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  2. Jan_N

Beiträge von Jan_N

  • B&C 18 TBX 46

    • Jan_N
    • 19. August 2003 um 19:46

    Da kann ich nur zustimmen - 1/3 der Membranfläche (400-500 qcm) sollten eigentlich ausreichen, damit bin ich - zumindest mit dem moderat langhubigen Beyma 18G400 immer auf der problemlos-sicheren Seite gewesen, obwohl ich grade auf den Sound von röchelnden Reflexöffnungen sehr allergisch reagiere. Bevor die zu kleine Öffnung aber Geräusche von sich gibt, sinkt erstmal deren Effizienz und das Übertragungsverhalten nähert sich im Großsignalbereich dem einer geschlossenen Box.

    mEon : was möchtest Du mit dem Verkleinern der Reflexkanalfläche erreichen ? Es ging bei den Tips zum Höherabstimmen des Gehäuses nicht darum, das VOLUMEN des BR-Kanals zu verkleinern, sondern dessen LÄNGE - bei gegebener, gleichbleibender Länge SINKT nämlich die Abstimmfrequenz, wenn man den Kanalquerschnitt verkleinert.

    Als Folge daraus wird die Hubbegrenzung des Maximalpegels im "Nutzbass"-Bereich oberhalb der Abstimmfrequenz noch stärker ausfallen.
    Ich würde als Notlösung versuchen, die Kiste deutlich höher abzustimmen, dann bekommst Du im mittleren Bassbereich etwas höhere Reserven... Einen Lowcut (~40 Hz) hast Du hoffentlich vor dem Amp ?

    Gruss,
    Jan

  • B&C 18 TBX 46

    • Jan_N
    • 19. August 2003 um 19:46

    Da kann ich nur zustimmen - 1/3 der Membranfläche (400-500 qcm) sollten eigentlich ausreichen, damit bin ich - zumindest mit dem moderat langhubigen Beyma 18G400 immer auf der problemlos-sicheren Seite gewesen, obwohl ich grade auf den Sound von röchelnden Reflexöffnungen sehr allergisch reagiere. Bevor die zu kleine Öffnung aber Geräusche von sich gibt, sinkt erstmal deren Effizienz und das Übertragungsverhalten nähert sich im Großsignalbereich dem einer geschlossenen Box.

    mEon : was möchtest Du mit dem Verkleinern der Reflexkanalfläche erreichen ? Es ging bei den Tips zum Höherabstimmen des Gehäuses nicht darum, das VOLUMEN des BR-Kanals zu verkleinern, sondern dessen LÄNGE - bei gegebener, gleichbleibender Länge SINKT nämlich die Abstimmfrequenz, wenn man den Kanalquerschnitt verkleinert.

    Als Folge daraus wird die Hubbegrenzung des Maximalpegels im "Nutzbass"-Bereich oberhalb der Abstimmfrequenz noch stärker ausfallen.
    Ich würde als Notlösung versuchen, die Kiste deutlich höher abzustimmen, dann bekommst Du im mittleren Bassbereich etwas höhere Reserven... Einen Lowcut (~40 Hz) hast Du hoffentlich vor dem Amp ?

    Gruss,
    Jan

  • B&C 18 TBX 46

    • Jan_N
    • 19. August 2003 um 12:29

    Hallo,

    mit Deinem 38 cm-Schacht müsste die Abstimmfrequenz (die im übrigen NUR vom Gehäuse und dem BR-Kanal abhängt, nicht vom Speaker) wohl knapp unter 40 Hz liegen. Maximal flach wird die Abstimmung etwas darüber, mit knapp 30 cm Portlänge und den 130 l netto dürftest Du schon mal nicht SO falsch liegen. Probieren & Messen ist aber angesagt.

    Verspreizen : wenn ich JF da richtig verstanden habe, meint er kraftschlüssige Verbindung der Seitenflächen miteinander, schau Dir dazu mal den Bauplan von seinem 15er-Woofer an.

