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Beiträge von Fux

  • Thomann T-Amp E1200 Leistungsmessung

    • Fux
    • 15. August 2022 um 17:43

    Wenn ich mich nicht irre hat diese Endstufe ja auch noch ein ganz konventionelles Trafonetzteil mit einem Ringkerntrafo, daher glaube ich nicht, dass die so sehr "impulsoptimiert" ist.

    Da sollten schon ein paar hunder Watt für etwas länger drin sein, bevor das die Leistung so einbricht.

    Mir kommt die gesamte beschriebene Messerei eh irgendwie seltsam vor.

  • Ausbau Martin-Bin System und suche nach passenden Tops

    • Fux
    • 15. August 2022 um 17:15

    Dein 1x12“ Horn ist schön groß, das gibt ordentliche Low-Mids! Mit 3 Martin Bins pro Seite und repariertem Hochtöner dreiwegaktiv betrieben hörst Du eine daneben stehende „moderne“ kompakte Subwoofer-Sateliten-Kombi der preiswerten Klasse praktisch gar nicht mehr…. ;)

    Hier für Dich ein paar "Unterlagen" (Messungen von Musik Produktiv aus 1988) zu den Martin Bins:

    Scans15-08-2022-173503.pdf

    Bestückt waren die bei den Messungen aber mit dem EV 15B!

  • Ausbau Martin-Bin System und suche nach passenden Tops

    • Fux
    • 15. August 2022 um 17:04

    Den „modernen“ Tops mangelt es in der wohl anvisierten Preisklasse einfach an Wirkungsgrad! Dafür können sie tiefer runter spielen als die vorhandenen Mitteltonhörner. Das führt die Verwendung von wirkungsgradsraken Basshörnern, die recht weit rauf spielen können, aber nicht mal eine Oktave tiefer als die modernen Tops können, ad absurdum.

    Das heißt die Vorteile, welche die Nussecken haben würdest du gar nicht nutzten! Aber dennoch die Nachteile dafür in Kauf nehmen.

    Das mit dem Entzerren ist gar nicht so wild bei so einem System. Gerade im Mitteltonbereich. Da hebst Du nacheinander die einzelnen Terzbänder mal ordentlich an, und wenn dabei ein aufdringliches Genöle entsteht, dann senkst Du diese Terz etwas ab. Wird beim testweise Anheben der Terz dieser Frequenzbereich zwar lauter, nölt aber nicht übertrieben unangenehm, dann senkst Du diese getestete Terz wieder auf den Ursprungswert ab, (also keine Absenkung oder Anhebung)

    Je nachdem wie stark Dein Hochtonhorn bündelt, wirst Du bei einem wenig zu den Höhen hin bündelnden Horn einen Shelfing EQ setzen müssen, also eine zu den Höhen hin stärker werdende Anhebung. Bündelt das Horn zu den Höhen hin von sich aus stärker, dann erledigt das Horn das ja schon mechanisch….

    Das ist im Rahmen solcher alten Systeme keine Raketenwissenschaft und wurde damals auch überwiegend nach Gehör gemacht. :)

    Unten, wo die Nussecken nicht mehr laden, einen Basscut setzten damit diese nicht unnötig mit Frequenzen belastet werden, die sie eh nicht wiedergeben können.

  • Was für ein Bass Prinzip ist das? 15 Zoll

    • Fux
    • 15. August 2022 um 16:36

    Im Prinzip bekommst durch den sich erweiternden Tunnel einen mit steigender Frequenz ansteigenden Wirkungsgrad (hier bis über 200Hz absteigend).

    Damit das dann wieder linear wird, kannst Du entweder im unteren Frequenzbereich den Pegel anheben, oder im oberen Frequenzbereich den Pegel absenken.

    (Da wo die Konstruktion den meisten Pegelgewinn bringt, willst du ihn i.d.R. aber gar nicht haben, da dort auch bei typischen Raumhöhen eh eine stehende Welle hast und diese Frequenzen um 200 Hz herum eher absenken wirst.

    Also baut man sich im Prinzip zuerst akustisch mit dem sich erweiternden Port einen zum Grundton hin ansteigenden Pegel ein, den man elektrisch dann hinterher wieder gerade zieht.

    Man hat damit im Bereich von sagen wir mal 100 - 220Hz mehr Pegelreserven. Ob man das wirklich braucht, wenn heute eher eine ordentliche Überhöhung im Bassbereich unter 100Hz angesagt ist, kann jeder selbst entscheiden.

    Wenn Du zu den Tops tief trennst, also so um die 100 Hz herum, dann bringt die ganze Akrobatik natürlich gar nichts und ist für die Trennung eher hinderlich.

