Wir sagten deshalb zur Meterbridge auch immer "Spoiler" in Anlehnung an die damals noch häufiger zu sehenden "Biertresen" auf dem Kofferraumdeckel... ![]()
Beiträge von Fux
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Die von den Herstellern der E-Drums angebotenen "Lösungen" sind nach meinem Kenntnisstand eher weniger dazu geeignet, das E-Drum Kit so klingen zu lassen wie eine akustische Schießbude...
Wenn der Anspruch eher ist sich einfach beim Üben zu höhren, mag das aber eine günstige Lösung sein.
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Deine Bevorzugung einer "PA-Lösung" gegenüber einem Kopfhöhrer kann ich zu 100" nachvollziehen.
Schlagzeug hat m.E. immer auch etwas körperliches. Wenn man da nur auf dem Kopfhörer hört, fehlt einem wirklich ganz entscheidend was.
Ich hatte das mit dem Kopfhörer genau einen Tag probiert und dann wieder verworfen.
Das "Problem" ist, wenn es sich wie ein "richtiges" akustisches Schlagzeug anhöhren und anfühlen soll, stellt das schon recht große Anforderungen an das Monitoring mit Lautsprechern.
Ich hatte das auch schon mit recht günstigen 12/2 Monitoren/Multifunktionsboxen für ein paar hundert Euro versucht, aber ganz abgesehen vom fehlenden körperliche Schub untenrum klangen Toms und Snare überhaupt nicht realistisch. Grundton und Höhen kamen schon raus, aber bei den wichtigen Mitten dazwischen klang das schon sehr laidback was der hohen Trennung des kleinen, günstigen BMS Hochtöners in den Monitoren geschuldet war.
Wenn es Dir wirklich hauptsächlich darum geht das Schlagzeug realistisch zu höhren und nicht darum eine große "Party-Stereoanlage" zu haben, würde ich mir im ersten Schritt nur einen Stack (mono) und dafür mit Lautsprechern höherer Qualität zulegen. Entweder ein gut klingendes, potentes Topteil mit extra Bassbox dazu (universeller), oder etvl. etwas günstiger (aber vom Einsatzbereich dann mehr festgelegt) eine 3-Wegebox, die Sowohl Mitten als auch Bass kann.
Von der hier möglicherweise oft geratenen 15/2 Box würde ich Abstand nehmen, weil z.B. eine Snare über so eine Box i.d.R. nicht wirklich knackig wiedergegeben wird.
DIe Idee die Monitore, ohne Subwoofer, dafür mit einem potenten Bassshaker am Drumhocker zu unterstützen, bin ich auch wieder abgekommen, nachdem ich das längere Zeit so probiert habe. Das ist nicht das Selbe wie eine entsprechende Box, die den Bass wiedergibt.
Schlussendlich ist aber alles, wie eigentlich immer, ein Frage des zur Verfügung stehenden Budgets.
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Na dann is' ja gut!

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Wichtig bei Pulten mit Gruppen-VU: Am besten alle Kanäle auf die Gruppe draufrouten, damit die Meter auch schön zappeln. Das verstärkt die Illusion ungemein!

Wir hatten mal eine Zeit eine 24/8/16 Studiokonsole von Aries im Liveinsatz mit 19 beleuchteten Zeiger VU Metern in der Bridge. Umschaltbar auf den ersten 16 VU-Metern die Subgruppen oder Returns (die wir live halt z.B. als Effektreturns nutzen) und natürlich Master L-R und PFL)
Wenn da die 19 beleuchteten Zeigerinstrumente hin und her schaukelten sah das damals schon ungemein wichtig aus...