    Ach und : die Schallwand würd ich wesentlich weiter versenken als nur 20 mm. Grund : so dick ist schon fast der überstehende Rand des Speakers - wenn da noch ein Gitter davor kommen soll, muss der Lautsprecher ja auch noch ungestört auslenken können. Plane da mal ein Xdamage von +-25 mm ein, plus die 16 mm Randdicke. Also darf das Gitter minimal 40 mm Abstand von der Schallwand haben, plus nochmal 10 mm Schaum vorm Gitter... Eine um 5 cm versenkte Schallwand hat eigentlich immer gut hingehauen bei Subs. Wenn Du das Gitter direkt or die Speaker schraubst, hauen die Membranen immer so unschön teuer dagegen... ;)

    Gruss,
    Jan

  • B&C 18 TBX 46

    • Jan_N
    • 19. August 2003 um 12:29

    Hallo,

    mit Deinem 38 cm-Schacht müsste die Abstimmfrequenz (die im übrigen NUR vom Gehäuse und dem BR-Kanal abhängt, nicht vom Speaker) wohl knapp unter 40 Hz liegen. Maximal flach wird die Abstimmung etwas darüber, mit knapp 30 cm Portlänge und den 130 l netto dürftest Du schon mal nicht SO falsch liegen. Probieren & Messen ist aber angesagt.

    Verspreizen : wenn ich JF da richtig verstanden habe, meint er kraftschlüssige Verbindung der Seitenflächen miteinander, schau Dir dazu mal den Bauplan von seinem 15er-Woofer an.

    Ach und : die Schallwand würd ich wesentlich weiter versenken als nur 20 mm. Grund : so dick ist schon fast der überstehende Rand des Speakers - wenn da noch ein Gitter davor kommen soll, muss der Lautsprecher ja auch noch ungestört auslenken können. Plane da mal ein Xdamage von +-25 mm ein, plus die 16 mm Randdicke. Also darf das Gitter minimal 40 mm Abstand von der Schallwand haben, plus nochmal 10 mm Schaum vorm Gitter... Eine um 5 cm versenkte Schallwand hat eigentlich immer gut hingehauen bei Subs. Wenn Du das Gitter direkt or die Speaker schraubst, hauen die Membranen immer so unschön teuer dagegen... ;)

    Gruss,
    Jan

  • schwarze Schrauben

    • Jan_N
    • 18. August 2003 um 23:50

    Hallo,

    wenn ich schwarze Schrauben für Plastikecken (befilzte LS) o.ä. exponierte Stellen brauche, nehme ich immer sog. Schnellbauschrauben (schwarz phosphatiert), wie sie eigentlich für Rigipsplatten vorgesehen sind. Die halten auch in Holz, aber bitte dann die Variante mit engerem Gewinde. Die Farbe ist m.E. recht haltbar, weil die Dinger nicht lackiert, sondern eben eine matte, phosphatierte Oberfläche haben.

    Google mal nach "Schnellbauschrauben", Du wirst viele (!) Links finden. Ein 1000er Pack sollte Dich im Baumarkt um die 10 EUR kosten.

    Ach und: 2-2,5 mm sind zu wenig, das wird ausreissen - o.g. Schrauben gibts meist in 3,9 bzw. 4,2 mm Durchmesser, kleinere würd ich nicht verwenden.

    Gruss,
    Jan

  • schwarze Schrauben

    • Jan_N
    • 18. August 2003 um 23:50

    Hallo,

    wenn ich schwarze Schrauben für Plastikecken (befilzte LS) o.ä. exponierte Stellen brauche, nehme ich immer sog. Schnellbauschrauben (schwarz phosphatiert), wie sie eigentlich für Rigipsplatten vorgesehen sind. Die halten auch in Holz, aber bitte dann die Variante mit engerem Gewinde. Die Farbe ist m.E. recht haltbar, weil die Dinger nicht lackiert, sondern eben eine matte, phosphatierte Oberfläche haben.

    Google mal nach "Schnellbauschrauben", Du wirst viele (!) Links finden. Ein 1000er Pack sollte Dich im Baumarkt um die 10 EUR kosten.

    Ach und: 2-2,5 mm sind zu wenig, das wird ausreissen - o.g. Schrauben gibts meist in 3,9 bzw. 4,2 mm Durchmesser, kleinere würd ich nicht verwenden.

    Gruss,
    Jan

  • Hat hier jemand schonmal mit nem Cobra-System gearbeitet?