  • Thomann T-Amp E1200 Leistungsmessung

    • Fux
    • 15. August 2022 um 15:31

    Wie hast Du denn die Aufnahemleistung und Abgabeleistung gemessen.

    Das bei größerem Crestfaktor mehr Leistung aufgenommen wird und weniger Leistung raus kommt halte ich für ein Gerücht...

  • Was für ein Bass Prinzip ist das? 15 Zoll

    • Fux
    • 15. August 2022 um 15:24

    Das ist schlicht und ergreifend ein Bassreflexgehäuse mit einem sich erweiternden Bassreflextunnel.

    Nix Vodoo... ;)

  • Ausbau Martin-Bin System und suche nach passenden Tops

    • Fux
    • 15. August 2022 um 15:18

    Wenn Du mit dem Tiefgang der Nussecken zufrieden bist, dann suche Dir weitere 2 dazu, so dass Du auf 3 pro Seite kommst.

    Das war von Martin Audio von Anfang an so gedacht und das brauchst du auch als Stackinghöhe um das Mitteltonhorn draufzustellen.

    Die originalen und aus gutem Grund gesuchten "Rasierer" Mittelton Boxen hast Du ja leider nicht dabei, aber wenn die EV Mitteltonhöner noch spielen, geht das als Kompromißlösung auch.

    Wenn Du noch ein Bild jeweils von vorne und hinten der Hochtonhörner und ebenso vorne/hinten der defekten Hochtontreiber reinstellst, dann man Dir auch einen Tip für eine Hochtontreiberneubestückung geben.

    Das Ganze wird dann aktiv getrennt bei 250Hz und je nach Hochtontreiber etwa 1200-1500Hz.

    Die vorhandene "schwache" Endstufe kannst du für die Hochtöner nehmen und für die Mitten und auch für die Bässe eher etwas der 450 Watt (8Ohm)/600 Watt (4Ohm) Klasse. (gebraucht)

    Mit ein bisschen Entzerrung spielt das bei ähnlicher Endstufenleistung deutlich lauter/reicht weiter, als heutige Kompaktlösungen.

    Der Nachteil, der nicht verschwiegen werden darf:

    Der heute "übliche" Tiefbass fehlt, da ist nur "Nutzbass" vorhanden und das Transportvolumen ist deutlich höher als heute üblich.

    Wenn das Programmmaterial, das gespielt werden soll, auch zur Entstehungszeit der Lautsprechergehäuse passt, kann das aber einen netten Vintage-Sound geben.

    Von Vorstellungen wie "So wie Hifi-Anlage nur lauter" sollte man sich dann aber lösen.... ;)

    Für 300 Leute bei entsprechend alter R'n'R Mucke langt das sehr gut für eine gepflegt Vintage Veranstaltung.

    Man hat auch schon in den 70er und 80er Jahren Livekonzerte beschallen können, ohne Digitalkontroller, FIR-Filter, geflogenen Linearrays und Endstufen im Kilowattbereich.

    Dass es dabei genauso klang, wie heute üblich, habe ich ja nicht behauptet. :)

  • Das Thema "Wir brauchen Bass!"

    • Fux
    • 12. August 2022 um 23:22

    Ne, ist schon klar. Millionen Fliegen können nicht irren, Schei... ist lecker! ;)

    Den Standpunkt "Ist mir doch Wurscht wenn unerfahrene Leute ihr sauer verdientes Geld für Bockmist ausgeben" kann man natürlich auch vertreten.

    Ich gestehe mir aber auch zu, das etwas anders zu sehen.

    In diesem Sinne! :)

  • SUCHE: Verstärker Powersoft K10 Hoellstern

    • Fux
    • 12. August 2022 um 23:18

    Die Dynacord H5000 ist auch feines Stück Endstufe, inzwischen vom "Nachfolger" TGX abgelöst, und daher nur noch gebraucht erhältlich. Der würde ich durchaus auch mal eine Chance geben, auch wenn die Papierwerte leistungsmäßig vielleicht etwas niedriger ausfallen. Die TGX Serie ist leider noch etwas hochpreisig so neu wie sie ist.

    8 Doppel 18"er würde ich aber aus Redundanzgründen nie an eine Endstufe hängen.

  • Das Thema "Wir brauchen Bass!"

    • Fux
    • 12. August 2022 um 22:57

    Das mag ja alles sein, aber wenn so eine Flitzpiepe den Laden beschallt, wo man sich einen gemütlichen Abend machen wollte, dann ist das halt weniger prickelnd...