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Wenn es passiv betrieben werden soll, würde eine Dynacord SL1800 passen.
Das man die Mehrleistung der etwas teureren SL2400 wirklich braucht, glaube ich bei der Anwendung und den Lautsprechern eher nicht.
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Praktisch hatte ich mal so eine zusätzliche Box in der Mitte hängen (Festinstallation Stadthalle, nur Kofferjob), wobei hier wirklich der Grundtonbereich der Stimme auf der Bühne direkt unter der mittleren Box auf der Bühne so störend und feedbackanfällig war. (Leiser Redner mit subotimalem Headset von der Hausanlage)
Obwohl sich die Stimmenorientierung durch die Mittlere Box schon hörbar verbessert hat, mußte ich diese leider wegen erwähnter Feedbackanfäligkeit etwas im Pegel absenken, da die Controller für eine gezielte Absenkung der Problemfrequen am mittleren Lautsprecher nicht zugänglich waren.
Am Kanalzug diese Frequenz abzusenken und damit notgedrungen auch auf den äußeren Lautsprechern klang dann doch zu blechern.
(ist jetzt etwas am Thema SFA vorbei, da ja nur Sprache am Start war und die einzelne mittlere Box alleine die Hallenbreite auch gar nicht abdecken konnte)
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Location in Clubgröße, auf der Bühne eine klassische Hardcorekapelle.
(vgl. N.Y. Hardcore, Boston Hardcore etc.)
Lautstärke absolut "earbleeding".
Einer kommt zum Pult und bedeutet mir dass es völlig krank viel zu laut ist. Ich zeige auf die schönen roten Masterfader, ziehe sie komplett runter und es ist abgesehen vom Bassdruck untenrum & Gesang (eher Shouting) praktisch genauso laut wie vorher, allein von der Backline und dem Monitoring....

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Schade eigentlich dass indirekt proportional zur Digitalisierung der Pulte der Drang nachgelassen hat, mit ausgestrecktem Zeigefinger irgendwo auf einen EQ im Kanalzug 11 zu deuten, und mit wichtiger Miene zu fragen: "und Sie wissen auch was DIESER Knopf da macht ???"
Aber immerhin - die Anlage hat zumindest immer noch viele tausend Watt, und der Mann am Lichtpult möge doch bitte ein bisschen leiser machen, das ist ja totaler Wahnsinn hier!!!
Auf die Knöpfe-Frage habe ich immer gesagt: Das sind eigentlich viel weniger als es aussieht. Nur die in einer Reihe untereinander sind verschieden. Die daneben sind immer das Gleiche nur für ein anderes Mikrofon.
Wieso sollte ich die Leute auch dumm sterben lassen.
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Das absolute all time "Strom-Highlight" war in einem 2000 Mann Zelt. (Top 40 Band)
"Wo ist denn unser Strom?"
Veranstalter: "Da die Kabeltrommel auf der Bühne!" (Schuko, 40m, 1,5mm²)
?!? "Wir haben doch geschrieben dreiphasig, mindestens 32A abgesichert!"
Veranstalter: "Der Blaskapelle gestern hat das auch gereicht!"
Ah, ja....
Wir haben uns dann selber unseren Strom geholt