    • Jan_N
    • 11. August 2003 um 22:29

    Hi Willi,

    jepp, das Pult war ne Gl4000(-40 glaub ich). Ich war da aber "nur" auf nem Kofferjob für eine Band nachts um halb 2 (Freezeebee). Am Nachmittag klangs aber auch schon ganz ordentlich, was ich da so gehört habe, als ich noch mal "kurz" in die Stadt wollte (großer Fehler ;) ). Was ich aber beim Mixen gesehen habe, war, dass der FOH-EQ in den Tiefmitten und um 3-4k ziemlich zerhackt war - gut, damit klangs zwar brauchbar, zeigt aber nicht auf ein optimales Controllerstting hin.

    Übrigens war der FOH-STandpunkt schon mal schlimmer (2001 stand der NEBEN der Bühne - GRAUS !!!) - da hab ich dann mit nem Kopfhörermischen dürfen :(

    Aber was auf jeden Fall deutlich zu hören war, war, ob die Bands ordentliche Sounds angeboten haben oder nicht, das spricht zumindest für den Mittelhochtonbereich der PA !

    Gruss,
    Jan

  • Hat hier jemand schonmal mit nem Cobra-System gearbeitet?

    • Jan_N
    • 10. August 2003 um 23:36

    Hallo Schorsch,

    ich hab im Juli mal auf einer Openair-VA darauf gemischt (Sound of Frankfurt 2003 Alternative Stage), und das funktionierte schon irgendwie brauchbar, auch mit RnR. Allerdings standen da für geschätzte 1000 Leute "immerhin" 4 x PWH Bässe pro Seite, dazu 2 normale Tops und ein FAR-Top, wenn mich meine Äuglein nicht getäuscht haben.

    Da das FOH-Zeltchen traditionell weit von der Bühne weg steht, kam es mir im Bassbereich schon ein bisschen eng vor, im Mittelhochtonbereich ging das aber erstaunlich direkt zur Sache, was Stimmen/Gitarren/Schlagzeug anging. Horizontal ist die Abstrahlung schön breit, ich kann meinen Vorrednern aber nur zustimmen : die Tops über Ohrenhöhe bitte, und alle übereinander (2 Stacks nebeneinander stell ich mir grausig vor).

    2 Bässe pro Seite für 1000 Leute ? Zu wenig, die Tops haben da weniger Probleme, wenn die Band gesittet ist. Mindestens 4 Bässe pro Seite sollten es schon sein, da die wohl sehr ähnlich wie die kleinen XA-Bässe gehen, gibts aber auch dann kein Subbassgewitter, sondern eher eine angenehme Abrundung...

    Gruss,
    Jan

  • Help needed: Auflagen des Ordnungsamtes für Open-air-VA

    • Jan_N
    • 30. Juli 2003 um 20:58

    Hallo Admin,

    ich komm ja nun mehr aus der RnR-Ecke, und da muss ich sagen, dass diese Grenzwerte indoor in kleineren Clubs praktisch nicht einzuhalten sind, oder ? 99 dB(a) sind vor einem kraftvoll spielenden Schlagzeuger schon weit übertroffen, und dann will man ja auch noch Vocals hören über Snare und Becken ?

    Selbst wenn man jetzt die Band mit Inears ausstatten würde (beim Bass sicherlich eher langweilig für den Musikanten), MUSS man doch zwangsweise zum Gesetzesbrecher werden - ausser man spielt nur noch mit mächtig uncoolen aber auch unsensiblem E-Schlagwerk.

    Wären die Becken/Snare nicht, würde ich als Mischer praktisch nie einen so lauten Mix fahren, wie ich es jetzt oft tun muss. Aber IMMER NUR leise spielen (Schlagzeug) ist m.E. soundmässig nicht bei allen Musikstilen vertretbar...

    Wer ist denn eigentlich bei Übertretungen dieser Grenzwerte schuldig? Der Veranstalter, weil er seine Limiter nicht entsprechend eingestellt hat? Oder ich, weil ich mich als Band-techniker nicht selbst drum gekümmert habe ?

    Gruss,
    Jan

    p.s. : wie wärs mit einem eigenen Thread fürs Thema ? ;)

  • Autograph-Equalizer von Peavey - Taugt oder nicht?