  • Gscheide PA Hochtöner/Topteile 2022

    • Fux
    • 12. August 2022 um 21:47

    Ein einzelner, direktstrahlender 12"er, der auch noch einigermaßen Hub kann, ist für 4 vernünftige 18"er definitiv zu wenig. Da braucht es schon ein sehr ordentliches doppel 12" Top dafür. Außer man will nicht Musik, sondern nur Bass hören.... ;)

    JBL Treiber sind überhaupt nicht per se schlecht. Nur der gute alte 2445/2446 war halt für seinen "ungehobelten Auftritt" um die 6K rum berüchtigt, was wohl den Ruf nachhaltig versaut hat. Aber auch dieser, mit Radian Ersatzmembran mit "weicher" Sicke um die Membran bestückt, spielte dann ganz annehmbar.

  • Das Thema "Wir brauchen Bass!"

    • Fux
    • 12. August 2022 um 21:35
    Zitat von gert

    Kanal 1 ist die Männlichkeit des Tonmannes.

    Sehe ich anders; Die Snare muß der lauteste Kanal im Mix sein! ;)

  • Das Thema "Wir brauchen Bass!"

    • Fux
    • 12. August 2022 um 18:51

    Es handelt sich dabei ja beileibe um kein neues Phänomen, aber mir ist es immer noch völlig unverständlich, wie fast alle Fragestellungen bezüglich Boxen/Lautsprecher/Gehäusen sich nur mit der Wiedergabe der untersten Oktave beschäftigen und die "restlichen" 90% des Frequenzspektrums anscheinend völlig nebensächlich oder irrelevant sind.

    Da wird sich ein Kopf gemacht, mit welchen vier Mega 18"ern man sein 500.-€ Topteil am besten ergänzt und welcher Überamp der Kilowattklasse der geeignetste Antrieb hierfür ist.

    Was dann da an Beschallungsmöbelkombinationen dabei herauskommt, erlaubt weder eine verständliche, kräftige Wiedergabe von Stimmen, noch von Instrumenten, die sich ja bevorzugt in den 90% des Frequenzspektrums aufhalten, wo hier nur ein Billigtopteil am Start ist und im Verhältnis zu den Basslautsprechern kein Land mehr sieht. Ein Saxophon klingt dann über so eine Anlage wie ein Nebelhorn der Autofähre und ein eigentlich kerniger Rimshot löst beim Zuhöhrer bestenfalls Lachkrämpfe aus.

    Was läuft hier eigentlich schief?

    Liegt es möglicherweise daran, dass sich kaum jemand mehr ernsthaft mit Musik beschäftigt, oder gar selbst ein Instrument spielt?

    Es wäre doch wesentlich sinnvoller, sich zuerst mal ausführlich Gedanken über kräftige, verfärbungsarme Topteile mit kontrolliertem Abstrahlverhalten und somit vernünftiger Arraybarkeit zu machen, und dann im zweiten Schritt sich um das Thema Bass zu kümmern, das zumindest im hier meist diskutierten Maßstab wesentlich weniger komplex ist, als viele vielleicht annehmen möchten.

    In der weit überwiegenden Mehrheit der Fälle ist der praktikabelste, kosteneffizienteste und am universellsten einsetzbare Bass eh eine ganz "normale" 18" Bassreflexkiste (mit ordentlicher Bestückung), die dann je nach Größe der Veranstaltung halt mengenmäßig aufgestockt wird und mit der sich auch bei entsprechender Anzahl relativ einfach alle denkbaren, richtenden Bassarrays darstellen lassen.

    Vielleicht liest's ja jemand und wenn nicht, dann hören wir im "Hobbybereich" halt weiterhin nur "Bass!"... ;)

  • B&C sub218

    • Fux
    • 12. August 2022 um 18:05

    Diese doppelt ventilierten Bandpassvorschläge sind reine Subwoofer und brauchen alle eine entsprechende Controllerentzerrung. Die kann man auch nicht, wenn das Top nicht so weit herunter laut kann, dann auch nicht bei 120 - 150Hz trennen.

    Das sind reine Subwoofer, keine universellen Bässe.

  • Günstige Laderampe für Anhänger (Rollstuhlrampe)?

    • Fux
    • 12. August 2022 um 18:01

    Was hat denn die Laderampe unter der Ladefläche mit dem TÜV zu tun?

    Das ist doch nur Ladung, oder?

    Unser derartiger Anhänger war während seiner Lebenszeit etwa zehn mal beim TÜV. (Mit Rampe)

    Da hat nicht einmal jemand nachgefragt.