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Bei einer Sängerin, deren Englisch eher "lautmalerische" Züge hatte, habe ich mir das am Gesangskanal mal via Kopfhörer genauer zu Gemüte geführt und festgestellt, dass diese bei Ihrem Janis Joplin Cover doch tatsächlich sang "Oh Lord want you buy me a merci dispense".
Wir haben uns so gebogen dass wir fast hinter dem Mischer vom Bühnenpodest runter gefallen wären.....
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"Hängt auf meinem Strom noch irgendetwas anderes drauf?"
"Nö, ...nur der Kühlwagen ....und die Küche!"
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Wenn die Topteile nicht nur für Discoeinsatz, sondern auch für Livermusik Verwendung finden werden, würde ich mal einfach ein standard SM58 an einen Kanal des Mischer anstecken, am Kanal nichts machen außer einen 100Hz Basscut setzten und dann mal mit steigender Lautstärke unter ständigem Besprechen des Mikrofons zwischen den beiden (natürlich jeweils gleich laut eingepegelten Tops) hin und herschalten. Dabei bitte nicht darauf achten, ob eine Box schon von sich aus dicken Grundton macht, (den die Alleinunterhalter so lieben.... ;-), sondern ob durchsetzungsfähige Mitten vorhanden sind und die Stimme "natürlich" klingt. Bei höheren Lautstärken dann eben mit entsprechdem Abstand von den Boxen, damits nicht pfeift.
(Wobei dann kann man auch gleich testen, ob das irgendwelche Überhöhungen im Frequenzgang da zu frühen Rückkoppelungen führen)
Wirklich gute Stimmwiedergabe ist für einen Lautsprecher das schwierigste (und die menschliche Stimme der uns am besten bekannte Klang) und entscheidet m.E. ob der Lautsprecher gut funktioniert.
Dass man dann für die Musikwiedergabe mit entsprechenden Bässen/Subwoofern unten rum noch etwas dazuschiebt (meinetwegen auch mit einer ordentlichen Überhöhung in den tieferen Frequenzen) und obenrum mit schönen Höhen die in den Mitten bereits gute Wiedergabe "garniert" ist ja jedem nach Geschmack freigestellt.
Wenn man beim Topteil Testhören den Eindruck hat, dass z.B. der Treiber besonders "klar" klingt, oder das Konuschassis in den Mitten etwas "weicher", also wenn in irgendeiner Weise man die Chassis einzeln oder die Trennnung zwischen beiden wahrnehmen kann, dann stimmt an der Konstruktion eh was prinzipiell nicht.
P.S.
Ich würde auch mal zwei gleiche Tops nebeneinanderstellen, Rosa Rauschen draufgeben und dann in der Horizontalen davor auf und ab laufen und den Winkel zwischen den nebeneinander gestellten Tops dabei varieren und schauen, ob sich ein Winkel der Tops zueinander finden läßt, der beim Vorbeilaufen das rosa Rauschen nicht zu einem ständig "modulierenden" Schschschsssssssschchchchchsssschchchschschsch modulieren läßt.
Sprich hat das Top eine einigermaßen über die Frequenz gleichmäßige Abstrahlcharakteristik.
(und keinen "Tannenbaum")
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In akustisch völlig unmöglicher Betonhalle mit 5 Sekunden Nachhallzeit als Kommentar zum komplett trockenen Signal beim Soundcheck: "Kann man da am Mischpult nicht den Hall irgendwie wegnehmen?"....
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Da bei uns der beschränkte "Frachtraum" immer ein auschlaggebendes Kriterium war, war alles von den Maßen her so klein als möglich optimiert und maximal kompakt in Racks montiert oder gecased. Auch ging das Einladen nur, wenn alles an seinem dafür hinoptimierten Platz stand. Da passte nirgendwo auch nur eine Hand dazwischen. So wäre ein Verrutschen der Ladung, geschweige den ein Umfallen von irgendetwas völlig unmöglich gewesen. Nachteil: Irgendein Trumm zu früh bzw. falsch eingeladen, dann passte es nicht mehr rein und alles mußte wieder raus.
Aber die Gewichte die man damals rumgewuchtet hat waren schon nicht unbedingt gesund.
Daher haben wir auch schon ganz zu Beginn als "Rookies" aus unserem allererstem, schönen, frisch gekauftem 24 HE Rack bereits nach dem ersten Einsatz unseren "Irrtum" bezüglich einer vernünftigen Rackgröße/Gewicht eingesehen und mit der Handkreissäge zwei daraus gemacht...

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Senna - Eigentlich zur Gattung der Johannisbrotgewächse gehörig (wozu meines Wissens auch der Maulbeerbaum zählt)
https://de.wikipedia.org/wiki/Senna_(Gattung)
Und hier von einer Unterart "Senna Siamea"
https://www.rarepalmseeds.com/de/senna-siamea-de
dort seht auch was von der extremen Härte
Ich hatte, nachdem ich das Holz gekauft hatte, aber eigentlich einen anderen Artikel im WEB gefunden der zum Senna Holz sinngemäß schrieb "Maulbeerbaumart mit hoher Dichte und extrem hartem Holz die in Asien z.B. Vietnam vorkommt."
Diese Seite finde ich gerade aber nicht mehr.
Ich sehe gerade, das Bauhaus hat das Holz aktuell wieder im Programm!
https://www.bauhaus.info/massivholzplat…atte/p/25603305
Aber nicht dass mir einer sagt, ich hätte wegen der Bearbeitbarkeit (Härte) vorher nicht gewarnt...

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Danke, für's verschieben, häst' aber auch gerne löschen dürfen!
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Digital ist besser!

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O.K. das Lichtpult hatte schon DMX

Aber herumwuchten und auf den Tisch stellen wollte ich heute das Siderack auch nicht mehr...
--> Wenn's zu OffTopic ist, bitte einfach löschen!
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Danke, mit gefällt das Ergebnis auch sehr gut!
Aber um es in Deinen Worten zu sagen: Die Bearbeitung des vietnamesichen Maulberbaumholzes war wegen seiner Härte echt "endkrass".
Ich würde das nächste Mal "nur" irgendein europäisches Hartholz nehmen. Das tut's auch und ich bin beim Sägen, Fräsen & Schleifen immer noch mindestens doppelt so schnell.
Aber aussehen tut das komische Holz schon irgendwie g..l

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