    • Jan_N
    • 30. Juli 2003 um 20:00

    Hallo Stefan,

    ich trau mich mal :

    Ich habe mit dem Autograph mal in einem Midi-Studio-Kontext gearbeitet- als EQ sind die per se ganz brauchbar, aber für live? Würde ich nichtso empfehlen, da man nicht "mal eben so" einen Fader schnappen und was rausziehen, z.B. im Falle von Feedbacks übers Haus. In dem Falle bräuchte es einfach zu lange, um sich durch Menüs zu (ver-)tippen und zu korrigieren. Als Preset-EQ der Marke "Einmal eingemessen und dann vergessen" sind die aber OK. Das automatische Einmessen mit den Geräten (und mit praktisch allen anderen einfachen RTA-Geräten) kann man aber vergessen, zumindest nicht in der Art : Messmikro hinstellen, Einrauschtastedrücken, fertig. Das wird höchstwahrscheinlich in die Hose gehen...

    Was man überprüfen sollte, sind maximale Ein- und Ausgangspegel, nicht dass das Gerät vor dem Mischpult zerrt... Um die +20 dBu sollten sie abkönnen.

    28 Bänder reichen dicke, die "verlorenen" beiden Bassbänder (20/25 Hz) und das 20k-Band liegen in Bereichen, in denen 90 % der PA-Anlagen sowieso nichts gut verwertbares mehr bringen.

    HTH,
    Jan

  • Help needed: Auflagen des Ordnungsamtes für Open-air-VA

    • Jan_N
    • 27. Juli 2003 um 14:25

    Hallo f8274 (die Modenamen werden auch immer technokratischer) ;) !

    WO in Ffm ist denn die Veranstaltung ? Ich habe z.B. im Güntersburgpark 2 oder 3 Mal Openairs als Mischer mitgemacht, und das war kein größeres Problem. Das waren jeweils mehrere RnR-Livebands, also Grundlautstärke war definitiv vorhanden.

    Bei mir kam zur Soundcheckzeit bis jetzt immer ein netter älterer Mitarbeiter des Ordnungsamtes vorbei, ließ einen Musik über die Anlage spielen und läuft dann mit seinem Meßgerät zu den nächstgelegenen Wohnhäusern rüber, wo er schaut, ob alles einigermassen im grünen Bereich ist. Bei unseren VA entsprach der "erlaubte" Pegel dann meist irgendwo um die 85-88 dBa am Pult (vielleicht 20-25 m von der Bühne weg).

    Wie schon erwähnt : Der Respekt, dem man diesem Herrn vor dem Krach entgegenbringt, hat viel mit Leben und Leben lassen zu tun - bist Du kooperativ, siehste ihn auch während der VA nicht wieder und er verkneift sich alberne Aufkleber überm Masterfader...

    Wichtig ist dabei aber, dass man einigermassen Richtwirkung hat - wir hatten da zumindest horngeladene Tops - und diese eben so nutzt, dass man möglichst _nicht_ in die Wohnhäuser brüllt (Ausrichtung der Bühne !), sondern in den Bereich vor der Bühne. Bässe sind da ja dank A-Gewichtung unkritischer... ;)

    Fazit : Vor der Bühne wars laut genug, alle hatten ihren Spass, nur am Pult wars relativ ungewohnt leise. Aber da waren auch viele Kinder da, bei denen ich nicht davon ausgehe, dass sie sich im Zweifelfall die Ohren stöpseln...

    Ach und : mehr als die 22:00 bekommste, wenn das die erste VA mit dieser Organisation und an diesem Platz ist, auf keinen Fall - da geht nichts. Erst wenn man mit einem gewissen Publikumsinteresse und mehreren Jahren ohne Beschwerden hausieren gehen kann, bekommt man auch mal ne Stunde oder zwei länger...

    Gruss,
    Jan

  • QSC PLX Clip-LED / Limiter verhält sich seltsam

    • Jan_N
    • 10. Juli 2003 um 22:37

    Nee, davon läuft üblicherweise nur ein Kanal an 4 Ohm, also mildeste Bedingungen, wenn Brücke, dann an 8 Ohm (wenn ich Geld für nen neuen 18er habe). An den Kabeln liegts auch nicht, das hab ich auch schon gedacht, dass da vielleicht ne Strombegrenzung anspricht, aber die sind mal getauscht worden. Wie gesagt : ich werd da mal ein paar bekannte crestarme Testsignale durchjagen und anschauen, was dann so passiert...

    Was hat Dich denn (ungefähr) die Trafo-Reparatur gekostet ?!

