symmetrisch zu unsymmetrisch

    • Fux
    • 12. Dezember 2025 um 09:23

    Wenn man mit einer relativ handlichen Powerbank ein ausgewachsenes Auto anlassen kann, dann wird man ja auch mit einem Handyakku ein bischen Löten können. :)

  • Symmetrisch zu unsymmetrisch

    • Fux
    • 12. Dezember 2025 um 09:17

    Gibt's da noch keine Löt-App dafür?!?

    --> eine echte Marktlücke! ;)

  • Symmetrisch zu unsymmetrisch

    • Fux
    • 11. Dezember 2025 um 22:35

    So schwierig sollte es ja nicht sein, sich einfach mal das passende Adapterkabel in 10 Minuten zusammenzulöten, bevor man da einen Akt draus macht und zwei Di-Boxen verbaut etc.

    Oder ist das Kabelselbstlöten inzwischen dermaßen aus der Mode gekommen?

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