Darum hüte man sich vor Boxen mit jeglicher Art von Filzbespannung... ![]()
Beiträge von Fux
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Was Open Air auch immer besonders lecker war, das Multicor-Putzen, wenn es am "Tag danach" wieder aus dem Boden geholt wurde, wo vor der Veranstaltung mit einem Einscharpflug im Rasen/Lehmboden ein Graben gezogen, das Multicore versenkt und wieder zugefüllt wurde.
Diese etwas grobschlächtige Vorgehen hatte aber auch einen Riesensvorteil: Egal was zwischen Aufbau und Abbau drüberfährt, das Multicore lliegt wie in Abrahams Schoß und wird nicht gequetscht.
Nur beim wieder aus dem Boden Rausholen war etwas Fingespitzengefühl gefragt...

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Haben wir beispielsweise eine Zeile mit 4" Lautsprechern über eine Höhe von 120 cm, so strahlt diese in der Horizontalen selbst bei 2 kHz noch mit 120 Grad ab, da die Lautsprecher nur etwa 10 cm schmal sind.
In der Vertikalen dagegen bündelt sie die Abstrahlung auf 40 Grad bereits bei 500 Hz und bei 2 kHz bündelt es dann schon auf nur noch 10 Grad.
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Was physikaisch also hertstellerunabhängig bei allen solchen Schallzeilen gleich ist:
Durch die Länge der Schallzeile findet ab "mittleren" Frequenzen bereits eine starke Bündelung der Abstrahlung in der vertikalen Ebene statt.
(Durch entsprechndes Prozessing und getrennte/gruppenweise Ansteuererung der Chassis kann man da mit entsprechendem Aufwand natürlich entgegenwirken)
Durch die sehr geringe Breite erfolgt in der Horizontalen bis zu "mittleren" Frequenzen praktisch gar keine Bündelung, so dass hier sehr breit abgestrahlt wird und so viel Schallenenergie seitwärts (bei tieferen Mitten auch nach hinten) abgestrahlt wird und so bei schallharten Flächen zu unerwünschten Reflexionen führen kann.
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Dieses Überlastungsschutz-Birnenkonstrukt habe ich von einem Bekannten, der das schon 50 Jahre macht, damit reichlich gute Erfahrungen gesammelt hat und diese quasi "auf Vorrat" liegen hatte.
Bei den Kondensatoren ist mir wichtig, dass es MKP sind, die Spannungsfestigkeit mindestens 250V ist und es sich um irgendeinen mir bekannten Hersteller handelt. Die QS4 waren halt gerade zu Hand als ich diese Weichen gebaut habe.
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Das mit den "Glühbirnen" habe ich so gelöst:
Dann ist das steckbar und im Fall der Fälle "werkzeuglos" austauschbar. (wenn das Chassis erst mal draußen ist...

Zeitgemäß?
Kurze Spitzen kommen durch, da das Erhitzen der Glühwendel und damit die Erhöhung des Widerstandes nicht schlagartig geht, damit entspricht das auch den thermischen Problemen des Treibers und funktioniert.
Es ist einfach, seit Jahrzehnten erprobt, funktioniert tadellos, warum sollte man es nicht so machen?
Aktivbetrieb:
Bei einem Monitor halte ich nur für sinnvoll, wenn Amp und DSP sich in der Box befinden.
Ein passives Topteil/Monitor kann ich im Notfall an jede Endstufe anschließen, auch wenn diese 40 Jahre alt ist.
just my 2 cent
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Ich würde mal sagen, dass bei dieser Anwendung der Unterschied zu einer 2 mm Luftspule den finanziellen Mehraufwand nicht rechtfertigt. Aber das kann natürlich jeder so halten wie er will.
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Die Spule 4 mH beim 15"er ist aber als "iron" beschrieben.
Also würde ich da eine I-Kern Spule nehmen, da kommst Du wesentlich günstiger weg.
16 AWG = 1,25 mm Drahtstärke bzw. 1,23 m² Drahtquerschnitt.
Die Kerngröße sollte natürlich schon passend zur Lesitung sein.
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Evtl. weiß der Gerald von Goettesound (war hier mal als Gerald1 unterwegs) wo in "DACH" noch solche Community Hörner rumschwirren könnten, falls er noch aktiv ist.
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Weichenbauteile sind aber offensichtlich eine gute Geldanlage.
Wenn ich vergleiche, was ich dafür früher mal bezahlt habe und was sie jetzt kosten....