    Gruss,
    Jan

  • QSC PLX Clip-LED / Limiter verhält sich seltsam

    • Jan_N
    • 10. Juli 2003 um 14:25

    ...ich hab halt nur deswegen schon öfter mal PLXe bei anderen Beschallern beobachtet, und die haben zum Beispiel auch bei lauter Kickdrum/Snare (impulse !) brav alles grün beleuchtet, wobei da natürlich auch ein Controller dran schuld gewesen sein kann.

    Ich muss noch mal mehr Tests mit Sinussen o.ä. machen, dummerweise hab ich kein Oszilloskop, um mir das Ausgangssignal anzuschauen. Da sollte jedenfalls kein Limiter ab -20 dB unter Vollgas ansprechen ;)

    Jan

  • QSC PLX Clip-LED / Limiter verhält sich seltsam

    • Jan_N
    • 10. Juli 2003 um 14:14

    Janko,

    eine QSC PLX hat 4 Signal-LEDs, eine für "signal anliegend", je eine für -20/-10 dB vor Vollaussteuerung und eine fürn Limiter.

    Wenn ich nun spiele, springt oft die Limit-LED AN, obwohl die -10-er noch AUS ist. DAS ist das seltsame (nach -20dB gehts direkt zum Clip/Limit) ! Der Durchschnittspegel ist dabei noch recht moderat. Man kann ohne hörbares Zerren die Kiste dann noch wesentlich lauter aufdrehen, dann ist allerdings die rote Limit-Lampe auf Dauerfeuer gestellt.

    Ich wollte mit dem Craaft-Vergleich nur checken, ob das vielleicht an der Box (Kurzschluss ?) liegt. Bis da der Limiter zu sehen (!) war, wars richtig laut, auch ohne Zerren. Mit anderer Box hatten beide Endstufen das gleiche Verhalten.

    Die Frage : ist an der Endstufe was kaputt ? Oder ist die Limit-LED einfach nervöser eingestellt als die anderen, die dann eher sowas wie RMS-Pegel anzeigen, über eine gewisse Zeit gemittelt ?

    Gruss,
    Jan

  • QSC PLX Clip-LED / Limiter verhält sich seltsam

    • Jan_N
    • 10. Juli 2003 um 08:40

    Hallo Forum,

    ich habe in meiner Bass-Instrumentenanlage eine PLX2402 im Einsatz.

    Grade bei relativ impulsreichem Material (Slap-Bass) kommt es schon bei moderaten Pegeln relativ häufig vor, dass die rote Clip-LED vor der -10-dB-LED kurz aufleuchtet. Limiter sind natürlich aktiviert (Dip-Schalter).

    Das KLINGT zwar nie schlecht, wundert mich aber schon, zumal das auch vorkommt, wenn das Signal schon kräftig - mit kurzen Attack-zeiten - komprimiert ist. Eine testweise angeschlossene Craaft FQC 1200 zeigt das Verhalten auch bei wesentlich höheren Pegeln nicht, da limitierts erst viel später.

    Kennt einer der PLX-User hier das Verhalten - ist das normal und nur eine Frage der unterschiedlichen Zeitkonstanten der Anzeige ? Oder sollte ich die Endstufe mal checken lassen ?

    Gruss,
    Jan

  • EV gegen B&C - brauche Aufklärung

    • Jan_N
    • 8. Juli 2003 um 04:35

    Meine Rede :

    der EV 15L hat meines Wissens ein Xdamage (da schlägt sie dann an, die Spule) von 12 mm (+- 6 mm).

    Der 18Sound hat z.B. 35 (+-17,5) mm, das sind schon Welten. Der B&C sollte nicht weit vom 18Sound entfernt sein, da habe ich jetzt keine Daten vorliegen.

    Beide Chassis - und sicherlich viele andere modernere Chassis auch (Ciare, Beyma, RCF Precision...) sollten also mechanisch kein echtes Problem haben, die 250W RMS zu verkraften, in Spitzen liegt so ein Amp ja vielleicht bei der doppelten Ausgangsleistung, da wirds für den guten alten EV im Bassbereich schon sehr eng... Nicht ohne Grund werden für den 15L selbst im Fullrange/Sub-Betrieb Hochpass-Einstellungen zwischen 70 und 100 Hz (!) empfohlen - siehe vorgeschlagene Prozessorsettings einiger EV/Dynacord-Monitore/"Subs".