  • d&b V-Sub

    • Fux
    • 12. August 2022 um 13:59

    Das ist bei Meyer recht kompromisslos gelöst. Da ist einfach nix mehr dran was irgendjemand falsch bedienen könnte. Falsch aufstellen kann man die Lautsprecher natürlich immer noch.

    Aber irgendwo ist's dann auch mal gut. Ich kann ja auch nicht alle Fenster zumauerrn, nur damit keiner aus dem Fenster springt...

  • New York style theater carts

    • Fux
    • 11. August 2022 um 22:17

    Ich denke das heißt nicht "carts", sondern "charts" also Bestuhlung/Sitzreihen-Layout und hat mit der Beschallung von eher weniger tiefen aber sehr breiten und steilen bzw. in mehreren Balkonebenen gelegenen Sitzreihen zu tun. Also wo das Linearray nicht ewig weite Strecken zu überbrücken hat, aber sowohl einen sehr breiten Zuschauerbereich abdecken muß (eher Standard bei Linearrays) als auch einen sehr großen vertikalen Abstrahlwinkel haben muß (eher ungewöhnlich/selten bei Linearrays)

    Etwa sowas in dieser Art:

    New York City Center | New York Latin Culture Magazine

    Lyceum Theatre: 3-D Broadway Seating Chart, Theatre History | Broadway Scene

  • Welche Mikrofone für Underhead-Abnahme von Becken

    • Fux
    • 11. August 2022 um 14:41

    Das selbe ist auch meine Erfahrung: Wenn bei den Overheads alles außer "Höhen" eh herausgezogen wird, dann spielt das mit dem verschiedenen Abständen zur Snare auch keine große Rolle mehr.

    Bei "Laut" in "akustisch unvorteilhaften" Umgebungen ist halt" gain before feedback" fast alles. ;)

  • Welche Mikrofone für Underhead-Abnahme von Becken

    • Fux
    • 11. August 2022 um 14:04

    Ich denke das sind einfach zwei verschiedene Konzepte mit ähnmlichem Ziel.

    Einmal alle Trommeln möglichst nah abnehmen und was dann dem Sound an feinen Becken fehlt über die Overheads dazugeben. (und aus den Overheads die ganzen tieferen Frequenzen praktisch komplett rausziehen)

    Zweiter Ansatz: Den über alles "Raumklang" des Schlagzeugs über die Overheads aufnehmen und was dann an direktem Attak oder auch "Bauch" (Kick ja eh) evtl. fehlt, über nah an den Trommeln platzierte Mikrofone wieder dazu bringen.

    Je nach Musikart und akustscher Umgebung kann das eine oder andere zielführender sein.

    In den Situationen wo es auf der Bühne ebenso wie vor der Bühne so richtig laut ist und die Umgebung akustisch im Gegensatz zum Studio wieder mal ... suboptimal ist, dürfte der close-miking Ansatz die üblichere, bewährte Variante sein.

    Das Mischen von richtig lauten Bands in sehr halligen Umgebungen ist ja oftmals mehr "Schadensbegrenzung" als "Sounddesign".... ;)

  • Günstige Laderampe für Anhänger (Rollstuhlrampe)?

    • Fux
    • 10. August 2022 um 23:42

    Wir haben bei der Anhängerbestellung gleich Profile für die Rampe unter die Ladefläche mit einbauen lassen. Das Hechblech erhielt einen abklappbaren Ausschnitt mit dem Nummernschild drauf und konnte mit einem Vierkant entriegelt werden. Die Alurampe dazu haben wir uns von einem metallverarbeitendem Betrieb (einteilig & starr) machen lassen. Schön lang, da Hochlader (flacher Rampenwinkel) und wenn die Rampe unter der Ladefläche ist, ist die Länge ja egal.

    Die Rampe hatte am oberen, abgekanteten Ende unten Mittig einen Bolzen, der beim Anlegen in das entsprechende Loch im Heckrahmen eingehängt wurde, so dass die Rampe überhaupt nicht verrutschen konnte. Rampenbreite war so groß gewählt, dass neben Racks und Cases auch große Doppel 18" BR Bässe mit versetzt angeordneten Chassis rückseitig auf ihren Rollen liegend reingerollt werden konnten, ohne dass es links oder rechts am Fußbord zwickte.

    Eine Rampe im Anhänger, die ständig an irgendwelchen Racks, Cases und Boxen schabt, hätte ich nicht haben wollen.

    Lassen sich evtl. beim hier bereits vorhandenen Anhänger solche Einschubschienen für den Transport der Rampe unter der Ladefläche nachrüsten?

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