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Für einen solchen 2" Mitteltontreiber und die gewünschten 60x40 Grad Abstrahlcharakteristik würde sich das Community PC264 anbieten.
Ist wohl nur noch gebraucht (gut "abgehangen"
erhältlich, aber genau für so einen Einsatzbereich als Midrange-Horn gemacht. -
Habe auch seit über 20 Jahren eine Lüftungsanlage mit Wärerückgewinnung (selbst installiert) mit mineralwollfreien Telefonieschalldämpfern in den Verteilungen auf den Etagen und 3 Schalldämpfern an der Zentraleinheit/Kreuzwärmetauscher.
Da die Resonanz ja auch von der Lüfterdrehzahl bzw. Strömungsgeschwindigkeit abhängt, versuch doch einfach mal die Drehzahl für die Lüfterstufen anders einzustellen. (geht bei mir über Dipschalter aka "Mäuseklavier")
Bei bestimmten Lüfterdrehzahlen/Strömungsgeschwindigkeiten hatte ich auch ein tieffrequentes "Wabern" im weit verzeigten System, dass besonders im Schlafraum störte, das ich aber durch das "Verstimmen" beseitigen konnte.
Ist halt bei mir noch reichlich analog (HELIOS KWL EC350) mit einem Drehschalter 0-1-2-3 im Wohnzimmer und in der Zentraleinheit kann man via Mäuseklavier jeder Schalterstellung einen Luftdurchsatz/Drehzahl zuordnen.
Bei der Wandfläche würde ich so vorgehen:
Mit kräftigem Bechallungsmöbel im Innenraum am Funktionsgenerator (am einfachsten so ein Onlineteil) langsam durchstimmen und dabei die andere Hand auf die Wandfläche halten.
Je nach Kraft des Beschallungsmöbel wirst du deutlich erfühlen, wo die Wand ihre Resonanz(en) hat.
Bei aureichender Dimensionierung der Beschallung funktioniert das auch wenn der "Sender" ein Haus weiter steht...

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Der von uchrisu erwähnte Faital PRO HF1460 hat eben keine unschönen Resonanzen und Nachschwinger im relevanten Bereich, eine große Schwingspule für die elektrische Belastbarkeit und fällt nach oben hin auch nicht so krass ab, dass es mit Horn-Midbässen zu wenig werden würde.
Besonders schön am HF1460 finde ich, dass er nicht durch wilde Membranbreakups einen hohen Wirkungsgrad in den Höhen vorgaukelt, der eigentlich nur lange nachschwingender Klirr ist.
(ich weiß, mache mögen aber genau das