    Nochwas : Limiter beim B2 ist eingeschaltet und funktioniert ? Nicht dass Du am Ende Endstufenclipping für anschlagende Spule hältst - das habe ich bei einer Endstufe ohne Limiter (und ohne Clip-LEDs) auch schon mal gedacht...

    Gruss,
    Jan

  • EV gegen B&C - brauche Aufklärung

    • Jan_N
    • 8. Juli 2003 um 04:35

    Meine Rede :

    der EV 15L hat meines Wissens ein Xdamage (da schlägt sie dann an, die Spule) von 12 mm (+- 6 mm).

    Der 18Sound hat z.B. 35 (+-17,5) mm, das sind schon Welten. Der B&C sollte nicht weit vom 18Sound entfernt sein, da habe ich jetzt keine Daten vorliegen.

    Beide Chassis - und sicherlich viele andere modernere Chassis auch (Ciare, Beyma, RCF Precision...) sollten also mechanisch kein echtes Problem haben, die 250W RMS zu verkraften, in Spitzen liegt so ein Amp ja vielleicht bei der doppelten Ausgangsleistung, da wirds für den guten alten EV im Bassbereich schon sehr eng... Nicht ohne Grund werden für den 15L selbst im Fullrange/Sub-Betrieb Hochpass-Einstellungen zwischen 70 und 100 Hz (!) empfohlen - siehe vorgeschlagene Prozessorsettings einiger EV/Dynacord-Monitore/"Subs".

    Nochwas : Limiter beim B2 ist eingeschaltet und funktioniert ? Nicht dass Du am Ende Endstufenclipping für anschlagende Spule hältst - das habe ich bei einer Endstufe ohne Limiter (und ohne Clip-LEDs) auch schon mal gedacht...

    Gruss,
    Jan

  • EV gegen B&C - brauche Aufklärung

    • Jan_N
    • 7. Juli 2003 um 18:55

    Hallo Günther,

    ich kann da meinen Vor-Schreibern größtenteils zustimmen : EV15L funktioniert ganz gut - an kleinen Amps kommt da der Wirkungsgrad sehr vorteilhaft zum tragen.

    ABER : Der Wirkungsgrad ist - es gibt halt nichts geschenkt - durch eine kurze Spule erkauft, zudem kommt, dass die Aufhängung insgesamt recht kurzhubig ausgelegt ist, sodass er überhalb des linearen Bereichs sehr schnell unangenehm klirrt bzw. ohne Lowcut (in den meisten Bassamps leider nicht vorhanden) schnell anschlägt.

    Schau Dir mal in der Simulation nicht nur den Wirkungsgrad an, sondern auch noch den Hub - da ist der EV schnell am Ende. Ein 15PL40 ist da gutmütiger, grade auch wenn mal Xmax verlassen wird - und Xdamage liegt da ne Größenordnung über dem EV. Es gibt also doch Vorteile.

    Das Problem ist, dass der EV zumindest auf Achse bis ca. 3,5 kHz voll da ist (reicht zumindest für einen guten Rock-Sound) , aber schwere Speaker wie der B&C PZB aber zu wenig obere Mitten bringen. Man MUSS diese dann mit einem Hochtonhorn oder kleineren Speakern (8", 10") kombinieren, sonst klingts zu muffig. Ich habe zum Beispiel selbst einen Beyma 15LX60 in meiner kleinen Bassbox, allerdings kombiniert mit einem 1"-Hörnchen, ohne das das Teil wirklich nur Reggae-Sounds produziert ;)

    Weiterer Nachteil : Für die dickeren Speaker braucht man auch superviel Leistung, um die höheren Auslenkungsreserven nutzen zu können, ich habe bei mir 1,2 kW am 15LX60, und das ist noch nicht übertrieben viel oder gar unangenehm laut, dafür aber im Bassbereich deutlich überzeugender als ein EV15L. Mit einer kleinen Endstufe kommt aus dem Beyma (wie auch aus dem PZB, einem TBX oder ähnlichen Chassis) kaum was raus, das kann dann der EV besser.

    Mein Tipp : Ein modernes, nicht zu langhubiges Chassis wie B&C 15PL40 oder ein 18Sound 15W700 sollte Wirkungsgrad und gutmütigeres Verhalten bei Volllast gut vereinen, die sind da dem EV im Grenzbereich schon eine Nase lang voraus.