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So viele Anschlussmöglichkeitengibt es ja an so einer Endstufe nicht, dazu sind die Anschlüsse ja auch noch beschriftet.
Wo "Input" steht muss das Signal (was z.B. vom Mischpult kommt) rein
&
Wo "Output" steht kommt es verstärkt wieder heraus und geht zum Lautsprecher.
Das hat erstmal nichts damit zu tun, welche Steckverbinder man an den beiden Enden von irgendwelchen Kabeln findet.
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Die praktische Erfahrung mit (aktiven) 3-Wege PA Fullrangelautsprechern (ohne zusätzliche Bässe/Subwoofer) zeigt, dass diese Art von Lautsprechersystemen (Egal von welcher Marke) nicht empfehlenswert ist.
Die Bässe gehören auf den Boden, da sie durch die Ankopplung an den Boden einen ordentlichen Pegelgewinn erzielen, wohingegen die Lautsprecher, welche die wichtigen Mittel-Hochton Informationen wiedergeben sollen, hoch über die Köpfe hinauf gehören, um entsprechend angewinkelt die Ohren der Zuhöher und nicht deren Knie zu beschallen.
Bei Programmmaterial, das eine kräftige Wiedergabe der Bässe nicht erfordert (z.B. Sprachdurchsagen, Singer-Songwriter mit Akustikgitarre) kann man Fullrangetopteile hoch hängen und eben keine Bässe am Boden einsetzten.
Geht es um die Wiedergabe des ganzen Frequenzbereichs einschließlich druckvoller Bässe ist eine auf Höhe gebrachte Fullrangebox keine vernünftige Option. (egal ob 2-weg oder 3-weg und egal ob aktiv oder passiv getrennt)
Eine Fullrangebox auf den Fußboden zu stellen ist wegen der damit viel zu tief sitzenden Mittel- & Hochtöner natürlich erst recht keine Option, auch wenn die Basswiedergabe dadurch gewinnen würde.
Fazit:
Da die tiefen Frequenzen stark von der Ankopplung am Boden profitieren und die mittleren und hohen Frequenzen auf die Ohren der Zuhöhrer ausgerichtet sein sollen, macht es wenig Sinn den vollen Frequenzumfang von einer Lautsprecherbox alleine wiedergeben zu lassen, da diese entweder am Boden oder auf Höhe platziert werden kann, aber nicht gleichzeitig in beiden Positionen.
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Im Olympiadorf in Müchen (gebaut 1969 bis 1971) sind auch so fertige Nasszellen eingesetzt worden.
"Neu" ist diese Bauweise also nicht. Jedoch hat es sich im Nachhinein als Problem herausgestellt, dass viele Einbauten (z.B. Toiletten, Duschen etc.) fest mir der Nasszelle verbunden sind (die haben das "integriert" halt wirklich ernst genommen
und nicht durch neue Sanitärgegenstände so einfach ersetzt werden können. Das mag bei den neueren erwähnten Konstruktionen mit diesen Efahrungen im Hintergrund aber schon "modularer" als in früheren Ansätzen gelöst worden sein. -
Hallo VTLS!
Der geringe Volumenunterschied von 61,25L zu 57,5L wäre für die Abstimmung kaum relevant.
Wenn Du mir sagst, wie groß die vorhanden 4 Bassreflexöffnungen sind, kann ich dir passende Längen für die 4 Tunnel berechnen.
Oder du machst die 4 vorhandenen BR-Öffnungen mit je einem Brettchen zu und baust die beiden Tunnel des Bauvorschlags 1:1 in das Brett mit dem du die Öffnung, wo das Horn drin war, abdeckst.
Auf die Abstimmung der Weiche hat das recycelte Gehäuse gegenüber dem Bauvorschlagsgehäuse praktisch keine Auswirkung. Die kannst Du vom Bauvorschlag übernehmen.
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Da die Belastung des Druckkammertreiber in einem 2x12" Horntop stark von der Trennfrequenz abhängt ist eine pauschale Aussag nicht möglich.
Funktioniert auf Grund der Anordnung der Treiber eine relativ hohe Trennung, kann ein Treiber mit 3" Schwingspule evtl. gerade noch ausreichend sein.
Bewegt man sich dagegen mit der Trennfrequenz eher weiter unten, kommt da wesentlich mehr Leistung auf Grund der spektralen Leistungsverteilung bei Musik an. Dann dürfte das mit einer 3" Schwingspule am Treiber knapp werden und eine größere Schwingspule nützlich sein.
Unabhängig davon, dass Coaxialdruckkammertreiber bei entsprechend großen Hörnern i.d.R. tiefer getrennt werden können als klassische "1-weg" Druckkammertreiber, können diese bei gleichem Schwingspulendurchmesser auch keine größeren Leistungen ab.
Dass der untere Weg bei Coaxialdruckkammertreibern nur bis irgendwo zwischen 4 und 7 kHz (je nach Konstruktion/Type) hinauf laufen muss macht das Kraut nicht fett, da ein typisches Musiksignal bei Frequenzen über diesen 4 /7kHz wenig Energiegehalt aufweist. Das heißt der extra "Hochtonweg" nimmt dem unteren Weg des Coaxialdruckkammertreiber da thermisch nicht viel ab.
Dass ein Coaxialdruckkammertreiber akustisch besser klingen kann, wenn die für die hohen Frequenzen zuständige Membran von der Wiedergabe mittlerer Frequenzen befreit ist, steht auf einem anderen Blatt, hat aber mit der thermischen Belastbarkeit wenig zu tun.
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Da Musik (normalerweise) kein Sinuston ist, kommen auch bei sehr hohen Peakleistungen im Bassbereich normalerweise als thermische Dauerleistung nicht mehr als 100 bis 200 Watt am Basschassis an.
Das können normalerweise Schwingspulen ab 4" Durchmesser ab.
Der limitierende Faktor ist daher bei "normalen" Bassreflexkonstruktionen die Überschreitung des X-max etwa eine halbe bis eine Oktave oberhalb der Tuningfrequenz.
Dies tritt id.R. deutlich vor Überschreitung der maximal verträgliche Peakleistung ein.
Somit ist dann der eigentlich limitierende Faktor bei einem Chassis mit schwerer Membran, aber sehr großem Hub und etwas reduziertem Wirkungsgrad gegenüber einen wirkungsgradstärkeren Chassis mit weniger Hub normal die verfügbare Peakleistung der Endstufe.
Oder andersrum gesagt: Hat man beliebig viel Endstufen(Peak)Leistung zur Verfügung, begrenzt bei Musiksignal die maximale Lautstärke einer Bassreflexbox meist nur der maximale Hub des Chassis, soweit dieses eine ordentlich dimensionierte Schwingspule von mindesten 4" hat.
Ist der Port zu knapp dimensioniert, verschiebt sich bei hohen Leistungen die Tuningfrequenz ein gutes Stück nach oben (da der Port durch turbulente Strömung anstatt laminarer Strömung "virtuell" kleiner wird), was man, wenn diese hohen Pegel der Standardfall sind, auch gleich bei der Wahl der Tuningfrequenz berücksichtigen kann.
Die Strömungsgeräusche vom Port bei hohen Pegeln sollte (soweit der Port nicht krass zu klein dimensioniert ist) durch den Schall der Topteile verdeckt werden, wenn man von einem Musiksignal mit "nomaler" Spektralverteilung ausgeht. (also wo auch Mitten mit ähnlichem Pegel wie Bässe vorhanden sind