    Was für einen Sound suchst Du denn ?

    Gruss,
    Jan

  • EV gegen B&C - brauche Aufklärung

    • Jan_N
    • 7. Juli 2003 um 18:55

    Hallo Günther,

    ich kann da meinen Vor-Schreibern größtenteils zustimmen : EV15L funktioniert ganz gut - an kleinen Amps kommt da der Wirkungsgrad sehr vorteilhaft zum tragen.

    ABER : Der Wirkungsgrad ist - es gibt halt nichts geschenkt - durch eine kurze Spule erkauft, zudem kommt, dass die Aufhängung insgesamt recht kurzhubig ausgelegt ist, sodass er überhalb des linearen Bereichs sehr schnell unangenehm klirrt bzw. ohne Lowcut (in den meisten Bassamps leider nicht vorhanden) schnell anschlägt.

    Schau Dir mal in der Simulation nicht nur den Wirkungsgrad an, sondern auch noch den Hub - da ist der EV schnell am Ende. Ein 15PL40 ist da gutmütiger, grade auch wenn mal Xmax verlassen wird - und Xdamage liegt da ne Größenordnung über dem EV. Es gibt also doch Vorteile.

    Das Problem ist, dass der EV zumindest auf Achse bis ca. 3,5 kHz voll da ist (reicht zumindest für einen guten Rock-Sound) , aber schwere Speaker wie der B&C PZB aber zu wenig obere Mitten bringen. Man MUSS diese dann mit einem Hochtonhorn oder kleineren Speakern (8", 10") kombinieren, sonst klingts zu muffig. Ich habe zum Beispiel selbst einen Beyma 15LX60 in meiner kleinen Bassbox, allerdings kombiniert mit einem 1"-Hörnchen, ohne das das Teil wirklich nur Reggae-Sounds produziert ;)

    Weiterer Nachteil : Für die dickeren Speaker braucht man auch superviel Leistung, um die höheren Auslenkungsreserven nutzen zu können, ich habe bei mir 1,2 kW am 15LX60, und das ist noch nicht übertrieben viel oder gar unangenehm laut, dafür aber im Bassbereich deutlich überzeugender als ein EV15L. Mit einer kleinen Endstufe kommt aus dem Beyma (wie auch aus dem PZB, einem TBX oder ähnlichen Chassis) kaum was raus, das kann dann der EV besser.

    Mein Tipp : Ein modernes, nicht zu langhubiges Chassis wie B&C 15PL40 oder ein 18Sound 15W700 sollte Wirkungsgrad und gutmütigeres Verhalten bei Volllast gut vereinen, die sind da dem EV im Grenzbereich schon eine Nase lang voraus.

    Was für einen Sound suchst Du denn ?

    Gruss,
    Jan

  • Spirit LX7 24 als Anfängerpult ?

    • Jan_N
    • 2. Juli 2003 um 23:34

    Hallo Johannes,

    ein kleinerer Club bei Frankfurt, in dem ich schon oft gemischt habe, hat so ein LX7/24. Wenn es an dem Pult was zu mäkeln gibt, dann vielleicht an der "Anfassqualität", da ist ein in meinen Fingern ein GL2200 deutlich wertiger.

    Die fehlenden Pads hab ich noch nie vermisst, auch nicht bei nem Kondensermikro in der Kick, die Eingänge übersteuern eigentlich nie, da der Gaineinstellbereich großzügig ausgelegt ist. Ein Polaritätsschalter wäre allerdings nett, der fehlt leider.

    Das Pult wird bei denen regelmässig 1-2 Mal am Wochenende benutzt, von krachenden Fadern/Potis oder anderen Macken hat mir der lokale Techniker aber noch nie vorgejammert, selbst hab ich auch in den letzen 3 Jahren davon noch nix bemerkt. Ich denke, man kanns auf jeden Fall empfehlen, auch wenn natürlich Features wie die kleinen Aussteuerungsanzeigen, Polaritätsumschalter und separat schaltbare Phantomspeise (!) in den Kanälen eines GL2200 mir SEHR zu denken geben würden, ob das in der Summe nicht die 500 EUR wert ist.

    Gruss und HTH,
    Jan

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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